Fragen, die kein Schwein interessieren

#67 Wie viel Hamsterrad ist okay?

Wir müssen Dies und Das, wir haben Erwartungen und Geduld (meistens). Wir arbeiten, lernen oder was auch immer - und leben. Ersteres ist oftmals Leidenschaft, der Rest manchmal Vereinbarkeits-Marathon. Warum müssen wir überhaupt so viel müssen? Warum sind wir manchmal voller Selbstzweifel? Geduld ist vielleicht auch nicht unsere Tugend und Ideen wollen wir immer sofort umsetzen. Erwartungen an uns selbst stecken wir obendrauf oft viel zu hoch, sind enttäuscht, wenn wir nicht alles schaffen, was wir glauben, zu müssen.

Warum also müssen wir so viel müssen? Vielleicht liegt es an einem Bild respektive einer Idee, die eigentlich nicht unsere ist, uns aber sagt, wie es sein soll – unser Leben. Wie es aussehen soll. Am liebsten schön und schön "püschelet". Obwohl ja Chaos auch etwas Inspirierendes hat und Kreativität fördern kann. Das muss ich mir merken. Muss – rebonjour, schon wieder, dieses Wort. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke, wir müssen eigentlich weniger, als wir glauben.

Wie wäre es mit "können"? Das kommt freundlicher daher, oder nicht? Können wir uns hinter die Ohren schreiben. Vielleicht wirkt es auch schon entspannend, wenn wir uns vom vermeintlichen Müssen weniger stressen lassen. Zumindest die Vorstellung scheint toll. "Muss-Fallen" aus dem Alltag streichen, wäre ein guter Vorsatz fürs eben begonnene Jahr. Klar, Termine und Deadlines gibt es und fremdbestimmt sind wir alle auf irgendeine Art. Wenn wir es jedoch schaffen, uns nicht selber noch subjektive Muss-Punkte aufzubürden, und stattdessen die selbstbestimmten Momente im Leben zu feiern, kann es besser werden. Quasi Entschleunigung zwischen Selbstliebe, Job, Nachhaltigkeitsauftrag und Vereinbarkeit. Und Erwartungsdruck, nicht zu vergessen. Nicht selten ist es unser Ideen-Karsumpel im Kopf, der (oder die? oder das?) uns zusätzlich in die Enge treibt, weil wir noch hurti das und fling das schaffen wollen. Dabei müssen wir nicht alles müssen. Wir können. Das ist schöner. Wir können. Wir können. Wir können. Und jetzt? Kopf aus. Laptop zu, Handy weg und wieder sein wie als Kind. Da wussten wir genau, was wir nicht müssen und was wir können. Ahhhhh...

#66 Wie lange darf man eigentlich ein frohes neues Jahr wünschen?

Grundsätzlich sollte das jeder für sich entscheiden können, aber gibt es da eine Regel? Nicht wirklich! Auch Knigge hat keine eindeutige Verhaltensregel parat, nur eine Empfehlung.
Bei Familienmitgliedern und Freunden darf man sicher auch erst gegen Ende Januar den Neujahrsgruss überbringen, oft sieht man sich dann zum ersten Mal in diesem Jahr. Bei Geschäftskunden und eher Fremden Personen beschränkt sich dies jedoch auf die ersten zwei Wochen im Januar. Wenn man aber einen Einstieg in ein Gespräch mit Kollegen oder Geschäftspartner sucht, kann man nach dem 15. Januar das zum Beispiel so verpacken: «Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für dich begonnen, obwohl es schon 21 Tage alt ist.» 

Und ihr, wie handhabt ihr das?

#65 Soll man die Kinder alle Törchen auf einmal öffnen lassen?

Vorweihnachtszeit ist Apfenzkalenderzeit. Die Geduld der Kinder ist bekanntlich begrenzt, die Neugierde dafür quasi unbegrenzt. Umso grösser die Verlockung, eben nicht jeden Tag ein Törli, sondern alle auf einmal oder chrüsimüsi dürenand zu öffnen, je nach Lust und Laune halt. Erst recht, wenn sie noch nicht lesen können. Was soll denn da logisch sein an der Reihenfolge? Als Eltern stellt sich die Frage: Willst du ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es das nächste Türchen nicht öffnen darf, oder ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es kein Türchen mehr zum öffnen hat? Einer sagte mal passend, dass "alles, was mit Weihnachten zu tun hat, tendentiell die Entwicklung von Neurosen fördert". Jaja, oder man beginnt den Advent mit Magendarminfekt - dann haben die Kinder nur Kraft für ein Türchen. Natürlich ist das niemandem zu wünschen, aber gab es alles schon... Man könnte auch einfach 24 Adventskalender kaufen - für jeden Tag einen. Pro Kind, natürlich. Oder die Nachbarn besuchen dort huschhusch en passant alle Törchen öffnen. Man hat vielleicht nicht 24 Nachbarn, aber zum Beispiel 8 mit je 3 Kids, das würde reichen. Eh ja, 24 Kalender pro Kind zu kaufen scheint uns immer noch am besten, also 576 Türchen für jedes. Dann können die Kleinen in den ersten paar Tagen lockerflockig je (!) 300 Türen aufmachen und dann ist das eventuell wieder vergessen bis am 20. Dezember. Wenn sie dann noch die restlichen 275 öffnen, sollte das passen. Es müssen dann aber einfach alle ihre Törli bis zum Schluss aufgemacht haben, nicht dass eines dann die ganzen 2304 Törli vom Vier-Personen-Haushalt alleine durchkämpfen muss. Wobei... Wie auch immer, es gab anscheinend auch mal einen Vater, der für alle vier Kinder je einen Dreikönigskuchen kaufte. Kann man machen... Wie löst ihr das "Problem"? Oder habt ihr ganz vernünftige Zeitgenossen zu Hause? Findet ihr denn, dass man die Kids machen lassen soll? Habt ihr etwa früher bei den Schoggidingern selber immer die Seite aufgemacht, das Inlay rausgezogen und alles aufgegessen? Hat es euch geschadet? Seid ihr auch bizli der Meinung "Wenn es ein Bünzli werden soll, muss er lernen, ein Törli nach dem anderen zu öffnen"? Schreibt uns eure Adventskalendertheorie an 079 950 15 71.

#64 Warum bleiben Leute am dümmsten Ort stehen?

Der Schreiberling durfte auf dem Samstagsmarkt in der Stadt Freiburg letztes Wochenende zum gefühlten 1000. Mal das gleiche Bild vorfinden. Stau. Stau? Ja, Fussgängerstau. Vor dem Café de l’Hôtel de Ville befindet sich bekanntlich der schmälste Gehweg durch den « Märit » und just dort lieben es die Leute, stehen zu bleiben. Also am dümmsten Ort. Da sieht man Jungväter mit Kinderwagen stolz diskutieren, ganze Familien, die das Wochenendprogramm durchgehen und in den letzten Wochen dutzende Politiker/innen, die nach Wählerschaft buhlen. Aber warum gerade auf dieser engen und zirka 20m2 grossen, eh kleinen, Passage? Der Rathausplatz und die Reichengasse sind ja nicht unbedingt klein. Eine Frage, die kein Schwein interessiert...

#63 Warum können im Lift gewisse Etagen nur mit einem Schlüssel erreicht werden?

Ja, die Frage mag auf den ersten Blick äusserst dumm erscheinen. Für die öffentlichen Stockwerke, z.B. Büros oder Geschäfte, hat es Knöpfe und für die Etagen mit Wohnungen, muss man den Schlüssel haben. Logisch. Aber was bringt das Ganze? Werden wir Menschen in der Zwischenzeit wirklich als so faul eingeschätzt? Ein Beispiel: zwei Einbrecher wollen in der vierten Etage die Wohnung ausräumen, da sie wissen, dass Frau X sehr viel Schmuck in ihren Gemächern hat. Nun die zwei Einbrecher gehen in der Nacht zum Wohngebäude, steigen in den Lift und wollen nach oben in den vierten Stockwerk. Im Lift sehen die Beiden, dass man ohne Schlüssel nur bis in den dritten Stock fahren kann. Was nun? Denkt ihr wirklich, dass die beiden Einbrecher sagen. "Blöd, ich mag den letzten Stock nicht laufen. Lass uns ein anderes Opfer suchen?". Eher nicht... Ob ein Zugang nur mit Schlüsseln wirklich für mehr Privatsphäre und Sicherheit sorgt? Interessiert wohl kein Schwein...

#62 Warum wartet man 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren?

Neulich in einem Parking in der Stadt Freiburg: ein junger Herr wartet mit seinem Golf während 5 Minuten auf einen freiwerdenden Parkplatz und versperrt damit die Ausfahrt. Soweit nicht weiter tragisch. Komisch daran jedoch, dass 5 Meter, sprich zwei Parkplätze weiter vorne, ein Parkfeld frei ist. Warum wartet man also gefühlte 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren? Eine Frage die kein Schwein interessiert. Die Antwort darauf? Keine Ahnung. Aberglaube, Faulheit, Prinzip oder eine andere Dummheit. 

 

#61 Warum stört es kein Schwein, wenn ein Berner das Schwarzsee-Schwinget gewinnt?

Matthias Aeschbacher hat am Sonntag das Bergkranzfest auf dem Schwarzsee gewonnen. Ein Berner. Ja, ein Berner. Das scheint aber im Senseland niemanden zu interessieren. Gewinnt der SCB ein Spiel gegen Freiburg-Gottéron, regen sich die meisten Deutschfreiburger so lange darüber auf, wie es auf der Kaiseregg Schnee hat. Gewinnt aber ein Berner das Schwingfest vor unserem Hausberg, kräht kein Hahn danach? Komisch, aber wahr. Der Grund ist ein ganz Einfacher. Im Schwingen wissen wir Freiburger, dass wir gegen die vielen Berner nur an einem Wundertag eine Chance haben. Im Eishockey können wir den SCB auch mal in einer Best of Seven-Serie packen...

# 60 Warum schmeckt geschmolzener Käse besser als nicht geschmolzener?

Ok, in unserer Region sind wir quasi mit der Nase im Fonduetopf aufgewachsen, aber liegt das wirklich daran? Ob auf der Pizza, über der Pasta, dem Auflauf oder der Käseschnitte, Käse schmeckt einfach besser (und nach mehr Sünde), wenn er geschmolzen ist. Wir haben jetzt keine repräsentativen Studien dazu gefunden, aber wenn wir im skippr Team umschauen, ist diese Begeisterung gut verbreitet, sagen wir mal so. Wir mögen ihn ja auch kalt, nid eppa, aber LIEBEN tun wir ihn einfach nur geschmolzen. Und ihr?

 

# 59 Wer benutzt heute noch eine Telefonkabine?

Im Mobiltelefon-Wahn ist ein früher wichtiger Bestandteil unseres Lebens völlig in Vergessenheit geraten. Die Telefonkabine. Früher sagte die Mutter einem noch vor dem „Lädele“ in der Stadt Freiburg: „Hie, nimm no as Fränkli id Fageta, wedu epa muesch himalütte“. Früher warteten die Leute noch Schlange vor den Telefonkabinen in Heitenried, Tafers, Plaffeien und Murten, um am Ende des Geprächs „ich liebe dich“ in den Hörer zu flüstern. Heute ist dies nur noch eine wage Erinnerung. Die Antwort auf die Eingangs gestellte Frage lautet darum: Niemand benutzt heute eine Telefonkabine. Die Swisscom hat letzte Woche der Stadt Freiburg darum acht Telefonkabinen geschenkt, um darin soziale und kulturelle Projekte wie z.B. Bücherboxen zu realisieren. Schön finden die guten alten Telefonkabinen einen neuen Sinn...

