Winterferien-Umfrage - Teil 2/4

Alles fährt Ski?

Weiter geht's mit der grossen SKIppr Umfrage mit Tipps und Tricks, wie ihr es so macht in den baldigen Skiferien.

Seid ihr schon parat für Parkplatzsuche, kirre auf Kantenschliff, ready für Rückenpanzer und einem gefüllten Sparkonto für Skiabo, und dem was sonst noch dazu kommt, wenn man alleine, mit Freunden oder gar als vierköpfige Familie auf die Piste will?

 

Auch Männer haben Probleme – die Auflösung der Umfrage:

So stolz seid ihr auf eure Kosenamen!

Also so schlimm steht es nicht um euch, echt! Zu 99% seid ihr zufrieden mit eurem Kosenamen, Butzischätzis, und es ist auch nicht so arg mit den tierisch-niedlichen Bärlis und Chäferlis. 

Ihr erinnert euch, es ging im Blog auch um Wertschätzung, wie sich Männer beim Namen nennen lassen: https://bit.ly/haesli-alter

Unsere Umfrage hat gezeigt: Eure Frauen, Freunde und Familie nennen euch beim richtigen Namen und wenn es kuschlig sein soll, dann seid ihr eine nette Abkürzung oder eine etwas weiter hergeholte Verbindung aus eurem Vor- oder Familiennamen. Seid stolz, liebe Deutschfreiburger, dass ihr zu Hause und im Kreis eurer Lieblingsmenschen mit Respekt verniedlicht werdet und mit eurem Kosenamen eine schöne Verbindung habt.

Ganz im Gegensatz zur Berner Unart einem jeden Namen ein „u“ (wie Ürsu) oder „lä“ (wie Silä) anzuhängen, sind wir hier in Deutschfreiburg so was von anständig und verhunzen keine Namen. Gut so, ihr lieben skippr-Spätzchen ;-)

skippr Wochenumfrage KW 8

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen.

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Alle Gemeinden sollen an das Glasfasernetz angeschlossen werden.
55% Das wird aber auch endlich Zeit.  /  2% Interessiert mich nicht.  /  43% Das müssten die Telekommunikationsfirmen machen und nicht der Kanton.

Rastplatz in Wileroltigen wird für Fahrende gemacht
17% So hat das Volk abgestimmt, so soll es sein.  /  7%Mir egal.  /  76% Wenn die nur nicht immer so ein Chaos hinterlassen würden...

Bars und Diskotheken im Kanton dürfen länger offen bleiben
35% Wurde auch Zeit, so kann man bis morgens um 6 Uhr in der Diskothek abtanzen.  /  30% Interessiert mich nicht.  /  35% Die sind ja meistens leer, das ist nun wirklich nicht nötig.

NR. 5 – Hast du ein scharfes Auge?

Finde den/die Fehler!

Die Staumauer vom Schiffenensee. Was ist hier falsch?

 

 

- AUFLÖSUNG RÄTSEL 4 - 

Originalaufnahme

Unsere Fotomontage...

Ganz klar: Der linke Block ist zuviel und ein Turm auf dem Spitalgebäude wurde auch reinmontiert. 

Ein paar waren aber ganz anderer Meinung:

- Der Wald ist nicht so dicht. Am Wald wurde nicht verändert.

- Es gibt keinen Velo- oder Busstreifen. Doch den gibts!

- Die Wolken. An diesem Tag waren die Wolken genau so.

- Die Bäume links... Die stehen da, geht schauen.

- Schnee. Am 5. Februar lag der Schnee genau dort ;-)

 

- AUFLÖSUNG RÄTSEL 3 -

Originalaufnahme

Unsere Fotomontage...

Das Kreiselzeichen (links) gehört nicht da hin, dir Pfeil auf dem Boden (rechts) zeigt in die falsche Richtung. Das Schild für die Autobahnauffahrt ist mit Murten anstatt Bern beschriftet und das Conforama-Logo fehlt. Leider hat niemand gesehen, dass da eine Kuh hinter dem Lichtkandelaber hervor schaut - rechts unterhalb vom falschen Kreiselzeichen.

Die interessanten Antworten sind hier:

- Das Hotel Ibis ist zu weit hinten: Nein, es steht genau da!

- Wo ist der McDonalds? Den sieht man nicht aus diesem Winkel.

- GroupE Gebäude fehlt. An dem sind wir schon vorbeigefahren.

- Keine Baustelle mehr. Ja stimmt, da war keine Baustelle...

- Kein Trottoir. Doch, das ist da.

- Der Himmel war nicht blau. Der Himmel ist nicht gefälscht ;-)

 

- AUFLÖSUNG RÄTSEL 2 -

Originalaufnahme

Unsere Fotomontage...

Stimmt, auf dem Brunnen fehlt die Statue von Adrian von Bubenberg. Er hat im Jahr 1476 die Stadt Murten erfolgreich vor den Burgundern verteidigt. Die Schlacht bei Murten vom 22. Juni, wird jedes Jahr als Jugendfest gefeiert.

Es hatten einige die fehlende Statue erkannt, die anderen Antworten waren auch dieses Mal sehr interessant: 

- Bäume gehören nicht dahin. Doch, die stehen genau dort.

- Ein Stock fehlt. Was für ein Stock?

- Der Brunnen steht woanders. Auch das stimmt so.

- Die Uhr fehlt. Auf diesem Ausschnitt hat es keine Uhr.

- Die gelben Blumen und Bänder sind reinmontiert. Nein, das war tatsächlich die gelbe Ecke von der Solenität.

Auf gehts zum nächsten Rätsel!

 

AUFLÖSUNG RÄTSEL 1 -

 
Originalaufnahme (PS: Nicht vom letzten Martinsmarkt...)


Unsere Fotomontage...

Genau, beim Hotel Central hat die Leuchtwerbung an der Fassade gefehlt! Dafür wurde vom PC Profi und der Drogerie Düdro das Schild hinzugefügt, die waren früher mal dort.

Eure Antworten waren mega spannend. Ein paar lustige Einsendungen möchten wir euch nicht vorenthalten:

Ganz viele waren sich sicher: "Der kleine Turm ist mit dem grossen Turm vertauscht." Nö.

Jemand fand: "Der Landi-Turm ist zu klein, abgeschnitten." Wäre ja möglich, dem ist aber nicht so.

Das ist auch eine interessante Antwort: "Saatzuchtsilo statt Bundessilo!" Das ist ein Profi.

Oder: "Die Landi Anschrift gehört auf den grossen Turm." Warum nicht gleich auf beiden Türmen?

"Der kleine Landi-Turm gehört gar nicht da hin." Aha, wo steht denn der normalerweise? Anmerkung der Redaktion: am Landi-Turm haben sich gaaanz viele gestört. 

"Der Turm beim Des Alpes." Okay, meint wohl den Landi-Turm...

"Geranien im Hotel Central." Sorry, die waren dort.

"Das Apotheker-Kreuz, und sicher nicht zweimal" hat auch einige irritiert. Es sind nun mal wirklich zwei Kreuze am Gebäude.

Jemand erkennt "eine Telefonstange". Wo?

"Düdingen hat keine Strassenlampen!" Und jemand behauptet: "Hängende Lampen hat Düdingen nicht". Die gibt es aber tatsächlich.

Last but not least: "Der Wolkenkratzer gehört nicht da hin", "das Hochhaus ist reinmontiert" und "man sieht zuwenig besoffene Leute" ;-) Hurra!!!

Ja, wir hatten as wäuts Gaudi beim Durchlesen eurer Antworten. Merci - und jetzt auf zum nächsten Fotorätsel!

Im Gespräch mit Yannick Oppliger alias Cinnay

«Wenn man versucht, im Moment zu leben, muss man improvisieren können»

Der Murtner Rapper «Cinnay» ist bei den LYRICS Awards, dem Schweizer HipHop-Preis, nominiert – und zwar in der Kategorie «Best Breaking Act». skippr hat mit dem Youngster gesprochen über Musik, die er nie hören würde, Grundsatzfragen und den Ort, an dem er sich am wohlsten fühlt.

Yannick Oppliger ist 20 Jahre alt, kommt aus Murten und macht Rap-Musik. Nach dem Abschluss von der Fachmittelschule in der Stadt Freiburg arbeitet er momentan im Montessori Kinderhaus an der Aare. Vor zwei Jahren war er bei der Gustav Akademie dabei.

Yannick, hast du mit der Nominierung bei den LYRICS Awards gerechnet oder kam das eher überraschend?
Ich hatte eine Vorahnung, konnte es jedoch nicht wissen. Habe es schliesslich über einen Kumpel erfahren, der vor mir gesehen hat, dass ich nominiert bin. Solche Nachrichten lese ich gerne. :-) Es kam trotz allem überraschend, weil man plötzlich Zweifel hat, dass es vielleicht doch nicht gereicht hat.

Warum wurdest du nominiert?
Ich denke, weil ich mich im 2019 sehr engagiert habe und viele Shows spielen durfte. Den SRF Virus Bounce Cypher 2019 nutzte ich als meine erste Chance, mich vor einem grösseren Publikum zu beweisen. Ich habe ausserdem regelmässig Songs veröffentlicht und ständig neue Leute kennengelernt. Als mein Kumpel Jung Äm und ich schliesslich als Tour Support mit Stereo Luchs spielen durften, konnten wir erneut einige Grenzen sprengen. Kurz gesagt: Weil ich mich extrem ins Zeug gelegt habe und Monate in die Musik investiert habe.

