skippr Adventskalender

11. Dezember

Mmhhh - die Adventszeit geht durch den Magen.

Zusammen mit transauto AG verlosen wir einen Gutschein vom Hotel Restaurant Taverna in Tafers im Wert von CHF 100.–

Fülle untenstehendes Formular aus - mit dem Stichwort FRÄMSLE. 

 

www.tavernatafers.ch

Userfoto Adventskalender Landi-Törli

So sehen glückliche Tannenbaum-Gewinner aus!

skippr Gewinnspiel

Wahnwitzige Comedy mit Sven Furrer und Barbara Terpoorten

«MAN SIEHT ROT»

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die Vorstellung vom Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 19.30 Uhr im Podium Düdingen. Die Gewinner werden am Montag, 16. Dezember bekannt gegeben.

Sven Furrer («Edelmais») und Barbara Terpoorten («Der Bestatter») gehen erstmals gemeinsam auf grosse Tournee durch die Deutschschweiz. Im Gepäck haben sie ein komplett verrücktes Stück und ein wahres Arsenal an trick- und effektreicher Technik. Am 19. Dezember 2019 um 19.30 Uhr gastieren Sven Furrer und Barbara Terpoorten mit ihrer turbulenten Verwechslungskomödie «MAN SIEHT ROT» im Podium in Düdingen.

Schlagzeilen - und Umfrage

Roxette-Sängerin tot

Traurige Nachrichten für alle Roxette-Fans: Marie Fredriksson ist gestorben! Die Roxette-Sängerin hat ihren langen Kampf gegen den Gehirntumor verloren und ist am Montagmorgen mit 61 Jahren gestorben.

„Vielen Dank, dass Du meine Schwarz-Weiss-Lieder mit den schönsten Farben gemalt hast.“, verkündet ihr Roxette-Partner Per Gessle auf Twitter. Auch der schwedische König Carl Gustaf gedenkt der verstorbenen Roxette-Sängerin: „Für viele in unserem Land und auch in meiner eigenen Familie ist ihre Musik eng verbunden mit Erinnerungen an besonders wichtige Momente im Leben.“

Das schwedische Pop-Duo um Per Gessle und Marie Fredriksson wurde 1986 gegründet. Weltweit hat Roxette über 75 Millionen Platten verkauft und zählt zu den erfolgreichsten Popmusikbands der 1980er und 1990er Jahre.

#reasons2write - In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post

Postkarten! - Ihr auch?

Manchmal lohnt sich der alltägliche Gang zum Briefkasten wortwörtlich. Nämlich wenn zwischen Rechnungen und Werbung eine Postkarte drin ist. Das fägt! Dann steigt der Puls mit den Mundwinkeln. Es stellt sich nur noch die Frage, von wem der wohl sein mag? Poststempel und Handschrift helfen Sherlock oftmals, des Rätsels Lösung zu finden. Einfach aufpassen, dass man beim zurück-in-die-Wohnung-rennen nicht noch stolpert und hinfällt. Meist will man ja keine Sekunde verlieren und reisst das Couvert schon zwischen Briefkasten und Wohnungstür auf...

Da geht gleich eine Postkarte retour - oder der immer knappen Zeit wegen ein WhatsApp. Schade eigentlich; eine Postkarte ist halt schon etwas anderes. Oder wie seht ihr das?


Für Inspiration rund ums Thema schreiben sorgt die Post: www.post.ch/schreiben und #reasons2write - Merci Post!

skippr Adventskalender

 Ab sofort jeden Tag

 mitmachen! 

Schau täglich unter ADVENTSKALENDER, was es zu gewinnen gibt und nimm via Formular am Tageswettbewerb teil. Mitmachen kannst du jeweils auch auf Facebook und Instagram, oder überall - für mehr Gewinnchancen ;-)

Auch dieses Jahr hat skippr in Zusammenarbeit mit tollen Partnern aus der Region einen Adventskalender für euch zusammengestellt. Ihr könnt jeden Tag ein Türchen öffnen und mit ein bisschen Glück einen tollen Preis gewinnen. Die Gewinner werden jeweils am nächsten Tag schriftlich benachrichtigt. Viel Spass!

skippr Wochenumfrage KW 49

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen.

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Über 80 Stadionverbote für Gottéron-Fans
94% Bravo, endlich wird denen der Riegel vorgeschoben!  /  2% Mir egal.  /  4% Finde ich nicht nötig, irgendwo müssen die den Frust rauslassen.

Längere Öffnungszeiten für die Freiburger Altstadt
69% Das ist nun wirklich nicht nötig.  /  14% Interessiert mich nicht.  /  17% Super, da kann ich gemütlich in der Altstadt shoppen gehen.

Fusion im Sensebezirk nimmt nächste Hürde
44% Ich bin immer noch grundsätzlich dagegen.  /  33% Mir egal.  /  23% Bin froh wenn es endlich offiziell ist.

Emoji-Rätsel N°34

Wer weiss, was wir suchen?

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen Gutschein für eine Rundfahrt im Minizug von Freiburg für zwei Personen im Wert von CHF 30.-


Auflösungen der letzten Wochen:

HAPPY AT HOME AUSSTELLUNG - GewinnerIn: Andy Buchs

SESSELI-SELFIE - GewinnerIn: Simone Riedo 

GOÛTS ET TERROIRS - GewinnerIn: Tabea Perroulaz 

MURTENLAUF - GewinnerIn: Alexandra Bertschy

KINDERKLEIDER- UND SPIELZEUGBÖRSEN- GewinnerIn: Rebekka Gross

TESTSPIEL GOTTERON VS. DÜSSELDORF IN DER EISHALLE DÜDINGEN - GewinnerIn: Bruno Lauper

REISEVORTRAG NORDNORWEGEN- GewinnerIn: Silvia Roggo

STIERENBERGLAUF - GewinnerIn: Monique Rudaz

BEACH SOCCER ALTERSWIL - GewinnerIn: Lena Schafer

BAD BONN KILBI - GewinnerIn: Janine Heine

TAG DER OFFENEN TÜR IM MEDIAPARC - GewinnerIn: Daniel Marti

DREI-MINUTEN-EI - GewinnerIn: Sergio Vonlanthen

APRILWETTER - GewinnerIn: Lara Schmutz

FRÜHLINGSANFANG - GewinnerIn: Sascha Buchs

NACHHALTIGKEITSWOCHE - GewinnerIn: Tamara Raemy

FASTNACHT MURTEN - GewinnerIn: Angelina Nussbaumer

 

AUTOSALON GENF - GewinnerIn: Adrian Neuhaus

EISPALÄSTE SCHWARZSEE - GewinnerIn: Claudia Oberson

UMBAU GOTTERON-STADION - GewinnerIn: Erich Aebischer

MURTEN LICHTFESTIVAL - GewinnerIn: Sabrina Götschmann

DUELL DER BEZIRKE - GewinnerIn: Melina Jungo

ADVENTSKALENDER - GewinnerIn: Claudia Schwartz

MARTINSMÄRIT DÜDINGEN - GewinnerIn: Aldo Schmutz

FAHRAUSWEIS-CHALLENGE - GewinnerIn: Marius Lauper

COUNTRY-NIGHT SCHWARZSEE - GewinnerIn: Jonas Jungo

MARIÄ HIMMELFAHRT - GewinnerIn: Herbert Müller

RUMTOPF - GewinnerIn: Ruth Aebischer

SOMMER IM DORF - GewinnerIn: Jan Gross

HÖRTI ZYTTE - GewinnerIn: Yannick Neuhaus

WAKE AND JAM - GewinnerIn: Priska Brülhart

UEBERSTORF - GewinnerIn: Margrit Zbinden

FELDSCHIESSEN - GewinnerIn: Patrik Andrist

GUSTAV - GewinnerIn: Eveline Gugler

 

#reasons2write

Um Himmelswillen keine Erdnüssli

...zum (Chlouse)-Apero!

Maroni bringt dr Toni und wer das Staubsaugern liebt, serviert halt Erdnüssli...


Andere Gründe, zu schreiben #reasons2write:

Postkarte an den Koch

Wenn ein Koch eine Postkarte kriegt, dann gespickt mit einem dicken, persönlichen Kompliment für seine feine, superkalifragilistische-expialigorische Küche – und seine ehrliche Freundlichkeit.

Apropos: Bitte um eine Reservation für einen Vierertisch für den Abend vom 3. Dezember 2019?

 


[Essen am 3. Dezember im Restaurant]


 

Antwort vom Koch in der Folgewoche: #reasons2answer

 

 



Antwort von Skipperin danach in digitaler Form: #reasons2write DER KOCH UND SEINE GÜEZIS – merci Poscht!

Das ist ein Rezept an den Koch und für alle Güezis – oder jene, die es noch werden wollen oder gar nicht backen können:

Ingwergüezi – geht doch!

Zutaten
500 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
180 Gramm Zucker
2 TL Ingwerpulver noch besser frisch gerieben
200 Gramm Ingwer kandiert
1 Ei
300 Gramm Butter

Zubereitung
Den kandierten Ingwer in ganz kleine Stückchen schneiden. 

Mehl, Backpulver, Zucker, Ingwerpulver und den kandierten Ingwer in einer Schüssel mischen. Das Ei dazugeben und leicht vermischen. Die Butter in Flöckchen darüber verteilen und zu einem glatten Teig verkneten. 

Grosse Platten oder Teller nehmen und mit Frischhaltefolie auslegen. Den Teig in 4 Stücke teilen und zu etwa 5cm dicken Stangen rollen. Die Teigrollen auf die Platten legen und mit Frischhaltefolie zudecken und über Nacht kühl stellen. 

Am nächsten Tag die Teigrollen mit einem scharfen Messer in etwa 0,5cm große Scheiben schneiden und auf mit Backpapier belegte Bleche verteilen. Gut verteilen – sie gehen sehr auseinander ;-)

Bei 200 Grad die Ingwergüezis goldgelb backen. Das geht recht schnell, so 5-10 Minuten. Sie sollten goldig bleiben, deshalb: lasst sie nie im Stich.

Die abgekühlten Güezis in einer Blechdose aufbewahren und eine Woche verstecken. Sie entfalten erst nach mehreren Tagen ihr volles Aroma und sind mehrere Wochen haltbar.

Wettbewerb

Weihnachtscup - neu mit Raclette Plausch!

Das legendäre Unihockey Plausch- mit Nachtturnier Weihnachtscup findet vom Freitag, 20. Dezember bis Sonntag, 22. Dezember in der Mehrzweckhalle St. Antoni statt. In diesem Jahr mit einer spannenden Neuerung: Es gibt Raclette am Sonntag ab 11 Uhr.

Wie immer: Festareal mit DJ, Kantine und Grill, geheizte Barhalle. Promilletaxi steht zur Verfügung. Neu mit Raclette Plausch am Sonntag ab 11 Uhr.

Wir verlosen ein Raclette für zwei Personen:

Mehr Infos: www.uhcasta.ch/weihnachtscup

Fragen, die kein Schwein interessieren

#65 Soll man die Kinder alle Törchen auf einmal öffnen lassen?

Vorweihnachtszeit ist Apfenzkalenderzeit. Die Geduld der Kinder ist bekanntlich begrenzt, die Neugierde dafür quasi unbegrenzt. Umso grösser die Verlockung, eben nicht jeden Tag ein Törli, sondern alle auf einmal oder chrüsimüsi dürenand zu öffnen, je nach Lust und Laune halt. Erst recht, wenn sie noch nicht lesen können. Was soll denn da logisch sein an der Reihenfolge? Als Eltern stellt sich die Frage: Willst du ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es das nächste Türchen nicht öffnen darf, oder ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es kein Türchen mehr zum öffnen hat? Einer sagte mal passend, dass "alles, was mit Weihnachten zu tun hat, tendentiell die Entwicklung von Neurosen fördert". Jaja, oder man beginnt den Advent mit Magendarminfekt - dann haben die Kinder nur Kraft für ein Türchen. Natürlich ist das niemandem zu wünschen, aber gab es alles schon... Man könnte auch einfach 24 Adventskalender kaufen - für jeden Tag einen. Pro Kind, natürlich. Oder die Nachbarn besuchen dort huschhusch en passant alle Törchen öffnen. Man hat vielleicht nicht 24 Nachbarn, aber zum Beispiel 8 mit je 3 Kids, das würde reichen. Eh ja, 24 Kalender pro Kind zu kaufen scheint uns immer noch am besten, also 576 Türchen für jedes. Dann können die Kleinen in den ersten paar Tagen lockerflockig je (!) 300 Türen aufmachen und dann ist das eventuell wieder vergessen bis am 20. Dezember. Wenn sie dann noch die restlichen 275 öffnen, sollte das passen. Es müssen dann aber einfach alle ihre Törli bis zum Schluss aufgemacht haben, nicht dass eines dann die ganzen 2304 Törli vom Vier-Personen-Haushalt alleine durchkämpfen muss. Wobei... Wie auch immer, es gab anscheinend auch mal einen Vater, der für alle vier Kinder je einen Dreikönigskuchen kaufte. Kann man machen... Wie löst ihr das "Problem"? Oder habt ihr ganz vernünftige Zeitgenossen zu Hause? Findet ihr denn, dass man die Kids machen lassen soll? Habt ihr etwa früher bei den Schoggidingern selber immer die Seite aufgemacht, das Inlay rausgezogen und alles aufgegessen? Hat es euch geschadet? Seid ihr auch bizli der Meinung "Wenn es ein Bünzli werden soll, muss er lernen, ein Törli nach dem anderen zu öffnen"? Schreibt uns eure Adventskalendertheorie an 079 950 15 71.

