Füreinander da sein

Nachbarschaftshilfe

Die Fallzahlen steigen und damit die Anzahl Personen, welche in Quarantäne müssen, auch. Da ist Nachbarschaftshilfe wohl selbstverständlich. Auf der Plattform «hilf-jetzt.ch» kann man Unterstützung anfordern oder eine Gruppe in der Nähe des Wohnortes finden, um ehrenamtlich mitzuhelfen. Du kannst auch eine neue Gruppe eintragen.

Die Plattform wurde im März 2020 während der Coronapandemie lanciert um Hilfsgruppen an einem Ort zu sammeln und für Hilfesuchende einfach auffindbar zu machen. Damit die Plattform über die aktuelle Krise hinaus nachhaltig weiter erhalten bleiben kann, wurde sie am 1. August 2020 an das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) übergeben.

 

RadioFr. News l 23.09.2020

Kein Studenten-Festival in Freiburg

Das Freiburger Studenten-Festival Etu'Sound ist abgesagt. Das schreibt das Organisationskomitee in einer Mitteilung. Grund dafür seien die vom Bund beschlossenen Massnahmen gegen das Corona-Virus, welche grosse Versammlungen einschränken.

Das Festival Etu'Sound findet jedes Jahr, traditionell am zweiten Freitag nach Beginn des neuen Semesters, im Pérolles-Areal statt. Jedes Jahr wird es von rund 2000 Studentinnen und Studenten besucht. Die nächste Ausgabe des Festivals soll am 1. Oktober 2021 stattfinden.

(Bild: etusound.ch)

skippr Wochenumfrage KW 39

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen. 

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Santiklaus, Martinsmarkt in Düdingen und Murten abgesagt.
16% Mit Masken hätte man die Feste durchführen können.  /  8% Mir egal.  /  76% Logisch - macht völlig Sinn!

SBB testen neuen Touchscreen in Düdingen
28% Gute Idee, so kann man sich schnell seine Infos zusammensuchen.  /  43% Mir egal.  /  29% Was ist bei Stromausfall? Da ist mir das gelbe Abfahrtsplakat lieber.

Belgien erklärt Freiburg zur roten Zone
30% Sehr interessant, die Freiburger-Grenzen sind sicher gut bewacht von Grenzwächter.  /  21% Interessiert mich nicht.  /  49% Dann gehen wir halt nicht nach Belgien.

Matchbericht Damen-Fussball vom 19.09.20

FCCF 1 4:0 FC Pied du Jura

 

Im vierten Spiel der Saison traten die Courgevaux Frauen gegen das Team von Pied du Jura an. Die Wölfinnen starten gut in die Partie und kommen nach wenigen Minuten schon vor das gegnerische Tor. Leider haben die Wölfinnen in den ersten 30 Minuten viele Torchancen nicht verwertet. Doch in der 35. Spielminute war es die Flügelstürmerin Sophie Ruch, welche nach einem Querpass durch den Starfraum den Ball unter die Latter knallte zur Führung. Die Partie hätte jedoch in der ersten Halbzeit entschieden werden müssen. Das Tor tat aber gut. Denn direkt nach dem Pausentee legten die Freiburgerinnen nach. Ruch legte den Ball herrlich für Reinhardt-Binder auf, welche mit der Hacke zum 2:0 einschiebte. Nur sechs Minuten später erzielte Ruch ihr zweites Tor an diesem Abend und war somit an drei Toren beteiligt. Eine hervorragende Leistung der Nummer 7.

Nach diesem Blitzstart flachte die Partie für ein paar Minuten etwas ab. Das Spiel wurde abermals unterbrochen durch die harte Gangart der Gäste. Die Wölfinnen hätten zwischenzeitlich die Führung weiter ausbauen müssen, liessen jedoch viele sehr gute Möglichkeiten ungenutzt.

In der 89‘ zog die Innenverteidigerin Ronja Brüllhardt an der Linie nach vorne Richtung Tor und spielte einen Querpass in den Strafraum des Gegners. Die erste Abnehmerin, Angela Eichenberger, scheiterte mit ihrem Schuss an der Torhüterin. Die Dienstälteste, Reinhardt-Binder, war aber zur Stelle und schoss den Abpraller ins Tor zum 4:0-Endstand.

Nach vier Spieltagen grüssen die jungen Wilden von der Tabellenspitze! Eine tolle Momentaufnahme, doch ist die Saison noch jung und ein harter Weg steht bevor.

Autorinnen: Sara Fitzpatrick und Ronja Brüllhardt

RadioFr. News l 22.09.2020

Auch in Freiburg wird gegrapscht

Auch die Stadt Freiburg ist von Belästigung im öffentlichen Raum betroffen. Das zeigt eine Studie der Hochschule für Soziale Arbeit Freiburg, die im Auftrag der Stadt gemacht wurde.

Von den 4300 Befragten gaben knapp 80 Prozent an, bereits Opfer von Belästigungen im öffentlichen Raum geworden zu sein. Die Stadt Freiburg will mit einem Massnahmenplan gegen das Problem vorgehen, sagte der Syndic der Stadt, Thierry Steiert, vor den Medien.

Die Studie zeigt auf, dass es sich bei den Opfern vor allem um junge Frauen und sexuelle Minderheiten wie Homosexuelle oder Transmenschen handelt, und dass die Formen der Belästigung variieren: von Pfeifen oder verbalen Belästigungen bis hin zu Berührungen oder Reibungen. /pbü

Fragen, die kein Schwein interessieren #80

Wer räumt als Gast auf? Und warum tut er das?

- von Skipperin -

Habt ihr nach einer geselligen Tafel, dem Gastgeber auch schon den Tisch abgeräumt? In der Küche Pfannen vorgespült und Teller gestapelt? Bitte, bitte lasst’ das in Zukunft sein!

Erstens seid ihr ja eingeladen, also GAST. Da gehört Tisch auf- und abdecken, Essen einkaufen und zubereiten neben der Gastfreundschaft zu den Aufgaben des GEBERS. Ihr könnt es noch so gut meinen, es kommt nicht gut, wenn ihr abräumt oder gar putzt! Skipperin wird allergisch, wenn Gäste ihr ameisenemsig beim Abräumen «helfen». Die gehen dann die Gäste, und sie steht inmitten eines Chaos in der Küche. Sie hat nämlich ihre eigene Ordnung, abzuräumen. Sie würde nie Weingläser neben Teller stellen oder neben eingebrannte Ofenbleche. Nie im Leben kämen Teller, Besteck und Schüsseln in einem Chaos zusammen. Nein, nein. Das gibt es eine militärische Ordnung: Sie räumt nur soviel vom Tisch ab, dass die Abstellflächen in der Küche frei bleiben. Wisst ihr, was sie meint? Wenn Gäste plan- und wahllos ihr Geschirr irgendwo in die Küche stellen, muss Skipperin erst die überfüllte Küche aufräumen, bevor sich überhaupt freien Platz und Struktur für die weitere Aufräumerei ergeben.

Zweitens ist es eine Beleidigung. Nicht der GAST entscheidet, wann es Zeit wird aufzuräumen, höchstens, wann es Zeit wird, aufzubrechen. Der GEBER entscheidet nämlich selber, wann und wie er an den Abwasch denken will. Warum es so gang und gäbe ist, noch so schnell zu helfen, obwohl man ja eigentlich nach Hause will, ist Skipperin ein Rätsel. Anstand? Pflicht? Schlechtes Gewissen? Alles von dem wohl in Kombination. So endet ein gemütlicher Abend im klirrenden Abräumen, sie landet im hektischen Zusammenstellen für ein bisschen Ordnung inmitten von Dreckgeschirr, halbvollen Gläsern, verstopfter Spüle, vollem Kehrichtsack und der Supergau – mit einer bereits gespülten, aber noch vollen Maschine. Die ganz eifrigen Gäste wollen die grad ausräumen, so dass Skipperin danach entweder nichts mehr findet oder synchron erklären muss, wohin das Geschirr hin muss. Noch schlimmer ist, frisch gewaschenes Geschirr neben dem dreckigen Durcheinander hinzustellen. Also bitte, bitte lasst die Ab- und Aufräumerei einfach mit gutem Gewissen sein! Ausser ihr müsst, weil die Gastgeber das so möchten.

Skipperins Standardsatz, der nur manchmal hilft: Bitte lasst alles so stehen!

Der Supergau an Hilfe ist, wenn Skipperin nach dem Staubsauger gefragt wird, nach einem Glastuch oder noch schlimmer: wenn sich ein Gast an ihre Wäsche macht, also bügelt. Oder seine Einkäufe bei ihr verkochen will, ohne vorher was zu sagen, so von wegen es gäbe eine supertolle Kochlektion mit selbstgebrachten Zutaten. Alles schon gehabt und im Keim erwürgt.

