skippr Wochenumfrage KW 28

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen. 

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Freiburg sagt Plastik den Kampf an
72% Gute Idee, aber es sollte schon dieses Jahr umgesetzt werden und nicht erst in drei Jahren.  /  7% Mir egal.  /  21% Ich finde diese Gratis-Plastiksäcke braucht es beim Gemüse.

Auf dem Fussballplatz in Alterswil wird die Beleuchtung ersetzt.
16% Endlich, da musste man immer mit Stirnlampe spielen.  /  65% Interessiert mich nicht.  /  19% Die Beleuchtung ist sicher vergoldet, wenn sie Fr. 150'000 kosten soll.

Die Schumacher AG ist gerettet
40% Bravo, dieser Traditionsbetrieb soll bestehen bleiben.  /  13% Mir egal.  /  47% Das ewige Hin und Her ist wirklich eine Zumutung für die Mitarbeiter.

Pool-Alternativen

Ideen für eine Abkühlung zu Hause

Für eine Erfrischung an heissen Tagen braucht es keinen teuren Einbau-Pool. Wir zeigen euch unsere liebsten Möglichkeiten für eine easy Abkühlung zu Hause - entweder sofort umgesetzt oder als Sommerprojekt für die To-Do-Liste:

1 - Gartenschlauch - für Gross und Klein

2 - Gartendusche - platzsparend zum kühlen Kopf

3 - Duschen mit Regenwasser - Regenwasser in ein Rohr leiten lassen, sammeln und nach Bedarf wasserfallartig von der Pergola ablassen, zum Beispiel...

4 - Badefass - wie in Skandinavien

5 - Badewannenupcycling - ganz entspannt drinliegen statt strampeln

6 - Aufblasbares - beispielsweise Pool und Planschbecken, für Kids und grosse Kids

7 - Aufstellpools mit Stahlwand oder Acrylbecken - etwas stablier und höher (130 cm), evtl. mit Whirlpoolfunktion oder Gegenstromanlage

8 - Wasserspiel - eine Fontäne sieht toll aus und fägt, für Kids, Erwachsene und Hunde...


Wie kühlt ihr euch ab? Schickt uns eure Tipps und/oder Fotos per WhatsApp an 079 950 15 71

RadioFr. News l 07.07.2020

Verspätete Familienzulagen

Im Kanton Freiburg werden die Familienzulagen mit zwei bis drei Monaten Verspätung ausbezahlt.

Grund dafür sind eine ausserordentlich hohe Personalfluktuation und eine Informatikmigration.

Laut Hans Jürg Herren, dem Direktor der kantonalen Sozialversicherungsanstalt, waren im Februar 2600 Dossiers hängig. Zurzeit sind es noch 1000 Dossiers. Betroffen seien Angestellte von Betrieben, die bei der kantonalen Ausgleichskasse angeschlossen sind, und frischgebackene Eltern. Auch wer neu statt einer Kinderzulage eine Ausbildungszulage erhält, bekommt das Geld später ausbezahlt. /vb

Wissen und Tipps

Gärtele im Juli – was jetzt zu tun ist

Mit dem Juli ist der wärmste Monat im Jahr da! Für die Pflanzen ist das ideal, gleichzeitig brauchen sie Pflege. Wir haben ein paar Tipps für Gartenarbeiten im Juli zusammengestellt.

Jäten! "Gjätt" hat fast immer Saison...

Schnelle Gartensalate säen, wie zum Beispiel Rucola, Asia-Salate, Feldsalat, Schnitt-Zichorie usw.

Gründüngung machen auf den abgeernteten Flächen des möglicherweise ausgelaugten Bodens, anstatt neu bestücken mit der nächsten düngerhungrigen Kultur. Als „Zwischennutzer“ eine Gründüngerpflanze wie Büschelschön (Phacelia) ansiedeln, die den Boden verbessert.

Stützen und Rankhilfen anbringen zum Schutz vor Sommergewitter und Platzregen.

Stauden zurückschneiden, wenn die Blüten welken. So entwickeln sie eventuell im Spätherbst noch eine zweite Blüte oder treiben frisches Laub aus. Faustregel: was eine Handbreit über den Boden hinausragt, kann abgeschnitten werden. Das gilt aber nicht für alle... Am besten vorher informieren, ob die jeweilige Sorte den Schnitt verträgt.

Teiche auffüllen, damit der Pegel gehalten werden kann. Nicht zu kalt und nicht zu schnell...

Stecklinge ziehen, zum Beispiel von Basilikum, Sträuchern und Stauden. Einen Trieb abschneiden, Blätter bis auf zwei-drei kürzen und in Wasser Wurzeln schlagen lassen.

Rasen mähen: regelmässig mähen (einmal wöchentlich, Schnitthöhe 3,5 bis 5 cm) um dichteres Gras zu erhalten, das neue Triebe und Ausläufer bildet.

Giessen oder Beregnen: am besten am frühen Abend, damit das Wasser nicht verdunstet in der Sonne, aber die Pflanzen vor der kühlen Nacht noch trocknen können.

Neue Plattform Kariyon

Gutscheine bei Lieblingsgewerbler kaufen und die lokale Wirtschaft unterstützen

"Jeder Gewerbler ist einzigartig, und das ist es, was die DNA unseres Kantons ausmacht", finden die Gründer von Local Impact, dem neu gegründeten Startup-Unternehmen aus Freiburg. Mit Hilfe der Junior Chamber International von Freiburg haben sie im März 2020 die Aktion "Gewerbehilfe Freiburg" lanciert. Als der Bundesrat die Schliessung von Geschäften ankündigte, beschlossen sie, Massnahmen zu ergreifen, um den regioanlen Gewerblern zu helfen. So enstand gewerbehilfe-freiburg.ch

Kariyon ist quasi die Fortsetzung, um diese Plattform zu erhalten. "Wir wollen die Bevölkerung ermutigen, mehr lokal zu konsumieren, lokale Gewerbler und kurze Vertriebswege zu begünstigen."


Team hinter der neuen Plattform. Foto: Instagram @kariyon_fribourg

Wie funktioniert es?

1 Katalog der Gewerbler in Freiburg durchsuchen
2 Gutscheine für ein oder mehrere Gewerbe kaufen
3 Gutscheine direkt nach dem Kauf per E-Mail erhalten

Unterstützung vom Staat Freiburg

Nach der Corona-Krise, die viele (temporäre) Schliessungen mit sich zog, ermutigt der Staat Freiburg die Bevölkerung, in den kleinen Gewerbe von Freiburg zu konsumieren. Seit dem 1. Juli bietet der Staat eine Unterstützung auf Kariyon an: Man bezahlt nur 80 % des Gutscheinwertes und der Staat übernimmt die restlichen 20 %. Beispiel: Für einen Gutschein im Wert von 200 Franken bezahlt ihr nur 160 Franken und der Staat übernimmt die restlichen 40 Franken. Um vom Rabatt von 20 % zu profitieren, nutzt den Code PROMO-FR. Das Angebot vom Staat gilt bis zum 31.12.2020 oder bis der Unterstützungsfonds erschöpft ist. Der Kanton Freiburg bringt damit 4 Millionen Franken in die lokale Wirtschaft ein.

Gutscheine für Touristen

Ab dem 18. Juli gilt: Wer über 16 Jahre alt ist und bis zum 31.12.2020 in einem Hotel oder auf einem Campingplatz im Kanton Freiburg übernachtet, erhält für die Dauer seines Aufenthaltes einen Gutschein im Wert von 20 Franken, der bei jedem auf Kariyon anwesenden Unternehmen eingelöst werden kann.

Absage aufgrund COVID-19

Goûts & Terroirs findet diesen Herbst nicht statt

Die Würfel sind gefallen: Der Herbst wird den Liebhabern lokaler Produkte zweifellos an Geschmack fehlen! Aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Situation, der organisatorischen Beschränkungen und der grossen Unsicherheit, die auf der Durchführung von Veranstaltungen im Herbst lastet, muss nun auch die Schweizer Gastromesse Goûts & Terroirs auf die Durchführung ihrer Ausgabe 2020, die vom 28. Oktober bis am 1. November 2020 geplant war, verzichten. Der nächste Treffpunkt steht aber bereits fest: Die 21. Ausgabe findet vom 28. Oktober bis am 1. November 2021 statt, mit der Teilnahme von Spanien als ausländischer Ehrendgast und des nationalen Bäckereiwettbewerbs Swiss Bakery Trophy.

Landesregierung on tour

"Bundesratsreisli" unweit von hier

Die Landesregierung war am Donnerstag und Freitag auf ihrem traditionellen traditionellen, zweitägigen Jahresausflug. Sie waren in Riggisberg, dem Marktflecken in den Berner Voralpen. Warum? - Die Reise geht in der Regel in den Heimatkanton der/s amtierenden Bundespräsident*in - Simonetta Sommaruga ist Bernerin und hat in die Gantrisch-Region eingeladen.

Am Donnerstag stand eine Sternenwanderung im Naturpark Gantrisch auf dem Programm, zusammen mit den beiden Schweizer Physik-Nobelpreisträgern Michel Mayor und Didier Queloz.

Am Freitag ging es ins Textilmuseum der Abegg-Stiftung in Riggisberg. Ausserdem traf sich der Bundesrat mit Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Bern, der Gemeinde Riggisberg sowie mit Schülerinnen und Schülern zu einem Austausch.

Aufgrund des Corona-Virus findet die Bundesratsreise dieses Jahr anders statt als gewohnt, nämlich in zwei Teilen. Der zweite Teil ist für den Oktober vorgesehen.

Auch Männer haben Probleme (und Frauen auch)

Mit der Karre und ihrem Kult

Seien wir mal ganz, ganz und sehr ehrlich im Umgang mit gängigen Klischees: Männer träumen von dicken Karren, frisieren am Auspuff und an den PS, fahren einen Rennwagen, wenn sie alt und reich wie Bernie Ecclestone sind – oder tragen wenigstens ein «Remus» an der Heckscheibe, leasen sich einen RS A8 und legen ihre Chassis tiefer. Jede Traumfrau macht es euch gleich und kurvt im schicken Cabrio in Hellblau rum, setzt sich den Wackel-Elvis auf die Armaturen, klebt Margrittli an den VW-Käfer oder das Gabalier-Konterfei an den Pathfinder.

Das lustige Klischee im Alltag und beim Modelltausch: Beschafft euch Autos, die nicht nur zum Träumen, aber zum Beherrschen sind. Sie, die Zierliche im Pickup, das mag euch gefallen – bis sie einparkt ;-) Das Umgekehrte gilt genauso: Im hellblauen Cabrio mit Plüschtierli seid ihr keine echten Kerle mehr! Wählen, bezahlen und beherrschen wir also unsere Karre selbständig und bestimmen bei einer nächsten Anschaffung selbstverständlich demokratisch im Familienrat, wer, wann und wie gut damit fahren soll! Ein zweiter Kinderwagen erfordert halt mehr Stauraum.

Leider gibt es zu viele Männer und Frauen in zu hohen PS-Cabrio-Schleudern, Pickups und SUVs – wenn es ganz hoch kommt mit Kuhfänger und Göla-Kleber – und die müssen dann damit in die Migros. Oder nur auf die Autobahn.

Zu nahe am nächsten Heck, zu eng im Parkplatz, zu dicht in der Altstadt. Heute besonders und leider auf der dicht befahrenen Autobahn beobachtet: Geiler Pick-Up, geile Sonnenbrille im Rückspiegel gesichtet, als unhöflicher Kerl geortet. Der fühlt sich wie auf der Rallye nach Dakar – stammt mit Kuhfänger eher aus dem Oberland. Wir sind nur auf einer A2, A6 oder A1.

Nennen wir es beim Namen, das A…, das hinter dem Steuer hockt. Hinter der Haube hetzt eine unhöfliche Frau im viel zu grossen Wagen, mit viel zu kleinem Abstand, mit viel zu vielen Autos auf beiden Spuren. Gemeinsam bleibt uns nur dieselbe Pilotenbrille. Sie hockt bei 30 Grad auf, als wäre Dakar das Ziel.