#64 Warum bleiben Leute am dümmsten Ort stehen?

Der Schreiberling durfte auf dem Samstagsmarkt in der Stadt Freiburg letztes Wochenende zum gefühlten 1000. Mal das gleiche Bild vorfinden. Stau. Stau? Ja, Fussgängerstau. Vor dem Café de l’Hôtel de Ville befindet sich bekanntlich der schmälste Gehweg durch den « Märit » und just dort lieben es die Leute, stehen zu bleiben. Also am dümmsten Ort. Da sieht man Jungväter mit Kinderwagen stolz diskutieren, ganze Familien, die das Wochenendprogramm durchgehen und in den letzten Wochen dutzende Politiker/innen, die nach Wählerschaft buhlen. Aber warum gerade auf dieser engen und zirka 20m2 grossen, eh kleinen, Passage? Der Rathausplatz und die Reichengasse sind ja nicht unbedingt klein. Eine Frage, die kein Schwein interessiert...

#63 Warum können im Lift gewisse Etagen nur mit einem Schlüssel erreicht werden?

Ja, die Frage mag auf den ersten Blick äusserst dumm erscheinen. Für die öffentlichen Stockwerke, z.B. Büros oder Geschäfte, hat es Knöpfe und für die Etagen mit Wohnungen, muss man den Schlüssel haben. Logisch. Aber was bringt das Ganze? Werden wir Menschen in der Zwischenzeit wirklich als so faul eingeschätzt? Ein Beispiel: zwei Einbrecher wollen in der vierten Etage die Wohnung ausräumen, da sie wissen, dass Frau X sehr viel Schmuck in ihren Gemächern hat. Nun die zwei Einbrecher gehen in der Nacht zum Wohngebäude, steigen in den Lift und wollen nach oben in den vierten Stockwerk. Im Lift sehen die Beiden, dass man ohne Schlüssel nur bis in den dritten Stock fahren kann. Was nun? Denkt ihr wirklich, dass die beiden Einbrecher sagen. "Blöd, ich mag den letzten Stock nicht laufen. Lass uns ein anderes Opfer suchen?". Eher nicht... Ob ein Zugang nur mit Schlüsseln wirklich für mehr Privatsphäre und Sicherheit sorgt? Interessiert wohl kein Schwein...

#62 Warum wartet man 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren?

Neulich in einem Parking in der Stadt Freiburg: ein junger Herr wartet mit seinem Golf während 5 Minuten auf einen freiwerdenden Parkplatz und versperrt damit die Ausfahrt. Soweit nicht weiter tragisch. Komisch daran jedoch, dass 5 Meter, sprich zwei Parkplätze weiter vorne, ein Parkfeld frei ist. Warum wartet man also gefühlte 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren? Eine Frage die kein Schwein interessiert. Die Antwort darauf? Keine Ahnung. Aberglaube, Faulheit, Prinzip oder eine andere Dummheit. 

 

#61 Warum stört es kein Schwein, wenn ein Berner das Schwarzsee-Schwinget gewinnt?

Matthias Aeschbacher hat am Sonntag das Bergkranzfest auf dem Schwarzsee gewonnen. Ein Berner. Ja, ein Berner. Das scheint aber im Senseland niemanden zu interessieren. Gewinnt der SCB ein Spiel gegen Freiburg-Gottéron, regen sich die meisten Deutschfreiburger so lange darüber auf, wie es auf der Kaiseregg Schnee hat. Gewinnt aber ein Berner das Schwingfest vor unserem Hausberg, kräht kein Hahn danach? Komisch, aber wahr. Der Grund ist ein ganz Einfacher. Im Schwingen wissen wir Freiburger, dass wir gegen die vielen Berner nur an einem Wundertag eine Chance haben. Im Eishockey können wir den SCB auch mal in einer Best of Seven-Serie packen...

# 60 Warum schmeckt geschmolzener Käse besser als nicht geschmolzener?

Ok, in unserer Region sind wir quasi mit der Nase im Fonduetopf aufgewachsen, aber liegt das wirklich daran? Ob auf der Pizza, über der Pasta, dem Auflauf oder der Käseschnitte, Käse schmeckt einfach besser (und nach mehr Sünde), wenn er geschmolzen ist. Wir haben jetzt keine repräsentativen Studien dazu gefunden, aber wenn wir im skippr Team umschauen, ist diese Begeisterung gut verbreitet, sagen wir mal so. Wir mögen ihn ja auch kalt, nid eppa, aber LIEBEN tun wir ihn einfach nur geschmolzen. Und ihr?

 

# 59 Wer benutzt heute noch eine Telefonkabine?

Im Mobiltelefon-Wahn ist ein früher wichtiger Bestandteil unseres Lebens völlig in Vergessenheit geraten. Die Telefonkabine. Früher sagte die Mutter einem noch vor dem „Lädele“ in der Stadt Freiburg: „Hie, nimm no as Fränkli id Fageta, wedu epa muesch himalütte“. Früher warteten die Leute noch Schlange vor den Telefonkabinen in Heitenried, Tafers, Plaffeien und Murten, um am Ende des Geprächs „ich liebe dich“ in den Hörer zu flüstern. Heute ist dies nur noch eine wage Erinnerung. Die Antwort auf die Eingangs gestellte Frage lautet darum: Niemand benutzt heute eine Telefonkabine. Die Swisscom hat letzte Woche der Stadt Freiburg darum acht Telefonkabinen geschenkt, um darin soziale und kulturelle Projekte wie z.B. Bücherboxen zu realisieren. Schön finden die guten alten Telefonkabinen einen neuen Sinn...

# 58 Warum ist "süss" eher beliebt und "bitter" eher unbeliebt?

Süss bedeutet Kalorien und damit lebenswichtige Energie. In Zeiten von Hunger war das zum Überleben unabdingbar. Und süss ist quasi nie giftig – im Gegenteil zu bitter... Was mögt ihr lieber: süss oder bitter? Oder beides?

#57 Warum sind die Düdinger eigentlich Esel? 

In einer Rubrik die "Fragen, die kein Schwein interessieren" betitelt wurde, zu fragen, warum die Düdinger Esel sind, ist an sich schon witzig. Man hätte auch fragen können, warum die Düdinger eigentlich Esel und nicht Schweine sind. Dann hätte der Schreiberling von der Chefredaktion wieder einmal einen auf die Finger gekriegt und die braucht er ja gerade, um in die Tasten hauen zu können.



Nun aber zur Ursprungsfrage. Die Düdinger werden im Volksmund als "Esle" bezeichnet. Nein, es hat nichts mit ihrer Sturheit oder ihrer Dummheit zu tun. Sind sie ja auch nicht, oder? Auf dem Wappen sieht man einen Ochsenkopf. Nicht gerade hilfreich. Warum sind die Düdinger eigentlich Esel? Für einmal sind eure Antworten gefragt... Wer die dümmste Antwort abgibt, ist ein Esel ;-)

 

#56 Warum benutzt halb Deutschfreiburg am Steuer das Handy?

Wer am Morgen am Fussgängerstreifen vor dem Bahnhofzentrum Düdingen oder vor irgendeinem Zebrasteifen in Deutschfreiburg steht, sieht das gleiche Bild. Autofahrer am Handy. Ob noch kurz ein WhatsApp, ein Facebook-Post oder ein Telefon, gefühlte 50% der Autofahrerinnen benutzen auf Deutschfreiburger Strassen am Steuer das Mobiltelefon. Erschreckend ist dabei, dass jedem Lenker und jeder Lenkerin bewusst ist, dass dies tödlich sein kann. Wen es wunder nimmt, wie viele Menschen wöchentlich von Autolenker/innen angefahren werden, der sei auf den Polizeiticker verwiesen. Wenn schon allen die Gefahren bekannt sind, warum benutzt dann halb Deutschfreiburg am Steuer das Handy? Wir von skippr freuen uns über jeden Besuch auf unserer App oder unserer Internetseite, aber bitte nicht am Steuer...

#55 Warum fusioniert nicht gleich der ganze Sensebezirk oder die ganze Schweiz?

Am Wochenende haben die Gemeinden Tafers, St. Antoni und Alterswil beschlossen zu fusionieren.  Die Argumente der « Pro-Fusionierer » haben sich also durchgesetzt. Warum fusioniert aber eigentlich nicht gleich der ganze Sensebezirk oder gar die ganze Schweiz? Diese Frage steht in den Sternen. Aber wetten, dass wir spätestens in 50 Jahren darüber diskutieren, mindestens über eine Fusion des Sensebezirks. In einer Welt in der die Grenzen stets mehr und mehr ineinander fliessen, könnte es gar sein, dass es in einigen Jahrzehnten keine Gemeinden mehr gibt. Eine genaue Antwort auf die Eingangs gestellte Frage gibt es nicht. Manchmal regen Fragen die kein Schwein interessieren, aber auch einfach nur zum Nachdenken an...

#54 Warum pinkeln Frauen nicht im Stehen?

Am Wochenende konnte ein skippr-Mitarbeiter ein Gespräch zwischen drei Deutschfreiburgerinnen mitverfolgen. Da sagte doch eine Frau: „Ich war gestern im Restaurant Beausite in der Stadt. Ihr glaubt es nicht... die haben ein Frauen-Pissoir!“. Nach dieser Aussage konnte einfach nicht weggehört werden. Ein Frauen-Pissoir? Ja, eine zweite Quelle bestätigt, dass es in erwähnter Beiz ein Damen-Pissoir, sprich eine Steh-Toilette für Frauen hat. Nun stellt sich jedoch die Frage, warum Frauen eigentlich nicht von Haus aus im Stehen pinkeln? Die Antwort bleibt für einmal dahingestellt. Mit solchen Fragen sollten sich Männer lieber nicht beschäftigen.

#53 Warum versteckt ausgerechnet der Osterhase Eier?

Jedes Kleinkind weiss, dass Hasen und Hühner eigentlich wenig miteinander zu tun haben. Warum versteckt dann ausgerechnet ein Hase die Eier? Warum wir Eier verstecken, haben wir in dieser Rubrik bereits einmal erklärt. Aber warum tut dies ein Hase? Eine Frage die alle Hasen interessiert... Es gibt verschiedene Erklärungen: der Hase als Symbol der Fruchtbarkeit, das Dreihasenbild, Zufall oder einfach Erklärungsnot gegenüber den Kindern, wer die Eier versteckt. Sucht euch eine Erkärung aus und viel Spass bei Eiersuchen.

#53 Wie kann man ein Kind anfahren und einfach davonfahren?

#51 Warum haben Lügen kurze Beine?

Das altbekannte Sprichwort ist jedem Deutschfreiburger Kind bekannt und hat einen ganz einfachen Sinn. Mit einer Lüge kommt man nicht weit... darum sagt man Lügen kurze Beine nach. Nun stellt sich jedoch eine Frage, die wohl wirklich kein Schwein interessiert. Kommen Kurzbeinige wirklich weniger weit? Wohl kaum, jedenfalls sind die meisten Marathonläufer/innen eher gegen die 165cm als gegen die 195cm gross und haben entsprechend kurze Beine. Na ja... Sprichwörter müssen nicht immer Sinn machen!

 

#50 Warum ist der Montag so heavy?

Montag. Schon alleine beim Wort selber beginnt das grosse Gähnen. Er gehört zu den unbeliebtesten Dingen auf der Welt und ist der unproduktivste Tag in der Woche, was sogar wissenschaftlich bewiesen wurde. Auch die Verletzungsgefahr steigt und falls du an einem Montag ein wichtiges Gespräch mit deinem Chef führst: Viel Glück! Doch, warum ist der Montag so ein mühsamer, langer und nerviger Tag?

Die Lösung ist ganz einfach: Wochenende. Am Wochenende hat man Zeit für sich, unternimmt lustige Dinge und trifft sich mit Freunden. Nach dem Hoch vom Wochenende kommt das Tief am Montag. Und somit auch die Trägheit von diesem Tag. Viele Menschen sprechen auch von einem "Vor-Montag". Dieser beginnt meistens am Sonntag-Nachmittag und erinnert die Leute daran, dass am nächsten Tag Montag ist und so beginnt die Last schon vor dem eigentlichen Tag auf einem zu liegen.

Was kann man gegen einen "Heavy-Monday" tun? - Hier ein paar Lösungsvorschläge der skippr-Redaktion:

1. Einen spannenderen Job finden (Dann ist auch ein Montag lustig und interessant)
2. Im 80 % Pensum arbeiten und am Montag freinehmen. (Problem: Dann entsteht der "Heavy-Dienstag")
3. Einen Job finden, bei dem man auch am Wochenende arbeitet (So verschwindet das Wochenende und man hat kein Hoch mehr)
4. Immer lächeln (Wer weiss, vielleicht klappt das ja)

#49 Warum gibt es im Schweizer Eishockey Playouts?