Übrigens, liebe Gäste, denkt doch auch daran, wie schön es am Morgen danach sein kann, eine aufgeräumte Küche für den 1. Espresso vorzufinden und einen überfüllten Tisch vom Vorabendgelage mit ein paar Rotweinflecken mehr und Brösmeli von der Tante Tatin am Boden. Der volle Tisch erinnert an eine hoffentlich harmonische und gesellige Tafel und macht Lust, nach Struktur und Ordnung abzuräumen – und wieder einzuladen. Maschine um Maschine gewaschen und wieder dort eingeräumt, wo alles hinkommt.

 

#79 Darf man einen Kuchen mitbringen und wieder mitnehmen nach Hause?

- von Skipperin -

Habt ihr auch schon ein Geschenk in Form von Essbarem mitgebracht? Habt ihr euch davor überlegt, ob euer Geschenk in Form von Essen vegan, gluten- und laktosefrei, low carb, süss oder salzig sein sollte? Habt ihr auch schon ungefragt Fresspakete als Geschenk mitgenommen? Nein, nein wir reden nicht von Wein. Oder sonst einer Flasche, sprich Kiste Bier.

Wie kontrovers ist die Situation: Du bist zum Essen eingeladen und bringst Essen mit? Das ist wie, wenn der Gastgeber zu wenig, zu wenig gut auftischt oder aber: du liebst diese kanadischen Existenzialisten-Buffets, wo alle zusammengewürfelt oder sogar koordiniert von der Super-Gastgeberfamilie ihr Essen mitbringen und aufs Buffet stellen?

Im Whatsapp-Chat steht da dann ebenfalls super koordiniert von einer ebenfalls wahnsinnigen Super-Woman: «Du bringst bitte einen grünen Salat. Bitte ohne Kerne, Köbu ist allergisch.» Dir wird vorgeschlagen «Bitte Hörnlisalat, aber mit italienischem Dressing und ohne Speck, Sarah ist Vegetarierin.» Und nach zigfachem Austausch für ein koordiniertes, also unspontan lustigen Fressfest nach einem Ausflug, wo jeder in der Gruppe noch was aus dem Kühlschrank zaubert, kommt die ultimative Frage «Wer bringt einen Kuchen?»

Skipperin schlägt sich immer in die salzige Ecke und fragt auch ohne kanadischen Hintergrund aus reiner Höflichkeit, ob sie was Salziges zum Apéro mitbringen darf. Sie nennt das Feiglings-Verkriecher-Taktik, sie könnte ja gleich ins Restaurant.

Bringt aber eine Schwägerin einen Kuchen als Geschenk mit und geht damit nach Hause, weil sie früher gehen will – tja, wie finden wir das denn? Die muss ihren angefressenen Kuchen mehr geliebt haben, als alle Mitesser am Tisch. Da überlässt man ihr Haus und Hof für einen Familien-Schmaus, schläft unbequem auf dem Boden, das Bett gehört ja der Schwägerin und deinem Bruder. Und der Dank? Einen läppischen Kuchen! Der ist hausgemacht, nicht vegan, aber mit viel Liebe gemacht. Als wäre der eigene Kuchen nicht genug, Schwägerin haut sich noch ein Stück vom Zwetschgenkuchen der Gastgeber ab und haut ab.

Die Frage, die kein Schwein interessiert, ist am Familientisch: was nun? Das Dessert ist früher nach Hause gegangen. Zum Glück locken Tankstellen-Shops mit regionalen Süssigkeiten! Aber bitte, bitte, wer bringt Kuchen und nimmt ihn wieder mit? Ein Geschenk bleibt ein Geschenk. Auch wenn es nicht so sehr munden würde – oder? Wenn die Gäste gegangen sind, bringst du ihn selber heim, den Kuchen, in den kuschligen Food Waste-Abfall mit dem bissigen Kommentar im WhatsApp-Chat: «Dein Kuchen war dermassen köstlich, Nathalie, es hat leider nicht für alle gereicht!»

 

#78 Laktoseintolerant - oder sind wir einfach keine Baby-Kühe?

Zum Welt-Pflanzendrink-Tag

Die meisten von uns haben in ihrem Umfeld mindestens eine Person, die angibt, laktoseintolerant zu sein. Meistens sind es mehr (vielleicht du selber?) und Tendenz sowieso steigend. In den Läden gibt es mittlerweile ganz viel Zeug zu kaufen, wo "laktosefrei" drauf steht. Drin ist Kuhmilch, der die Laktose entnommen wurde. Aber wieso lässt man denn es nicht gleich sein mit der Kuhmilch, wenn man es nicht verträgt? Und auch sonst... Daneben gibt es nämlich auch ganz viele pflanzliche Produkte; Haferdrink, Reisdrink, Mandeldrink, Sojadrink... Ganz ehrlich: Kuhmilch braucht keine*r von uns. Ausser du bist ein kleines Kälbchen ;-)

#77 Wie wird ein Impfstoff hergestellt?

Die Idee hinter einer Impfung: Sie soll das Immunsystem trainieren, einen Krankheitserreger abzuwehren. Wie ein Impfstoff hergestellt wird, kann gemäss pharma-fakten.de kurz so erklärt werden:

1) Es muss ein Antigen hergestellt werden, das die Immunantwort auslösen soll. Dafür müssen Proteine oder die DNA eines Krankheitserregers (Viren oder Bakterien) gezüchtet werden. Das passiert in Zellkulturen, in Bioreaktoren oder – wie bei den meisten Grippeimpfstoffe – in Hühnereiern.

2) Das Antigen muss isoliert, also von den Zellen oder Proteinen, in denen es gewachsen ist, getrennt werden. Dabei soll so viel Antigen wie möglich „geerntet“ werden.

3) Das Antigen muss gereinigt werden. Das geschieht in mehreren Prozessen – abhängig von der Grösse der Proteine, deren Bindungseigenschaften und ihrer biologischen Aktivität.

4) Weitere Komponenten werden hinzugefügt. Zum Beispiel um die Wirkung des Antigens zu verstärken oder die Wirkdauer des Impfstoffs zu verlängern.

5) Impfstoffe werden abgefüllt und verpackt.

#76 Wie steht es eigentlich ums Fondue jetzt...?

Ein Caquelon und viele Gabeln, die in verschiedene Mäuler wandern, wieder zurück in den Käse, usw... Ein Chäfer-Hotspot par excellence eigentlich. Dem Virologen stehen wohl die Haare zu Berge beim blossen Gedanken daran. Dabei war das doch immer so gesellig und gemeinschaftslich wie kein anderes Essen. Hat Corona jetzt unser geliebtes Fondue gekillt? - On verra... Längere Gabeln würden das Social Distancing sicher erleichtern. Vielleicht kommen auch einfach neue Regeln wie "Fondue nur noch mit Personen vom selben Haushalt" oder "Separate Gabeln zum Brot-Baden und Brot-Essen" oder obligatorisches Im-Kirsch-Tunken vor dem Käsebad. Oder eine Studie, ob Viren überhaupt überleben im warmen Käse. Im allerschlimmsten Falle müsste dann wohl aufs Raclette ausgewichen werden. Also nicht, dass das irgendwie vergleichbar wäre, aber immerhin geschmolzener Käse. Und da hat brav jeder sein eigenes Schüfeli... Oder kennt ihr den "Chäsbängel" aus Basel? Das ist wie ein Hotdog mit geschmolzenem Käse statt Würstchen. Phuuu, um den Gedanken zu verdauen, brauchen wir as Glesli Wissa, santé!
PS: Der Text ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

#75 Was gibt dir Halt in diesen speziellen Zeiten?

Das haben wir uns kürzlich für uns selber überlegt und zuerst gedacht, dass interessiere kein Schwein, uns auch nicht... Was vorerst im Notizheft landete, gehört eigentlich auf ein Poster, oder zumindest hinter die Ohren geschrieben. Fett und unterstrichen, am besten doppelt. Es ist nämlich genau das, was wir gerade brauchen. Punkt für Punkt auf den Punkt getroffen, ohne Schnickschnack. Vielleicht passen diese zehn Gedanken ja auch für euch?

1) Nid ufrege! Nur wundern, wenn andere schräg sind - oder ich selber. Nur hinschauen, nicht bewerten oder versumpfen. Verzeihen oder auch nicht - u witermache!

2) 1 nachem andere. Besonders wenn alles so viel und manchmal wirr ist und einige nervös werden, inkl. mir selber. 1 nachem andere, sukzessive, pas à pas.

3) Sig det, wo dini Frǜǜd isch. Wo es herzlich und leicht ist, wo Freude herrscht. Sig det, so vǜu wi du chasch - u no meh!

4) Häb Vertrue! In dich und das alles rundherum. As wǜrd scho! Villech nid aus guet, aber as wǜrd...