# 58 Warum ist "süss" eher beliebt und "bitter" eher unbeliebt?

Süss bedeutet Kalorien und damit lebenswichtige Energie. In Zeiten von Hunger war das zum Überleben unabdingbar. Und süss ist quasi nie giftig – im Gegenteil zu bitter... Was mögt ihr lieber: süss oder bitter? Oder beides?

#57 Warum sind die Düdinger eigentlich Esel? 

In einer Rubrik die "Fragen, die kein Schwein interessieren" betitelt wurde, zu fragen, warum die Düdinger Esel sind, ist an sich schon witzig. Man hätte auch fragen können, warum die Düdinger eigentlich Esel und nicht Schweine sind. Dann hätte der Schreiberling von der Chefredaktion wieder einmal einen auf die Finger gekriegt und die braucht er ja gerade, um in die Tasten hauen zu können.



Nun aber zur Ursprungsfrage. Die Düdinger werden im Volksmund als "Esle" bezeichnet. Nein, es hat nichts mit ihrer Sturheit oder ihrer Dummheit zu tun. Sind sie ja auch nicht, oder? Auf dem Wappen sieht man einen Ochsenkopf. Nicht gerade hilfreich. Warum sind die Düdinger eigentlich Esel? Für einmal sind eure Antworten gefragt... Wer die dümmste Antwort abgibt, ist ein Esel ;-)

 

#56 Warum benutzt halb Deutschfreiburg am Steuer das Handy?

Wer am Morgen am Fussgängerstreifen vor dem Bahnhofzentrum Düdingen oder vor irgendeinem Zebrasteifen in Deutschfreiburg steht, sieht das gleiche Bild. Autofahrer am Handy. Ob noch kurz ein WhatsApp, ein Facebook-Post oder ein Telefon, gefühlte 50% der Autofahrerinnen benutzen auf Deutschfreiburger Strassen am Steuer das Mobiltelefon. Erschreckend ist dabei, dass jedem Lenker und jeder Lenkerin bewusst ist, dass dies tödlich sein kann. Wen es wunder nimmt, wie viele Menschen wöchentlich von Autolenker/innen angefahren werden, der sei auf den Polizeiticker verwiesen. Wenn schon allen die Gefahren bekannt sind, warum benutzt dann halb Deutschfreiburg am Steuer das Handy? Wir von skippr freuen uns über jeden Besuch auf unserer App oder unserer Internetseite, aber bitte nicht am Steuer...

#55 Warum fusioniert nicht gleich der ganze Sensebezirk oder die ganze Schweiz?

Am Wochenende haben die Gemeinden Tafers, St. Antoni und Alterswil beschlossen zu fusionieren.  Die Argumente der « Pro-Fusionierer » haben sich also durchgesetzt. Warum fusioniert aber eigentlich nicht gleich der ganze Sensebezirk oder gar die ganze Schweiz? Diese Frage steht in den Sternen. Aber wetten, dass wir spätestens in 50 Jahren darüber diskutieren, mindestens über eine Fusion des Sensebezirks. In einer Welt in der die Grenzen stets mehr und mehr ineinander fliessen, könnte es gar sein, dass es in einigen Jahrzehnten keine Gemeinden mehr gibt. Eine genaue Antwort auf die Eingangs gestellte Frage gibt es nicht. Manchmal regen Fragen die kein Schwein interessieren, aber auch einfach nur zum Nachdenken an...

#54 Warum pinkeln Frauen nicht im Stehen?

Am Wochenende konnte ein skippr-Mitarbeiter ein Gespräch zwischen drei Deutschfreiburgerinnen mitverfolgen. Da sagte doch eine Frau: „Ich war gestern im Restaurant Beausite in der Stadt. Ihr glaubt es nicht... die haben ein Frauen-Pissoir!“. Nach dieser Aussage konnte einfach nicht weggehört werden. Ein Frauen-Pissoir? Ja, eine zweite Quelle bestätigt, dass es in erwähnter Beiz ein Damen-Pissoir, sprich eine Steh-Toilette für Frauen hat. Nun stellt sich jedoch die Frage, warum Frauen eigentlich nicht von Haus aus im Stehen pinkeln? Die Antwort bleibt für einmal dahingestellt. Mit solchen Fragen sollten sich Männer lieber nicht beschäftigen.

#53 Warum versteckt ausgerechnet der Osterhase Eier?

Jedes Kleinkind weiss, dass Hasen und Hühner eigentlich wenig miteinander zu tun haben. Warum versteckt dann ausgerechnet ein Hase die Eier? Warum wir Eier verstecken, haben wir in dieser Rubrik bereits einmal erklärt. Aber warum tut dies ein Hase? Eine Frage die alle Hasen interessiert... Es gibt verschiedene Erklärungen: der Hase als Symbol der Fruchtbarkeit, das Dreihasenbild, Zufall oder einfach Erklärungsnot gegenüber den Kindern, wer die Eier versteckt. Sucht euch eine Erkärung aus und viel Spass bei Eiersuchen.

#53 Wie kann man ein Kind anfahren und einfach davonfahren?

#51 Warum haben Lügen kurze Beine?

Das altbekannte Sprichwort ist jedem Deutschfreiburger Kind bekannt und hat einen ganz einfachen Sinn. Mit einer Lüge kommt man nicht weit... darum sagt man Lügen kurze Beine nach. Nun stellt sich jedoch eine Frage, die wohl wirklich kein Schwein interessiert. Kommen Kurzbeinige wirklich weniger weit? Wohl kaum, jedenfalls sind die meisten Marathonläufer/innen eher gegen die 165cm als gegen die 195cm gross und haben entsprechend kurze Beine. Na ja... Sprichwörter müssen nicht immer Sinn machen!

 

#50 Warum ist der Montag so heavy?

Montag. Schon alleine beim Wort selber beginnt das grosse Gähnen. Er gehört zu den unbeliebtesten Dingen auf der Welt und ist der unproduktivste Tag in der Woche, was sogar wissenschaftlich bewiesen wurde. Auch die Verletzungsgefahr steigt und falls du an einem Montag ein wichtiges Gespräch mit deinem Chef führst: Viel Glück! Doch, warum ist der Montag so ein mühsamer, langer und nerviger Tag?

Die Lösung ist ganz einfach: Wochenende. Am Wochenende hat man Zeit für sich, unternimmt lustige Dinge und trifft sich mit Freunden. Nach dem Hoch vom Wochenende kommt das Tief am Montag. Und somit auch die Trägheit von diesem Tag. Viele Menschen sprechen auch von einem "Vor-Montag". Dieser beginnt meistens am Sonntag-Nachmittag und erinnert die Leute daran, dass am nächsten Tag Montag ist und so beginnt die Last schon vor dem eigentlichen Tag auf einem zu liegen.

Was kann man gegen einen "Heavy-Monday" tun? - Hier ein paar Lösungsvorschläge der skippr-Redaktion:

1. Einen spannenderen Job finden (Dann ist auch ein Montag lustig und interessant)
2. Im 80 % Pensum arbeiten und am Montag freinehmen. (Problem: Dann entsteht der "Heavy-Dienstag")
3. Einen Job finden, bei dem man auch am Wochenende arbeitet (So verschwindet das Wochenende und man hat kein Hoch mehr)
4. Immer lächeln (Wer weiss, vielleicht klappt das ja)

#49 Warum gibt es im Schweizer Eishockey Playouts?

Diese Frage interessiert in diesen Tagen die Gottéron-Fans. Die Drachen beenden ihre Saison in der Platzierungsrunde, der Relegationsrunde, den Playouts oder wie immer diese langweiligen Spiele genannt werden. In diesen Partien treffen die nach der Qualifikation auf den Rängen 9 bis 12 stehenden Teams in einer Hin- und Rückrunde aufeinander. In dieser Saison sind die Playouts an Langeweile nicht zu übertreffen. Bereits vor dem Beginn steht fest, dass der HC Davos und Rapperswil in den Playout-Final müssen und für Freiburg-Gottéron sowie Genf die Saison nach den sechs Spielen vorbei ist. Warum gibt es also die Playouts?


 
Die Playouts sind salopp gesagt einzig da, um die Zeit zwischen dem Ende der Qualifikation und dem Ende der NLB-Playoffs zu überbrücken. Diese nutzlosen Spiele ermöglichen, dass das Ende des Playout-Finals mit dem Ende des NLB-Playoff-Finals ungefähr übereinstimmt, damit keine Mannschaft in der Liga-Qualifikation einen Vor- oder Nachteil hat. Dieses Problem wäre jedoch ganz einfach lösbar. In der National League spielen nach der Qualifikation die Teams auf dem 11. und 12. Rang in einer Best-of-7-Serie um den direkten Abstieg und der NLB-Meister steigt direkt auf. Punkt!

#48 Warum ist Ostern in diesem Jahr so spät?

Hat der Osterhase Verspätung? Oder warum feiern wir Ostern im Jahr 2019 erst am 21. April? Es hat weder etwas mit dem Osterhasen, noch etwas mit einer verspäteten Eierlieferung zu tun. Der Grund für die späten Ostern ist kompliziert, sehr kompliziert. Sogar so kompliziert, dass es wirklich kein Schwein interessiert... Ohne Jemanden zu beleidigen ein Schwein zu sein, gibt es unten die passende Antwort.

Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond. Im Jahre 325 nach Christus wurde im Konzil von Nicäa der Frühlingsanfang auf den 21. März festgelegt. Aus diesem Grund kann der früheste Ostersonntag am 22. März und der späteste der 25 April sein.  In diesem Jahr fällt der erste Vollmond nach dem Frühlingsanfang erst auf den 19. April (letzter Vollmond vorher am 21. März). Aus diesem Grund feiern wir Ostern in diesem Jahr also erst am 21. April.

#47 Smalltalk Thema Nr. 1: Das Wetter! Aber wieso?

Wer kennt es nicht, die leicht unangenehmen Pausen, wenn mit dem Gesprächspartner die Diskussionsthemen am ausgehen sind. Vielfach setzt dann wortwörtlich die himmlische Unterstützung schnell ein: "Ufff, hast du gehört, am Wochenende regnet es ...".

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Das Gespräch ist gerettet und die Unterhaltung hat weiteren Nährboden für die nächsten fünf Minuten ohne "jaja, so isches" zu überstehen. 

Doch wieso ist das so? Klar, das Wetter beschäftigt uns alle und hat wesentlichen Einfluss auf unsere Agenda. Zudem ist es ziemlich neutral und der perfekte Eisbrecher. Ein absolutes Tabu sind jedoch die Hobby-Meteorologen und selbsternannten Wetterfrösche. 

"Trägt der Kaiseregg einen Hut, wird das Wetter gut".

"Fliegen die Düdinger um den Turm, dann ist meistens starker Sturm"

"Cremen sich die Murtner ein, wird es ein heisser Sommer sein"

Im Gegenzug ist das Wetterthema auch der perfekte Zeitpunkt für den Gesprächsausstieg souverän und ohne schlechtes Gewissen zu vollziehen:"Gau i gluube i setti de mau ...Bis baud".

In diesem Sinne - Sälü zäme!

 

#46 Stammt das Fondue aus Freiburg?