Die will aber nur in die Migros, in die Kita oder zur Arbeit! In einer viel zu grossen Karre. Typischer Familienwagen, ein SUV, im Familienrat ausgewählt, sie sitzt aber alleine in der Karre, ihr Stauraum ist sicher voller Kinderwagen. «Fühle dich doch wie auf deinem Sahara-Trip», denkt die Gehetzte und lässt die schwarze Dreckschleuder mit Kuhfänger überholen.

Ein Traum, so ein Auto, wenn es ohne Piepser, Kamera und Aussenlinsen sauber in eine enge Garage geparkt ist und in den letzten, engen aber freien Parkplatz passt. Das wäre wohl d e r ultimative Test beim Autokauf – ohne Krach, Blechschaden oder Häme, wenn es ein Pilot kaum aus dem tiefergelegten Rennwagen schafft, oder sie kaum auf SUV-Höhe blicken kann. Etwas peinlich, doch lustige Realität.

Das Schöne am Kult der Karre: Wir kommen alle ans Ziel, zwar nicht nach Dakar. Aber vielleicht schneller ins Chablais als ein Cayenne SUV auf Hetzjagd.

 

Jörg & Co. Metallbau AG sucht einen

Metallbauschlosser/in

Anforderungen
- Selbstständige/r und zuverlässige/r Metallbauer/in für sämtliche Arbeiten in Stahl, Chromstahl
- Eventuell auch Erfahrung in Aluminium-Verarbeitung (Schüco)
- Beherrschen der gängigen Schweissverfahren
- Werkstatt- und Montage-Arbeiten erledigen
- Im Besitz eines Führerausweises.

Wir bieten
- Ein gutes motiviertes Team
- Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
- Vielseitige und interessante Arbeitstätigkeit
- Zeitgerechte Entlöhnung

Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

joergmetallbau@bluewin.ch

oder

Jörg & Co Metallbau AG
Bethlehem 17
3185 Schmitten

Für weitere Fragen: 026 496 22 19

Veranstaltungstipps

Deutschfreiburg im Juli 2020

Kleine, feine Veranstaltungen können ja wieder organisiert und besucht werden. Davon gibt es im Juli einige... Unsere Veranstaltungstipps der Woche:

Sa, 04.07.2020, 09.30-17.00 Uhr
Kräuterwirkstätte
Rainweid 165, 3158 Guggisberg

Streifzug mit achtsamem Blick auf die kleinen grossen Freunde der Pflanzenwelt. Auf Wiesen und Wäldern, an sonnigen, schattigen und feuchten Standorten an der Sense. Bei der Zubereitung zu kulinarischen Kostbarkeiten oder Heilanwendungen geht das theoretische Wissen in ein sinnliches Erlebnis über. Kursleitung durch Tamara, Naturheilpraktikerin. Kosten: 150.- inkl. Verpflegung und Material.


Sa, 04.07.2020, 11-23 Uhr
HC Fest
Pfarrschür, Gurmels

Das HC-Fest findet jedes Jahr am Wochenende nach dem 1. Juli mitten in Gurmels statt. Neben dem legendären Hamburger lassen auch der Biergarten, die Bar und die Tanzbühne keine Wünsche offen. Was einst als kleines Feier begann, ist nicht mehr aus der Dorfagenda wegzudenken.


Sa, 04.07.2020, 17-22 Uhr
Silent Party
Estavayer-le-Lac

Open Air Silent Party im Rahmen der Schliessung von der Rue de l’Hotel de Ville und der Grand Rue. Drei Kanäle, drei DJs, drei verschiedene Stile. Für Jung und Alt, ohne Reservation. CHF 10.- für Kopfhörer-Miete. 


Sa, 04.07.2020, 21-23 Uhr
Glühwürmchensuche
Naturpark Gantrisch

Habt ihr schon Glühwürmchen in Deutschfreiburg gesichtet? Wer dieses Naturschauspiel einmal erlebt hat, vergisst es nie wieder. Deshalb schwärmen wir im Juli aus, um uns auf die Suche nach Glühwürmchen zu machen. Seid ihr dabei?


So, 05.07.2020, 10.30 Uhr
Open-Air Sommerkonzert der MG Giffers-Tentlingen
Schule Giffers

Musikalische Klänge am lockeren Open-Air Konzert auf dem Schulhausplatz in Giffers. Mit gmögigen Stücken zur Einstimmung auf den bevorstehenden Sommer.

 

Eure Tipps für den Rest des Monat schreibt ihr am besten gleich hier ins Formular oder schickt sie an info@skippr.ch – und meldet uns künftige Anlässe auch gerne. Die Redaktion trifft eine Auswahl.

Ein Wort von Skipperin

Zum «dernier cri» dem letzten Modeschrei der Saison

Wenn vor einem Jahr Länge, Glitzer und Verspieltheit von Roben das Thema war, wir uns über schlappe Strand-Schlarpen, zu hohe Sandalen und Sommer-Feigenklepfer lustig machten, nimmt sich Skipperin halt den Modesommer 2020 vor. Es geht also leider weder um den neuesten Häkel-Bikini noch um den Pareo, oder die angesagte Brille, doch vielmehr um das sogenannten Key Piece der Saison: der Maske. Die war ja lange ausverkauft in den Schweizer Mode-Läden und wurde als stylisches No-Go von den Pandemie-Beratern gepriesen.

Nun wird die Maske mal im ÖV zur Pflicht und nicht zur Kür – wie eine Vogue schreiben würde, das Must-Have eines jeden Outfits. Auso de haut. Fahren wir noch ÖV oder wieder ÖV? Oder setzen wir uns grad freiwillig den Hetzjagden auf Autobahnen voller SUV’s aus, weil der Maskenball noch nicht jeder unter uns entdeckt hat? Skipperin versucht es also, auf diesem Maskenball mitzutanzen. Venezianisch oder barock am liebsten, aber das ist nicht BAG-geprüft. So wie das BAG von Stoffmasken abrät – Spass oder Modefeeling hin oder her, schade trotzdem.

Logos aus Seide von Dolce & Gabbana, Dior und Vuitton, regionale Nähdesignerinnen in Eigenkonstruktion, nordisches Design, in allen möglichen Mustern, sogar Liebling-Leoprint gibt es, mit Vintage-Tattoos bedruckt, mit Härzli oder Totenmaske, mit Gebiss oder in Angestalt eines Bart Simpson, so hype und hübsch sind Masken!

Da die hellblaue etwas an Krankenschwester erinnert, wegwerfbar und vom BAG empfohlen, hat Skipperin diese an Lager. Die Schweineschnauze, FFP2 bis FFP3 mit oder ohne Ventil, hat sie noch nie ausprobiert, hingegen die Plexihaube schon. Die ist im Fall nicht schlecht. Da passt sogar Lippenstift drunter und sie erkennt Mimik ihrer Gegenüber. Zum Putzen top, weil die Augen auch geschützt sind vor Staub und Insekten. Wichtig bei den Hauben, eigentlich ist es eine Schweissbrille mit Scheibe, auf beiden Seiten ist dringend die Schutzfolie abzuziehen. Zu lange sah’ Skipperin nur Mattscheibe durch das Plexi, schwerhörig von den hellblauen Modellen geworden, aber eben, hinten an der Haube ist eine weitere Folie zum Wegnehmen.

Hier der Link zur Sommer-Mode – einfach erklärt, was an Modellen geht und was nicht

Skipperin fährt eigentlich nie ÖV, trägt aber Maske bei der Arbeit in der Öffentlichkeit – dieser Text ist also eigenerfahren und alleine vor einem Bildschirm geschrieben. Machen wir doch alle mit beim Maskenball – Skipperin beginnt mit einem Fotoaufruf, auch ausserhalb vom ÖV – im Selbstauslöser. Schickt uns eure Maskenfotos per WhatsApp an 079 950 15 71 oder an info@skippr.ch

Lieblinks & Webtipps

→ Die Region zum besseren Ort machen

Wenn ihr ein Anliegen habt, das euch besonders wichtig ist; eine Ungerechtigkeit, die ihr aus der Welt schaffen möchtet, um Deutschfreiburg zu einem besseren Ort zu machen, schaut mal da: act.campax.org

ACT ist die Petitionsplattform von Campax, der progressiven Schweizer NGO, wo sich immer mehr Menschen für eine zukunftsfähige und humane Gesellschaft einsetzen. Man kann Kampagnen unterstützen oder selbst lancieren - und damit die Welt verändern! Für eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und friedliche Gesellschaft.

Ein paar Beispiele von laufenden Kampagnen:
Maskentragepflicht im öffentlichen Raum, Kitas sind Service Public, Weltweite Solidaritätsbekundung mit #BlackLivesMatter, Waffenexporte in die USA per sofort stoppen, Rauchverbot auf Spielplätzen, Keine Abschaffung des Studierenden-GA, Schweine haben Rechte, Keine Staatshilfen für die Flugindustrie auf Kosten des Klimas, Entschädigungen für Kleinbetriebe und Selbständige, Ausschaffungen stoppen, etc.

PP - Polarisierende Produkte – Sommeredition

Glacé

Wir fragen Euch im Sommer grad bewusst nicht, ob ihr Kutteln, Kurkuma oder Koriander mögt. Alle drei Produkte können in jeder Jahreszeit ein «ja gäär» oder ein «nei merci» provozieren. Doch es gibt doch so Lebensmittel, die ganz speziell und ganz sommerlich zubereitet wenig munden -  ja gar ekeln. 

Heute kommt d e r Sommerklassiker: Das Glacé. Menschen stehen Schlange vor der Gelateria und bestellen ein Rahm-Eis in allen Sorten und Geschmäckern. Viel Rahm, angereichert mit Nuss, Beeren, Cookies, Coco, Schokolade, Nougat bei gefühlten 50 Grad. Die Combo wird in ein mastiges Tüten-Güezi, selbstverständlich alles handgemacht, kugelweise aufgetürmt. E Guete! Alternative gefällig: Die Magnum, ab gefühlten 30 Grad dermassen nährend, dass Zvieri, Znacht und Zmorge direkt hinter einander ausfallen, grad ganz ohne Film und Kino.  

Adressen aus der Region

Schutzmasken gesucht? - Hier gibts schöne aus der Region!

Nachdem die Maskenpflicht im ÖV beschlossen wurde, braucht es nun... Masken! Wer lieber etwas spezielles, buntes möchte statt Einwegmasken, wird hier bestimmt fündig (oder hat die Qual der Wahl) :-) Sie sind wunderschön und handgenäht in der Region. Wir stellen euch ein paar Schutzmasken-Kunstwerke und ihre Näherinnen vor. Ideal für im ÖV sowie auch zum Einkaufen, zur Post, zum Coiffeur etc.

Handmadewithlove Kathrin Mena-Tschopp, Schmitten

Falten- und Rundmasken, zwei- bis dreilagig, aus 100% Baumwolle mit Nasenbügel und Einschub für Aktivkohlefilter. Bei 60 Grad maschinenwaschbar. In drei Grössen verfügbar: S, M und L. Die Masken kosten ab 12.- Franken pro Stück.

Bestellung per Telefon oder WhatsApp: 079 320 21 03 oder via Messenger (Facebook-Seite)

petitmai, Freiburg

Anne näht sonst Mokassins, jetzt Masken - mit verstellbaren Gummibändern, einem Nasendraht und einer Filtertasche. Bei 90 Grad maschinenwaschbar, tumblertrockenbar, bügelbar. In drei Grössen verfügbar: S/M, L und Kids. Die Masken kosten 20.- Franken pro Stück.

Bestellen via Webshop: petitmai.ch

 


 

MadamEla & Nähatelier Vincent Fashion, Tafers

Baumwoll-Masken für den alltäglichen Gebrauch für Erwachsene und Kinder gibt es auch bei Manuela und ihrem Sohn Vincent. 2-lagig, mit einem Nasendraht und einer Filtertasche. Bei 60 Grad maschinenwaschbar. Die Masken kosten 18.- Franken pro Stück.

Bestellung per Telefon oder WhatsApp: 079 391 11 09

madamela.ch

 


 

Schneiderei Mercedes Leu, Gurmels

Mercedes ist Schneiderin und näht jetzt Masken - 3-lagig, mit Gummibändern. Bei 60 Grad maschinenwaschbar. Die Masken kosten 9.- Franken pro Stück.