5) Blib bi dir. Die anderen kannst du nicht ändern - woschu o gar nid. Lass sie, wo sie sind - o wenes dir schwerfaut; as git ihne guet da. Kümmere dich um dich!

6) Ide Rueh ligt d Chraft. Nimm dir einen kurzen Moment, es braucht nicht viel. Dann weisst du wieder, was du willst.

7) Red mit dier säuber u frag di: Wuet (oder Angscht), was woschmer säge? Frǜǜd, vo wo chunschu? Wo gits meh von dier?

8) Säg sorry, wenn du nicht fair warst oder einen Fehler gemacht hast. As tuet guet, dir und den anderen. Du musst nicht alles richtig machen - kannst du gar nicht, aber entschuldigen geht ging.

9) Säg nei! La di nid la ǜberschnurre. Du weisst, was du willst und du hast damit recht. Es gibt Ausnahmen, aber nur selten. 

10) Du muesch guet fǜr dier sorge. Du muesch, das ist deine einzige Pflicht. Auch wenn du nicht gerne egoistisch bist, sei es. Gugg fǜr dier!

Oder was gibt dir Halt aktuell?

#74 App-Aufschwung zu C-Zeiten

Zoom, Alert Swiss, LeShop, Tinder, Netflix, Skype, TikTok, Asana Rebels usw... Unser Alltag hat sich in den letzten Wochen verändert - und damit oftmals auch das Handy-Verhalten oder die Nutzung von Apps. Homeoffice, Corona-Infos, Einkaufen, Dating, Chillen, Fun, Workout... Wart ihr mehr oder weniger am Handy als vorher?

Auflösung: Die Mehrheit von euch gab an, mehr am Handy zu sein als vorher.

#73 Ist Seiligumpen ein Sport?

In der Primarschule ein Klassiker im Turnunterricht: Seilspringen. Die Mehrheit der Klasse hasste es. Und sowieso war das hektische Gehüpfe nur für Mädchen. Von denen machte es aber die Hälfte auch nicht freiwillig und die anderen dafür leidenschaftlich auf dem Pausenplatz. Neu nennt sich das «Rope Skipping» und es gibt saucoole Videos im Internet. Es heisst, man soll im Vergleich zum Joggen rund dreimal mehr Kalorien verbrauchen! Es mache mental fit, da die Koordinationsfähigkeit geschult wird. Heute gibt es allerhand verschiedene Modelle und bei fancy Modellen mit digitaler Anzeige entfällt sogar das lästige Zählen der Sprünge. Es ist minimalistisch, braucht nicht viel Platz und bringt gäbig aus der Puste. Fehler können per jtz-grad-sofort mit schmerzhaften Peitschenhieben bestraft werden ;-) Eigentlich ein ideales Fitnesstraining für die Quarantäne, oder?

Auflösung: Die Mehrheit von euch gab an, Seiligumpen als Sport zu sehen. Das bringt's!

#72 Warum stecken Menschen ihren Kopf in den Kühlschrank?

Das Internet ist manchmal schon ein schräger Ort. Weil, erstaunliches kommt zu tage wenn man die Zahl «241543903» bei Google unter Bildersuche eingibt. Man findet unzählige Fotos von Menschen, die ihren Kopf in Kühlschränke halten und dieses Foto dann mit eben dieser Zahl ins Netz stellen. Die Idee stammt von David Horvitz, ein Performance-Künstler, als er einer Kollegin vorschlug den heissen Kopf im Kühlschrank abzukühlen. Innert kürzester Zeit verbreiteten sich einen Menge Fotos unter dem Suchbegriff «241543903».

#71 Warum "entwerten" wir Mehrfahrtenkarten?

Wenn man es genau nimmt, ist ein Fahrschein nach dem Entwerten wertlos. Man fährt also mit einem wertlosen Billet, weil entwerten muss man ja zwingend vorher, damit es gültig ist. Könnte man dann nicht auch gleich schwarz fahren...!?



#70 Warum geben wir Gebrauchsgegenständen einen Kosenamen?

 

Heutzutage bekommt ja mancherorts wirklich allllles einen Kosenamen. Beim Auto ist die Liste je nach Temperament und Art des Fahrzeuges endlos lang. Man hört unter anderem die Namen Gölfu, Tigerli, Justine, Fördu, Flitzi, Truckli, Müsli, Bienli und so weiter. Noch interessanter ist es wenn, das Velo «Daisy», der Staubsauger «Staubi» und das Navi «Irma» heisst. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung wenn man Gebrauchsgegenständen einen Namen gibt. Bekannte Beispiele: Heidi Klum nennt ihre Brüste «Hans und Franz», Vettels Rennwagen heissen «Randy Mandy» oder «Luscious Liz», B.B. King nennt seine Gitarre «Lucille» und New York wird auch «Big Apple» genannt.

#69 Warum ist die Jeans blau?

Jeansstoff ist von Natur aus weiss. Er heisst Denim, abgeleitet von seiner Herkunft: der französischen Stadt Nimes ("de Nimes" - aus Nimes). Er wird mit dem tiefblauen Farbstoff Indigo gefärbt, der heute meist künstlich hergestellt wird. Indigo färbt jedoch bloss die äusseren Fäden, während der Kern des Stoffes weiss bleibt. Nach dem Färben wird der Stoff zugeschnitten (bis zu 60 Einzelteile!), zusammengenäht und Knöpfe und Nieten werden angebracht. Danach werden die Jeans in einer riesigen Trommel gewaschen. Sagt euch "Stone-Washed" etwas? Das bedeutet "mit Steinen gewaschen" und effektiv werden Bimssteine oder Enzyme mitgewaschen. So wird die äussere (blaue) Farbschicht abgerieben und die natürliche (weisse) Farbe des Denim kommt wieder stellenweise zum Vorschein. Je länger gewaschen wird (teilweise bis zu sechs Stunden!), desto heller wird die Jeans. Danach wird gespült, gebügelt und ab in den Verkauf! Wusstest du, dass bei der herkömmlichen Herstellung von Denim viele giftige Chemikalien freigesetzt werden, unter denen die Umwelt und auch die Arbeiter leiden? Mehr dazu im aktuellen #ZuekunftsZyyschtig-Beitrag auf skippr.

#68 Was ist eigentlich Hexakosioihexekontahexaphobie?

Okay, es endet zumindest mit «phobie» da kommt schon eine schwache Ahnung auf. Nach ausführlichen Recherchen findet man dann die Angst vor der Zahl 666. Ausgesprochen würde es dann heissen Sechs-Sechs-Sechs-Phobie, ein gewaltiger Zungenbrecher, bleiben wir doch lieber bei Hexakosioihexekontahexaphobie.

Jeder hat so seine Angststörungen welche medizinisch als anerkannte Krankheiten gelten. Als völlig normal gelten Ängste vor Spinnen (Arachnophobie), vor Hunden (Kynophobie), vor engen Räumen (Klaustrophobie) und so weiter. Es gibt da aber noch ganz merkwürdige Phobien, die die Menschen plagen: Die Angst vor der Schwiegermutter (Pentheraphobie), Angst vor Käse (Turopobie), Angst vor Menschen mit Glatze (Peladophobie) die Liste ist wirklich sehr lang.

Bei der Umfrage hatten 44% keine Phobien und 56% gaben an, an einer Phobie zu leiden. In den vorderen Rängen waren Spinnen, Schlangen, Fliegen, Mäuse/Ratten, Frösche. Gefolgt von Höhenangst, Kinder (gibts das wirklich?) und ganz interessant ist die Greta-Phobie. Hier geht's zu: «Kuriose und lustige Phobien von A bis Z»

#67 Wie viel Hamsterrad ist okay?

Wir müssen Dies und Das, wir haben Erwartungen und Geduld (meistens). Wir arbeiten, lernen oder was auch immer - und leben. Ersteres ist oftmals Leidenschaft, der Rest manchmal Vereinbarkeits-Marathon. Warum müssen wir überhaupt so viel müssen? Warum sind wir manchmal voller Selbstzweifel? Geduld ist vielleicht auch nicht unsere Tugend und Ideen wollen wir immer sofort umsetzen. Erwartungen an uns selbst stecken wir obendrauf oft viel zu hoch, sind enttäuscht, wenn wir nicht alles schaffen, was wir glauben, zu müssen.

Warum also müssen wir so viel müssen? Vielleicht liegt es an einem Bild respektive einer Idee, die eigentlich nicht unsere ist, uns aber sagt, wie es sein soll – unser Leben. Wie es aussehen soll. Am liebsten schön und schön "püschelet". Obwohl ja Chaos auch etwas Inspirierendes hat und Kreativität fördern kann. Das muss ich mir merken. Muss – rebonjour, schon wieder, dieses Wort. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke, wir müssen eigentlich weniger, als wir glauben.

