Ein Wort von Skipperin - Herzreise 4/4

Hier kommt Romeo

Für ihn wendet sich das Herzblatt, da ist sich Skipperin aber so was von sicher. Kieran weiss sehr viel über tiefe Herzgeschichten - das mit seinen jungen Lenzen, auch darüber was passt und eben nicht zusammen passt, um unter die Haube zu kommen. Selbsterfahrung und eine weise-selbstkritische Reflexion auf der Herzreise darüber zu erzählen, geht bis zu den Haarwurzeln - Hut ab! Kieran kennt den Herzschmerz genauso, wie die Richtung seiner Fühler, die er nach einem neuen Herzmenschen ausstreckt. Romeo findet seinen Romeo, das steht fest. Es darf also im letzten Kapitel der Herzgeschichte etwas süss-sauer sein, nicht gruselig wie an Halloween, mehr bitter-sweet, wie Campari und Liebe eben auch schmecken können. Happy Kieran! Wir sind mit ganzem Herzen bei dir, mit Haut und Haaren ;-)

Und ihr, wie habt ihr mit Valentina oder Valentin den hochgepriesenen und gerne als den hoch kommerziell-extraignorierten 14. Februar verbracht? So wie jeden Tag im Jahr ;-) täglich mit roten Rosen, Kerzenlicht und Komplimenten?

Skippr möchte es ja gerne wissen, auf welcher Etappe der vierteiligen Herzreise ihr mitreist und was euch besonders gefallen hat. Meldet euch, falls Lust dazu! Sonst lernt mal Taxifahren! Skipperin wüsste wie.

Auf Herzreise mit resQshock - Stromstoss für’s Leben

Jedes Taxi kann!
Wenn jeder Laie in den ersten drei lebensrettenden Etappen Notfallhilfe leisten kann, kann das dein Gegenüber auch. Auch wenn er keine Ausbildung hat. Zum Telefon greifen kann er, das Herz drücken auch.

Doch was, wenn Nachbarn weg, Kids in der Schule  oder der Laden zu: dann ist das dichte Netz an Taxis in der Schweiz eine Möglichkeit vor Ort, den Herzkreislauf mit einem Stromstoss zu retten. Das Ziel, so schnell wie möglich die Dichte an Defibrillatoren zu verdichten, an dem arbeitet resQshock unter anderen mit Partnern wie die Taxiunternehmen. Wer ist interessiert, sich darüber zu informieren? Es kostet wenig, Menschenleben zu retten, unterwegs ist ein Taxi sowieso. Platz braucht es auch kaum. Etwas Ausbildung tut gut. Auch das kann resQshock anbieten: alles aus einer Hand, wenn es um Notfallszenarien, -installationen und -hilfe bei Herzkreislaufstillstand geht. Referenzen haben wir gesammelt, zusammen mit dem Verband Taxi Suisse, damit ein Erfahrungsaustausch möglich wird. Also, Taxi Driver, die ihr mit Herzmenschen durch die Schweiz rollt, meldet euch am besten via Telefon  -  dann seid ihr im wahrsten Sinne des Wortes für sichere Menschenleben am Fahren. 

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

Teil 3 - Eveline & Alessandro

They hit the road – sie machten sich vor langer Zeit auf eine gemeinsame Herzreise auf, die durch dick und dünn, von Österreich ins Tessin nach Meyriez geführt hat. Unter ihnen bleibt vieles kurzweilig und bewährt, weil sie sich nie verloren haben. Alessandro musste zwar zu Beginn auf Eveline warten, bis es bei ihr gefunkt hat – sprich, Zeit für ihn hatte;-) Wie schön, hat der Glückspilz gewonnen und sie ihre Prinzenrolle gefunden. Das Feuer ist nicht erloschen, weil Beide nie vergessen haben, aufeinander zu fliegen. Dies als eingespielte Crew mit flügge gewordenen Kindern. Ein paar Tipps dazu bekommt ihr im dritten Teil ans Herz gelegt – der damalige  Ehevorbereitungskurs, wie es die alte Heimat Österreich gesetzlich vorgab, haben Eveline und Alessandro in ihre eigenen Worte gefassst.


www.resqshock.ch

 

Teil 2 - Indra & Pesche mit Klein’ Ena

Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche
Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!

 

Teil 1 mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

Ein Wort von Skipperin

Lasst euch einseifen! 

Skipperin hat wieder mal geduscht ;-) Und dabei blieb ihr Blick so affig-glatt an Namen dieser Wohlfühl-FitfürdenTag seidenfeinen Duschseifen hängen. Seit Adventskalender und Weihnachtsgeschenken türmen sich sehr viele verschiedene Marken mit entsprechenden Namen in und um ihr Boudoir – Wohlfühl-FitfürdenTag seidenfeine Badebomben und Lotions inklusive, so wie im Spa im Fünfsterne-Modus.

Also beginnen wir mit Namaste und dem Happy Morning vor dem frühmorgendlichen AufdenWeckergehstdumir-Ritual im dreifachen Schlummermodus. Also halt, aufstehen mit Namaste und Buddha Belly. Wer will schon einen Bauch wie Buddha? Duschen lässt sich dennoch bestens mit diesem Namen - he, und dick wirst du auch nicht dabei!

Glückliche Auszeit oder den Frischekick gibt es sogar in Blumenform, weil der Dispenser die Seifenblasen blütenweise appliziert. Sieht aus wie ordinärer Rasierschaum, aber eben in Blumenform. Es macht dich vor allem frisch beim Drücken auf den Verschluss. Der hat oben so einen Ring, ja aus gestanzten Blüten, der oben bockt, wenn nicht gleichmässig und mittig gedrückt. Fertig mit den Blüten, das Zeugs als ordinärer Klacks brubbelt wie Ticki im Rachen. Da wirst du davon grad hellwach.

Weiter geht’s in der Seifengalerie mit Namen wie Passion, D’oré, Full of Kindness, Relaxing oil, Yalda, Balancing Serum, Hydrating Foam und zum Schluss  gibt’s noch Glow, Gehwohl und Jeunesse des mains. Skipperin lässt sich lächelnd einseifen in diesem Universum an Namen - und staunt über die vielen Nüsse, die so ein Namensgeber haben muss, um überhaupt auf den Markt zu kommen: Von Mandeln bis Macadamia, von Argan bis Avocado, von Kokos bis Sesam.

Die Pointe? Skipperin nennt alles, was es zum Duschen braucht, Duschdas – eine familiär vererbte Unart aus der Werbesprache, wie sich Stocki, Tesa oder Aromat eingebürgert haben. Dabei gab es anno domini zu Hause auch die ordinäre Olivenseife am Matrosen-Seil, die fix in der Dusche hängt. Mit Badekappe ;-) in der Dusche! Hauptsache, Seife ist zum Einseifen da – auch mit Namen, die eine Konsumentin wie Skipperin gerne verführen mögen.

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 3/4

Was lange währt, bleibt gut: Eveline & Alessandro

They hit the road – sie machten sich vor langer Zeit auf eine gemeinsame Herzreise auf, die durch dick und dünn, von Österreich ins Tessin nach Meyriez geführt hat. Unter ihnen bleibt vieles kurzweilig und bewährt, weil sie sich nie verloren haben. Alessandro musste zwar zu Beginn auf Eveline warten, bis es bei ihr gefunkt hat – sprich, Zeit für ihn hatte;-) Wie schön, hat der Glückspilz gewonnen und sie ihre Prinzenrolle gefunden. Das Feuer ist nicht erloschen, weil Beide nie vergessen haben, aufeinander zu fliegen. Dies als eingespielte Crew mit flügge gewordenen Kindern. Ein paar Tipps dazu bekommt ihr im dritten Teil ans Herz gelegt – der damalige  Ehevorbereitungskurs, wie es die alte Heimat Österreich gesetzlich vorgab, haben Eveline und Alessandro in ihre eigenen Worte gefassst.

