Essen und Trinken mit Aussicht

Gesucht: eure liebsten Bergbeizen

Die grossen Lockerungen betreffen nicht nur die Städte, sondern auch in den Bergen kann man wieder einen Kaffee, ein Bier oder ein ganzes Menü geniessen. Das feiern wir - und sind gespannt, wo ihr am liebsten verweilt...

Dusse-Trends 

Freiluftküche - der Traum für Outdoorfans

Anstatt alleine drinnen zu schnippeln etc, ist man mittendrin. Eine Küche im Garten zum Zusammensein und Kochen im Freien; das ist definitiv ein Luxus, aber man wird doch wohl mal träumen dürfen... Es gibt ganz professionelle Lösungen und tolle DIY-Projekte, fest oder mobil, klein und gross. Auf Pinterest haben wir ein paar Inspirationen zusammengetragen für euch.

Habt ihr bereis eine Outdoorküche oder ein tolles ausgedehntes Grillplätzli eingerichtet? Zeigt uns gerne Fotos von euren Projekten: per WhatsApp an 079 950 15 71.

Coworking Düdingen

«Wir haben unsere Ziele vom Infoanlass übertroffen»

Eine Initiantengruppe mit Ivo Baeriswyl, David Brühlmeier, Adrian Fasel und Roger Mauron wollen mit dem Aufbau eines lokalen Coworking Spaces in Düdingen Arbeit zurück an den Wohnort bringen. Damit wollen die Initianten einen Beitrag zu mehr Lebensqualität, zur Stärkung der lokalen Wertschöpfung und zur Reduktion der Pendlerströme leisten. Am 30. Juni wurde im Begegnungszentrum Düdingen an einem partizipativen Informationsanlass über das Vorhaben informiert und gemeinsam weiterentwickelt.

Düdingen mit etwas über 8‘000 Einwohnern mit Anschluss an Bahn und Autobahn ein urbanes Dorf zwischen den Zentren Freiburg und Bern. Mehr als 2‘500 Pendler*innen verlassen Düdingen jeden Tag und legen somit mehr als 18‘000‘000 Kilometer pro Jahr zurück. Dies entspricht gesellschaftlichen Kosten von mehr als CHF 6‘600‘000. Dieser Pendlerstrom führt in den Stosszeiten regelmässig zu einer  Verkehrsüberlastung.

Mit der Digitalisierung haben sich neue Formen von Arbeit entwickelt. Dazu gehören auch regionale Coworking Spaces. Sie steigern die Flexibilität, fördern den Austausch, stärken die
Gemeinschaft, steigern die Attraktivität einer Gemeinde und entlasten die Verkehrsinfrastruktur. Und sie kurbeln die lokale Wirtschaft an.

Damit ein Coworking Space in einer ländlichen Region funktioniert, muss er von Anfang an vor Ort verankert sein: eingebunden in das lokale Ökosystem und von einer lokalen Gemeinschaft getragen. Am Dienstagabend, 30. Juni 2020 hat im Begegnungszentrum ein von VillageOffice moderierter partizipativer Informationsanlass stattgefunden. 30 interessierte Leute waren vor Ort und wurden über die Ideen und den Gewinn eines Coworkings in Düdingen informiert. In einem Workshop diskutierten die Sympathisanten was in und um einen Coworking Space gewünscht wird, über welche Erfolgsgeschichten im Jahre 2025 berichtet wird und wie die Finanzierung der Aufbauphase ermöglicht werden kann.

Die Initiativgruppe sucht mögliche Partizipanten am Projekt. 10 Teilnehmer haben sich bereits am Anlass dazu entschieden, am Projekt Coworking Düdingen mit anzupacken. Mit engagierten Persönlichkeiten aus der Region strebt die Gruppe einen Pilotbetrieb im Herbst 2020 an. Von den erforderlichen CHF 40‘000 Startkapital zum Aufbau eines Pilotbetriebs konnte die Initiativgruppe bereits CHF 10‘000 anschaffen. Für die restlichen CHF 30‘000 suchen die „Dorfbüröler“ weitere Sympathisanten*innen, Unterstützer*innen, Spender*innen oder Beteiliger*innen. Das Team kann sich auf ein breites Interesse stützen. An der vorgängig durchgeführten Umfrage haben sich über 100 Leute beteiligt. Über 90% können sich vorstellen ein Coworking regelmässig zu nutzen. 60% können sich vorstellen das Coworking Düdingen in irgendeiner Form zu unterstützen.

«Wir wollen künftig in Düdingen wohnen und arbeiten. Wir wollen mehr Lebensqualität und das lokale Gewerbe stärken.» 


Initiantengruppe mit Ivo Baeriswyl, David Brühlmeier, Adrian Fasel und Roger Mauron

Links:

- Anmelden zum Newsletter

- Auswertung der Onlineumfrage lesen

- Projekt "Coworking Düdingen" unterstützen


Partner: die Mobiliar Düdingen, millefeuilles AG, VillageOffice

http://www.coworking-duedingen.ch

www.coworking-duedingen.ch

Kinderparadies in luftiger Höhe

Spielplatz «Drachenland Kaiseregg» ist fertig gestellt

Der erneuerte und erweiterte Spielplatz auf der Riggisalp ist nun fertig gestellt und kann ab sofort benützt werden. Mächtig und imposant steht der grosse Drachen in der Mitte des Spielplatzes bereit, um viele Kinder an sich turnen, klettern, schaukeln, rutschen zu lassen. Daneben gibt es zahlreiche andere Spielelemente, von der Tyrolienne, Balancierstege, Wippdrachen, Rutschbahn, Sandkasten, Kugelbahn bis zum Fotopoint, den Relax-Liegen und der Hollywoodschaukel. Auch ein neuer Holztisch mit Grillstelle wartet auf die Besucher.

skippr-Rezept

Poulet-Burger gefüllt mit Avocado

Burger mal anders!

Zutaten für 4 Personen:


Fleisch
- 600 g Poulethackfleisch
- 100 g Paniermehl, noch besser Panko
- 40 g Zwiebelsprossen
- 3 EL Koriander fein geschnitten
- Chilipulver
- Salz

Füllung:
- 1 reife Avocado
- 1 Knoblauchzehe gepresst
- 1 EL Limettensaft
- Salz 
 
Zubereitung:

1. Avocado mit der Gabel zerdrücken, Knoblauch und Limettensaft dazugeben und mischen. Mit Salz abschmecken.

2. Alle Zutaten für das Fleisch mischen und von Hand 8 gleich grosse Kugeln formen.

3. Plätzchen von 10 cm Durchmesser machen, wer eine Burgerform hat nimmt diese. Mit einem Glasboden bei 4 Burgern eine Vertiefung machen und die Avocadomasse darin verteilen. Dann mit den anderen Massen decken und dir Ränder gut anstreichen damit diese dicht sind.

4. Ein wenig Öl in eine Pfanne geben und die Burger bei mittlerer Temperatur beidseitig je ca. 8 Minuten anbraten.

Et voilà, e Gueta!

PP - Polarisierende Produkte – Sommeredition

Feierabend-Bier-Snack

Wir fragen Euch im Sommer grad bewusst nicht, ob ihr Kutteln, Kurkuma oder Koriander mögt. Alle drei Produkte können in jeder Jahreszeit ein «ja gäär» oder ein «nei merci» provozieren. Doch es gibt doch so Lebensmittel, die ganz speziell und ganz sommerlich zubereitet wenig munden -  ja gar ekeln. 

Ein weiterer Klassiker in der Bruthitze: Das Feierabend-Bier bei noch sehr heissen Temperaturen, sagen wir gegen 18.00 Uhr. Die Sonne sticht direkt ins Glas (egal ob Bier drin). Es braucht ab und zu beim Gespritzten einen Nachschub an Eiswürfeln, oder wir trinken so schnell, dass es gar nicht dazu kommen muss… zum Nachschub an Eis, aber direkt zum nächsten gekühlten Glas mit Inhalt. Das Highlight im Sommer sind schwitzende Erdnüsse. Manchmal gibt es die sogar gratis dazu. Achtet euch mal, was mit einem Schälchen Erdnüssen in der prallen Sonne passiert. Die schwitzen mit dir mit. Und ihr so, habt ihr Alternativen zu den Erdnüssli – ausser Schweiss?

Und ihr  - was mögt ihr im Apéro-Schäli zum Feierabend-Bier?

RadioFr. News l 10.07.2020

Kein Dörfmärit diesen Herbst

Der jährliche Dorfmärit in Wünnewil findet diesen Herbst nicht statt. Die Situation sei aufgrund der Corona-Pandemie zu unsicher, heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wünnewil-Flamatt. Dieses Jahr hätte der Dorfmärit sein 25-Jahr-Jubiläum gefeiert.