Wie wäre es mit "können"? Das kommt freundlicher daher, oder nicht? Können wir uns hinter die Ohren schreiben. Vielleicht wirkt es auch schon entspannend, wenn wir uns vom vermeintlichen Müssen weniger stressen lassen. Zumindest die Vorstellung scheint toll. "Muss-Fallen" aus dem Alltag streichen, wäre ein guter Vorsatz fürs eben begonnene Jahr. Klar, Termine und Deadlines gibt es und fremdbestimmt sind wir alle auf irgendeine Art. Wenn wir es jedoch schaffen, uns nicht selber noch subjektive Muss-Punkte aufzubürden, und stattdessen die selbstbestimmten Momente im Leben zu feiern, kann es besser werden. Quasi Entschleunigung zwischen Selbstliebe, Job, Nachhaltigkeitsauftrag und Vereinbarkeit. Und Erwartungsdruck, nicht zu vergessen. Nicht selten ist es unser Ideen-Karsumpel im Kopf, der (oder die? oder das?) uns zusätzlich in die Enge treibt, weil wir noch hurti das und fling das schaffen wollen. Dabei müssen wir nicht alles müssen. Wir können. Das ist schöner. Wir können. Wir können. Wir können. Und jetzt? Kopf aus. Laptop zu, Handy weg und wieder sein wie als Kind. Da wussten wir genau, was wir nicht müssen und was wir können. Ahhhhh...



#66 Wie lange darf man eigentlich ein frohes neues Jahr wünschen?

Grundsätzlich sollte das jeder für sich entscheiden können, aber gibt es da eine Regel? Nicht wirklich! Auch Knigge hat keine eindeutige Verhaltensregel parat, nur eine Empfehlung.
Bei Familienmitgliedern und Freunden darf man sicher auch erst gegen Ende Januar den Neujahrsgruss überbringen, oft sieht man sich dann zum ersten Mal in diesem Jahr. Bei Geschäftskunden und eher Fremden Personen beschränkt sich dies jedoch auf die ersten zwei Wochen im Januar. Wenn man aber einen Einstieg in ein Gespräch mit Kollegen oder Geschäftspartner sucht, kann man nach dem 15. Januar das zum Beispiel so verpacken: «Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für dich begonnen, obwohl es schon 21 Tage alt ist.» 

Wir hatten euch gefragt, wie ihr das so handhabt: 
11% wünschen es nach dem 3. Januar nicht mehr. 65% wünschen es noch die erste Januarwoche und 14% lassen sich bis Ende Janaur Zeit. 10% der Antworten wünsche es grundsätzlich niemandem.

 

#65 Soll man die Kinder alle Törchen auf einmal öffnen lassen?

Vorweihnachtszeit ist Apfenzkalenderzeit. Die Geduld der Kinder ist bekanntlich begrenzt, die Neugierde dafür quasi unbegrenzt. Umso grösser die Verlockung, eben nicht jeden Tag ein Törli, sondern alle auf einmal oder chrüsimüsi dürenand zu öffnen, je nach Lust und Laune halt. Erst recht, wenn sie noch nicht lesen können. Was soll denn da logisch sein an der Reihenfolge? Als Eltern stellt sich die Frage: Willst du ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es das nächste Türchen nicht öffnen darf, oder ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es kein Türchen mehr zum öffnen hat? Einer sagte mal passend, dass "alles, was mit Weihnachten zu tun hat, tendentiell die Entwicklung von Neurosen fördert". Jaja, oder man beginnt den Advent mit Magendarminfekt - dann haben die Kinder nur Kraft für ein Türchen. Natürlich ist das niemandem zu wünschen, aber gab es alles schon... Man könnte auch einfach 24 Adventskalender kaufen - für jeden Tag einen. Pro Kind, natürlich. Oder die Nachbarn besuchen dort huschhusch en passant alle Törchen öffnen. Man hat vielleicht nicht 24 Nachbarn, aber zum Beispiel 8 mit je 3 Kids, das würde reichen. Eh ja, 24 Kalender pro Kind zu kaufen scheint uns immer noch am besten, also 576 Türchen für jedes. Dann können die Kleinen in den ersten paar Tagen lockerflockig je (!) 300 Türen aufmachen und dann ist das eventuell wieder vergessen bis am 20. Dezember. Wenn sie dann noch die restlichen 275 öffnen, sollte das passen. Es müssen dann aber einfach alle ihre Törli bis zum Schluss aufgemacht haben, nicht dass eines dann die ganzen 2304 Törli vom Vier-Personen-Haushalt alleine durchkämpfen muss. Wobei... Wie auch immer, es gab anscheinend auch mal einen Vater, der für alle vier Kinder je einen Dreikönigskuchen kaufte. Kann man machen... Wie löst ihr das "Problem"? Oder habt ihr ganz vernünftige Zeitgenossen zu Hause? Findet ihr denn, dass man die Kids machen lassen soll? Habt ihr etwa früher bei den Schoggidingern selber immer die Seite aufgemacht, das Inlay rausgezogen und alles aufgegessen? Hat es euch geschadet? Seid ihr auch bizli der Meinung "Wenn es ein Bünzli werden soll, muss er lernen, ein Törli nach dem anderen zu öffnen"? Schreibt uns eure Adventskalendertheorie an 079 950 15 71.

#64 Warum bleiben Leute am dümmsten Ort stehen?

Der Schreiberling durfte auf dem Samstagsmarkt in der Stadt Freiburg letztes Wochenende zum gefühlten 1000. Mal das gleiche Bild vorfinden. Stau. Stau? Ja, Fussgängerstau. Vor dem Café de l’Hôtel de Ville befindet sich bekanntlich der schmälste Gehweg durch den « Märit » und just dort lieben es die Leute, stehen zu bleiben. Also am dümmsten Ort. Da sieht man Jungväter mit Kinderwagen stolz diskutieren, ganze Familien, die das Wochenendprogramm durchgehen und in den letzten Wochen dutzende Politiker/innen, die nach Wählerschaft buhlen. Aber warum gerade auf dieser engen und zirka 20m2 grossen, eh kleinen, Passage? Der Rathausplatz und die Reichengasse sind ja nicht unbedingt klein. Eine Frage, die kein Schwein interessiert...

#63 Warum können im Lift gewisse Etagen nur mit einem Schlüssel erreicht werden?

Ja, die Frage mag auf den ersten Blick äusserst dumm erscheinen. Für die öffentlichen Stockwerke, z.B. Büros oder Geschäfte, hat es Knöpfe und für die Etagen mit Wohnungen, muss man den Schlüssel haben. Logisch. Aber was bringt das Ganze? Werden wir Menschen in der Zwischenzeit wirklich als so faul eingeschätzt? Ein Beispiel: zwei Einbrecher wollen in der vierten Etage die Wohnung ausräumen, da sie wissen, dass Frau X sehr viel Schmuck in ihren Gemächern hat. Nun die zwei Einbrecher gehen in der Nacht zum Wohngebäude, steigen in den Lift und wollen nach oben in den vierten Stockwerk. Im Lift sehen die Beiden, dass man ohne Schlüssel nur bis in den dritten Stock fahren kann. Was nun? Denkt ihr wirklich, dass die beiden Einbrecher sagen. "Blöd, ich mag den letzten Stock nicht laufen. Lass uns ein anderes Opfer suchen?". Eher nicht... Ob ein Zugang nur mit Schlüsseln wirklich für mehr Privatsphäre und Sicherheit sorgt? Interessiert wohl kein Schwein...

#62 Warum wartet man 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren?

Neulich in einem Parking in der Stadt Freiburg: ein junger Herr wartet mit seinem Golf während 5 Minuten auf einen freiwerdenden Parkplatz und versperrt damit die Ausfahrt. Soweit nicht weiter tragisch. Komisch daran jedoch, dass 5 Meter, sprich zwei Parkplätze weiter vorne, ein Parkfeld frei ist. Warum wartet man also gefühlte 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren? Eine Frage die kein Schwein interessiert. Die Antwort darauf? Keine Ahnung. Aberglaube, Faulheit, Prinzip oder eine andere Dummheit. 

 

 

Pilz-Quiz - wer hat überlebt?!

So gut kennt ihr euch mit Pilzen aus

 

Pilze, die gerade frisch gesammelt wurden sind besonders schmackhaft. Aber, nicht alle Pilze sind geniessbar und können sogar tödlich sein. Hier kommt die Auflösung von unserem Quiz:

76% wussten, dies ist ein Maronenröhrling und absolut geniessbar.

 

73% sagten, dies ist ein Bovist. Jung ist der Pilz geniessbar.

 

89% haben richtig geraten, dieser Pilz ist der tödlicher Knollenblätterpilz! 

 

98% sind überzeugt, dass es das Eierschwämmli (auch Pfifferling genannt) ist. Stimmt, aber nicht zu verwechseln mit seinem Doppelgänger, dem falschen Pfifferling. Diese Pilze sollte man unbedingt kontrollieren lassen.