Was machst du, um breitere Anerkennung zu bekommen?
Shows. Ich reise durch die Schweiz, lerne neue Leute kennen, pflege meine Kontakte und bringe regelmässig Content via Social Media.
www.instagram.com/cinnaythesavage
www.youtube.com
 

Wie bist du zur Musik gekommen?
Bin mit Musik aufgewachsen. Mein älterer Bruder hat mir damals Rap Musik gezeigt. Ich spiele ausserdem schon lange Gitarre und habe acht Jahre lang getanzt. Musik begleitet mich ständig.

Wann hörst du keine Musik?
Im Kinderhaus, wenn ich arbeite. Sonst eigentlich immer.

Du bist Rapper. Wie lautet die häufigste Reaktion darauf?
Ich würde mich eher als Musiker bezeichnen. Rapper werden in der Schweiz zu sehr schubladisiert.

Inwiefern...?
Aussenstehende, die sich nicht mit Rap befassen, haben viele Vorurteile der Hip-Hop Kultur gegenüber. Das liegt auch daran, dass diese Kultur hier zum grössten Teil in den Städten gelebt wird. Leute, die auf dem Land leben, bekommen davon deutlich weniger mit.

Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Meine Mutter meinte immer, ich sollte Psychologe werden.

Was war früher dein liebstes Schulfach?
Musik. Sprachen mochte ich auch immer gerne.

Wie bist du auf den Namen «Cinnay» gekommen?
Yannick rückwärts ohne K. Weil ich es anders mache als die andern. Einfacher erklärt: Alle schreiben den Namen vorwärts und ich schreibe ihn rückwärts, haha.

Bist du Langweiler oder Rampensau?
Always on the run. Immer unterwegs.

Gibt es ein Motto oder Spruch, der für dich wichtig ist?
Lerne, den Moment zu leben.

Was war deine Motivation, bei der Gustav-Akademie mitzumachen? 
Die Akademie hat riesiges Potential, was mir zu Beginn nicht richtig bewusst war. Es war eher ein Schritt in das Ungewisse, da ich beim ersten Jahr dabei war. Ich sah die Akademie als Chance und wollte in Sachen Musik einen Schritt nach vorne machen.

Was hast du dabei gelernt?
Grundlagen der Musikindustrie. Den Spirit, etwas gemeinsam aufzubauen und sich gegenseitig zu helfen. Das Jahr gab mir sehr viel Inspiration für das Schaffen neuer Musik.

Wo hast du deine sprachliche Expertise erworben?
Ich schreibe eigentlich keine Texte. Einfach vors Mikrofon stehen, überlegen und loslegen ist meine Technik. Alles kommt tief aus meinem Innern und ist deshalb authentisch, weil es spontan und im Moment entsteht. Ich mochte Sprachen eigentlich schon immer. Deshalb war ich auch lernfähig, sofern es um Sprachen ging. Englische Songtexte und französisch sprechende Friends haben auch dazu beigetragen.

Was wärst du sonst geworden, wenn nicht Rapper (und bald Sozialarbeiter)?
Wahrscheinlich Event Manager.

...für Musikfestivals? :-)
Ich würde auf jeden Fall die Hip-Hop Kultur vorantreiben wollen. Deshalb wären Konzert Bookings auf jeden Fall ein Teil davon.

«Es geit um ei Frag: bisch du glücklich oder nid?» - wie beantwortest du diese Grundsatzfrage, die in «Läbä Life» vorkommt?
Keine Veränderung ohne Veränderung. Wenn ich nicht zufrieden wäre, müsste ich etwas ändern. Life is good! Wer in einem der reichsten Länder unzufrieden ist, der macht defintiv etwas falsch. Wir sind alle privilegiert!

So einfach und selbstverständlich; geht sie auch bei dir manchmal im ausschlaggebenden Moment vergessen?
Man will ja schliesslich immer das haben, was man nicht hat, oder? 

Was bedeutet Musik für dich?
Leben. Selbstverwirklichung. Musik verbindet Menschen und hilft mir dabei, das Erlebte zu verarbeiten. Für mich ist das Schaffen neuer Musik eine Art Meditation.

Wie würdest du deine Musik beschreiben?
Ich denke unsere Musik vermittelt sehr viele Emotionen. Es ist ausserdem kein Einzelsport. Unsere Musik ist sehr experimentell und verträumt. Wir inspirieren uns gegenseitig und wachsen gemeinsam.

Wie kannst du abschalten?
In der Badewanne, auf dem Skateboard, beim Musizieren, mit meiner Freundin oder auf der Bühne.

Was sind deine Lieblingszutaten im Rap?
Atmosphäre, gute Melodien und Originalität. 

Was hörst du sonst für Musik?
Tech-House, RNB, Jazz, Psychedelic Rock,…

Was würdest du niemals hören?
Schlager.

Welchen «Henkers-Track» bestellst du?
Es gibt zu viele gute Lieder. Hängt auch ganz von meiner Stimmung ab. 

Vor drei Jahren hast du mit deinem Produzent und DJ „88eastBoae“ die Gruppe Collective3280 gegründet. Wie steht es darum und was repräsentiert ihr?
Netrum Records ist der eigentliche Name des Projekts. Wir repräsentieren Künstler, die sich mit unserer Kunst identifizieren können und die gleiche Vision verfolgen wie wir. Skateboarding, Clothing, Breakdance und natürlich Musik gehört dazu. Die Idee wäre, dass Netrum Records eines Tages ein kleines independent Label wird. Dafür brauchen wir jedoch Zeit und Management. Zur Zeit gehören Künstler wie „Jung Äm“ aus Zürich, „Kid Claud“ aus Fribourg, „Motis“ aus Biel, „Z the freshman“ aus Bern und viele mehr zur Bewegung dazu. 

Im 2018 habt ihr euer erstes Album „Forgotten Dreams“ veröffentlicht. In der Zwischenzeit spielt ihr Konzerte in Zürich, Bern und Freiburg und konntet euch ein Netzwerk aufbauen. Was waren deine Highlights in den letzten zwei Jahren?
Das Konzert am Stars of Sounds in Murten, weil es in unserer Heimat ist, das Konzert im Dachstock und der Kurzauftritt am Rapcity vor 3’000 Leuten würde ich auf jeden Fall zu den Favoriten zählen. Es gibt unzählige tolle Momente, die ich dank der Musik erleben durfte. 

Woran arbeitest du momentan?
Album. Supernova. 12 Songs. Und an der gemeinsamen EP mit Jung Äm. 

Worin siehst du die aktuellen Herausforderungen der Musikbrache?
Die Musikbranche ist taff. Da Rap-Musik besonders in den Städten etabliert ist, sehe ich es als grosse Herausforderung, die breite Masse in der Schweiz zu erreichen. Streaming macht bereits einiges einfacher und erhöht die Reichweite, ist jedoch brotlos. Einnahmequellen sind auf jeden Fall auch ein anspruchsvolles Thema, wenn wir von der aktuellen Situation von Schweizer Rap sprechen.

Warum sollten die Deutschfreiburger für dich voten bei den LYRICS Awards?
Weil jeder, der mich kennt, weiss, wie viel Liebe und Energie ich in die Musik investiere. 

Du als Musiker: Was sind deiner Meinung nach No-Gos, wenn es um Rap geht?
Es gibt gewisse Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Homophobie empfinde ich 2020 als No-Go.

Wo in deinem Leben improvisierst du am liebsten?
Eigentlich überall. Wenn man versucht, im Moment zu leben, muss man improvisieren können.

Welche Highlights sind für 2020 geplant in deinem Leben?
Berufsmatura. Album Release. Supernova Tour. Aufnahme Fachhochschule.

Welche Interview-Frage wolltest du schon immer gestellt bekommen und beantworten?
Ich wünsche mir immer, dass Leute meine Texte auseinandernehmen und mich fragen, was ich mit meinen Aussagen meine. Oftmals könnte ich fünf Minuten lang über eine Zeile sprechen. Der Konsument hingegen konsumiert schnell und hinterfragt oftmals zu wenig. "Wieso machst du, was du machst?" - empfinde ich auch als spannende Frage.

"Schrib mer keni Nachricht weni gange bi" - Ist das eine Unart der heutigen Zeit? Man spricht weniger im Augenblick, weil man hinterher ja noch schreiben kann, ohne dem Gegenüber in die Augen blicken zu müssen?

Leute sind auf jeden Fall zu Dingen fähig, die sie nicht tun würden, wenn sie es nicht bloss in ein Handy tippen könnten. Wer meine Musik schlecht findet, würde sich nie trauen, mir das face to face zu sagen. Deshalb tun sie es im Internet.

Gibt es eine andere Zeile, die du gerne exklusiv für uns analysieren möchtest?

"DM vouer Love aber glich bini elei
Aui gäbe Probs, niemer fragt, wies mr geit
Aui lose zue aber niemer hie versteit
Glück isch nur es Gfüu und es chunt und es geit"

DM steht für direct message (Direktnachricht) auf Instagram. Man erhält grundsätzlich sehr oberflächliche Nachrichten auf Instagram. Viele Leute machen mir Komplimente und geben mir in diesem Sinn Liebe für meine Musik, reduzieren mich jedoch in diesem Moment auf meine Musik. Es würde sich niemand dafür interessieren, wie es mir geht. Ich fühle mich oftmals unverstanden und denke, dass meine Zuhörer nicht ganz verstehen, was ich eigentlich sagen möchte. Deshalb hören sie zwar zu, verstehen aber nicht. Glück ist meiner Meinung nach immer zeitlich begrenzt. Wenn man es sucht, wird man es nicht finden, weil Glück kommt und geht. Es hängt lediglich davon ab, wie du dein eigenes Glück definierst. Deshalb sollte man den Begriff Glück nicht zu ernst nehmen.