Noch ungewiss ist die Durchführung des nächsten Plaffeiemärits im Sense Oberland. Die Verantwortlichen halten am vorgesehenen Termin vom 16. September fest. Allerdings seien sie eher skeptisch, hiess es auf Anfrage von RadioFr.

Das letzte Wort hat der Oberamtmann./phi

Bild: Wünnewil-Flamatt

Wi weris mit...

Büecher mugge?

Wenn ihr ein Buch klauen wollt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie ihr das anstellen könntet. Das Künstlerbuch «How to Shoplift Books» von David Horvitz versteht sich quasi als Anleitung dazu. Mal praktisch, mal witzig, mal phantasievoll, mal romantisch, beschreibt das Buch 80 verschiedene Möglichkeiten ein Buch zu stehlen.

Es wurde bisher in 16 Sprachen übersetzt und ist am 1. Juli 2020 auf Schweizerdeutsch erschienen, besser gesagt "Züritüütsch". Damit ihr euch das nicht antun müsst (*zwinker*), haben wir ein paar Tipps übersetzt:

«Häb anera öuteri Person bim Usigaa früntlich d Tüür uuf. Gang hinder ihra mitùm Buech usi.»

«Tue alli Büecher wa du wosch ina Täscha, bis du si nüme allinig chasch trage. Frag a Aagschtöuta/i früntlich, ob är/sia dier bim Usitraage hüuft.»

«Schmiitz zBuech wa du wosch ina Küder im Lade. Gangs ide Nacht us de Tonna hinderem Lade ga riiche.»

«Faus bim Usigaa de Alarm losgiit, fang lutt afa Hueschte zum de Alarm übertöne.»


PS: Der schmale Band ist auch für Lesemüde geeignet - und auch in Hochdeutsch erhältlich ;-)

Blick über den Tellerrand

Schwarzsee zu den 14 schönsten Badeseen in der Schweiz gewählt

nachhaltigleben.ch, das Portal für einen nachhaltigen Lebensstil, hat eine Liste mit den schönsten Badeseen in der Schweiz erstellt. Unser Schwarzsee liegt auf dem fünften Platz. Die ersten Plätze belegen Caumasee und Crestasee bei Flims, der Egelsee bei Bubikon (ZH) sowie der Klöntalersee im Kanton Glarus. So wird der Schwarzsee beschrieben:

Apropos Rundweg um den See...

Lieblinks & Webtipps

→ Aus anderen Fenstern schauen

Habt ihr auch schon aus dem Fenster geschaut und euch gefragt, wie bei anderen der Alltag durch das Fenster aussieht? In unserem Zweitbüro im MEDIAparc in Villars-sur-Glâne sind die Fenster ja riesig - und das kann schon mal zum Träumen einladen von weit entfernten Länder mit Dschungel, Wüste oder Riesenstädten.

Und irgendwie ist das Gras ja immer viel grüner auf der anderen Seite.

Window Swap ist ein Kunstprojekt. Die Webseite ermöglicht den Blick aus einem fremden Fenster, inkl. Bewegtbild mit Ton, wohlverstanden. Dort kannst du dann den Alltag in seiner vollkommenen Langweiligkeit und rauen Schönheit sehen. Quasi zum zeigen, dass Menschen auf der ganzen Welt die gleichen Sehnsüchte in sich tragen.

Achtung: Das kann leicht süchtig machen :-)

 

News RadioFr. | 08.07.2020

Operationssäle in Tafers bleiben zu

Die Operationssäle in Tafers bleiben definitiv geschlossen. Dieser Entscheid hat der Verwaltungsrat des Freiburger Spitals am Mittwochvormittag bekannt gegeben. Im Süden des Kantons gehen die Operationssäle hingegen in Riaz wieder auf. Dort sollen ambulante Operationen bis spätestens nächstes Jahr wieder durchgeführt werden.

In der Region von Tafers habe es weniger Patienten als in der Umgebung von Riaz, hiess es weiter. Der Notfalldienst in Tafers wird hingegen aufrecht erhalten - auch nachts. In Riaz wird der Notfalldienst geschlossen.

Neues vom Theater Hintercher

Im Sommer 2021 wird ein neues Freilichttheater aufgeführt

In den Monaten Juni/Juli 2021 will der Theaterverein Hintercher sein viertes grosses Freilichttheater aufführen: «Zytte ändere sich – 70er-Jaar» von Mark Kessler. Im Zentrum der tragisch-komischen Geschichte stehen Sensler Leute der frühen 1970er Jahre – rund um Aufbruchstimmung, Frauenstimmrecht und Hippiezeit.

Sensler Ereignisse bilden jeweils den Rahmen der Geschichten, die Mark Kessler als Textbuch-Autor für die Bühne entwickelt. Nach einer Sensler Kriminal- und einer Katastrophengeschichte geht es nun zum zweiten Mal um einstige Lebensbedingungen der Sensler Bevölkerung. «Zytte ändere sich» ist eine Fortsetzung von «Hörti Zytte» (2017/2018, siehe Bilder). Grosse Erfolge feierte Theater Hintercher zuvor auch mit den Freilichtproduktionen «D Hintercher-Banda» (2008–2010) und «Falli Hölli» (2013/2014). Nun folgt ein neues, regionales Mundartspektakel.

Figuren haben sich entwickelt
In zwölf Szenen werden die Geschichte der Familie Brülhart und das Leben in einem fiktiven Dorf im Mittelland erzählt. Es ist das gleiche Dorf wie bei «Hörti Zytte», dem Theaterstück, das die 1950er-Jahre gezeigt hat. Einige Figuren wie die Bäuerin und ihre Mädchen, der Korber und der Coiffeur haben sich in 15 bis 20 Jahren entwickelt. Andere sind ersetzt worden.

Es werden Themen aus jener Aufbruchzeit aufgenommen wie Frauenstimmrecht, Bauboom und Angst vor Ausländern, aber auch Hippies und Drogen. Und ohne Liebesgeschichten und überraschende technische Effekte gehts natürlich wieder nicht. Es gibt mehrere Anspielungen auf den ersten Teil, aber «Zytte ändere sich» steht problemlos auch für sich allein.

Mit bewährten Kräften
Geplant sind 15 Vorstellungen zwischen dem 25. Juni und 17. Juli 2021. Als Spielort dient wieder der gleiche leer stehende Bauernhof in Friseneit bei Schmitten (Gemeinde Bösingen). Das Bühnenbild wird ähnlich gestaltet sein wie 2017/18. Eine gedeckte Tribüne mit Platz für 318 Personen und eine Theaterbeiz steht für die Zuschauer zur Verfügung. Umgesetzt wird das Stück von Regisseur Mark Kessler und Dramaturg Christian Schmutz von 25 bis 30 Schauspielerinnen und Schauspielern. Ein Grossteil davon war schon bei früheren Produktionen zu sehen – es ist ein verschworener Haufen. Am 25. August wird das Projekt mit einer Info-Veranstaltung lanciert. Die Proben beginnen voraussichtlich im November 2020. Auf bewährte Kräfte setzen die Verantwortlichen auch im eingespielten Organisationskomitee rund um Mark Kessler und Präsident Edgar Jenny.

www.theater-hintercher.ch

Kurs im Sensler Museum

Lach dich gesund!

 

Wir wärs mit einem Lachyoga-Kurs? Denn richtiges Laches will gelernt sein. Das Sensler Museum bietet, im Dachstocks des Museums, Lachyoga-Kurse mit Christine Lottaz an.

Lachen steigert das allgemeine Wohlbefinden, hilft Stress abzubauen, verbessert die Atmung und den Stoffwechsel. Im Gehirn wird der Sauerstoffaustausch erhöht und das Herz- und Kreislaufsystem in Schwung gebracht – das sind die Erkenntnisse der Gelotologie (Lachforschung).

Wer sein allgemeines Wohlempfinden steigern möchte soll sich doch für einen Lachyoga-Kurs anmelden, dazu braucht es keine Vorkenntnisse. Der Kurs dauert jeweils eine Stunde und kostet pro Sitzung CHF 10.–.

Kursdaten:
Montag, 3. August, 13.30 Uhr
Dienstag, 4. August, 19.00 Uhr
Mittwoch, 5. August, 09.00 Uhr
Samstag, 8. August, 10.00 Uhr
Montag, 10. August, 19.00 Uhr
Sonntag, 16. August, 17.00 Uhr

Anmeldung unter: info@senslermuseum.ch oder 079 487 57 75

 

Aus dem Eltern-Leben

Hilfe, die ertrinken!

Vor dem Schwimmen kommt das Tauchen. Der Kleinkinder-Schwimmkurs verbildlicht das legendäre Nirvana Cover. Da ist aber kein Baby aus dem Nirvana, aber dein eigenes. Und das muss nun in den Schwimmkurs.