 

Schopftintling heisst dieser hübsche Pilz und ist jung geniessbar. Das wussten 59%.

Hübsch ist er anzuschauen, leider ist der Fliegenpilz aber giftig. Das haben 100% gewusst!

Wohl einer der beliebtesten Speisepilze ist der Steinpilz, da haben ein paar Verirrte falsch geraten aber immerhin wussten es 97%.

 

Der Glückspilz ist Heidi Burri aus Düdingen. Sie hat den Gutschein vom Bio-Hofladen «La Ferme» in Murten im Wert von CHF 30.– gewonnen!

Ein Wort von Skipperin

Um das Eingemachte

Als wäre der 50. Todestag von Jimmy Hendrix am Freitag, den 18. September oder Bad Boy Boogie von AC/DC nicht genug an Jahrestagen und dem nahenden Herbst. Als wäre das abendliche Masken-Sterilisieren anno 2020 nicht fein genug für ein hausgemachtes Branntwein-Apéro.

Skipperin startet keine Umfrage mehr, weil es hier ums Eingemachte geht und sowieso niemand auf ihre Fragen antwortet. Müsst ihr auch nicht, Skipperin weiss die Antwort: Es kann kein marinierter Schwanbraten oder ein kross gebratenes mageres Kormoran-Filet sein. Aber diese Pflümli, Birnen, Zwetschgen, Mirabellen und viel Fender und Gibson dazu – im Glas, auf dem Blech oder im Holz.

Ihr lest recht, Gibson und Fender erleben wie die Herbstfrüchtchen Hochsaison. Welcome to the jungle – also, wagt euch aufs Eingemachte im Topf und an die Saiten:

- Schwer: Quittengelée zu Guns N' Roses
- Leicht, aber komisch: Masken auskochen zu Led Zeppelin und ihrem «Dazed and confused»
- Leicht und unbeschwert: Zwetgschen oder «sonst-was-im-Fruchtkorb-Wähen» zum Hendrix «Purple Haze»

Einmachgläser mit Chutneys füllen, Süss-Saures zum Winter-Raclette einkochen, Konfi oder sogar Gelée, einkochen, Gitarrenriffs lernen und so berühmte Sätzli einkochen – Gitarren und Eingemachtes haben aus aktuellem Anlass Hochsaison. Und bitte prüft immer Ablaufdatum von so zimtig gewürzten Quittengelées, die ihr vor Jahrzehnten zu Weihnachten bekommen habt. Die gingen im Fall noch durch – so wie die alte Fender auch.

Das ultimative Kontra-Rezept für Zwetschgenkuchen geht so, egal zu welchem Eingemachtem im Ohr:

1. Du machst dir deinen eigenen Teig und wirfst die Früchte im Wildehilde-Riff drauf, Glasur gleich hinterher.
2. Du kaufst deinen Teig und arrangierst die Früchte wie im Saitenstudium am Konsi schön säuberlich drauf, siehe Bild...

PS: Die legendäre Fender erlebt Hochsaison :-)

PS: Die legendären herbstzeitlosen Früchte auch ;-(

PP - Polarisierende Produkte

Gummibärli - ja gäär oder nei merci??

 

Es gibt ja so Produkte, bei denen scheiden sich die Geister - oder Geschmäcker. Gerne möchten wir wissen, wie die Meinung in unserer Region dazu aussieht. Letztes Mal der waren Algen dran: 53% Haben noch nie Algen (wissentlich) gegessen. 30% finden "ja gäär!" und 17% sagen "nei merci!" Noch schlimmer fand jeweils einer: Muscheln, Spinat, Wassermelonen und Heugümper. Diese Woche: «Gummibärli»

Wer kennt sie nicht, die süss-sauren Wegbegleiter für alle Lebenslagen – sie machen so manche Naschkatze «froh». Dabei bestehen diese weichgekochten Radiergummis nur aus Zucker, Wasser, Glukosesirup und Farbstoffen. Ja, und dick machen die kleinen Dingerchen auch. Drei Gummibärchen entsprechen einem Würfelzucker – egal ob normal oder vegan. Aber egal, die bunte Rasselbande hat für jeden Geschmack etwas zu bieten und es kann lange gekaut oder gelutscht werden. 

Wie steht ihr zu dieser Bärenparade?

Nachgefragt

Wie geht eigentlich... Muldenservice?

Ob beim Hausbau, einer Sanierung, einer Wohnungsräumung, einem Umzug, einer Neugestaltung des Gartens oder einfach beim Entrümpeln... Manchmal fällt so viel (und grosses) Material an, dass dies nicht mehr über den Hauskehricht entsorgt oder mit dem eigenen Auto abtransportiert werden kann. Dasselbe gilt für Bauschutt oder Grünabfälle. Dafür gibt es Experten in Sachen Abfallentsorgung & Recycling. Wir haben bei Andrey nachgefragt...

Andrey hat ein riesen Sortiment an Mulden und Containern für alle Bedürfnisse, zwischen 2 und 36 m3 sowie Pressen für die Kompaktierung. Sie transportieren, lagern und entsorgen fachgerecht - für Industrie, Gewerbe, Gemeinden und Private.

Wie läuft das ab?

- Offerte anfragen unter 026 494 71 00 oder recycling@andreygroup.ch oder gleich direkt bestellen unter 0800 18 02 02

- Andrey liefert die ausgewählte Mulde oder Container auf Wunsch vor die Haustüre und holt sie nach der Befüllung innert abgemachter Frist wieder ab.

Bequemer geht's nicht!?

 

«Die Zufriedenheit unserer Kundschaft hängt vor allem davon ab, sie professionell zu beraten und ihr einen qualitativ hochwertigen Service zu bieten»

Andrey Group
Mariahilfstrasse 51
1712 Tafers

www.andreygroup.ch


PS: Wer ist die Andrey Group? - Ici c'est Fribourg!

Vor rund 25 Jahren gründete Fernand Andrey in St. Silvester das Unternehmen Andrey Transporte AG. Dank eines umfangreichen Fahrzeugparks bietet es verschiedene Leistungen wie Muldenservice, Spezialtransporte, Lastwagen mit Kippmulden, Kranlastwagen, Autokräne, Deckelmulden, Thermosilos, Kommunaltransporte, Kehrfahrzeuge, Abfallentsorgung, mobile WCs und vieles mehr.

Im 2005 schloss sich das Unternehmen mit der Firma Eggertswyler Transporte AG zusammen, Spezialistin im Bereich Strassentransporte mit mehreren Kranfahrzeugen. Im Juni 2006 kam Gevisier Transporte GmbH aus dem Bereich Recycling und Entsorgung dazu.

Um die Produktevielfalt zu erweitern, wurde im 2007 die Andrey Reisen AG gegründet. Sie besitzt drei Reisecars gehobenen Standards und bietet zahlreiche Reisen und Exkursionen zu verschiedensten Destinationen an.

Die Andrey Group hat heute fünf Standorte in der Deutsch- und Westschweiz und beschäftigt ein dynamisches Team aus der Region mit einem umfangreichen Know-how.

"Ich kann auf 190 Spezialisten aus 12 Berufen vertrauen, die unseren Kunden tagtäglich professionelle und kompetente Lösungen im Bereich Baustellen, Spezialtransporte und Krane sowie Abfallbewirtschaftung anbieten"

 

Für weitere Auskünfte oder ein unverbindliches Angebot steht euch der treue Transportpartner aus der Region gerne zur Verfügung unter 026 494 71 00 oder per E-Mail an andrey@andreygroup.ch

Grossanlässe in Zeiten von Corona

Das sind wahre Gottéron-Fans!

Ab dem 1. Oktober sind Grossveranstaltungen wie Theater, Sportanlässe und Messen mit mehr als 1000 Personen wieder möglich. Der Bundesrat hat am 2. September entschieden, dass die Stadien bis zu zwei Drittel gefüllt werden dürfen. Freiburg-Gottéron kann in der kommenden Saison pro Spiel also rund 5000 Personen in der neuen Patinoire willkommen heissen. 

Wir wollten von euch wissen: Geht ihr wieder an die Matchs?

60%: Klar gehe ich wieder ins Stadion. Wir sind Fans, Maskenpflicht hin oder her, ici c'est Fribourg!

17%: Sona Chabis! Gottéron allez, aber ich bleibe lieber zu Hause.

15%: Ich bin eh kein Stadiongänger; schaue lieber vom Sofa...

8%: Hockey interessiert mich nicht.

Wir hoffen sehr, dass die obigen 60% alle einen Sitzplatz für ein Gottéron-Spiel ergattern können!

Eure Inputs zu:

Verzweifelt gesucht, gefunden und wieder verloren: WLAN-Codes

Im digitalen Himmel wird gelebt, geliebt, gestritten, gelernt, gehört und gelesen oder gearbeitet. Zur Hölle wird es, wenn sich das WLAN ohne Adieu verabschiedet.