Wo spielt das Video zu "Läbä Life"?
In einem Kornkreis in der Nähe von Lyss.

Wieso machst du, was du machst? ;-)
Ich mache es, um mich selbst zu verwirklichen. Noch nie fühlte ich mich freier als heute. Es gibt unbegrenzte Möglichkeiten. Musik eröffnet die Türen der Welt und deshalb bin ich so fasziniert davon. Ausserdem gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam etwas Neues zu schaffen.


 Die regionalen Fragen: 

Wo in unserer Region gehst du gern zum Essen aus?
Anatolia, Bistrottino und Morango.

Was inspiriert dich an Murten und Umgebung?
Die Ruhe. Inspiration findet man überall. Das Leben ist Inspiration pur. Daher bin ich nicht an einen Ort gebunden. Alles was ich brauche, finde ich bei mir selbst.


Danke für deine Zeit, lieber Yannick! Wir wünschen dir all the best auf deinem Weg.

 

Du möchtest Cinnay unterstützen? Dann gebe ihm bis zum 21. Februar deine Stimme (pro Tag 1 Voting möglich): www.lyricsmagazin.ch/artikel/lyrics-awards-best-breaking-act

PS: Wer nicht weiss, wie ein Cinnay-Rap tönt, höre rein @VirusBounce #Cypher2020: https://youtu.be/rQd7A3Vo7hk

Emoji-Rätsel N°34

Wer weiss, was wir suchen?

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen Gutschein im Wert von CHF 50.- von der Taverna in Tafers


Auflösungen der letzten Wochen:

WEIHNACHTSCUP - GewinnerIn: Patrik Buchs

HAPPY AT HOME AUSSTELLUNG - GewinnerIn: Andy Buchs

SESSELI-SELFIE - GewinnerIn: Simone Riedo 

GOÛTS ET TERROIRS - GewinnerIn: Tabea Perroulaz 

MURTENLAUF - GewinnerIn: Alexandra Bertschy

KINDERKLEIDER- UND SPIELZEUGBÖRSEN- GewinnerIn: Rebekka Gross

TESTSPIEL GOTTERON VS. DÜSSELDORF IN DER EISHALLE DÜDINGEN - GewinnerIn: Bruno Lauper

REISEVORTRAG NORDNORWEGEN- GewinnerIn: Silvia Roggo

STIERENBERGLAUF - GewinnerIn: Monique Rudaz

BEACH SOCCER ALTERSWIL - GewinnerIn: Lena Schafer

BAD BONN KILBI - GewinnerIn: Janine Heine

TAG DER OFFENEN TÜR IM MEDIAPARC - GewinnerIn: Daniel Marti

DREI-MINUTEN-EI - GewinnerIn: Sergio Vonlanthen

APRILWETTER - GewinnerIn: Lara Schmutz

FRÜHLINGSANFANG - GewinnerIn: Sascha Buchs

NACHHALTIGKEITSWOCHE - GewinnerIn: Tamara Raemy

FASTNACHT MURTEN - GewinnerIn: Angelina Nussbaumer

 

AUTOSALON GENF - GewinnerIn: Adrian Neuhaus

EISPALÄSTE SCHWARZSEE - GewinnerIn: Claudia Oberson

UMBAU GOTTERON-STADION - GewinnerIn: Erich Aebischer

MURTEN LICHTFESTIVAL - GewinnerIn: Sabrina Götschmann

DUELL DER BEZIRKE - GewinnerIn: Melina Jungo

ADVENTSKALENDER - GewinnerIn: Claudia Schwartz

MARTINSMÄRIT DÜDINGEN - GewinnerIn: Aldo Schmutz

FAHRAUSWEIS-CHALLENGE - GewinnerIn: Marius Lauper

COUNTRY-NIGHT SCHWARZSEE - GewinnerIn: Jonas Jungo

MARIÄ HIMMELFAHRT - GewinnerIn: Herbert Müller

RUMTOPF - GewinnerIn: Ruth Aebischer

SOMMER IM DORF - GewinnerIn: Jan Gross

HÖRTI ZYTTE - GewinnerIn: Yannick Neuhaus

WAKE AND JAM - GewinnerIn: Priska Brülhart

UEBERSTORF - GewinnerIn: Margrit Zbinden

FELDSCHIESSEN - GewinnerIn: Patrik Andrist

GUSTAV - GewinnerIn: Eveline Gugler

 

seisler.swiss-News

Marke Senseland und seisler.swiss auf Kurs

Die regionale Förderplattform Marke Senseland hat das Label seisler.swiss lanciert, um stolze Sensler zu vereinen. An der Generalversammlung wurden sechs weitere Labels vergeben. Und der Verein hat weitere Ideen, um das Senseland voranzubringen.

 v.l.: Ivan Schmutz und Manfred Gauch (Gauch Cave des Rochers), Nicolas Wider (Rineo Generalbau AG), François Pürro (Theatergesellschaft Düdingen), Thomas Nicolet (Studio Top in Form), Markus Stöckli (Stiftung ssb).

Der Ende 2017 gegründete Verein «Marke Senseland» hat seit seiner Konstituierung seine Strategie vertieft, Ideen und Abläufen entwickelt und unzählige Leute gesprochen. Mit der Lancierung der Homepage seisler.swiss und des Labels seisler.swiss ist diese Arbeit im April 2019 sichtbar geworden. «Wir haben auf vielen Ebenen intensiv gearbeitet», sagte Vereinspräsident Rudolf J. Merkle in seinem Jahresbericht.

Aktionen für Senslerinnen und Sensler
Das erste echte Betriebsjahr 2019 ist nun mit der ersten ordentlichen GV abgeschlossen worden. Die Zahlen sind ermutigend: 29 Labels und über 70 Mitglieder zählt der Verein. Ein wichtiger Pfeiler war 2019 die Verleihung des «Preis Sparkasse Sense» an eine Körperschaft, die möglichst viel Sensler Fähigkeiten und Eigenheiten vereinte. Der Preis ging im November an die Firma Senselan in Düdingen.

Der Verein Marke Senseland wolle nun vermehrt auch Privatmitglieder ansprechen, hiess es an der GV. Rund um die Labelträger wolle man ein Netz aufbauen, in dem möglichst viele Akteure sich austauschen und Synergien schaffen könnten. Nun gehe es um konkrete Aktionen und Anlässe. Geplant sind u. a. je eine Plattform für Sensler Lebensmittel sowie für Kulturschaffende. Alle Ideen sollen das Senseland als Marke hinaustragen.

Weitere sechs Labels seisler.swiss
Die Förderplattform seisler.swiss hat im Rahmen seiner GV am 12. Februar in Tafers sechs neue Labels überreicht. Ausgezeichnet werden die Theatergesellschaft Düdingen, die Stiftung ssb in Tafers und Schmitten, das Gesundheitsstudio Top in Form in Schmitten, die Holzbau-Unternehmung Zumwald und Neuhaus AG in Zumholz, die Rineo Generalbau AG in Düdingen sowie Gauch – Cave des Rochers AG in Düdingen.

Alle sechs Institutionen, Kulturschaffenden sowie Firmen haben die Kriterien von seisler.swiss vollauf erfüllt. Sie identifizieren sich voll und ganz mit dem Senseland, setzen sich für die Region ein und tragen Trümpfe der Senslerinnen und Sensler hinaus.

Damit zählt der Verein Marke Senseland bisher 29 Labelträger seisler.swiss fürs Jahr 2020. Die letzte Übergabe fürs aktuelle Jahr ist am 15. Mai 2020 am Kultfestival Hauta geplant.

Lieblinks & Webtipps

→ Scroll dich in die Tiefe der Meere!

Wenn Scrollen bisher keine Sportart war, wird es spätestens jetzt eine. Mach mal den Tauchgang, dann wirst du sehen, warum ;-)

Auf folgender Website kannst du die Tiefen der Weltmeere entdecken (oder eben erscrollen). Du siehst, wer wo lebt, respektive in welcher Tiefe. Sehr gut gemacht, irgendwie lustig und spannend zu sehen, in welchen unglaublichen Tiefen es immer noch Leben gibt, das dort "überlebt". Definitiv lehrreich, aber es braucht auch bizli Ausdauer, wenn du die 10924 Meter lange Expedition zu Ende scrollen möchtest... Los geht's: https://neal.fun/deep-sea 

PP - Polarisierende Produkte

Sardellen, Sardinen - ja gäär oder nei merci??

 

Es gibt ja so Produkte, bei denen scheiden sich die Geister - oder Geschmäcker. Gerne möchten wir wissen, wie die Meinung in unserer Region dazu aussieht. Letzte Woche war die Sülze dran: 57% mögen Sülze und 43% nicht. Noch Schlimmer fanden ein paar Teilnehmer Kutteln, Kalbskopf, Leber, Rucola und Surströmming (Gammelfisch, welcher in Schweden als Delikatesse gilt). Diese Woche: Sardinen oder Sardellen in der Büx, im Glas oder vom Grill.

Die ganz Mutigen unter uns essen sie frisch gegrillt, sagen wir mal in Ibiza, weil hip, am Strand mit Kopf, knusprig alla plancha! Geht auchim Garten, mit Olivenöl und Zitrone. Mit alla plancha und ohne Ibiza. Me gusta! (Kleines, schau’ dem Grillfisch besser nicht in die Augen, bevor du zubeisst.)