Interessiert zwar keine Schweine, aber sicher alle Fondue-Liebhaber. Ob das Fondue aus der Schweiz, Frankreich oder Italien stammt, ist umstritten. Sicher ist, dass das Fondue aus den Westalpen stammt, sprich aus der Region der Westschweiz, Savoyen, Piemont und Aostatal. Na ja, Freiburg liegt in der Westschweiz. Daher könnte es theoretisch in unserer Region erfunden worden sein. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch höher, dass es - wenn es wirklich aus der Schweiz stammen sollte - aus dem Kanton Wallis oder Bern kommt. Aber ganz ehrlich. Woher das Fondue stammt, interessiert doch wirklich kein Schwein, denn es ist einfach saugut...



 


#45 Warum trägt man im Winter kurze Hosen?

Wir Deutschfreiburger/innen sind hart im Nehmen und gelten als "hörti Chnöble". Aber warum zum Henker tragen gewisse Zeitgenossen im Winter, nota bene bei -2 Grad, kurze Hosen?



Gerade vorgestern wurde am Bahnhof in Düdingen ein junger Herr in kurzen Hosen gesichtet. In der Tat gibt es Menschen, hauptsächlich die Herren der schwächeren Schöpfung, die die Kälte kaum oder gar nicht spüren. Eine medizinische Erklärung gibt es nur ansatzweise. Insbesondere ist bekannt, dass Menschen mit einem hohen Blutdruck weniger schnell frieren. Eine perfekte Erklärung scheint es nicht zu geben, interessiert wohl aber eh kein Schwein.

#44 Wie funktioniert ein Handwärmer?

Das war unsere Quiz-Frage, die die meisten richtig beantwortet haben. Nämlich so: "Die Flüssigkeit ist eine Art Salzlösung. Durch das Knicken des Stäbchens wird der Zustand der Flüssigkeit gestört und der Kristallisationsprozess setzt ein. Die vorhandene Energie wird freigesetzt, welches die Wärme erzeugt."

Wir haben 3x2 Eintritte für ans Murten Lichtfestival am 25. Januar verlost, offeriert von der Groupe E Celsius. Sie sind Hauptsponsor des Freitagabends und haben die eine oder andere Überraschung für die Besucher parat, unter anderem ein praktischer Handwämer. Die Gewinner der Eintritte sind Nicole Biedermann, Claudia Bürgisser und Emanuel Baeriswyl. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass! 

#43 Warum essen einige Menschen "Nasenpögle"?

Eine unappetitliche Geschichte (nicht kurz vor oder gar während dem Essen lesen): 

Im TPF-Bus von Plaffeien nach Tafers sass letzte Woche ein junger Herr eine Reihe seitlich vor einem skippr-Schreiberling. Plötzlich schien der junge Herr, nennen wir ihn Stefan (Bem.: Name der Redaktion bekannt), Gold in seinen Nasenhöhlen zu suchen. Stefan bohrte und bohrte in seiner Nase und wurde schlussendlich fündig. Der Rest der Geschichte ist "grusig". Wir sagen nur: vom Finger in den Mund und runter damit... Warum zum Teufel machen dies einige Menschen? Die Antwort findet ihr unter dem Bild.

Die Erklärung warum gewisse Menschen Popel essen, is(-s)t ganz einfach. Nach dem Popeln stehen wir Menschen von einem Problem. Wohin nun mit dem Popel? Einige lassen den Popel geschickt auf den Boden verschwinden, andere "Nasenbpöggler" wollen keine Beweismittel hinterlassen und schlucken darum den Beweis einfach runter. "Nasenpöggle" sind übrigens nachweislich gesund, da sie das Immunsystem stärken!

 

#42 Warum heisst der 31. Dezember eigentlich Silvester?

Eine Frage die man sich immer wieder stellt... oder etwas nicht? Natürlich nicht. Feiern, feiern, feiern.



Die Antwort ist für einmal ganz einfach. Der 31. Dezember ist der Namenstag von "Silvester". Ja... Silvester ist ein männlicher Vorname. Der Vorname Silvester ist in der Schweiz nicht wirklich verbreitet und wird vom lateinischen Wort "silva" abgeleitet, was soviel wie "Wald heisst". Das interessiert wohl auch kein Schwein. Wir wünschen ein schönes Silvester-Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

#41 Warum wünschen wir uns immer noch weisse Weihnachten?

Im Freiburgerland sieht es gar nicht nach "weissen Weihnachten" aus. Auf die Festtage hin steigen laut Meteo Schweiz die Temperaturen bis auf 10 Grad an. 10 Grad? Mitte Dezember? Das darf doch nicht wahr sein. Es wird somit wieder einmal nichts mit schneebedeckten Dörfern zu Weihnachten. Warum wünschen wir uns eigentlich immer noch weisse Weihnachten, obwohl unsere Lebenserfahrung zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit auf beschneite Festtage Jahr für Jahr sinken?



Diese Frage interessiert wohl wirklich kein Schwein, obwohl die Antwort interessant ist. Gemäss unterstehendem Bericht von SRF, liegt es an den langen Nächten im Dezember, dass wir uns weisse Weihnachten wünschen. Denn der weisse Schnee steht gemäss der Metaphorik für Wärme und Licht. Und gerade in den dunklen Dezembertagen sehen wir uns vermehrt danach. Hier der Bericht: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/schnee-von-gestern-warum-wir-uns-weisse-weihnachten-wuenschen

 

#40 Warum gefrieren Autoscheiben?

Es ist wieder "Autoscheibenkratzen-Zeit". Bereits Morgens um 5:30 Uhr hört man die Nachbarn die Autoscheiben kratzen und freut sich gar nicht, ausser man hat eine Garage, auf den Start in den neuen Tag. Aber warum gefrieren eigentlich Autoscheiben?



Die Antwort ist physischer Natur: Sobald eine Glasscheibe kälter ist als die Umgebung, kondensiert darauf Feuchtigkeit. In kalten Winternächten gefriert die Feuchtigkeit dann auf den Scheiben und wir mühen uns mit Kratzen ab.  

 

#39 Woher kommen "spanischi Nüssli"?

Aus Spanien, deich, mag jetzt manch einer denken. Weitgefehlt! Die gerösteten Erdnüsse, die in der Schweiz «spanischi Nüssli» gennant werden, stammen ursprünglich aus Brasilien. Von weit her also und ziemlich fremd, darum hat man sie als «spanisch» bezeichnet. Übrigens: botanisch gesehen ist die Erdnuss keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht! Sie hat sich entwicklungsgeschichtlich zur Nuss gewandelt.

 

 

#38 Wieso läuft Frau/Mann bei Schnee überall über die Strasse?

Vor einiger Zeit ist in Freiburg der erste Schnee gefallen. Dem Kolumnisten ist bereits beim ersten Schneefall wiederum ein Phänomen aufgefallen, das für Psychologen sicher eine lustige Analysemöglichkeit bieten würde.



Sobald der erste Schnee fällt, scheinen die Strassenverkehrsregeln für Fussgänger nicht mehr zu gelten. Plötzlich laufen die Menschen wie Hühner über die Strassen, ohne die Fussgängerstreifen zu benutzen. Woran mag das liegen? Vielleicht sagen sich die Leute einfach, dass man ihnen keinen Vorwurf machen könne, weil sie ja den Fussgängerstreifen wegen des Schnees nicht sehen können. Oder vielleicht flüchten die Menschen vor der Kälte... Keine Ahnung. Interessiert wohl eh kein Schwein.

 

#37 Wieso gibt es Toilettenbürsten ohne Randreiniger?

Wisst ihr, was ich meine? Die Toilettenbürsten ohne Borsten, um unter dem Rand zu säubern. Zum Ansehen mögen sie vielleicht hübscher sein als die mit dem zusätzlichen Reinigungsaufsatz, aber wenn es um Hygiene geht, geht doch Funktion vor Design, oder etwa nicht?

 

Zur Erklärung: links die OK-Bürste, rechts die Nicht-OK-Bürste

Wer umzieht, stellt spätestens und meist eben frühestens beim ersten WC-Putzen fest, was der/die VorgängerIn für eine Klobürste genutzt hat. Wenn es die OK-Bürste mit zusätzlichem Kopf war, ist alles OK, keine Besonderheiten. Hat er/sie aber eine Nicht-OK-Bürste genutzt, dann wird es jetzt bitzli grusig. Dann kommen nämlich die braunen Überresten runter. Wir wollen uns an dieser Stelle gar nicht vorstellen, wie es unter dem Rand von öffentlichen WCs aussieht, die mit einer Nicht-OK-Bürste gereinigt werden...

Jetzt aber die Frage: Wieso kauft man Toilettenbürsten ohne zusätzliche Borsten? Oder vom Ei zurück zum Huhn: Wer entwickelt/verkauft solche? Klar, die modernen Toiletten haben keinen solchen Rand mehr, der somit auch nicht geputzt werden muss. Aber diese Bürsten gab es ja auch schon vorher... Was meint ihr dazu?

 

#36 Warum bricht man bei der Polizei ein?

Im Kanton Freiburg hat die Polizei letzte Woche einen Mann festgenommen, der unter anderem in einen Polizeiposten einbrechen wollte. Warum zum Teufel bricht man bei der Polizei ein? Geld? Waffen? Autos? Geld und Waffen dürften bei der Polizei sehr gut gesichert sein. Autos? Ja, die Polizei hat schöne Autos, aber sie sind mit den orangen Streifen wohl etwas zu auffällig, um mit diesen rumzufahren. Warum also?

Interessiert wohl wirklich kein Schwein. Hier eine kreative Erklärung: Vielleicht wollte der mutmassliche Einbrecher einen niedlichen Witz testen und zwar den hier: "Was ist Mut? Mut ist auf dem Polizeiposten durch das Schlüsselloch zu pinkeln und danach den Polizisten zu fragen, wie weit der Urin geflossen ist...".

 

#35 Haben Pinguine Kniescheiben?

Eine Frage die man sich immer wieder stellt... oder etwa nicht? Die Fussballer des FC Freiburg, auch die "Pinguine" genannt, haben ziemlich sicher Kniescheiben, auch wenn sie diese seit Saisonbeginn wohl falsch einsetzen. Jedenfalls liegt der FC Freiburg in der Fussball 1. Liga abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang. Nun aber zurück zur wesentlichen Frage. Haben Pinguine, also wir meinen echte Pinguine, Kniescheiben?



Diese Frage stellt sich, da viele Menschen glauben, dass Pinguine so komisch laufen, da sie keine Knie haben. Das ist jedoch nicht annährend richtig, denn Pinguine haben Knie und entsprechend auch Kniescheiben. Die Knie sind aber starr. Der Grund weshalb sie lustig laufen ist jedoch, dass sich ihre Beine sehr weit hinten am Körper befinden. 

 

#34 Warum singen die SCB-Fans diesen schlimmen Sprechgesang über Gottéron?

Die Anhänger des SC Bern "pflegen" einen ganz ganz üblen und nicht jugendfreien Sprechchor über Freiburg-Gottéron zu schreien. Im Originaltext heisst es "Hu(..)söhne Gottéron", Hu(..)söhne Gottéron" usw. Warum soll gerade Gottéron, sprich die Freiburger, Hu(..)söhne sein?



Eine kurze Internetrecherche zeigt, dass das älteste Gewerbe auf der Welt, wie es oftmals beschönigt wird, im Kanton Bern viel weiter verbreitet sein dürfte, als im Kanton Freiburg. Folglich gibt es nach rein mathematischen Prinzipien viel mehr Berner Hu(..)söhne als Freiburger. Warum singen die SCB-Fans dann dieses schlimme Lied über Gottéron? Eine Frage, die zu blöd ist, um beantwortet zu werden.