Wir wollten von euch wissen wer den ultimativen Tipp hat um das Passwort jederzeit griffbereit zu haben.

Die gute, alte Variante: Auswendig lernen.

Die "etwas" mordernere Variante: Email schreiben an sich selbst und in einem Ordner speichern.

Die aktuelle Variante: Foto machen mit dem Handy oder einen Passwortmanager verwenden.

Auch nicht schlecht: Das WLAN Passwort auf ein einfach zu merkendes PW ändern.

Absolut kreativ und gastfreundlich: Dem Besuch das WLAN-Passwort aufdrängen, so dass man es nach kurzer Zeit auswendig gelernt hat! ;-) 

 

Ausstellung im Sensler Museum

"Mane" - Männer/Hommes

Fotografieausstellung zum Thema «Männer» mit den Sensler Fotografen Elmar Brülhart, Aldo Ellena, Charles Ellena, Luca Ellena, Paul Mülhauser, Romano Riedo, Christopher Schaller und Paul Talman.

Die Ausstellung kann bis am 8. November 2020 besucht werden. Eindrückliche Bilder von "Männern"!

Das ist eure Meinung zu: 

Hausarzt first! - Wie steht ihr dazu?

Der Bundesrat will die freie Arztwahl einschränken, damit niemand mehr direkt zum Spezialisten rennen kann.

Gesundheitsminister Alain Berset will die Gesundheitskosten um rund 1 Milliarde Franken reduzieren und begibt sich mit der verbindlichen Einschränkung der freien Arztwahl auf heikles Terrain. Jedermann*frau soll stets zuerst einen Hausarzt oder eine Gemeinschaftspraxis aufsuchen, der einen allenfalls zu einem Spezialisten weiterleiten kann.

Das scheint ein pikantes Thema zu sein, aber gesunder Menschenverstand ist bei den Deutschfreiburgern oberste Priorität!

60% sind der Meinung: Richtig! Es gibt ja so viele, die wegen allem und nichts einen Spezialisten aufsuchen und viele unnötige Kosten generieren.

31% sind der Meinung: So eine Frechheit! Die freie Arztwahl sollte doch selbstverständlich sein.

Und die anderen 9% verteilen sich zu gleichen Teilen auf "Mir egal" und "Naja, Berset und seine Berater werden schon wissen, was sie machen."

Fakt ist: Wir alle müssen am gleichen Strang ziehen, damit die Gesundheitskosten nicht explodieren.

Auflösung Umfrage

So tönt "nice" für euch in Deutschfreiburg

Der Rechtschreibduden hat Mitte August 3000 neue Wörter aufgenommen, darunter unter anderem „nice“. Das aus dem Englischen entlehnte Adjektiv gehört zur Jugendsprache. Es wird immer dann benutzt, wenn man etwas als „schön“ definiert. Es wird dann einfach an den Satz angepasst: "Du hesch as nices Chliid". Auch in Deutschfreiburg hört man es hie und da - vor allem unter Jungen.

Wir wollten von euch wissen, wie ihr das Wort "nice" findet - hier eure Antworten:

56% finden: Abach, sona Chabis! Ufhöre mit dem englische Seich! 

18% finden: Naja, müsste jetzt für mich nicht sein...

13% finden: Yay, so nice! Ich nutze das Wort auch.

12% finden: Ich finde das noch frisch und sympathisch.

 

 

 

Tauschen statt wegwerfen

Kinderkleider- und Spielzeugbörsen

 

Gebt gut erhaltene Kinderkleider und Spielsachen in eine Börse. Wo in der Region Deutschfreiburg finden wieder (unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzeptes) Kinderkleider- und Spielzeugbörsen statt? Meldet uns eure Börsen, wir nehmen sie gerne in unserer Liste auf.

 

Aktuelle Börsen:

Mo, 28.09.2020, 14-16.30 Uhr
Kinderkleider und Spielzeugbörse
Schulhaus Beniwil, Alterswil

Sa, 03.10.2020, 9-11 Uhr
Kinderkleiderbörse
Rest. Sternen Tentlingen

 

 

«Laupen Unverpackt»

Bald eröffnet der Unverpackt-Laden in Laupen

In Laupen gibt es ab dem 31. Oktober 2020 einen neuen verpackungsfreien Dorfladen. Nadine Bärtschi und Claudia Helfer verkaufen am liebsten regional, saisonal, nachhaltig fair produzierte Naturprodukte.

Wofür steht «Laupen Unverpackt»?
Für unverpacktes Einkaufen auf dem Land – Im Sinne von „aus wos brucht, fingsch ou hie ir Region“.

Was war eure Motivation, einen verpackungsfreien Dorfladen zu eröffnen?
Die Müllberge überall - und die Lösungen welche vorwiegend in den Städten schon vorhanden sind. Wir wollen auch der Landbevölkerung die Möglichkeit bieten unverpackt einzukaufen. Nur wenn das Angebot besteht, kann es auch genutzt werden.

Warum im Laupen?
Weil wir Laupen und die Region gut kennen und sich die Altstadt von Laupen doch perfekt für einen solchen Laden eignet.

Was waren bisher die grössten Herausforderungen für euch?
Am Anfang einen guten Zeitplan zu haben, was wann erledigt werden muss. Es gibt viele bürokratische Hürden zu meistern. Momentan ist die Herausforderung die passenden Lieferanten zu finden. Wir sind noch immer nicht ganz am Ziel. Wir wollen unsere Lieferanten sorgfältig aussuchen und das braucht seine Zeit.

Wo steht ihr jetzt?
Der Laden ist schon fast fertig umgebaut, bald können wir einrichten. Momentan läuft unser Crowdfunding auf Crowdify.ch, ein Projekt, welches sorgfältig begleitet werden muss.

Was kann man bei euch einkaufen?
Lebensmittel (Getreide und Pasta, Öl und Essig, Milchprodukte, Kaffee, etc.), ökologische Reinigungsmittel sowie Pflegeprodukte.

Was heisst «Powerfood» für euch?
Einfache und gesunde Nahrung aus der Region.

Was sucht man vergeblich im Laupen Unverpackt-Laden?
Brot! Wir sind zur Miete bei der Bäckerei Bärtschi in Laupen. ;-)

Ist ein Einkauf bei euch teurer als im herkömmlichen Supermarkt?
Nein. Es gibt Produkte, wo wir mit den Preisen mithalten können und andere, wo es schwierig ist, konkurrenzfähig zu sein.

Wir wollen den Produkten, sowie der Arbeit der Produzenten, aber auch ihren Wert zusprechen. Wo man bei uns sparen kann, ist der Bereich Convenience Food und alle unnötigen Einkäufe welche man einpackt, jedoch nicht auf der Einkaufsliste stehen. Auch locken bei uns keine Aktionen, darum hat man wohl am Schluss Geld gespart.

Woher kommen die Produkte, die ihr verkauft und wie werden diese verpackt?
Unsere Produkte stammen wenn immer möglich aus der Region (direkt vom Bauern oder vom Händler in der Nähe). Je nach Produkt werden diese unverpackt angeliefert oder in Mehrwegverpackungen.

Ihr verzichtet weitgehend auf Plastik sowohl bei Verpackungsmaterial wie auch im Produktionsprozess und der Lagerung. Gibt das teilweise Unstimmigkeiten mit euren Lieferanten?
Diese Aussage – wir verzichten weitgehend auf Plastik – können wir nicht bejahen. Unsere Behälter werden aus Plastik sein. Auch sind die wiederauffüllbaren Reinigungsprodukte in Plastikbehälter. Die Logistik, vor allem wegen dem Gewicht, wird dadurch vereinfacht. Nicht alle Ware lässt sich lose lagern. Manche sind in Papier/Karton gelagert, aber es gibt auch Plastikverpackungen. Da wir in grossen Mengen bestellen, ist am Schluss der Abfallberg deutlich kleiner.

Wir haben bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass viele Lieferanten bereit sind, nach geeigneten Lösungen zu suchen.

Warum sollten noch mehr Deutschfreiburger oder Berner bei euch einkaufen?
Wir wollen ein stressfreies und schönes Einkaufserlebnis bieten. Wir haben ein auserlesenes, regionales Angebot, welches für jeden etwas dabei hat. Es macht Spass, die Welt der unverpackten Waren zu entdecken.

Neben Verpackungen gibt es ja aber auch noch weitere Möglichkeiten, um Abfall im Alltag zu vermeiden. Was ist in eurem Less- oder Zero-Waste-Alltag nicht mehr wegzudenken?
Nadine: Rasierhobel, Claudia: Stoffwindeln, Feuchttücher und Taschentücher aus Stoff.