Bestellung per Telefon oder WhatsApp: 076 209 05 09 oder via Messenger (Facebook-Seite)

 


 

Supersaxo Häkelwerkstatt, Düdingen

Frauke häkelt sonst und macht Familienbegleitung, jetzt näht sie Masken. Verschiedene Sorten: einfachere, aufwendigere, Upcycling aus ausrangierten Herrenhemden. Maschinenwaschbar. Ab 7.- Franken pro Stück.

Bestellen via Webshop: haekelwerkstatt.ch


 

Die Swiss National COVID-19 Science Task Force hat übrigens Empfehlungen abgegeben über Community-Masken aus Stoff. Bisher sind jedoch nur wenige Modelle getestet und gekennzeichnet vom Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt. Eine davon gefällt uns jedoch besonders gut:

Diese ist zwar nicht regional produziert, aber immerhin in skippr-Farbe und eben mit EMPA-Label: swiss-textiles-shop.com


PS: Abstand ist natürlich nach wie vor das Schutzmittel Nr. 1!

Corona-Update am 1. Juli 2020

Maskenpflicht im ÖV --- Quarantäne für Einreisende aus Risikogebieten --- Aufhebung gewisser Einreisebeschränkungen ab dem 20. Juli

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung verschiedene Massnahmen getroffen, um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs und der seit Mitte Juni ansteigenden Zahl der Neuansteckungen hat er entschieden, für den öffentlichen Verkehr ab Montag, 6. Juli schweizweit eine Maskenpflicht einzuführen. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Die Aufhebung von Einreisebeschränkungen für erste Drittstaaten ist für den 20. Juli vorgesehen.

Seit wieder mehr Menschen mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind, kann der empfohlene Abstand oft nicht eingehalten werden. Die Schutzmassnahmen werden verstärkt, indem eine durchgehende Maskenpflicht in allen öffentlichen Transportmitteln eingeführt wird. Personen ab 12 Jahren müssen ab Montag, 6. Juli, in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen eine Maske tragen. Link: Häufig gestellte Fragen zur Maskenpflicht im ÖV

Seit Mitte Juni ist es hierzulande wiederholt zu einer Ausbreitung des Virus gekommen, nachdem infizierte Personen aus dem Ausland eingereist sind. Deshalb muss sich ab Montag, 6. Juli, für zehn Tage in Quarantäne begeben, wer aus gewissen Gebieten in die Schweiz einreist. Das BAG führt eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird. Die betroffenen Personen werden gezielt im Flugzeug, im Reisebus und an den Grenzübergängen informiert. Sie müssen sich nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden.

Der Bundesrat hat wird den Empfehlungen des Rates der EU, die coronabedingte Einreisebeschränkungen ab dem 1. Juli 2020 für 15 Staaten aufzuheben, erst per 20. Juli 2020 folgen - und mit Ausnahme von Serbien. Dann werden Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay sowie Bulgarien, Irland, Kroatien, Rumänien und Zypern von der Liste der Risikoländer gestrichen. China ebenfalls, sofern die Reziprozität für Einreisende aus der Schweiz gewährleistet ist.

 

In der Schweiz gab es bis am Freitagmorgen laut BAG 31'851 laborbestätigte Covid-19-Fälle, 137 mehr gegenüber dem Vortag, 1685 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.


Was bisher geschah: Corona-Update am 17. Juni 2020

«Man steigt nicht zweimal in den selben Fluss»

Diese Weisheit steht auf dem Schlussbericht vom Krisenstab des Bundesrats Corona, KSBC. Sie geht auf den Philosoph Heraklit zurück und besagt, dass sich alles im Wandel befindet und je nachdem selbst der gleiche Fehler nicht der gleiche ist, weil er unter anderen Umständen, zu anderem Zeitpunkt usw. passiert und wir nochmal was dazu und daraus lernen sollen/müssen.

Die Schweiz wechselt am 19. Juni von der "ausserordentlichen Lage" auf die Stufe "besondere Lage" gemäss Epidemiegesetz. Die Kantone haben wieder mehr Kompetenzen und können lokale Massnahmen beschliessen. Ab Montag werden in der Schweiz die Corona-Massnahmen weitgehend aufgehoben. Einzig Grossveranstaltungen über 1000 Personen bleiben bis Ende August verboten. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Handhygiene und Abstandhalten bleiben die wichtigsten Schutzmassnahmen.

Der Bundesrat hat aufgrund der anhaltend tiefen Fallzahlen per 22. Juni weitere Lockerungen beschlossen:

- Der Mindestabstand zwischen zwei Personen wird angesichts der tiefen Fallzahlen von 2 Metern auf 1,5 Meter reduziert.

- Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen möglich. Grossveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten.

- In Restaurants besteht keine Sitzpflicht mehr. Die Sperrstunde für Restaurationsbetriebe, Discos und Nachtclubs ist aufgehoben.

- Masken können das Infektionsrisiko stark senken. Im ÖV wird das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann. An Demonstrationen ist es Pflicht.

- Die Home-Office-Empfehlungen werden aufgehoben, ebenso die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen.

 

In der Schweiz gab es bis am Freitagmorgen laut BAG 31'217 laborbestätigte Covid-19-Fälle, 1680 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.

 


Corona-Update am 27. Mai 2020

«Lockerungen nach dem Lockdown: Schweiz blüht auf»

Die ersten beiden Lockerungs-Etappen vom 27. April und 11. Mai waren erfolgreich. Folgende Lockerungen für eine "neue Normalität" sind per 6. Juni beschlossen worden:

- Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können wieder durchgeführt werden.

- Treffen von maximal 30 Personen sind erlaubt.

- Freizeitbetriebe wie Badis und Zoos und touristische Angebote wie Bergbahnen und Campingplätze können wieder öffnen.

- Ferienlager für Kinder und Jugendliche sind möglich.

- Die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz wird am 19. Juni beendet.


Andere Beschlüsse:

- Openairs bleiben weiterhin verboten, da es noch zu früh sei für Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen. Die bleiben bis Ende August verboten.

- Senioren können ihr soziales Leben wieder aufnehmen und Enkel hüten

- Empfehlung: weiter im Home-Office arbeiten, wenn möglich

- Grenzen zu Frankreich, Deutschland und Österreich könnten schon am 15. Juni geöffnet und Reisen in diese Nachbarländer somit wieder möglich werden.


In der Schweiz gab es bis am Mittwochmorgen laut BAG 30'776 laborbestätigte Covid-19-Fälle, 1649 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.

 


Corona-Update am 29. April 2020

Grosse Lockerung: ab 11. Mai können Läden, obligatorische Schulen, Restaurants, Sport, Kultur etc. wieder öffnen

Am Mittwochnachmittag informierte der Bundesrat erneut zum Thema Corona-Pandemie. Er lockert die Schutzmassnahmen weiter schrittweise. Alle Läden und die obligatorischen Schulen können ab 11. Mai wieder öffnen. Zusätzlich wurden für Sport, Kultur und Restaurants Lockerungen ab 11. Mai beschlossen. Die Verhaltensregeln wie Abstand halten und Hände waschen bleiben wichtig.

Wieder offen / erlaubt ab 11. Mai:

- Obligatorische Schulen (Primar- und Sekundarstufe I)

- Präsenzunterricht bis 5 Personen (Sekundarstufe II, Tertiärstufe etc)

- Prüfungen in Ausbildungsstätten

- Einkaufsläden und Märkte

- Reisebüros

- Museen, Bibliotheken und Archive

- Breitensport ohne Körperkontakt (max. 5 Personen, ohne Wettkämpfe)

- Leistungssport und Sport in Profi-Ligen (ohne Wettkämpfe, Geisterspiel ab 8. Juni möglich)

- Restaurants (max. 4 Personen pro Tisch, Ausnahme: Eltern mit Kindern)

- Sportanlagen für Trainings

- ÖV nach Normalfahrplan

- Grossveranstaltungen bis Ende August verboten

 

Sonstige Entscheide:

- Jeder Kanton kann selber darüber entscheiden, ob die Matura-Prüfungen stattfinden oder nicht. Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK konnte sich nicht auf einen einheitlichen Entscheid einigen.

 

In der Schweiz gab es bis am Mittwochmorgen 29'407 bestätigte Fälle, 1408 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.

Zum Thema: die neusten Videos vom BAG

 

 


Corona-Update am 22. April 2020

Keine allgemeine Maskentragpflicht - Sortimentsbeschränkungen im Detailhandel bleiben bestehen

Der Bundesrat lockert in den nächsten Wochen schrittweise die Corona-Schutzmassnahmen.

- Es ist keine allgemeine Maskentragpflicht vorgesehen. Abstand halten und Händewaschen bleiben gemäss BAG die wirkungsvollsten Schutzmassnahmen. Wie bisher gilt: Zu Hause bleiben, insbesondere kranke Personen. Die Branchen und Betriebe sind verpflichtet, die Lockerung mit Schutzkonzepten zu begleiten. Darin können sie die Nutzung von Masken vorsehen. Der Bund versorgt führende Detailhändler mit Hygienemasken, um die Versorgung zu unterstützen. Link: Fragen und Antworten zum Tragen von Hygienemasken im öffentlichen Raum

- Sortimentsbeschränkungen im Detailhandel bleiben bestehen, obwohl am 16. April Lockerungen entschieden wurden. Dieser Entscheid hatte viele Fragen aufgeworfen, unter anderem in der Umsetzung bei grossen Detailhändlern und in der Ungleichbehandlung gegenüber den Fachgeschäften. Diese werden voraussichtlich am 11. Mai wieder öffnen können.

In der Schweiz gab es bis am Mittwochmorgen 28'268 bestätigte Fälle, 1217 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.


Corona-Update am 16. April

Langsame Lockerung der Massnahmen

Die Kurve der Corona-Ansteckungen in der Schweiz ist abgeflacht. Der Bundesrat hat am 16. April über die einzelnen Etappen der Lockerung informiert.

Am Donnerstag wurde Bilanz gezogen nach vier Wochen im Teil-Lockdown. Der Bundesrat verkündete, dass die vor vier Wochen getroffenen Massnahmen Wirkung zeigen. Nun ist eine schrittweise Lockerung der Massnahmen vorgesehen. Nach dem Motto «so rasch wie möglich, aber so langsam wie nötig».

Ab dem 27. April 2020 dürfen Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien wieder öffnen. Coiffeurgeschäfte, Massagepraxen, Tattoo-Studios und Kosmetiksalons können ihren Betrieb wieder aufnehmen. Spitäler können wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen und ambulante medizinische Praxen wieder öffnen. Der Schutz des Publikums und der Arbeitnehmenden muss dabei sichergestellt sein. Es werden zudem die Sortimentsbeschränkungen in Lebensmittelläden aufgehoben. Wenn sich Güter des täglichen Bedarfs und weitere Güter auf der Verkaufsfläche der Lebensmittelläden befinden, dürfen sie verkauft werden.

Wenn es die Entwicklung der Lage zulässt, sollen am 11. Mai die obligatorischen Schulen und die Einkaufsläden und Märkte wieder öffnen. Den Entscheid darüber will der Bundesrat am 29. April fällen.

Am 8. Juni sollen in einem dritten Schritt die Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder Präsenzveranstaltungen abhalten dürfen. Gleichzeitig sollen Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, botanische Gärten und Zoos wieder öffnen und das Versammlungsverbot gelockert werden. Die Details zu dieser Etappe will der Bundesrat am 27. Mai beschliessen.

Über weitere Etappen hat der Bundesrat noch keine Beschlüsse gefasst. Ab wann Grossveranstaltungen wieder möglich sein werden, entscheidet er in einer seiner nächsten Sitzungen.

Bilder aus der Region im WWW

Gesehen auf Facebook

Zauber der Nacht

Warum leuchten eigentlich Glühwürmchen?

 

In warmen Sommernächten werden sie aktiv und zeichnen ein Feenlicht in die Dunkelheit. Davor hat das Glühwürmchen zwei Jahre als Larve gelebt und sich mit Schnecken verköstigt. Die klassische Erklärung für ihr Leuchten ist – sie sind auf Partnersuche. Die Leuchtkäfer, wie sie eigentlich richtig heissen, sind Biolumineszenzfähig. Ihre Zellen erzeugen durch die Reaktion von Luciferin und Luciferase das grünliche Licht und dies für "nur" eine einzige Liebesnacht - danach sterben die Leuchtkäfer.