 

#33 Warum sinkt Jack im Film Titanic?

Jedes Wochenende wird auf einem der gefühlten 10’000 Fernsehkanälen der Film-Schlager „Titanic“ gezeigt. Auf das Stichwort „Titanic“ reagieren die Deutschfreiburgerinnen und Deutschfreiburger spontan wie folgt:

Frau: „ahhh de Leonardo di Caprio isch au wäutz Schiiba“

Mann: „settiga Schissdräck“

 

Neben der „ich bin der König der Welt-Szene“, Kenner werden wissen, welche gemeint ist, ist die Schlussszene die stärkste des Films. Jack sinkt gefroren für alle Zeiten im Ozean. Ein Tränenmeer im Kino. Beim Schreiberling löst die Szene keine Tränen, sondern eine berechtigte Frage physikalische Natur aus. Wir stellen nicht in Frage, dass tote Menschen im Wasser sinken. Aber warum sinkt im Film gerade Jack? Neben dran sind tausende Tote im Wasser, die nicht sinken und ebenfalls keine Schwimmwesten tragen. Also warum gerade Jack? Hatte er Steine in den Hosentaschen? Oder Schuhe mit Stahlkappen? Fragen, die kein Schwein interessieren... 

 

#32 Warum wäscht man(-n) sich die Hände nach dem WC-Gang nicht?

Ja, ihr habt richtig gehört. Einige Personen, vornehmlich die Spezies des männlichen Geschlechts, waschen sich nach dem Gang auf das WC die Hände nicht. Warum? Pfui! Würde man an einem Gottéron-Spiel auf der Toilette Statistiken führen, müsste man wohl feststellen, dass rund 33% der Männer nach dem Wasserlassen ihre schmutzigen Finger nicht waschen. Warum? Warum nur? Ein wohl unlösbares und eines der hässlichsten Rätsel, welches wohl kein Schwein interessiert.

 

#31 Warum funktioniert das Internet nicht mehr richtig?

Habt ihr es auch bemerkt? Seit einigen Tagen scheint das Internet, jedenfalls bei I-Phone-Nutzern, nicht mehr richtig zu funktionieren. Zum Teil können Internetseiten gar nicht aufgerufen werden und manchmal dauert ein Aufruf eine gefühlte Ewigkeit. Es geht das Gerücht umher, dass dies mit dem neuesten Update von iOS zu tun habe. Warum genau, interessiert wohl kein Schwein. Wir wollen einfach wieder blitzschnelles Internet...

 

#30 Warum heisst die Kaiseregg eigentlich Kaiseregg?

Hoch über Deutschfreiburg ragt die Kaiseregg, unser Hausberg. Kaiseregg? Gab es im Schwarzsee seiner Zeit einen Kaiser? Eher nicht. Woher stammt dann der Name Kaiseregg? Interessiert für einmal vielleicht wirklich einige Personen. Nachgewiesen ist es nicht, aber es heisst, dass der Name Kaiseregg aus Käseregg entstand.

 

#29 Warum drücken wir wie Wilde auf den Lift-Knopf?

Ob im Bahnhofzentrum in Düdingen oder in Wohnhäusern in Murten, vor jedem Lift kann man ein kaum erklärbares menschliches Verhalten erkennen.

Wir wollen mit dem Lift zu einem höher oder tiefer gelegenen Stock gelangen, also drücken wir auf den Lift-Knopf. Ab diesem Moment ist Eines klar: der Lift wird kommen. Wenn der Lift aber nicht sofort kommt, weil z.B. gerade auf einer anderen Etage Leute einsteigen, dann drücken wir nochmals auf den Knopf, z.T. 3-4 Mal. Jeder weiss, dass der Lift nicht schneller runterfahren wird, nur weil wir im Stress oder schlicht ungeduldig sind. Also: Warum drücken wir wie Wilde auf den Lift-Knopf? Eine Frage die kein Schwein oder nur Psychologen interessiert.

 

#28 Warum nehmen wir Parktickets in den Mund?

Der Mensch ist einfach witzig! Wir wagen zu behaupten, dass 75% aller Menschen nachdem sie im unterirdischen Parking das Parkticket an der Kasse bezahlt haben, sich das Parkticket spätestens im Auto in den Mund stecken. Aber warum? Sind wir Menschen so gestresst, dass die drei Sekunden, die wir gewinnen, indem wir das Tickets nicht in die Hosentasche stecken und wieder rauszunehmen, so wichtig sind? Interessiert doch kein Schwein! Schmecken tun die Parktickets übrigens nicht besonders. Wäre vielleicht eine Milliarden-Dollar-Idee Parktickets mit Vanille oder Erdbeeren-Geschmack zu produzieren ;-).

 

 

#27 Warum winken wir wildfremden Menschen zurück?

Wir Menschen sind einfach gestrickt. Sehen wir einen anderen Menschen, der in unsere Richtung winkt, winken wir fröhlich zurück.

Gerade vor zwei Tagen wieder einmal passiert. Ich sitze auf einer Terrasse in Deutschfreiburg, vor der Terrasse fährt eine ältere Dame mit dem Fahrrad durch und winkt mir zu. Ich dachte, dass sie mir zuwinken würde, weshalb ich auch freundlich zurück gewunken habe. Ein Blick über die eigene Schulter liess meine plötzliche Befürchtung jedoch wahr werden. Die Dame hatte meine Tischnachbarin in meinem Rücken gewunken. Peinlich. Peinlich. Peinliche ist daran am meisten, dass man aus seinen Fehlern nichts lernt, denn es kann mir bereits morgen wieder passieren. Warum wir jedem Schwein zurück winken, interessiert wohl wirklich keine Sau.

 

#26 Warum feiern gewisse Gemeinden den Nationalfeiertag am 31. Juli?

In einigen Deutschfreiburger Gemeinden wird der "1. August" bereits am 31. Juli gefeiert! Warum? Eigentlich könnte man auch bei dieser Frage sagen, dass dies wohl kaum ein Schwein interessiert, spannend ist es aber trotzdem. Es gibt einige denkbare, aber wohl komplett falsche Interpretationsmöglichkeiten. z.B. könnte man meinen, dass einige Gemeinden Angst haben, dass ihr Feuerwerk nicht so schön ist wie diejenigen anderer Gemeinden. Ist wohl kaum so. Man könnte auch glauben, dass einige Gemeinden am 31. Juli feiern, um am 1. August genügend Zeit zu haben wieder aufzuräumen. Stimmt wohl auch nicht. Unser Freund, das Internet, gibt uns zur Frage eine simple Antwort: die Gemeinden feiern den Nationalfeiertag am 31. Juli, damit die Bürger dann am 1. August im privaten Rahmen die Schweiz hochleben lassen können. Tönt gut. Schlussendlich ist sowieso das Wichtigste, dass es einen Freitag und einen Grund zum Feiern gibt...

 

#25 Warum ist die Autobahneinfahrt Freiburg Nord am Wochenende geschlossen?

Natürlich wegen den Bauarbeiten. Wir glauben aber, dass dahinter noch ein ganz anderer Grund steckt, den die Behörden nicht zugeben wollen. Dieser Grund muss aber ganz unter uns bleiben. Bitte also vertraulich behandeln  :-). Wir glauben, dass der Turbo-Kreisel endlich eine Pause braucht, da er Tag ein Tag aus das Hupen und Fluchen der Autofahrer ertragen muss und kurz vor einem Burnout steht... Spass muss sein!

 

#24 Warum dauern die Sommerferien der Kinder über 6 Wochen?

Eine Frage, die wirklich kein Schwein interessiert! Geniesst die Sommerferien...

 

...und falls es euch doch interessiert (wie uns nämlich auch), könnt ihr hier abstimmen:

 

#23 Warum fällt der Baukran auf die kleine Eishalle und nicht auf die Festhalle?

Es darf doch nicht wahr sein... Da fällt bei den Bauarbeiten im St. Leonard ein Baukran um und er fällt auf die kleine Eishalle, statt auf die Festhalle. Warum nur? Nebendran steht doch die Festhalle, das einzige Gebäude im St. Leonard Areal, das mit Sport nichts am Hut hat.

 

 

#22 Warum finden am gleichen Wochenende das Schwarzsee Schwingfest, das Beach Soccer Turnier in Alterswil und das Dorfturnier Düdingen statt?

Es ist wieder einmal ein Wochenende, an dem die Qual der Wahl grausam ist. Beach Soccer, Schwingfest oder Dorfturnier? Auf einer Seite könnte man sich aufregen, dass es die Organisatoren nicht zustande bringen aufeinander Rücksicht zu nehmen. Auf der anderen Seite darf man aber stolz sein, dass in der Region Deutschfreiburg einiges läuft. Darum unser Fazit zur Frage: interessiert kein Schwein. Geniess das Wochenende.

 

#21 Warum beschlagen die Autoscheiben?

Nervig, nervig, nervig! In Deutschfreiburg nervt sich die Tage manch ein Autofahrer. Kaum sitzt man hinter dem Steuer, schon beschlagen die Scheiben. Doch warum? Interessiert doch kein Schwein. Die Antwort findet ihr unter dem passenden Bild. Die Verbindung von Auto und Schwein bringt den Schreiberling nämlich auf ganz andere Gedanken und zwar auf einen uralten Witz, den er sich nicht verkneifen kann: "Warum haben Manta-Fahrer ein Schwein im Kofferraum? Damit es in den Kurven besser quietscht. :-)

(Bildquelle: auto.de)
Scheiben beschlagen, wenn zwei Faktoren zusammenkommen. Die Scheiben sind deutlich kälter als die Umgebung und es ist Luftfeuchtigkeit vorhanden. Wenn beides zusammentrifft, den bildet sich auf den kalten Scheiben Tauwasser.

 

#20 Gibt es mehr Schweine als Menschen im Kanton Freiburg?

Für einmal geht es in der Rubrik "Fragen, die kein Schwein interessieren", wirklich um Schweine! Hier die Antwort zur Frage, die schweineinteressant zu sein scheint, es aber nicht ist: Nein. Es gibt nicht mehr Schweine als Menschen im wunderschönen Freiburgerland. Die Schweine sind mit rund 84'000 in der Minderheit. Zur Erinnerung. es gibt rund 312'000 Menschen im Kanton Freiburg. Schwein gehabt!

 

#19 Warum knallt es am Herrgottstag in der Stadt Freiburg?

Heute ist Feiertag! Ausschlafen ist in der Stadt Freiburg ist an Fronleichnam jedoch kaum möglich. Am Herrgottstag wird beim Rathaus in der Stadt Freiburg nämlich bereits frühmorgens mit Kanonen geschossen. Mit Kanonen? Ja. Aber warum? Interessiert wohl kein Schwein. Oder? Eine umfassende Erklärung zu den Herrgottstags-Bräuchen in Freiburg findet ihr hier. Voilà die Kurzversion: Die acht traditionellen Kanonenschüsse geben der Zeremonie zu Fronleichnam einen festen Rhythmus, indem sie jede Etappe vom Beginn der Messe im Hof des Kollegiums St. Michael bis zum Abschluss der Feier vor der Kathedrale St. Nikolaus markieren. Die Kanonenschüsse wecken die Bevölkerung laut dem Historiker J.-P. Dorand seit mindestens 1643.

 

 

#18 Warum Essen Menschen ihre eigenen Nasenpopel ("Nasenbögle")?

