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Kein freier Mittwochnachmittag möglich

Freiburger OS-Schüler sollen am Mittwochnachmittag weiterhin zur Schule. Die Kantonsregierung lehnt einen Vorstoss ab, der den Orientierungsschülern einen halben Tag frei geben wollte.

Die Umstellung sei zu kompliziert, schreibt der Freiburger Staatsrat in einer Antwort. Dies habe auch eine Umfrage bei Gemeinden und Schulorganisationen ergeben.

Die Verfasser der Motion wollten, dass Schülerinnen und Schüler am Mittwochnachmittag gezielt anderen Aktivitäten nachgehen können. Dabei dachten sie vor allem an besonders talentierte Sportler oder Künstlerinnen.

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Obergrenze für Pendlerabzüge geplant

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, soll dafür nicht mehr unbegrenzt viel Geld von den Steuern abziehen können.

Der Staatsrat möchte die Steuerabzüge bei 15‘000 Franken deckeln, schreibt er in seiner Antwort auf einen Vorstoss aus dem Kantonsparlament.

Zwei Grossräte hatten sich daran gestört, dass es für Fahrkosten keine Obergrenze gibt. Dies benachteilige die Nutzer des öffentlichen Verkehrs.

Falls das Kantonsparlament mit der Änderung einverstanden ist, könnten rund 2‘300 Freiburger weniger Steuerabzüge machen. Sie müssten zusammen gut 1,5 Millionen Franken mehr Steuern bezahlen.

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Eine Lösung für das Kostenproblem der Schulen

Der Kanton und die Gemeinden wollen sich Ausgaben für die Freiburger Schüler künftig klar aufteilen.

Geplant ist, dass der Kanton sämtliches Schulmaterial zahlt. Und die Gemeinden sollen schulische Aktivitäten finanzieren, zum Beispiel Skilager oder Museumsbesuche. Wie die Kantonsregierung in einer Mitteilung schreibt, sollen die Zuständigkeiten mit dieser Lösung klar verteilt sein.

Nötig ist die Abmachung, weil das Bundesgericht festgehalten hat, dass Eltern nichts für schulische Aktivitäten und Schulmaterial zahlen müssen. Dies bedeutet für die Gemeinden und den Kanton Mehrkosten von gut sechs Millionen Franken.

Das letzte Wort über die Aufteilung hat nun das Kantonsparlament.

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Die SVP See unterstützt die neue ARA

Die Bezirkspartei SVP See steht hinter der geplanten ARA Seeland Süd. Sie empfiehlt die Kredite für die neue Abwasserreinigungsanlage anzunehmen, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt.

Eine neue ARA am aktuellen Standort in Muntelier zu bauen sei die wirtschaftlichste und auch umweltfreundlichste Lösung, heisst es weiter.

Am 10. Februar wird über einen Kredit für den Bau der ARA abgestimmt. Entscheiden können die Bürger aller Gemeinden der ARA Muntelier und der ARA Kerzers.

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Jubiläum eines Beinahe-GAU

Heute vor 50 Jahren ist der Kanton Freiburg haarscharf an einer Nuklearkatastrophe vorbeigeschrammt: Im waadtländischen Lucens nahe Romont war es am 21. Januar 1969 in einem Versuchsreaktor des Bundes zu einer Kernschmelze gekommen. Da es sich um eine unterirdische Anlage handelte, war allerdings kaum radioaktives Material ins Freie gelangt.

Rückblickend betrachtet hatte die Region damals Glück im Unglück, sagen Historiker. Heute stufen Nuklearexperten den Vorfall auf der dritthöchsten von insgesamt sieben Stufen ein; vergleichbar mit dem Reaktorunfall von 1979 in Harrisburg in den USA. (Bild: Wikimedia)