Wo findet man Glühwürmchen?
Am einsamen Waldrand, im Garten auf dem Friedhof oder in einem Park. Aber, es müssen Schnecken vorhanden sein und eine giftfreie Umgebung ist dringend nötig für ihren Lebensraum. Leider ist die alte Kulturlandschaft, in denen Glühwürmchen vorkommen, zunehmend am verschwinden und die steigende Lichtverschmutzung macht den Tierchen zu sehr schaffen.

Falls ihr Glühwürmchen sichtet, meldet uns den Standort. Wir möchten für die Region Deutschfreiburg eine Karte erstellen.


PS: Am Samstag, 4. Juli 2020 von 20:30 – 23:00 Uhr kann man sich im Naturpark Gantrisch auf Fledermaus-Exkursion und Glühwürmchen-Suche machen. Anmeldung per E-Mail: info@gantrisch.ch oder Telefon 031 808 00 20

Guet z wüsse

Darf man in der Region wild campen?

Die Ferien stehen kurz bevor. Wer nicht verreist, fragt sich vielleicht, ob er einfach Zelt, Van oder Wohnmobil irgendwo in der Region aufstellen und wild campen darf. Wir klären auf...

In der Schweiz ist Wildcampen nur unter ganz speziellen Bedingungen und an bestimmten Orten erlaubt. Es ist in der Schweiz kantonal, meistens aber auf Gemeindeebene geregelt. Am besten vor Ort bei der jeweiligen Gemeinde oder bei der örtlichen Polizei erkundigen, wenn ihr ausserhalb von offiziellen Campingplätzen oder Stellplätzen übernachten wollt.

Im Kanton Freiburg ist wild campen nicht generell erlaubt. Ausnahmen sind einzelne Übernachtungen (nicht in Gruppen) im Gebirge, oberhalb der Waldgrenze, wobei bei mehreren Übernachtungen das Zelt tagsüber wieder abgebaut werden muss; auf Privatgrundstücken mit Erlaubnis des Grundstückbesitzers; sowie das Not-Biwakieren.

Ein generelles Verbot für wild campen gilt im Kanton Freiburg in Naturschutzgebieten, Nationalparks, Jagdgebieten, Wildruhezonen und bei allgemeinem Betretungsverbot.

Das Übernachten auf Raststätten oder Parkplätzen ist nicht erlaubt, respektive nur auf den offiziellen Stellplätzen (z. B. in Romont und Charmey).

 

Übrigens, in den Sternschnuppennächte der Perseiden vom 17. Juli bis 24. August 2020 lohnt sich das draussen schlafen besonders. Der Höhepunkt der Sternschnuppenschauer ist in der Nacht vom 12.-13. August zu erwarten. Also Daumen drücken für eine klare Nacht und irgendwo ein Plätzli in der Natur abseits von den Lichtern der Stadt suchen ;-)

skippr-Rezept

Kaltes Ratatouille mit Minze

Eine sommerliche Gemüse-Erfrischung!

Zutaten für 4 Personen:

- 2 mittelgrosse Zwiebeln
- 2 Zucchini
- 2 Peperoni
- 1 Aubergine 
- Minzeblätter
- 5 EL Olivenöl
- Salz & Pfeffer
 
Zubereitung:


1. Zwiebeln hacken und restliches Gemüse in Würfel schneiden.

2. Das Gemüse in einem Topf mit Olivenöl farblos anbraten. Mit Salz & Pfeffer würzen und zugedeckt bei sehr niedriger Temperatur ca. 45 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse sollte nicht braun werden.

3. Das Ratatouille abkühlen lassen und die Minzeblätter dazugeben.


Et voilà, e Gueta!

 

Tipps aus der Community

Vorschläge gegen Schlechtwetterlaune

Was tun, wenn mal nicht Sommer-Sonne-Sonnenschein ist? Dann gilt es die schönen Seiten des Regens zu entdecken. Hier eure Tipps für Ausflüge in der Region, wenn’s regnet:

Käfele im Lieblingscafé

Papiliorama

Bibera Matschepfützen

Museum besuchen

Maison Cailler

Hallenbad

Lädele...

Sensler Museum

Strohatelier Rechthalten

Botanischer Garten Freiburg

Museum Murten

Römermuseum Avenches

Schaukäserei La Maison du Gruyère

Altstadt Buchhandlung Murten

Friscape

Abstecher nach Bern auf den Indoorspielplatz Bimano ;-)

Wenn euer Top-Tipp fehlt, gerne melden an 079 950 15 71. Merci!

Aus dem Eltern-Leben

Sinnesüberreizung par excellence – oder: ein Tag auf dem Indoor-Spielplatz

Eine Woche Regen am Stück, da musste etwas Abwechslung her: Warum nicht mal auf einen Indoor-Spielplatz? Für 15 Franken bekommt man das einmalige Vergnügen, seinen Nachmittag mit geschätzten siebenhundert Kindern in einer ungemütlichen Hallenatmosphäre zu verbringen.

Lärm, Schweiss und Stinkfüsse, Schreifarben, Plastik und Frittiertes. Was als «Spielparadies» angepriesen wird, ist definitiv zu viel für meine Sinne. Ohren, Nase, Augen sind überfordert und wollen nach dem Betreten nur eines: schnellstmöglich raus! Nun aber rein mit Kleinkind, das schon seit Stunden hibbelt. Wenn das nur gut geht…

Kleinkind wirft seine Schuhe in hohem Bogen davon, um sich in den Spass zu stürzen. Es möchte am liebsten alles gleichzeitig ausprobieren. Tausend quietschbunte Gerätschaften aus 100 % Plastik zum Hüpfen, Klettern, Rutschen und Austoben – gemeinsam mit gefühlt siebenhundert anderen Kindern. Ich versuche, den Lärm auszublenden und bete, dass sich die Nase früher oder später an den Käsegeruch gewöhnt. Moitié-moitié isch a Seich degäge! Kind ist das egal, ich ekle mich zu Tode.

Während ich dem Kind hinterherrenne, werde mehrmals gerammt von kleinen wilden Menschlein. Ich schaue mich schliesslich um, wo ich mich temporär niederlassen kann, um das bunte Treiben aus sicherer Entfernung zu beobachten. Doch einen ruhigen Sitzplatz sucht man hier vergeblich. Die Tische sind besetzt mit diversen Kindergeburtstagen und viel Einweggeschirr. (Zu Kindergeburtstagen ein ander mal…).

Ich warte stehend und frage mich, warum es Lärmbeschränkungen an Grümpelturnieren und Discos sowie für MP3-Player gibt, aber hier niemand schaut. Da ist Geschrei, Gebrüll, Weinen, Kreischen, Mami-/Papi-/Oma-/Opa-/Getti-/Gotti-Rufe, Krawalle und Geheule, alles gleichzeitig. Diese Geräuschkulisse eigentlich fast nur mit Ohrenschützern zu ertragen. Warum tun wir uns das an? Meine Erinnerungsstütze hilft: Denke daran, dass das Kind Spass hat.

Was man nicht alles macht… Kleinkind probiert alles durch: Klettervulkan, Hängebrücke, Rutsche, Wabbelberg, Trampolin, Kletterparcours etc… Sein glucksendes Lachen und Quieken entschädigt für all die Mühe und den Lärm. Es findet es fantastisch hier! Bald knurrt der Magen. Zum Glück, denke ich, und stolpere mit Kleinkind über herumliegendes Spielzeug, Jacken, Fläschchen etc. ins «Restaurant»…

Das übertrumpft alles: kunterbunte Tiefkühlkost, Frittiertes, vor Fett triefendes und ein Alibi-Salat… Eine Speisekarte, wie von Dreijährigen erdacht, passend zum Kinderparadies halt. In der Luft ein Mix aus eben diesen Fastfood-Verlockungen, Käsefüssen, vollen Windeln und Schweiss. Mein Blick schweift zwischen Teller der Tischnachbarn und Speisekarte. Kleinkind will Pasta «ohni nüt». Kann es haben. Ich entscheide mich für… nüt.

Willkommen und adieu, Kinderparadies Indoor-Spielplatz! Wir waren hier, weil Petrus uns getrieben hat. Als Abwechslung… Als wir rausgehen, sind wir beide vollkommen fertig und erledigt. Ich bin froh und dankbar, dass es Kleinkind so gefallen hat. Aber Indoor-Spielplätze sind definitiv so, wie ich mir die Hölle vorstelle. Zu Hause werde ich erstmal die Stopp-Socken auskochen. Das nächste Mal geht es einfach wieder in den Wald. Dort kann man auch Hüpfen, Klettern, Rutschen und Austoben. Und es gibt Ruhe und frische Luft à gogo… Das fägt für Kinder UND Eltern!

SwissCovid App 

Habt ihr schon...?

SwissCovid App seit 25. Juni verfügbar

Der Bundesrat hat am 24. Juni die Verordnung über das Proximity-Tracing-System verabschiedet. Die SwissCovid App kann somit schweizweit eingesetzt werden. Sie ist in den Stores von Apple und Google Play verfügbar.

 

PS: Falls ihr euch Gedanken über Datenschutz macht, aber WhatsApp oder Facebook nutzt, schaut mal... ;-)

#becausewecare #keinezweitewellebitte

AUFLÖSUNG: Putzwissen aus der Community

So werden die Fenster in der Region geputzt

Das mit dem Fensterputzen ist ja so ein Ding... Die meisten mögen das halt nicht so. Machen muss man es meist trotzdem (irgendwann). "WIE" war hier die Frage. Hier die Zusammenfassung eurer Antworten:

Über 75 % sind Markenopfer und nutzen entweder den Kärcher Fenstersauger oder Wundertücher von Jemako, Prowin oder wie sie alle heissen :-)

Warmes Wasser only oder wie Oma anno dazumal ist nicht so aktuell...

 

Kunst

Sacha Rappo bezieht das Berliner Künstleratelier des Staates Freiburg

 

Auf Vorschlag der Expertenjury hat die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) beschlossen, das Künstleratelier in Berlin dem Künstler Sacha Rappo zur Verfügung zu stellen. Er wird dort vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 wohnen und arbeiten.

Sacha Rappo überzeugte die Fachjury einhellig durch die Qualität seiner Arbeit und die Relevanz seines Projekts, das den Mineralwerkstoff und seinen Ursprung in den Mittelpunkt seiner Recher-chen stellt. So will Sacha Rappo während seiner sechsmonatigen Künstlerresidenz im Atelier «im Wedding» eine Reihe von Steinskulpturen schaffen, die mit farbigem, strukturiertem Kalk verziert sind.

Sacha Rappo, ein 30-jähriger Künstler aus Freiburg, befasst sich in seiner künstlerischen Arbeit mit örtlichen Materialien, wobei er sich auf geologische und historisches Studien stützt. Nach einem Masterabschluss in Erdwissenschaften an der Universität Freiburg im Jahr 2016 erwarb Sacha Rappo an der Hochschule der Künste in Bern (HKB/HEAB) 2019 einen Bachelor. Er ist in der Freiburger Kulturszene tätig und wirkt seit 2017 bei der Kunsthalle Fri Art mit.

Umfrage

Wo liebt ihr den Sprung ins kühle Nass?

An heissen Tagen besonders beliebt: die Erfrischung mit einem Gump ins Wasser. Ob in einen See, Fluss, von einem Stein oder Gummiboot aus, von hoch oben oder wie-o-ging....

News vom Murtensee

Geschäftsführung für Regionalverband See und Murten Tourismus komplett

Der Regionalverband See und Murten Tourismus verstärken die gemeinsame Geschäftsleitung mit Deborah Defalque und Simon Neuhaus.


Deborah Defalque (l.) und Simon Neuhaus (r.)

Nachdem der Regionalverband See und Murten Tourismus vor kurzem die Anstellung von Stéphane Moret als neuem Geschäftsleiter der beiden Organisationen bekannt geben konnten, wird nun die gemeinsame Direktion mit der Anstellung von Deborah Defalque aus Lugnorre (Haut-Vully) als Marketingleiterin und Stellvertreterin des Geschäftsleiters komplettiert. Bei Murten Tourismus wird das Direktionsteam ab August mit Simon Neuhaus verstärkt.