Diese Frage interessiert in diesen Tagen die Gottéron-Fans. Die Drachen beenden ihre Saison in der Platzierungsrunde, der Relegationsrunde, den Playouts oder wie immer diese langweiligen Spiele genannt werden. In diesen Partien treffen die nach der Qualifikation auf den Rängen 9 bis 12 stehenden Teams in einer Hin- und Rückrunde aufeinander. In dieser Saison sind die Playouts an Langeweile nicht zu übertreffen. Bereits vor dem Beginn steht fest, dass der HC Davos und Rapperswil in den Playout-Final müssen und für Freiburg-Gottéron sowie Genf die Saison nach den sechs Spielen vorbei ist. Warum gibt es also die Playouts?


 
Die Playouts sind salopp gesagt einzig da, um die Zeit zwischen dem Ende der Qualifikation und dem Ende der NLB-Playoffs zu überbrücken. Diese nutzlosen Spiele ermöglichen, dass das Ende des Playout-Finals mit dem Ende des NLB-Playoff-Finals ungefähr übereinstimmt, damit keine Mannschaft in der Liga-Qualifikation einen Vor- oder Nachteil hat. Dieses Problem wäre jedoch ganz einfach lösbar. In der National League spielen nach der Qualifikation die Teams auf dem 11. und 12. Rang in einer Best-of-7-Serie um den direkten Abstieg und der NLB-Meister steigt direkt auf. Punkt!

#48 Warum ist Ostern in diesem Jahr so spät?

Hat der Osterhase Verspätung? Oder warum feiern wir Ostern im Jahr 2019 erst am 21. April? Es hat weder etwas mit dem Osterhasen, noch etwas mit einer verspäteten Eierlieferung zu tun. Der Grund für die späten Ostern ist kompliziert, sehr kompliziert. Sogar so kompliziert, dass es wirklich kein Schwein interessiert... Ohne Jemanden zu beleidigen ein Schwein zu sein, gibt es unten die passende Antwort.

Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond. Im Jahre 325 nach Christus wurde im Konzil von Nicäa der Frühlingsanfang auf den 21. März festgelegt. Aus diesem Grund kann der früheste Ostersonntag am 22. März und der späteste der 25 April sein.  In diesem Jahr fällt der erste Vollmond nach dem Frühlingsanfang erst auf den 19. April (letzter Vollmond vorher am 21. März). Aus diesem Grund feiern wir Ostern in diesem Jahr also erst am 21. April.

#47 Smalltalk Thema Nr. 1: Das Wetter! Aber wieso?

Wer kennt es nicht, die leicht unangenehmen Pausen, wenn mit dem Gesprächspartner die Diskussionsthemen am ausgehen sind. Vielfach setzt dann wortwörtlich die himmlische Unterstützung schnell ein: "Ufff, hast du gehört, am Wochenende regnet es ...".

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Das Gespräch ist gerettet und die Unterhaltung hat weiteren Nährboden für die nächsten fünf Minuten ohne "jaja, so isches" zu überstehen. 

Doch wieso ist das so? Klar, das Wetter beschäftigt uns alle und hat wesentlichen Einfluss auf unsere Agenda. Zudem ist es ziemlich neutral und der perfekte Eisbrecher. Ein absolutes Tabu sind jedoch die Hobby-Meteorologen und selbsternannten Wetterfrösche. 

"Trägt der Kaiseregg einen Hut, wird das Wetter gut".

"Fliegen die Düdinger um den Turm, dann ist meistens starker Sturm"

"Cremen sich die Murtner ein, wird es ein heisser Sommer sein"

Im Gegenzug ist das Wetterthema auch der perfekte Zeitpunkt für den Gesprächsausstieg souverän und ohne schlechtes Gewissen zu vollziehen:"Gau i gluube i setti de mau ...Bis baud".

In diesem Sinne - Sälü zäme!

 

#46 Stammt das Fondue aus Freiburg?

Interessiert zwar keine Schweine, aber sicher alle Fondue-Liebhaber. Ob das Fondue aus der Schweiz, Frankreich oder Italien stammt, ist umstritten. Sicher ist, dass das Fondue aus den Westalpen stammt, sprich aus der Region der Westschweiz, Savoyen, Piemont und Aostatal. Na ja, Freiburg liegt in der Westschweiz. Daher könnte es theoretisch in unserer Region erfunden worden sein. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch höher, dass es - wenn es wirklich aus der Schweiz stammen sollte - aus dem Kanton Wallis oder Bern kommt. Aber ganz ehrlich. Woher das Fondue stammt, interessiert doch wirklich kein Schwein, denn es ist einfach saugut...



 


#45 Warum trägt man im Winter kurze Hosen?

Wir Deutschfreiburger/innen sind hart im Nehmen und gelten als "hörti Chnöble". Aber warum zum Henker tragen gewisse Zeitgenossen im Winter, nota bene bei -2 Grad, kurze Hosen?



Gerade vorgestern wurde am Bahnhof in Düdingen ein junger Herr in kurzen Hosen gesichtet. In der Tat gibt es Menschen, hauptsächlich die Herren der schwächeren Schöpfung, die die Kälte kaum oder gar nicht spüren. Eine medizinische Erklärung gibt es nur ansatzweise. Insbesondere ist bekannt, dass Menschen mit einem hohen Blutdruck weniger schnell frieren. Eine perfekte Erklärung scheint es nicht zu geben, interessiert wohl aber eh kein Schwein.

#44 Wie funktioniert ein Handwärmer?

Das war unsere Quiz-Frage, die die meisten richtig beantwortet haben. Nämlich so: "Die Flüssigkeit ist eine Art Salzlösung. Durch das Knicken des Stäbchens wird der Zustand der Flüssigkeit gestört und der Kristallisationsprozess setzt ein. Die vorhandene Energie wird freigesetzt, welches die Wärme erzeugt."

Wir haben 3x2 Eintritte für ans Murten Lichtfestival am 25. Januar verlost, offeriert von der Groupe E Celsius. Sie sind Hauptsponsor des Freitagabends und haben die eine oder andere Überraschung für die Besucher parat, unter anderem ein praktischer Handwämer. Die Gewinner der Eintritte sind Nicole Biedermann, Claudia Bürgisser und Emanuel Baeriswyl. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass! 

#43 Warum essen einige Menschen "Nasenpögle"?

Eine unappetitliche Geschichte (nicht kurz vor oder gar während dem Essen lesen): 

Im TPF-Bus von Plaffeien nach Tafers sass letzte Woche ein junger Herr eine Reihe seitlich vor einem skippr-Schreiberling. Plötzlich schien der junge Herr, nennen wir ihn Stefan (Bem.: Name der Redaktion bekannt), Gold in seinen Nasenhöhlen zu suchen. Stefan bohrte und bohrte in seiner Nase und wurde schlussendlich fündig. Der Rest der Geschichte ist "grusig". Wir sagen nur: vom Finger in den Mund und runter damit... Warum zum Teufel machen dies einige Menschen? Die Antwort findet ihr unter dem Bild.

Die Erklärung warum gewisse Menschen Popel essen, is(-s)t ganz einfach. Nach dem Popeln stehen wir Menschen von einem Problem. Wohin nun mit dem Popel? Einige lassen den Popel geschickt auf den Boden verschwinden, andere "Nasenbpöggler" wollen keine Beweismittel hinterlassen und schlucken darum den Beweis einfach runter. "Nasenpöggle" sind übrigens nachweislich gesund, da sie das Immunsystem stärken!

 

#42 Warum heisst der 31. Dezember eigentlich Silvester?

Eine Frage die man sich immer wieder stellt... oder etwas nicht? Natürlich nicht. Feiern, feiern, feiern.



Die Antwort ist für einmal ganz einfach. Der 31. Dezember ist der Namenstag von "Silvester". Ja... Silvester ist ein männlicher Vorname. Der Vorname Silvester ist in der Schweiz nicht wirklich verbreitet und wird vom lateinischen Wort "silva" abgeleitet, was soviel wie "Wald heisst". Das interessiert wohl auch kein Schwein. Wir wünschen ein schönes Silvester-Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

#41 Warum wünschen wir uns immer noch weisse Weihnachten?

Im Freiburgerland sieht es gar nicht nach "weissen Weihnachten" aus. Auf die Festtage hin steigen laut Meteo Schweiz die Temperaturen bis auf 10 Grad an. 10 Grad? Mitte Dezember? Das darf doch nicht wahr sein. Es wird somit wieder einmal nichts mit schneebedeckten Dörfern zu Weihnachten. Warum wünschen wir uns eigentlich immer noch weisse Weihnachten, obwohl unsere Lebenserfahrung zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit auf beschneite Festtage Jahr für Jahr sinken?



Diese Frage interessiert wohl wirklich kein Schwein, obwohl die Antwort interessant ist. Gemäss unterstehendem Bericht von SRF, liegt es an den langen Nächten im Dezember, dass wir uns weisse Weihnachten wünschen. Denn der weisse Schnee steht gemäss der Metaphorik für Wärme und Licht. Und gerade in den dunklen Dezembertagen sehen wir uns vermehrt danach. Hier der Bericht: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/schnee-von-gestern-warum-wir-uns-weisse-weihnachten-wuenschen

 

#40 Warum gefrieren Autoscheiben?

Es ist wieder "Autoscheibenkratzen-Zeit". Bereits Morgens um 5:30 Uhr hört man die Nachbarn die Autoscheiben kratzen und freut sich gar nicht, ausser man hat eine Garage, auf den Start in den neuen Tag. Aber warum gefrieren eigentlich Autoscheiben?



Die Antwort ist physischer Natur: Sobald eine Glasscheibe kälter ist als die Umgebung, kondensiert darauf Feuchtigkeit. In kalten Winternächten gefriert die Feuchtigkeit dann auf den Scheiben und wir mühen uns mit Kratzen ab.  

 

#39 Woher kommen "spanischi Nüssli"?

Aus Spanien, deich, mag jetzt manch einer denken. Weitgefehlt! Die gerösteten Erdnüsse, die in der Schweiz «spanischi Nüssli» gennant werden, stammen ursprünglich aus Brasilien. Von weit her also und ziemlich fremd, darum hat man sie als «spanisch» bezeichnet. Übrigens: botanisch gesehen ist die Erdnuss keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht! Sie hat sich entwicklungsgeschichtlich zur Nuss gewandelt.

 

 

#38 Wieso läuft Frau/Mann bei Schnee überall über die Strasse?

Vor einiger Zeit ist in Freiburg der erste Schnee gefallen. Dem Kolumnisten ist bereits beim ersten Schneefall wiederum ein Phänomen aufgefallen, das für Psychologen sicher eine lustige Analysemöglichkeit bieten würde.



Sobald der erste Schnee fällt, scheinen die Strassenverkehrsregeln für Fussgänger nicht mehr zu gelten. Plötzlich laufen die Menschen wie Hühner über die Strassen, ohne die Fussgängerstreifen zu benutzen. Woran mag das liegen? Vielleicht sagen sich die Leute einfach, dass man ihnen keinen Vorwurf machen könne, weil sie ja den Fussgängerstreifen wegen des Schnees nicht sehen können. Oder vielleicht flüchten die Menschen vor der Kälte... Keine Ahnung. Interessiert wohl eh kein Schwein.

 

#37 Wieso gibt es Toilettenbürsten ohne Randreiniger?

Wisst ihr, was ich meine? Die Toilettenbürsten ohne Borsten, um unter dem Rand zu säubern. Zum Ansehen mögen sie vielleicht hübscher sein als die mit dem zusätzlichen Reinigungsaufsatz, aber wenn es um Hygiene geht, geht doch Funktion vor Design, oder etwa nicht?

 

Zur Erklärung: links die OK-Bürste, rechts die Nicht-OK-Bürste

Wer umzieht, stellt spätestens und meist eben frühestens beim ersten WC-Putzen fest, was der/die VorgängerIn für eine Klobürste genutzt hat. Wenn es die OK-Bürste mit zusätzlichem Kopf war, ist alles OK, keine Besonderheiten. Hat er/sie aber eine Nicht-OK-Bürste genutzt, dann wird es jetzt bitzli grusig. Dann kommen nämlich die braunen Überresten runter. Wir wollen uns an dieser Stelle gar nicht vorstellen, wie es unter dem Rand von öffentlichen WCs aussieht, die mit einer Nicht-OK-Bürste gereinigt werden...

Jetzt aber die Frage: Wieso kauft man Toilettenbürsten ohne zusätzliche Borsten? Oder vom Ei zurück zum Huhn: Wer entwickelt/verkauft solche? Klar, die modernen Toiletten haben keinen solchen Rand mehr, der somit auch nicht geputzt werden muss. Aber diese Bürsten gab es ja auch schon vorher... Was meint ihr dazu?

 

#36 Warum bricht man bei der Polizei ein?