Die abschliessende Fahrt der vierteiligen Herzreise führt zu Romeo. Er weiss haargenau, was er von Herzen geben will und in einer Beziehung erwartet, findet der junge Coiffeur seinen nächsten Valentin. Bei Drehschluss war er noch nicht unter der Haube. Seine eigene Herzreise beschreibt im vierten Teil Kieran aus Murten.

Diese Herzgeschichten entstehen mit der Firma resQshock – Stromstoss für’s Leben

Ein Herzstillstand gehört zur häufigsten Todesursache. Jede Stunde pro Tag stirbt in der Schweiz ein Mensch an plötzlichem Herzstillstand. Dass im Tessin fast in 6 von 10 Fällen Leben gerettet werden können, lässt hoffen.

Für resQshock ist es ein erklärtes Ziel, dass die Deutschschweiz auch in Bewegung kommt. Hier liegt die Rettungsquote nämlich nur bei 5%. Dabei könnte es funktionieren, wenn die fünfgliedrige Rettungskette zusammenspielt: Neben Hilferuf bei den Rettungskräften, sofortiger Ersthilfe mit Herzmassage und einem dichten Netz an Defibrillatoren, die mit ihrem rettenden Stromstoss, den Herzschlag normalisieren können, wäre dem Notleidenden oft viel geholfen, bis die Rettungskräfte vor Ort eintreffen. Um diese sinnstiftende Mission umzusetzen, ist resQshock mit Aufklärung, Ausbildung und Beratung in Wahl & Einrichtung von Defibrillatoren ein geschätzter Partner. Immer mehr wird sich die Öffentlichkeit der Wichtigkeit erster Herzhilfe bewusst. Aber kleinere oder grössere Unternehmen, Freizeitveranstalter, Sportclubs und Private, die als First Responder agieren möchten, kennen die Überlebenschance, wenn ein Herz plötzlich still steht. Dass niemand mehr am Herzstillstand sterben muss, das bewegt resQshock!

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

Weitere Informationen
www.resqshock.ch

 

Teil 2 - Indra & Pesche mit Klein’ Ena

Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche
Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!

 

Teil 1 mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 2/4

Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche

Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!

Demnächst spielen wir die dritte Route auf dem Weg nach Liebistorf ab: Der Zwischenstopp auf der Herzreise findet bei flügge gewordenen Eltern statt, die sich rechtzeitig überlegt haben, was zu Zweit Spass macht, welche Herzangelegenheiten verbinden, und was ausser der Brutpflege zusammenhält, wenn der Nachwuchs ausgeflogen ist.

Diese Herzgeschichten entstehen mit der Firma resQshock – Stromstoss für’s Leben

Herzflimmern? Gerät dein Herz aus dem Takt, braucht es blitzartig einen resQshock. Der lebensrettende Stromstoss unterbricht das Flimmern, ermöglicht dem Herz das rhythmische Schlagen, rettet dein Leben und deine Lieben.

Wusstet ihr, dass diese Art von Herzkreislauferkrankung laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei weitem die häufigste Ursache für den vorzeitigen Tod ist? Obwohl dieser Notfall nur 1 bis 2% aller Einsätze eines Rettungsdienstes ausmacht, sind in Europa täglich etwa 2'000 Personen von einem Herzkreislaufstillstand betroffen - davon betrifft es 24 Schweizer, täglich pro Stunde ein gestorbenes Herz.

Die Firma resQshock betreut schweizweit viele weitere Partner und dankbare Kunden, die der Mission für eine Welt folgen, in der niemand mehr am plötzlichen Herztod sterben muss.

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

resQshock – Der lebensrettende Stromstoss deines Herzes

Weitere Informationen
www.resqshock.ch

 

Teil 1 mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

 

 

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 1/4

Auf Herzreise mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

Fortsetzung folgt: An der nächsten Haltestelle auf unserer Herzreise nehmen wir ein junges Paar zu Dritt, beinahe zu Viert, mit auf Herzreise – und glauben tatsächlich an die Liebe auf den ersten Blick, und dass Amors Pfeil tatsächlich mitten ins Herz treffen kann.

Diese Herzgeschichten entstehen mit der Firma resQshock – Stromstoss für’s Leben

Herzflimmern? Gerät dein Herz aus dem Takt, braucht es blitzartig einen resQshock. Der lebensrettende Stromstoss unterbricht das Flimmern, ermöglicht dem Herz das rhythmische Schlagen, rettet dein Leben und deine Lieben.

Wusstet ihr, dass diese Art von Herzkreislauferkrankung laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei weitem die häufigste Ursache für den vorzeitigen Tod ist? Obwohl dieser Notfall nur 1 bis 2% aller Einsätze eines Rettungsdienstes ausmacht, sind in Europa täglich etwa 2'000 Personen von einem Herzkreislaufstillstand betroffen - davon betrifft es 24 Schweizer, täglich pro Stunde ein gestorbenes Herz.

Die Firma resQshock betreut schweizweit viele weitere Partner und dankbare Kunden, die der Mission für eine Welt folgen, in der niemand mehr am plötzlichen Herztod sterben muss.

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

resQshock – Der lebensrettende Stromstoss deines Herzes

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Ein Wort von Skipperin

Sparsuppe im Januarloch

Kaum ist der blue monday vorbei, Schneeweekends mit Schümli verdaut, die Flut an Rechnungen überstanden, kündigt sich die 1. Ebbe des Jahres an: Es ist pünktlich zum Monatsende des grossen Januarlochs der skippr-Sparsuppen-Tag.

Wusstet ihr, dass der dritte Montag im Januar blue monday heisst? Es sei DER Montag, der hässlichste des Jahres, die vielen Feiertage in Ferne, die eben erst gefassten Vorsätze weit weg, das Leere nah, weil nichts am Horizont angekündigt sei, ausser: nichts als Kälte, Arbeit, alkoholfreier Ramadan und kein neuer Grund zum Feiern in Sicht. Skipperin würde dem vehement widersprechen, man soll die Feste feiern wie sie fallen – sogar mit Sparsuppe zum Monatsende.

Dieses Mal stammt das Rezept von einer Exilbaslerin, die ihre Heimat schon Jahrzehnte lang hier in Deutschfreiburg hat, den Basler Stab an einer filigranen Kette aber immer noch am Hals trägt. Wir verzeihen ihr ;-), denn wir lieben die Basler und ihren Zolli, ihre Leckerlis und ihre Mehlsuppe, auch ohne Fasnacht. Es braucht übrigens nur Mehl, Butter, Bouillon und etwas Käse – billiger geht nicht, was den Bebbis teuer ist!


Das Bild ist ein Fake der Mehlsuppe, aber bei der Deutschfreiburger-Baslerin entstanden.

Ein gepflegtes Rezept unter allen Chefkochs, Bossis und Foobys gibt es hier.

