Das grosse PLAKATraten

Lösung wurde korrekt eingegeben!

*Du weisst noch nicht, was PLAKATraten ist? Dann kann du es unten nachlesen!

Stand 18. Februar 17:15 Uhr: Die richtige Lösung wurde am Freitag, 15. Februar eingegeben von Adélie Clément, Stefan Hayoz, Michael Huber, Livia Johner, Eveline Brünisholz und Adrian Brünisholz. Die Abstimmung ist geschlossen. Morgen Dienstag, 19. Februar um 12.30 Uhr wird per Facebook Livestream der Gewinner ermittelt. Hier auf skippr folgt ein Link dafür.


Wie wird PLAKATraten gespielt?

Jeden Tag bis um 16 Uhr könnt ihr hier auf skippr mittels untenstehendem Teilnahmeformular für einen Buchstaben abstimmen. Der meistgewählte Buchstabe erscheint - wenn im Lösungssatz vorhanden - am selben Abend auf dem Plakat in Tafers.

Ausserdem könnt ihr jederzeit (aber maximal einmal pro Tag) den Satz auflösen, wenn ihr glaubt, die Lösung zu kennen. Der Gewinner erhält einen Reisegutschein von FRI Travel im Wert von CHF 1000.-

Es gelten die folgenden Regeln:

- Ä = AE, Ö = OE, Ü = UE

- Pro Person und Tag ist nur eine Teilnahme möglich. Mehrfachteilnahmen werden gelöscht.

- Bei mehreren korrekten Einsendungen vom Lösungssatz am selben Tag entscheidet das Los.

- Wir spielen so lange, bis der Lösungssatz erraten wurde oder wir die Miete für die Plakatfläche nicht mehr bezahlen können ;-)

- Über das Gewinnspiel wird keine Korrespondenz geführt.

- Änderungen vorbehalten.

Freibuger Filmemacher in Zürich

Vom 13. bis 17. März 2019 finden in Zürich die Schweizer Jugendfilmtage statt.
Ein Festival, welches die jungen Filmemacher der Schweiz zeigt und prämiert.

In verschiedensten Kategorien werden viele Filme gezeigt und von einer Jury bewertet und mit einem Gewinn von bis zu 1000.- ausgezeichnet.

In der Kategorie D, da wird auch ein Freiburger Film gezeigt.
Der Film heisst "Open Minded" und wurde von David Ngyuen aus Marly produziert.

Und einen kleinen Vorgeschmack auf den gut 4 Minütigen Film gibt es hier:

Reisetipp von FRI Travel

☀ SÜDOSTAUSTRALIEN ☀

Anreise: Entscheiden Sie selbst, mit welcher Fluggesellschaft Sie nach Sydney, Melbourne oder Adelaide fliegen. Sei es mit Emirates, Etihad Airways, Singapore Airlines usw. Legen Sie unterwegs ein «Stopover» ein. Für die passende Flugverbindung bin ich Ihnen gerne behilflich.

Generell / Aktivitäten: Sydney zählt zu den schönsten Städten der Welt – zu recht! Hauptanziehungspunkte sind der natürliche Hafen, die zahlreichen Strände sowie The Rocks, die Hafenbrücke und die kühne Architektur des Opernhauses. Zwischen Melbourne und Adelaide befindet sich eine der schönsten Küstenstrasse der Welt: The Great Ocean Road. Seltsame Felsformationen, Wasserfälle, eine reiche Tierwelt, eindrucksvolle Aborigines-Kunst und ein grosses Netz an Wanderwegen charakterisieren den riesigen Grampians National Park. Und auf keinen Fall sollten Sie Kangaroo Island verpassen! Diese liegt 16 km vor dem Festland. Nirgendwo sonst in Australien treffen Sie auf eine solche Kombination von einheimischen Tieren wie Kängurus, Koalas, Seelöwen, Schnabeltieren und Pinguinen.

Unterkunft: In Australien gibt es jede Art von Unterkunft. Wie wäre es mit einem Camper? Perfekt für diesen Teil von Australien zu erkunden. So ist man flexibel und kann seine Tage individuell planen.