Die Teilnehmer sind zwischen 3 und 6 Monaten alt. Die Mütter, meist sind es die Mütter und nicht die Väter, möchten eigentlich noch nicht in die Badi. Weil die Bikinifigur, die kommt erst noch. Oder vielleicht lernst du, deinen Körper zu feiern, schätzen und bewundern für das Wunder, das er vollbracht hat. #bodypositivity

Wir stolzen, pflichtbewussten Eltern lehren unserem Nachwuchs das Schwimmen vor dem ersten gesprochenen Wort. Ziemlich früh also. Und das geht dann so: Huggies, Pampers oder am besten secondhand nachhaltige Badewindelhosen aus feuchtigkeitsabsorbierendem Material. Hauptsache Schwimmwindeln.

Dazu Kraulquappen (für 0-30 kg), die zwar etwas kosten in der Anschaffung, top sind und dann entweder für die nachfolgenden Geschwister genutzt oder für fast denselben Preis weiterverkauft werden können.

Es gibt auch Babyanzüge mit integrierten Schwimmhilfen am Bauch – je besser der Fortschritt, desto mehr schwinden die Schwimmhilfen am Gürtel. Oder wir üben in Neopren mit Auftrieb und Sonnenschutz-Garantie.

Wer neue Bademode braucht oder möchte, schaut am besten nach nachhaltigen Labels. Zum Beispiel «Bobo Choses» hat auch ganz tolle Vorjahresmodelle, die günstiger gehandelt werden via Stadtlandkind, Little Vikings, Smallable, Tausendkind und wie sie alle heissen.

Es ist Sommer, Zeit für Schwimmkurse. Es gibt sie intensiv in einer Woche oder als Jahreskurs und sie sind ungemein beruhigend. Beruhigend zu wissen, dass ein Ausflug ans Wasser immer entspannter wird und das Kind schwimmen kann. Bis dahin liegen Besuche des hygienischen und ästhetischen Grauens im Hallenbad dazwischen…

Und die gesamte Palette an Seepferdli, Seeigel und Delfin-Abzeichen – die es übrigens aufs Badetuch zu nähen gälte. Ein Badetuch, das spätestens ab der 3. Klasse wegen Nichtmehr-Gefallens wechselt, die Abzeichen drauf aber alle weiter gelten und als Schwimmer-Trophäe dienen. Gälte es also, diese abzutrennen und neu aufzunähen – spätestens vor dem Rettungsschwimmer-Brevet.

Doch zurück ins Chaos und ins Chlor. Vor dem Schwimmen wird getaucht und den Eltern wird gelernt, loszulassen. Dieses Cover von Nirvana wird real: Das Kleine taucht ab, sieht dich unter Wasser mit grossen offenen Augen an und fühlt sich sichtlich pudelwohl. Es wird uns gelehrt zu warten, das Kind nicht sofort am Schopf zu packen und an die Luft zu holen. Da holen die Eltern erst tief Luft, beim Zuschauen und denken: “Ich ertränk’ doch kein Kind!“.  Doch es hat funktioniert, Kleinkind lernte erst tauchen und sich unter Wasser fortzubewegen, Luft zu holen und vom Böckli zu springen. Bis die Augen dunkelrot und die Finger schrumpelig wurden. Für die wasserscheuen Ausgaben gibt es Trainings auf der Treppe, die ins Becken führt: Die spielen auf dem Bauch Walfisch und müssen mit dem Kopf halb im Wasser kriechen.

Der Höhepunkt kommt in der Garderobe, in den Wintermonaten ein ganz besonderes Erlebnis: Nach der Hitze im Bad, sind Umkleideräume grässlich kalt, kleine und grosse Menschen klatschnass, alle Föhne, lautes Gekreische um feinste Darvida-Krümel im nassen Badetuch in der viel zu engen Kabine. Bis das Kind angezogen, ist Mutti oder Vati schon lange trocken, blank auf den Nerven und immer noch in Badehose. Sich anzuziehen, wird zum Duell: Wer wird schneller wieder nass? Das Chosli-Angebot ist grossartig, vor allem das Fussbecken bei den Eingangsduschen ist ein Super-Magnet für angezogene Kleinkinder.

Übrigens, in trockenen Socken haben wir es nie in die Winter-Schuhe geschafft. Zum Glück finden Schwimmkurse jetzt im Sommer statt. Nur der Morgentau auf dem Rasen lässt etwas frösteln, aber so früh in der Badi heisst auch: Der Liegeplatz ist covidbedingt gesichert!

 


Auch aus dem Eltern-Leben...

Sinnesüberreizung par excellence – oder: ein Tag auf dem Indoor-Spielplatz

Eine Woche Regen am Stück, da musste etwas Abwechslung her: Warum nicht mal auf einen Indoor-Spielplatz? Für 15 Franken bekommt man das einmalige Vergnügen, seinen Nachmittag mit geschätzten siebenhundert Kindern in einer ungemütlichen Hallenatmosphäre zu verbringen.

Lärm, Schweiss und Stinkfüsse, Schreifarben, Plastik und Frittiertes. Was als «Spielparadies» angepriesen wird, ist definitiv zu viel für meine Sinne. Ohren, Nase, Augen sind überfordert und wollen nach dem Betreten nur eines: schnellstmöglich raus! Nun aber rein mit Kleinkind, das schon seit Stunden hibbelt. Wenn das nur gut geht…

Kleinkind wirft seine Schuhe in hohem Bogen davon, um sich in den Spass zu stürzen. Es möchte am liebsten alles gleichzeitig ausprobieren. Tausend quietschbunte Gerätschaften aus 100 % Plastik zum Hüpfen, Klettern, Rutschen und Austoben – gemeinsam mit gefühlt siebenhundert anderen Kindern. Ich versuche, den Lärm auszublenden und bete, dass sich die Nase früher oder später an den Käsegeruch gewöhnt. Moitié-moitié isch a Seich degäge! Kind ist das egal, ich ekle mich zu Tode.

Während ich dem Kind hinterherrenne, werde mehrmals gerammt von kleinen wilden Menschlein. Ich schaue mich schliesslich um, wo ich mich temporär niederlassen kann, um das bunte Treiben aus sicherer Entfernung zu beobachten. Doch einen ruhigen Sitzplatz sucht man hier vergeblich. Die Tische sind besetzt mit diversen Kindergeburtstagen und viel Einweggeschirr. (Zu Kindergeburtstagen ein ander mal…).

Ich warte stehend und frage mich, warum es Lärmbeschränkungen an Grümpelturnieren und Discos sowie für MP3-Player gibt, aber hier niemand schaut. Da ist Geschrei, Gebrüll, Weinen, Kreischen, Mami-/Papi-/Oma-/Opa-/Getti-/Gotti-Rufe, Krawalle und Geheule, alles gleichzeitig. Diese Geräuschkulisse eigentlich fast nur mit Ohrenschützern zu ertragen. Warum tun wir uns das an? Meine Erinnerungsstütze hilft: Denke daran, dass das Kind Spass hat.

Was man nicht alles macht… Kleinkind probiert alles durch: Klettervulkan, Hängebrücke, Rutsche, Wabbelberg, Trampolin, Kletterparcours etc… Sein glucksendes Lachen und Quieken entschädigt für all die Mühe und den Lärm. Es findet es fantastisch hier! Bald knurrt der Magen. Zum Glück, denke ich, und stolpere mit Kleinkind über herumliegendes Spielzeug, Jacken, Fläschchen etc. ins «Restaurant»…

Das übertrumpft alles: kunterbunte Tiefkühlkost, Frittiertes, vor Fett triefendes und ein Alibi-Salat… Eine Speisekarte, wie von Dreijährigen erdacht, passend zum Kinderparadies halt. In der Luft ein Mix aus eben diesen Fastfood-Verlockungen, Käsefüssen, vollen Windeln und Schweiss. Mein Blick schweift zwischen Teller der Tischnachbarn und Speisekarte. Kleinkind will Pasta «ohni nüt». Kann es haben. Ich entscheide mich für… nüt.

Willkommen und adieu, Kinderparadies Indoor-Spielplatz! Wir waren hier, weil Petrus uns getrieben hat. Als Abwechslung… Als wir rausgehen, sind wir beide vollkommen fertig und erledigt. Ich bin froh und dankbar, dass es Kleinkind so gefallen hat. Aber Indoor-Spielplätze sind definitiv so, wie ich mir die Hölle vorstelle. Zu Hause werde ich erstmal die Stopp-Socken auskochen. Das nächste Mal geht es einfach wieder in den Wald. Dort kann man auch Hüpfen, Klettern, Rutschen und Austoben. Und es gibt Ruhe und frische Luft à gogo… Das fägt für Kinder UND Eltern!

skippr Wochenumfrage KW 28

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen. 