Wer als Sensler oder Seeländer den schönen Basler-Dialekt aushält, darf die Mehlsuppe in Video & Audio lernen, auch ohne Kalbsfuss, der da hier noch mitguslet: YouTube

Sparsuppenkaspar-Interaktion:
Für alle waschechten und eingewanderten Deutschfreiburger: Helft mit in der skippr-Sparsuppen-Rezeptsammlung 2019! Meldet euch bei skippr mit euren Rezepten für die weiteren 11 Monate des Jahres! Ein Beispiel wäre doch die heimische Soupe au chalet, die tönt auch nach sparsam, weil sie nach ausgedünntem Fondue aussieht – aber lehrt Skipperin und uns was Besseres! Hier die ultimative Rezept-Linie für eure Sparsuppen 079 950 15 71

Ein Wort von Skipperin

Skipperin vor Marie Kondo – der Trendsetterin in Ordnung

Ihr mögt euch vielleicht erinnern an den Skipperin-Beitrag „Von Vielem zu viel“, der unseren Überfluss an Sachen und die Overdose an Gedanken thematisiert hat. Und wie es zum ordentlichen Aufräumen und Entmisten mit der Kondo-Methode kommt. Das ist ein halbes Jahr her mit dem Versprechen, das Zuwenig käme schon noch.

Dieser Blog aus dem trendigen Deutschfreiburg ist so erfolgreich, dass es Marie Kondo bis zu einer eigenen Netflix-Serie gebracht hat ;-) Nicht schlecht denkt Skipperin, die von ihrer Ma zum Aufräumen à la Kondo animiert wurde.  Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wenn sich eher Sammler und Jäger zum Charakter gesellen und japanische Wurzeln sehr weit weg sind. Aber beruhigend zu wissen, dass wir Schweizer eh’ Weltmeister im Entsorgen sind, zum Glück!  

Derzeit heisst es also: Nach mir die Kondo und mit ihr findest du auch das Zuwenig.

Laut der aktuellen Presse sind die Schweizer derzeit so am Entsorgen, dass Brockenhäuser und Dechettieren überhäuft werden mit Dingen, die mehr als ein halbes Jahr nicht beachtet, gebraucht oder getragen wurden. Säcke voller Kleider, volle Sperrgut-Abfuhren und Papier à gogo. In gängigen Trend-Newslettern aber auch von Annabelle bekommt Marie Kondo lobende Beiträge für ihre wirklich einfache Art und simple Anweisung, zu entmisten und sich von Material zu befreien. Ein Ritual, das auch Seele und Geist reinigt, und das übrigens alles sechs Monate wiederholt werden sollte. Kleider, die zu gross sind, immer zu klein bleiben würden oder nicht mehr gefallen, können übrigens verkauft oder verschenkt werden. Das macht als Geschenk an die Freundin oder als Sackgeld aus dem Second Hand doppelte Freude.

Bis zur Wiederholung des Rituals kann sich Skipperin mehr oder weniger an die Kondo-Regel halten. Würde sie nicht jede noch so kleinste Karte von Weihnachten bis Ostern sparen, jedes Jöh-Föteli oder spannenden Zeitungsartikel für später aufbewahren, und die Socken statt wurstig einzurollen, flach gefaltet und als Fächerstapel in die Schubladen verstauen. Das dreiteilige Zusammenlegen von Shirts und Tüchern funktioniert bei mahnendem Reminder an das Ritual dann wieder von selbst.

Um genug Sauerstoff in den nächsten Tauchgang des Ausmistens zu kriegen, wäre wohl die Netflix-Serie hilfreich. Hier der tränenreiche Trailer dazu, weil Entsorgen ja auch Sorgen des Abschieds bedeutet:

Ein Wort von Skipperin

Über das Autobahnvignetten-Brösmeli-Chräble

Kaum warten Tannenbäume reihenweise am Strassenrand auf die nächste Grünabfuhr, und kaum sind mitten in Entschlackungskur die Dreikönigskuchen verschlungen, mahnen Fasnachtschüechli und Vignetten auf das, was noch kommen mag. Kurz nach Neujahr und seinen Silvesterkonfetti steht die nächste Krümmelphase an – sie landet auf Tisch und Armaturenbrett. Manchmal bis in die Lamellen der Lüftung. Vignettenresten vom Januar lüftet es dir dann im Sommer frisch gekühlt um die Ohren!

Fasnachtschüechli kriegen eh’das ultimative Im-Auto-Fressverbot. Doch kennt’ ihr das Brösmele und den alljährlichen Härtetest, die Vignette an der Windschutzscheibe ohne Sauerei abzuschaben? So ratsch und fix in einem Stück am liebsten – wie der Wachsstreifen am Schienbein – schnell und schmerzlos? Skipperin rät, Krümmel-Orgien um Fasnachtschüechli und Vignette nur mit Staubsauger zu veranstalten. Oder dem Fachmann zu vertrauen, wie vor einem Jahr während dem Autoservice.

Weitere Chräbli-Challenges sind: Den Vignetten-Wechsel mit ganz frisch lackierten Nägeln vorzunehmen, um die Qualität des Lacks zu testen. Und als Ober-Herausforderung erst am letzten gesetzlichen Wechseltag in der Morgenkälte, so kurz vor der Fahrt zur Arbeit mit Schlüssel und Schaber bewaffnet. Wenn gelackt und gehetzt, lösen sich Vignetten absichtlich nicht.

Den Schaber beim Ochsen gekauft, jedes Jahr wieder einen neuen, weil den alten an Keramik und Fenster abgestumpft. Die Vignette gab es zum Weihnachtsschampus verbilligt, die liegt also schon eine Weile in der Mittelkonsole rum. Dass nun noch ein Verlängerungskabel für den Föhn ins Cockpit soll, macht das Ganze komplizierter. Der Staubsauger ist ja schon da. Der ultraneue Vignetten-Schaber muss also reichen für die Chräblerei am Auto, Abziehbiudli Jahrgang 2018. Nagellackentferner hilft dann zum Schluss gegen die zerfetzten Resten des Vignetten-Klebestoffs – praktisch auch, weil damit die Nägel auch gleich verblassen. Zum Glück bleiben noch ein paar Tage bis zum ultimativen Angriff auf die Schweizer Autobahn-Panini:
31. Januar 2019!

PS: Wer hat die Vignette gemacht? Den klebrig-klettigen Rücken der Vignette? Dem sollte Skipperin eine kleben! Alle Jahre wieder.

Tipp: Der Blick schaut hinter die Scheibe und in die Konsequenzen www.blick.ch

Ein Wort von Skipperin

Weihnachtsshopping à la minute und als Erlebnis – 3/3

Die Tüten werden zahlreicher, fehlen noch die Geschenke für Ma’ und Pa’, den grossen Bruder und ja, vielleicht findet unser Youngstar-Shopper etwas für sich selber. Man gönnt sich ja sonst nichts;-)

Gut beraten ist, der sich beim Einkaufen im Fach-Laden nicht einfach die Inspiration holt, aber auch hier kauft – es gäbe „schins“ so Schlaumeier, die nach der Fach-Beratung ins Online-Netz gehen und sich dann ärgernd in Lieferschwierigkeiten oder Retouren verstricken. Zum Glück geht das Fünf vor Weihnachten nicht mehr und während dem Jahr hoffentlich auch seltener, weil sensibilisiert.  

Lässt sich doch lieber von Adventslichtern einer romantischen Innenstadt verzaubern– die Läden leuchten mit wundervollen Schaufenstern bis kurz vor der Bescherung um die Wette und laden ein, ins Warme zu treten. So geht das. Gegen den Strom beim Anti-Surfen.