Ein Muss: Wellenreiten! Zumindest sollten Sie es mal versuchen. Vor allem New South Wales eignet sich hervorragend dafür. Es gibt viele Surfschulen und Surfcamps in dieser Region.

Von Dominik Raemy, Reisekaufmann, FRI Travel Schwarzenburg

RadioFr. News l 18.02.2019

Vermisstmeldung

Vermisst wird seit gestern Nachmittag Gianluca M. Er ist 15-jährig und wohnt in Flamatt.

Gianluca ist 1.70 Meter gross, schlank, hat braune Haare und einen Leberfleck auf der linken Wange. Er trägt eine schwarze Hose, eine khakifarbene Jacke und blaue Schuhe. Er verliess sein Zuhause auf einem roten Velo.

Gianluca spricht italienisch und schweizerdeutsch. Wer etwas über seinen Aufenthalt weiss, soll sich bei der Kantonspolizei Freiburg melden. (Bild: KapoFR, zvg)

skippr Wochenumfrage KW 07

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen.

Und hier noch die Abstimmung von vorletzter Woche:

Im Kanton Freiburg wird kein einheitlicher Mindestlohn eingeführt
31% Finde ich gut, die Firmen sollen das selbst entscheiden können. / 9% Interessiert mich nicht. / 60% Schade, da besonders Frauen schlecht verdienen.

Freiburg bleibt Paradies für Autopendler
7% Man sollte auf den ÖV wechseln. / 71% Da bin ich froh, ohne Auto könnte ich nicht zur Arbeit fahren. / 13% Interessiert mich nicht. / 9% Der Abzug den man machen kann ist viel zu hoch.

Kaum Durst auf Cardinal
44% Mir egal. / 31% Bier ist Bier, Cardinal gehört ja Feldschlösschen. / 25% Ich trinke grundsätzlich nur Cardinal.

 

Ein Wort von Skipperin

Anna und die gemeine Kiefernwanze

Vor ein paar Tagen waren die Blätter des Tages voll vom Buchdrucker – ein gemeines Familienmitglied der Borkenkäfer in Freiburger Gehölzen. Auch im Holz, gut eingepackt schlummert im Fensterrahmen eines Mädchenzimmers die Kiefernwanze.  Die will jetzt raus.

Ein schöne Vorlage für ein Horrorbuch: Anna und die gemeine Kiefernwanze. Es handelt sich auch um ein lästiges Parasiten-Tierchen, das wegen der grossen Sommerhitze 2018 bestens überwintert und überhaupt hier in unseren Gefilden einnistet.

Die Kiefernwanze ist harmlos, wenn du sie einfach lässt. Nie zerquetschen, und wenn, nur sachte mit dem Absatz eines festen Schuhs, weil die beginnt im Todeskampf zu stinken. Ihr verwandter Bruder heisst übrigens Stinkwanze.

via GIPHY

Anna hört sie im Bett, wenn sie nachts vom Fensterrahmen ins innere Warme fallen. Tagsüber im Freien an der Fassade ist ihnen jetzt dank Dorit und Doris wohlig. Der Panzer ist fest, deshalb tönen die nach dem freien Fall. Sie hätten so dehnbare Beine, meint sie. Gruselig. Und die wollen doch alle zu ihr ins Bett, weil die Wärme suchen. Das tönt nach einem schlechten Traum, aber es stimmt nach eigenen Käferrecherchen: besonders südseitig finden sich so beige-braun gemusterte Käfer mit Dinozeichen auf dem festen Rücken, deren Panzer knackt, wenn du sie sachte, eben sachte, mit dem Absatz killst. Anna schiebt Terror, weil die Schale sei so wie eine Schildkröte, und Google sage, die kämen von importierten Weihnachtsbäumen, diese Kieferwanzen. Dabei, es gab gar keinen Weihnachtsbaum. Noch wäre der importiert gewesen.

