Gottéron-Blog 

Gesucht bis gefunden

Die Schlittschuhe von Marc-Antoine Pouliot hängen in Düdingen

Die Gottéron-Fans erinnern sich ungerne. Am 3. Oktober 2016 wurde der kanadische Stürmer Marc-Antoine Pouliot nach dem „Schlittschuh-Skandal“ suspendiert. Der Kanadier hatte für das Auswärtsspielspiel in Zug seine Schlittschuhe im St. Léonard vergessen. In der Zwischenzeit wurden die Schlittschuhe gefunden. Ein skippr-User hat diese in Düdingen im Bfit2 im Stadion Birchhölzli gesichtet. Kein Witz! Marc-Antoine Pouliot hat diese dem Bfit2 als Abschiedsgeschenk hinterlassen. Dieser Mann hat Humor! Als Beweis die Fotos. Auch wenn es kein Witz ist, erzählen wir euch die ganze Geschichte gerne in Form eines Märchens.

 

Die Schlittschuhe des Marc-Antoine von und zu Pouliot

Ein Märchen aus dem Gottéron-Land

Es war einmal ein kanadischer Eisprinz. Er lebte glücklich im Hause Gottéron. Im Gefolge der Drachen nannten sie ihn liebevoll „Pouli“, mit richtigem Namen hiess er jedoch Marc-Antoine von und zu Pouliot. Der schlaksige und agile Eisläufer war einer der Hoffnungsträger Gottérons in der Schlacht um die Playoff-Plätze. Eines Tages wurde dem Eisprinzen mitgeteilt, dass Marschbefehlshaber Gerd von Zenhäusern das Hause verlassen müsse. Marc-Antoine von und zu Pouliot verärgerte sich sehr ab dieser Botschaft. Im letzten Kampf unter dem Marschbefehlshaber erhob von und zu Pouliot das Wort gegen den abtretenden Gerd von Zenhäusern. Nur knapp entging er der Guillotine und wurde von Graf de Dubé für einige Tage in den Kerker gesperrt. Doch zwei Sonnenaufgänge später wurde „Pouli“ begnadigt und sattelt sein Ross für die Schlacht im Lande Zug. Kurz bevor dem sich die Schwerter und Spiesse zu kreuzen anbahnten, fiel Marc-Antoine von und zu Pouliot auf, dass er seine Schlittschuhe in der Festung St. Léonard vergessen hatte. Für den Grafen de Dubé zu viel des Guten. Er verbannte den Kanadier für immer und ewig aus dem Hause Gottéron. 

Marc-Antoine von und zu Pouliot, ein Ehrenmann in Person, wollte sich vor seiner Reise ins Ungewisse von seinen treuen Dienern verabschieden. Darum begab er sich auch in die Gemächer des Bfit2 in Düdingen, wo er im Sommer jeweils seinen Körper stählte. Dort begehrte man ein Abschiedsgeschenk in Form eines seiner Leibchen, da sich das Bfit2 zur Gewohnheit gemacht hatte, mit Erinnerungsstücken ihrer Athleten die Wand zu schmücken. Doch Pouliot, ein Mann der amüsanten Abstammung, schwebte etwas ganz anders vor. Anstatt eines Leibchens brachte er dem Bfit2 Schlittschuhe und zwar die Schlittschuhe, die er vor der Schlacht in Zug vergessen hatte und die ihn um sein Gemach im Hause Gottéron brachten.

Und wenn sie vor Lachen nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Ende der Geschichte.

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Blödes Januarloch. Ein schwachsinniger Brief. 

Wenn am Ende des Lohns noch so viel Monat übrig bleibt, dann ist wieder einmal Januar. Während der Weihnachtszeit und den verdienten Ferien geben Herr und Frau DeutschfreiburgerIn im Durchschnitt einige hundert Franken mehr aus als in anderen Monaten. Geschenke, Skiferien usw. lassen grüssen. Darum wird die finanzielle Lage in vielen Haushalten Ende Januar etwas eng und der Stapel an Rechnungen immer grösser. Daher der Begriff Januarloch. Im Januar ist jedoch auch die Zeit des Ausverkaufs. In vielen Geschäften gibt es gewaltige Rabatte. Hier 30%, dort 50%, dort sogar unglaubliche 70%.  Wenn man aber kein Geld übrig hat, dann nützt auch der Ausverkauf nix. Frust pur. Hier darum ein Brief an das Januarloch:

"Verhasstes Januarloch

Dieses Jahr ist das Jahr zu viel! Wenn meine Brieftasche so voll wäre, wie ich die Schnauze voll von dir habe, würde ich dir diesen Brief nicht schreiben müssen.