Was ist nun drin in den Geschenken? Eine chice Wollmütze oder sogar ein Buch, ja eines aus Papier? Ein schöner Staubfänger oder ein edler Tropfen? Die Entscheidung in dieser Prachtsauswahl kann im Stedtli Murten bis am Montag 24.12.18 um 16.00 Uhr gefällt werden.

Bis dahin könnt ihr auch mitlaufen, oder gleich selber auf die Shopping-Tour! Es geht im dritten Teil um warme Hände, ergreifende Geschichten, eine süsse Pause, spanischen Cava – und um das Holtmichhierniemehrraus und das Warumnichtgleichhierbleiben – 365 Tage pro Jahr? Schöne Bescherung ;- !

Ein Wort von Skipperin

Weihnachtsgeschenke à la minute und als Erlebnis – 2/3

Shopping King hat à la minute schon zwei Geschenke auf seinem Weihnachtsbummel gefunden. Nun klopft er seine Kommissionenliste weiter ab. Was er wohl für Nonna, die beiden Nonno’s und für den jüngeren Bruder ausliest?

Wem Ideen und Inspiration fehlen, doch Freude am Schenken aufbringt, gehe entschleunigt und analog einkaufen – selbst, wenn die Zeit bis zur Bescherung knapp, die Auswahl ist üppig. Ja, das ist ein Plädoyer auf die Fach-Läden, die es in Echt gibt, in echten, belebten Innenstädten! Hier gibt es Rat, liebevoll verpackte Geschenke, Praktisches und Verspieltes.

Das kann ein fetter Buddha oder eine ebenso fette Salami sein, ein schlankes Etui oder – sogar die fette Spiegelbrille dazu. Was auch immer in der Tüte landet, unser junger Serienstar David macht es vor, wie effektiv und erlebnisreich das Weihnachtslädele in einem belebten Stedtli Murten sein kann - das gilt im Fall für jede Generation und erst noch bis am Montag 24.12.18 um 16.00 Uhr. 

Schlendert mit im 2. Teil des Films! Es geht um steinalte 150'000 Millionen, jungen Panettone, gut gelagerten Grappa und ein schnittiges Nasenvelo für einen der Blues Brothers.  

Ein Wort von Skipperin

Weihnachtsgeschenke à la minute und als Erlebnis - 1/3

Es geht tatsächlich anders: Für die kleinen Fach-Läden in der Innenstadt, so kurz vor Weihnachten für den analogen Einkauf. Wie im beschaulichen Murten gezeigt, geht der junge Held einkaufen. Er ist zwar sehr spät vor Weihnachten, aber mit vielen guten Gedanken für seine Liebsten gekommen.

Die Post für so Online-Ideen liefert eben rechtzeitig auch nicht mehr aus, aber die Läden und Lädeli , ihre Besitzer und ihr Personal sind bis am 24.12. (und übrigens auch sonst das Jahr hindurch) für die Shopper da. Und das in einer vielfältigen Auswahl! Degustieren hier, schlendern da, sich fachberaten lassen dort, und auf einmal wird das last minute Weihnachtseinkaufen zu einer hocheffizienten Sache und dennoch zum emotionalen Erlebnis. Komplett entschleunigt, weil alle lieb zu einander sind und die Innenstadt friedlich belebt. 

Wer nicht mehr weiss, wie es geht, darf das wirklich bis kurz vor dem Familienfest tun: Da gibt es so viele schöne Verpackungen und kreative Vorfreude zum Schenken, dass du nächstes Mal vielleicht daran denkst, in den Laden zu treten.

Film ab für Inspiration Nr. 1 – es geht um die Frühkonditionierung für gesunden Broccoli und seidenfeine Dessous.

Ein Wort von Skipperin.

Von Vielem zu viel?

Zu viel Arbeit im Garten, zu viele Kippen im Kies, zu viele wasserbefleckte Gläser. Zuviel Sonne, zu viel Stress, zu viele unbequemen Schuhe? Zuviel Haushalt, zu viel Sport, zu viele Feste.

Ein Zuviel an täglichen Kaffeetassen, an Krimskrams auf dem Sideboard und an Kleidern an der Stange, die für die kältere Saison hervorgeholt werden. Zu viele ungelesene Bücher, zu viele Buchstaben im Kopf und Brandlöcher im Teppich.  

Skipperin hat sich heute unterhalten über eine Beobachtung in Gesellschaft: Zu viele Falten, weil zu viele Diäten, zu viel Knie unter dem Rocksaum (weiblich, älter) – Demgegenüber stehen: zu viel Bauch unter dem strammen atmungsaktiven Freizeitshirt, zu viel après-sportliches Bier und zu viele hochtrumpfende Worte in einer geselligen Rentnerrunde(männlich, älter).

Animiert aus dem Gespräch an die Tasten gegangen, auf der Suche nach dem Zuviel. Zu viele Socken mit Löchern, zu viele Schulaufgaben, zu viele hässige Eltern auf der Sonntagspromenade, an den Schultern der ebenfalls hässig gewordenen Kinder zerrend. Zu viel Luft im Schlauch, zu viel im Einkaufswagen, zu viel Plastik entsorgt und leere Bierdosen gesammelt. Zu viele schlechte Nachrichten gehört, zu viel geredet oder geschwiegen und zu viel nachgedacht. Zu viele Resten im Kühlschrank, zu viele geöffnete Gläser vom gleichen, zu viele Legos am Boden und Kilometer auf dem Asphalt.

Wann und was ist denn euch was zu viel – was missfällt euch im Überdruss am Überfluss?

PS: Eine erste schlüssige Antwort hat Marie Konda parat. Sie weiss, wann die Zeit reif ist,  das Zuviel zu entsorgen und platzsparend zu verstauen? Ihre Bestseller-Bücher und Filme gibt es auch auf Deutsch und auf Youtube. Hochempfohlen: Ihre platzsparende Kleiderfalterei – für Regensonntage ist das Zusammenlegen schon fast so erholsam wie Yoga (ausser man hat zu viele Rühreier für zu viele Gäste am Sonntagsbrunch).  

Die ordentliche Superwoman Marie Konda hat nie zu viel des Vielen, denkt Skipperin bewundernd, die räumt vorher auf und gehört nicht zur Spezies der „Jäger und Sammler“ – okay, als Japanerin bist du zur Ordentlichkeit gezwungen, dort ist wenig Platz vorhanden.

www.konmari.com

Skipperin zieht weiter - dem Zuwenig entlang. Fortsetzung folgt.

Ein Wort von Skipperin

Ein allerheiliges Wort von Skipperin – mit Umfrage

Wenn die Kids am Vorabend gruselig verkleidet für Süsses um die Deutschfreiburger Häuser ziehen, wird Allerheiligen auch in Mexiko gefeiert, als Dia de Muertos. Das dauert vom 31.Oktober bis am 2. November, dem Allerseelen. Diese Feiertage sind grosses, kulturelles Erbe im katholischen Mexiko und sind wie der keltische Brauch von Halloween ebenso Festlichkeiten zu Ehren der Verstorbenen.  