Biologisches Kammerjagen gehe nicht, aber eine Wespenzucht anzulegen, das sei effektiv – Zum Glück gibt es die hier schon. Der schnellste Tipp sei, mit einem Blatt Papier die Käfer einzusammeln und aus dem Fenster zu werfen. Oder ins Gefrierfach zu legen. Keine Ahnung, wie schnell die Kieferwanzen sind, aber die Vorstellung von den dehnbaren Beinen lässt Höchstgeschwindigkeits-Züge vermuten.  Bis sie wieder im Mädchenzimmer landen.

PS: Wir bleiben in einem Härtetest dran, ob die marmorierte Baumwanze ekliger stinkt als die Kiefernwanze.  Beide gehören zur Gattung der verschleppten Insektenarten. Nach dem Buchsbaumzünsler und der Kirschessigfliege.

Regio Sport

Unihockey

In letzter Minute und in Hitchcock-Manier qualifizierte sich Floorball Fribourg am letzten Wochenende als achter und somit als letzte NLB-Mannschaft für die Playoffs. In der Best-of-five Serie geht es gegen den Qualisieger aus Sarnen.

Im ersten Spiel auswärts gelang den Freiburger leider keine Überraschung. Sie verloren mit 5:2. Bis zur 43 Minuten war man jedoch noch mit 2:1 in Front. Der Spielverlauf sollte den Unihockeyaner aus Freiburg also Mut verleihen für das zweite Spiel. 

Uns so kam es auch. Das zweite Spiel vom Sonntagabend gewannen die Freiburger mit 6:5 und konnten die Serie ausgleichen. Nach dem ersten Drittel führten sie jedoch noch klar mit 4:0, ehe man die Gäste aufkommen liess. Der entscheidende Treffer erzielte Kaeser in der 54 Minute zum 6:5 Heimsieg. 

Volleyball

Die PowerCats siegen auch gegen Volley Lugano gewohnt souverän in drei Sätzen. Die Gäste aus dem Tessin waren aufsässig und gewillt, aber gegen die Erfahrung und Spielklasse der Düdingerinnen hatten sie keine Chance. In der Tabelle führt man weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung auf Sm'Aesch Pfeffingen.

Eishockey

Nach dem wichtigen Sieg der Düdingen Bulls unter der Woche gegen Star Forward musste man am Samstag gegen den Leader der Playouts aus Seewen ran. Leider konnte man den Schwung vom Sieg nicht mitnehmen und verlor mit 3:1. Kurz vor Schluss hat man in einem Powerplay noch die Möglichkeit auszugleichen, doch die Scheibe will einfach nicht ins Tor. 15 Sekunden vor Ende gelang dann für die Schwyzer das entscheidende dritte Goal.

 

Digitale News und Umfrage

Kennt ihr schon die neuen Emojis?

Die finale Emoji-Liste für 2019 wurde nun vom Unicode Konsortium bestätigt. Sie beinhaltet 230 * neue Emojis, die im Laufe dieses Jahres auf den meisten Plattformen (wie WhatsApp, Facebook etc.) verfügbar sein werden. skippr verrät euch, welche Emojis auf uns warten...

Es gibt neu nicht nur Flamingo, Otter, Blindenhund, Waffel, Hindu Tempel, Knobli und Falafel, sondern auch neue Farben für Kreise und Quadrate, sowie ein weisses Herz. 

2019 wird vorallem auch das Spektrum der Menschen erweitert, die dargestellt werden können: So gibt es Menschen mit verschiedenen körperlichen Beeinträchtigungen, ein genderneutrales Paar, sowie Emojis, die einen Mix zulassen aus Hautfarben für das händchenhaltende Paar.

Hier sind unsere Favoriten:

* Von den neuen 230 Emojis sind 59 ganz neu, 75 wenn die Gendervariationen miteinbezogen werden und 230 wenn alle Hautfarboptionen mitgezählt werden.