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Freiburg sagt Plastik den Kampf an
72% Gute Idee, aber es sollte schon dieses Jahr umgesetzt werden und nicht erst in drei Jahren.  /  7% Mir egal.  /  21% Ich finde diese Gratis-Plastiksäcke braucht es beim Gemüse.

Auf dem Fussballplatz in Alterswil wird die Beleuchtung ersetzt.
16% Endlich, da musste man immer mit Stirnlampe spielen.  /  65% Interessiert mich nicht.  /  19% Die Beleuchtung ist sicher vergoldet, wenn sie Fr. 150'000 kosten soll.

Die Schumacher AG ist gerettet
40% Bravo, dieser Traditionsbetrieb soll bestehen bleiben.  /  13% Mir egal.  /  47% Das ewige Hin und Her ist wirklich eine Zumutung für die Mitarbeiter.

Pool-Alternativen

Ideen für eine Abkühlung zu Hause

Für eine Erfrischung an heissen Tagen braucht es keinen teuren Einbau-Pool. Wir zeigen euch unsere liebsten Möglichkeiten für eine easy Abkühlung zu Hause - entweder sofort umgesetzt oder als Sommerprojekt für die To-Do-Liste:

1 - Gartenschlauch - für Gross und Klein

2 - Gartendusche - platzsparend zum kühlen Kopf

3 - Duschen mit Regenwasser - Regenwasser in ein Rohr leiten lassen, sammeln und nach Bedarf wasserfallartig von der Pergola ablassen, zum Beispiel...

4 - Badefass - wie in Skandinavien

5 - Badewannenupcycling - ganz entspannt drinliegen statt strampeln

6 - Aufblasbares - beispielsweise Pool und Planschbecken, für Kids und grosse Kids

7 - Aufstellpools mit Stahlwand oder Acrylbecken - etwas stablier und höher (130 cm), evtl. mit Whirlpoolfunktion oder Gegenstromanlage

8 - Wasserspiel - eine Fontäne sieht toll aus und fägt, für Kids, Erwachsene und Hunde...


Wie kühlt ihr euch ab? Schickt uns eure Tipps und/oder Fotos per WhatsApp an 079 950 15 71

Wissen und Tipps

Gärtele im Juli – was jetzt zu tun ist

Mit dem Juli ist der wärmste Monat im Jahr da! Für die Pflanzen ist das ideal, gleichzeitig brauchen sie Pflege. Wir haben ein paar Tipps für Gartenarbeiten im Juli zusammengestellt.

Jäten! "Gjätt" hat fast immer Saison...

Schnelle Gartensalate säen, wie zum Beispiel Rucola, Asia-Salate, Feldsalat, Schnitt-Zichorie usw.

Gründüngung machen auf den abgeernteten Flächen des möglicherweise ausgelaugten Bodens, anstatt neu bestücken mit der nächsten düngerhungrigen Kultur. Als „Zwischennutzer“ eine Gründüngerpflanze wie Büschelschön (Phacelia) ansiedeln, die den Boden verbessert.

Stützen und Rankhilfen anbringen zum Schutz vor Sommergewitter und Platzregen.

Stauden zurückschneiden, wenn die Blüten welken. So entwickeln sie eventuell im Spätherbst noch eine zweite Blüte oder treiben frisches Laub aus. Faustregel: was eine Handbreit über den Boden hinausragt, kann abgeschnitten werden. Das gilt aber nicht für alle... Am besten vorher informieren, ob die jeweilige Sorte den Schnitt verträgt.

Teiche auffüllen, damit der Pegel gehalten werden kann. Nicht zu kalt und nicht zu schnell...

Stecklinge ziehen, zum Beispiel von Basilikum, Sträuchern und Stauden. Einen Trieb abschneiden, Blätter bis auf zwei-drei kürzen und in Wasser Wurzeln schlagen lassen.

Rasen mähen: regelmässig mähen (einmal wöchentlich, Schnitthöhe 3,5 bis 5 cm) um dichteres Gras zu erhalten, das neue Triebe und Ausläufer bildet.

Giessen oder Beregnen: am besten am frühen Abend, damit das Wasser nicht verdunstet in der Sonne, aber die Pflanzen vor der kühlen Nacht noch trocknen können.

Neue Plattform Kariyon

Gutscheine bei Lieblingsgewerbler kaufen und die lokale Wirtschaft unterstützen

UPDATE am 8. Juli: In einer Woche sind bereits mehr als 500 Händler aus Freiburg auf der Plattform aktiv und Kunden haben mit dem Kauf von Gutscheinen im Wert von 200'000 Franken zu ihrer Unterstützung beigetragen.

"Jeder Gewerbler ist einzigartig, und das ist es, was die DNA unseres Kantons ausmacht", finden die Gründer von Local Impact, dem neu gegründeten Startup-Unternehmen aus Freiburg. Mit Hilfe der Junior Chamber International von Freiburg haben sie im März 2020 die Aktion "Gewerbehilfe Freiburg" lanciert. Als der Bundesrat die Schliessung von Geschäften ankündigte, beschlossen sie, Massnahmen zu ergreifen, um den regioanlen Gewerblern zu helfen. So enstand gewerbehilfe-freiburg.ch

Kariyon ist quasi die Fortsetzung, um diese Plattform zu erhalten. "Wir wollen die Bevölkerung ermutigen, mehr lokal zu konsumieren, lokale Gewerbler und kurze Vertriebswege zu begünstigen."


Team hinter der neuen Plattform. Foto: Instagram @kariyon_fribourg

Wie funktioniert es?

1 Katalog der Gewerbler in Freiburg durchsuchen
2 Gutscheine für ein oder mehrere Gewerbe kaufen
3 Gutscheine direkt nach dem Kauf per E-Mail erhalten

Unterstützung vom Staat Freiburg

Nach der Corona-Krise, die viele (temporäre) Schliessungen mit sich zog, ermutigt der Staat Freiburg die Bevölkerung, in den kleinen Gewerbe von Freiburg zu konsumieren. Seit dem 1. Juli bietet der Staat eine Unterstützung auf Kariyon an: Man bezahlt nur 80 % des Gutscheinwertes und der Staat übernimmt die restlichen 20 %. Beispiel: Für einen Gutschein im Wert von 200 Franken bezahlt ihr nur 160 Franken und der Staat übernimmt die restlichen 40 Franken. Um vom Rabatt von 20 % zu profitieren, nutzt den Code PROMO-FR. Das Angebot vom Staat gilt bis zum 31.12.2020 oder bis der Unterstützungsfonds erschöpft ist. Der Kanton Freiburg bringt damit 4 Millionen Franken in die lokale Wirtschaft ein.

Gutscheine für Touristen

Ab dem 18. Juli gilt: Wer über 16 Jahre alt ist und bis zum 31.12.2020 in einem Hotel oder auf einem Campingplatz im Kanton Freiburg übernachtet, erhält für die Dauer seines Aufenthaltes einen Gutschein im Wert von 20 Franken, der bei jedem auf Kariyon anwesenden Unternehmen eingelöst werden kann.

Absage aufgrund COVID-19

Goûts & Terroirs findet diesen Herbst nicht statt

Die Würfel sind gefallen: Der Herbst wird den Liebhabern lokaler Produkte zweifellos an Geschmack fehlen! Aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Situation, der organisatorischen Beschränkungen und der grossen Unsicherheit, die auf der Durchführung von Veranstaltungen im Herbst lastet, muss nun auch die Schweizer Gastromesse Goûts & Terroirs auf die Durchführung ihrer Ausgabe 2020, die vom 28. Oktober bis am 1. November 2020 geplant war, verzichten. Der nächste Treffpunkt steht aber bereits fest: Die 21. Ausgabe findet vom 28. Oktober bis am 1. November 2021 statt, mit der Teilnahme von Spanien als ausländischer Ehrendgast und des nationalen Bäckereiwettbewerbs Swiss Bakery Trophy.

Landesregierung on tour

"Bundesratsreisli" unweit von hier

Die Landesregierung war am Donnerstag und Freitag auf ihrem traditionellen traditionellen, zweitägigen Jahresausflug. Sie waren in Riggisberg, dem Marktflecken in den Berner Voralpen. Warum? - Die Reise geht in der Regel in den Heimatkanton der/s amtierenden Bundespräsident*in - Simonetta Sommaruga ist Bernerin und hat in die Gantrisch-Region eingeladen.

Am Donnerstag stand eine Sternenwanderung im Naturpark Gantrisch auf dem Programm, zusammen mit den beiden Schweizer Physik-Nobelpreisträgern Michel Mayor und Didier Queloz.

Am Freitag ging es ins Textilmuseum der Abegg-Stiftung in Riggisberg. Ausserdem traf sich der Bundesrat mit Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Bern, der Gemeinde Riggisberg sowie mit Schülerinnen und Schülern zu einem Austausch.

Aufgrund des Corona-Virus findet die Bundesratsreise dieses Jahr anders statt als gewohnt, nämlich in zwei Teilen. Der zweite Teil ist für den Oktober vorgesehen.