Im Kanton Freiburg hat die Polizei letzte Woche einen Mann festgenommen, der unter anderem in einen Polizeiposten einbrechen wollte. Warum zum Teufel bricht man bei der Polizei ein? Geld? Waffen? Autos? Geld und Waffen dürften bei der Polizei sehr gut gesichert sein. Autos? Ja, die Polizei hat schöne Autos, aber sie sind mit den orangen Streifen wohl etwas zu auffällig, um mit diesen rumzufahren. Warum also?

Interessiert wohl wirklich kein Schwein. Hier eine kreative Erklärung: Vielleicht wollte der mutmassliche Einbrecher einen niedlichen Witz testen und zwar den hier: "Was ist Mut? Mut ist auf dem Polizeiposten durch das Schlüsselloch zu pinkeln und danach den Polizisten zu fragen, wie weit der Urin geflossen ist...".

 

#35 Haben Pinguine Kniescheiben?

Eine Frage die man sich immer wieder stellt... oder etwa nicht? Die Fussballer des FC Freiburg, auch die "Pinguine" genannt, haben ziemlich sicher Kniescheiben, auch wenn sie diese seit Saisonbeginn wohl falsch einsetzen. Jedenfalls liegt der FC Freiburg in der Fussball 1. Liga abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang. Nun aber zurück zur wesentlichen Frage. Haben Pinguine, also wir meinen echte Pinguine, Kniescheiben?



Diese Frage stellt sich, da viele Menschen glauben, dass Pinguine so komisch laufen, da sie keine Knie haben. Das ist jedoch nicht annährend richtig, denn Pinguine haben Knie und entsprechend auch Kniescheiben. Die Knie sind aber starr. Der Grund weshalb sie lustig laufen ist jedoch, dass sich ihre Beine sehr weit hinten am Körper befinden. 

 

#34 Warum singen die SCB-Fans diesen schlimmen Sprechgesang über Gottéron?

Die Anhänger des SC Bern "pflegen" einen ganz ganz üblen und nicht jugendfreien Sprechchor über Freiburg-Gottéron zu schreien. Im Originaltext heisst es "Hu(..)söhne Gottéron", Hu(..)söhne Gottéron" usw. Warum soll gerade Gottéron, sprich die Freiburger, Hu(..)söhne sein?



Eine kurze Internetrecherche zeigt, dass das älteste Gewerbe auf der Welt, wie es oftmals beschönigt wird, im Kanton Bern viel weiter verbreitet sein dürfte, als im Kanton Freiburg. Folglich gibt es nach rein mathematischen Prinzipien viel mehr Berner Hu(..)söhne als Freiburger. Warum singen die SCB-Fans dann dieses schlimme Lied über Gottéron? Eine Frage, die zu blöd ist, um beantwortet zu werden.

 

#33 Warum sinkt Jack im Film Titanic?

Jedes Wochenende wird auf einem der gefühlten 10’000 Fernsehkanälen der Film-Schlager „Titanic“ gezeigt. Auf das Stichwort „Titanic“ reagieren die Deutschfreiburgerinnen und Deutschfreiburger spontan wie folgt:

Frau: „ahhh de Leonardo di Caprio isch au wäutz Schiiba“

Mann: „settiga Schissdräck“

 

Neben der „ich bin der König der Welt-Szene“, Kenner werden wissen, welche gemeint ist, ist die Schlussszene die stärkste des Films. Jack sinkt gefroren für alle Zeiten im Ozean. Ein Tränenmeer im Kino. Beim Schreiberling löst die Szene keine Tränen, sondern eine berechtigte Frage physikalische Natur aus. Wir stellen nicht in Frage, dass tote Menschen im Wasser sinken. Aber warum sinkt im Film gerade Jack? Neben dran sind tausende Tote im Wasser, die nicht sinken und ebenfalls keine Schwimmwesten tragen. Also warum gerade Jack? Hatte er Steine in den Hosentaschen? Oder Schuhe mit Stahlkappen? Fragen, die kein Schwein interessieren... 

 

#32 Warum wäscht man(-n) sich die Hände nach dem WC-Gang nicht?

Ja, ihr habt richtig gehört. Einige Personen, vornehmlich die Spezies des männlichen Geschlechts, waschen sich nach dem Gang auf das WC die Hände nicht. Warum? Pfui! Würde man an einem Gottéron-Spiel auf der Toilette Statistiken führen, müsste man wohl feststellen, dass rund 33% der Männer nach dem Wasserlassen ihre schmutzigen Finger nicht waschen. Warum? Warum nur? Ein wohl unlösbares und eines der hässlichsten Rätsel, welches wohl kein Schwein interessiert.

 

#31 Warum funktioniert das Internet nicht mehr richtig?

Habt ihr es auch bemerkt? Seit einigen Tagen scheint das Internet, jedenfalls bei I-Phone-Nutzern, nicht mehr richtig zu funktionieren. Zum Teil können Internetseiten gar nicht aufgerufen werden und manchmal dauert ein Aufruf eine gefühlte Ewigkeit. Es geht das Gerücht umher, dass dies mit dem neuesten Update von iOS zu tun habe. Warum genau, interessiert wohl kein Schwein. Wir wollen einfach wieder blitzschnelles Internet...

 

#30 Warum heisst die Kaiseregg eigentlich Kaiseregg?

Hoch über Deutschfreiburg ragt die Kaiseregg, unser Hausberg. Kaiseregg? Gab es im Schwarzsee seiner Zeit einen Kaiser? Eher nicht. Woher stammt dann der Name Kaiseregg? Interessiert für einmal vielleicht wirklich einige Personen. Nachgewiesen ist es nicht, aber es heisst, dass der Name Kaiseregg aus Käseregg entstand.

 

#29 Warum drücken wir wie Wilde auf den Lift-Knopf?

Ob im Bahnhofzentrum in Düdingen oder in Wohnhäusern in Murten, vor jedem Lift kann man ein kaum erklärbares menschliches Verhalten erkennen.

Wir wollen mit dem Lift zu einem höher oder tiefer gelegenen Stock gelangen, also drücken wir auf den Lift-Knopf. Ab diesem Moment ist Eines klar: der Lift wird kommen. Wenn der Lift aber nicht sofort kommt, weil z.B. gerade auf einer anderen Etage Leute einsteigen, dann drücken wir nochmals auf den Knopf, z.T. 3-4 Mal. Jeder weiss, dass der Lift nicht schneller runterfahren wird, nur weil wir im Stress oder schlicht ungeduldig sind. Also: Warum drücken wir wie Wilde auf den Lift-Knopf? Eine Frage die kein Schwein oder nur Psychologen interessiert.

 

#28 Warum nehmen wir Parktickets in den Mund?

Der Mensch ist einfach witzig! Wir wagen zu behaupten, dass 75% aller Menschen nachdem sie im unterirdischen Parking das Parkticket an der Kasse bezahlt haben, sich das Parkticket spätestens im Auto in den Mund stecken. Aber warum? Sind wir Menschen so gestresst, dass die drei Sekunden, die wir gewinnen, indem wir das Tickets nicht in die Hosentasche stecken und wieder rauszunehmen, so wichtig sind? Interessiert doch kein Schwein! Schmecken tun die Parktickets übrigens nicht besonders. Wäre vielleicht eine Milliarden-Dollar-Idee Parktickets mit Vanille oder Erdbeeren-Geschmack zu produzieren ;-).

 

 

#27 Warum winken wir wildfremden Menschen zurück?

Wir Menschen sind einfach gestrickt. Sehen wir einen anderen Menschen, der in unsere Richtung winkt, winken wir fröhlich zurück.

Gerade vor zwei Tagen wieder einmal passiert. Ich sitze auf einer Terrasse in Deutschfreiburg, vor der Terrasse fährt eine ältere Dame mit dem Fahrrad durch und winkt mir zu. Ich dachte, dass sie mir zuwinken würde, weshalb ich auch freundlich zurück gewunken habe. Ein Blick über die eigene Schulter liess meine plötzliche Befürchtung jedoch wahr werden. Die Dame hatte meine Tischnachbarin in meinem Rücken gewunken. Peinlich. Peinlich. Peinliche ist daran am meisten, dass man aus seinen Fehlern nichts lernt, denn es kann mir bereits morgen wieder passieren. Warum wir jedem Schwein zurück winken, interessiert wohl wirklich keine Sau.

 

#26 Warum feiern gewisse Gemeinden den Nationalfeiertag am 31. Juli?

In einigen Deutschfreiburger Gemeinden wird der "1. August" bereits am 31. Juli gefeiert! Warum? Eigentlich könnte man auch bei dieser Frage sagen, dass dies wohl kaum ein Schwein interessiert, spannend ist es aber trotzdem. Es gibt einige denkbare, aber wohl komplett falsche Interpretationsmöglichkeiten. z.B. könnte man meinen, dass einige Gemeinden Angst haben, dass ihr Feuerwerk nicht so schön ist wie diejenigen anderer Gemeinden. Ist wohl kaum so. Man könnte auch glauben, dass einige Gemeinden am 31. Juli feiern, um am 1. August genügend Zeit zu haben wieder aufzuräumen. Stimmt wohl auch nicht. Unser Freund, das Internet, gibt uns zur Frage eine simple Antwort: die Gemeinden feiern den Nationalfeiertag am 31. Juli, damit die Bürger dann am 1. August im privaten Rahmen die Schweiz hochleben lassen können. Tönt gut. Schlussendlich ist sowieso das Wichtigste, dass es einen Freitag und einen Grund zum Feiern gibt...

 

#25 Warum ist die Autobahneinfahrt Freiburg Nord am Wochenende geschlossen?

Natürlich wegen den Bauarbeiten. Wir glauben aber, dass dahinter noch ein ganz anderer Grund steckt, den die Behörden nicht zugeben wollen. Dieser Grund muss aber ganz unter uns bleiben. Bitte also vertraulich behandeln  :-). Wir glauben, dass der Turbo-Kreisel endlich eine Pause braucht, da er Tag ein Tag aus das Hupen und Fluchen der Autofahrer ertragen muss und kurz vor einem Burnout steht... Spass muss sein!

 

#24 Warum dauern die Sommerferien der Kinder über 6 Wochen?

Eine Frage, die wirklich kein Schwein interessiert! Geniesst die Sommerferien...

 

...und falls es euch doch interessiert (wie uns nämlich auch), könnt ihr hier abstimmen:

 

#23 Warum fällt der Baukran auf die kleine Eishalle und nicht auf die Festhalle?

Es darf doch nicht wahr sein... Da fällt bei den Bauarbeiten im St. Leonard ein Baukran um und er fällt auf die kleine Eishalle, statt auf die Festhalle. Warum nur? Nebendran steht doch die Festhalle, das einzige Gebäude im St. Leonard Areal, das mit Sport nichts am Hut hat.

 

 

#22 Warum finden am gleichen Wochenende das Schwarzsee Schwingfest, das Beach Soccer Turnier in Alterswil und das Dorfturnier Düdingen statt?

Es ist wieder einmal ein Wochenende, an dem die Qual der Wahl grausam ist. Beach Soccer, Schwingfest oder Dorfturnier? Auf einer Seite könnte man sich aufregen, dass es die Organisatoren nicht zustande bringen aufeinander Rücksicht zu nehmen. Auf der anderen Seite darf man aber stolz sein, dass in der Region Deutschfreiburg einiges läuft. Darum unser Fazit zur Frage: interessiert kein Schwein. Geniess das Wochenende.

 

#21 Warum beschlagen die Autoscheiben?

Nervig, nervig, nervig! In Deutschfreiburg nervt sich die Tage manch ein Autofahrer. Kaum sitzt man hinter dem Steuer, schon beschlagen die Scheiben. Doch warum? Interessiert doch kein Schwein. Die Antwort findet ihr unter dem passenden Bild. Die Verbindung von Auto und Schwein bringt den Schreiberling nämlich auf ganz andere Gedanken und zwar auf einen uralten Witz, den er sich nicht verkneifen kann: "Warum haben Manta-Fahrer ein Schwein im Kofferraum? Damit es in den Kurven besser quietscht. :-)

(Bildquelle: auto.de)
Scheiben beschlagen, wenn zwei Faktoren zusammenkommen. Die Scheiben sind deutlich kälter als die Umgebung und es ist Luftfeuchtigkeit vorhanden. Wenn beides zusammentrifft, den bildet sich auf den kalten Scheiben Tauwasser.

 

#20 Gibt es mehr Schweine als Menschen im Kanton Freiburg?

Für einmal geht es in der Rubrik "Fragen, die kein Schwein interessieren", wirklich um Schweine! Hier die Antwort zur Frage, die schweineinteressant zu sein scheint, es aber nicht ist: Nein. Es gibt nicht mehr Schweine als Menschen im wunderschönen Freiburgerland. Die Schweine sind mit rund 84'000 in der Minderheit. Zur Erinnerung. es gibt rund 312'000 Menschen im Kanton Freiburg. Schwein gehabt!

 

#19 Warum knallt es am Herrgottstag in der Stadt Freiburg?