Aus der Büx, aus dem Glas, in Öl oder in Meerwasser eingelegt, mögen sie weniger anmächelig tönen beim Lesen, doch: Sie sind ein natürlicher Salzersatz. Ihr müsst sie einfach gut genug im Essen verstecken, wenn ihr Sardinen oder Sardellen nicht mögt.

So passiert und andere Mitesser und Fischhasser verführt, weil die fischigen Schuppenträger im Sugo salzsparend verkocht, im Pizzateig sehr tief eingedrückt, gekonnt mit viel Garnitur zugedeckt -  oder wie die Franzosen es pflegen, und auch in Biel im legendären Odéon zu haben: Das nackte Toastbrot mit viel Butter und zerhackten Sardinen bestrichen, im Dreieck geschnitten, ist das d e r Apero par excellence. 

Sardinen mit Kapern, Sardellen mit Tomaten - fürs Auge mögen sie widerlich sein, ihre Würze versprechen aber eine Gaumenfreude.

Sind sie es wert, gefischt und alla Plancha gegessen zu werden: Sardellen, Sardinen - ja gär oder nei merci? 

Fragen, die kein Schwein interessieren

#71 Warum "entwerten" wir Mehrfahrtenkarten?

Wenn man es genau nimmt, ist ein Fahrschein nach dem Entwerten wertlos. Man fährt also mit einem wertlosen Billet, weil entwerten muss man ja zwingend vorher, damit es gültig ist. Könnte man dann nicht auch gleich schwarz fahren...!?

#70 Warum geben wir Gebrauchsgegenständen einen Kosenamen?

 

Heutzutage bekommt ja mancherorts wirklich allllles einen Kosenamen. Beim Auto ist die Liste je nach Temperament und Art des Fahrzeuges endlos lang. Man hört unter anderem die Namen Gölfu, Tigerli, Justine, Fördu, Flitzi, Truckli, Müsli, Bienli und so weiter. Noch interessanter ist es wenn, das Velo «Daisy», der Staubsauger «Staubi» und das Navi «Irma» heisst. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung wenn man Gebrauchsgegenständen einen Namen gibt. Bekannte Beispiele: Heidi Klum nennt ihre Brüste «Hans und Franz», Vettels Rennwagen heissen «Randy Mandy» oder «Luscious Liz», B.B. King nennt seine Gitarre «Lucille» und New York wird auch «Big Apple» genannt.

Auto, Kaffeemaschine oder Regenschirm: Habt ihr bestimmten Gegenständen einen Namen gegeben? 

#69 Warum ist die Jeans blau?

Jeansstoff ist von Natur aus weiss. Er heisst Denim, abgeleitet von seiner Herkunft: der französischen Stadt Nimes ("de Nimes" - aus Nimes). Er wird mit dem tiefblauen Farbstoff Indigo gefärbt, der heute meist künstlich hergestellt wird. Indigo färbt jedoch bloss die äusseren Fäden, während der Kern des Stoffes weiss bleibt. Nach dem Färben wird der Stoff zugeschnitten (bis zu 60 Einzelteile!), zusammengenäht und Knöpfe und Nieten werden angebracht. Danach werden die Jeans in einer riesigen Trommel gewaschen. Sagt euch "Stone-Washed" etwas? Das bedeutet "mit Steinen gewaschen" und effektiv werden Bimssteine oder Enzyme mitgewaschen. So wird die äussere (blaue) Farbschicht abgerieben und die natürliche (weisse) Farbe des Denim kommt wieder stellenweise zum Vorschein. Je länger gewaschen wird (teilweise bis zu sechs Stunden!), desto heller wird die Jeans. Danach wird gespült, gebügelt und ab in den Verkauf! Wusstest du, dass bei der herkömmlichen Herstellung von Denim viele giftige Chemikalien freigesetzt werden, unter denen die Umwelt und auch die Arbeiter leiden? Mehr dazu im aktuellen #ZuekunftsZyyschtig-Beitrag auf skippr.

#68 Was ist eigentlich Hexakosioihexekontahexaphobie?

Okay, es endet zumindest mit «phobie» da kommt schon eine schwache Ahnung auf. Nach ausführlichen Recherchen findet man dann die Angst vor der Zahl 666. Ausgesprochen würde es dann heissen Sechs-Sechs-Sechs-Phobie, ein gewaltiger Zungenbrecher, bleiben wir doch lieber bei Hexakosioihexekontahexaphobie.

Jeder hat so seine Angststörungen welche medizinisch als anerkannte Krankheiten gelten. Als völlig normal gelten Ängste vor Spinnen (Arachnophobie), vor Hunden (Kynophobie), vor engen Räumen (Klaustrophobie) und so weiter. Es gibt da aber noch ganz merkwürdige Phobien, die die Menschen plagen: Die Angst vor der Schwiegermutter (Pentheraphobie), Angst vor Käse (Turopobie), Angst vor Menschen mit Glatze (Peladophobie) die Liste ist wirklich sehr lang.

Bei der Umfrage hatten 44% keine Phobien und 56% gaben an, an einer Phobie zu leiden. In den vorderen Rängen waren Spinnen, Schlangen, Fliegen, Mäuse/Ratten, Frösche. Gefolgt von Höhenangst, Kinder (gibts das wirklich?) und ganz interessant ist die Greta-Phobie.

Hier geht's zu: «Kuriose und lustige Phobien von A bis Z»

#67 Wie viel Hamsterrad ist okay?

Wir müssen Dies und Das, wir haben Erwartungen und Geduld (meistens). Wir arbeiten, lernen oder was auch immer - und leben. Ersteres ist oftmals Leidenschaft, der Rest manchmal Vereinbarkeits-Marathon. Warum müssen wir überhaupt so viel müssen? Warum sind wir manchmal voller Selbstzweifel? Geduld ist vielleicht auch nicht unsere Tugend und Ideen wollen wir immer sofort umsetzen. Erwartungen an uns selbst stecken wir obendrauf oft viel zu hoch, sind enttäuscht, wenn wir nicht alles schaffen, was wir glauben, zu müssen.

Warum also müssen wir so viel müssen? Vielleicht liegt es an einem Bild respektive einer Idee, die eigentlich nicht unsere ist, uns aber sagt, wie es sein soll – unser Leben. Wie es aussehen soll. Am liebsten schön und schön "püschelet". Obwohl ja Chaos auch etwas Inspirierendes hat und Kreativität fördern kann. Das muss ich mir merken. Muss – rebonjour, schon wieder, dieses Wort. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke, wir müssen eigentlich weniger, als wir glauben.

Wie wäre es mit "können"? Das kommt freundlicher daher, oder nicht? Können wir uns hinter die Ohren schreiben. Vielleicht wirkt es auch schon entspannend, wenn wir uns vom vermeintlichen Müssen weniger stressen lassen. Zumindest die Vorstellung scheint toll. "Muss-Fallen" aus dem Alltag streichen, wäre ein guter Vorsatz fürs eben begonnene Jahr. Klar, Termine und Deadlines gibt es und fremdbestimmt sind wir alle auf irgendeine Art. Wenn wir es jedoch schaffen, uns nicht selber noch subjektive Muss-Punkte aufzubürden, und stattdessen die selbstbestimmten Momente im Leben zu feiern, kann es besser werden. Quasi Entschleunigung zwischen Selbstliebe, Job, Nachhaltigkeitsauftrag und Vereinbarkeit. Und Erwartungsdruck, nicht zu vergessen. Nicht selten ist es unser Ideen-Karsumpel im Kopf, der (oder die? oder das?) uns zusätzlich in die Enge treibt, weil wir noch hurti das und fling das schaffen wollen. Dabei müssen wir nicht alles müssen. Wir können. Das ist schöner. Wir können. Wir können. Wir können. Und jetzt? Kopf aus. Laptop zu, Handy weg und wieder sein wie als Kind. Da wussten wir genau, was wir nicht müssen und was wir können. Ahhhhh...

#66 Wie lange darf man eigentlich ein frohes neues Jahr wünschen?

Grundsätzlich sollte das jeder für sich entscheiden können, aber gibt es da eine Regel? Nicht wirklich! Auch Knigge hat keine eindeutige Verhaltensregel parat, nur eine Empfehlung.
Bei Familienmitgliedern und Freunden darf man sicher auch erst gegen Ende Januar den Neujahrsgruss überbringen, oft sieht man sich dann zum ersten Mal in diesem Jahr. Bei Geschäftskunden und eher Fremden Personen beschränkt sich dies jedoch auf die ersten zwei Wochen im Januar. Wenn man aber einen Einstieg in ein Gespräch mit Kollegen oder Geschäftspartner sucht, kann man nach dem 15. Januar das zum Beispiel so verpacken: «Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für dich begonnen, obwohl es schon 21 Tage alt ist.» 

Wir hatten euch gefragt, wie ihr das so handhabt: 
11% wünschen es nach dem 3. Januar nicht mehr. 65% wünschen es noch die erste Januarwoche und 14% lassen sich bis Ende Janaur Zeit. 10% der Antworten wünsche es grundsätzlich niemandem.

 

#65 Soll man die Kinder alle Törchen auf einmal öffnen lassen?