Umfrage:
Mit welchen vier bisherigen Emojis würdest du Deutschfreiburg beschreiben? Schicke uns ein WhatsApp an 079 950 15 71. Wir sind gespannt auf eure Inputs :-)

News RadioFr. | 16.2.19

Gottéron reagiert und gewinnt

Nach einem wiederholt harmlosen Auftritt in Lausanne waren die Drachen unter Druck und mussten das so wichtige Spiel gegen Biel gewinnen.

Dementsprechend startete das Team von Mark French konzentriert in die Partie und hatte mit Schmutz und Slater gute Chancen für ein frühes Tor, doch es dauerte bis in die 11. Minute, ehe Betrand nach einem Schuss hinters Tor von Chavaillaz zur Führung einnetzen konnte. Die Mannschaften neutralisierten sich trotz der Führung von Gottéron weiterhin, bis Künzle mit einem Konter kurz vor Schluss des ersten Drittels ausgleichen konnte. Jedoch nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn war es Marchon, welcher mit einem satten Schuss Gottéron erneut in Führung schoss.

Im zweiten Abschnitt waren dann nur 2 Minuten gespielt, als Mottet Bykov wunderschön in Szene setzte und dieser aus spitzem Winkel zum 3:1 traf. Biels Antwort kam aber postwendend und wieder war es Künzle, der mittels Konter verkürzen konnte.

Im weiteren Verlauf gab es Chancen auf beiden Seiten, doch beiden ex-NHL-Torhüter Berra und Hiller parierten alles und so kam Gottéron zu einem hart erkämpften, aber nicht unverdienten Sieg gegen Biel und gewann wichtige 3 Punkte um ein Playoffticket.

News RadioFr. | 16.2.19

Rekord für Murtner Eisbahn

Die Saison der Eisbahn in Murten geht morgen mit einem neuen Rekord zu Ende.

Seit Anfang November wurden insgesamt 16‘000 Gäste gezählt - so viele wie noch nie. Dies sagen die Verantwortlichen von Murten Tourismus im Murtenbieter.

Die Eisbahn beim Berntor wird seit acht Jahren aufgestellt. Finanziert wird sie durch die Gemeinden und Sponsoren.

Gottéron-Blog

Fünf amerikanische Redewendungen zur Playoff-Qualifikation


« It ain’t over until the fat lady sings »
 
« Es ist nicht vorbei, bis die fette Dame singt », pflegte der ehemalige Gottérontrainer und letztjährige ZSC-Meistercoach Hans Kossmann jeweils gegenüber Journalisten auf Englisch zu sagen. Mit dieser Oper-Metapher meinte Kossmann jeweils, dass die Qualifikation oder eine Playoff-Serie erst fertig ist, wenn die Schlusssirene der letzten Partie erklingt. In der Oper ist dies meistens der Fall, wenn die stärkste Stimme, die fat lady, nochmals richtig ihre Röhre ertönen lässt. In dieser Saison passt die kossmanische Aussage zu der Hauptrunde wie die Faust aufs Auge, denn um die Playoff-Plätze wird bis zur letzten Spielsekunde der Qualifikation gekämpft.

« It’s money time »
 
Mit dieser englischen Sportredewendung wird in Nordamerika die entscheidende Zeit eingeläutet, in der es um Sieg oder Niederlage, um Erfolg oder Misserfolg geht. Biel, Ambri, Langnau, Lugano, Genf, Lausanne und Zug: Das sind die übrigen Gegner der Drachen in der laufenden Qualifikation. Aus den letzten sieben Spielen braucht Freiburg-Gottéron wohl mindestens vier Siege, um sich für das Playoff zu qualifizieren. In den vergangenen Saisons reichten jeweils 66-71 Punkte für die Qualifikation. In dieser Saison benötigen die Drachen wohl mindestens 75 Punkte, um in den Genuss der Endrunde um den Meistertitel zu kommen.