Heute ist Feiertag! Ausschlafen ist in der Stadt Freiburg ist an Fronleichnam jedoch kaum möglich. Am Herrgottstag wird beim Rathaus in der Stadt Freiburg nämlich bereits frühmorgens mit Kanonen geschossen. Mit Kanonen? Ja. Aber warum? Interessiert wohl kein Schwein. Oder? Eine umfassende Erklärung zu den Herrgottstags-Bräuchen in Freiburg findet ihr hier. Voilà die Kurzversion: Die acht traditionellen Kanonenschüsse geben der Zeremonie zu Fronleichnam einen festen Rhythmus, indem sie jede Etappe vom Beginn der Messe im Hof des Kollegiums St. Michael bis zum Abschluss der Feier vor der Kathedrale St. Nikolaus markieren. Die Kanonenschüsse wecken die Bevölkerung laut dem Historiker J.-P. Dorand seit mindestens 1643.

 

 

#18 Warum Essen Menschen ihre eigenen Nasenpopel ("Nasenbögle")?

Kinder machen es ohne Hemmungen. Erwachsene nur, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Nasenbögle essen... wääää unappetitlich. Aber warum zum Teufel tut sich dies der Mensch wirklich an? Eine Frage die kein Schwein interessiert, ausser einige Forscher. Die glauben nämlich, dass der Schleim in der Nase gut für die Gesundheit sei. Wirklich wahr! Aber trotzdem Themawechsel bitte, darum einfach "weiterskippern"...

 

Bildquelle: www.popel.info

 

#17 Warum gibt es in der Migros keinen Alkohol?

Diese Frage haben sich bestimmt schon viele skippr-User gestellt. Im Prinzip ist es eine gute Sache, dass die Migros darauf verzichtet. Ärgerlich ist es eigentlich nur, wenn man vor einem Grillabend mit 2kg Fleisch, 4kg Kohle, Chips usw. im orangen Einkaufskorb vergebens nach eine Sixpack Bier sucht und sich dann daran erinnert, dass die Migros eben kein Alkohol verkauft. Eine Antwort auf die Frage hat eine Migros-Mediensprecherin im Tagblatt der Stadt Zürich im November 2016 geliefert (siehe unter dem Bild):

 

«Seit ihrer Gründung verzichtet die Migros auf den Verkauf von alkoholischen Getränken und Tabakwaren. Gottlieb Duttweiler wollte damit ein klares Zeichen zur Förderung der Volksgesundheit setzen. Dieser Grundsatz ist in den Migros-Statuten festgeschrieben und wird in allen Verkaufsstellen befolgt, die unter dem orangen M (also unter Migros) betrieben werden. Alkohol ist als Ausnahme nur in den von Migros-Verkaufsstellen örtlich getrennten Restaurants erlaubt, die das orange M nicht tragen, zum Beispiel in den von der Migros betriebenen Golfclubs.» 

 

#16 Warum heisst Düdingen auf Französisch eigentlich Guin?

Es gab wohl Zeiten, in denen einige Menschen es mit der Zweisprachigkeit übertrieben haben. Die Frage ist wohl nicht ganz unberechtigt, interessiert wohl aber wirklich kein Schwein. Hier ein schwacher Erklärungsversuch, der ohne Recherche entstanden ist: Die Welschen konnten Düdingen nicht richtig aussprechen und sagten darum "Düdänschan". Weil sie zu faul waren, wurde "Schan" daraus. Und weil dies für Jean irgendwie falsch klang, wurde dann "Guin" daraus. Mit etwas Abstand erscheint diese Erklärung wirklich falsch und interessiert wohl ohnehin kein Schwein... Voilà. "essayé, pas pu", würde der Welsche sagen.

 

 

 

 

#15 Braucht es das NH Hotel in Freiburg wirklich?

Seien wir ehrlich! Nein. Das NH Hotel auf dem Grand-Place ist weder ein Augenschmaus, noch eine Augenweide, sondern einfach nur hässlich... Es gibt unhaltbare Gerüchte, dass das Hotel absichtlich so hässlich gebaut wurde, um den Tinguely-Brunnen unterhalb noch besser aussehen zu lassen!

 

 

#14 Hätte Gottéron Schweizermeister werden können?

Na ja, diese Frage interessiert für einmal wohl mehr Mensch als Schwein... Hätte Freiburg-Gottéron gegen den HC Lugano die Viertelfinalserie gewonnen, dann hätten die Drachen im Halbfinal den EHC Biel besiegt und im Final gegen die ZSC Lions den Pokal in die Höhe gestemmt, da wir die Zürcher ja sowieso in jeder Playoff-Serie schlagen. Ja, ja... das hört man diese Tage hier un da. "Hetti u wetti, si bekanntlich Brüetsche xi".

 

#13 Warum?

Warum stellen wir uns so viele Fragen? Warum nur? Wir stellen uns sogar Fragen die kein Schwein interessieren. Warum? Das interessiert zwar Philosophen, aber sonst wohl wirklich kein Schwein. Warum?

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#12 Warum suchen wir an Ostern eigentlich Eier?

An Ostern werden bekanntlich Eier gesucht. Aber warum? Eigentlich egal. Ob Schoggi-Ei oder hartgekochtes Ei, schmecken muss es. Warum wir Eier suchen, ist höchst umstritten. Hierzu gibt es verschiedene Theorien. Diejenige, die uns am wahrscheinlichsten dünkt, findet ihr unten. Natürlich nur, wenn es wirklich Jemanden interessieren sollte:

 

Nach christlichem Brauch wird vor Ostern 40 Tage lang gefastet. Zu den verbotenen Lebensmitteln in dieser Zeit gehörten früher alle tierischen Produkten, also neben Fleisch, Butter und Milch auch Eier. Kein Wunder, dass die Eier also am Ostersonntag, nach Ende der Fastenzeit, besonders beliebt waren. 

 

#11 Warum stehen Männer lieber beim pinkeln?

Keine Ahnung! Geht es schneller? Vielleicht spart "Mann" sich die zwei Sekunden zum absitzen. Aber sonst? Gute Frage. Jedenfalls ist Pinkeln im Stehen viel gefährlicher, als im Sitzen. Dies zeigt folgendes Video eindrücklich:

 

#10 Warum ist Vogelscheisse weiss?

Will dies wirklich jemand wissen? Nein, interessiert wohl kein Schwein. Oder doch?

Hier trotzdem eine Antwort, die wir auf dem Netz gefunden haben: Vogelkot und Vogelpipi kommen zusammen aus dem Vogel. Vögel scheiden aber den Abfallstickstoff nicht wie Säugetiere und Menschen als leichtlöslicher Harnstoff aus, sondern als Harnsäure, und die ist schwerlöslich und scheidet sich als weisses "Pulver" aus. 

 

#9 Warum hat es in einer Packung Paprika Chips mehr Chips drin als bei den Nature?

Paprika-Liebhaber aufgepasst! In einer Packung Paprika Chips von Zweifel hat es 10 g weniger drin als in einer Packung Natur. Bei den Paprika Chips sind 160 g drin, bei den Nature 170 g. Eine Frage, die kein Schwein interessiert? Uns schon... Wir haben bei Zweifel nachgefragt. Die Antwort findet ihr unter dem Bild.

Antwort von Zweifel: "Die Unterschiede in der Verpackungsgrösse sind historisch gewachsen. Wir sind aktuell daran, eine einheitliche Grammatik zu prüfen".

 

#8 Hat wirklich jemand gerne Cassata?

In Freiburger Restaurants gibt es bei Menüs als Dessert in ungeliebten, aber regelmässigen Abständen Cassata Glace. Aber mal ganz ehrlich, hat dies wirklich jemand gerne

 

Bildquelle: www.alcapon.ch

 

#7 Warum grunzen Schweine?

Gute Frage. Interessiert für einmal wohl wenigstens die Schweine. Es gibt Leute, die behaupten, dass Schweine eine eigene Sprache haben. Kein Witz. Wer wirklich wissen will warum Schweine grunzen und was sie einem zu sagen versuchen, darf sich hier gerne informieren. 

Hier ein 8-minütiges Video mit Schweinegeräusche zum Genuss.

PS: Es gibt übrigens auch Deutschfreiburger/innen, die beim Lachen wie Schweine grunzen!

 

#6 Warum stellen wir das Autoradio leiser, wenn wir uns verfahren haben?

Jetzt dürften einige Personen über sich selber lachen! Ist euch schon aufgefallen, dass wir das Autoradio leiser stellen, wenn wir uns verfahren haben? Als ob uns jemand am Strassenrand den Weg zurufen würde :-). Warum zum Teufel machen wir das? Keine Ahnung... interessiert wohl auch kein Schwein.

 

#5: Warum machen wir Engel in den Schnee?

Es gehört zur Winterzeit einfach dazu. Wo Schnee, da ein Engel. Sobald irgendwo Schnee fällt, stürzen sich Gross und Klein mit dem Rücken auf den Boden und bewegen die Arme und Beine auf und ab. Das Resultat: im Schnee bleibt ein Engel zurück. Aber warum machen wir Engel in den Schnee? Die Antwort dürfte einfach sein. Weil wir es können!

 

#4: Warum hat Barbie nicht einen typischen Deutschfreiburger-Namen wie Rösi oder Miriam?

Interessiert diese Fragen wirklich kein Schwein? Ja, ziemlich sicher. Hier trotzdem die Erklärung: 1945 erfand das Ehepaar Ruth und Elliott Handler  die "Barbie". Der Name stellt die Abkürzung des Namens ihrer Tochter dar. Die Tochter hiess Barbara, ein in Deutschfreiburg auch geläufiger Vorname.

Die Barbie gibt es heute in gefühlten 1000 Versionen, unter anderem in den verschiedensten Ethnien.

 

#3: Wer macht den so was?

Aber nein. Bitte! ;-) Darf doch nicht wahr sein. Komplett enfantin. Lustig ist es zwar trotzdem. Aber mal ganz ehrlich! Wer macht den so was? Dieses Foto hat uns nach dem letzten Wintersturm in Deutschfreiburg erreicht. 

 

#2: Warum geben Promis Interviews auf Englisch, wenn sie kein Englisch sprechen?

Fremdschämen pur! Warum zum Teufel geben bekannte Leute Interviews auf Englisch, wenn sie kein Englisch können? Die Mutter aller Interviews auf Englisch hat wohl Lothar Matthäus gegeben. Was hier unser Spitzenreiter Pius Schwizer quasselt, ist aber auch nicht von schlechten Eltern:

   

 

#1: Warum "määähhhen" wir zurück?

Auf dem Weg zur Arbeit eines skippr-Mitarbeiters befindet sich ein kleines Feld, auf dem drei Schafe weiden. Wie es Schafe halt so tun, mähen sie wie eine Person an ihnen vorbeiläuft (siehe Video unten). Unser Mitarbeiter stellt in erschreckend regelmässigen Abständen fest, dass einige Leute auf das "määäähhh" der Schafe antworten. Dies jedoch nicht mit "Guten Morgen Schaf" oder "Zälä zäme", sondern ebenfalls mit "määäähhh".

Es dürfen es sich nur wenige zugeben, aber dies dürfte dem einten oder anderen unserer skippr-User auch schon selber passiert sein...


In unserer Rubrik stellen wir Fragen, die niemanden, wirklich niemanden interessieren. Darum der Titel "Fragen, die kein Schwein interessieren". Ihr dürft diese Fragen trotzdem beantworten. Schreibt uns hierfür eine E-Mail auf info@skippr.ch oder eine SMS/WhatsApp auf die Nummer 079 950 15 71.

Umfrage

O Tannenbaum - ein emotionales Thema

Das mit dem Weihnachtsbaum ist ja so eine Sache. Eine Tradition in vielen Familien. Ob gross, klein, künstlich, echt oder gar keiner, meistens sind wir überzeugt von der Art, wie wir es handhaben. Wir stellen euch die verschiedenen Tannenbaum-Typen vor und fragen euch: Was ist für euch wichtig?

Christbaum = Weihnachten

Nach dem Motto "Go big or go home" wird der möglichst grosse, äh, gigantische Baum, natürlich eine Nordmanntanne, am liebsten über zwei Meter hoch, bei einem regionalen Verkäufer bezogen. Wie der dann ins Wohnzimmer gewuchtet. Er ist zugleich Hingucker und Störfaktor-Stolperfalle, weil schlichtweg immmmmer im Weg. Der besinnlichen Atmosphäre zum Trotz muss mehrmals täglich der Boden gesaugt werden - Nadeln sei Dank! Baumschmuck nach Gusto und Geschmack, aber unbedingt lamettafrei.

Plastik und Discoflair

Hierzulande lange Zeit nur aus Weihnachtsfilmen bekannt: der Plastikbaum. Er hat zwei Vorteile: verliert keine Nadeln und kann ihn problemlos bis Ostern (oder länger) in der Stube stehen. Gemäss dem Amerikanischen Weihnachtsbaumverband und deren neuen Studie, habe er ausserdem eine bessere Ökobilanz als ein echter Weihnachtsbaum - sofern man ihn denn mehrmals verwendet, nämlich 4,7 Mal, also an rund fünf Weihnachten. Dazu gehören meist Kabelsalat und Zeitschaltuhr. Disco, Disco, Party, Party!

Skiferien mit Minibaum

Wer die Festtage in (s)einer Ferienwohnung verbringt, besorgt sich eine «Tanne to go», die zwischen all das Wintergepäck noch ins Auto passt. Ein kleiner Baum im Topf oder ein geschmücktes Dekoteil aus Holz oder Metall.