Auch Männer haben Probleme (und Frauen auch)

Mit der Karre und ihrem Kult

Seien wir mal ganz, ganz und sehr ehrlich im Umgang mit gängigen Klischees: Männer träumen von dicken Karren, frisieren am Auspuff und an den PS, fahren einen Rennwagen, wenn sie alt und reich wie Bernie Ecclestone sind – oder tragen wenigstens ein «Remus» an der Heckscheibe, leasen sich einen RS A8 und legen ihre Chassis tiefer. Jede Traumfrau macht es euch gleich und kurvt im schicken Cabrio in Hellblau rum, setzt sich den Wackel-Elvis auf die Armaturen, klebt Margrittli an den VW-Käfer oder das Gabalier-Konterfei an den Pathfinder.

Das lustige Klischee im Alltag und beim Modelltausch: Beschafft euch Autos, die nicht nur zum Träumen, aber zum Beherrschen sind. Sie, die Zierliche im Pickup, das mag euch gefallen – bis sie einparkt ;-) Das Umgekehrte gilt genauso: Im hellblauen Cabrio mit Plüschtierli seid ihr keine echten Kerle mehr! Wählen, bezahlen und beherrschen wir also unsere Karre selbständig und bestimmen bei einer nächsten Anschaffung selbstverständlich demokratisch im Familienrat, wer, wann und wie gut damit fahren soll! Ein zweiter Kinderwagen erfordert halt mehr Stauraum.

Leider gibt es zu viele Männer und Frauen in zu hohen PS-Cabrio-Schleudern, Pickups und SUVs – wenn es ganz hoch kommt mit Kuhfänger und Göla-Kleber – und die müssen dann damit in die Migros. Oder nur auf die Autobahn.

Zu nahe am nächsten Heck, zu eng im Parkplatz, zu dicht in der Altstadt. Heute besonders und leider auf der dicht befahrenen Autobahn beobachtet: Geiler Pick-Up, geile Sonnenbrille im Rückspiegel gesichtet, als unhöflicher Kerl geortet. Der fühlt sich wie auf der Rallye nach Dakar – stammt mit Kuhfänger eher aus dem Oberland. Wir sind nur auf einer A2, A6 oder A1.

Nennen wir es beim Namen, das A…, das hinter dem Steuer hockt. Hinter der Haube hetzt eine unhöfliche Frau im viel zu grossen Wagen, mit viel zu kleinem Abstand, mit viel zu vielen Autos auf beiden Spuren. Gemeinsam bleibt uns nur dieselbe Pilotenbrille. Sie hockt bei 30 Grad auf, als wäre Dakar das Ziel.

Die will aber nur in die Migros, in die Kita oder zur Arbeit! In einer viel zu grossen Karre. Typischer Familienwagen, ein SUV, im Familienrat ausgewählt, sie sitzt aber alleine in der Karre, ihr Stauraum ist sicher voller Kinderwagen. «Fühle dich doch wie auf deinem Sahara-Trip», denkt die Gehetzte und lässt die schwarze Dreckschleuder mit Kuhfänger überholen.

Ein Traum, so ein Auto, wenn es ohne Piepser, Kamera und Aussenlinsen sauber in eine enge Garage geparkt ist und in den letzten, engen aber freien Parkplatz passt. Das wäre wohl d e r ultimative Test beim Autokauf – ohne Krach, Blechschaden oder Häme, wenn es ein Pilot kaum aus dem tiefergelegten Rennwagen schafft, oder sie kaum auf SUV-Höhe blicken kann. Etwas peinlich, doch lustige Realität.

Das Schöne am Kult der Karre: Wir kommen alle ans Ziel, zwar nicht nach Dakar. Aber vielleicht schneller ins Chablais als ein Cayenne SUV auf Hetzjagd.

 

Jörg & Co. Metallbau AG sucht einen

Metallbauschlosser/in

Anforderungen
- Selbstständige/r und zuverlässige/r Metallbauer/in für sämtliche Arbeiten in Stahl, Chromstahl
- Eventuell auch Erfahrung in Aluminium-Verarbeitung (Schüco)
- Beherrschen der gängigen Schweissverfahren
- Werkstatt- und Montage-Arbeiten erledigen
- Im Besitz eines Führerausweises.

Wir bieten
- Ein gutes motiviertes Team
- Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
- Vielseitige und interessante Arbeitstätigkeit
- Zeitgerechte Entlöhnung

Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

joergmetallbau@bluewin.ch

oder

Jörg & Co Metallbau AG
Bethlehem 17
3185 Schmitten

Für weitere Fragen: 026 496 22 19

Veranstaltungstipps

Deutschfreiburg im Juli 2020

Kleine, feine Veranstaltungen können ja wieder organisiert und besucht werden. Davon gibt es im Juli einige... Unsere Veranstaltungstipps der Woche:

Sa, 04.07.2020, 09.30-17.00 Uhr
Kräuterwirkstätte
Rainweid 165, 3158 Guggisberg

Streifzug mit achtsamem Blick auf die kleinen grossen Freunde der Pflanzenwelt. Auf Wiesen und Wäldern, an sonnigen, schattigen und feuchten Standorten an der Sense. Bei der Zubereitung zu kulinarischen Kostbarkeiten oder Heilanwendungen geht das theoretische Wissen in ein sinnliches Erlebnis über. Kursleitung durch Tamara, Naturheilpraktikerin. Kosten: 150.- inkl. Verpflegung und Material.


Sa, 04.07.2020, 11-23 Uhr
HC Fest
Pfarrschür, Gurmels

Das HC-Fest findet jedes Jahr am Wochenende nach dem 1. Juli mitten in Gurmels statt. Neben dem legendären Hamburger lassen auch der Biergarten, die Bar und die Tanzbühne keine Wünsche offen. Was einst als kleines Feier begann, ist nicht mehr aus der Dorfagenda wegzudenken.


Sa, 04.07.2020, 17-22 Uhr
Silent Party
Estavayer-le-Lac

Open Air Silent Party im Rahmen der Schliessung von der Rue de l’Hotel de Ville und der Grand Rue. Drei Kanäle, drei DJs, drei verschiedene Stile. Für Jung und Alt, ohne Reservation. CHF 10.- für Kopfhörer-Miete. 


Sa, 04.07.2020, 21-23 Uhr
Glühwürmchensuche
Naturpark Gantrisch

Habt ihr schon Glühwürmchen in Deutschfreiburg gesichtet? Wer dieses Naturschauspiel einmal erlebt hat, vergisst es nie wieder. Deshalb schwärmen wir im Juli aus, um uns auf die Suche nach Glühwürmchen zu machen. Seid ihr dabei?


So, 05.07.2020, 10.30 Uhr
Open-Air Sommerkonzert der MG Giffers-Tentlingen
Schule Giffers

Musikalische Klänge am lockeren Open-Air Konzert auf dem Schulhausplatz in Giffers. Mit gmögigen Stücken zur Einstimmung auf den bevorstehenden Sommer.

 

Eure Tipps für den Rest des Monat schreibt ihr am besten gleich hier ins Formular oder schickt sie an info@skippr.ch – und meldet uns künftige Anlässe auch gerne. Die Redaktion trifft eine Auswahl.

Ein Wort von Skipperin

Zum «dernier cri» dem letzten Modeschrei der Saison

Wenn vor einem Jahr Länge, Glitzer und Verspieltheit von Roben das Thema war, wir uns über schlappe Strand-Schlarpen, zu hohe Sandalen und Sommer-Feigenklepfer lustig machten, nimmt sich Skipperin halt den Modesommer 2020 vor. Es geht also leider weder um den neuesten Häkel-Bikini noch um den Pareo, oder die angesagte Brille, doch vielmehr um das sogenannten Key Piece der Saison: der Maske. Die war ja lange ausverkauft in den Schweizer Mode-Läden und wurde als stylisches No-Go von den Pandemie-Beratern gepriesen.

Nun wird die Maske mal im ÖV zur Pflicht und nicht zur Kür – wie eine Vogue schreiben würde, das Must-Have eines jeden Outfits. Auso de haut. Fahren wir noch ÖV oder wieder ÖV? Oder setzen wir uns grad freiwillig den Hetzjagden auf Autobahnen voller SUV’s aus, weil der Maskenball noch nicht jeder unter uns entdeckt hat? Skipperin versucht es also, auf diesem Maskenball mitzutanzen. Venezianisch oder barock am liebsten, aber das ist nicht BAG-geprüft. So wie das BAG von Stoffmasken abrät – Spass oder Modefeeling hin oder her, schade trotzdem.