Ich habe mir im Dezember vorgenommen, in diesem Jahr nicht in deine Falle zu tappen und war sehr sparsam. Keine Skiferien in Leukerbad, nur zwei Ausflüge in den Schwarzsee, keine Neujahrsparty mit 25 geladenen Gästen und meine Freundin hat nichts zu Weihnachten erhalten - ausser einem Gutschein für drei Wünsche. Du weisst schon: eine Fussmassage, einmal Kochen und einmal Gesichtsmaske. Tut aber nichts zur Sache und geht dich eigentlich auch nichts an. Jedenfalls wollte ich sparsam sein, um mir im Ausverkauf so richtig etwas zu leisten. Also wollte ich bereits am 25. meine Rechnungen zahlen, um dann den Rest so richtiggehend verschleudern zu können. Miete CHF 1500.-, Krankenkasse CHF 305.-, Leasing CHF 400.-, Versicherungen CHF 110.- usw. alles voraussehbare Rechnungen. Jedoch: Feuerwehrtaxe  CHF 160.-, Zahnarztrechnung CHF 550.-, Autoreparatur CHF 940.-, diese Rechnungen hatte ich erst für Februar geplant. Wie zum Teufel machst du das?  Auch wenn ich mir Mühe gebe, wie das jamaikanische Bob-Team an der Winterolympiade im Fernsehen, komme ich im Januar einfach nicht auf einen grünen Zweig. Du lässt das Geld verschwinden wie David Copperfield seine Assistentin. Du vermehrst die Rechnungen, wie Jesus das Brot. Ich ergebe mich, verhasstes Januarloch. Zur Info: wenn du nächstes Jahr wieder zuschlagen möchtest, kannst du mir durch dein Loch auch gleich den Betreibungsbeamten fallen lassen. 

Liebe Grüsse

Das Januarloch-Opfer"

 

 

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Meine Begegnung mit Roger Federer

Wir schreiben das Jahr 2006. Ein kleiner Freiburger Sport Journalist hat das Glück an den Swiss Sports Awards in Zürich teilzunehmen. Rund 200 Journalisten von Print, Radio und Fernsehen warten im Medienzentrum auf den verspäteten Weltstar Roger Federer. Das SRF-Aushängeschild Rainer-Maria Salzgeber, der die Interviews mit den Kandidaten koordiniert, vertröstet die Journalisten, dass der Tennisstar und Favorit auf den Titel des Schweizer Sportler des Jahres in Bälde kommen werde.

Der Freiburger Sportjournalist schlägt am üppigen Buffet zu und tankt mit gefühlten zwei Litern Orangensaft Vitamine für das bevorstehende Treffen mit seinem Lieblingssportler. Zwei Liter Orangensaft, klar dass man da auch mal auf die Toilette muss. In der Angst die Ankunft Federers zu verpassen, beeilte ich mich beim Gang auf das WC. Als ich dann vor dem Pissoir stand, öffnete sich plötzlich die Tür und ein Mann stellte sich an das Pissoire neben mich. Wie es sich unter Männern gehört, schaut man einander vor dem Pissoire nicht in die Augen. Doch plötzlich sah ich aus dem Augenwinkel, dass es sich bei meinem "Pinkelnachbarn" nicht um irgendjemanden handelte. Es war Roger Federer! Sonst eigentlich nicht auf den Mund gefallen, brachte ich keinen Mucks raus. Tausend Small-Talk Einstiege gingen mir während weniger Sekunden durch den Kopf. Doch mein Mund schien wie zugeklebt. Auch als wir nebeneinander die Hände wuschen, kam einfach kein Wort aus meiner Kehle. Beim Rauslaufen hatte ich dann wenigstens den Reflex dem Maestro die Türe zu öffnen und er bedankte sich artig. Kaum aus der Toilette, wartet seine Frau Mirka und geschätzte 30 Fotografen auf ihn. Er stellte sich neben Mirka und ein Blitzlichtgewitter erstrahlte den Raum. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man mich auf einigen Bildern sieht, wie ich versuche mich hinter dem Traumpaar Richtung Mediensaal zu schleichen. Auch wenn ich in den Folgejahren zwei-dreimal die Möglichkeit hatte Roger Federer anlässlich eines Interviews Fragen zu stellen, nerve ich mich bis heute, dass ich meine einzige Chance mit dem grossen Roger Federer zwei-drei persönliche Worte zu wechseln, verpasst habe...

Dies meine Begegnung mit Roger Federer. Habt auch ihr schon mal unverhofft einen Star getroffen? Dann beschreibt uns doch euer Treffen per E-Mail auf info@skippr.ch.

ew/ 29. Januar 2017

Gottéron-Blog

Stay calm and drink beer. Keine Panik auf der Titanic

Freiburg-Gottéron wird die Playouts in dieser Saison nach einer katastrophalen Qualifikation nicht umgehen können. Liest man die Kommentare der Gottéron-Fans in den sozialen Medien, wird man das Gefühl nicht los, dass die Drachen bereits um den Abstieg kämpfen. Wenn dann die Gottéron-Verantwortlichen in der grössten Schweizer Tageszeitung - derjenigen mit den fünf Buchstaben - auch noch Panik schüren, dann ist dies nichts anderes als unnötigerweise Öl in ein kleines Feuer zu giessen und der Situation nicht dienlich.