Vorweihnachtszeit ist Apfenzkalenderzeit. Die Geduld der Kinder ist bekanntlich begrenzt, die Neugierde dafür quasi unbegrenzt. Umso grösser die Verlockung, eben nicht jeden Tag ein Törli, sondern alle auf einmal oder chrüsimüsi dürenand zu öffnen, je nach Lust und Laune halt. Erst recht, wenn sie noch nicht lesen können. Was soll denn da logisch sein an der Reihenfolge? Als Eltern stellt sich die Frage: Willst du ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es das nächste Türchen nicht öffnen darf, oder ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es kein Türchen mehr zum öffnen hat? Einer sagte mal passend, dass "alles, was mit Weihnachten zu tun hat, tendentiell die Entwicklung von Neurosen fördert". Jaja, oder man beginnt den Advent mit Magendarminfekt - dann haben die Kinder nur Kraft für ein Türchen. Natürlich ist das niemandem zu wünschen, aber gab es alles schon... Man könnte auch einfach 24 Adventskalender kaufen - für jeden Tag einen. Pro Kind, natürlich. Oder die Nachbarn besuchen dort huschhusch en passant alle Törchen öffnen. Man hat vielleicht nicht 24 Nachbarn, aber zum Beispiel 8 mit je 3 Kids, das würde reichen. Eh ja, 24 Kalender pro Kind zu kaufen scheint uns immer noch am besten, also 576 Türchen für jedes. Dann können die Kleinen in den ersten paar Tagen lockerflockig je (!) 300 Türen aufmachen und dann ist das eventuell wieder vergessen bis am 20. Dezember. Wenn sie dann noch die restlichen 275 öffnen, sollte das passen. Es müssen dann aber einfach alle ihre Törli bis zum Schluss aufgemacht haben, nicht dass eines dann die ganzen 2304 Törli vom Vier-Personen-Haushalt alleine durchkämpfen muss. Wobei... Wie auch immer, es gab anscheinend auch mal einen Vater, der für alle vier Kinder je einen Dreikönigskuchen kaufte. Kann man machen... Wie löst ihr das "Problem"? Oder habt ihr ganz vernünftige Zeitgenossen zu Hause? Findet ihr denn, dass man die Kids machen lassen soll? Habt ihr etwa früher bei den Schoggidingern selber immer die Seite aufgemacht, das Inlay rausgezogen und alles aufgegessen? Hat es euch geschadet? Seid ihr auch bizli der Meinung "Wenn es ein Bünzli werden soll, muss er lernen, ein Törli nach dem anderen zu öffnen"? Schreibt uns eure Adventskalendertheorie an 079 950 15 71.

#64 Warum bleiben Leute am dümmsten Ort stehen?

Der Schreiberling durfte auf dem Samstagsmarkt in der Stadt Freiburg letztes Wochenende zum gefühlten 1000. Mal das gleiche Bild vorfinden. Stau. Stau? Ja, Fussgängerstau. Vor dem Café de l’Hôtel de Ville befindet sich bekanntlich der schmälste Gehweg durch den « Märit » und just dort lieben es die Leute, stehen zu bleiben. Also am dümmsten Ort. Da sieht man Jungväter mit Kinderwagen stolz diskutieren, ganze Familien, die das Wochenendprogramm durchgehen und in den letzten Wochen dutzende Politiker/innen, die nach Wählerschaft buhlen. Aber warum gerade auf dieser engen und zirka 20m2 grossen, eh kleinen, Passage? Der Rathausplatz und die Reichengasse sind ja nicht unbedingt klein. Eine Frage, die kein Schwein interessiert...

#63 Warum können im Lift gewisse Etagen nur mit einem Schlüssel erreicht werden?

Ja, die Frage mag auf den ersten Blick äusserst dumm erscheinen. Für die öffentlichen Stockwerke, z.B. Büros oder Geschäfte, hat es Knöpfe und für die Etagen mit Wohnungen, muss man den Schlüssel haben. Logisch. Aber was bringt das Ganze? Werden wir Menschen in der Zwischenzeit wirklich als so faul eingeschätzt? Ein Beispiel: zwei Einbrecher wollen in der vierten Etage die Wohnung ausräumen, da sie wissen, dass Frau X sehr viel Schmuck in ihren Gemächern hat. Nun die zwei Einbrecher gehen in der Nacht zum Wohngebäude, steigen in den Lift und wollen nach oben in den vierten Stockwerk. Im Lift sehen die Beiden, dass man ohne Schlüssel nur bis in den dritten Stock fahren kann. Was nun? Denkt ihr wirklich, dass die beiden Einbrecher sagen. "Blöd, ich mag den letzten Stock nicht laufen. Lass uns ein anderes Opfer suchen?". Eher nicht... Ob ein Zugang nur mit Schlüsseln wirklich für mehr Privatsphäre und Sicherheit sorgt? Interessiert wohl kein Schwein...

#62 Warum wartet man 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren?

Neulich in einem Parking in der Stadt Freiburg: ein junger Herr wartet mit seinem Golf während 5 Minuten auf einen freiwerdenden Parkplatz und versperrt damit die Ausfahrt. Soweit nicht weiter tragisch. Komisch daran jedoch, dass 5 Meter, sprich zwei Parkplätze weiter vorne, ein Parkfeld frei ist. Warum wartet man also gefühlte 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren? Eine Frage die kein Schwein interessiert. Die Antwort darauf? Keine Ahnung. Aberglaube, Faulheit, Prinzip oder eine andere Dummheit. 

 

 

Wettbewerb zur Wetterlage

As chuttet!

Aktuell weht ein starker Sturm in der Region. Bisschen westlich sogar die Ciara.

Wir verlosen einen "Acro Racer" Lenkdrachen, für Leute ab 8 Jahren.

Der Lenkdrache wurde gesponsert vom Drachenäscht in Bern. MERCI!

Reisetipp von FRI Travel

 Center Parc 

Tipps und Inputs

Reise: Die Anreise erfolgt meist mit dem eigenen Fahrzeug. Es stehen diverse Anlagen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland und Belgien zur Auswahl, welche alle nach dem gleichen Konzept errichtet und gestaltet sind.

Generell: Die Center Parcs Anlagen sind ganz klar auf Familien ausgerichtet (ohne eigene Kinder oder ohne Begleitung von Kindern würde ich dort wohl keine Ferien verbringen). Es wird für jedes Alter sehr viel geboten. Der Zugang zur grossen Badelandschaft und zu sämtlichen Spielplätzen ist im Grundmietpreis inbegriffen. Alle vor Ort angebotenen Aktivitäten (Hochseilpark, Bowling, Kinderclub, Ponyreiten, Quad fahren, diverse Sportaktivitäten, Massagen etc.) oder auch Mahlzeiten müssen zusätzlich bezahlt werden. So bezahlen alle eigentlich nur jene Leistungen, die auch beansprucht werden. Kinderwagen, Velos, Anhänger oder Elektroautos können vor Ort gemietet werden, um sich schneller auf dem sehr grossen Areal fortzubewegen. In jeder Parkanlage gibt es mehrere Restaurants (Buffet und À-la-Carte) sowie auch einen Einkaufsladen. 

Unterkunft: Die Übernachtungen erfolgen in Wohnungen, welche wie Reihenhäuser in der gesamten Anlage verteilt liegen. Es stehen diverse Grössen und Ausstattungen zur Auswahl. So kann z. B. gewählt werden, dass bei der Anreise bereits sämtliche Betten bezogen sein sollen und auch Badwäsche vorhanden ist. Auch gibt es Wohnungen mit Grill - für jene, die sich im Sommer selber auf der möblierten Terrasse verköstigen möchten. Die Wohnungen sind freundlich und modern gestaltet und mit allem, was man so benötigt, ausgestattet.

Ein Muss: Ich empfehle, alle Zusatzleistungen - vorallem in der Hochsaison (Schulferien) - bereits im Voraus zu reservieren. Zum Beispiel Mahlzeiten und Mietfahrzeuge (Velos, Elektroautos, Kinderwagen etc.).

Von Monika Mäder, Reisefachfrau, FRI Travel Düdingen

 

 

 

 

RadioFr. News l 09.02.2020

Ein klares Ja und ein deutliches Nein

Die stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer stimmen über mehr bezahlbare Mietwohnungen und über die Erweiterung der bestehenden Anti-Rassismus-Strafnorm ab.

Hochrechnungen des Bundesamtes für Statistik zeigen, dass sich rund 61 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer für die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm aussprechen. Personen sollen demnach nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden dürfen.

Ein deutliches Nein dürfte es hingegen zur Mietwohnungs-Initiative geben. Laut Hochrechnungen stimmt über 59 Prozent gegen eine stärkere Förderung von günstigen Wohnungen durch Bund und Kantone.

Im Kanton Freiburg ist bereits ausgezählt: 53 Prozent sind gegen die Initiative "Mehr bezahlbare Wohnungen". Eine klare Mehrheit von rund 68 Prozent stimmen für die Erweiterung der Diskriminierungs-Strafnorm. Die kantonale Stimmbeteiligung bei beiden Vorlagen lag bei rund 37 Prozent.

Interview mit Markus Schaller

Rück- und Ausblick mit den Raiffeisenbanken Deutschfreiburg

TWINT, die Vorsorgeradar App und andere (digitale) Innovationen sind im Gange. Regionale Verankerungen sind unabdingbar: Welche Herausforderungen gilt es zu meistern und wie bindet man unsere Region ein?

Anlässlich der Medienkonferenz der Deutschfreiburger Raiffeisenbanken konnten wir mit Pressechef Markus Schaller kurz zurück und vor allem in die Zukunft blicken.

Anlässlich der Pressekonferenz der Deutschfreiburger Raiffeisenbanken konnten wir mit dem Pressechef Markus Schaller ein Interview über Raiffeisen und derer regionalen Verankerungen führen - welche Herausforderung gilt es zu meistern und wie bindet man unsere Region ein.