Welche Art von Müll lehnt ihr persönlich schon länger ab?
Zigarettenstummel, die achtlos auf den Boden geworfen werden und Spielzeug, welches nur ein paar Stunden lang hält.

Was habt ihr schnell mal reduziert zum Ressourcen sparen?
Im Bad lässt sich vieles rasch reduzieren, wenn man zum Beispiel mit einer Stückseife duscht anstelle von Duschgel.

Welche typische Einwegware sucht man in eurem Haushalt vergeblich? Auf welche wiederverwendbare Option setzt ihr?
Nadine: OB’s oder Binden – Bei mir findet man nur meine Menstruationstasse
Claudia: Haushaltspapier, wir nehmen waschbare Lappen oder alte Stoffresten für jeglichen Dreck

Was kann man gut reparieren?
Man kann fast alles reparieren, wenn man den passenden Heimwerker findet.

Was ist euer Plan für die Zukunft?
Wir hoffen ganz viele Leute davon zu überzeugen, achtsamer zu konsumieren und so unsere Umwelt zu schützen. Wir freuen uns Teil vom Stedtli Laupen zu sein.

Wenn ihr euch entscheiden müsst; was findet ihr wichtiger: unverpackt oder Bio?
Unverpackt – aber vor allem regional.

Gedanken zu den Jahreszeiten

Sommer 2020, war es das?

Quasi von einem Tag auf den andern war es Herbst. Von den 30 Grad Temperaturen zu kalten Nächten und gar etwas Nebel in der Region... Kam euch das auch so abrupt vor?

Der Blick auf die Google-Wettervorhersage für die nächste Woche bestätigt jedoch, was einige Smalltalk-Partner seither predigen: "Är chunt nomau...".

Den Sommer 2020 meinen sie. Und vielleicht haben sie recht. Zumindest wenn Temperaturen um die 25 Grad in Kombi mit Sonne direkt Sommer bedeuten. Das Feeling ist trotzdem ein anderes, wenn da schon mal ein Hauch Herbst war... Wie geht es euch?

PS für Sommerliebende, denen es vor grau-regnerischen Herbsttagen graut: Das Wetter ist nur draussen. Mit der Sonne im Herzen ist das auszuhalten, oder?

Wir wünschen euch auf jeden Fall einen schönen Übergang.

Umfrage

A Maska isch guet für...

Man kann alles schlecht reden und sich über 1000 Dinge am Tag aufregen, oder einfach mal die Perspektive wechseln - und positiv sein. Zum Beispiel was die Maskenpflicht im ÖV und in Einkaufsläden betrifft. Das Hauptding ist glubs klar: Es könnte Leben retten.

Wir haben mal überlegt und ein paar weitere positive (Neben-)Effekte gesammelt:

- Mehr Augenkontakt

- Knoblibrot oder Kebap zum Zmorge (ok, vielleicht Zmittag) - und niemand stört es!

- Pickel am Kinn oder Fieberbläschen an den Lippen, wen interessiert's?

- Epis zwüsche de Zähn? - Egau!

- Neues Accessoire

- Weniger Schminken

- Gähnen ohne Hände vor den Mund

- Anonymer, weniger Mimik...

- Man nimmt weniger Gerüche wahr: Mundgeruch vom Gegenüber, Stinkwindel vom Nachbarskind etc.

Aufrufe

Gesucht für Dialektbefragung

Für eine Dialektbefragung an der Uni Bern (www.sdats.ch) werden noch Personen aus untenstehenden Ortschaften unserer Region (und Umgebung) gesucht:

- Düdingen
- Gurmels
- Freiburg
- Jaun
- Schwarzenburg

Konditionen:
• 100 CHF für 3h ‘Arbeit’ von zu Hause aus (via Zoom)
• Muttersprache Schweizerdeutsch
• Person muss grösstenteils in der Ortschaft gelebt haben
• Mind. ein Elternteil aus dieser Region
• Max. 2h Pendelzeit / Tag (hin und zurück)
• V. a. junge (20-35) Teilnehmer*innen – Ältere (65+) sind aber auch eingeladen

Interessierte bitte hier eintragen: www.dialektatlas.ch


Rückkehrer gesucht für TV-Sendung

Lebst du seit langem in der Schweiz (resp. Deutschfreiburg) und möchtest in deine ursprüngliche Heimat ins Ausland zurückkehren oder umgekehrt: du lebst im Ausland und willst zurück in die Schweiz (nach Deutschfreiburg am liebsten)?

Für die 4. Staffel der TV-Doku «SRF bi de Lüt – Heimweh» werden wiederum Menschen beim "Abbrechen der Zelte" am alten Ort und beim Neustart am neuen Ort filmisch begleitet. Das Format: Doku-Serie, vier Folgen à 45 Minuten, Erstausstrahlung ab Sommer 2021, Dreharbeiten ab sofort bis April 2021.

Falls du Lust hast, deine / eure Heimkehr mit einem TV-Projekt zu verbinden, dann melde dich beim SRF: roger.ammann@srf.ch oder 079 847 23 98

Ein Wort von Skipperin

Über schräge Vögel

Als wären zum nahen Herbst die wilden Wespen, das Geheul im Rebberg gegen die Stare und Essig gegen Fruchtfliegen nicht genug, kommen nun die Kormorane. Auch sie wissen, wie es geht, einem das Leben schwer zu machen. Wie die Krähen in Frühlingsnestern oder die Baby-Fledermäuse, die vor dem Hochsommer fliegen lernen müssen, kreucht und fleucht es zu jeder Jahres- und Uhrzeit. Mal nett, mal nervig.

Färbt sich der Himmel schwarz über dem Wasser und Schwadronen voller Kormorane fliegen fressend ganz nah über die Seeoberfläche, erinnert das an Hitchcock’s «Die Vögel». Nur sind die Kormorane nicht so kreischend im wilden Möwenhaufen unterwegs. Nein, die formieren sich wie die Patrouille Suisse am Himmel, wenn sie dann angreifen. Die sind so hungrig, dass die Fischer ihren Fang verteidigen müssen, weil der Kormoran pro Tag ein halbes Kilo Frischfisch frisst - und das sogar aus dem Netz der Fischer stibitzt. Da reichen keine Angel, keine Rute und Schleppnetz zur Abwehr, die Kormorane kommen in Scharen – und die sind schneller als die Seepolizei erlaubt.

Um die Fischbestände auf den Seen zu schützen, darf nun ein Berufsfischer jagen. Das gilt für  die Kantone Freiburg, Neuenburg und Waadt,. Sie haben diese Tage ein neues Spezial-Jagdpatent in Kraft gesetzt. Nach bestandener Ausbildung mit Jägerprüfung dürfen Berufsfischer vom 1. September 2020 bis am 28. Februar 2021 in einem Umkreis von 100 Metern um ihre Fischereigeräte Kormorane abschiessen.

Die grosse Herausforderung muss sehr schwierig zu meistern sein: fischen, fahren, schleppen, schiessen, Waffe und Fischereigeräte beherrschen, die 100 Meter Distanz abschätzen, um seine Beute einzufahren. Da würde Skipperin doch glatt den Schützen mit an Bord nehmen, so fischt der eine, nennen wir ihn Bud, und schiesst der andere, er heisst Terence. Sie hofft für jeden Berufsfischer, dass es nun etwas Ruhe auf den Gewässern gibt – mit dem Flaubert auf Spatzen schiessen, das war zu Grossvaters Zeiten. Doch die gute alte Wasserpistole ist immer noch Garantie gegen aufdringlich aggressive Schwäne.

Skipperin überlegt sich ein Spezial-Schwan-Jagdpatent und fragt offen: Wieso können nicht alle übermässigen Populationen an Federvieh direkt in der Brutkolonie eingedämmt werden, bevor sie in freier Wildbahn im Visier einer Waffe sind? Ein Ornithologe ist halt weder Fischer noch Jäger - und sicher auch kein Tontauben-Schütze. So stehen sich Interessen und Berufe im Weg. Doch wir alle mögen es, was kreucht und fleucht, am liebsten auf dem Teller ;-)

In dem Sinn: «Gut Schuss» oder doch besser «Waidmannsheil» und «Petri Heil»!

Lieblinks und Webtipps

→ «Biohackers» auf Netflix

Falls du noch Stoff brauchst für einen gemütlichen Netflix-Abend, man munklet, die dritte hauseigene deutsche Netflix-Produktion «Biohackers» sei ein echter Binge Tipp. Hauptdarstellerin ist die junge Zürcherin Luna Wedler, die 2015 in Niklaus Hilbers Film «Amateur Teens» debütierte. Niklaus Hilber kennt ihr ja, oder? Geboren 1970 in Freiburg...