Cat attack!

Wenn da noch eine Katze lebt, tut sich ein ganz anderes Problem auf. Material und Grösse sind egal, wichtig sind die Äste. Oder die Höhe der Äste. Der Baum darf erst ab zirka 1.5 Metern Äste haben, sonst findet die Katze eine Art Spielplatz im Baum. Auch kein Papier und keine Geschenke unter dem Baum sowie eben Schmuck und Kerzen erst ab unerreichbarer Höhe.

Deko Queen

Wenn's um Christbaumschmuck geht, verstehen sie keinen Spass. Was auf keinen Fall geht: die gleiche Farbe wie letztes, vorletztes oder vorvorletztes Jahr. Jede Weihnachten muss der Baum anders aussehen. Wahrscheinlich tausende verschiedene Christbaumkugeln türmen sich in allen möglichen Farben und Formen ordentlich in Kisten verpackt im viel zu kleinen Kellerabteil, das locker als Dekogeschäft durchginge. Der Baum an sich ist eher nebensächlich. Schön soll er sein mit vielen Ästen zum Schmücken...

Wie bei Oma und Opa

Hier kommt nur ein echter Baum rein. Jährlich liebevoll mit Lametta behängt und natürlich mit den hohlen Schoggi-Anhängern am Baum. Eine Spitze auf der Baumkrone und klassisch mit Kugeln in maximal mit zwei Farben (entweder mit warm gold-rot oder kühl silber-blau) geschmückt. Eventuell noch Holz- und Strohanhänger. An den Baum kommen nur echte Kerzen, klar!

Nachhaltig und fair...

Topf-Tannenbaum-Fraktion. Einen mehrjährigen Baum im Topf mieten oder mindestens einen nachhaltigen, regionalen, geschlagenen Bio-Oecoplan-Weihnachtsbaum mit mehr Ökozertifizierungen als der Baum Nadeln hat. Spass beiseite, das ist natürlich toll <3

...oder gar nicht

Andere haben einfach gar keinen Baum.

In Zusammenarbeit mit resQshock

Zurück ins Leben

Sie ist schon lange seine Heldin, seine Frau Jaqueline. Sie scheinen sich echt zu lieben und teilen schon lange ein gemeinsames Leben. Genau um dieses eine Leben haben Beide gekämpft: Jürg erlitt einen plötzlichen Kreislaufstillstand, Jaqueline wurde zur Superheldin und rettete ihn!

Ein gemütlicher Sommersonntag
Es geschah am 21. Juli 2019 zuhause: Ein gemütlicher Sommer-Sonntag mit Hundespaziergang, Terrassen-Chill und der Vorfreude, zusammen Abendessen zu kochen. Was sich nach einem Unwohlsein angefühlt hat, endete auf dem Sofa und mündete in Jürgs Bewusstlosigkeit mit Atemstillstand, so dass Jaqueline beherzt handeln musste. 

Das Leben ihres Mannes hing an einem Seidenfaden und sie war ganz alleine mit ihm. Ihre intensive Herzdruckmassage und der Alarm an die Ambulanz, die zum Glück nach kurzer Zeit mit Defibrillator schon vor Ort waren, holten Jürg ins Leben zurück. 

Wie die Beiden retrospektiv den schicksalhaften und dramatischen Abend und die Zeit danach erleben, erzählen Jacky und Jürg hier:

Bis ins volle Leben zurück, ist es ein weiter harter und steiniger Weg und heisst viel Geduld für Genesung und Verkraftung, dass Jürg beinahe gestorben wäre. 

Aufklärung, Vorbeugung und Information – das liegt ihnen fest am Herzen, damit ganz viele Menschen auch nach einem plötzlichen Kreislaufstillstand wieder zurück ins Leben finden.

PP - Polarisierende Produkte

Lebkuchen? - Ja gäär oder nei merci??

Es gibt ja so Produkte, bei denen scheiden sich die Geister - oder Geschmäcker. Gerne möchten wir wissen, wie die Meinung in unserer Region dazu aussieht. Letzte Woche waren die Änis-Chräbeli dran: 97% mögen sie, 3% nicht. Noch schlimmer fand jemand Kümmel. Diese Woche: Lebkuchen

Nun, bald sind die Säcke und Stiefel gefüllt davon und verzaubert mit einem extra himmlischen Weihnachtsduft: Lebkuchen fein, weich gefüllt, an den Zähnen schön klebrig und  mit dem Papierli oben drauf, ein Sammlerobjekt.

Und genau da liegt das Problem beim Lebkuchen: Isst du ihn nicht gleich auf, also direkt ohne zu horten, mundet er, fühlt sich wie Samt im Gaumen an. Was aber, wenn er härter bis steinhart wird? Das Schlimmste, was trotz schöner Kindserinnerung nicht mehr geht: Harte Lebkuchenstreifen in warmer Milch eintauchen und aufgeweicht essen. Die warme Milch lässt sich aus dem Lebkuchen saugen wie aus einem Schwamm. Die Lebkuchenbrösmeli schwimmen mit im Milchteich und verwandeln die Brühe in braune Brühe. 

Dürft ihr also gerne probieren, danach wisst ihr, warum Lebkuchen polarisieren kann. 

Lebkuchen - frisch und eingetrocknet - Ja gär oder nei merci? 

#reasons2write - Merci Post!

Postkarte an den Samichlaus

Die Schuhgrösse des Jungen war kleiner als sein Mundwerk. In seine Stiefel passten grad so zwei Erdnüssli und eine halbe Mandarine rein. So gross wie seine Schlagfertigkeit war seine Nuggi-Sammlung. Da musste also Trick77 hinhalten, Brief an den Samichlaus schreiben und Nuggi-Entsorgungssorgen mit einrechnen.

Doch, wie bringt man einen Jungen freiwillig zum Schreiben und zum Nuggi-Entzug? Kleinkinder-Zeilen an den Samichlaus obendrauf? Zum Glück müssen nicht alle Kinder schon vor Schuleintritt schreiben oder lesen können. Protokollieren, das war die Lösung! Er erzählt und zeichnet dazu, man schreibt, einfach mit, was er Samichlaus versprechen will. Dass er kein Zetter-Mordio ablasse, weder heute noch am Freitag noch am Morgen im Bad.

Er erzählte was von, die Nuggis gehen nun für die armen Kinder ins Murtenholz, und ja, der Schmutzli dürfe sich auch einen nehmen. Und er schenke dem Samichlaus einen Apfel und die Mandarine, es gäbe ja im Wald nichts zu essen. Keine Rute möchte er. Aber er wünsche sich einen ferngesteuerten Motocross. Die Zeilen werden unterbrochen von einem „no vieu Glück“ und dem eigentlichen Wunsch: eine Brücke zum Ziehen am liebsten mit Ritterburg. Ins Protokoll kam auch ein knapper, spröder Wunsch eines kleinen Mannes an den Samichlaus: Dass dich der Fuchs nicht frisst. Die Protokollführerin konnte sich vor Lachen kaum zusammen reissen. Aber die Zeilen landeten im Stiefel mit den Nuggis und waren weg – seither unauffindbar, weil ja im Wald verteilt.

Wenige Jahre später, die Schuhgrösse so gross wie das Mundwerk, rutscht Schwager im katholischen Saint-Nicolas-Mantel die Treppe hoch beinahe aus. Zuviel verheddertes, weisses Tuch unter den Schuhen. Herrjeh, zum Glück sind der Beinahe-Unfall und das falsche Tenue im reformierten Haus lächelnd und längst vergessen!

Der erfolgreich Nuggi-Entwöhnte mit selbstgebasteltem Holzgewehr stand hinter der Tür. Wegen Schmutzli ging er in Selbstverteidigung. Er wusste auch, dass ein Taschenmesser zur Ausrüstung gehört, um sich aus dem Sack zu befreien.

Aber da hatte er schon eine Schwester, die sagte dem Samichlaus, in dem Jahr im roten Mantel gedresst, aber grad mitten in den Bart: Gäu, du arbeitest im Sommer am Strand? Im Winter im Wald? Du hast drum dieselben Augenbrauen wie der Wirt.

Auf euch, ihr lieben Chläuse - in lieber Vorfreude, dass ihr euch jedes Jahr von eurer milden Seite zeigt!


Für Inspiration rund ums Thema schreiben sorgt die Post: www.post.ch/schreiben und #reasons2write

skippr Rezept

Bliss Balls oder Ggaggo-Mandù-Praliné - vegan

Wer denkt, Veganer können nicht naschen, liegt falsch. Klar liegen Milchschoggi etc. nicht drin, aber es gibt genügend Alternativen, die meist erst noch gesünder sind. Wenn das Erdnussbutterglas gerade leer ist, empfehlen wir Kakao-Mandel-Energie-Kugeln. Ein Hochgenuss! Ob als Snack im Büro, auf dem Spielplatz oder als Mitbringsel, mit den Bliss Balls liegst du nie falsch. Die Zubereitung geht schnell und ist mega easy.

Zutaten für 12-15 Stück:

150 g Datteln, entsteint
80 g Mandeln
1-2 EL Kakaopulver, je nach dem wie intensiv ihr es mögt...
1 EL Mandelmus
5 g Kokosöl
1 Prise Salz
Zum Wälzen nach Belieben: Kokosraspeln, Kakaopulver, etc.

Zubereitung:

Mandeln in Hochleistungsmixer geben und fein verkleinern.

Die restlichen Zutaten zugeben und weitermixen bis die Masse haftet.

Teig zu kleinen Kugeln formen und nach Belieben in Kokosraspeln, Kakaopulver usw. rollen.

Zum Festwerden rund eine Stunde in den Frigo (oder eine halbe Stunde in den TK).

 

Weggli - vegan

Fluffige Weggli, frisch aus dem Ofen, das fägt. Am Vorabend vorbereiten und am Morgen nur noch den Ofen anwerfen. Auch easy zum Einfrieren.
 
Zutaten für 20 Stück
500 g Dinkelmehl hell
200 g Zopfmehl
1,5 Päckli Trockenhefe (oder 30 g frische Hefe, mit etwas Zucker aufgelöst)
18 g Salz
3,5 dl pflanzliche Milch, z. B. Mandel- oder Reisdrink
100 g pflanzliche Margarine
- Zum Bestreichen: 
3 Kokosmilch
1 EL Aprikosenconfi (für die Farbe)
bizli Kurkuma (auch für die Farbe)

Zubereitung
Alle Zutaten bis und mit Salz in eine Schüssel geben.

Margarine in einer Pfanne erwärmen bis sie flüssig ist, dann sofort vom Herd nehmen.

Pflanzenmilch reingiessen und das Gemisch zu den restlichen Zutaten in die Schüssel kippen.

Knetmaschine machen lassen oder den Teig für ca. 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt ist und nicht mehr klebt.

Teigschüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und für 1 Stunde gehen lassen.

Teig auf minimal bemehlte Arbeitsfläche legen und in 20 Stücke teilen. Handgelenk mal Pi oder jeweils ca. 60 g abwägen.

Teigsstücke zu Kugeln formen mit einem Kochlöffelstiel fest in der Mitte eindrücken, damit zwei gleiche Hälften entstehen. Das kann auch ein Kleinkind, falls gerade so eines in der Küche steht und mithelfen möchte.

Weggli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Kokosmilch-Aprikosenconfi-Kurkuma-Mix bestreichen.

Danach entscheiden: sofort backen oder am nächsten Morgen. Für frische Weggli am nächsten Morgen: jetzt das Blech mit den geformten, bestrichenen, ungebackenen Weggli in den kalten Ofen und über Nacht dort lassen. Am nächsten Morgen weitermachen... Bei sofort backen einfach nahtlos weitermachen. 

Backofen auf 200-220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Weggli in der Ofenmitte für ca. 15 Minuten backen. Unsere waren jetzt bizli hell (aber saugut) ;-)

Danach auskühlen lassen und verschlingen - oder (einen Teil davon) einfrieren. Fürs Auftauen dann einfach paar Stunden vorher oder am Vorabend rausnehmen und bei Zimmertemperatur stehen lassen.

 

Kokosmilch-Reismilch-Milchreis - vegan

Ein toller Zungenbrecher und so geil in Sachen Geschmack und Kosistenz! Für uns definitiv feiner als Kuhmilch-Milchreis und passt sowohl als wärmender Zmorge in der kalten Jahreszeit, zum Zvieri oder als süssen Znacht. Geht bestimmt auch als Zmittag, das haben wir noch nicht ausprobiert ;-) Was nicht sofort gegessen wird, einfach in kleine Weckgläser füllen und ab i Frigo. Hält sich locker paar Tage und ist auch kalt wunderbar.

Zutaten
5 dl Kokosmilch
5 dl Reismilch
1 Prise Salz
300 g Risotto-Reis, z. B. Carnaroli

Zubereitung
Alles in eine beschichtete Pfanne und fling aufkochen lassen.

Dann ohne Deckel auf niedriger Stufe ca. 10-20 Minuten (je nach Packungsangabe) vor sich hinköcheln lassen. Alle 1-2 Minuten umrühren, damit er nicht ankocht. Wenn nötig (weil zu dick), einfach einen Gutsch Wasser dazugeben und umrühren.