« The winner takes it all »
 
Dies ist nicht nur ein Song von ABBA, sondern eine im Sport häufig verwendete Redewendung. Nach diesem neudeutschen Sprachgebrauch steht der Sieger am Schluss als Held und der Verlierer mit leeren Händen dar. Eine knapp verpasste Playoff-Teilnahme gilt als Scheitern. Schafft Freiburg-Gottéron den Sprung in die Playoffs, sind die Höhen und Tiefen dieser Saison schnell vergessen und die Gottéron-Fans werden ihr Team feiern. Wird das Playoff verpasst, dann wird diese Saison bittere Spuren hinterlassen.

« Have someone in your corner »
 
Diese Redewendung stammt aus dem Boxen. « Du musst jemanden in deiner Ecke haben », heisst soviel, dass du stets Unterstützung brauchst. Freiburg-Gottéron benötigt in den letzten Saisonspielen den Support der Fans unbedingt. Zu Letzt waren in der BCF-Arena vermehrt Pfiffe zu hören. Insbesondere bei der Heimniederlage gegen Rapperswil gab es für das French-Team ein gellendes Pfeifkonzert. Der Unmut der Fans kann aufgrund der dargebotenen Leistungen verstanden werden, ist jedoch höchst kontraproduktiv. Freiburg-Gottéron braucht seine Anhänger, um die Playoff-Qualifikation zu schaffen. Also denkt daran liebe Gottéron-Fans, ihr seid gemäss der Redewendung der « someone in Gottérons corner »!

« Come on Gottéron, do it! »

#HochDieHändeWochenende

Merci Dorit!

Ungetrübter Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel - von Murten über Flamatt bis in den Schwarzsee gab es am Freitag schon frühlingshafte 9 bis 12 Grad.

Blickt man auf die Wetteraussichten der nächsten Tage, kann man sich freuen: Das aktuelle Hoch mit dem Namen Doris hält an. Die Sonne strahlt und Frühlingsfreunde kommen voll auf ihre Kosten - bei Temperaturen über 10 Grad! Die Nächte sind weiterhin frostig.

Übrigens, auch nächste Woche soll es warm weiter gehen. Aber bizli wolkiger und wechselhafter:

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 4/4

Hier kommt Romeo

Für ihn wendet sich das Herzblatt, da ist sich Skipperin aber so was von sicher. Kieran weiss sehr viel über tiefe Herzgeschichten - das mit seinen jungen Lenzen, auch darüber was passt und eben nicht zusammen passt, um unter die Haube zu kommen. Selbsterfahrung und eine weise-selbstkritische Reflexion auf der Herzreise darüber zu erzählen, geht bis zu den Haarwurzeln - Hut ab! Kieran kennt den Herzschmerz genauso, wie die Richtung seiner Fühler, die er nach einem neuen Herzmenschen ausstreckt. Romeo findet seinen Romeo, das steht fest. Es darf also im letzten Kapitel der Herzgeschichte etwas süss-sauer sein, nicht gruselig wie an Halloween, mehr bitter-sweet, wie Campari und Liebe eben auch schmecken können. Happy Kieran! Wir sind mit ganzem Herzen bei dir, mit Haut und Haaren ;-)

Und ihr, wie habt ihr mit Valentina oder Valentin den hochgepriesenen und gerne als den hoch kommerziell-extraignorierten 14. Februar verbracht? So wie jeden Tag im Jahr ;-) täglich mit roten Rosen, Kerzenlicht und Komplimenten?

Skippr möchte es ja gerne wissen, auf welcher Etappe der vierteiligen Herzreise ihr mitreist und was euch besonders gefallen hat. Meldet euch, falls Lust dazu! Sonst lernt mal Taxifahren! Skipperin wüsste wie.

Auf Herzreise mit resQshock - Stromstoss für’s Leben

Jedes Taxi kann!
Wenn jeder Laie in den ersten drei lebensrettenden Etappen Notfallhilfe leisten kann, kann das dein Gegenüber auch. Auch wenn er keine Ausbildung hat. Zum Telefon greifen kann er, das Herz drücken auch.