Logos aus Seide von Dolce & Gabbana, Dior und Vuitton, regionale Nähdesignerinnen in Eigenkonstruktion, nordisches Design, in allen möglichen Mustern, sogar Liebling-Leoprint gibt es, mit Vintage-Tattoos bedruckt, mit Härzli oder Totenmaske, mit Gebiss oder in Angestalt eines Bart Simpson, so hype und hübsch sind Masken!

Da die hellblaue etwas an Krankenschwester erinnert, wegwerfbar und vom BAG empfohlen, hat Skipperin diese an Lager. Die Schweineschnauze, FFP2 bis FFP3 mit oder ohne Ventil, hat sie noch nie ausprobiert, hingegen die Plexihaube schon. Die ist im Fall nicht schlecht. Da passt sogar Lippenstift drunter und sie erkennt Mimik ihrer Gegenüber. Zum Putzen top, weil die Augen auch geschützt sind vor Staub und Insekten. Wichtig bei den Hauben, eigentlich ist es eine Schweissbrille mit Scheibe, auf beiden Seiten ist dringend die Schutzfolie abzuziehen. Zu lange sah’ Skipperin nur Mattscheibe durch das Plexi, schwerhörig von den hellblauen Modellen geworden, aber eben, hinten an der Haube ist eine weitere Folie zum Wegnehmen.

Hier der Link zur Sommer-Mode – einfach erklärt, was an Modellen geht und was nicht

Skipperin fährt eigentlich nie ÖV, trägt aber Maske bei der Arbeit in der Öffentlichkeit – dieser Text ist also eigenerfahren und alleine vor einem Bildschirm geschrieben. Machen wir doch alle mit beim Maskenball – Skipperin beginnt mit einem Fotoaufruf, auch ausserhalb vom ÖV – im Selbstauslöser. Schickt uns eure Maskenfotos per WhatsApp an 079 950 15 71 oder an info@skippr.ch

PP - Polarisierende Produkte – Sommeredition

Glacé

Wir fragen Euch im Sommer grad bewusst nicht, ob ihr Kutteln, Kurkuma oder Koriander mögt. Alle drei Produkte können in jeder Jahreszeit ein «ja gäär» oder ein «nei merci» provozieren. Doch es gibt doch so Lebensmittel, die ganz speziell und ganz sommerlich zubereitet wenig munden -  ja gar ekeln. 

Heute kommt d e r Sommerklassiker: Das Glacé. Menschen stehen Schlange vor der Gelateria und bestellen ein Rahm-Eis in allen Sorten und Geschmäckern. Viel Rahm, angereichert mit Nuss, Beeren, Cookies, Coco, Schokolade, Nougat bei gefühlten 50 Grad. Die Combo wird in ein mastiges Tüten-Güezi, selbstverständlich alles handgemacht, kugelweise aufgetürmt. E Guete! Alternative gefällig: Die Magnum, ab gefühlten 30 Grad dermassen nährend, dass Zvieri, Znacht und Zmorge direkt hinter einander ausfallen, grad ganz ohne Film und Kino.  

Adressen aus der Region

Schutzmasken gesucht? - Hier gibts schöne aus der Region!

Nachdem die Maskenpflicht im ÖV beschlossen wurde, braucht es nun... Masken! Wer lieber etwas spezielles, buntes möchte statt Einwegmasken, wird hier bestimmt fündig (oder hat die Qual der Wahl) :-) Sie sind wunderschön und handgenäht in der Region. Wir stellen euch ein paar Schutzmasken-Kunstwerke und ihre Näherinnen vor. Ideal für im ÖV sowie auch zum Einkaufen, zur Post, zum Coiffeur etc.

Handmadewithlove Kathrin Mena-Tschopp, Schmitten

Falten- und Rundmasken, zwei- bis dreilagig, aus 100% Baumwolle mit Nasenbügel und Einschub für Aktivkohlefilter. Bei 60 Grad maschinenwaschbar. In drei Grössen verfügbar: S, M und L. Die Masken kosten ab 12.- Franken pro Stück.

Bestellung per Telefon oder WhatsApp: 079 320 21 03 oder via Messenger (Facebook-Seite)

petitmai, Freiburg

Anne näht sonst Mokassins, jetzt Masken - mit verstellbaren Gummibändern, einem Nasendraht und einer Filtertasche. Bei 90 Grad maschinenwaschbar, tumblertrockenbar, bügelbar. In drei Grössen verfügbar: S/M, L und Kids. Die Masken kosten 20.- Franken pro Stück.

Bestellen via Webshop: petitmai.ch

 


 

MadamEla & Nähatelier Vincent Fashion, Tafers

Baumwoll-Masken für den alltäglichen Gebrauch für Erwachsene und Kinder gibt es auch bei Manuela und ihrem Sohn Vincent. 2-lagig, mit einem Nasendraht und einer Filtertasche. Bei 60 Grad maschinenwaschbar. Die Masken kosten 18.- Franken pro Stück.

Bestellung per Telefon oder WhatsApp: 079 391 11 09

madamela.ch

 


 

Schneiderei Mercedes Leu, Gurmels

Mercedes ist Schneiderin und näht jetzt Masken - 3-lagig, mit Gummibändern. Bei 60 Grad maschinenwaschbar. Die Masken kosten 9.- Franken pro Stück.

Bestellung per Telefon oder WhatsApp: 076 209 05 09 oder via Messenger (Facebook-Seite)

 


 

Supersaxo Häkelwerkstatt, Düdingen

Frauke häkelt sonst und macht Familienbegleitung, jetzt näht sie Masken. Verschiedene Sorten: einfachere, aufwendigere, Upcycling aus ausrangierten Herrenhemden. Maschinenwaschbar. Ab 7.- Franken pro Stück.

Bestellen via Webshop: haekelwerkstatt.ch


 

Die Swiss National COVID-19 Science Task Force hat übrigens Empfehlungen abgegeben über Community-Masken aus Stoff. Bisher sind jedoch nur wenige Modelle getestet und gekennzeichnet vom Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt. Eine davon gefällt uns jedoch besonders gut:

Diese ist zwar nicht regional produziert, aber immerhin in skippr-Farbe und eben mit EMPA-Label: swiss-textiles-shop.com


PS: Abstand ist natürlich nach wie vor das Schutzmittel Nr. 1!

Corona-Update am 1. Juli 2020

Maskenpflicht im ÖV --- Quarantäne für Einreisende aus Risikogebieten --- Aufhebung gewisser Einreisebeschränkungen ab dem 20. Juli

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung verschiedene Massnahmen getroffen, um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs und der seit Mitte Juni ansteigenden Zahl der Neuansteckungen hat er entschieden, für den öffentlichen Verkehr ab Montag, 6. Juli schweizweit eine Maskenpflicht einzuführen. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Die Aufhebung von Einreisebeschränkungen für erste Drittstaaten ist für den 20. Juli vorgesehen.

Seit wieder mehr Menschen mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind, kann der empfohlene Abstand oft nicht eingehalten werden. Die Schutzmassnahmen werden verstärkt, indem eine durchgehende Maskenpflicht in allen öffentlichen Transportmitteln eingeführt wird. Personen ab 12 Jahren müssen ab Montag, 6. Juli, in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen eine Maske tragen. Link: Häufig gestellte Fragen zur Maskenpflicht im ÖV

Seit Mitte Juni ist es hierzulande wiederholt zu einer Ausbreitung des Virus gekommen, nachdem infizierte Personen aus dem Ausland eingereist sind. Deshalb muss sich ab Montag, 6. Juli, für zehn Tage in Quarantäne begeben, wer aus gewissen Gebieten in die Schweiz einreist. Das BAG führt eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird. Die betroffenen Personen werden gezielt im Flugzeug, im Reisebus und an den Grenzübergängen informiert. Sie müssen sich nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden.

Der Bundesrat hat wird den Empfehlungen des Rates der EU, die coronabedingte Einreisebeschränkungen ab dem 1. Juli 2020 für 15 Staaten aufzuheben, erst per 20. Juli 2020 folgen - und mit Ausnahme von Serbien. Dann werden Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay sowie Bulgarien, Irland, Kroatien, Rumänien und Zypern von der Liste der Risikoländer gestrichen. China ebenfalls, sofern die Reziprozität für Einreisende aus der Schweiz gewährleistet ist.

 

In der Schweiz gab es bis am Freitagmorgen laut BAG 31'851 laborbestätigte Covid-19-Fälle, 137 mehr gegenüber dem Vortag, 1685 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.


Was bisher geschah: Corona-Update am 17. Juni 2020

«Man steigt nicht zweimal in den selben Fluss»

Diese Weisheit steht auf dem Schlussbericht vom Krisenstab des Bundesrats Corona, KSBC. Sie geht auf den Philosoph Heraklit zurück und besagt, dass sich alles im Wandel befindet und je nachdem selbst der gleiche Fehler nicht der gleiche ist, weil er unter anderen Umständen, zu anderem Zeitpunkt usw. passiert und wir nochmal was dazu und daraus lernen sollen/müssen.