Probieren und bei Bedarf und nach Geschmack noch etwas mehr Salz oder bizli Zucker und Zimt beifügen. Mit frischem Apfelmus, warmen Beeren (aus dem TK) oder sonstigen Früchten servieren.

 

Kürbis-Mac'n'Cheese - vegan

"Macaroni and cheese" ist ja ein Nudelgericht mit viel Käsesosse, so richtig deftig und vorallem in den USA und England verbreitet. Wir haben daraus eine vegane Variante kreiert für gemütliche Herbsttage und sind nicht sicher, was besser ist: cremig frisch oder aufgewärmt am nächsten Tag (mit Zucchini und Kürbiskernen)...

Auf jeden Fall ein Top-Wohlfühl-Gericht, dass es hier nun öfters gibt. Plus: in 25 Minuten auf dem Tisch ;-)

Zutaten für 4 Personen
500 g Pasta wie Fusilli oder Macaroni, die viel Sauce aufnehmen können :-)
Ein kleiner Kürbis
250 ml Kokosmilch
1,5 TL Salz
1 Knoblauchzehe
2 TL Kurkuma
1 TL Paprika
1 TL Senf
50 g Tahini
Saft einer halben Zitrone
2 dl Wasser oder Gemüsebouillon
1 EL Olivenöl, kaltgepresst
Evtl. Toppings wie Cashewkerne, Kürbiskerne, Peterli, veganer Reibkäse...

Zubereitung
Kürbis (schälen und) würfeln. Im Steamer oder in der Pfanne dampfgaren.

Pasta nach Packungsanleitung bissfest kochen.

Kürbis mit allen anderen Zutaten in den Hochleitstungsmixer geben oder mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse vermischen. Die Konsistenz soll dickflüssig-cremig sein. Wenn die Masse zu träge oder gar stichfest ist, einfach etwas Wasser oder Gemüsebouillon dazugeben.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

TIPP: Für einen Auflauf einfach in entsprechende Form geben, Brotbrösmeli darüber verteilen und im Ofen bei 180 Grad während 10-15 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun-knusprig ist.

 

Fotzùschnitte – vegan

Um altes Brot zu verwerten machten wir immer gerne Fotzelschnitten, also Brot in einer Milch-Ei-Mischung getunkt brätle. Wie soll das vegan gehen? Wir haben getüftelt und ein tolles Rezept kreiert, das wir gerne mit euch teilen. Für alle Veganer*innen oder solche, die gerade keine Milch oder Eier im Frigo haben, aber trotzdem Fotzelschnitten essen wollen :-)

Zutaten für 4 Personen (ca. 16 Scheiben)
Altbackenes Brot, z. B. Kernenbrot vom Beck
3 EL Chiasamen
6 dl Mandel- oder Hafermilch
40 g brauner Zucker
Pflanzliches Bratfett
Zimt-Zucker-Mischung für drüber (ca. 150 g Zucker und 1 TL Zimt)

Zubereitung
Chiasamen fein mahlen, z. B. mit einem Food Processor. Mit Milch und Zucker verrühren und 10 Minuten stehen lassen, damit das Gemisch etwas dicker wird.

Bratfett in einer Pfanne erhitzen.

Brotscheiben nacheinander im Chiasamen-Milch-Zucker-Mix drehen und in der Bratpfanne bei mittlerer Hitze pro Seite ca. 5-10 Minuten goldig anbraten.

Kurz vor dem Rausnehmen mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen und nochmals wenden, damit der Zucker schön caramellisiert. Hach!

Dazu passt: Apfelmus oder Beeren

 

Massaman Curry – vegan

Zutaten (als Hauptmahlzeit für 4 Personen)
200 g Räuchertofu
500 g festkochende Kartoffeln
250 g Basmatireis
evtl. 2 Frühlingszwiebeln
2 grosse Zwiebeln
Tomatenpüree
1 TL Kardamom
bizli Zimt
2 EL gelbe Curry Paste
500 ml Kokosmilch
100 g Erdnüsse
3 Lorbeerblätter
evtl. 200 ml Gemüsebouillon
2 TL Rohrohrzucker
Salz
Erdnussöl (oder anderes...)

Zubereitung
Kartoffeln schälen und in 1-2 cm Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in 2 cm Stücke schneiden
Räuchertofu in 2 cm Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und achteln. 

Erdnussöl in Wok oder Bratpfanne erhitzen. Zwiebeln und die Currypaste reingeben, verrühren und kurz anbraten. Tofu dazu und weiter anbraten, eine Zucker darüber streuen.

Mit der Kokosmilch ablöschen und aufkochen.

Kartoffeln, Erdnüsse, Lorbeerblätter, Kardamom und Zimt hinzugeben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen, zwischendurch umrühren. Wenn die Flüssigkeit zu sehr verkocht und die Sauce zu dick wird bizli Bouillon zugiessen.

Basmatireis nach Packungsanleitung kochen.

15 cm Tomatenpüree aus der Tube zur Currysauce geben und gut verrühren. Mit Salz abschmecken und 2 Minuten ziehen lassen.

Das Curry mit den grünen Frühlingszwiebelstückchen anrichten. Basmatireis separat servieren.

Bon App!

Joggi - macht Handwerker zu Profis

Ab in die Hosen

Eigentlich haben die hier schon lange die Hosen an. Und die sitzen seit 96 Jahren fest im Sattel eines Familienunternehmens: Das Handwerkzentrum Joggi in Murten. Hier geht das ganze Team mit viel Spirit und Kompetenz „a d’Seck“.

Als Fan von Eidgenoss Lario Kramer hat sich die Frau an der Spitze von Joggi AG Liliane Kramer in den Ring vom Schwingklub Kerzers gewagt. Und sich im Sägemehl aufs Kreuz legen lassen. Sie ist definitiv kein Hacken, das Weib, bewegt sie sich doch seit jeher in einer eher, sagen wir mal männlich dominierten, Domäne der Handwerker. Ohne Berührungsängste in die Hosen zu steigen, sich im Schwingen zu üben und dem Trainer an die Gürtellinie zu greifen – das braucht Vertrauen, Mut und Humor. Alle drei Eigenschaften helfen von Kopf bis Fuss, vom Profi zu lernen.

Das gilt beim Handwerk genauso wie beim Schwingen. Es gibt nämlich immer jemand, der dir zeigen kann, wie es geht. Übung macht den Meister – eine Fortsetzung folgt. Bis dahin bleibt das Team Joggi dran und LK übt noch was im Ring.

Lario Kramer ist am 13. Dezember 2019 bei Joggi AG zu Gast mit
Autogrammstunde & Selfietime
Raclette, Wein und Bier. 

PS: Den Staubsauger für das viele Sägemehl aber auch die Maschinen, um solches überhaupt zu produzieren, dazu wüsste Joggi AG Bescheid.

 

Karten raten - Teil 19

Wo isch das?

Erkennt ihr das abgebildete Dorf? 

 

Hintergrund: Im Sommer 1946 überflogen amerikanische Bomber mit der Genehmigung der Schweizer Regierung unser Land und damit unsere Region. Dabei entstanden tolle Luftbilder in Top-Qualität, die jetzt, 73 Jahre später, veröffentlicht wurden. Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo stellt diese Bilder nun für alle Interessierten online zur Verfügung. Cool, dachten wir uns - und machten daraus eine Rätselserie.


Auflösung bisheriger Rätsel:

Ueberstorf


Courtepin


Schmitten


Cressier


Oberschrot


Mont Vully


Wünnewil 


Meyriez


Heitenried


Brünisried


 

Kerzers


 

Plasselb


 

Gurmels


 

Giffers


 

Courgevaux


 

St. Antoni


 

Tafers


Murten

Versli-Lieblinge

✰ Santiklous, du lieba Maa... ✰

skippr hat für euch ein paar schöne, lustige Versli für den Samichlous zusammengestellt: für die Sensler in Seislertütsch und für die Seeländer in Bärndütsch, natürlich auch selber "übersetzbar" :-)

I wiss im Waud as Plätzli
det hocke sübe Spätzli
Was tüe si picke
u dran zwicke?
Was mache si für Spatzetänz?
Aha, si hi a Grittibänz!


Im Waud isches chaut
u as het vüu Schnee,
jtz hani grad es Reh gseh!
As springt devoo – was het’s ächt ghört?
Was isches ächt, was z’Reh stört?
Ize gsehnis o – de Schlitte da
as het a huffe Päckli dra.
De Santiklous – oh weli Pracht!
Wo gisch o hii mit diri Fracht?
oh bitte, chumm doch o zu mier!
I fröie mi soo u danke dier!


Santiklous, wo chunschu här?
Werum isch o di Sack so schwär?
Büsch düre ganz Waud gloffe?
Hesch villich ds Chrischtchindli troffe?
As het sicher gsit, as chemi o scho baud,
u versteckt sich bis denn im Waud.


Samichlous, ig wett di frage:
Würdschs nid im Summer wage,
wyt i frömdi Länder z ga
u ne ds Chrige ga verga?
Chönntsch ne doch Fride bringe,
i bi sicher s’würdder glinge,
d Mönsche mache z dänke dra,
dass es o d'Ching no schön wei ha!


Samichlous, i ha ne Wunsch:
We du hinech zue nis chunnsch,
möchti mit dir use ga,
chli bim Eseli ga stah,
ihm si Chopf id Arme näh
und ihm öppis z frässe gäh!


Samichlous, gäu du bisch froh,
dass du hüt zu üs chasch cho?
Im Waud isch’s sicher schampar stiu
oder schwätzt öppe z Eseli viu?

Auso, wenn du mi hättsch im Huus
gsächti das ganz angers uus:
I würdi spile, umespringe
Stäge gumpe und es Liedli singe.

Faus du wetsch, dass i mau chämmti
u grad ou no ds Piji mitnämmti
wär das kei Sach, i chumme scho,
aber de müesst o ds Mami cho!

 

Schöna Santiklous wünschen wir euch und euren Kindern!

Im Gespräch mit Yann Rappo

Christbaum im Topf mieten bei der Gartenbau Rappo AG – mit Liefer- und Abholservice

Weihnachten feiern mit einem echten Tannenbaum – und dafür einen Weihnachtsbaum mieten: aus der Schweiz, regional! Der Christbaum mit Topf wird von der Gartenbau Rappo AG bequem nach Hause geliefert und nach den Festtagen wieder abgeholt. Den Sommer über wieder der Baum in der Baumschule platziert und steht nächste Weihnachten wiederum als Christbaum zur Verfügung. Wir haben mit Jungunternehmer Yann Rappo gesprochen über die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, die Pflege der Topf-Tannen und Familienbäume.

Die glückliche Gewinnerin des verlosten Christbaum im Topf inkl. Lieferung und Abholung heisst Eliane Piller. Viel Freude!

Hinweis: Leider können für Weihnachten 2019 keine weiteren Bestellungen entgegengenommen werden. Die Tannenbäume von der Gartenbau Rappo AG sind für dieses Jahr bereits alle vermietet. Im 2020 wird das Angebot ausgebaut.

gartenbau-rappo.ch

Gartenbau Rappo AG
Yann Rappo
Bachmatte 44
1716 Plaffeien

Tradition in der Region - mit UMFRAGE

Jahrgängertreffen - gar nicht so verstaubt

Quasi ein riesiges Klassenfest, wo man Leute aus der Region trifft, die den gleichen Jahrgang haben. Letzterer ist das Merkmal und man braucht beim Smalltalk auch gar nicht nach dem Alter fragen. Es treffen sich aktuelle Freunde, alte Bekannte, sowie einige unbekannte Gesichter. Man kennt sich von Sandkasten, Primarschule, OS, Lehre, Collège oder vom Ausgang.

Am 23. November 2019 fand das erste Jahrgängertreffen der 89er in Deutschfreiburg statt, die in diesem Jahr 30 wurden oder, wie Moderator Roman Aebischer sagte, ein knappes Ablaufdatum haben. Man traf sich in der Salle Grenette im Freiburger Burgquartier zur Gründungsversammlung und anschliessendem Essen und Party. Gleichzeitig feierten paar Häuser weiter im Bélvedère die 88er ihren zweiten Jahrgängertreff.

Marielle Gygax, Journalisten beim SRF, war als Düdinger 89erin auch beim Treffen dabei. Sie hat live ein paar Stimmen eingefangen und eine tolle Reportage gemacht. Wie es den Teilnehmern gefallen hat und wie die Initianten zur Gründungsidee gekommen sind, könnt ihr im rund zehnminüten Bericht nachhören oder lesen: Jahrgänger-Treffen: Früher war es ein Heiratsmarkt – heute eine Party. Es geht unter anderem auch darum, was es mit diesen Treffen auf sich hat und wo in der Schweiz das noch Tradition hat. Der Sensler Journalist und Dialektologe Christian Schmutz hat ein paar spannende Hintergründe geliefert zu Tradition. 

 

«Vrac boulevard»

Eröffnungsfeier im neuen Unverpackt-Laden in Villars-sur-Glâne

Am Samstag feierten die Freiburgerinnen Régine und Noura die Eröffnung von Vrac Boulevard.