Kinder machen es ohne Hemmungen. Erwachsene nur, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Nasenbögle essen... wääää unappetitlich. Aber warum zum Teufel tut sich dies der Mensch wirklich an? Eine Frage die kein Schwein interessiert, ausser einige Forscher. Die glauben nämlich, dass der Schleim in der Nase gut für die Gesundheit sei. Wirklich wahr! Aber trotzdem Themawechsel bitte, darum einfach "weiterskippern"...

 

Bildquelle: www.popel.info

 

#17 Warum gibt es in der Migros keinen Alkohol?

Diese Frage haben sich bestimmt schon viele skippr-User gestellt. Im Prinzip ist es eine gute Sache, dass die Migros darauf verzichtet. Ärgerlich ist es eigentlich nur, wenn man vor einem Grillabend mit 2kg Fleisch, 4kg Kohle, Chips usw. im orangen Einkaufskorb vergebens nach eine Sixpack Bier sucht und sich dann daran erinnert, dass die Migros eben kein Alkohol verkauft. Eine Antwort auf die Frage hat eine Migros-Mediensprecherin im Tagblatt der Stadt Zürich im November 2016 geliefert (siehe unter dem Bild):

 

«Seit ihrer Gründung verzichtet die Migros auf den Verkauf von alkoholischen Getränken und Tabakwaren. Gottlieb Duttweiler wollte damit ein klares Zeichen zur Förderung der Volksgesundheit setzen. Dieser Grundsatz ist in den Migros-Statuten festgeschrieben und wird in allen Verkaufsstellen befolgt, die unter dem orangen M (also unter Migros) betrieben werden. Alkohol ist als Ausnahme nur in den von Migros-Verkaufsstellen örtlich getrennten Restaurants erlaubt, die das orange M nicht tragen, zum Beispiel in den von der Migros betriebenen Golfclubs.» 

 

#16 Warum heisst Düdingen auf Französisch eigentlich Guin?

Es gab wohl Zeiten, in denen einige Menschen es mit der Zweisprachigkeit übertrieben haben. Die Frage ist wohl nicht ganz unberechtigt, interessiert wohl aber wirklich kein Schwein. Hier ein schwacher Erklärungsversuch, der ohne Recherche entstanden ist: Die Welschen konnten Düdingen nicht richtig aussprechen und sagten darum "Düdänschan". Weil sie zu faul waren, wurde "Schan" daraus. Und weil dies für Jean irgendwie falsch klang, wurde dann "Guin" daraus. Mit etwas Abstand erscheint diese Erklärung wirklich falsch und interessiert wohl ohnehin kein Schwein... Voilà. "essayé, pas pu", würde der Welsche sagen.

 

 

 

 

#15 Braucht es das NH Hotel in Freiburg wirklich?

Seien wir ehrlich! Nein. Das NH Hotel auf dem Grand-Place ist weder ein Augenschmaus, noch eine Augenweide, sondern einfach nur hässlich... Es gibt unhaltbare Gerüchte, dass das Hotel absichtlich so hässlich gebaut wurde, um den Tinguely-Brunnen unterhalb noch besser aussehen zu lassen!

 

 

#14 Hätte Gottéron Schweizermeister werden können?

Na ja, diese Frage interessiert für einmal wohl mehr Mensch als Schwein... Hätte Freiburg-Gottéron gegen den HC Lugano die Viertelfinalserie gewonnen, dann hätten die Drachen im Halbfinal den EHC Biel besiegt und im Final gegen die ZSC Lions den Pokal in die Höhe gestemmt, da wir die Zürcher ja sowieso in jeder Playoff-Serie schlagen. Ja, ja... das hört man diese Tage hier un da. "Hetti u wetti, si bekanntlich Brüetsche xi".

 

#13 Warum?

Warum stellen wir uns so viele Fragen? Warum nur? Wir stellen uns sogar Fragen die kein Schwein interessieren. Warum? Das interessiert zwar Philosophen, aber sonst wohl wirklich kein Schwein. Warum?

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#12 Warum suchen wir an Ostern eigentlich Eier?

An Ostern werden bekanntlich Eier gesucht. Aber warum? Eigentlich egal. Ob Schoggi-Ei oder hartgekochtes Ei, schmecken muss es. Warum wir Eier suchen, ist höchst umstritten. Hierzu gibt es verschiedene Theorien. Diejenige, die uns am wahrscheinlichsten dünkt, findet ihr unten. Natürlich nur, wenn es wirklich Jemanden interessieren sollte:

 

Nach christlichem Brauch wird vor Ostern 40 Tage lang gefastet. Zu den verbotenen Lebensmitteln in dieser Zeit gehörten früher alle tierischen Produkten, also neben Fleisch, Butter und Milch auch Eier. Kein Wunder, dass die Eier also am Ostersonntag, nach Ende der Fastenzeit, besonders beliebt waren. 

 

#11 Warum stehen Männer lieber beim pinkeln?

Keine Ahnung! Geht es schneller? Vielleicht spart "Mann" sich die zwei Sekunden zum absitzen. Aber sonst? Gute Frage. Jedenfalls ist Pinkeln im Stehen viel gefährlicher, als im Sitzen. Dies zeigt folgendes Video eindrücklich:

 

#10 Warum ist Vogelscheisse weiss?

Will dies wirklich jemand wissen? Nein, interessiert wohl kein Schwein. Oder doch?

Hier trotzdem eine Antwort, die wir auf dem Netz gefunden haben: Vogelkot und Vogelpipi kommen zusammen aus dem Vogel. Vögel scheiden aber den Abfallstickstoff nicht wie Säugetiere und Menschen als leichtlöslicher Harnstoff aus, sondern als Harnsäure, und die ist schwerlöslich und scheidet sich als weisses "Pulver" aus. 

 

#9 Warum hat es in einer Packung Paprika Chips mehr Chips drin als bei den Nature?

Paprika-Liebhaber aufgepasst! In einer Packung Paprika Chips von Zweifel hat es 10 g weniger drin als in einer Packung Natur. Bei den Paprika Chips sind 160 g drin, bei den Nature 170 g. Eine Frage, die kein Schwein interessiert? Uns schon... Wir haben bei Zweifel nachgefragt. Die Antwort findet ihr unter dem Bild.

Antwort von Zweifel: "Die Unterschiede in der Verpackungsgrösse sind historisch gewachsen. Wir sind aktuell daran, eine einheitliche Grammatik zu prüfen".

 

#8 Hat wirklich jemand gerne Cassata?

In Freiburger Restaurants gibt es bei Menüs als Dessert in ungeliebten, aber regelmässigen Abständen Cassata Glace. Aber mal ganz ehrlich, hat dies wirklich jemand gerne

 

Bildquelle: www.alcapon.ch

 

#7 Warum grunzen Schweine?

Gute Frage. Interessiert für einmal wohl wenigstens die Schweine. Es gibt Leute, die behaupten, dass Schweine eine eigene Sprache haben. Kein Witz. Wer wirklich wissen will warum Schweine grunzen und was sie einem zu sagen versuchen, darf sich hier gerne informieren. 

Hier ein 8-minütiges Video mit Schweinegeräusche zum Genuss.

PS: Es gibt übrigens auch Deutschfreiburger/innen, die beim Lachen wie Schweine grunzen!

 

#6 Warum stellen wir das Autoradio leiser, wenn wir uns verfahren haben?

Jetzt dürften einige Personen über sich selber lachen! Ist euch schon aufgefallen, dass wir das Autoradio leiser stellen, wenn wir uns verfahren haben? Als ob uns jemand am Strassenrand den Weg zurufen würde :-). Warum zum Teufel machen wir das? Keine Ahnung... interessiert wohl auch kein Schwein.

 

#5: Warum machen wir Engel in den Schnee?

Es gehört zur Winterzeit einfach dazu. Wo Schnee, da ein Engel. Sobald irgendwo Schnee fällt, stürzen sich Gross und Klein mit dem Rücken auf den Boden und bewegen die Arme und Beine auf und ab. Das Resultat: im Schnee bleibt ein Engel zurück. Aber warum machen wir Engel in den Schnee? Die Antwort dürfte einfach sein. Weil wir es können!

 

#4: Warum hat Barbie nicht einen typischen Deutschfreiburger-Namen wie Rösi oder Miriam?

Interessiert diese Fragen wirklich kein Schwein? Ja, ziemlich sicher. Hier trotzdem die Erklärung: 1945 erfand das Ehepaar Ruth und Elliott Handler  die "Barbie". Der Name stellt die Abkürzung des Namens ihrer Tochter dar. Die Tochter hiess Barbara, ein in Deutschfreiburg auch geläufiger Vorname.

Die Barbie gibt es heute in gefühlten 1000 Versionen, unter anderem in den verschiedensten Ethnien.

 

#3: Wer macht den so was?

Aber nein. Bitte! ;-) Darf doch nicht wahr sein. Komplett enfantin. Lustig ist es zwar trotzdem. Aber mal ganz ehrlich! Wer macht den so was? Dieses Foto hat uns nach dem letzten Wintersturm in Deutschfreiburg erreicht. 

 

#2: Warum geben Promis Interviews auf Englisch, wenn sie kein Englisch sprechen?

Fremdschämen pur! Warum zum Teufel geben bekannte Leute Interviews auf Englisch, wenn sie kein Englisch können? Die Mutter aller Interviews auf Englisch hat wohl Lothar Matthäus gegeben. Was hier unser Spitzenreiter Pius Schwizer quasselt, ist aber auch nicht von schlechten Eltern:

   

 

#1: Warum "määähhhen" wir zurück?

Auf dem Weg zur Arbeit eines skippr-Mitarbeiters befindet sich ein kleines Feld, auf dem drei Schafe weiden. Wie es Schafe halt so tun, mähen sie wie eine Person an ihnen vorbeiläuft (siehe Video unten). Unser Mitarbeiter stellt in erschreckend regelmässigen Abständen fest, dass einige Leute auf das "määäähhh" der Schafe antworten. Dies jedoch nicht mit "Guten Morgen Schaf" oder "Zälä zäme", sondern ebenfalls mit "määäähhh".

Es dürfen es sich nur wenige zugeben, aber dies dürfte dem einten oder anderen unserer skippr-User auch schon selber passiert sein...


In unserer Rubrik stellen wir Fragen, die niemanden, wirklich niemanden interessieren. Darum der Titel "Fragen, die kein Schwein interessieren". Ihr dürft diese Fragen trotzdem beantworten. Schreibt uns hierfür eine E-Mail a

Mehr Ordnung im neuen Jahr?

Frischen Wind in Wohnung (und Leben) bringen

Kaum hat ein neues Jahr begonnen, hat man Lust zum Räumen, Putzen, Sortieren... Ein frischer, aufgeräumter Start ins neue Jahr fägt einfach – allez hopp!

Kleiderschrank ausmisten und umräumen
Gewand und Schuhe auf Passform prüfen und aussortieren wenn nötig. Wenn man dies regelmässig, zum Beispiel einmal pro Saison macht, behält man die Übersicht. Faustregel: Winterteile, die du bisher noch nicht getragen hast, kannst du ausmustern: Börse, Kleidertausch oder in die Kleidersammlung. Eventuell neue Outfit-Ideen kreieren.

Putzmittel easy selber machen
Wer putzen will, braucht Putzmittel. Viele Hilfs- und Reinigungsmittel kann man locker selber machen. Mit ein paar Basics geht das ganz flott und ist oftmals weniger giftig und umweltschädlich als die starke Chemie vom Supermarkt. Demnächst zeigen wir euch unsere Lieblingsrezepte...