Stephane Moret

Mit der gemeinsamen Führung von Regionalverband und Murten Tourismus sowie der intensiven Zusammenarbeit mit Vully Tourismus habe sich der Seebezirk auch eine optimale Ausgangslage im Hinblick auf die Reorganisation der kantonalen Tourismusstrukturen geschaffen. Gleichzeitig könne damit erreicht werden, dass die Vorteile und Synergien der Personalunion in der Wirtschafts- und Tourismusförderung im Seebezirk weiterhin gewährleistet sind.

Wandertipps

Der Berg ruft

Kürzlich haben wir nach euren liebsten Wanderungen gefragt und daraufhin einige wertvolle Tipps erhalten. Da das Wetter diese Woche ja förmlich nach Wandern schreit, haben wir einen für euch eine Wandervogel-Liste mit vielen tollen Wanderungen zusammengestellt. Holt schon mal eure Wanderschuhe vom Keller, nehmt ein gäbiges Rucksäckli fürs Picknick, einen Tschäppù, Sonnencreme und los geht's:

Easy flach und so:

Um den Schwarzsee

Von Tafers nach Freiburg durch das Galterntal

Familien- und Themenweg Gäggersteg

Von der Staumauer via Düdinger Moos nach Freiburg

Düdinger Möser mit Naturlehrpfad

Kleine Tour durch den Breccaschlund

Im Flussbett der Sense, z. B. von Zumholz bis zum Sodbach

Rundwanderung Heitenried

Geschichte, Weinberge, Gastronomie am Vully

Durch das Naturreservat Grande Cariçaie am Neuenburgersee

Rundweg Hauterive

Um den Greyerzersee

Plaffeien–Schwarzsee oder umgekehrt

Über die Chrüzflue

Mittelschwer:

Auf die Kaiseregg

Bergwanderung durch die Urlandschaft Breccaschlund

Über den Kamm des Schwyberg

Plasselb – Chrützflue – Cousimbert

Alpenpanoramaweg von Schwarzsee nach Jaun

Gastlosen-Tour

Gantrisch Panoramaweg

Schwarzsee Höhenweg

 

Anspruchsvoll:

Auf den Moléson

Jaun – Schopfenspitz – Schwarzsee

Genug gependelt?

Ein Dorfbüro für Düdingen - bist du dabei?

In Zusammenarbeit mit VillageOffice wollen die Dorfbüröler Ivo Baeriswyl, David Brühlmeier, Adrian Fasel und Roger Mauron einen Coworking Space gründen. Wenn alles gut geht, soll der Testbetrieb im Herbst starten.

«Wir wollen künftig in Düdingen wohnen und arbeiten. Wir wollen mehr Lebensqualität und das lokale Gewerbe stärken.» 

Genossenschaftlich organisiert, getragen vom lokalen Gewerbe, von lokalen Organisationen und von engagierten Düdingerinnen und Düdingern. Gesucht werden Menschen, Unternehmen und Organisationen aus Düdingen und Umgebung, die bereit sind, sich für dieses Projekt zu engagieren.

ONLINE-UMFRAGE
Das Ausfüllen dauert 3-5 Minuten und hilft, das Interesse und Potenzial für Coworking in deiner Gemeinde besser zu verstehen: Los geht's!

PARTIZIPATIVER INFOANLASS
Di, 30.06.2020 um 19.00-20.45 Uhr mit anschliessendem Apéro
im Begegnungszentrum BZ
Horiastrasse 1, Düdingen

coworking-duedingen.ch

skippr Tipp zum Sommerstart

Wassermelone am Stiel

De Summer isch zrugg! Als Abkühlung zwischendurch oder zum Picknick, weil super einfach, garantiert erfrischend und 100% natürlich. Ein Highlight für Kinder und Erwachsene, und sogar für Kleinkinder geeignet :-)

Alles was ihr dafür braucht, ist eine aromatische Wassermelone (ohne oder mit wenig Kernen am besten), ein paar Glacéstängeli aus Holz und ein scharfes Messer. Optional: einen Gefrierschrank. 

Anleitung: Mit dem Messer eine rund 2 cm dicke Scheibe von der Wassermelone abschneiden und so zuschneiden, dass ihr Keile erhält. Jetzt entweder auf der auf der Schalenseite einen kleinen Schnitt einritzen oder die Schale einfach abschneiden. Holzstängeli rein und geniessen!

Oder - für die ultimative Erfrischung und mehr Glacé-Feeling: nebeneinander auf einen flachen Teller legen und für 2-3h ab in die Gfrieri.

Im Gespräch mit einer Kaffeeexpertin aus Alterswil

«Wenn ich keinen guten Kaffee trinken kann, lasse ich es lieber»

Die 26-jährige Maite Amrein-Díaz wohnt seit sieben Jahren in Alterswil und hat letzten Sommer ihr eigenes Kaffee-Start-up gegründet. skippr hat mit der jungen Kaffee-Expertin gesprochen über den ersten Kaffee des Tages, No-Gos in der Kaffeezubereitung und Zukunftspläne.

Maite ist Gründerin und CEO von Amrein-Diaz Specialty Coffees, MBA-Studentin an der Fernfachhochschule (FFHS) und Mutter einer siebenjährigen Tochter. Ihr schweizerisch-kolumbianisches Start-up verkauft qualitativ hochwertigen Kaffee, der sozial und ökologisch nachhaltig ist. Ihr Ziel ist es, eine Kultur des bewussten Genusses und der Wertschätzung zu etablieren und eine direkte Verbindung zwischen der Herkunft und der Tasse aufzubauen.

Maite, was bedeutet Kaffee für dich?
Familie, Tradition, Heimat, Kultur, Leidenschaft und – seit ich diese Firma gegründet habe – Hoffnung. Kaffee ist nämlich Hoffnung für viele Kaffeebauern in Konfliktregionen in Kolumbien.

Du bist eine der 800 Millionen Menschen auf der Welt, die von der Wertschöpfungskette des Kaffees leben. Wie fühlt sich das an?
Ich bin stolz darauf, weil es mich daran erinnert, dass ich die Tradition meiner Familie weiterführen darf. Allein in Kolumbien gibt es Millionen von Kaffeekleinproduzenten und über 90% des Kaffees in meinem Heimatland wird von Hand geerntet und verarbeitet. Dass sie trotz aller Schwierigkeiten ihre Arbeit weiterführen, finde ich inspirierend. Es macht mich unglaublich stolz, mich zu der Gruppe Menschen zählen zu dürfen, die hinter einer Tasse Kaffee stehen.

Du hast letzten Sommer dein eigenes Kaffee-Start-up gegründet. Wie können wir uns dein Leben als CEO im Kaffeebereich vorstellen?
Eine Firma allein zu führen, ist sehr komplex. Die Vielseitigkeit der Aufgaben, die grosse Verantwortung und die begrenzten Ressourcen können einen manchmal an seine Grenzen bringen. Ich liebe meine Arbeit und es erfüllt mich vollkommen. Klar muss ich auch Sachen machen, die nicht zu meinen Lieblingsaufgaben gehören, doch das Lächeln eines zufriedenen Kunden oder das Dankeschön eines Kaffeeproduzenten, übertreffen all meine Erwartungen an einen Traumjob.

Wie sieht ein Arbeitstag aus für dich als Mami, Geschäftsführerin und Studentin?
Meine Arbeitstage sind nie gleich, ich habe kaum eine einheitliche Routine und oft bin ich Mami, Geschäftsführerin und Studentin gleichzeitig. Kundenbesuche, Kurse, Unterricht und Kinderaktivitäten bestimmen meinen Alltag. Ich versuche, trotzdem flexibel zu bleiben und vor allem positiv, denn für mich stimmt es so. Ich habe keine Hemmungen oder Ängste, meine Tochter in meine Tätigkeiten zu integrieren. Wenn ich eine Besprechung oder einen Kurs habe und spontan keinen Hütedienst finde, dann ist es ganz klar, dass sie mitkommt.

Wie könnte ein Montag bei dir konkret aussehen?
6.40 Uhr Aufstehen, vorbereiten, frühstücken und Juana zur Schule bringen. Dann nach Belfaux ins Kaffeeatelier, wo es erstmal kolumbianischen Kaffee von mir als Barista für alle im Coworking-Space gibt. Emails, Anrufe, Qualitätskontrolle von Kaffee und Kakao. Nachmittags meistens Kundenbesuche, Degustationen oder Meetings bis 17 Uhr, dann retour nach Alterswil. Tochter bei der Tagesmutter abholen, Essen machen, Austausch, Hausaufgaben und bald geht sie dann ins Bett. Durch die Zeitverschiebung mit Kolumbien sind Gespräche oder Skype-Meetings am späten Abend praktisch. Normalerweise ist die Zeit aber reserviert für meine Verpflichtungen als Studentin, Lesen oder Arbeiten schreiben, bis ich dann um 22.30 Uhr auch ins Bett gehe.

Dein Tipp für feinen Kaffee?
Gute Kaffeebohnen aussuchen, diese gut und nur kurz aufbewahren und den Kaffee immer selbst und frisch mahlen.

Wie trinkst du deinen Kaffee? Milch? Zucker? Lang? Kurz?
Am liebsten bereite ich meinen Kaffee mit dem Handfilter V60 zu. Dazu nehme ich 15 g Kaffee für 250 ml Wasser, extrahiere den Kaffee in 2 Minuten und 30 Sekunden. Ich trinke ihn lauwarm ohne Zucker oder Milch.



Im Schnitt trinken die Schweizer rund drei Tassen Kaffee pro Tag. Und du?
Eine bis zwei, ausser wenn ich Qualitätskontrolle oder Kurse habe.

Kannst du einen Tag ohne Kaffee auskommen?
Ja, wenn ich keinen guten Kaffee trinken kann, dann lasse ich es lieber.

Hand aufs Herz: Geht es dir auch so, dass der Tag erst nach dem ersten Kaffee startet oder gibt es auch Tage, an denen du morgens mal keine Lust auf Kaffee hast?
Ja, es geht mir auch so. Dieses Ritual, das mich mit Freude und Energie erfüllt, dauert rund zehn Minuten. Wenn mir die Zeit fehlt, ihn richtig zu geniessen, trinke ich keinen Kaffee.

Was trinkst du ausser Kaffee am liebsten?
Bier von Kleinbrauereien

Welchen Kaffee bestellst du auswärts?
Keinen, ausser ich bin in einem Kaffee-Fachgeschäft oder einem Spezialitätenkaffee.

Was würdest du niemals trinken?
Discounter-Kaffee und auch keine Kaffeebohnen, die in geplanten, vordefinierten Aktionen verkauft werden (3er Pack, Weihnachtskollektion etc.) Dort wird jeweils Kaffee angeboten, der zu alt ist und auf keinen Fall mehr frisch, da er seit Wochen bei falschen Bedingungen gelagert wurde.

Was sind deiner Meinung nach No-Gos in der Kaffeezubereitung?
Kaffee zu trinken ohne sich für das Getränk zu interessieren oder dieses kein bisschen zu verstehen, sozusagen unbewusst Kaffee zu trinken.

Was sind die drei grössten Fehler, die man beim Kaffee machen zu Hause machen kann?
1. Schlechten Kaffee kaufen :-) beispielsweise von den Grossverteilern…
2. Meinen, dass Kaffee schnell und möglichst ohne Aufwand zubereitet sein sollte.
3. Glauben, dass aus einer Kapsel guter Kaffee entstehen könnte.

Und sonst?
Falschen Kaffee benutzen: zum Beispiel eine dunkle Röstung im Filter oder ein ungeeigneter Mahlgrad. Ich mag ausserdem keine Blends (z. B. 50 % Robusta und 50 % Arabica etc).

Was empfiehlst du jemandem, der normalerweise Nespresso trinkt und nun etwas Neues ausprobieren möchte?
Die Kapselmaschine erst mal entsorgen, dann helfe ich ihm/ihr, eine passende Extraktionsmethode zu suchen.