Das Geschäftsjahr 2019 war trotz eines sehr umkämpften Marktumfeld sehr solid. Aldo Greca, Präsident der Deutschfreiburger Raiffeisenbanken, begrüsste die Pressevertreter in Flamatt und konnte auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken. 52'000 Mitglieder, fast 6 Milliarden Bilanzsumme und 231 Mitarbeiter - um nur einige wichtige Kennzahlen zu nennen. 

Flicktipps

Was tun mit kaputten... Strumpfhosen?

Defekte Feinstrumpfhosen mit Laufmaschen oder gar Löchern, wer kennt das nicht. Irgendwann sammelt sich da ein Häufchen irgendwo im Kleiderschrank.

Die gute Nachricht: Kaputte Strümpfe muss man keineswegs wegwerfen. Hier unsere Vorschläge, was man damit tun könnte:

Als Teebeutel oder Kaffee-Dauerfilter verwenden

Ostereier färben

Über das Chuechetrooli stülpen, damit beim Ausrollen kein Teig kleben bleibt

Seifensäckchen

Haarband, Haargummi oder Zopfhalter

Haare damit eindrehen für Locken

Duftsäckchen mit getrocknetem Lavendel oder andere Blüten, die ihr mögt

Wenn die "Füsse" noch heil sind:

- verwenden, um Leinsamengel auszuquetschen

- als Sieb für Aloe Vera

- abschneiden und Rollsöckchen daraus machen (halten sich gut in der Waschmaschine und im Sommer perfekt)

Zum Festbinden von Blumen und Gemüse (z. B. Tomaten an Stäben)

Bei Milbenbefall in die Pflanzen hängen: da siedeln sich Raubmilben an und fressen die anderen Milben :-)

Weintrauben vor Vögeln schützen

Ungeklärten Bienenwachs filtern

Zum Füllen von gehäkelten oder genähten Figuren, Tieren, Kissen

Wer schon immer mal natürlich waschen wollte: Strümpfe in Stücke schneiden, mit Efeu füllen, zuknoten, ab in die Waschmaschine

Als Staubsaugerhilfe (vorne übers Rohr stülpen, wenn mal Bügelperlen oder ähnliches in Mengen auf den Boden fallen)

Wenn nur die Fussteile kaputt sind: abschneiden und als Leggings verwenden

Wer ein Kleinkind hat, das gern Blumenerde isst: über den Blumentopf stülpen und festknoten (Erde bleibt im Topf und giessen kann man trotzdem noch)

Für Notfälle auf der Strasse: Ins Auto legen, falls der Keilriemen reisst

Zum Fesseln...

An Fetischisten verkaufen :-)

 

Habt ihr andere Ideen, was man daraus machen kann? Wir sind gespannt! Schickt uns eure Vorschläge (auch mit Bild) an 079 950 15 71

Ein Wort von Skipperin

WG im HG

Der letzte, der auf der Toilette war, hinterlässt eine leere WC-Rolle.

Als wäre dieser Umstand nicht genug, sammeln sich lauter leere Kartonrollen in der Designertasche der Badeputzmittel. Eine volle Rolle ist nicht in Reserve und ausser Sicht. Auch nicht im Blindflug mit dem Arm nach hinten. Skipperin spricht von der WG im HG, also nicht vom Grössenwahn (GW) doch von der Wohngemeinschaft (WG) im höchsten Grad (HG). Wohin also gehört die letzte leere WC-Rolle? Skipperin schreibt sie mit Permanent Marker als Mahnung sogar an, mit „Wohin damit?“.

Das alles und viel mehr trifft auch in den Haushalten von Deutschfreiburg zu: Die Zahnpasta klebt im Lavabo, liegt als Tropfen am Boden oder sie vergipst den Deckel so sehr, dass keine Paste mehr rausgepresst werden kann.

Thema Bad: Haarbürsten? Ja, wem gehört jetzt bitte welche, und wieso ist die Wimpernzange bei den Haarbürsten gelandet? Wisst ihr, wie oft wir eigentlich unsere Haarbürsten reinigen sollten? Tatsächlich so häufig, dass sie neben einer Wimpernzange liegen dürfen. Wer hat die Zahnseide von gestern im Lavabo liegen gelassen? Ach, das war im selben Schachzug wie mit der leeren WC-Rolle und dem Wachsstreifen gegen Damenbart passiert?

WG im HG ist ein Spiel, ein grosser Spiessrutenlauf. Es beginnt morgens und endet abends. Verschmierte Gläser vom Mittagslunch auswärts landen voller vertrockneter Speiseresten in der Küche und nicht im Geschirrspüler. Schmutzige Schuhe bleiben monatelang auf der obersten Treppe des Kellers liegen, bis die Schuhgrösse zu klein ist, und Putzen für den Second Hand ansteht. Es geht auch mit Lego-Türmen und -Burgen im Nirwana der WG: Du gehst barfuss im Dunkeln, weil der Morgen für deine Augen zu hell ist, halbblind zur Kaffeemaschine: Fussmassage und Gefluche, weil du was Wertvolles zertrampelt hast, kriegst du inklusive, wie die Seidenwäsche im 60-Grad Programm eines Rekruten, der es im WG-Gedanken gut gemeint hat. Gratis dazu. Und falls ihr je eine Barbie und ihr Abendkleid zertrampelt, bis ihr Gesicht oder die Frous-Frous etwas deformiert sind, wehe dem. Und ja, die Revanche kam subito einer Vierjährigen, im Self-Lippenstift-Make-up-Design des Chanel Rouge. Es war nicht ihr Eigentum.

WG im HG ist: du nimmst dir die Butter aus dem Kühlschrank und es ist nichts mehr drin. Noch schlimmer: Konfi, die du nicht mal mehr mit dem Skalpell auskratzen kannst, weil das Glas leer im Kühlschrank steht. WG im HG ist: Du kaufst Mozzarella für die morgige Pizza, doch beide sind aus den Augen und aus dem Sinn, weil sich jemand im HG einen ganzen Mozzarella gegönnt hat. Also gibt es Pizza mit Gruyère AOP, bis alle am Tisch motzen, die Pizza mit Mozza sei also schon besser. WG ist, einen vollen Tumbler von einem anderen Mitbewohner zu haben, denn deine liegt seit drei Tagen feucht vergraut im Korb am Boden. WG ist, Bier in Hülle und Fülle für alle Fälle eingekauft und auf einmal ist da keine einzige Flasche mehr. Im Fall, du Super Bock.

HG ist, wenn Skipperin selber (ihre grosse Sch… Unart) die Deckel, Schubladen und Schranktüren nie ganz und fest zuschliesst: Da kommt also einer aus der WG und will das volle Konfiglas oder das volle Olivenöl nehmen. Ja ja, ihr wisst, was darauf folgt: Putzerei im HG - aber von der Schuldigen selbst gebüsst. Sie war und ist ja die mit dem halbgeschlossenen Deckel an Flaschen und Gläsern. Das wäre dann ein echter WG-Gedanke: Jeder ersetzt, was er braucht. Oder putzt, was er verursacht. Und überhaupt. Zum Glück gibt es Barber Shops und keine Tondeusen mehr in der verstopften Dusche. Ach WG, du machst Skipperin HG. Und so was nennt sich dann Familie, oder?

Winterferien-Umfrage - Teil 1/4

Alles fährt Ski?

In Zusammenarbeit mit der Mobiliar Murten

Wir starten hier eine grosse Umfrage mit Tipps und Tricks, wie ihr es so macht in den baldigen Skiferien.

Seid ihr schon parat für Parkplatzsuche, kirre auf Kantenschliff, ready für Rückenpanzer und einem gefüllten Sparkonto für Skiabo, und dem was sonst noch dazu kommt, wenn man alleine, mit Freunden oder gar als vierköpfige Familie auf die Piste will?

#ZuekunftsZyyschtig und die Problematik der beliebten Blue Jeans

So schmutzig sind Jeans

Dass die Modeindustrie mehr schädliche CO2-Emissionen produziert als die Luftverkehrs- und Schifffahrtindustrie zusammen (Quelle: Greenpeace), ist erschreckend schrecklich. Sie ist nach der Ölwirtschaft der zweitschmutzigste Wirtschaftszweig der Welt. Diese Woche nehmen wir die Umweltsünde "Jeans" unter die Lupe und zeigen euch, wie ihr eure Lieblingsjeans pflegt, damit ihr möglichst lange Freude daran habt.


Es gibt sie in unzähligen Farben und Schnitten, sie ist easy bequem, sieht gut aus und ist alltags-, büro- und ausgehtauglich: die Jeans. Sie galt als Revolution der Modewelt als sie Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden wurde. Nun wäre eigentlich eine weitere Revolution auf Seiten der Kunden nötig, damit die beliebte Blue Jeans künftig unter umwelts- und menschenrechtskompatiblen Umständen produziert werden kann. Nämlich ein Umdenken! Wie Konsumentenumfragen immer wieder zeigen, ist vielen Leuten gar nicht bewusst, unter welchen Umständen unsere Kleidung hergestellt wird. Jeans ist eine besondere Umweltsünde. Wer sich jedoch mit Herstellung und Produktion von Jeans befasst, wird nachdenklich. Ziemlich egal, wo wir unsere blaue Hose kaufen: mit grosser Wahrscheinlichkeit wurde sie in der chinesischen Stadt Xintang produziert.

Wie entsteht eine Jeans?

Bis sie bei uns zum Verkauf angeboten werden, legen sie viele Kilometer zurück. Baumwolle wächst nur in warmen Ländern, wird dann dort verarbeitet, wo die Arbeitskräfte am billigsten sind und die Jeans werden schlussendlich in den reichen Industrieländern verkauft. Für ein Paar Jeans wird - je nach Quelle - zwischen 7'000-13'000 Liter Wasser benötigt - auch in Regionen, wo dieses knapp ist! 