Doch was, wenn Nachbarn weg, Kids in der Schule  oder der Laden zu: dann ist das dichte Netz an Taxis in der Schweiz eine Möglichkeit vor Ort, den Herzkreislauf mit einem Stromstoss zu retten. Das Ziel, so schnell wie möglich die Dichte an Defibrillatoren zu verdichten, an dem arbeitet resQshock unter anderen mit Partnern wie die Taxiunternehmen. Wer ist interessiert, sich darüber zu informieren? Es kostet wenig, Menschenleben zu retten, unterwegs ist ein Taxi sowieso. Platz braucht es auch kaum. Etwas Ausbildung tut gut. Auch das kann resQshock anbieten: alles aus einer Hand, wenn es um Notfallszenarien, -installationen und -hilfe bei Herzkreislaufstillstand geht. Referenzen haben wir gesammelt, zusammen mit dem Verband Taxi Suisse, damit ein Erfahrungsaustausch möglich wird. Also, Taxi Driver, die ihr mit Herzmenschen durch die Schweiz rollt, meldet euch am besten via Telefon  -  dann seid ihr im wahrsten Sinne des Wortes für sichere Menschenleben am Fahren. 

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

Teil 3 - Eveline & Alessandro

They hit the road – sie machten sich vor langer Zeit auf eine gemeinsame Herzreise auf, die durch dick und dünn, von Österreich ins Tessin nach Meyriez geführt hat. Unter ihnen bleibt vieles kurzweilig und bewährt, weil sie sich nie verloren haben. Alessandro musste zwar zu Beginn auf Eveline warten, bis es bei ihr gefunkt hat – sprich, Zeit für ihn hatte;-) Wie schön, hat der Glückspilz gewonnen und sie ihre Prinzenrolle gefunden. Das Feuer ist nicht erloschen, weil Beide nie vergessen haben, aufeinander zu fliegen. Dies als eingespielte Crew mit flügge gewordenen Kindern. Ein paar Tipps dazu bekommt ihr im dritten Teil ans Herz gelegt – der damalige  Ehevorbereitungskurs, wie es die alte Heimat Österreich gesetzlich vorgab, haben Eveline und Alessandro in ihre eigenen Worte gefassst.


www.resqshock.ch

 

Teil 2 - Indra & Pesche mit Klein’ Ena

Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche
Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!

 

Teil 1 mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

Draussen gemütlich warm, drinnen gemütlich im Hygge-Stil

Was bedeutet "Hygge" (ausgesprochen „hügge“)? Das dänische Wort wird oftmals mit „Gemütlichkeit“ übersetzt, doch es ist viel mehr: herzliche Atmosphäre, das Gute des Lebens geniessen, das warme Licht der Kerzen, Freunde und Familie etc...

Sei präsent. Vergiss die Sorgen des Lebens. Sei dankbar. Verbring mehr Zeit mit den wichtigen Menschen in deinem Leben.

Vorschläge für hyggelige Aktivitäten:

- Handy ausschalten

- Spaziergang machen

- Bad nehmen

- Kerzen anzünden

- Im Cheminée ein Feuer machen

- Kuschelsocken anziehen

- Meditieren

- In flauschige Decke kuscheln

- Buch lesen

- Musik hören

- Fotoalbum anschauen

- Tee oder heisse Schoggi trinken

- Kuchen backen

- Brettspiel spielen

- Lisme

- Früh ins Bett gehen

- ...am nächsten Morgen dort frühstücken ;-)

skippr hat für euch auf Pinterest 40 Inspirationsideen für hyggelige Einrichtung zusammengestellt. Auch wenn ihr gerade nicht Zeit und Geld habt für Neueinrichtung, es tut schon nur gut, die Bilder anzuschauen :-)

skippr Resterezept

Was tun mit Häppere-Resten?

Du hast Kartoffeln (am besten mehligkochende) vom Vortag übrig und weisst nicht, was du damit anstellen könntest? Da kommt unser hauseigenes Kartoffelspätzli-Rezept ja gerade richtig! Die Spätzli sind in 20 Minuten auf dem Tisch und superfein. Vom Geschmacks- und Konsistenzerlebnis etwas zwischen Gnocchi und... Spätzli halt ;-)

Zutaten

300 g Kartoffelreste
300 g Mehl
2,5 dl Milch
3 Eier
1 TL Salz
bizli Muskat

Zubereitung

Kartoffeln schälen und fein stampfen.