Küchenordnung – klar!
Wo täglich (mehrmals) gekocht wird, muss Ordnung herrschen. Los geht’s: Ausmisten! Am besten Regal für Regal und Schrank für Schrank ausräumen. Einen Überblick verschaffen. Abgelaufenes, was wirklich nicht mehr gut ist, wegwerfen (Trockenvorräte wie Reis, Pasta, Tee und Gewürze kann man oft länger halten); einfach mal Geruchssinn und gesunden Menschenverstand walten lassen ;-) Dinge, die mindestens ein Jahr nicht gebraucht wurden, können weg (verhökern, spenden oder verschenken). Dinge, die du selten benötigst, wie vielleicht das Crêpes-Set, sauber komplett mit Zubehör im Keller oder so verstauen. Alle Stauräume rausputzen und reinigen. Die verbleibenden Sachen nach Themen sortieren: Backen, Kochen, Trockenvorräte, Gewürze, Geräte, Kochbesteck, Essbesteck, Vorratsbehälter, Flaschen, Lappen und Geschirrtücher, Tischwäsche, Putzmittel und Reinigungsutensilien. Wichtig: ALLES hat einen Platz und alles hat EINEN Platz.

Jahresplanung im Voraus
Eine Jahresplanung ist nicht nur für Perfektionisten und unspontane Langweiler. Es geht nicht um Details und Tagespläne, sondern um einen guten Überblick. Kurz hinhocken und (zusammen) Monat für Monat anschauen (und besprechen). Eventuell zu diesem Anlass auch Ziele definieren. Was will ich (wir als Paar/Familie) erreichen/erleben/schaffen? Danach geht es an den Jahresplan. Es kann helfen, Kategorien zu bilden und diese dann Monat für Monat durchzugehen:
- Job, Ausbildung, Schule, Kindergarten
- Hobbies
- Ferien
- Events
- Ausflüge
- Geburtstage
- Feiertage
- Gesundheit/Fitness
- Date Nights
- Wohnprojekte
- Ausmisten (2x jährlich)

Narren, Hexen, Feen & Guggenmusiken

Zähringer Narrentreffen in Freiburg

 

Am 25. und 26. Januar 2020 hat Freiburg die Ehre, die sechste Ausgabe des  «Zähringer Narrentreffens» zu empfangen. Rund fünfzig Guggenmusiken, Cliquen sowie Feen-, Narren- und Hexen-Gruppen aus zwölf Zähringer-Städten der Schweiz und Deutschlands werden die Stadt beleben. Zu Gratis-Konzerten und einem Umzug werden sich fast 1500 kostümierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer einfinden.

Am Samstag beginnt das Narrentreffen um 16.00 Uhr. Auf verschiedenen Bühnen auf dem Georges-Python Platz und auf dem Parkplatz beim alten Bürgerspital gibt es musikalische Unterhaltung mit Bars und Verpflegungsmöglichkeiten. Die Narretei dauert bis um 3.00 Uhr. 

Der Sonntag beginnt um 9.30 Uhr mit einer Messe in der Kathedrale St. Nikolaus. Der farbenfrohe Umzug mit 1500 Musikern, der beim Domino-Park startet und  bis zum Platz Georges-Python geht, findet von 14.00-16.30 Uhr statt. Um 18.00 Uhr ist das Narrentreffen zu Ende. Danach heisst es: ein Jahr warten bis die Narren wieder losgelassen werden können.

RadioFr. News l 18.01.2020

Niggli kritisiert das Urteil von Renens VD

 

Der Freiburger Strafrechtsprofessor Marcel Niggli kritisiert das Urteil des Bezirksgerichts Renens gegen zwölf Umwelt-Aktivisten. Der zuständige Einzelrichter hatte die Aktivisten vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Der Richter sah in der Klimakrise einen "rechtfertigenden Notstand". Niggli hält dieses Urteil für verfehlt, wie er in einem Interview mit den "CH Media"-Zeitungen sagte. Rechtlich sei es schlicht falsch. Der Richter habe nicht Recht betrieben, sondern Politik. Im Prinzip müsste man ihn entlassen. Eine minimale Bestrafung wäre zwingend gewesen. Wer unbefugt in ein Haus eindringe, müsse dafür bestraft werden, sagte Niggli weiter.

Lieblinks & Webtipps

→ Wie du am besten von A nach B kommst

Kennt ihr routeRANK? Dieses mehrfach patentierte Tool findet den besten, schnellsten, billigsten und umweltfreundlichsten Weg, um euer Ziel zu erreichen.

Ihr könnt eingeben, von wo nach wo ihr euch bewegen wollt und routeRANK zeigt euch die verschiedenen Möglichkeiten. Dabei wird die gesamte Route von Tür zu Tür inklusive der vielen Kombinationen aus allen relevanten Verkehrsmitteln wie Flugzeug, Zug, Bus, Tram, P+Rail, P+Ride, Privatauto, Mietauto, Car-Sharing, Car-Pooling, e-Bike, Fahrrad und Fussweg getrachtet.

Die Reiseroutenvorschläge werden in einer Rangfolge dargestellt und können nach Kriterien wie Preis, Reisezeit und CO2-Emissionen sortiert werden.

Wir haben einen Test gemacht für einen Ausflug von Schmitten ins Papiliorama am kommenden Mittwoch:

Ob für den täglichen Weg zur Arbeit oder in die Ferien, probiert's mal aus: www.routerank.com/de

Wo jedem ein Licht aufgeht - MIT FOTOAUFRUF

Murten zum 5. im Scheinwerfer der Poesie

15. bis 26. Januar 2020

Bonjour à tous - Murten-Morat wird diese Tage poetisch, romantisch, emotional in Licht getaucht. Viele Besucher aus West und Ost, können sich lichtwandelnd innen und aussen der mittelalterlichen Ringmauern und am See auf 24 Arteplages bewegen.

Zweisprachigkeit wird ein Thema sein - so mit Darstellern auf dem Berntor- und Pfisterplatz  und mit OS-Schülern aus Düdingen und Domdidier.

Vor 5 Jahren lanciert, hat sich das Murtner Lichtfestival fest und erfolgreich im Veranstaltungskalender der Stadt Murten und vor allem auf nationalem Niveau verankert und belebt die ruhige Winterzeit auf glanzvolle Art. Die Qualität der Kunst habe sich jedes Jahr verbessert, es möge sich sogar die schönste Ausgabe abzeichnen, meldet Stephane Moret von Murten Tourismus.

Unter der Festivalleitung von Simon Neuhaus arbeiten 300 Helfer, sind 200 Partner dabei, unzählige Glühbirnen, Laser, LED’s, Stromkabel verlegt. Das zahlreiche Publikum zollt das mit ihrem Besuch und viel Herzblut: Viele „Ah’s und Oh’s“ über die Magie und Poesie lichterfüllter Winternächte.

Der gesamte Anlass wird übrigens aus nachhaltigem CO2-freiem Strom aus der Schweiz betrieben (der Verbrauch über die 11 Tage des Lichtfestivals entspricht einem Grosskonzert von einem Wochenende). A apropos Strom sparen: die öffentliche Beleuchtung wird bis kurz vor Festivalende ausgeschaltet, damit ein jeder voll in das Lichtfestival eintauchen kann.

Das künstlerische Programm 2020 wurde mit vielen Neuheiten arrangiert und ergänzt - die Seelaternen im kleinen Bootshafen bleiben, damit möglichst viele Wünsche in Erfüllung und nicht baden gehen.

- Auf dem Berntorplatz mit der Show „Place du Village“ sind neben dem Schulhaus neue Gebäude und Projektionen in die Show mit einbezogen, mit Darstellern zum Leben erweckt - diese Show ist von Spectaculaires, seit 5 Jahren künstlerisch an Bord des Lichtfestivals. 2020 haben die bretonischen Lichtmeister ihre künstlerische Handschrift bereichert. Ein neues Wagnis 11 Tage lang für 6 Shows live mit je zwei Schauspielern zu arbeiten.

- Die Hauptgasse steht unter dem Big Bang. Hier wird mit Ton, Nebel und Laser gearbeitet.

- Die deutsche Kirche mit dem Programm „Reverse“  ist dieses Jahr mehrdimensional arrangiert im Zusammenspiel von Licht, Orgelmusik, Gesang und Tanz.

- Im Museum Murten sind acht Projekte zu sehen, aussen an den Mauern der alten Mühle, aber auch im Innern auf jedem Stockwerk - involviert sind Künstler aus der Region und aus Paris.

Neben den fünf grösseren Eckpfeilern des Lichtfestivals gibt es leisere nicht minder poetische Arteplages zu entdecken wie im Stadtgraben oder auf dem Törliplatz.

Die Seelaternen, die mit Wünschen und Sehnsüchten beschriftet im dunklen Horizont verschwinden, bleiben eine Herzenssache für Organisatoren, aber auch für jeden kleinen und grossen Besucher.

Es lohnt sich übrigens bis am 26. Januar 2020, mehrfach nach Murten zu pilgern - schon nur der Ausflug mit dem Schiff mit Blick vom See auf die Ringmauern hoch im innern der Kabine macht einen sprachlos. Das Lichtfestival wird mit schönen Gastronomieangeboten der Lokalen bereichert - ob warme Speisen oder diverse Bars, das Angebot ist reichlich.

www.murtenlichtfestival.ch

 

- FOTOSAMMLUNG -

Schickt uns eure schönsten Fotos vom Lichtfestival 2020 an info@skippr.ch oder via WhatsApp an 079 950 15 71. Wir machen eine romantische, bunte Fotoserie für die Rubrik "Bilder aus der Region" und sind schon heute gespannt auf eure lichtvollen Momentaufnahmen.

RadioFr. News l 17.01.2020

Neue Schutznetze im Saint-Léonard

Im Eisstadion Saint-Léonard kommt es zu Verbesserungen für die Zuschauer: So soll ab Februar das Heizsystem in Betrieb sein, schreibt Freiburg Gottéron in einer Mitteilung. Ausserdem wurden die hinteren provisorischen Sitzplätze erhöht. Möglicherweise komme eine weitere Sitzreihe dazu. Als wichtige Neuerung sind für die nächste Saison dünnere Schutznetze geplant. Dies soll für eine bessere Sicht sorgen. Die Netze bleiben aber schwarz, da die Liga dies vorschreibe.

Das neue Eisstadion soll nach wie vor im September 2020 eingeweiht werden. 

PP - Polarisierende Produkte

Kamillentee - ja gäär oder nei merci??

 

Es gibt ja so Produkte, bei denen scheiden sich die Geister - oder Geschmäcker. Gerne möchten wir wissen, wie die Meinung in unserer Region dazu aussieht. Letzte Woche war die Blutwurst dran: 98% mögen ihn, 2% nicht. Magenbrot und Froschschenkel (?) fand jemand noch grusiger. Diese Woche: Kamillentee!

Wer kennt das nicht? Als Kind, wenn man eine Erkältung hatte, brachte die Mutter eine Tasse Kamillentee ans Bett. Der Geruch von Kamillentee erinnert so manchen an das Gefühl krank zu sein. Dabei dient die Kamille als Heilpflanze, sie wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und krampflösend.
 
Und ihr so? Mögit ihr den starken, charakteristischen Geruch von Kamillentee - ja gär oder nei merci? 

NR. 1 - Hast du ein scharfes Auge?

Finde den Fehler!

Den Martinsmarkt in Düdingen kennt ja (fast) jeder. Was kann auf diesem Bild nicht stimmen? Wir sind gespannt auf eure Antworten.

 

skippr Wochenumfrage KW 3

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen.