Wenn du eine Packung Kaffee erhältst, welchen du nicht kennst: was machst du damit?
Ich schaue mir die Bohnen an, kontrolliere die organoleptischen Eigenschaften (Säure, Bitterkeit, Körper, Aroma, Süsse und Geschmack) und prüfe die Röstung. Sieht es gut aus, cuppe ich ihn, also analysiere eine Kaffeeprobe.

Woran erkennt man denn guten Kaffee aus hochwertigen und nachhaltig angebauten Bohnen?
Zuerst an den Infos der Verkäufer, den Angaben über Herkunft, Röstdatum, Produzent, sowie oft auch am Preis. Bei Kaffee ist es so, dass guter Kaffee einfach nicht günstig produziert werden kann, daher auch der Preisunterschied. (Bezug von einzelnen Kleinbauern, faire Entlöhnung der Produzenten, Qualitätskontrolle, manuelle Röstung in kleinen Mengen)

Sowohl der Rohstoff Kaffeebohne, als auch die Röstung haben Einfluss auf die Qualität des Endproduktes. Was würdest du sagen, ist dabei wichtiger, die Kaffeebohne oder die Röstung?
Obwohl man bei der Röstung auch alles kaputt machen kann, würde ich sagen, dass Bohnen wichtiger sind. Wenn man sehr schlechte Bohnen hat, kann man noch so schön Rösten, wirklich gut wird der Kaffee nie.

Bedauerst du Leute, die keinen Kaffee mögen?
Nein, eher die, die ihn unbewusst trinken.

Was ist bewusster Kaffeekonsum?
Ich bezeichne es als „Kaffee trinken mit Kopf und Herz“, in dem Wissen wie, weswegen und wofür man Kaffee trinkt.

Wie schmeckt der Hochland-Arabica-Kaffee von eurer kleinen Familienplantage?
Erst süss, nach frisch gemachter Panela (Vollrohrzucker aus Kolumbien), dann kommen die fruchtigen Noten nach frischer Zitrone und reifen Orangen hervor. Unser Kaffee ist leicht und sanft, mit wenig Bitterkeit und cremigem Körper.

Wo werden eure Rohkaffeebohnen geröstet?
Frisch und praktisch auf unsere Bestellung in Solothurn. Natürlich nur in kleinen Mengen und professionell vom Spezialisten.



Hat man immer den gleichen Röstvorgang, unabhängig von der Bohne oder muss man das Vorgehen an die Kaffeebohnen anpassen?
Die Röstung muss sowohl auf die Bohnen als auch auf die Röstungsanlage (Temperatur, Höhe, Luft etc.) angepasst werden.

Und wie findet man dann raus, was die perfekte Röstung für die Bohne ist?
Es ist eine ganze Wissenschaft, der Röster muss zuerst die Bohnen überprüfen und messen, damit er eine geeignete Röstkurve erstellen kann. Sind die Kaffeebohnen beispielsweise klein und sehr hart, so muss man anders mit den Temperatureinstellungen der Röstmaschine umgehen.

Wie unterscheidet sich euer Kaffee von dem der grossen Konzerne, den man im Supermarkt findet?
In der Qualität! Wir legen allerhöchsten Wert auf eine hohe Qualität von der Pflanze bis zum Endprodukt. Hinzu kommt aber auch der verantwortungsvolle Umgang und die direkte Beziehung mit den Produzenten, die Nachhaltigkeit im Anbau und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Wie viele Sorten habt ihr im Angebot und gibt es Spezialitäten?
Im Moment bieten wir drei Sorten, davon gehören zwei zu unserer Premium-Kollektion, welche direkt aus den beiden Familienplantagen kommen.

Bietet ihr auch Schulungen an? Für wen?
Ja, sowohl für private Kaffeeenthusiasten als auch für Profis... In Home-Barista-Kursen versuchen wir, die alltäglichen Kaffeetrinker über einen bewussten Konsum zu informieren. Man erlernt verschiedene Zubereitungsmethoden und wir zeigen unter anderem auch, dass man sogar mit einfachen Extraktionsmethoden wie z. B. mit einer Bialetti-Kaffeekanne guten Kaffee zubereiten kann.

Welche Highlights sind für 2020 geplant bei Quimbaya Café?
Wir erweitern unser Sortiment mit erstklassigem Kakao und Schokolade, denn zu einem erstklassigen Kaffee soll man auch grossartigen Kakao geniessen.
Ich arbeite zudem an einem Herzensprojekt, mit dem Ziel, die Kaffeebauern von Samaniego-Nariño (das Dorf in Kolumbien, in dem ich aufgewachsen bin) zu unterstützen. Es soll Kaffeeproduzenten zugutekommen, die Spezialitätenkaffee auf ihren Plantagen ökologisch anbauen, sich dem illegalen Kokaanbau widersetzen und stets für Frieden und Gerechtigkeit im Dorf kämpfen.

Das heisst konkret?
Durch das Projekt wollen wir die Arbeit von mehr als 300 Kaffeebauern angemessen entlöhnen, indem wir ihnen den direkten Verkauf von zehn Tonnen Spezialitätenkaffee an Schweizer Röstereien ermöglichen. Das Projekt wurde Mitte Juni gestartet. Ich erhoffe mir Ende Oktober bei der Kaffee-Übergabe einen erfolgreichen Abschluss.

Und welche Höhepunkt sind in deinem Leben geplant?
Es fällt mir nicht leicht, die Aktivitäten als Selbständigerwerbende von meinem privaten Leben zu trennen, aber ich bin zum ersten Mal in meinem Leben richtig glücklich in der Liebe... Und geplant sind so viele Highlights wie möglich für 2020 und die Jahre danach :-)

Was ist dein grösster Erfolg bis anhin?
Ich nehme an, es ist hier zu sein, wo ich jetzt bin. Ich schätze mich als eine glückliche Frau, ich habe viele meiner kleinen Ziele erreicht und alle zusammengezählt, machen diese meinen grössten Erfolg bis anhin aus.

Worin siehst du die aktuellen Herausforderungen von Jungunternehmerinnen?
Generell hat man als Frau oftmals damit zu kämpfen, dass man als weniger professionell angeschaut wird. Gerade das Kaffeebusiness wird nach wie vor von Männern dominiert. Das heisst, wir Frauen müssen wirklich Expertinnen sein in dem, was wir machen, damit wir wahr- und ernstgenommen werden.

Gibt es ein Motto oder Spruch, der für dich wichtig ist?
“No hay mal que por bien no venga”, das heisst in etwa: «Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, um danach wieder vorwärts zu kommen.»

Was war deine Motivation, vom Süden der kolumbianischen Anden in die Schweiz zu ziehen?
Mich weiter zu bilden, mehr von der Welt sehen.

Warum genau nach Alterswil?
Meine Schwester und mein Schwager wohnten in Alterswil – und ich bin nun mal ein Familienmensch.

Was unterscheidet Kolumbianer*innen von Deutschfreiburger*innen?
Es gibt bedeutende kulturelle Unterschiede. Kolumbien ist ein grosses Land, aber wenn ich es ganz generell vergleichen müsste, würde ich sagen, dass Kolumbianer*innen fröhlicher und entspannter wirken, dafür sind Deutschfreiburger*innen Organisations- und Sprachtalente von Natur aus.

Wie hast du dich persönlich verändert, seit du ausserhalb von Kolumbien, respektive in Deutschfreiburg bist?
Ich bin viel pünktlicher geworden :-)

Beschreibe dich in drei Worten.
Unkompliziert, verträumt, fröhlich.

Was fordert dich, was motiviert Dich?
Menschen! Ob Produzenten in Kolumbien, Kunden oder meine eigene Familie und Freunde.

Wie kannst du abschalten?
Beim Lesen und Sport treiben.

Worüber sprichst du gerne?
Ich liebe es, wenn ich etwas erzählen kann, was andere motiviert, bewegt oder ihnen hilft. Wenn ich über das Leben in der Bergen von Nariño, über Kaffeebauern, Kaffeekultur und Kaffeetraditionen erzähle, habe ich das Gefühl, ich kann etwas zu unserer Gesellschaft beitragen.

Welche Pläne hast du für die Zukunft? Gehst du irgendwann zurück nach Kolumbien oder denkst du, hier zu bleiben?
Ich möchte vorerst hierbleiben und meine Verbindung mit Kolumbien durch meine Arbeit noch verstärken. Mein Ziel ist es, diese Unternehmung im Schweizer Markt zu positionieren und eine internationale Kaffee-Akademie zu eröffnen, um somit meinen Betrag zu einem bewussteren Konsum von Kaffee leisten zu können. 

 Die regionalen Fragen 

Wo in Deutschfreiburg würdest du das nächste «Quimbaya Café» eröffnen?
In der Stadt Freiburg

Was inspiriert dich an Deutschfreiburg?
Die Leute und die Landschaft sind wunderschön, alles ist sehr familiär.

 Wenn du ganz schnell entscheiden müsstest: 

Kaffee aus Äthiopien oder Costa Rica?
Wenn es ein Geisha aus Costa Rica ist, dann Costa Rica, sonst Äthiopien.

Filter oder Espresso?
Filter.

Bier oder Wein?
Bier (IPA, Pale Ale)

 Praktische Fragen zum Schluss: 

Wie bewahrt man Kaffeebohnen zu Hause am besten auf, so dass das Aroma möglichst lange erhalten bleibt?
In einem luftdichten Behälter oder direkt in der (luftdichten!) Verpackung, damit die Bohnen nicht oxidieren und dadurch ihr Aroma verlieren. Gemahlener Kaffee verliert bereits innerhalb von 15 Minuten viele seiner Aromen!

Wie lässt sich der heimische Kaffeegenuss am einfachsten markant steigern? Hast du einen Trick, wie man mit einfachen Mitteln den hausgemachten Kaffee aufpeppen kann?
Trau dich, kehre zum alten Filter-Kaffee zurück. Vielleicht mittels einer French-Press oder einem Melitta Filter, es kann dich überraschen. Kaufe guten Kaffee, schaue ein YouTube-Video und bereite den Kaffee nach den Vorgaben zu, es lohnt sich! Benutze filtriertes Wasser und mahle die Bohnen immer frisch. Und: Gib Quimbaya Cafe eine Chance und reserviere einen Kaffee-Einsteigerkurs mit Degustation :-)

Merci für deine Zeit, liebe Maite! Alles Gute für dich im 2020 und danach...

quimbayacafe.ch | Instagram | Facebook

 

Nach den Lockerungen:

Ihr freut euch auf...

Seit knapp zwei Wochen sind Zoos, Badis, Kinos, Theater und Sportplätze wieder offen. Auch sonst gab es einige Lockerungen... Wir haben euch gefragt, worauf ihr euch jetzt am meisten freut:

"Ein spontanes Fürabebier in der Beiz am Stammtisch"

"Alles!"

"Sommerlager für die Kinder"

"Treffen mit Freunden"

"Ferien"

Gemäss Umfrage geht es euch bizli wie uns: neben der Freude, dass viele schöne alte Gewohnheiten endlich wieder möglich sind, ist da ein kleines bizli Wehmut... Dass vielleicht ein paar schöne neue Gewohnheiten wieder verblassen. Für uns ist das zum Beispiel das Spazieren.

Was langweilig tönt, da langsam und ziellos, hat etwas entschleunigendes, gar rebellisches. Man tut nichts Nützliches und entzieht sich so gewissermassen der Konsum- und Leistungsgesellschaft.  Apropos Leistung... Mit Schrittzählern ist Spazieren zwar mittlerweile messbar, aber eben nicht perfektionierbar und daher ungeeignet zum Vergleich oder Plöff. Perfekt in der heutigen Zeit also; davon bitte mehr! Um wortwörtlich den Kopf zu lüften, wenn es hektisch, düster, traurig oder laut ist. Oder zur Freude. Im Moment leben, sich treiben lassen, sponti entscheiden ob rechts oder links sowie ob, wann, wie lange, wo eine Pause machen. Einfach frei sein. Spazieren soll das Denken anregen und kreativ machen, auch gegen Depressionen helfen.

Deshalb: Lasst uns weiter spazieren, trotz den tausend anderen Möglichkeiten, die wir jetzt wieder haben.

