Ein Wort von Skipperin

Weihnachtsgeschenke à la minute und als Erlebnis - 1/3

Es geht tatsächlich anders: Für die kleinen Fach-Läden in der Innenstadt, so kurz vor Weihnachten für den analogen Einkauf. Wie im beschaulichen Murten gezeigt, geht der junge Held einkaufen. Er ist zwar sehr spät vor Weihnachten, aber mit vielen guten Gedanken für seine Liebsten gekommen.

Die Post für so Online-Ideen liefert eben rechtzeitig auch nicht mehr aus, aber die Läden und Lädeli , ihre Besitzer und ihr Personal sind bis am 24.12. (und übrigens auch sonst das Jahr hindurch) für die Shopper da. Und das in einer vielfältigen Auswahl! Degustieren hier, schlendern da, sich fachberaten lassen dort, und auf einmal wird das last minute Weihnachtseinkaufen zu einer hocheffizienten Sache und dennoch zum emotionalen Erlebnis. Komplett entschleunigt, weil alle lieb zu einander sind und die Innenstadt friedlich belebt. 

Wer nicht mehr weiss, wie es geht, darf das wirklich bis kurz vor dem Familienfest tun: Da gibt es so viele schöne Verpackungen und kreative Vorfreude zum Schenken, dass du nächstes Mal vielleicht daran denkst, in den Laden zu treten.

Film ab für Inspiration Nr. 1 – es geht um die Frühkonditionierung für gesunden Broccoli und seidenfeine Dessous.

skippr Adventskalender

14. Dezember

Noch 10x schlafen bis das Christkind kommt. Geschenke gibt's schon vorher!

Zusammen mit der Migros Genossenschaft Neuenburg-Freiburg verlosen wir drei Geschenkkarten im Wert von CHF 250.– / 150.– / 50.–

1. Preis CHF 250.-: Nicole Aebischer aus Heitenried

2. Preis CHF 150.-: Yves Kolly aus Giffers

3. Preis CHF 50.-: Barbara Brügger aus St. Antoni

www.migros.ch

Carte Blanche #70

Kinder an die Macht

Weihnachten, Fest der Liebe und des Friedens, und sein Ladenöffnungskrieg in der Stadt Freiburg, oder 17-jährige Menschen hinter dem Steuer? Welches Thema generiert – kontrovers diskutiert – mehr Feinde/Krieg/Unfrieden? Nahe am Fest der Liebe entscheide ich mich für die kleinere Bevölkerungsgruppe: die 17-Jährigen.

In den Vereinigten Staaten fahren Jugendliche schon mit 16 Jahren im Jeep umher, ganz legal. Es sei Ihnen gegönnt. Ich würde ihnen auch ein Bierchen ab 16 gönnen, was dort drüben dann aber erst ab 21 Jahren möglich ist. Bei uns herrscht bezüglich Alkohol und Autofahren der gutschweizerische Kompromiss: Ab 16 darf gesoffen werden, ab 18 Auto gefahren, dann jedoch mit einer Promillegrenze. Nun will die abtretende Bundesrätin Doris Leuthard noch schnell ein ihr – oder der Autolobby – liebes Geschäft durchdrücken. 17-Jährige dürften damit den Lernfahrausweis beantragen und mit punkt 18 Jahren bereits den Führerausweis bestehen. Sind der Doris die Konsequenzen dieser Verjüngung eigentlich bewusst? Schon jetzt bewegen sich Herr und Frau Schweizer/in quasi im Alleingang in ihrem Personenfahrzeug, wie die Statistiken beim Pendlerverkehr eindrücklich belegen: 1,1 Personen sitzen dabei durchschnittlich im Auto. Wer das nicht glaubt, soll im Berufsverkehr die Probe machen und die Insassen pro Fahrzeug zählen. Meine Zählungen aus Langweile während der Busfahrt in der Stadt Freiburg bestätigen diese Zahlen, gehen sogar noch näher an die Eins.

Wenn nun die 18-Jährigen schon mit 18 Komma Null Jahren eigenständig ein Fahrzeug lenken dürfen, bedeutet dies zwingend, und speziell im Kanton Freiburg gemäss landesweiten Statistiken, noch mehr Fahrzeuge auf den Strassen, noch mehr Staustunden, noch mehr Abgase, noch mehr Lärm, vielleicht auch mehr Unfälle. Vielleicht wäre mit dieser Massnahme aber mein Zug weniger voll, da die Neulenker schon früher im eigenen Fahrzeug zur Arbeit oder in die Schule ziehen könnten. In diesem Sinn plädiere ich deshalb für Zehnjährige am Steuer. Der Verkehr käme dann nämlich vollständig zum Erliegen: weniger Abgase, weniger Lärm und vielleicht ein paar Geläuterte, welche endlich den Sinn des öffentlichen Verkehrs entdecken und ihr Auto zu Hause lassen würden.

Und weil es schon so schön politisch ist, doch noch ein Wort zu den Ladenöffnungen an Maria Himmelfahrt in der Stadt Freiburg: Ganz unabhängig davon, ob man nun für oder gegen offene Geschäfte an katholischen Feiertagen ist, wurde hier eindrücklichst die Absurdität (oder ist es doch Effektivität?) und (Ohn)Macht der verschiedenen Instanzen vors Auge geführt. Zwei Instanzen erteilen ein Ja, eine dritte rekurriert, die vierte erteilt, die fünfte hebt hälftig auf, die sechste rekurriert, um von der vierten in letzter Sekunde Recht zu erhalten bzw. die von der fünften Instanz aufgehobene halbe Bewilligung zurückzuziehen und in eine volle Bewilligung umzuwälzen – das Ganze innerhalb von acht Tagen. Zu viele Instanzen verderben den Brei. Auch hier deshalb: Zehnjährige an die Macht. Die sind meist noch unverdorben.

Mario Corpataux

Fri-Son-Gewinnspiel

Nevermind The Röstigraben man spricht Suisserdüütsch und SchwiizAllemand!

Zur Konzertserie "Diglossie" mit La Base & True Commers sowie Cobee verlosen wir 2x2 Tickets für den Anlass vom Samstag, 22. Dezember 2018 im Fri-Son! 

 

skippr Adventskalender

12. Dezember

Unsere Region entdecken auf den schönsten Wanderwege durch unsere Weiler und Landschaften.

Zusammen mit dem Deutschfreiburger Verband der Raiffeisenbanken haben wir 10 Wanderbroschüren von unserer Region verlost.

Gewonnen haben: 

Karin Rumo
Joel Brünisholz
Nicole Bächler
Fabienne Mooser-Kolly
Manfred Aebischer aus Ueberstorf
Sandra Zihlmann aus Plaffeien
Nadine Schöpfer aus Guschelmuth
Marco Buchs aus Tentlingen
Silvia Fischer aus Tafers
Yvar Perler aus Düdingen
Nadja Weber
Yannick Waeber

Auf tolle Wanderungen!

www.raiffeisen.ch