Yeah, Deutschfreiburger sind auch willkommen :-)

Der neue Unverpackt-Laden befindet sich neben der Garage Nicoli in Villars-sur-Glâne, "a Chatzesprung" vom Sensebezirk entfernt. Sie hatten im Oktober erfolgreich ihr Crowdfunding abgeschlossen (skippr berichtete) und haben am 30. November offiziell die Eröffnung gefeiert. skippr war vorher schon kurz da und hat sich umgeschaut.

Das Früchte- und Gemüseregal kommt aus der Region. Es wurde in der Schreinerei-Werkstatt der Anstalten von Bellechasse produziert.

Wenn ihr euch fragt, was ihr bei «Vrac boulevard» einkaufen könnt, wird es jetzt spannend. Wir führen euch durch die Regale:

Es gibt eben frische Früchte und Gemüse, wie diese Zwiebeln.

Ganz viele Nüsse, Kerne, Müesli, etc. im Offenverkauf. 

Ihr könnt eure Gefässe selber mitbringen, hier auffüllen und wiegen.

Es gibt auch viele fertigzubereitete Produkte, wie die diese Terrinen aus der Region. Funfact am Röstigraben: Während Foie Gras in der Deutschschweiz eher nicht so beliebt ist, lieben das die Welschen :-)

Auch Schleckmäuler und Süssgetränke-Liebhaber kommen nicht zu kurz! Es gibt neben Fruchtsäften auch regionales Bier, Teemischungen, Kaffeebohnen etc.

Natürlich kann man auch bunte Bienenwachstücher kaufen.

Der Blick ins nächste Regal zeigt viele Körper- und Beautyprodukte.

Von Ölen...

...über Seifen,...

...Badekugeln in den verschiedensten Farben und Geschmacksrichtungen,...

...bis hin zu Hygieneartikeln, Necessaires, Stofftaschentücher etc. findet ihr hier alles!

Die meisten Sachen im Laden sind Französisch angeschrieben, aber Régine spricht gut und gerne Deutsch und übersetzt und erklärt, wo sie nur kann.

Also, schnappt euch eure Behälter und los geht's!

 


skippr-Bericht vom 4. Oktober 2019:

«Vrac boulevard»

Neuer Unverpackt-Laden in Villars-sur-Glâne

Woher kommt der Name «vrac boulevard»?
Wir wollen den Einkauf von Produkten des täglichen Lebens vereinfachen. Wie sollte man sich ernähren, waschen, die Wohnung putzen etc.? Alles sollte einfacher sein - auch die Entscheidung, was man kauft - durch das Weglassen der Verpackung, die oftmals nur zu Marketingzwecken da ist. Wir eröffnen also einen grossen «Boulevard», um uns das Leben zu erleichtern. Und klar, der «Boulevard de Pérolles» ist auch ganz in der Nähe :-)

Was war eure Motivation, dieses Projekt umzusetzen?
Wir wollten ein nachhaltiges Lebensmittelgeschäft erschaffen, in dem wir selber gerne einkaufen würden. Ein angenehmer Ort, wo der Kunde ein Bekannter ist.

Wann kam bei euch der Punkt, an dem ihr gesagt habt, ihr macht das jetzt?
Als wir uns dem 30. Geburtstag genähert haben, haben wir entschlossen, nach 15 Jahren Freundschaft eine neue Herausforderung anzunehmen.

"Wir sollten alle einen Job finden, der unseren Werten entspricht. Glücklicherweise haben wir die Chance, unser Projekt umzusetzen."

Warum in Villars-sur-Glâne?
Für uns Landeier ist es sehr wichtig, unsere Einkäufe so nahe wie möglich von zu Hause zu machen. Am liebsten etwas ausserhalb, nicht mitten in der Stadt. Und habt ihr das Panorama von den Daillettes gesehen? Wow!

Deine Vision vom perfekten Unverpackt-Einkauf?
Ein Ort, an dem man sich gut fühlt. Es ist wichtig, den Einkauf fernab vom Alltagsstress machen zu können. Aus diesem Grund haben wir auch eine Kinderspielecke eingerichtet, damit die Grossen ungestört ihren Einkauf machen können, während sich die Kleinen vertören. Das ist auch eine tolle Erinnerung an die EPA in Freiburg, damals...

Was sind die grössten Herausforderungen in der Umsetzung eures Projekts, jetzt wo die Finanzierung geregelt ist?
Die Herausforderung ist die Grösse: 200 Quadratmeter. Wir haben das Glück, eine riesige Fläche zur Verfügung zu haben und viele verschiedene Produkte anbieten zu können: Schokolade, Zahnpasta, Körpercrèmes, eine Milch-Ecke, Früchte, Gemüse etc. Wir hoffen, das gefällt den Leuten, denn unser Laden ist ihr Laden.

Verkauft ihr dann auch selber im Laden, Noura und du?
Ja, wir werden beide dort arbeiten, auch im administrativen Bereich. Bestellungen bei Lieferanten machen und Bestellungen an Kunden aussenden, denn wir liefern ja auch. Bestellungen können unter www.vracboulevard.ch gemacht werden.

Woher kommen die Produkte, die ihr verkauft?
Gemäss unseren Recherchen wollen unsere Besucher lokale Bio-Produkte. Also arbeiten wir mit Produzenten aus der Region. Um das Sortiment zu komplettieren, haben wir auch einzelne Produkte aus dem Ausland, wie getrocknete Mango und getrocknete Banane zum Beispiel.

Was tust du privat für die Nachhaltigkeit?
Ich verbringe meine Ferien in der Schweiz, im Gegensatz zu vielen in meinem Umfeld. Ich liebe unser Land: zu Fuss, mit dem Velo, auf den Seen. Es ist ein Glück, auf so wenig Fläche eine derartige Vielfalt zu haben mit Bergen, Wiesen, Seen, etc. Viele sagen bei der Pension «Eigentlich ist unser Land so schön. Warum so weit reisen?», ich werde erst gar nicht so lange warten, um die Schönheiten in unserem Land zu erkennen.

Gibt es ein Motto oder Spruch, der für dich wichtig ist?
Eine junge Frau hat mir während dem Crowdfunding-Stress einen Spruch gesagt, der euch hoffentlich auch Flügel verleiht: «What if I fall? - Oh, but my darling, what if you fly?» - Erin Hanson

Welches Unverpackt-Produkt ist dein absoluter Favorit?
Müesli und Cornflakes!

Warum sollten Deutschfreiburger bei euch einkaufen?
Ich spreche gerne Deutsch :-)

Wie lautet das “Erfolgsrezept”?
Fragt uns in drei Jahren. Viele Unternehmer sagen: Arbeit und Leidenschaft. Im Moment erfüllen wir die Kriterien.

Was ist euer Plan für die Zukunft?
Einige haben schon nach einem Heimlieferservice von Unverpackt-Produkten gefragt. Wir müssen also ein Pfandsystem einführen für die Behälter und Gefässe.

Wo wollt ihr hin mit «vrac boulevard»?
Essen einkaufen ist essenziell. Aber kochen? Wir möchten gerne Kochkurse anbieten und Kurse zur Herstellung von Geschirrspülmittel, Shampoo, Waschmittel etc. Der erste Kurs findet am 9. November statt: «Du sac au bocal» um den Leuten das "Zero Waste"-Einkaufen zu erklären und zeigen.

Wenn du dich entscheiden musst; was findest du wichtiger: unverpackt oder Bio?
Unverpackt. Aber das ist eine grosse Debatte. Es ist sehr schwierig, in so einem Fall zu entscheiden.

Ein Wort von Skipperin

Besuche mit Wisch und Weg

Wenn jemand bei ihr zu Besuch kommt, darf, muss oder soll er die Schuhe anbehalten dürfen. Schuhe gehören doch zum Outfit eines jeden Besuchers. Gut, wenn er will, darf er die Schuhe draussen lassen, er sei dennoch herzlich willkommen, der halbfertig gestylte Sockentreter. Skipperin hat gelernt, sich für Besuche der Einladung entsprechend rauszuputzen, also gehören Schuhe dazu. Sex and the City sei Dank erfahren, dass sogar teure Schuhe bei krabbelnden Kindern vor die Türe abzulegen seien, aber auch gestohlen werden könnten (Beim Sport empfiehlt sich, das Schuhwerk – und es müssen nicht mal Choos sein! – immer mit in den Spind einzuschliessen und nie ins öffentliche Schuhregal zu legen. Das ist ein handfester Tipp, im Fall).

Also, der Besuch putzt sich raus, die Gastgeberin putzt. Vor dem Besuch. Kennt ihr das?

Nach dem Besuch nochmals? Überall ist es so sehr aufgeräumt wie bei den anderen, und wir denken, der Besuch komme bestimmt nicht wegen uns, sondern nur, weil wir vorher blitzeblank (geht auch nur oberflächlich) geputzt haben? Vor dem Besuch ist nach dem Besuch: Reinigen. Kleiderbügel befreien, weil alle besetzt sind. Gläser wegen Wasserflecken kontrollieren und meist grad alle polieren. WC-Papier und –Brille checken. Etwas Kerzen und Duftstäbe hin. Alles, was unnütz oder vergraut in Vasen rumsteht, weg (geht in Schränke, die kein Besucher öffnet, oder direkt in den Vorgarten verstaut.) Vorher Staubsaugen, heisst nachher genauso.

Tipp: Keine Blätterteiggebäcke servieren – und ja keine Chrämlis oder fettige Wurst, wenn Kinder dabei sind. Alles, was nicht nach „Schöner Wohnen“ aussieht, oder nach „kreativ spielenden Kindern“, wegräumen (Schrank rein, Türe zu)! Am besten funktioniert ein separater Kindertisch mit Rüebli und Gurken (ohne Dip. Und um Himmelswillen keine Cocktailsauce servieren, die klatscht überall in Rosa.) Beilage? Tuc gehen nicht, Darvida auch nicht und Chips verwandeln kleine Krümelmonster in echte Monster. Das gilt übrigens auch für erwachsene Menschen, die nicht mehr oder schon bald wieder sabbern.

Wieso also all die Sorgen und der ewige Vergleich mit anderen, perfekten Gastgebern? Der himmlische Staubsauger landet sowieso auf den irdischen Boden, wenn der Besuch wieder gegangen ist. Ob mit oder kleinen, mehr oder weniger braven Kids. Ob mit oder ohne helfenden Mann. Ob mit oder ohne Putzfee: Der Besuch kam – wegen DIR. Vergleiche hat er dennoch angestellt, was DU besser machst. Drum lasst uns aufhören, mit oder ohne dem „Schöner Wohnen-Schöner-Familie-Schönen-Kindern“ – weil ihr es euch wert seid! Ansonsten gilt: Wisch und Weg mit solchen Gästen.

Zübele olé

In diesen Tagen sind wir etwas - naja - hypochondrisch unterwegs. Die Kälte macht uns zu schaffen und all die verschnupften Leute im Dorf, im Bus und auf dem Zug machen uns Angst. Gestern versammelten sich ja zu Ehren der Zübela ganz, ganz viele Leute in unserer Nachbarstadt Bern. Wart ihr auch da?

Was uns freut: D'Zübela ist ein Wundermittel. Sie wirkt entzündungshemmend, desinfizierend und antibakteriell. Bei Husten oder Halsweh hilft Zwiebelsirup. Bei Ohreweh und Atembeschwerden helfen Zwiebelwickel. Ihr braucht dafür nur zwei Zwiebeln, ein Küchentuch und eine Bettflasche. Im Sommer hilft eine aufgeschnittene Zwiebel auch bei Insektenstichen; aber der Sommer ist ja weiter denn ja aktuell, von daher lassen wir das mal...

So, wer hat sich nun einen Zwiebelkranz geholt? Ob aus feierlichen oder gesundheitlichen Gründen, wir freuen uns auf eure bunten Konfetti-Fotos und Fliischmärit-Videos! Gerne an 079 950 15 71, merci!

Nicht verpassen!

Adventsausstellungen und Weihnachtsmärkte in unserer Region

Zur vorweihnachtlichen Stimmung gehören die romantischen Adventsausstellungen und Weihnachtsmärkte einfach dazu. Staunen, Bummeln und vielleicht sogar einen kleinen Glühweinmarathon hinlegen ;-)

Hier findet ihr die Daten für die kommenden Anlässe in unserer Region. 

bis Do, 19.12.2019
Weihnachtsverkauf
ssb - Sensler Stiftung für Behinderte
Tafers und Schmitten

bis Di, 24.12.2019
Weihnachtsausstellung
Green-Power, Tafers 

Do, 12.12.2019, ab 16.00 Uhr
Weihnachtsmarkt
Kerzers

Fr-So, 13.-15.12.2019, Fr 16.00 Uhr / Sa/So 10.00 Uhr
Weihnachtsmarkt
Murten

Fr-So, 13.-15.12.2019, Fr 17:00 - 21:00 / Sa 10:00 - 20:00 / So10:00 - 18:00
Handwerker-Weihnachtsmarkt
Maison du Quartier d'Alt, Freiburg

Sa, 14.12.2019
Weihnachtsmarkt
Plaffeien