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Nach dem neuen Littering-Gesetz darf man keine Kaugummis mehr auf den Boden werfen.
5% Das finde ich unerhört!  /  7% Mir egal.  /  88% Bravo, die klebrigen Flecken auf dem Boden waren mir schon immer ein Dorn im Auge.

Schwere Vorwürfe gegen das Bistum Freiburg
76% Wenn das wirklich stimmt, sollte der Pfarrer verurteilt werden.  /  16% Interessiert mich nicht.  /  8% Die sollen das Intern lösen und es nicht an die grosse Glocke hängen.

Das neue Schwarzarbeit-Gesetz sieht hohe Bussen für Firmen vor.
22% Bis zu eine Million Franken Busse ist ja wohl überrissen.  /  4% Mir egal.  /  74% Sehr gut, da überlegt man sicher zweimal ob man jemanden Schwarz arbeiten lässt.

Weniger Plastik, meh Lääbe!

10 Tipps für weniger Plastik im Alltag

1. Einkaufstasche mitnehmen anstatt Plastikseckli kaufen. Tipp: Deponiere standardmässig eine (faltbare) Tasche im Kofferraum deines Autos oder in deiner Jacke, Handtasche etc. für Spontan-Einkäufe.

2. Mehrwegsysteme statt Einwegprodukte: Einwegplastik wie Strohhalme und Plastikgeschirr boykottieren. Wer ein Röhrli braucht, kann in eine wiederverwendbare Version aus Edelstahl oder Glas investieren. Auch Pappbecher können durch eigene Trinkflasche oder Becher (oder ganz einfach ein leeres Configlas mit Schraubverschluss)

3. Unverpackt einkaufen, weil die beste Verpackung ist keine :-) Zum Beispiel in Freiburg bei Atout Vrac in der Stadt oder bei Vrac Boulevard in Villars-sur-Glâne. Gemüse und Früchte ohne Verpackung findet man auch in Bio- oder Hofläden sowie auf dem Märit. Unbedingt Baumwollbeutel oder Wäschesäckchen für Kleinteiliges wie Pilze oder Bohnen mitnehmen.

4. Verpflegung für unterwegs vorbereiten und „to go“ meiden: Hier ein Sandwich, da ein Mineralfläschli... Bequemlichkeit führt nicht selten zu Verpackungsmüll. Gschider: Trinkflasche immer mitnehmen, Caffi gemütlich vor Ort trinken und beim Lieblingsresti fragen, ob sie die Bestellung in die mitgebrachte Dose füllen können.

5. Auf unverpackte und DIY-Kosmetik umstellen für weniger Plastik im Bad. Mal kurz einmal durchs Bad gehen und sich einen Überblick verschaffen: Was könnte nach dem Aufbrauchen durch eine unverpackte Alternative oder gar etwas selbsthergestelltes ersetzt werden? Andernfalls zumindest auf zertifizierte Naturkosmetik setzen. Viele Kosmetikartikel lassen sich ruckzuck und mit wenigen Zutaten selbst herstellen: Make-up-Entferner, Deo, Körperpeeling oder Lippenbalsam zum Beispiel. Einfach Dr. Google fragen :-)

6. An den Herd, fertig, los! Mit Selbstkochen kann man Müll vermeiden. Deshalb so oft wie möglich frisch kochen – mit unverpackten Zutaten – und auf Fertigprodukte verzichten. Übrigens: aus Milch kann man Joghurt und Frischkäse machen, aus Nüssen, Samen oder Saaten gibt es feine Pflanzenmilch. Für eine feine Erfrischung selbst Eistee oder Sirup machen.

7. Putz- und Waschmittel selber machen. Mit einigen Grundzutaten wie Natron, Zitronensäure, Essig und Waschsoda können im Handumdrehen Putzmittel und Spezialreiniger für die unterschiedlichsten Zwecke hergestellen werden. Dies erspart aggressive chemische Mittel in sperrigen Plastikflaschen, die der Umwelt eh nicht gut tun... Sonst auf ökologische Reinigungsmittel umstellen mit Inhaltsstoffen auf pflanzlicher und mineralischer Basis ohne Mikroplastik.

8. Kleidung aus Naturfasern kaufen: Ein relativ grosser Anteil des Mikroplastiks in den Weltmeeren kommt aus unserer Kleidung. Bei jedem Waschgang lösen sich kleinste Synthetikfasern und gelangen so in den Wasserkreislauf. Achte beim Kauf auf hochwertige Materialien aus Naturfasern wie Bio-Baumwolle oder Leinen. Bereits gekaufte Stücke aus Polyester, Acryl, Nylon und Co. musst du natürlich nicht entsorgen, kannst diese aber beispielsweise im „Guppyfriend“-Waschbeutel waschen, um kein weiteres Mikroplastik freizusetzen.

9. Abfälle in der Natur einsammeln: bei gemeinschaftlichen Cleanup-Aktionen mitmachen oder einfach zum nächsten Spaziergang eine Tüte mitnehmen und ganz nebenbei einsammeln, was andere achtlos weggeworfen haben.

10. Etiketten checken! Die Codecheck-App gibt Auskunft über (problematische) Inhaltsstoffe wie Mikroplastik etc... Es ist spannend zu sehen, was in unseren Produkten des täglichen Gebrauchs enthalten ist. Mikroplastik wird übrigens angezeigt durch die Inhaltsstoffe Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephtalat (PET), falls ihr lieber selber auf der Verpackung schaut.

Habt ihr noch andere Tipps? - Her damit per WhatsApp an 079 950 15 71!

Auch Männer haben Probleme

Wie stolz seid ihr auf eure Kosenamen?

Wie süss oder scharf werdet ihr von euren Frauen verniedlicht? Schatz, wenn es hochkommt, Schätzli? Oder werdet ihr „Mine“ genannt und ihr nennt sie „Mini“?  Es geht auch kreativer und netter als „mein Grosser“ oder „mein Alter“. Kosenamen sind Ausdruck von Wertschätzung  und Verbindung, mal peinlich mal lustig.  Sie verniedlichen Vornamen, Tiere, Fabelwesen, beziehen sich auf bestimmte Eigenschaften oder stammen aus einer Fremdsprache, wie „Habibi“ oder „mi corazon“.

Wird aus dem Tom ein Tomi, aus einem Lukas ein Luki, einem Denis der Dédé und aus dem Nicolas der Nici? Verschwenden wir einen Gedanken daran, wie euer Kosename lautet! Ihr könnt ihn bei Bedarf auch noch im neuen Jahr ablegen. Den Namen - und oder die Frau gleich dazu.

Wer von euch Jungs wollte spätestens ab 5jährig nicht mehr verniedlicht werden? 20 Jahre danach tun es aber immer noch alle um euch rum? Ein Bärli oder Schnäggli kratzt doch am männlichen Selbstbewusstsein. Der starke Wöufu verwandelt sich in ein herziges „Wolfi“, aus einem Kerl wird ein „Süsser“ oder ein „Schnuggiputzi“.

Als wäre das nicht schon zuviel des Guten: Die Steigerung ist der Besitzanspruch „mein“, wie mein Darling, mein Hase, mein Kater. Mein Bae – schon gehört?  Es ist die Abkürzung für „before anyone else“. Und denkt jetzt bitte nicht an Kaffeekapseln, aber an „Mein Ein und Alles“.

Es gibt Go’s und No Go’s für Kosenamen – die Liste hilft eventuell weiter, um über eure eigene Kosenamen Bilanz zu ziehen. Nicht wahr, ihr Sugarbabes und Sweethearts, eure Zuckerpüppchen ;-) verdienen auch einen schönen Kosenamen.

Link: 140 tolle Kosenamen von klassisch bis individuell – und No-Gos

#reasons2write - In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post

Postkarte an einen Fischer und seine Frau

Die Ursprungsgeschichte von Grimms „Der Fischer und seine Frau“ handelt von Masslosigkeit und einem Butt. Hier geht es jedoch um einen Hecht. Und das Mass aller Dinge, diesen aufzutischen. Es ist eine Ode an den fangfrischen Hecht, den Fischer und seine Frau immer wieder an Land ziehen. Ein Segen, denn davon profitieren auch ihre Gäste.

Ein einheimischer Geheimtipp, weil so viele Eglis, wie hier verzerrt werden, gar nicht baden. Es empfiehlt sich, mal Hecht im Restaurant zu bestellen. Oder sonst was, was der See und seine Fischer fangfrisch hergibt.

Bei jedem Wind und Wetter, Fischer und Frau haben gekämpft mit einem Raubfisch, der dank ihrem korrekten Werkzeug ganz bestimmt gerätefrei auf dem Teller landet. Da kann ein Restaurant am Bielersee noch lange prahlen mit dem Schild „Hier gibt es garantiert, gerätefreier Hecht“. Dass geduldiges Warten auch zur Freizeit-Fischerei gehört, ist ein schöner Nebeneffekt zum hektischen Beruf der Beiden. Märchenhaft ist es auch ohne Grimms auf dem Wasser - Fischer und Frau im Einklang.

Wieso bekommen ein Fischer und seine Frau eine Postkarte? Für ein Petri Heil einer Freundin!


Für Inspiration rund ums Thema schreiben sorgt die Post: www.post.ch/schreiben und #reasons2write - Merci Post!

Deutschfreiburger im SRF

Fährt ihr SUV?

"SUV fahren Schweizer Klimaziele über den Haufen", lautete der Titel der letzten «Kassensturz»-Folge vom SRF. Mehr als jeder zweite Neuwagen in der Schweiz ist ein 4x4. Ueli Schmezer ging der Frage nach, warum in der Schweiz mehr schwere Autos verkauft werden als sonst wo in Europa.

Unter anderem der Volkswirtschaftsprofessor der Universität Freiburg, Prof. Dr. Mark Schelker aus dem Seeland, gab Auskunft. Der Deutschfreiburger berechnet seit Jahren die wahren Kosten der Mobilität.


unifr.ch

Die aktuelle gesetzliche Regelung mit Zielwerten für Neuwagen bringe dem Klima quasi nichts. Wenn man das Klimaproblem ernst nimmt, müssten alle gemäss ihrer Emissionen bezahlen und das sei genau das Problem bei einer Regulierung, die nur die Neuwagenflotte betreffe, wie es zuvor im Beitrag thematisiert wird. Er fordert eine umfassende CO2-Steuer, welche auch den Benzinpreis erhöht - eine unpopuläre Massnahme.

Jetzt den Beitrag nachschauen (ab 22 Minuten mit Prof. Dr. Mark Schelker): SUV-Schwemme in der Schweiz

Neues Littering-Gesetz

Man muss kein Meister sein, um seinen Abfall richtig zu entsorgen

 

30 Prozent des im öffentlichen Raum produzierten Abfalls werden nicht in öffentlichen Abfallbehältern entsorgt, sondern achtlos weggeworfen. Um Abfall richtig zu entsorgen, braucht es nicht viel Talent, es ist ganz einfach. Und es lohnt sich! Seit dem 1. Januar 2020 können nämlich Ordnungsbussen von bis zu 150 Franken verhängt werden, wenn jemand Abfall im öffentlichen Raum (Strassen, Plätze, Parks, Natur usw.) wegwirft oder liegenlässt. Zudem ist es viel angenehmer für alle, wenn alle mitmachen und unsere Umwelt sauber halten.