Restliche Zutaten zugeben und mischen.

Den Teig schlagen, bis er Blasen wirft.

5 Minuten stehen lassen, dann nochmal kurz durchschlagen.

Teig peu à peu durchs Spätzlisieb ins kochende Salzwasser drücken.

Fertige Spätzli mit einer Kelle abschöpfen und in eine Bratpfanne geben.

Vor dem Servieren in Butter schwenken.


Tipp: Mit einer Schwetti Chili-Käse von der Käserei schmeckt das wunderbar und braucht keine Sauce! Oder was würdet ihr euch dazu vorstellen?

Schon mal probiert?

Erstaunlich aber wissenschaftlich belegt:

Bäume umarmen ist gesund



Diese Technik heisst Waldbaden („Shirin-Yoku“). Sie wurde aus Japan importiert und hatte sich dort schon in den 1980er Jahren etabliert.

Es kostet nichts und ist sehr einfach zu praktizieren: Geh in einen Wald, wähle einen Baum – den Baum, der dich anzieht, nähere dich ihm sanft und umarme ihn. Leg deine Wange gegen die Rinde, schliesse deine Augen und atme langsam.

Bleib einen Moment so, nutze den gegenwärtigen Moment und danke vor allem dem Baum, bevor du ihn verlässt.

Waldbäder sollen Depressionen, Stress, Angst und Müdigkeit reduzieren.

Gibt es das in Deutschfreiburg auch? Habt ihr schon Leute beobachtet, die das machen oder praktiziert ihr das selber? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen.

Hier ein kleines Video:

Carte Blanche #71

Geht Stadtfreiburger-Deutsch unter?

Ein Artikel in der NZZ vom 18.1.2019 beschreibt den Wandel der Deutschschweizer Mundarten. Die Autorinnen der Uni Zürich haben Online-Umfragen gemacht und mit diesem Material u. a. die Sprache der Grosseltern und ihrer Enkel verglichen. Wo ist der Wandel am grössten? In Freiburg! Eine der Schlussfolgerungen ist: In der Stadt Freiburg verstehen sich Grosseltern und Enkel kaum mehr, weil sie so andere Wörter brauchen – in Baar/ZG gibt es kaum Unterschiede. Dies sind die zwei Extremorte in der Deutschschweiz.


Als Begründung für die Veränderungen in der Stadt Freiburg werden die wachsende Mobilität der Leute, Minderwertigkeitsgefühle sowie die Anpassungslust und Offenheit der Städter gegenüber neuen sprachlichen Entwicklungen angegeben. Das sei in Baar umgekehrt, die Ortsmundart sei auch bei Kindern hoch im Kurs. «Sich anzupassen, ist meist leichter, als anders zu sein», schlussfolgern die Autorinnen und sehen Randdialekte verschwinden.


Ich kann die gesammelten Ergebnisse aus den Jahren 2013-17 nachvollziehen, bin aber mit den Schlussfolgerungen nicht einverstanden. Ich habe andere Erklärungen dieser Daten.

– Zuerst eine Präzisierung: Es geht um die Stadt Freiburg und nicht um Deutschfreiburg. Und es geht im Porträt um einen Siebenjährigen, der in seinem Leben noch viele alte Begriffe ausgraben und viel Stolz auf seinen Dialekt entwickeln kann. Und es geht ums aktive Brauchen von speziellen Wörtern – passiv verstehen sich Grosseltern und Enkel immer noch problemlos. Nur zum Relativieren.