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Heute am 1.11.18 wird Allerheiligen gefeiert, in stiller Würde und eingekehrter Andacht. Ein kultureller Vergleich, wie hier und dort an die Verstorbenen gedacht wird, ist dennoch gar nicht so verschroben, wie Skipperin angenommen hätte. Auch wir gehen ans Grab der Verstorbenen, nehmen Schmuck und Gedanken mit und erinnern uns an einen gewesenen Menschen. Die Mexikaner machen es genauso, nur farbenfroher, lauter, mit beleuchteten, tanzenden Skeletten – einige davon als Zuckerschädel für das Friedhofpicknick. Das Thema gründet wie hier im Tod. Sinn des Dia de Muertos ist, Liebe und Respekt gegenüber den Verstorbenen auszudrücken, mit vielen Gaben, Farben und Festen, um das Leben und den Tod zu feiern.

Das mag uns hier makaber erscheinen. Die Idee, die Verstorbenen einmal im Jahr auferstehen zu lassen, ihnen Licht zu bringen, mit ihnen Party zu machen und sie zu uns in die Lebensmitte zurück zu holen, empfindet Skipperin berührend und tröstlich. Wir gehen auch ans Grab, bringen Kerzenlicht mit und erinnern uns an einen Verstorbenen. Meist bleiben wir in stillen Gedanken in uns gekehrt dabei. Passt ja in den Novemberblues und zu unserer Kultur der Abgrenzung, Dinge alleine zu ertragen. Doch die nächsten Stunden kommen auch viele Deutschfreiburger Familien und Freunde zusammen ans Grab ihrer gestorbenen Lieben und feiern eben genau in Gemeinschaft Allerheiligen.

Ein familienfreundlicher Filmtipp zum Allerheiligen: Der Film Coco handelt vom Tod. Er erklärt lebendiger als das Leben den Dia de Muertos - und gibt einen tröstlich berührenden Zugang zu Fragen von Kultur, Familie, Leben und Tod.


Umfrage:
Wie begeht ihr das Fest zum Allerheiligen?
Habt ihr eure eigenen Traditionen?
Dann erzählt sie uns mit einer Sprachnachricht auf Whatsapp unter der Nummer 079 950 15 71 oder mit ein paar Zeilen per Mail auf info@skippr.ch

 

Ein Wort von Skipperin

Anzügliches aus der Werkzeugkiste

Skipperin wird hier etwas anzüglich und bittet jetzt schon um Entschuldigung. Aber was bitte sollen ein Engländer, ein Dietrich oder ein Franzose in ihrer Werkzeugkiste? Und warum gehört ein Nippelspanner, ein Ausreiber oder ein Rohrexpander dazu? Sie denkt grad, der Stechbeutel trifft direkt in ihre Hirnzellen und fragt euch, was ein Spanner, ein Zappel oder eine Konterpunze bei ihr karisieren wollen – Mutternsprengen oder direkt einen Knipp an den Kinnhacken?

Einen Streichelzoo aus Bär, Hahnenschlüssel, Kuh- oder Geissfuss besitzt Skipperin auch nicht – sie kennt zwar den Fuchsschwanz von Nahe, fürchtet sich aber vor vielen Hunden, alle auf den Namen Tasso horchend, also ein Bitte zum Zweiten.

Romantischer könnte es dennoch werden, wenn ihr jemand einen ganzen Planeten oder einen Sammethaken schenkt (gerne den Mars, Skipperin’s Sternzeichen gleich und die Hacken am liebsten 8 cm hoch, in Plateauversion).Winterbikini-Figur in Spe: Wer unter euch hat denn eine Fettpresse oder eine Bauchzange nötig, ausser er will mit dem Universalabzieher etwas abnehmen?

Skipperin ruft zum harten, aber fairen Gefecht auf mit Skelettpistole, Haue oder Knarre und lässt das Justorium oder den Fäustel walten:

skippr startet an dieser Stelle in Bälde ein sehr ernstes Fach-Quiz über das ABC von Werkzeug, dessen Auflösung in Abständen mit sehr viel Lerneffekt folgt. Doch das geht nur mit Liliane. Sie ist sehr schlau mit den Ausdrücken und den Gegenständen, die sich dahinter verbergen und ihren wertvollen Dienst leisten. 

Teilnahmebedingungen

Mitmachen dürfen im Fall keine Fachleute vom jeweilig hochgeschätzten Handwerk, wir vertrösten euch mit einem nigelnagelneuen Bürogummi. Echt gerne geschehen, und bitte mit  Berufs- und Adressangabe, damit wir wissen, wohin Skipperin den Bürogummi hinschicken darf.

Alle anderen, die nie im Leben ein Werkzeug brauchen, ab in die Kiste ;-) in die Quiz-Kiste! Schon bald geht es los.

Ein Wort von Skipperin

Tag der "Wasserglassa" - der multifunktionale Eiswürfel

 

Mögt ihr den Schokoladenspitz einer Rakete auch als erste gierige Handlung abzubeissen? Skipperin meist noch mit Papier am Stiel, weil so dressiert worden. Die Rakete ist für Skipperin DAS typische helvetische Wassereis, die wie die dümmlich-praktischen Adiletten zum Sommer in der Schweiz gehört (Sorry, heute sind Ipanema-Havaianas eher die Frage nach dem guten Stil). Die Originalrakete gibt es übrigens nicht an der Migrolino-Tankstelle, die haben ihre orange M-Eigenmarke. Auch fein. In der Käsi früher oder aktuell bei boomenden, sophisticated Eis-Manufakturen gibt es Wassereis, mit Vanille-Eiscrème gefüllt. Auch fein.

Heute am Tag des Wassereises jedoch geht es um den multifunktionalen, puren oder zuckerhaltigen Einsatz eines Eiswassers (was ja auch einem Wassereis entspricht): Der profane Eiswürfel in Haus, am Herd und im Hals. 
 
Skipperin's best ice cube' list lautet:

Eiswürfel gefüllt mit Beeren zum Himbeer-Sirup, im Hugo oder Gin Tonic
Eiswürfel gefüllt mit Gummibärchen zum Süggelen, als Notmassnahme bei fehlendem Kindernachtisch
Eiswürfel gefüllt mit Ingwerstückchen gegen Halsweh oder Katernachbrand
Eiswürfel gefüllt mit Prosecco für den Campari-Bicicletta
Eiswürfel gefüllt mit Fruchtzwergen für das Kinder-Frühstück
Eiswürfel gefüllt mit Limetten oder Zitronen für die Granità zum Frühstück alla siciliana

Eiswürfel pur auf geschwollene Augenlider, weil zuviel gepartytigert oder geweint
Eiswürfel pur mit Gurken-Yoghurt-Maske vermischt für verbrannte Schultern
Eiswürfel pur in die Kühlbox fürs Picknick, Kinder-Limonadengeburtstag im Freien
Eiswürfel pur oder mit schwarzen Pfefferkörnern gefroren in das Küchentuch und auf die Küchenablage geschlagen als Crashed Ice im Tomatensaft

Eiswürfel pur als Sofort-Massnahme bei Grillrost-Verbrennung im Ofen
Eiswürfel pur im Tuch gegen Knie-Zahn-und Kopfschmerzen - unbedingt pur verwenden, weil Gummibärchen hassen Wehweh's und laufen trostlos über die Verletzung aus und davon.)
Eiswürfel egal, ob pur oder gefüllt, direkt aus dem Gefrierer als Nothilfe ohne Tuch gegen Wespen, Quetschungen und Prellungen - die auslaufenden Gummibärchen trösten bei dieser Massnahme die Seele auch aufgefroren ;-) 
 
Wer gar keinen Eiswürfel-Würfel-Behälter oder eine Eismaschine besitzt: Praktisch ist, den Gefrierer mit Urschweizer-Raketen voll zu stopfen - Erbsen- und Spinatbeutel gehen zwar auch. Aber zum heutigen 
weltweiten Wassereistag gilt: bastelt eure eigene Haus-Rakete und füllt den Gonschelatör mit Eiswürfeln!
 