Ausflugstipp

Wieder offen: Stadtmauern von Freiburg


© Fribourg Tourisme / Foto: Pierre Cuony

Am Wochenende ist schönes Wetter, warum nicht mal die Stadtmauern von Freiburg besichtigen? Täglich zwischen 9-19 Uhr kann man den historischen Rundgang machen und die spektakuläre Topographie und die herrliche Landschaft der Stadt Freiburg bestaunen. Auch Führungen von maximal 20 Personen sind möglich.

Die Stadtmauern Ost (Berntor, Katzenturm) sind wegen Umbauarbeiten erst wieder ab dem 11. Juli zugänglich.

Weitere Infos findest du hier: Fribourg Tourisme

Fragen, die kein Schwein interessieren

#77 Wie wird ein Impfstoff hergestellt?

Die Idee hinter einer Impfung: Sie soll das Immunsystem trainieren, einen Krankheitserreger abzuwehren. Wie ein Impfstoff hergestellt wird, kann gemäss pharma-fakten.de kurz so erklärt werden:

1) Es muss ein Antigen hergestellt werden, das die Immunantwort auslösen soll. Dafür müssen Proteine oder die DNA eines Krankheitserregers (Viren oder Bakterien) gezüchtet werden. Das passiert in Zellkulturen, in Bioreaktoren oder – wie bei den meisten Grippeimpfstoffe – in Hühnereiern.

2) Das Antigen muss isoliert, also von den Zellen oder Proteinen, in denen es gewachsen ist, getrennt werden. Dabei soll so viel Antigen wie möglich „geerntet“ werden.

3) Das Antigen muss gereinigt werden. Das geschieht in mehreren Prozessen – abhängig von der Grösse der Proteine, deren Bindungseigenschaften und ihrer biologischen Aktivität.

4) Weitere Komponenten werden hinzugefügt. Zum Beispiel um die Wirkung des Antigens zu verstärken oder die Wirkdauer des Impfstoffs zu verlängern.

5) Impfstoffe werden abgefüllt und verpackt.

#76 Wie steht es eigentlich ums Fondue jetzt...?

Ein Caquelon und viele Gabeln, die in verschiedene Mäuler wandern, wieder zurück in den Käse, usw... Ein Chäfer-Hotspot par excellence eigentlich. Dem Virologen stehen wohl die Haare zu Berge beim blossen Gedanken daran. Dabei war das doch immer so gesellig und gemeinschaftslich wie kein anderes Essen. Hat Corona jetzt unser geliebtes Fondue gekillt? - On verra... Längere Gabeln würden das Social Distancing sicher erleichtern. Vielleicht kommen auch einfach neue Regeln wie "Fondue nur noch mit Personen vom selben Haushalt" oder "Separate Gabeln zum Brot-Baden und Brot-Essen" oder obligatorisches Im-Kirsch-Tunken vor dem Käsebad. Oder eine Studie, ob Viren überhaupt überleben im warmen Käse. Im allerschlimmsten Falle müsste dann wohl aufs Raclette ausgewichen werden. Also nicht, dass das irgendwie vergleichbar wäre, aber immerhin geschmolzener Käse. Und da hat brav jeder sein eigenes Schüfeli... Oder kennt ihr den "Chäsbängel" aus Basel? Das ist wie ein Hotdog mit geschmolzenem Käse statt Würstchen. Phuuu, um den Gedanken zu verdauen, brauchen wir as Glesli Wissa, santé!
PS: Der Text ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

#75 Was gibt dir Halt in diesen speziellen Zeiten?

Das haben wir uns kürzlich für uns selber überlegt und zuerst gedacht, dass interessiere kein Schwein, uns auch nicht... Was vorerst im Notizheft landete, gehört eigentlich auf ein Poster, oder zumindest hinter die Ohren geschrieben. Fett und unterstrichen, am besten doppelt. Es ist nämlich genau das, was wir gerade brauchen. Punkt für Punkt auf den Punkt getroffen, ohne Schnickschnack. Vielleicht passen diese zehn Gedanken ja auch für euch?

1) Nid ufrege! Nur wundern, wenn andere schräg sind - oder ich selber. Nur hinschauen, nicht bewerten oder versumpfen. Verzeihen oder auch nicht - u witermache!

2) 1 nachem andere. Besonders wenn alles so viel und manchmal wirr ist und einige nervös werden, inkl. mir selber. 1 nachem andere, sukzessive, pas à pas.

3) Sig det, wo dini Frǜǜd isch. Wo es herzlich und leicht ist, wo Freude herrscht. Sig det, so vǜu wi du chasch - u no meh!

4) Häb Vertrue! In dich und das alles rundherum. As wǜrd scho! Villech nid aus guet, aber as wǜrd...

5) Blib bi dir. Die anderen kannst du nicht ändern - woschu o gar nid. Lass sie, wo sie sind - o wenes dir schwerfaut; as git ihne guet da. Kümmere dich um dich!

6) Ide Rueh ligt d Chraft. Nimm dir einen kurzen Moment, es braucht nicht viel. Dann weisst du wieder, was du willst.

7) Red mit dier säuber u frag di: Wuet (oder Angscht), was woschmer säge? Frǜǜd, vo wo chunschu? Wo gits meh von dier?

8) Säg sorry, wenn du nicht fair warst oder einen Fehler gemacht hast. As tuet guet, dir und den anderen. Du musst nicht alles richtig machen - kannst du gar nicht, aber entschuldigen geht ging.

9) Säg nei! La di nid la ǜberschnurre. Du weisst, was du willst und du hast damit recht. Es gibt Ausnahmen, aber nur selten. 

10) Du muesch guet fǜr dier sorge. Du muesch, das ist deine einzige Pflicht. Auch wenn du nicht gerne egoistisch bist, sei es. Gugg fǜr dier!

Oder was gibt dir Halt aktuell?

#74 App-Aufschwung zu C-Zeiten

Zoom, Alert Swiss, LeShop, Tinder, Netflix, Skype, TikTok, Asana Rebels usw... Unser Alltag hat sich in den letzten Wochen verändert - und damit oftmals auch das Handy-Verhalten oder die Nutzung von Apps. Homeoffice, Corona-Infos, Einkaufen, Dating, Chillen, Fun, Workout... Wart ihr mehr oder weniger am Handy als vorher?

Auflösung: Die Mehrheit von euch gab an, mehr am Handy zu sein als vorher.

#73 Ist Seiligumpen ein Sport?

In der Primarschule ein Klassiker im Turnunterricht: Seilspringen. Die Mehrheit der Klasse hasste es. Und sowieso war das hektische Gehüpfe nur für Mädchen. Von denen machte es aber die Hälfte auch nicht freiwillig und die anderen dafür leidenschaftlich auf dem Pausenplatz. Neu nennt sich das «Rope Skipping» und es gibt saucoole Videos im Internet. Es heisst, man soll im Vergleich zum Joggen rund dreimal mehr Kalorien verbrauchen! Es mache mental fit, da die Koordinationsfähigkeit geschult wird. Heute gibt es allerhand verschiedene Modelle und bei fancy Modellen mit digitaler Anzeige entfällt sogar das lästige Zählen der Sprünge. Es ist minimalistisch, braucht nicht viel Platz und bringt gäbig aus der Puste. Fehler können per jtz-grad-sofort mit schmerzhaften Peitschenhieben bestraft werden ;-) Eigentlich ein ideales Fitnesstraining für die Quarantäne, oder?

Auflösung: Die Mehrheit von euch gab an, Seiligumpen als Sport zu sehen. Das bringt's!

#72 Warum stecken Menschen ihren Kopf in den Kühlschrank?

Das Internet ist manchmal schon ein schräger Ort. Weil, erstaunliches kommt zu tage wenn man die Zahl «241543903» bei Google unter Bildersuche eingibt. Man findet unzählige Fotos von Menschen, die ihren Kopf in Kühlschränke halten und dieses Foto dann mit eben dieser Zahl ins Netz stellen. Die Idee stammt von David Horvitz, ein Performance-Künstler, als er einer Kollegin vorschlug den heissen Kopf im Kühlschrank abzukühlen. Innert kürzester Zeit verbreiteten sich einen Menge Fotos unter dem Suchbegriff «241543903».

#71 Warum "entwerten" wir Mehrfahrtenkarten?

Wenn man es genau nimmt, ist ein Fahrschein nach dem Entwerten wertlos. Man fährt also mit einem wertlosen Billet, weil entwerten muss man ja zwingend vorher, damit es gültig ist. Könnte man dann nicht auch gleich schwarz fahren...!?



#70 Warum geben wir Gebrauchsgegenständen einen Kosenamen?

 

Heutzutage bekommt ja mancherorts wirklich allllles einen Kosenamen. Beim Auto ist die Liste je nach Temperament und Art des Fahrzeuges endlos lang. Man hört unter anderem die Namen Gölfu, Tigerli, Justine, Fördu, Flitzi, Truckli, Müsli, Bienli und so weiter. Noch interessanter ist es wenn, das Velo «Daisy», der Staubsauger «Staubi» und das Navi «Irma» heisst. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung wenn man Gebrauchsgegenständen einen Namen gibt. Bekannte Beispiele: Heidi Klum nennt ihre Brüste «Hans und Franz», Vettels Rennwagen heissen «Randy Mandy» oder «Luscious Liz», B.B. King nennt seine Gitarre «Lucille» und New York wird auch «Big Apple» genannt.

#69 Warum ist die Jeans blau?

Jeansstoff ist von Natur aus weiss. Er heisst Denim, abgeleitet von seiner Herkunft: der französischen Stadt Nimes ("de Nimes" - aus Nimes). Er wird mit dem tiefblauen Farbstoff Indigo gefärbt, der heute meist künstlich hergestellt wird. Indigo färbt jedoch bloss die äusseren Fäden, während der Kern des Stoffes weiss bleibt. Nach dem Färben wird der Stoff zugeschnitten (bis zu 60 Einzelteile!), zusammengenäht und Knöpfe und Nieten werden angebracht. Danach werden die Jeans in einer riesigen Trommel gewaschen. Sagt euch "Stone-Washed" etwas? Das bedeutet "mit Steinen gewaschen" und effektiv werden Bimssteine oder Enzyme mitgewaschen. So wird die äussere (blaue) Farbschicht abgerieben und die natürliche (weisse) Farbe des Denim kommt wieder stellenweise zum Vorschein. Je länger gewaschen wird (teilweise bis zu sechs Stunden!), desto heller wird die Jeans. Danach wird gespült, gebügelt und ab in den Verkauf! Wusstest du, dass bei der herkömmlichen Herstellung von Denim viele giftige Chemikalien freigesetzt werden, unter denen die Umwelt und auch die Arbeiter leiden? Mehr dazu im aktuellen #ZuekunftsZyyschtig-Beitrag auf skippr.

#68 Was ist eigentlich Hexakosioihexekontahexaphobie?

Okay, es endet zumindest mit «phobie» da kommt schon eine schwache Ahnung auf. Nach ausführlichen Recherchen findet man dann die Angst vor der Zahl 666. Ausgesprochen würde es dann heissen Sechs-Sechs-Sechs-Phobie, ein gewaltiger Zungenbrecher, bleiben wir doch lieber bei Hexakosioihexekontahexaphobie.

Jeder hat so seine Angststörungen welche medizinisch als anerkannte Krankheiten gelten. Als völlig normal gelten Ängste vor Spinnen (Arachnophobie), vor Hunden (Kynophobie), vor engen Räumen (Klaustrophobie) und so weiter. Es gibt da aber noch ganz merkwürdige Phobien, die die Menschen plagen: Die Angst vor der Schwiegermutter (Pentheraphobie), Angst vor Käse (Turopobie), Angst vor Menschen mit Glatze (Peladophobie) die Liste ist wirklich sehr lang.

Bei der Umfrage hatten 44% keine Phobien und 56% gaben an, an einer Phobie zu leiden. In den vorderen Rängen waren Spinnen, Schlangen, Fliegen, Mäuse/Ratten, Frösche. Gefolgt von Höhenangst, Kinder (gibts das wirklich?) und ganz interessant ist die Greta-Phobie. Hier geht's zu: «Kuriose und lustige Phobien von A bis Z»

#67 Wie viel Hamsterrad ist okay?

