Gottéron-Blog

Mittendrin statt nur dabei... Aber keine Sorgen um die Playoff-Qualifikation

Spiel, Spass und Spannung verspricht ein rot-weisses Ei aus Schokolade in der Werbung. Wetten, dass die Schweizer Eishockeyliga diese Saison bis zum letzten Spieltag mehr Spiel, Spass und Spannung bringen wird, als das zweitbekannteste Ei der Welt (Bemerkung: das bekannteste dürfte wohl das Ei des Kolumbus sein). In der laufenden Meisterschaftsrunde scheint es zum grossen Zusammenschluss in der National League gekommen zu sein. Mannschaften wie Ambri-Piotta oder die SCL Tigers haben den Sprung zu seriösen Playoff-Aspiranten geschafft und andere Teams wie der HC Davos, der HC Lugano und die ZSC Lions vermögen nicht ganz - oder im Falle HCD gar nicht - zu überzeugen. Darum ist das Ringen um die Playoff-Plätze in der Saison 2018/2019 so gewaltig wie seit Jahren nicht mehr. Nicht weniger als acht Mannschaften streiten sich um sechs Tickets für die Teilnahme an der schönsten Zeit im helvetischen Eishockey. Hierbei wird davon ausgegangen, dass sich der SC Bern und der EV Zug problemlos für die Playoffs qualifizieren werden.

Freiburg-Gottéron ist im erwähnten Ringkampf mittendrin statt nur dabei. Die Gottéron-Fans dürfen dem Schlussgang jedoch gelassen entgegensehen. Gelassen? Einige Leser dürften den vorhergehenden Satz wohl mehrmals nachgelesen haben. Ja, genau. Der Schreiberling lehnt sich heute weit aus dem angelaufenen Fenster und behauptet stichfest, dass sich Freiburg-Gottéron in den kommenden Wochen behaupten und sich gar aus dem Kampf um die Playoff-Plätze in den letzten zwei Qualifikationsrunden raushalten wird. Vier Gründe machen den Chronisten so sicher, dass er gar sein unterschriebenes Bykov-Leibchen aus der Saison 1992/1993 darauf verwetten würde. Bei den Gründen handelt es sich um Reto Berra, Julien Sprunger, Statistiken und die Wahrscheinlichkeit.

Fangen wir für einmal - wie im Eishockey in den meisten Fällen - von hinten an.  Die Wahrscheinlichkeit spricht klarerweise für eine Qualifikation von Freiburg-Gottéron, immerhin liegt sie bei 75 % (sechs von acht Mannschaften schaffen gemäss den obenstehenden Berechnungen die Qualifikation).

Die Statistiken sprechen auch deutlich für Freiburg-Gottéron. Die Drachen haben in den letzten 10 Jahren die Playoffs acht Mal erreicht, womit wir auch hier bei 80% sind. Im letzten Jahrzehnt haben die Drachen die Playoffs nur einmal mehr oder weniger knapp verpasst. In der Saison 2014/2015 fehlten 7 Punkte auf den EHC Biel. Hingegen konnte sich Freiburg-Gottéron in den letzten 10 Saisons fünf Mal auf den Rängen sechs bis acht in die Ausscheidungsrunde hieven. Am knappsten ging es für Gottéron in der Saison 2007/2008 zu und her. In erwähnter Saison schaffte die St. Léonard-Truppe den Sprung in die Playoffs mit einem Punkt Vorsprung auf den HC Lugano. Wir lernen: Freiburg-Gottéron ist Playoff-kampferprobt und schwingt im Ringen um die acht goldenen Plätze meist oben aus.

Das French-Team hat keinen Kubalik, keinen Pesonen und keinen Jeffrey... aber die Drachen haben Julien Sprunger. Freiburg-Gottéron ist in der laufenden Saison auf den Ausländerpositionen sicherlich schwächer besetzt, als die direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz. Die Schweizer Stürmer Julien Sprunger und Kilian Mottet vermögen dieses Defizit bis dato jedoch auszumerzen. Im Kampf um die Playoff-Plätze dürfte Julien Sprunger wiederum der wichtigste Feldspieler in den Freiburger Reihen sein. Läuft es "Schüggù", dann schnurrt der Gottéron-Motor. Die #86 wird auch in dieser Saison in den wegweisenden Spielen die entscheidenden Tore schiessen, weshalb er einer der wichtigsten Faktoren hin zur Playoff-Qualifikation von Gottéron sein wird.

Grosse Torhüter machen in den entscheidenden Momenten den Unterschied. Reto Berra ist erwiesenermassen ein grosser Torhüter und dies nicht nur aufgrund seiner Körpergrösse. Die Frage, ob die Torhüter der potentiellen Gegner um die Playoff-Plätze mit Reto Berra mithalten können, ist grösstenteils mit Nein zu beantworten. Einzig der HC Lugano mit Merzlikins und die ZSC Lions mit Flüeler dürften betreffend Torhüter in der gleichen Liga spielen. Der HC Lausanne mit Zurkirchen, Ambri-Piotta mit dem altbekannten Conz, Servette-Genf mit dem Duo Mayer/Descloux und die SCL Tigers mit dem ebenfalls in Freiburg bekannten Damiano Ciaccio verfügen über keine Torhüter der Marke Reto Berra.