Habt ihr weitere Ideen?
 
PS: Und die an der nicht im Migrolino Tankstelle gekaufte Originalrakete geht in jedes Getränk, an jede Stirn und in jeden Rachen.

Ein Wort von Skipperin

Bügeln mit Sissi 

Bei Sissi entsteht der Eindruck, als käme Franzl gleich um die Ecke und küsse sie an der Hand. Oder würde ihr hinterher reisen in ihre geliebten Berge, wo er doch so viele Probleme mit den Ungaren hat.

Dabei, Franzl liess seine Gewänder ganz bestimmt nicht bei Sissi bügeln, aber von Zofen oder Wäscherinnen am Hof. Aber 2018 tut es Sissi. Nicht für Franzl alleine, aber für Fritz und Fred - und die gesamte weibliche Deutschfreiburger Gemeinschaft.

Skipperin thematisiert in ihrem heutigen Wort das Bügeln. Das Glätten. Eine inspirierende und beruhigende Tätigkeit, die yogamässig und insichgekehrt genau jetzt im Hochsommer deftig zum Schwitzen bringt. Ausser frau tut es 6.00 Uhr morgens und tief im kühlen Keller.

Für Sissi ist Glätten auch Bügeln, auf Deutsch gesagt. Auch heiss, und immer faltenfrei. Mit modernsten Maschinen, die eine profane Laura bei Skipperin zu Hause vor Neid erblassen lässt. Ja, Laura, die muss sich sputen, um da im Privathaushalt mithalten zu können. Oder Skipperin bügelt nie mehr und bringt die Wäsche nur noch und direkt zu Sissi. Denn hier wird ja auch gewaschen, was zu Hause zu heikel scheint. Und wie gesagt, immer faltenfrei - so ganz im Trend ewiger Frische und Jugend! Zu überlegen, ob es eine Bügelmaschine nicht auch für die Haut um die Kniescheiben gäbe. 

Bleiben wir beim Glätten. Frische Bettwäsche gibt gebügelt einen Fünfsternehotel-Hauch zu Hause. So mit Nachtwäsche drüber drapiert, mit Taille wie ein Barbiepüppchen. Die Bettwäsche schafft Laura noch. Durch vier Lagen mit Hochdruck-Dampf. Aber ein Besuch bei Sissi ist eben fröhlich, witz- und komplimentgeladen, immer voll mit lachendem Leben, wie es die stumme, dampfende Laura trotz gutem Entkalken und Zureden partout nicht will. Laura kann übrigens auch keine Austriazismen.

Sissi schon, astrein, gespickt mit waschechten, jahrelang gelernten Senslerausdrücken. Laura hat noch nie ein Wort über das tolle Stück verloren, über das sie glättend fahren darf. Sissi hingegen hat immer ein bewunderndes Wort offen für Outfits, die nur bei ihr gewaschen und gebügelt werden dürfen. Und sogar für deren Trägerin.

Das macht es wohl aus, dass Skipperin fast wöchentlich ein Stück zum Reinigen bringt. Hauptsache, Sissi hofiert. She makes your day. Ein glättender Aufsteller, dankbar dafür.

Vielleicht macht es auch die Verpackung aus, am schaumstoffüberzogenem Bügel, in Plastik gehüllt, dass das Kleid fast zu schade zum Tragen wird, wie grad neu gekauft. Oder ist es das Tempo, wie schnell aus einem runzligen (Männer)Hemd ein glattes wird? Okay, Runzeln zeugen bei allen Männer von einem prägenden, abenteuerlichen Leben. Und je mehr davon, je besser. Stellen wir uns Clint Eastwood mit gebügeltem Hemdkragen zum gegarbten Runzelgesicht und staubigen Boots vor!  

Vielleicht liegt es am Dampf, mit dem Sissi mit ihrer aufgestellten Energie den Kunden und ihren Kleidern einheizt? Es muss die Kombination sein: Maschine, Mensch und die wertvolle Zeit beim Bringen und Abholen des Gewandes.  

Für Sissi’s Arbeit, die hier persönlich hochfeierlich hochgelobt und gewürdigt wird, gilt: Keine Narben, keine Falten, aber frisch und blütenrein wie unsere weisse Sommerweste. Unverschwitzt verschmitzt, sagt Skipperin im Namen aller feschen Fetzen an Mann und Frau: 

Küss' die Hand Sissi!

Ein Wort von Skipperin

Von vielen Menschen & vielen reiselustigen Menschen

Die Skipperin weiss nun, warum so viele Einheimische weg und weit in die Ferien fahren (müssen): Es hat zu viele Menschen hier. Was im Alltag 10 Minuten dauert, geht nun drei Mal so lang: Das Anstehen an der Laden-Kasse (zum Glück ist bis Oktober auch sonntags offen), drei Mal länger von A nach B kurven (Strassenbau hat Hochsaison), drei Mal länger einen Ankerplatz finden, weil es von auswärtigen Schiffen wimmelt, drei Mal mehr ellböglen für ein freies SUP, drei Mal länger telefonieren, sprich warten für einen freien Tisch im Restaurant. Dreifach länger auf Gärtner oder Handwerker plangen, die sind ja in den hiesigen Feriendomizilen oder für die Festivalveranstalter beschäftigt, und sogar das Tanken geht drei Mal länger: Ergiebiger Ortsverkehr & volle Campings machen das möglich.

Die Skipperin fragt sich, ob es anderswo in den Ferien besser aussieht als zu Hause und kommt zum Trugschluss: Jein. In der Fremde braucht es erfahrungsgemäss beim ersten Aufenthalt drei Mal länger, bis sich das Lieblingsrestaurant überhaupt findet, den besten Bäcker, den freundlichsten Barkeeper und den besten Schatten. Und in der Ferne sind Blechlawinen dreifach länger, wird drei Mal härter gekämpft um eine freie Strandliege, beste Panoramasicht oder ruhige Grillstelle. Kommt die dreifach höhere Gefahr von fremden Sprachen und den Missverständnissen im Umgang mit den Eingeborenen, von andersartigen Insektenstichen und Giftpflanzen. Wohl deshalb ist das Wegfahren auch so schön: Das neugierige Erkunden seines gewählten Feriendomizils, die neuen Erfahrungen und Entdeckungen an Licht, Duft, Tönen, Kulinarik und Klima. Die haben wenig mit einer nervlichen Zerreissprobe zu tun, ausser man spannt in den Ferien nicht aus, sondern an – weil es dort zu viele Menschen auf einen Haufen hat. 

Was den vielen reiselustigen Menschen gemeinsam bleibt, sind viel Arbeit und eine Hochsaison mit hoffentlich frohen Geschäften und Kunden, grosse Entdeckungslust mit wertvollen Geheimtipps (die morgen keine mehr sind) und eine Menge Neues – auch durch die Sonnenbrillen der vielen anderen reiselustigen Menschen. Dafür lohnt es sich doch drei Mal länger zu warten und sich dreifach zu gedulden, findet Skipperin.