Wir müssen Dies und Das, wir haben Erwartungen und Geduld (meistens). Wir arbeiten, lernen oder was auch immer - und leben. Ersteres ist oftmals Leidenschaft, der Rest manchmal Vereinbarkeits-Marathon. Warum müssen wir überhaupt so viel müssen? Warum sind wir manchmal voller Selbstzweifel? Geduld ist vielleicht auch nicht unsere Tugend und Ideen wollen wir immer sofort umsetzen. Erwartungen an uns selbst stecken wir obendrauf oft viel zu hoch, sind enttäuscht, wenn wir nicht alles schaffen, was wir glauben, zu müssen.

Warum also müssen wir so viel müssen? Vielleicht liegt es an einem Bild respektive einer Idee, die eigentlich nicht unsere ist, uns aber sagt, wie es sein soll – unser Leben. Wie es aussehen soll. Am liebsten schön und schön "püschelet". Obwohl ja Chaos auch etwas Inspirierendes hat und Kreativität fördern kann. Das muss ich mir merken. Muss – rebonjour, schon wieder, dieses Wort. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke, wir müssen eigentlich weniger, als wir glauben.

Wie wäre es mit "können"? Das kommt freundlicher daher, oder nicht? Können wir uns hinter die Ohren schreiben. Vielleicht wirkt es auch schon entspannend, wenn wir uns vom vermeintlichen Müssen weniger stressen lassen. Zumindest die Vorstellung scheint toll. "Muss-Fallen" aus dem Alltag streichen, wäre ein guter Vorsatz fürs eben begonnene Jahr. Klar, Termine und Deadlines gibt es und fremdbestimmt sind wir alle auf irgendeine Art. Wenn wir es jedoch schaffen, uns nicht selber noch subjektive Muss-Punkte aufzubürden, und stattdessen die selbstbestimmten Momente im Leben zu feiern, kann es besser werden. Quasi Entschleunigung zwischen Selbstliebe, Job, Nachhaltigkeitsauftrag und Vereinbarkeit. Und Erwartungsdruck, nicht zu vergessen. Nicht selten ist es unser Ideen-Karsumpel im Kopf, der (oder die? oder das?) uns zusätzlich in die Enge treibt, weil wir noch hurti das und fling das schaffen wollen. Dabei müssen wir nicht alles müssen. Wir können. Das ist schöner. Wir können. Wir können. Wir können. Und jetzt? Kopf aus. Laptop zu, Handy weg und wieder sein wie als Kind. Da wussten wir genau, was wir nicht müssen und was wir können. Ahhhhh...



#66 Wie lange darf man eigentlich ein frohes neues Jahr wünschen?

Grundsätzlich sollte das jeder für sich entscheiden können, aber gibt es da eine Regel? Nicht wirklich! Auch Knigge hat keine eindeutige Verhaltensregel parat, nur eine Empfehlung.
Bei Familienmitgliedern und Freunden darf man sicher auch erst gegen Ende Januar den Neujahrsgruss überbringen, oft sieht man sich dann zum ersten Mal in diesem Jahr. Bei Geschäftskunden und eher Fremden Personen beschränkt sich dies jedoch auf die ersten zwei Wochen im Januar. Wenn man aber einen Einstieg in ein Gespräch mit Kollegen oder Geschäftspartner sucht, kann man nach dem 15. Januar das zum Beispiel so verpacken: «Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für dich begonnen, obwohl es schon 21 Tage alt ist.» 

Wir hatten euch gefragt, wie ihr das so handhabt: 
11% wünschen es nach dem 3. Januar nicht mehr. 65% wünschen es noch die erste Januarwoche und 14% lassen sich bis Ende Janaur Zeit. 10% der Antworten wünsche es grundsätzlich niemandem.

 

#65 Soll man die Kinder alle Törchen auf einmal öffnen lassen?

Vorweihnachtszeit ist Apfenzkalenderzeit. Die Geduld der Kinder ist bekanntlich begrenzt, die Neugierde dafür quasi unbegrenzt. Umso grösser die Verlockung, eben nicht jeden Tag ein Törli, sondern alle auf einmal oder chrüsimüsi dürenand zu öffnen, je nach Lust und Laune halt. Erst recht, wenn sie noch nicht lesen können. Was soll denn da logisch sein an der Reihenfolge? Als Eltern stellt sich die Frage: Willst du ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es das nächste Türchen nicht öffnen darf, oder ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es kein Türchen mehr zum öffnen hat? Einer sagte mal passend, dass "alles, was mit Weihnachten zu tun hat, tendentiell die Entwicklung von Neurosen fördert". Jaja, oder man beginnt den Advent mit Magendarminfekt - dann haben die Kinder nur Kraft für ein Türchen. Natürlich ist das niemandem zu wünschen, aber gab es alles schon... Man könnte auch einfach 24 Adventskalender kaufen - für jeden Tag einen. Pro Kind, natürlich. Oder die Nachbarn besuchen dort huschhusch en passant alle Törchen öffnen. Man hat vielleicht nicht 24 Nachbarn, aber zum Beispiel 8 mit je 3 Kids, das würde reichen. Eh ja, 24 Kalender pro Kind zu kaufen scheint uns immer noch am besten, also 576 Türchen für jedes. Dann können die Kleinen in den ersten paar Tagen lockerflockig je (!) 300 Türen aufmachen und dann ist das eventuell wieder vergessen bis am 20. Dezember. Wenn sie dann noch die restlichen 275 öffnen, sollte das passen. Es müssen dann aber einfach alle ihre Törli bis zum Schluss aufgemacht haben, nicht dass eines dann die ganzen 2304 Törli vom Vier-Personen-Haushalt alleine durchkämpfen muss. Wobei... Wie auch immer, es gab anscheinend auch mal einen Vater, der für alle vier Kinder je einen Dreikönigskuchen kaufte. Kann man machen... Wie löst ihr das "Problem"? Oder habt ihr ganz vernünftige Zeitgenossen zu Hause? Findet ihr denn, dass man die Kids machen lassen soll? Habt ihr etwa früher bei den Schoggidingern selber immer die Seite aufgemacht, das Inlay rausgezogen und alles aufgegessen? Hat es euch geschadet? Seid ihr auch bizli der Meinung "Wenn es ein Bünzli werden soll, muss er lernen, ein Törli nach dem anderen zu öffnen"? Schreibt uns eure Adventskalendertheorie an 079 950 15 71.

#64 Warum bleiben Leute am dümmsten Ort stehen?

Der Schreiberling durfte auf dem Samstagsmarkt in der Stadt Freiburg letztes Wochenende zum gefühlten 1000. Mal das gleiche Bild vorfinden. Stau. Stau? Ja, Fussgängerstau. Vor dem Café de l’Hôtel de Ville befindet sich bekanntlich der schmälste Gehweg durch den « Märit » und just dort lieben es die Leute, stehen zu bleiben. Also am dümmsten Ort. Da sieht man Jungväter mit Kinderwagen stolz diskutieren, ganze Familien, die das Wochenendprogramm durchgehen und in den letzten Wochen dutzende Politiker/innen, die nach Wählerschaft buhlen. Aber warum gerade auf dieser engen und zirka 20m2 grossen, eh kleinen, Passage? Der Rathausplatz und die Reichengasse sind ja nicht unbedingt klein. Eine Frage, die kein Schwein interessiert...

#63 Warum können im Lift gewisse Etagen nur mit einem Schlüssel erreicht werden?

Ja, die Frage mag auf den ersten Blick äusserst dumm erscheinen. Für die öffentlichen Stockwerke, z.B. Büros oder Geschäfte, hat es Knöpfe und für die Etagen mit Wohnungen, muss man den Schlüssel haben. Logisch. Aber was bringt das Ganze? Werden wir Menschen in der Zwischenzeit wirklich als so faul eingeschätzt? Ein Beispiel: zwei Einbrecher wollen in der vierten Etage die Wohnung ausräumen, da sie wissen, dass Frau X sehr viel Schmuck in ihren Gemächern hat. Nun die zwei Einbrecher gehen in der Nacht zum Wohngebäude, steigen in den Lift und wollen nach oben in den vierten Stockwerk. Im Lift sehen die Beiden, dass man ohne Schlüssel nur bis in den dritten Stock fahren kann. Was nun? Denkt ihr wirklich, dass die beiden Einbrecher sagen. "Blöd, ich mag den letzten Stock nicht laufen. Lass uns ein anderes Opfer suchen?". Eher nicht... Ob ein Zugang nur mit Schlüsseln wirklich für mehr Privatsphäre und Sicherheit sorgt? Interessiert wohl kein Schwein...

#62 Warum wartet man 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren?

Neulich in einem Parking in der Stadt Freiburg: ein junger Herr wartet mit seinem Golf während 5 Minuten auf einen freiwerdenden Parkplatz und versperrt damit die Ausfahrt. Soweit nicht weiter tragisch. Komisch daran jedoch, dass 5 Meter, sprich zwei Parkplätze weiter vorne, ein Parkfeld frei ist. Warum wartet man also gefühlte 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren? Eine Frage die kein Schwein interessiert. Die Antwort darauf? Keine Ahnung. Aberglaube, Faulheit, Prinzip oder eine andere Dummheit. 

 

 

Interview - mit Verlosung

"Unterwegs gibt es auch schwierigere Wegstücke zu überwinden..."

Wir durften für PS Solutions ein Video machen zum Thema Firmensanierung - und haben Thomas Perren, dem Inhaber, ein paar Fragen gestellt...

Was versteht man unter Sanierung genau?

Befindet sich eine Unternehmung in einer Krise, ist eine Sanierung notwendig, um die Existenz der Firma sicherzustellen. Unter einer Sanierung versteht man alle personellen, finanziellen und organisatorischen Massnahmen zur Krisenbewältigung. Sind die Massnahmen zur Gesundung der Unternehmung nicht akut, spricht man auch von einem Turnaround. 

Was sind die grössten Hürden überhaupt Hilfe für eine Sanierung anzunehmen?

Da gibt es einige. Eine der grössten Herausforderungen ist es, einen Teil der Firmenkontrolle abzugeben. Oft gibt es ein oder zwei Entscheidungsträger, die alle relevanten Unternehmensentscheide fällen und auch die Verantwortung dafür übernehmen. Zugeständnisse zu machen, dass in der Vergangenheit Fehler passiert sind, ist für niemanden eine einfache Sache. Oft spürt man Sanierungsmassnahmen dann auch ganz praktisch: z. B. bei Salären, Spesen, Fahrzeugen oder anderen Investitionsgütern. Da gilt es konsequent und zielorientiert an den getroffenen Entscheiden festzuhalten bis der Erfolg sichtbar wird.

Wie sieht ein solcher Sanierungsprozess konkret bei der PS Solutions aus?

Ganz am Anfang des Prozesses steht die wichtigste Frage: Hat die Bewältigung der Firmenkrise eine begründete Aussicht auf Erfolg? Kann diese mit Ja beantwortet werden, wird das Geschäftsmodell der betroffenen Unternehmung im Detail unter die Lupe genommen. Angebot, Markt, Team, Lieferanten, Prozesse und Ertragsmechaniken werden analysiert. Stärken werden definiert, damit gezielt Chancen im Umfeld der Unternehmung gewinnbringend genutzt werden können. Gemeinsam mit dem Kunden werden gezielte Verbesserungsmassnahmen festgelegt und dessen Umsetzung kontrolliert.

Gibt es eine tolle Erfolgsgeschichte zu erzählen?

Erfolgsgeschichten gibt es glücklicherweise einige. Nicht nur zum Glück des Kunden, sondern auch zum Glück für PS Solutions. Werden die krisengeschüttelten Firmen betriebswirtschaftlich nicht wieder gesund, schmerzt dies auch uns finanziell und emotional. Wir übernehmen bei der Begleitung einer Sanierung nicht nur die Rolle eines Sparring-Partner ein, sondern tragen oft auch einen wesentlichen Teil der finanziellen Verantwortung mit. Das unterscheidet uns von klassischen Consulting Firmen.


- WETTBEWERB -

Wir verlosen zwei tolle Preise vom socialstore.ch, dem einzigen Online-Marktplatz für Produkte aus sozialen Institutionen in der Schweiz.

1. Preis: Brändi-Dog im Wert von CHF 80

2. Preis: Brändi-Grill im Wert von CHF 50

 

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