In der aktuellen Lage der Freiburger gibt es für die Fans sowie die Verantwortlichen zwei abgedroschene Ausdrücke, die man sich zu Herzen nehmen sollte, um aus einem Lagerfeuer kein Grossfeuer zu machen.

Für die Gottéron-Fans: „Stay calm and drink beer“. Die Mannschaft braucht seine Fans bis zum Ende der Saison und ist auf die Unterstützung ihrer Anhänger angewiesen. Pfiffe, negatives Denken und Panikparolen sind hierbei nicht angebracht.

Für die Gottéron-Verantwortlichen gilt folgender Ausdruck: „Keine Panik auf der Titanic“. In der Gottéron-Misere sind kühle Köpfe gefragt. Es bringt nichts, noch mehr Unruhe ins Team zu bringen und einzelne Elemente in der Öffentlichkeit zu kritisieren. Muss der Trainer gewechselt werden, dann muss der Trainer gewechselt werden. Punkt. Dies muss aber gut überlegt sein und ohne Polemik erfolgen.

Es gibt keinen Grund für Panik, Unruhe und Selbstzweifel. Freiburg-Gottéron kämpft nicht gegen den Abstieg! Die Drachen haben noch neun Spiele, um bereits in der Qualifikation den Grundstein zu legen, dem Playout-Final entgehen zu können. In der Playoutrunde haben sie es nochmals in den eigenen Händen. Auch wenn Gottéron danach in den Playout-Final müsste, sind die Chancen gross, dass der Ligaqualifikation ausgewichen werden kann, denn die Mannschaft von Larry Huras hat die Qualität, um einen Gegner wie Langnau oder Ambri-Piotta in einer Serie über sieben Spiele ohne Weiteres in Grund und Boden zu spielen. Bereits jetzt von einer möglichen Ligaqualifikation zu sprechen, wäre verfehlt. Soviel sei jedoch vorausgeschickt: kein NLB-Team kann in dieser Saison Freiburg-Gottéron in einer Serie gefährden.

Die Saison der Drachen ist katastrophal. Keine Diskussion. Aber ein Abstieg ist nur möglich, wenn die Gottéron-Fans und die Gottéron-Verantwortlichen diesen mit „Panikmacherei“ herbeischwören. Die Anhänger müssen darum ihre Mannschaft bis zum letzten Spiel unterstützen und die Verantwortlichen müssen diskussionslos hinter dem Team stehen. 

Stay calm and drink beer. Keine Panik auf der Titanic.

Gottéron Blog

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Die Fans von Freiburg-Gottéron durchleben harte Zeiten. Eine Playoff-Qualifikation scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein und die Drachen vermögen aktuell wenig Spass zu vermitteln. Mit Galgenhumor lebt es sich bekanntlich leichter. Darum hier eine Auswahl von Gottéron-Witzen, um in schwierigen Zeiten den Humor nicht zu verlieren.

1. Der Bykov-Witz

Freiburg-Gottéron steht mit dem Traum-Duo Bykov-Khomutov im Jahr 1994 im Final um den Schweizermeistertitel gegen den EHC Kloten. Kurz vor dem vierten Finalspiel: Fritzchen rennt aus dem Garten in das Wohnzimmer und schreit: „Papi, Papi...  Mami schmust im Garten mit dem Nachbar!“. Sagt der Vater: „Fritzli hast du mich erschreckt. Ich dachte schon Bykov könne nicht spielen...“.

2. Der Monnet-Witz 

Wir schreiben das Jahr 2015. Die Gottéron-Fans nerven sich ab der Lustlosigkeit von Thibault Monnet: Der Walliser Stürmer humpelt nach einem Einsatz vom Eis. Schreit der Trainer Gerd Zenhäusern: „Tibi, was ischu passiert, was hümplisch so üma?“ Sagt Monnet: „Scheichu igschlafu!“. 

3. Der Pouliot-Witz 

"..."

4. Der klassische Witz 

Die 3. Klasse der Primarschule Düdingen besucht zum Schulausflug ein Museum in der Stadt Freiburg. Eine nette Dame erklärt den Kindern jeweils von welchem Künstler ein Bild stammt und welchen Titel es trägt. Plötzlich steht die Klasse vor einem Bild auf dem man einen Drachen und das Logo von Freiburg-Gottéron sieht. Fritzchen fragt: „Und wie heisst dieses Bild?“ Sagt die Dame: „Dieses Bild hat leider keinen Titel“. 

Kennt ihr einen Gottéron-Witz, dann schickt diesen an info@skippr.ch

 

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