Beweismaterial gesucht:

Falls ihr dem zustimmt, dann her mit euren Bildern! Schickt uns Handyschnappschüsse von wo auch immer, am liebsten von Orten, wo es viele Reiselustige, so viele Menschen wie Ameisen hat. Skippr & Skipperin freuen sich und danken euch jetzt schon. Whatsapp 079 950 15 71 oder info@skippr.ch

Ein Wort von Skipperin

Eine Ode an das Selfie

Bisher war das Phänomen des zu langen Armes auf Fotografien bei vielen anderen Menschen als bei Skipperin zu beobachten. Selfies sind etwas peinlich, weil da immer die eine Schulter, der eine Arm unnatürlich ins Bild gezerrt stört - ausser es wird deftig am Bildausschnitt gearbeitet, was Jungskipperin mit 14 meisterlich beherrscht. Zur Seite stehen, Lächeln, Lachen, Schnutte schreissen oder sogar trabend auf dem Pferderücken: die Schultern sind nie gleichmässig hoch beim Selfie. Auch wenn die Hände das Handy von oben aufs Gesicht halten.

Selfies sind schon deshalb peinlich, weil scheinbar ein Mensch fehlt, der dich bildlich festhalten will. Einsame Geschichte. Und voll digital, wo die Überraschung im analogen Fotoumschlag ganz verloren geht - Gott sei' Dank, sagt Skipperin. Manchmal.

Das Schöne am Selfie: Kein Mensch, der dich fotografiert, motiviert dich so oder so in die Linse zu schauen. Nein, du bestimmt selbst, wie damals allein auf dem Drehtabourettli im Passfotoautomaten, einfach ohne Münz und Lösch-Taste. Heute gibt es für uns Schwerverbrecher die Wiederholttaste im Automaten, dann bitte ohne Lächeln für die behördlichen Papiere. Und ohne Sonnenbrille im Haar. 

Das Allerschönste beim Selfie ist aber, zuzuschauen, wie ein anderer Mensch ein Selfie schiesst. 

So am Wochenende auf einer Bank mitten in der Stadt an einem jungen Typen beobachtet: 

Augendeckel und Hut xfach drapiert, Winkel geprobt und verworfen, Profil von seitlich und in Front, Schulter schräg, Kopf ebenfalls, Dramaturgie mit Mundwinkel und Augenbrauen - ein Schauspiel! Dabei, er hätte einen Fotografen zur Seite gehabt: Doch der schoss ebenfalls ein Selfie von sich selbst. Statt zu Zweit, jeder für sich allein. Sie gingen immerhin zu Zweit zu Fuss von dannen. 

Das Komischste am Ganzen: Es gibt keine Bilder mehr, auf denen wir uns selber nicht gefallen. So wie früher. Wir sind unsere eigene Zensur geworden: Auf einen Klick löschen und danach im Album "gelöschte Fotos" löschen. 

So schön ist das Selfie. 

Gladiatorin im Gladiolenfeld

Auf der Suche nach Walliser Aprikosen am Strassenrand, eigentlich nach einer mit Zuckermasse gefüllten Muschel, im prächtig-farbigen Gladiolenfeld gelandet. Mit Schnitzer, Autoschlüssel und Münz in den engen Blütenkorridor gelaufen, ohne Tasche, mit offenen Schuhen. Schwarze Erde zwischen den Zehen, Münz und Schlüssel zu Boden, beim ersten Versuch eine Gladiole möglichst tief am Boden zu schneiden. Suchtrupps fehlen, also Schuhe aus, auf den Knien, das Münz und Schlüssel eingesammelt. Schwarze Knie sind das Emblem eines Grossen Moos-Kindes, als Tätowierungen den harten Rockern vorbehalten waren. Schwarze Erde mit Bimsstein auf geschundenen Knien wegreiben, bleibt übrigens als gemeine Folter in Erinnerung.

Doch zurück in die Farbenpracht: Uni, bicolor bis tricolor sind die Gladiolen in allen Nuancen und Farben fangfrisch vom Feld zu 1.20 Franken das Stück gewachsen. Fischt wie mit der Harpune, lediglich mit einem ordinären Küchen-Schnitzer bewaffnet, mit dem Ziel, möglichst alle gleich lang abzuschneiden, möglichst bunt gemischt und möglichst weit in den Korridor rein. Die faulen Pflücker gehen nur ins erste Drittel. Fleissige Skipperin schafft es bis ins dritte, aber im selben Korridor kämpfend, Schuhe, Schlüssel und Münz müssen ja verteidigt bleiben. Schade, hat sie kein Handy für Fotos dabei, aber das ginge nun mit zehn Gladiolenschwertspitzen ganz schlecht. Schwer, etwas sperrig sind sie und da keine Hand frei ist, stellt sich die Frage nach einer Tasche und nach Fotos beim nächsten Mal – vielleicht im Artischockenfeld. (Erst erkundigen, ob die noch zu haben sind...) 10 mal 1.20 Franken bezahlt, zum Glück nicht lange rechnen müssen, barfuss Schnitzer zurückgelegt und überlegt, wie sich das Schruppen der Knie mit dem Bimsstein danach anfühlen wird. Ruppig sagt sie euch!

Legende zum #Blumenbilddasihreucheinfachvorstellenmüsst:
Gladiolus, auch Schwertblume genannt; lat. gladius „Schwert“

Ein Wort von Skipperin

Wo liegt Sommerloch?

Die Medien erstatten weniger Wichtiges, die Zeitungen werden dünner, die Newsfeeds über Promis dümmlicher, die Haut brauner, der Bierbauch mehr und das Konto vom kulturellen Überangebot weniger. Alle reden von Flaute und Sommerloch? Flaute gilt in den ersten Julitagen schon gar nicht, doch wo liegt Sommerloch? Unter dem Klavierdeckel, weil in der lektionsfreien Zeit nicht geübt wird? Im ruhigen Frieden, in dem wir uns dankbar sonnen dürfen, während dem es auf der Welt übel kocht?

In der Geschirrspülmaschine, weil viel auswärts gespiesen wird? Tief im Keller, wo es schön kühl ist, vor dem Gestell mit Schneesportschuhen. Oder liegt Sommerloch weiter oben beim Bügellift, mit dem sich nun Wanderer und Biker unterhalten? In der gekühlten Praxis oder im überhitzten Büro, wo sich die Menschen für ihre wohlverdienten Ferien im Takt abwechseln. Sommerloch könnte auch zwischen den Koordinaten 1 und 31 liegen, der Juli (nicht bei allen Berufsmenschen) ist luftiger als die anderen Monate im Jahr. Oder befindet sich das Sommerloch in den politischen Köpfen, weil keine Sessionen stattfinden und auch Diktatoren in ihren Ferienvillas weilen. 

Wenn Sommerloch ein Ort wäre, wohl kein Ort der kreativen, ruhigen Muse, elektrisiert mit Ibiza-Party? Aber ein friedlicher Ort, der im Sommer zwar wenig attraktiv ist, oder wenig zu erzählen hat? Er muss unter der Trockenhaube stecken, weil sich niemand mehr die Haare trocknen will? Oder im Spinnenetz um den Hockeystecken? Ist Sommerloch ein Ausdruck für das positive Abhängen (Summer-Chill) oder das negative ins Loch fallen (Depression) – oder ein Ausdruck für lange Ferien und für die neu gefundene Rolle als Animator, Kinder attraktiv zu beschäftigen und Zelten am Fluss zu veranstalten – inkl. Schlechtwetterprogramm in Reserve? 