Abfälle in der Natur werden nur sehr langsam abgebaut

Ein Papiertaschentuch braucht 3 Monate, ein Zigarettenstummel schon 2 Jahre, der Kaugummi bringt es auf 5 Jahre, die Plastikflasche kommt auf wahnsinnige 450 Jahre dicht gefolgt von der Konservendose mit 500 Jahren. 4000 Jahre (ja wirklich!) braucht die Glasflasche und die Batterie ist wohl mit ihren 7500 Jahren wohl das grösste Übel was man der Natur antun kann.

Mit anderen Worten: Abfall muss richtig entsorgt werden!

Das achtlose Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum stört die Mehrheit der Bevölkerung und hat erhebliche Reinigungskosten zur Folge; letztere belaufen sich in der Schweiz auf rund
200 Millionen Franken pro Jahr.

Helft mit, unseren Lebensraum sauber zu halten!

 

Reloaded Wort von Skipperin: Was der Süsskartoffel sauer aufstösst

Seid ihr etwa alle Couch-Potatoes?

Süss sind sie im Inneren, etwas schrumplig-schrullig im Äusseren. Diese Ernte wird nicht maschinell eingefahren, aber wegen ihrer Dünnhäutigkeit von Hand geerntet, nach Gewicht aussortiert und ganz sorgfältig in Kisten gelegt, damit keine Kratzer an der Haut entstehen.

Zum Glück kam nun auch der Blick vorbei und riss die Augen weit auf über diese diskriminierende Zweiklassengesellschaft im Königreich der Kartoffel: Absurde Normen: Detailhändler machen Bauern das Leben schwer

Wenn Konsumenten krumme Gurken und Karotten kaufen, dann bestimmt auch zu grosse knorrige Kartoffeln! Deshalb erheben wir uns von der Couch und verlangen nach gekrümmten, teils herzförmig verschlungenen Exemplaren aus der 2. Kategorie. Die haben sich beim Wachsen schliesslich besonders viel Mühe gegeben!

Egal, was unter der Erde normiert gedeiht,  das süsse Härdöpfele geht nur in Handarbeit. Läge sie noch länger in der Erde, würde die Haut dicker und die Maschine möglich. Aber in unseren Breitengraden wird sie mit gebeugtem Rücken, auf den Knien und viel guter Laune aus dem Boden gebuddelt, nach dem die Erde aufgelockert und sich die „Kartoffel-Kabel“ wie Lianen um die Schuhe wickeln. Dieses Grün der Pflanze erinnert übrigens an Spinat und sei sogar essbar.

Beim Zimis hat Skipperin den Blick auf die vielen langen Linien gerichtet, die noch zu ernten waren, und dabei etwas Ächzendes im Kreuz gespürt ;-)

Diese Momentaufnahme mitten im Feld entstand im letzten Oktober auf dem Feld vom Hof am Murtensee bei Stefan und Anita Krähenbühl & friends im Greng. www.hofammurtensee.ch und erinnert aus aktuellem Anlass an skippr’s #ZuekunftsZyyschtig

Back to school

Was tun am Mittwochnami?

Die Schule hat wieder angefangen und da ist sie wieder: die Frage nach dem Mittwochnami-Programm. Entweder man macht ab mit Freund*innen und schaut, was die wollen oder man macht sich selber eine Aktivität zwäg. Unsere Vorschläge für drinnen und draussen:

RAUSGEHEN

Dick eingemummelt auf einen Spielplatz gehen
Tierpark besuchen
Im Wald spazieren gehen
Enten füttern
Ins Hallenbad gehen
Ausserschulische Turnstunde besuchen
Musikunterricht nehmen
Fussgängerzone und Schaufenster der Stadt ansehen

ZU HAUSE BLEIBEN

Mandala malen
Mit Kastanien basteln
Barfusspfad in der Stube machen: Igelbälle, Zeitungspapierknollen, Wasser, Gras-Fussmatte, Handtuch, ...)
Aus grosser Kartonschachtel ein Haus bauen
Höhle unter dem Couchtisch bauen
Murmelbahn bauen mit leeren Klopapierrollen
Salzteigen
Puzzle machen (evtl. Challenge, wer schneller)
Fangis oder Versteckis spielen
Kresse pflanzen (zum Beispiel auf Papierservietten)
Pustebilder (einen Klecks Wasserfarbe auf ein Papier geben und mit Rööhrli (Strohhalm) verblasen)
Sandbilder (mit Weissleim ein Bild malen, Vogelsand darüberschütten (Backblech geht dafür gäbig), warten bis der Leim trocken ist, Sand abschütteln, Bild aufhängen)
Stadt bauen mit Lego, Playmobil etc.

SPEZIALANGEBOTE

Naturhistorisches Museum

Jeweils am Mittwochnachmittag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr können Kinder im Naturhistorischen Museum Freiburg entdecken, gestalten und experimentieren. Wöchentlich findet zu einem bestimmten Thema ein Bastel- und Werknachmittag statt. Vom 15. Januar bis zum 5. Februar wird eine Vogelfutterstelle gebastelt.

Wer kann teilnehmen? Kinder von 6 bis 12 Jahren sowie 4- und 5-Jährige in Begleitung einer erwachsenen Person.
Was kostet das? 7 Franken, zu bezahlen vor Ort.
Wo kann man sich anmelden? Beim Museumsempfang oder per Telefon 026 305 89 00 (beschränkte Teilnehmerzahl).

Alle Vögel sind schon da: 15.01.2020 | 22.01.2020 | 29.01.2020 | 05.02.2020

Viele Vögel ziehen im Winter in den Süden, einige bleiben jedoch das ganze Jahr bei uns. Doch wenn es schneit und der Boden gefriert, haben diese Vögel Mühe Futter zu finden, um die kalte Jahreszeit zu überleben. Deshalb werden wir in diesem Atelier eine Futterstelle für Vögel bauen. So kannst du vor deinem Fenster oder im Garten viele verschiedene Vögel beim Fressen beobachten.

Leise rieselt der Sand: 12.02.2020 | 19.02.2020 | 26.02.2020 | 04.03.2020

Wir schauen uns die Zähne von verschiedenen Tieren an und lernen, was sie damit fressen können. Dann kümmern wir uns um unsere eigenen Zähne und basteln eine eigene Zahnputz-Sanduhr, damit das Zähneputzen zu einem Kinderspiel wird.

 

Oder was macht ihr jeweils am Mittwochnami, ihr Schulkinder (oder Eltern von Schulkindern)? - Schickt uns eure Lieblingsaktivitäten in der Region an 079 950 15 71

Ein Wort von Skipperin

Im Januar, im Januar

Unvergesslicher Emil mit seinem Sketch zum wohl verkanntesten Monat des Jahres, der umgekehrt sehr schnell vergessen geht. Oder wisst ihr noch, was ihr im Januar 2019 gemacht habt, ausser die Vignette von der Autoscheibe abkratzen?

Der Januar beginnt festlaunig und folgt mit einem Sonntag auf den anderen, es scheint nur noch Sonntag zu sein. Pyjamamodus, Brunch um 12 Uhr und spät aus den Federn oder früh von der Piste nach Hause. Januar ist der Monat der Hoffnung, der Wünsche, aber auch der üppigen Entsorgung von Geschenken und der Festtagsvöllerei. Wobei, in den Läden kommt es schon wieder ganz dick mit Fasnachtsschminke und Dreikönigskuchen.

Guten Mutes machen wir uns auf den Weg nach Lebertropfen, Kardio-Stepper, TRX und Restenverwertung. Frohen Mutes streichen wir Schokolade, Schampus von der Liste und begegnen im Laden den ersten Fasnachtsküechli und Tulpen. Die machen Hoffnung, viel zu früh, auf Frühling.

Januar ist für die Unterländer gerade willkommener milder Winter, aber überall sind Winterbetriebsferien. Gastrobetriebe, Clubs und Kinos sind ausgelaugt, das Konto ebenso und viele freuen sich auf die nächsten Ferien - die sind im Februar.

Januar ist der Monat, in dem man sich laut Knigge bis am 12. "es guets Nöis" (oder "as guets Nüüs") wünschen darf. Januar ist der 1. im Jahr mit dem bereits verprassten 13. Doch Januar ist auch der Monat, wenn Pazifikferien billiger wären, die Russen ihr Neujahr feiern und die heiligen Drei Könige kommen.

Am Montag beginnt die erste Arbeitswoche in einem goldenes Jahr. Sie wünscht euch den König im Brötchen, nicht nur am 6. Januar 2020, sondern jeden Tag: setzt euch diese Krone jeden Tag auf, zur Krönung eines jeden Monat des Jahres 2020.

Wisst ihr noch, ob ihr am 6. Januar 2019 den Jackpot im Dreikönigskuchen geknackt habt? Skipperin weiss es nicht mehr, hat aber Tulpen gekauft.

Januarloch

Habt ihr auch "leere Taschen" zum Jahresbeginn? Im Dezember hat man ja bekanntlich im Überfluss eingekauft und gegessen und so sind bei einigen die Geldvorräte massiv geschrumpft, sie befinden sich im sogenannten Januarloch. Oder ist man einfach sparsamer im Januar nach all den Einkäufen im Dezember? Die Festtage sind vorbei und der Alltag nimmt wieder seinen gewohnten Lauf auf. Wenn da die Läden nicht den traditionellen Ausverkauf starten würden und wir schon wieder in Versuchung kommen, mit einem Schnäppchen das Jahr zu beginnen. 

Bastelanleitung für dein eigenes Januarloch:



- 1 Blatt Papier
- 1 Schere
- 1 Filzstift

 

Witze mit Hämpu - Tag 11

Eine harte Angelegenheit

Heute kommt leider schon der letzte Witz von der Murtner Witzelegende Hämpu. Und Hämpu gibt zum Schluss noch einmal alles!

Umfrage von Skipperin im Umgang mit Worten und Floskeln

Was möchtet ihr 2020 lieber hören, als ... ?

Es gibt ja so Floskeln, In-Worte oder fest gefahrene Sprüche, die sich im Gespräch, im öffentlichen Raum und allgemein Untereinander einschleichen, insgeheim aber nerven.

Vos papiers, s’il vous plaît - Geht das auch auf Deutsch?

Tötschö - Warum nicht gleich Härrgott?

Mein Sohn kann schon Hockey spielen – Dein Gleichaltriger aber kaum laufen...

Er macht nichts – Ihr da Hundehalter, Hundeleinepflicht gesehen?

Ja, das ist ein Problem – Suchen wir eine Lösung, wäre doch positiver.

Easy – Ein peasy dahinter und du kriegst Pickel.

Nidlechueche – Der knusprige Gâteau du Vully ist ein besserer Versuch wert.

Freiburger gegen Berner Rösti  - Da braucht es nicht mal einen Graben dafür.

Seisler Woggabülleer – Respekt, wie gut ihr Senslerisch sprechen könnt!

Ca geits? – Netter Versuch, meist von Deutschfreiburgern, bilingue zu wirken.

Schon wieder frei? – Katholische Freitage sind also schon sehr zahlreich.

Dieser Trump – finden wir den auch im Kanton Freiburg?

LG, GLG, OK, ThX, MfG – wer zu faul zum Schreiben ist, soll es doch gleich lassen!

Sie macht es doch gut – „Hat und gibt sich Mühe“, stand auch schon mal im Zeugnis.

Le Bourg – Leider am Abserbeln, wären nicht so viele Deutschfreiburger da! 

Littering  – wieso Ghüder auf Englisch und Gesetze, seinen eigenen Müll mitzunehmen?

Ke Zyt - dann nimm‘sie dir!


Sonst noch Ideen zu Unworten und sprachlichen Kapriolen? - Schickt sie uns an 079 950 15 71