Ein ungeschminktes Wort von Skipperin

Die Frage aller Fragen: Wer geht nur mit Lippenstift raus? So weit bis zum eigenen Briefkasten. Und wem ist das komplett egal? Sogar, wenn es unter die Leute geht? Ein glücklicher Zufall will, dass unser service public tief im TV-Archiv gegraben hat, die Antworten von damals aber gar nicht so anders tönen wie unter heutigen Bräuten. Die einen make-uped die anderen natürlich nude-looked (das ist heute auch geschminkt der Fall). 

Doch erst die Weiterbildung zum Thema Schminken anno 1961 aus dem Archiv SRF:

Quelle: SRF

Am selben Tag im Jahr 2018, Frauen aus dem Hier und Jetzt in Interviews gehört und über den tollen Beitrag nachgedacht. Die Poren seien zu. Man fühle sich so aufgepimpt. Das Natürliche sei doch so befreiend. Schönheit komme von Innen und so weiter. Schon recht, Mädels, es gibt zum Glück pflegende Farbe und genügend Fachpersonal, die im Weniger ist Mehr helfen – und dann einschreiten, wenn zu tief in die Farbpalette gegriffen oder der Tag zur Nacht gemacht wurde. Schlimm genug, wenn es dir nicht mal die beste Freundin sagt, du hättest zuviel Caran d’Âche aufgetragen. Muss Weiberhäme sein – da ist ein ehrlicher Kuss eines ehrlichen Menschen, der dir erst den Lippenstift abwischt, ehrlicher, weil schmecken tut er nicht wirklich (der Lippenstift natürlich).

Schaffen wir die Balance zwischen 1961 und 2018 inmitten von Wimpernwellen, Lippenpumpe, Woauchimmerwhatthehell-Implantaten und der Kreation „Nude-Look“ der Kosmetikbranche? Warum schminken, wenn es nach nude, also ungeschminkt aussehen muss? Und warum roter Chanel-Lippenstift zum Briefkasten eben für die Eine oder Andere doch wichtig ist? Die verpfuschten Lippenränder des verblassten Permanent-Makeup’s sind uns übrigens leid, also doch lieber abwischbare Farbe. 

Das täglich Schöne an seinem Selbst zu betonen, hat hoffentlich mit Pflege und nichts mit Pampe zu tun, aber viel mehr mit der Frage, was du an dir magst. Je nach Laune farblich halt anders untermalt. Auf Brauen, Augen, Lippen und Wangen. Irgendwo im Gesicht sitzt es - das, was du an dir unterstreichen magst. Falls du es nicht grad findest, frage deine innere Schönheit – oder einen Visagisten!

News RadioFr.

Grossinvestition in Freiburger Bahnanlagen

Die SBB will im Kanton Freiburg in den nächsten zwölf Jahren über eine Milliarde Franken investieren. Allein 250 Mio. Franken fliessen in den Ausbau und die Instandhaltung von Bahnhöfen, wie Andreas Meyer, Chef der SBB, vor den Medien sagte.

57 Millionen Franken will die SBB für den Bau eines Hochhauses neben dem Bahnhof Freiburg aufwenden. Und zusammen mit den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF plant die SBB 400 Millionen Franken für bessere Bahninfrastruktur auszugeben. Etwa für ein Logistikzentrum im Broyebezirk und ein neues Gleis bei Givisiez

skippr Wochenumfrage KW 42

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen.

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Eine Stunde länger einkaufen
80% Das ist nicht nötig, es gibt genügend Alternativen am Samstag einzukaufen. / 17% Endlich, wir sollten alle das gleiche Recht haben in der Schweiz. / 3% Mir egal.

Tafers, Alterswil und St. Antoni wollen fusionieren
45% Macht Sinn, so wird alles zentraler und einfacher. / 26% Interessiert mich nicht.
26% Bin dagegen, jetzt gibt es nur noch bald Grossgemeinden in unserem Kanton.

Der Kanton öffnet sich digital
55% Hoffentlich klappt es auch wenn man etwas online anfordert. / 10% Ich geh lieber an den Schalter wenn ich etwas möchte.
35% Super, das erspart einem Zeit.

 

Sport - Fussball

Was bringt ein Trainerwechsel?

Nach den ersten Saisonspielen beginnt sich auch das Trainerkarusell zu drehen. Zur Erinnerung: Raphael Wicky wurde beim FC Basel nach nur einem Meisterschaftsspiel entlassen!

Auch in unterklassigen Ligen sind Trainerentlassungen keine Seltenheit. In Deutschfreiburg traff es in dieser Saison als erstes Nick Calvetti (FC Bösingen), gefolgt von Pierre-Alain Schenevey (FC Fribourg) und nun Daniel "Bonsai" Rappo (FC Giffers). Doch was bringt ein Trainerwechsel?

Wissenschaftlich liegen keine wirklichen Studien im Amateurbereich vor. Die einzig neuere, deutschsprachige Studie wurde im 2011 vorgestellt. Es wurden 150 Trainerentlassungen von 1963-2009 in der deutschen Bundesliga untersucht. Das Fazit ist ziemlich eindeutig: Statistisch ist es nicht belegbar, dass es besser ist, den Trainer im Laufe der Saison zu wechseln, als ihn nicht zu wechseln. Weder langfristig, noch kurzfristig. Im Einzelfall kann es jedoch Glück sein oder andere Folgen mit sich ziehen. 

Weitere wichtige Aussagen der Studie:

  • Tordifferenz ist wichtiger als die Punkteausbeutung
  • Mannschaften, die ihren Trainer in der laufenden Saison feuern, spielen tatsächlich seit Saisonbeginn schlechter, als man es erwarten würde, wenn man die Spielstärke der vorhergehenden Saison berücksichtigt. Die Unzufriedenheit über das Abschneiden des Teams ist also durchaus nachvollziehbar.
  • Die beiden letzten Spiele vor der Trainerentlassung laufen besonders schlecht - die mittlere Tordifferenz rutscht messbar nach unten. Zwei besonders schlechte Spiele in einer schlechten Saison bringen das Fass zum Überlaufen - der Trainer wird entlassen.
  • Nach einem Wechsel erhöht sich die mittlere Tordifferenz leicht - was man als positiven Effekt der Massnahme werten könnte. Doch das Phänomen tritt auch bei den Mannschaften auf, die ihren Coach trotz schlechter Ergebnisse nicht feuern. Dahinter steckt das Phänomen, dass eine Mannschaft nicht dauernd nur Pech haben kann. Ob mit oder ohne neuen Trainer - nach eine ganzen Reihe unterdurchschnittlicher Spiele wendet sich das Blatt von ganz allein.

Kann man diese Werte auch auf Amateurligen herunterbrechen?

Mit dem FC Freiburg und dem SC Düdingen haben wir in den letzten zwei Jahren einige Trainerentlassungen miterlebt. Der "Neue-Trainer-Effekt" blieb aus. Wird die Grundstärke der Mannschaft nicht verändert, bleibt also vermutlich auch ein Trainerwechsel in unteren Ligen ohne Erfolg. 

Es gibt jedoch auch andere Beispiele. Der Aufstiegsanwärter FC Bösingen startet mit vier Niederlagen in die Drittliga-Saison und entliess anschliessend den Trainer Nick Calvetti. In fünf Spielen holte man unter dem neuen Trainergespann Reinhard/Gyger nun vier Siege.

Beim FC Freiburg und FC Giffers konnten die Entlassungen noch nicht analysiert werden. Wir bleiben dran...