Die Schweiz wechselt am 19. Juni von der "ausserordentlichen Lage" auf die Stufe "besondere Lage" gemäss Epidemiegesetz. Die Kantone haben wieder mehr Kompetenzen und können lokale Massnahmen beschliessen. Ab Montag werden in der Schweiz die Corona-Massnahmen weitgehend aufgehoben. Einzig Grossveranstaltungen über 1000 Personen bleiben bis Ende August verboten. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Handhygiene und Abstandhalten bleiben die wichtigsten Schutzmassnahmen.

Der Bundesrat hat aufgrund der anhaltend tiefen Fallzahlen per 22. Juni weitere Lockerungen beschlossen:

- Der Mindestabstand zwischen zwei Personen wird angesichts der tiefen Fallzahlen von 2 Metern auf 1,5 Meter reduziert.

- Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen möglich. Grossveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten.

- In Restaurants besteht keine Sitzpflicht mehr. Die Sperrstunde für Restaurationsbetriebe, Discos und Nachtclubs ist aufgehoben.

- Masken können das Infektionsrisiko stark senken. Im ÖV wird das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann. An Demonstrationen ist es Pflicht.

- Die Home-Office-Empfehlungen werden aufgehoben, ebenso die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen.

 

In der Schweiz gab es bis am Freitagmorgen laut BAG 31'217 laborbestätigte Covid-19-Fälle, 1680 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.

 


Corona-Update am 27. Mai 2020

«Lockerungen nach dem Lockdown: Schweiz blüht auf»

Die ersten beiden Lockerungs-Etappen vom 27. April und 11. Mai waren erfolgreich. Folgende Lockerungen für eine "neue Normalität" sind per 6. Juni beschlossen worden:

- Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können wieder durchgeführt werden.

- Treffen von maximal 30 Personen sind erlaubt.

- Freizeitbetriebe wie Badis und Zoos und touristische Angebote wie Bergbahnen und Campingplätze können wieder öffnen.

- Ferienlager für Kinder und Jugendliche sind möglich.

- Die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz wird am 19. Juni beendet.


Andere Beschlüsse:

- Openairs bleiben weiterhin verboten, da es noch zu früh sei für Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen. Die bleiben bis Ende August verboten.

- Senioren können ihr soziales Leben wieder aufnehmen und Enkel hüten

- Empfehlung: weiter im Home-Office arbeiten, wenn möglich

- Grenzen zu Frankreich, Deutschland und Österreich könnten schon am 15. Juni geöffnet und Reisen in diese Nachbarländer somit wieder möglich werden.


In der Schweiz gab es bis am Mittwochmorgen laut BAG 30'776 laborbestätigte Covid-19-Fälle, 1649 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.

 


Corona-Update am 29. April 2020

Grosse Lockerung: ab 11. Mai können Läden, obligatorische Schulen, Restaurants, Sport, Kultur etc. wieder öffnen

Am Mittwochnachmittag informierte der Bundesrat erneut zum Thema Corona-Pandemie. Er lockert die Schutzmassnahmen weiter schrittweise. Alle Läden und die obligatorischen Schulen können ab 11. Mai wieder öffnen. Zusätzlich wurden für Sport, Kultur und Restaurants Lockerungen ab 11. Mai beschlossen. Die Verhaltensregeln wie Abstand halten und Hände waschen bleiben wichtig.

Wieder offen / erlaubt ab 11. Mai:

- Obligatorische Schulen (Primar- und Sekundarstufe I)

- Präsenzunterricht bis 5 Personen (Sekundarstufe II, Tertiärstufe etc)

- Prüfungen in Ausbildungsstätten

- Einkaufsläden und Märkte

- Reisebüros

- Museen, Bibliotheken und Archive

- Breitensport ohne Körperkontakt (max. 5 Personen, ohne Wettkämpfe)

- Leistungssport und Sport in Profi-Ligen (ohne Wettkämpfe, Geisterspiel ab 8. Juni möglich)

- Restaurants (max. 4 Personen pro Tisch, Ausnahme: Eltern mit Kindern)

- Sportanlagen für Trainings

- ÖV nach Normalfahrplan

- Grossveranstaltungen bis Ende August verboten

 

Sonstige Entscheide:

- Jeder Kanton kann selber darüber entscheiden, ob die Matura-Prüfungen stattfinden oder nicht. Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK konnte sich nicht auf einen einheitlichen Entscheid einigen.

 

In der Schweiz gab es bis am Mittwochmorgen 29'407 bestätigte Fälle, 1408 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.

Zum Thema: die neusten Videos vom BAG

 

 


Corona-Update am 22. April 2020

Keine allgemeine Maskentragpflicht - Sortimentsbeschränkungen im Detailhandel bleiben bestehen

Der Bundesrat lockert in den nächsten Wochen schrittweise die Corona-Schutzmassnahmen.

- Es ist keine allgemeine Maskentragpflicht vorgesehen. Abstand halten und Händewaschen bleiben gemäss BAG die wirkungsvollsten Schutzmassnahmen. Wie bisher gilt: Zu Hause bleiben, insbesondere kranke Personen. Die Branchen und Betriebe sind verpflichtet, die Lockerung mit Schutzkonzepten zu begleiten. Darin können sie die Nutzung von Masken vorsehen. Der Bund versorgt führende Detailhändler mit Hygienemasken, um die Versorgung zu unterstützen. Link: Fragen und Antworten zum Tragen von Hygienemasken im öffentlichen Raum

- Sortimentsbeschränkungen im Detailhandel bleiben bestehen, obwohl am 16. April Lockerungen entschieden wurden. Dieser Entscheid hatte viele Fragen aufgeworfen, unter anderem in der Umsetzung bei grossen Detailhändlern und in der Ungleichbehandlung gegenüber den Fachgeschäften. Diese werden voraussichtlich am 11. Mai wieder öffnen können.

In der Schweiz gab es bis am Mittwochmorgen 28'268 bestätigte Fälle, 1217 Personen sind hierzulande am Coronavirus gestorben.


Corona-Update am 16. April

Langsame Lockerung der Massnahmen

Die Kurve der Corona-Ansteckungen in der Schweiz ist abgeflacht. Der Bundesrat hat am 16. April über die einzelnen Etappen der Lockerung informiert.

Am Donnerstag wurde Bilanz gezogen nach vier Wochen im Teil-Lockdown. Der Bundesrat verkündete, dass die vor vier Wochen getroffenen Massnahmen Wirkung zeigen. Nun ist eine schrittweise Lockerung der Massnahmen vorgesehen. Nach dem Motto «so rasch wie möglich, aber so langsam wie nötig».

Ab dem 27. April 2020 dürfen Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien wieder öffnen. Coiffeurgeschäfte, Massagepraxen, Tattoo-Studios und Kosmetiksalons können ihren Betrieb wieder aufnehmen. Spitäler können wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen und ambulante medizinische Praxen wieder öffnen. Der Schutz des Publikums und der Arbeitnehmenden muss dabei sichergestellt sein. Es werden zudem die Sortimentsbeschränkungen in Lebensmittelläden aufgehoben. Wenn sich Güter des täglichen Bedarfs und weitere Güter auf der Verkaufsfläche der Lebensmittelläden befinden, dürfen sie verkauft werden.

Wenn es die Entwicklung der Lage zulässt, sollen am 11. Mai die obligatorischen Schulen und die Einkaufsläden und Märkte wieder öffnen. Den Entscheid darüber will der Bundesrat am 29. April fällen.

Am 8. Juni sollen in einem dritten Schritt die Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder Präsenzveranstaltungen abhalten dürfen. Gleichzeitig sollen Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, botanische Gärten und Zoos wieder öffnen und das Versammlungsverbot gelockert werden. Die Details zu dieser Etappe will der Bundesrat am 27. Mai beschliessen.

Über weitere Etappen hat der Bundesrat noch keine Beschlüsse gefasst. Ab wann Grossveranstaltungen wieder möglich sein werden, entscheidet er in einer seiner nächsten Sitzungen.

Bilder aus der Region im WWW

Gesehen auf Facebook

Zauber der Nacht

Warum leuchten eigentlich Glühwürmchen?

 

In warmen Sommernächten werden sie aktiv und zeichnen ein Feenlicht in die Dunkelheit. Davor hat das Glühwürmchen zwei Jahre als Larve gelebt und sich mit Schnecken verköstigt. Die klassische Erklärung für ihr Leuchten ist – sie sind auf Partnersuche. Die Leuchtkäfer, wie sie eigentlich richtig heissen, sind Biolumineszenzfähig. Ihre Zellen erzeugen durch die Reaktion von Luciferin und Luciferase das grünliche Licht und dies für "nur" eine einzige Liebesnacht - danach sterben die Leuchtkäfer.