Sommerloch liegt vielleicht in der Asche vom vorgestrigen Grill, tief im Caquelon, wenn der Gluscht nach Fondue höher ist als das erneute „TschTsch alles andere ist Beilage“? Das Sommerloch kommt auf 100. Wenn das Gummiboot zum Trocknen im Garten oder das Plantschbecken von Katzen zerkratzt und der Rasen verdorrt ist oder die Gänseflöhe zugebissen haben. Das Sommerloch wechselt seinen Standort von SummerPresale in SommerSale. Von Sommerblumen auf kurzen Kleidchen zum Bohemian-Trend-Prefallwinter-Blütenkleidchen. Das Sommerloch findet sich im Kinosaal, viele Filme sind ja jetzt openair. Auf der Karte findet sich Sommerloch nie, es kündigt sich nie an. Wie die Sternschnuppen am Sommerhimmel, fällt es vor die geflipflopten Sommerfüsse. Wann, weiss auch Skipperin nicht.

Finden wir die ultimative Antwort? Sommerloch gibt es nicht. Sommerloch ist ein Gefühl.

Ein Wort von Skipperin - Schulschluss

Von glamourösen Klamotten & dicken Karren 

Gel im Haar, Hosenträger über blütenweisser Weste mit zwei weissen Rosen in der Hand: Zwei der Neunteler-Jungs gehen zu Fuss Richtung Schule, die sie noch zwei Tage besuchen müssen. Harmos gerechnet sind es Elfteler-Jungs, und bestimmt werden sie in ein spektakuläres Vehikel steigen. 

 

Der Abschlussball zum letzten obligatorischen Schultag: Ein unvergessliches Gefühl - ein Glückstag, verbunden mit Freude auf die langen Sommerferien und dem Wissen, dass nun, nach neun (elf) Jahren obligatorischer Schulzeit endlich was Neues kommt. 

 

Die einen fahren im pinkfarbenen Hammer oder in der Stretchlimo auf, die anderen auf dem Brügiwagen vom Traktor gezogen. Morgen kommen sowieso alle barfuss zum „Unterricht", verhudelt von der durchzechten Nacht im Party-Outfit: zum Tschüss sagen. Garantiert werden Tränen fliessen (was an der Sause abends davor floss, wollen wir lieber nicht wissen).  

 

Die Best Dresses-Show unter dem Motto „Oscar“ beginnt beim Aussteigen auf dem Parkplatz (der rote Teppich fehlt, schade eigentlich, da dürfte sich die Schule was einfallen lassen). Die Outfits sind atemberaubend mit Schärpen, Organza, Stoffblüten, Frisuren frisch vom Frisör, etwas Kunst an Wimpern und Nägeln und hohen Glitzer-Heels. 

Die Skipperin mag Party mit Glanz und Gloria und muss sich wohl heute schon eine Sparsau zulegen, nächstes Jahr muss sie dafür blechen: für dickes Blech auf vier Rädern und ein anständiges Ballkleid (notabene nicht in China hergestellt). 

Allen Schulabgängern im ganzen Deutschfreiburg ein glückliches Schulende und der beste Sommer eures Lebens - Ihr seid easy going, Gentlemen mit euren Mädels, die ihr ausführt. Möge euch der Tritt von spitzen Schuhen und hohen Absätzen verschont sein.

Ein Wort von Skipperin

Ein Hurra auf die Sommerferien

Ihr verlässt Deutschfreiburg für die Sommerferien? Wie schön-schade! Statt Tourismus-Loblieder auf Berge und Seen und Ausflüge in unserer Region gibt es hier die eine oder andere Erinnerung, bevor ihr in die grossen Sommerferien verreist.

Unvollständige Vorferien-Checkliste:

- den Autocheck beim Garagisten eures Vertrauens: Reifendruck, Ölstand, Scheibenwischer-Blätter, Scheibenwischer-Wasser, Leuchtweste - wie eben demonstriert und lernbar.

- Haar- und Hautcheck beim Frisör oder der Kosmetikerin eures Vertrauens (Farbe, Schutz, Pflege, Produkte).

- Reiseapotheke erneuert, leere Blister entsorgt, eingetrockene Salben entfernt

- Dokumente wie Kreditkarten, ID, auch die eigene (!) einpacken & Ablaufdaten checken

-Rasenmäher und Katzenfütterer und den Eti-Schutzbrief ordern

Um nicht im Schilf stehen zu bleiben: Vertrauen ist gut, Handeln ist besser. Nehmt die Reisevorbereitung also selber an die Hand, für euren entspannten Urlaubsbeginn en famille, zu Zweit oder solo! Oder verreist nicht mit dem Auto. Velo- Wasser- und Wanderwege zu den schönsten Plätzen gibt es viele in der näheren Umgebung.  Das Tourismusbüro in deiner Umgebung hilft auch Einheimischen auf der Suche nach Sommerferien. Womit wir dennoch ein Loblied auf unsere Seen, Berge und den Sommer singen! Schöne Ferien allerseits!

 

An dieser Stelle gibt es in lockerer Folge Themen zu allen Töchtern, Schwestern, Mamis, Grosis und Frauen, Freundinnen, Partnerinnen und Liebhaberinnen dieser Welt – oder sagen wir wenigstens von Deutschfreiburg. Haarfarbe, Alter, Status, Konfektionsgrösse oder Anzahl Kids und Benehmen der Grosskinder unabhängig. 

 

Es wird eine Sammlung aus Lust und Frust, aus dem vollen Leben geschrieben und aus den Märchen erfunden, die das Leben schrieb. Es dürfte auch ein Erfahrungsaustausch von Live Hacks und Hausmitteli werden; best adresses, für was und wer auch immer uns im Alltag beschäftigt. 

Wir legen hier ein Sammelsurium aus Küchenrezepten oder Hirnfutter an, die auch mal ein Mann erfunden haben könnte – denken wir an Jamie oder Einstein. Es könnten Tipps und Tricks aus Styling und Beauty für jedes Alter kommen, Wohnen, Dekoration, Kinderkram und Krimskrams aus Literatur, Musik und Comedy. Diese Rubrik möge immer gefüllt sein mit einer subjektiven Sammlung an News aus Wirtschaft und Hauswirtschaft, aber auch mit spannenden Porträts von Deutschfreiburgerinnen oder einer Auswahl an Festivals, Serien, Theateraufführungen, Premieren und Vernissagen. Selbstverständlich sind die Themen rund um das Weib, das ewig lockt, so spannend, dass auch das männliche Pendant sie gerne liest. Es könnte ja auch um Kurse für Reifenwechsel oder Burlesque für Anfängerinnen gleich um seine Ecke gehen.

 

Die Rubrik nennt sich "Ein Wort von Skipperin" und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit – einer auf dieser Welt weiss es ja bekanntlich immer besser. Und diese Regel gilt auch für Deutschfreiburg. Deshalb sei an dieser Stelle bereits verraten: Eure Besserwisserei ist herzlichst willkommen! Werden wir also interaktiv kommunikativ, wie auf dem Markt beim Einkaufen, digital mit Skippr. Die Skipperin kann sich übrigens bei Fachspezialisten der Region und im weltweiten Netz auch selber schlau machen.

PS: das Männlich formulierte im Deutschen schliesst hier ganz unemanzipiert auch die Frauen ein. Oder findet ihr Skippr und Skipperinnen schöner? SkipperInnen  als Steigerung? Nun, wir nicht.

NB: und ja, wir plädieren für das Analoge im Laden, im Dorf und auf dem Hof und schlendern gerne über den Markt, sind aber nicht gegen das Digitale, Sistas!

Last but not least: allem Deutschen zum Trotz, es kommen hier viele Anglizismen vor.