– Heutige Grosseltern von Jugendlichen sind in den 1940er/50er-Jahren auf die Welt gekommen. Als deutschsprachige Städter lebten sie wohl in der Unterstadt und erlebten da noch die alte Welt – arm, abgeschottet, von Kirche und (welschem) Staat unterdrückt. Der starke Deutschschweizer Sprachwandel nach dem Zweiten Weltkrieg hat das katholische Freiburgerland auf seiner Insel weniger betroffen. Trütscha, Pärisou und Fageta und viele andere Begriffe haben in der Abgeschiedenheit den ersten Schub überlebt. Aber längst haben die Freiburger punkto Mobilität und Schulbildung aufgeholt. Immer mehr Jüngere geben nun sprachliche Exotismen auch auf – einfach viel später als in anderen Regionen. Also: Die gleiche Befragung hätte vor 50 Jahren vielleicht das umgekehrte Bild zwischen Baar und Freiburg ergeben.

– Wer sagt auf Freiburgerdeutsch schon emüf für "hinauf"? Höchstens Zuwanderer (vgl. Walliser embrüf). Die Ergebnisse zeigen aber eine breite Verteilung von wùy über ufe bis emüf. Offenbar nennen auch 2.- und 3.-Generatiönler in der Stadt ihre Sprache Freiburgerdeutsch, auch wenn sie im Alltag viel von ihrem Elterndialekt einbringen. (Vergleichbar mit den vielen Reformierten im Sensebezirk, deren Familien teilweise seit 180 Jahren im Senseland leben. Was anders als der Sensebezirk ist deren Heimat?). Hier haben die Autorinnen recht: Altes Stadtfreiburgerdeutsch ist auch daheim von Französisch sowie deutschen Mundarten minorisiert. Kein Wunder sagt eine Gewährsperson: «Üsa Dialäkt isch spezieu, as verstöö na nid ali. U du muesch de würklich a huufe Energie u Chraft haa, dass du de dezue stiisch, zu dim Dialäkt.» Die Jungen verlieren die Lust daran und passen sich rasch an – in Richtung Welsch und zu anderen Dialekten. Offenbar haben Mutter und Grossmutter ebenfalls mehrere Anpassungsregister. Das hat vielleicht den Buben auch geprägt.

- Die Studie zeigt meiner Ansicht nach, dass die historische Verbindung zwischen Stadt Freiburg und dem Senseland am Bröckeln ist. Der Anteil Deutschsprachiger in der Stadt nimmt seit 40 Jahre stark ab. Er wird noch auf einem knappen Fünftel gehalten (sozusagen künstlich) von Deutschschweizer Uni-Studenten, -Mitarbeitern und solchen, die nach der Uni hängengeblieben sind. Die Sensler selbst besuchen Freiburg seltener. Sie gehen immer öfter nach Bern in den Ausgang, zum Einkaufen und Arbeiten. Aus der Sicht der Zweisprachigkeit ist höchst bedauerlich, dass die Sensler diesen Alltagstrumpf aufgeben. Aber noch schlimmer ist es für die alteingesessenen Stadtfreiburger. Sie verlieren ihre historischen Freunde und spüren deren Wertschätzung für die gemeinsame Sprache nicht.

– In einer globalisierten Welt werden Heimat und Heimsprache wichtiger – in der deutschen Schweiz boomen Dialekte wie noch nie. So wird sehr oft Mundart geschrieben. Viele Leute heben alpine Randmundarten wie das Senslerdeutsche lobend hervor. Immer mehr Sensler tragen viel selbstverständlicher ein leicht angepasstes Senslerdeutsch nach Bern oder Zürich als vor 30-40 Jahren. Und sie erhalten dafür Komplimente! Diesen Kulturwandel scheinen Stadtfreiburger weniger mitzubekommen.

Was tun? Sensler, unterstützt eure sprachlichen Verwandten in Freiburg, indem ihr euren Dialekt in die Stadt tragt und ihnen zeigt, dass man diesen mit Stolz brauchen kann. Denn wie sagen die Autorinnen so schön: «Sprache und Identität sind stark verwoben. Wie stark sich jemand an andere anpasst, hat auch mit seiner Persönlichkeit zu tun.» An der Liebe zu Sprache und Heimat gilt es in Freiburg zu feilen, damit Grossmutter und Enkel sich noch lange verstehen.

NZZ am 18.1.2019


Christian Schmutz