Wo findet man Glühwürmchen?
Am einsamen Waldrand, im Garten auf dem Friedhof oder in einem Park. Aber, es müssen Schnecken vorhanden sein und eine giftfreie Umgebung ist dringend nötig für ihren Lebensraum. Leider ist die alte Kulturlandschaft, in denen Glühwürmchen vorkommen, zunehmend am verschwinden und die steigende Lichtverschmutzung macht den Tierchen zu sehr schaffen.

Falls ihr Glühwürmchen sichtet, meldet uns den Standort. Wir möchten für die Region Deutschfreiburg eine Karte erstellen.


PS: Am Samstag, 4. Juli 2020 von 20:30 – 23:00 Uhr kann man sich im Naturpark Gantrisch auf Fledermaus-Exkursion und Glühwürmchen-Suche machen. Anmeldung per E-Mail: info@gantrisch.ch oder Telefon 031 808 00 20

Guet z wüsse

Darf man in der Region wild campen?

Die Ferien stehen kurz bevor. Wer nicht verreist, fragt sich vielleicht, ob er einfach Zelt, Van oder Wohnmobil irgendwo in der Region aufstellen und wild campen darf. Wir klären auf...

In der Schweiz ist Wildcampen nur unter ganz speziellen Bedingungen und an bestimmten Orten erlaubt. Es ist in der Schweiz kantonal, meistens aber auf Gemeindeebene geregelt. Am besten vor Ort bei der jeweiligen Gemeinde oder bei der örtlichen Polizei erkundigen, wenn ihr ausserhalb von offiziellen Campingplätzen oder Stellplätzen übernachten wollt.

Im Kanton Freiburg ist wild campen nicht generell erlaubt. Ausnahmen sind einzelne Übernachtungen (nicht in Gruppen) im Gebirge, oberhalb der Waldgrenze, wobei bei mehreren Übernachtungen das Zelt tagsüber wieder abgebaut werden muss; auf Privatgrundstücken mit Erlaubnis des Grundstückbesitzers; sowie das Not-Biwakieren.

Ein generelles Verbot für wild campen gilt im Kanton Freiburg in Naturschutzgebieten, Nationalparks, Jagdgebieten, Wildruhezonen und bei allgemeinem Betretungsverbot.

Das Übernachten auf Raststätten oder Parkplätzen ist nicht erlaubt, respektive nur auf den offiziellen Stellplätzen (z. B. in Romont und Charmey).

 

Übrigens, in den Sternschnuppennächte der Perseiden vom 17. Juli bis 24. August 2020 lohnt sich das draussen schlafen besonders. Der Höhepunkt der Sternschnuppenschauer ist in der Nacht vom 12.-13. August zu erwarten. Also Daumen drücken für eine klare Nacht und irgendwo ein Plätzli in der Natur abseits von den Lichtern der Stadt suchen ;-)

skippr-Rezept

Kaltes Ratatouille mit Minze

Eine sommerliche Gemüse-Erfrischung!

Zutaten für 4 Personen:

- 2 mittelgrosse Zwiebeln
- 2 Zucchini
- 2 Peperoni
- 1 Aubergine 
- Minzeblätter
- 5 EL Olivenöl
- Salz & Pfeffer
 
Zubereitung:


1. Zwiebeln hacken und restliches Gemüse in Würfel schneiden.

2. Das Gemüse in einem Topf mit Olivenöl farblos anbraten. Mit Salz & Pfeffer würzen und zugedeckt bei sehr niedriger Temperatur ca. 45 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse sollte nicht braun werden.

3. Das Ratatouille abkühlen lassen und die Minzeblätter dazugeben.


Et voilà, e Gueta!

 

Tipps aus der Community

Vorschläge gegen Schlechtwetterlaune

Was tun, wenn mal nicht Sommer-Sonne-Sonnenschein ist? Dann gilt es die schönen Seiten des Regens zu entdecken. Hier eure Tipps für Ausflüge in der Region, wenn’s regnet:

Käfele im Lieblingscafé

Papiliorama

Bibera Matschepfützen

Museum besuchen

Maison Cailler

Hallenbad

Lädele...

Sensler Museum

Strohatelier Rechthalten

Botanischer Garten Freiburg

Museum Murten

Römermuseum Avenches

Schaukäserei La Maison du Gruyère

Altstadt Buchhandlung Murten

Friscape

Abstecher nach Bern auf den Indoorspielplatz Bimano ;-)

Wenn euer Top-Tipp fehlt, gerne melden an 079 950 15 71. Merci!

SwissCovid App 

Habt ihr schon...?

SwissCovid App seit 25. Juni verfügbar

Der Bundesrat hat am 24. Juni die Verordnung über das Proximity-Tracing-System verabschiedet. Die SwissCovid App kann somit schweizweit eingesetzt werden. Sie ist in den Stores von Apple und Google Play verfügbar.

 

PS: Falls ihr euch Gedanken über Datenschutz macht, aber WhatsApp oder Facebook nutzt, schaut mal... ;-)

#becausewecare #keinezweitewellebitte

AUFLÖSUNG: Putzwissen aus der Community

So werden die Fenster in der Region geputzt

Das mit dem Fensterputzen ist ja so ein Ding... Die meisten mögen das halt nicht so. Machen muss man es meist trotzdem (irgendwann). "WIE" war hier die Frage. Hier die Zusammenfassung eurer Antworten:

Über 75 % sind Markenopfer und nutzen entweder den Kärcher Fenstersauger oder Wundertücher von Jemako, Prowin oder wie sie alle heissen :-)

Warmes Wasser only oder wie Oma anno dazumal ist nicht so aktuell...

 

Kunst

Sacha Rappo bezieht das Berliner Künstleratelier des Staates Freiburg

 

Auf Vorschlag der Expertenjury hat die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) beschlossen, das Künstleratelier in Berlin dem Künstler Sacha Rappo zur Verfügung zu stellen. Er wird dort vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 wohnen und arbeiten.

Sacha Rappo überzeugte die Fachjury einhellig durch die Qualität seiner Arbeit und die Relevanz seines Projekts, das den Mineralwerkstoff und seinen Ursprung in den Mittelpunkt seiner Recher-chen stellt. So will Sacha Rappo während seiner sechsmonatigen Künstlerresidenz im Atelier «im Wedding» eine Reihe von Steinskulpturen schaffen, die mit farbigem, strukturiertem Kalk verziert sind.

Sacha Rappo, ein 30-jähriger Künstler aus Freiburg, befasst sich in seiner künstlerischen Arbeit mit örtlichen Materialien, wobei er sich auf geologische und historisches Studien stützt. Nach einem Masterabschluss in Erdwissenschaften an der Universität Freiburg im Jahr 2016 erwarb Sacha Rappo an der Hochschule der Künste in Bern (HKB/HEAB) 2019 einen Bachelor. Er ist in der Freiburger Kulturszene tätig und wirkt seit 2017 bei der Kunsthalle Fri Art mit.

Umfrage

Wo liebt ihr den Sprung ins kühle Nass?

An heissen Tagen besonders beliebt: die Erfrischung mit einem Gump ins Wasser. Ob in einen See, Fluss, von einem Stein oder Gummiboot aus, von hoch oben oder wie-o-ging....

Wandertipps

Der Berg ruft

Kürzlich haben wir nach euren liebsten Wanderungen gefragt und daraufhin einige wertvolle Tipps erhalten. Da das Wetter diese Woche ja förmlich nach Wandern schreit, haben wir einen für euch eine Wandervogel-Liste mit vielen tollen Wanderungen zusammengestellt. Holt schon mal eure Wanderschuhe vom Keller, nehmt ein gäbiges Rucksäckli fürs Picknick, einen Tschäppù, Sonnencreme und los geht's:

Easy flach und so:

Um den Schwarzsee

Von Tafers nach Freiburg durch das Galterntal

Familien- und Themenweg Gäggersteg

Von der Staumauer via Düdinger Moos nach Freiburg

Düdinger Möser mit Naturlehrpfad

Kleine Tour durch den Breccaschlund

Im Flussbett der Sense, z. B. von Zumholz bis zum Sodbach

Rundwanderung Heitenried

Geschichte, Weinberge, Gastronomie am Vully

Durch das Naturreservat Grande Cariçaie am Neuenburgersee

Rundweg Hauterive

Um den Greyerzersee

Plaffeien–Schwarzsee oder umgekehrt

Über die Chrüzflue

Mittelschwer:

Auf die Kaiseregg

Bergwanderung durch die Urlandschaft Breccaschlund

Über den Kamm des Schwyberg

Plasselb – Chrützflue – Cousimbert

Alpenpanoramaweg von Schwarzsee nach Jaun

Gastlosen-Tour

Gantrisch Panoramaweg

Schwarzsee Höhenweg

 

Anspruchsvoll:

Auf den Moléson

Jaun – Schopfenspitz – Schwarzsee