Etwas genauer: Baumwolle stammt ursprünglich aus den Tropen und braucht sehr viel Wasser zum Wachsen. Es ist wichtig, dass sie bei der Ernte trocken bleibt, um nicht zu verfaulen. Also geht man auf Nummer Sicher und baut sie in Trockengebieten an, wo sie künstlich bewässert wird. Für den Anbau sind auch schon Flüsse umgeleitet worden, zum Beispiel in Usbekistan, wo es furztrocken ist. Für ein Kilo Baumwolle werden 10'000-17'000 Liter Wasser benötigt. Dazu kommen Kunstdünger, Pestizide und Insektizide, die Giftstoffe ins Grundwasser lassen und dieses verseuchen. Aber es ist notwendig, damit Baumwolle auf den ausgelaugten und kargen Böden überhaupt gedeihen und ungestört wachsen können. Plantagearbeiter leiden auch unter den giftigen Stoffen und reagieren mit Atemproblemen, Krebs, Unfruchtbarkeit, Missbildungen bei Neugeborenen.

Ein Schritt weiter: Die Baumwolle wird zu Garn gesponnen und in der Weberei zu Jeansstoff weiterverarbeitet. Dann wird dieser in Xintang, der „Welthauptstadt der Blue Jeans“, wo jährlich über 260 Millionen Jeans hergestellt werden, eingefärbt und mit vielen giftigen Chemikalien wieder gebleicht. Da die Fabrikarbeiter oftmals keinen Handschutz tragen, haben sie manchmal permanent blau gefärbte Hände und Arme und leiden unter Juckreiz. Da die Waschung besonders toxisch ist, wird fürs Spülen enorm viel Wasser gebraucht. In China wird nicht auf die Umwelt geachtet und das Abwasser ohne Kontrolle ungefiltert und ungeklärt in den Fluss gespült; mit Schwermetallen und Chemikalien belastet... Wenn wir die Jeans zu Hause dann waschen, geht die Verschmutzung in die nächste Runde. 

Noch mehr: Um Jeans den trendigen, ausgewaschenen Look zu geben, wird Sand- oder Abstrahltechnik zur Veredelung genutzt. Die manuelle Variante ist im EU-Raum verboten, weil es einfach sehr schädlich ist für die Arbeiter, die dem Quarzstaub direkt ausgesetzt sind. Das kann zu Staublunge, Lungenkrebs und frühem Tod führen.

Warum wird das nicht gestoppt?

Wir bezahlen ein paar Fränkli, die Fabrikarbeiter riskieren dafür aber ihr Leben. Ein deutscher Fernsehsender hatte mit verschiedenen Jeansherstellern darüber gesprochen, warum es überhaupt soweit kommt. Die Hersteller hätten aufgrund der Preisansprüche der Kunden gar keine andere Wahl als die Situation in den Billiglohnländern auszunützen. Die Produktionsumstände seien dabei zweitrangig.

Was können wir tun?

Es geht auch anders, mit ein paar Pflegetipps und nachhaltigeren Alternativen:

Secondhand: Jeans sind in der Regel etwas langlebiges, ja teilweise schier unkaputtbares, und können daher locker ein paar Jahre treue (oder eben weniger treue) Dienste leisten. In vielen Börsen, Secondhandshops etc. gibt es Occasion-Jeans zu günstigen Preisen. As nüüs Paar Hose für as paar Frenkli, hùi! Wenn man an die aufwändige Herstellung denkt, die mit vielen negativen Auswirkungen für unsere Umwelt verbunden ist, macht es doppelt Freude, einer Jeans ein zweites Leben zu geben, oder? <3
Im Gegenzug macht es natürlich Sinn, eigene Jeans, die einem nicht mehr passen oder gefallen, ebenfalls weiterzugeben (Börse, Flohmarkt, Kleidersammlung).

Fair produzierte Öko-Jeans: Wenn es neu sein soll, dann vielleicht mal nach fair und ökologisch produzierenden Labels schauen. Wir können euch beispielsweise folgende empfehlen: Selfnation, Armedangels, Nudie Jeans, Kuyichi, Manomama, Mud Jeans, Bleed und Kings of Indigo.

Jeans nicht zu oft waschen. Meist werden sie ja eh bequemer mit der Zeit... So kann man die Lebensdauer der Jeans verlängern und Wasser sparen in einem. Beim Wäschewaschen möglichst tiefe Temperaturen wählen und auf das Trocknen im Tumbler verzichten.

Und natürlich: Flicken! Mit schöner Sashiko-Stickkunst aus Japan als vor-dem-TV-Beschäftigung oder an einem Repaircafé... Und: zerschlissene Jeans müssen nicht weggeworfen, sie können recycelt werden. Wie wär's mit einer neuen Handtasche, einem textilen Blumenübertopf oder kurzen Shorts (aus langer Jeans)? 

Es gilt wieder: Qualität statt Quantität, also weniger einkaufen und dafür auf hochwertige, umweltfreundliche Teile setzen.

 

PS: Wir haben letzte Woche den neuen «Fashion Footprint Calculator» von Thredup für euch getestet. Du musst zwölf Fragen zu deinem Kleider-Kaufverhalten beantworten und erhältst dann deinen persönlichen CO2-Fussabdruck sowie Tipps, die dir in Zukunft dabei helfen sollen, diesen so klein wie möglich zu halten. Jetzt Mode-Fussabdruch bestimmen: bit.ly/fuessabdruckmode

PS: Vielleicht interessiert dich auch unser Artikel vom Oktober 2019 (Hunger-)Löhne in der globalen Modebranche - Was wir gegen die Missstände tun können

Auch Männer haben Probleme - und ihr Deutschfreiburger:

Schosshund oder Leithammel?

Seien wir mal ehrlich, wir sind immer mehr als nur eine Person, meist mit Tiernamen behaftet: Hausdrachen oder Schmusekatze. Genauso verhält es sich mit dem Bild des Mannes, das sich im Laufe des zeitgenössischen Lebens verändert, sprich verunsichert. Wann darf ein Mann ein Kerl sein, wann ein Leithammel und wann ein Schosshund? Darf ein Mann überhaupt noch bezahlen oder einer Frau den Hof machen? Die Kluft zwischen Frauenversteher und Frauenfessler ist im Kino mehrfach ins Licht gerückt. Also ihr Deutschfreiburger, geht der schwierigen Frage nach eurem eigenen Männerbild auf den Grund!

Denn einer, der weiss, wie es um euch steht, ist ein Mann. Und er erklärt, warum das gängige Männerbild in der Krise steckt. Stephan Grünewald. Fragt euch mal unter Kumpels, wann ist ein Mann ein Mann? Grönemeier auflegen und nachlesen; frei im Netz unter Stephan Grünewald: www.tagesanzeiger.ch (Quelle: Sonntagszeitung vom 8. Dezember 2019)

Es gebe nämlich zwei komplett verschiedene Regieanweisungen: Da herrsche immer noch das Bild des durchsetzungsstarken Mannes aus der Vergangenheit und gleichzeitig das neue, postmoderne Bild des soften Frauenverstehers. Das führe bei den Männern heute immer wieder zu Inszenierungskrisen. Sie wissen nicht mehr genau, wie sie sein sollen, so wie der eigene Vater oder wie ihr Grossvater: selbstbestimmt, herrisch, richtungsgebend. Oder eher zurückhaltend, bedächtig.

Also immer nur lieb und süss sein wie eine zäh-flüssige Double Creme nervt eine jede Frau, wagt auch Skipperin zu behaupten. #metoo zum Trotz, Frauen begegnen Männern auf Augenhöhe, dürften sich aber dennoch zum Drink einladen lassen, auch wenn sie das alles selber zahlen und tragen kann. Emanzipation heisst übrigens auch, selbstsicher genug zu sein, um männliche, mag sein altmodische, Gesten anzunehmen und zu schätzen: Sich die Tür öffnen zu lassen, den 50 kg Sandsack aus der Landi schleppen oder sich in den Mantel helfen zu lassen.

Stephan Grünewald unterscheidet sieben verschiedene Männertypen, die von einem ins andere Extrem gehen: Der autoritäre Alt-Macho bis hin zum Schosshund, der macht was frau ihm sagt. Platz. Laut Studien von Grünewald ist jeder vierte Mann ein Schosshund, der „die beste Freundin seiner Frau“ sein will. Der Leithammel sucht in anderen Kulturen, wo Frauen sich traditionsgemäss noch eher unterordnen müssen. Die Diskrepanz zwischen Berufsheld und Pantoffelheld sei bei den heutigen Männern übrigens am ausgeprägtesten.

Voilà - es muss das Méli-Mélo sein, was Frau anzieht. So wie sie auch nicht nur Hausdrache oder nur Schmusekatze sein wollte oder sollte.

Im Gespräch mit Sensler (Kinderbuch-)Autorin Patricia Jungo

«Es kommt irgendwie zu mir und ich lass es aufs Papier fliessen, ohne viel darüber nachzudenken»

Patricia Jungo über ihre vielfältigen Bücher, die sie in den letzten Jahren geschrieben hat sowie Inspirationsquellen und Zukunftspläne.

Patricia Jungo wurde 1961 in Freiburg geboren und hat zwei erwachsene Töchter. Sie wohnt im Sensebezirk, wo sie auch als Sekundarlehrerin arbeitet. Nach der Ausbildung an der Uni Freiburg war sie in der Erwachsenenbildung, als Direktionsassistentin und Übersetzerin tätig. Sie liebt die Menschen, die Natur, das Wort und die Schrift.