Liebe Gottéron-Fans, ihr seht also, eure Sorgen um die Playoff-Teilnahme von Freiburg-Gottéron sind trotz der engen Meisterschaft völlig unbegründet.

Emoji-Rätsel N°14

Wer weiss, was wir suchen?

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Auflösungen der letzten Wochen:

DUELL DER BEZIRKE - GewinnerIn: Melina Jungo

ADVENTSKALENDER - GewinnerIn: Claudia Schwartz

MARTINSMÄRIT DÜDINGEN - GewinnerIn: Aldo Schmutz

FAHRAUSWEIS-CHALLENGE - GewinnerIn: Marius Lauper

COUNTRY-NIGHT SCHWARZSEE - GewinnerIn: Jonas Jungo

MARIÄ HIMMELFAHRT - GewinnerIn: Herbert Müller

RUMTOPF - GewinnerIn: Ruth Aebischer

SOMMER IM DORF - GewinnerIn: Jan Gross

HÖRTI ZYTTE - GewinnerIn: Yannick Neuhaus

WAKE AND JAM - GewinnerIn: Priska Brülhart

UEBERSTORF - GewinnerIn: Margrit Zbinden

FELDSCHIESSEN - GewinnerIn: Patrik Andrist

GUSTAV - GewinnerIn: Eveline Gugler

 

 

Skipperin auf Feenfang

Habt ihr alle eine gute Fee an Eurer Seite? Oder wohnt auch mal das pure Gegenteil, so ein böses Warzenwesen mit Knorrnase in und bei euch, das ihr am liebsten wegzaubern möchtet? Da wir ja immer beide Eigenschaften in uns tragen, mal Fee und Hexe sind, lassen wir diese Frage an dieser Stelle links liegen.

Bleiben wir lieber im Feenfieber: Was der Fabel nach guten Feen angedichtet wird, gleicht einem Steckbrief der superlativen Superwoman: lieblich, grazil und sanft, hilfsbereit bis aufopfernd, nie selbstdarstellend, aber diskret im Hintergrund am Zaubern – so ganz „anti social media selfie posend“.

Am diesjährigen Lichtfestival in Murten rücken die Feen zwar vor die Scheinwerfer, wenn auch erneut verborgen, leise flüsternd und singend auf der kleinen Arteplage, in der Grotte des Fées. Ob eine böse Fee ihr Unwesen treibt, wird dem Besucher erst beim Durchspazieren bewusst, wenn er die Ohren spitzt und sich vom Licht, das ihm auf den Fersen folgt, leiten lässt.

Die Feen-Grotte liegt auf Arteplage Nr. 9 des Murtner Lichtfestivals, das vom 16. bis 27. Januar stattfindet. Sie tarnt sich in einer geheimen Passage, in der magische Dinge passieren, zwischen Chesery und Altstadtbuchhandlung.

Skipperin will noch herausfinden, ob dort auch die grüne Fee haust- am Brunnen mit Zucker und Löcher im Löffel.

Programmhinweis: Die Feengrotte ist die Nummer 9 von insgesamt 23 Arteplages.

Weitere Informationen findet ihr auf www.murtenlichtfestival.ch

Winnie-Puh-Tag

Der 18. Januar steht im Kalender der kuriosen Feiertage zu Ehren vom Erfinder von Winnie Puuh. Der gelbe Bär zählt zu den beliebtesten Kinderbuch-Figuren. Seine Geschichten beinhalten tolle Weisheiten, von denen wir etwas lernen können. skippr hat die schönsten Zitate für euch zusammengestellt:

"Ein bisschen Rücksicht, ein kleiner Gedanke an andere, macht einen grossen Unterschied."

"Wie buchstabiert man 'Liebe'?" – "Man buchstabiert sie nicht… Man fühlt sie!"

"Manchmal sind es die kleinsten Dinge, welche den meisten Platz in deinem Herzen einnehmen."

"Du kannst nicht immer in der Ecke des Waldes bleiben und darauf warten, dass andere zu dir kommen. Du musst auch manchmal zu ihnen gehen."

"Die Dinge, die mich anders machen, sind die Dinge, die mich ausmachen."

"Man muss einfach jemanden respektieren, der Dienstag buchstabieren kann, auch wenn es nicht ganz richtig ist. Aber Buchstabieren ist nicht alles. Es gibt Tage, an denen es einfach nicht zählt, ob man Dienstag richtig buchstabieren kann."

"Flüsse wissen, es gibt keine Eile. Wir werden eines Tages dort sein."

"Ein Tag ohne einen Freund ist wie ein Topf, ohne einen einzigen Tropfen Honig darin."

"Ich denke, wir sollten schlafen, um nicht so lange auseinander zu sein. Denn wenn wir jeweils in den Träumen des anderen sind, können wir die ganze Zeit zusammen sein."

"Sollte es jemals ein Morgen geben, an dem wir nicht zusammen sind, darfst du eines nie vergessen: Du bist tapferer als du glaubst, stärker als du scheinst und intelligenter als du denkst. Aber am wichtigsten ist, auch wenn wir nicht zusammen sind, so werde ich doch immer bei dir sein."