Also, falls ihr ganz tief in dunkle und illegale Biologie- und Gen-Experimentier-Laboratorien gezogen werden wollt, go for it: netflix.com

Wissen und Tipps

Gärtele im September – was jetzt zu tun ist

Im September ist erneut Pflanzen auf dem Programm: Stauden, Zwiebeln - und sogar teilweise Gemüse! Wir haben ein paar Tipps für Gartenarbeiten im September zusammengestellt.

Stauden pflanzen - im September gibt es eine vielfältige Auswahl und noch einige milde Tage für die Gartepüetz. Tipp: genügend Abstand einplanen! 

Blütezeiten verlängern durch regelmässiges Entfernen von welken Blüten. So bilden sich noch neue Blüten bis in den Herbst hinein.

Bunte Sträucher pflanzen: z. B. Beerensträucher wie der Feuerdorn... Oftmals bleiben die Früchte bis im Winter und locken Vögel an, die daran fressen können.

Gemüse aussäen und im Winter ernten, perfekt! Gemüsesorten wählen, die Frost vertragen und im Winter geernet werden können, z. B. Rucola, Winterspinat, Portulak.

Hochbeete anlegen und bereits für Wintergemüse nutzen oder dann erst im Frühling: bis dann mit Gartenabfällen wie Laub oder Ästen füllen. Vorteil: man ist dem Gartenjahr immer ein wenig voraus, weil hier die Bodentemperatur höher ist.

Winterquartiere für Nützlinge vorbereiten. Insektenhotels bieten vielen nützlichen und gefährdeten Arten Überwinterungs- und Nisthilfen. Jetzt kann wunderbar Material gesammelt werden, z. B. beim Rückschnitt von Pflanzen oder unterwegs auf Spaziergängen. Nützlich sind: trockene Äste, verholzte Stengel, Tannzapfen, Stroh und leere Schneckenhäuser.


Last but not least: den schönen Übergang zwischen Sommer und Herbst geniessen ;-)


Hier übrigens die Merkmale der aktuellen Gartenjahreszeiten:

Spätsommer: Heideblüten überall. Herbstanemonen und Goldruten blühen, Brombeeren und Ebereschen tragen reife Früchte. Stechmücken und Wespen sind sehr aktiv.

Frühherbst: Die meisten Pflanzen sind verblüht, Herbstzeitlose spriessen. Holunderbeeren und Haselnüsse sind reif, viele Apfel- und Birnensorten können geerntet werden.

Seisler Monopoly

Sensebezirk bekommt sein eigenes MONOPOLY®

 

Die Liechtensteiner Spielagentur unique GAMING PARTNERS AG bringt im Herbst 2021 in enger Zusammenarbeit mit seisler.swiss und Schwarzsee Tourismus das erste original Monopoly Sensebezirk (auf Senslerdeutsch) auf den Markt. seisler.swiss findet dies eine geniale Idee und unterstützt das Projekt sehr gerne.

Die «Strassen» werden mit Bildern von Sehenswürdigkeiten, Hotels, Firmen, Gemeinden etc. versehen. Das Team von unique Gaming Partners wird aktiv bei der Umsetzung unterstützt von der Tourismusorganisation der Region. Auch die Chance- und Kanzleikarten werden ganz im Sense-Style umgesetzt. So könnte zum Beispiel auf einer Karte stehen: «Du hast das Brätzele verpasst. Bezahle M 100.“ 

Unternehmerinnen und Unternehmer gesucht
Firmen, Institutionen etc. mit Interesse an einer Platzierung auf einem Feld können sich ab sofort direkt beim Projektleiter Herrn Sascha Ludwig unter (s.ludwig@unique-gaming.com) mit dem Betreff „Sensebezirk“ dafür bewerben. Achtung: Die Platzzahl ist natürlich limitiert.

seisler.swiss freut sich schon heute auf das exklusive Spiel und ist gespannt, wer es auf das Spiel schaffen wird.

 

#earthovershootday

Was können wir tun, um nachhaltiger zu leben?

Heute ist der Tag im Jahr, an dem wir Menschen mehr Ressourcen verbraucht haben, als der Planet fähig ist, wiederherzustellen.

Was wir tun können:

- Weniger Auto fahren

- Flugreisen vermeiden oder reduzieren

- Bewusster einkaufen (bio, nachhaltig, fair, wenn möglich ohne Plastikverpackung)

- Öfter regional und saisonal essen, weniger/ohne tierische Produkte

- Geräte ausschalten statt auf Standby

- Secondhand oder Fair Fashion kaufen (anstatt H&M, Zara und Co.)

- Naturkosmetik verwenden

- Leitungswasser trinken statt Mineralwasser im PET

- Abfall richtig trennen

- Weniger Lebensmittel wegwerfen

- Ökologische Putzmittel verwenden

- Kleidung, Geräte etc. reparieren

- Palmöl vermeiden

- Auf Mikroplasktik achten

- Bienenfreundliche Blumen pflanzen

- Wählen gehen!

Du wisch, dass du im Seisebezirk büsch...

...we Chüeh de Busverchehr beiträchtige!

Danke liebe TPF für die tollen, detaillierten Echtzeit-Meldungen immer. Und merci, dass ihr die Freiburger Kühe schätzt und schützt :-)

Wer den Infodienst der TPF via Smartphone abonnieren möchte, hier: tpf.ch

Zum Abschluss noch eine weitere tierische Meldung von Mai 2020, wohl Alpaufzug...

Emoji-Rätsel N°36

Wer weiss, was wir suchen?

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen Restaurantgutschein im Wert von CHF 50.-


Auflösungen der letzten Wochen:

ZEITUMSTELLUNG - GewinnerIn: Cesar Schneuwly

WEIHNACHTSCUP - GewinnerIn: Patrik Buchs

HAPPY AT HOME AUSSTELLUNG - GewinnerIn: Andy Buchs

SESSELI-SELFIE - GewinnerIn: Simone Riedo 

GOÛTS ET TERROIRS - GewinnerIn: Tabea Perroulaz 

MURTENLAUF - GewinnerIn: Alexandra Bertschy

KINDERKLEIDER- UND SPIELZEUGBÖRSEN- GewinnerIn: Rebekka Gross

TESTSPIEL GOTTERON VS. DÜSSELDORF IN DER EISHALLE DÜDINGEN - GewinnerIn: Bruno Lauper

REISEVORTRAG NORDNORWEGEN- GewinnerIn: Silvia Roggo

STIERENBERGLAUF - GewinnerIn: Monique Rudaz

BEACH SOCCER ALTERSWIL - GewinnerIn: Lena Schafer

BAD BONN KILBI - GewinnerIn: Janine Heine

TAG DER OFFENEN TÜR IM MEDIAPARC - GewinnerIn: Daniel Marti

DREI-MINUTEN-EI - GewinnerIn: Sergio Vonlanthen

APRILWETTER - GewinnerIn: Lara Schmutz

FRÜHLINGSANFANG - GewinnerIn: Sascha Buchs

NACHHALTIGKEITSWOCHE - GewinnerIn: Tamara Raemy

FASTNACHT MURTEN - GewinnerIn: Angelina Nussbaumer

 

AUTOSALON GENF - GewinnerIn: Adrian Neuhaus

EISPALÄSTE SCHWARZSEE - GewinnerIn: Claudia Oberson

UMBAU GOTTERON-STADION - GewinnerIn: Erich Aebischer

MURTEN LICHTFESTIVAL - GewinnerIn: Sabrina Götschmann

DUELL DER BEZIRKE - GewinnerIn: Melina Jungo

ADVENTSKALENDER - GewinnerIn: Claudia Schwartz

MARTINSMÄRIT DÜDINGEN - GewinnerIn: Aldo Schmutz

FAHRAUSWEIS-CHALLENGE - GewinnerIn: Marius Lauper

COUNTRY-NIGHT SCHWARZSEE - GewinnerIn: Jonas Jungo

MARIÄ HIMMELFAHRT - GewinnerIn: Herbert Müller

RUMTOPF - GewinnerIn: Ruth Aebischer

SOMMER IM DORF - GewinnerIn: Jan Gross

HÖRTI ZYTTE - GewinnerIn: Yannick Neuhaus

WAKE AND JAM - GewinnerIn: Priska Brülhart

UEBERSTORF - GewinnerIn: Margrit Zbinden

FELDSCHIESSEN - GewinnerIn: Patrik Andrist

GUSTAV - GewinnerIn: Eveline Gugler

 

SwissCovid App 

Habt ihr schon...?

SwissCovid App seit 25. Juni verfügbar

Der Bundesrat hat am 24. Juni die Verordnung über das Proximity-Tracing-System verabschiedet. Die SwissCovid App kann somit schweizweit eingesetzt werden. Sie ist in den Stores von Apple und Google Play verfügbar.

 

PS: Falls ihr euch Gedanken über Datenschutz macht, aber WhatsApp oder Facebook nutzt, schaut mal... ;-)

#becausewecare #keinezweitewellebitte