Nach zwei Kinderbüchern und einem Roman hast du im letzten Jahr deinen ersten Gedichtband veröffentlicht. Er heisst "Purpur und Samt". Was können wir uns darunter vorstellen?
Purpur und Samt sind poetische Herzklänge, eine Sammlung von Gedichten zu all den Themen, die in meinem Leben wichtig sind. Liebe, Familie, Kinder, Natur, Träumen, Menschlichkeit, Hoffnung, Miteinander, Gerechtigkeit und vieles mehr.

Gab es einen Auslöser für dein erstes Werk in diesem Stil?
Es ist bei allen Büchern einfach die Botschaft des Herzens und der Liebe, die ich den Lesern schenken möchte. Es kommt irgendwie zu mir und ich lass es aufs Papier fliessen, ohne viel darüber nachzudenken.

Warum, meinst du, braucht die Welt dein Buch?
Ich masse mir nicht an, dies auf diese Weise zu formulieren. Ich weiss, dass die Welt die Liebe braucht und davon hat es nie genug. Einer meiner Wege, diese lebendig zu machen, sind meine Bücher.

Im Oktober 2018 hast du zusammen mit dem Sensler Autor David Aebischer einen eigenen Verlag gegründet. Was hat dich und euch zu diesem Schritt bewogen? Fazit nach etwas mehr als einem Jahr?
Das hat sich aus unserer Zusammenarbeit ergeben. Ich durfte schon bei etlichen der zahlreichen Werke von David Aebischer als Korrektorin mitwirken und er hat mir geholfen, mein erstes Buch zu veröffentlichen. Wir wollten unabhängig sein mit unserem eigenen Verlag. Fazit: Es ist alles in Bewegung; in die Richtung, die für uns stimmt.

Euer erstes gemeinsames Buch heisst «Am Ende beginnt alles». Worum geht es darin?
Die Geschichte dieses Buches bleibt noch unser Geheimnis zurzeit.

Die „Senslerkarten“ hast ja auch du getextet. Wie geht es dort weiter? Gibt es eine weitere Serie?
Das ist vorgesehen, ja. Madeleine Pollini-Zahnd und ich tauschen uns regelmässig darüber aus.

Wann hast du deine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt?
Das war beim Lesen der Gedichte auf den Geburtstagskarten, die mein Grosspapa mir immer geschrieben hat. Mit dem ersten Tagebuch hat sich die Leidenschaft dann definitiv auf den Weg gemacht.

Was bedeutet Schreiben für dich?
Schreiben bedeutet Freiheit für mich, ganz einfach.

Welches war dein erstes veröffentlichtes Buch?
Das Kinderbuch „Mama, welcher Stern gehört mir?“. In meiner Pubertät sind schon etliche andere entstanden, die mein Geheimnis geblieben sind.

Worum geht es in deinen beiden Kinderbüchern?
Um die Botschaft des Herzens, die Liebe und ihre Kraft. Natürlich tanzen Botschaften in den Buchstaben. Die Geschichten drehen sich um einen Jungen, der im Herzen weiss, dass ihm ein Stern am Himmel gehört und er diesen um jeden Preis finden will. Die Vernunft der Erwachsenen bringt ihn nicht davon ab. Was er tief in sich immer gewusst hat, wird Wirklichkeit. Das zweite Buch dreht sich um die tiefe Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem Rabenkind, um Loslassen, Freiheit schenken.

Kinder sind bekanntlich ehrliche Kritiker, respektive sie kritisieren nicht, sondern mögen etwas oder mögen es nicht. Testest du Ideen erst einmal an einer jungen Zuhörerschaft?
Nein, das tue ich nie. Ich hüte meine Geschichten bis zum grossen Tag und schenke sie dann einfach den Kindern.

Worum geht es in deinem Roman?
Es geht um eine ganz besondere Liebe an den wilden Klippen Englands.

Was ist das Wichtigste an einem guten Roman?
Für mich als Leserin wie als Schreiberin sind es die Freiheit und das Eintauchen in eine andere Welt.

Gibt es eine Figur, die dir beim Schreiben besonders ans Herz gewachsen ist und warum?
Virginia und Philipp sind eine Einheit und sie sind mir natürlich besonders nahe. Aber auch andere Figuren wie der Rabe Hector und die kleine Prinzessin sind mir ans Herz gewachsen und waren Inspiration für mein zweites Kinderbuch und auch das dritte.

Was schreibst du am liebsten?
Kinderbücher!

Wie, wo und wann entstehen die besten Ideen?
In der Natur, beim Spazieren und beim Lesen.

Ist die Lust zum Schreiben bei dir stets gleich stark vorhanden oder musst du dich selbst manchmal zum Schreiben motivieren?
Ich höre einfach auf meine innere Stimme und schreibe meist dann, wenn ich eine „Botschaft“ bekomme. Ich stelle mir nie die Frage nach Motivation oder Schreiblust. Habe ich jedoch länger keine Zeit zum Schreiben, werde ich innerlich etwas unruhig.

Hattest du schon mal eine Schreibblockade?
Immer dann, wenn ich mir etwas aufzwingen wollte, seien es Ideen, fixe Schreibzeit oder Befolgen von starren Abläufen, was das Schreiben anbelangt.

Wo schreibst du am liebsten?
Ich schreibe in meinem Arbeitszimmer am Computer. Ich bin jedoch nie ohne ein farbiges Notizbuch unterwegs und der Kugelschreiber ist auch immer in Reichweite.

Zu welcher Tageszeit bist du am kreativsten?
Einfach immer dann, wenn ich Ruhe finde oder „einfordere“.

Wie gehst du vor: Zuerst Brainstorming, dann Handlungsrahmen setzen und füllen, oder entsteht dein Handlungsstrang laufend beim Schreiben?
Für meine Kinderbücher war die Inspiration auch die Geburt meiner Enkel. Jedem Enkel ist ein Buch gewidmet. Ich lasse oft die Gedanken, die einfliessen, ein paar Tage in meinem Kopf umhertanzen, bis ich sie dann in Form eines Mindmaps oder Clusters auf ein Blatt Papier schreibe. Danach entwickelt sich alles von alleine und im Nachhinein weiss ich dann gar nicht mehr so recht, wie ich auf diese Geschichte gekommen bin.

Was machst du, wenn du zwar eine Idee hast, aber keine Dynamik in deine Handlung bekommst?
Dann warte ich, bis es einfach der richtige Moment ist. Wenn der nicht kommt, dann sollte es nicht sein und ich lasse die Idee wieder ziehen.

Entspringen die Figuren deiner Geschichten deiner Fantasie oder beschreibst du auch authentische Personen?
Sie entspringen meiner Fantasie, meinen Träumen, sind aber auch einfach von meinem Leben und Begegnungen inspiriert.

Woher nimmst du die Inspiration für diese Vielfalt an Genres?
Die sind alle von der gleichen Quelle…

Was war der beste Moment deines bisherigen Autorenlebens?
Eine Lesung zur Eröffnung der Lesenacht in einer Primarschule in Bern mit meinem Sternenbuch. Die bunte Kinderschar hat sich mit mir auf eine ganz tolle Reise gemacht und ich empfand ein wahnsinnig tiefes Gefühl von Freude und Dankbarkeit. Sie sind voll in die Welt der Sterne eingestiegen, haben die Botschaft so wunderbar verstanden und auf ihre einzigartige Weise ausgedrückt. Zugedeckt mit tausend Tipps zu meinem Schreiben und dem Vermarkten meiner Bücher und auf Wolke 7 schwebend, bin ich wieder nach Hause gefahren.

Dein persönliches Lieblingswerk, auf das du am meisten stolz bist?
Mein erstes Kinderbuch „Mama, welcher Stern gehört mir?“

Woran schreibst du zurzeit? Was ist in Planung?
Ich beende mein drittes Kinderbuch, das im Frühsommer erscheinen wird. Ich schreibe an einem Familienyogabuch mit einer Kinderyogalehrerin aus dem Sensebezirk. Auch ein zweites Poesiebuch ist am Entstehen.

Schreibst du auch privat viel? Lieber schreiben (SMS, WhatsApp) oder telefonieren?
Ich schreibe viel, telefoniere weniger gern.

Und lesen?
Ich komme sehr wenig zum Lesen momentan.

Welche Bücher liest du selbst gerne? Hast du einen Lieblingstitel?
Das wechselt immer wieder. Es gibt keinen ausgesprochenen Lieblingstitel. Das letzte Buch, das ich gelesen habe, ist „Die Hexe von Portobello“ von Paulo Coelho.

Was hast du für Hobbies ausser Schreiben und Lesen?
Ich verbringe sehr gerne Zeit mit meiner Familie, in der Natur. Ich reise auch gerne, lerne neue Sprachen.

Du hast zwei erwachsene Töchter und drei Enkel; mögen sie deine Bücher?
Das werde ich die zwei Grossen das nächste Mal fragen, wenn ich sie sehe. An ihrer Ehrlichkeit gibt es ja absolut keinen Zweifel :-)

Was ist dein Plan für die Zukunft in Bezug auf die Schriftstellerei? Werden wir noch mehr von dir lesen?
Schreiben gehört für mich zu meinem Leben. Ob ich dies auch weiterhin mit den Lesern teilen werde oder es für mich behalte, steht in den Sternen. Es ist mein Wunsch, meine Botschaften in die Welt senden zu dürfen und geplant sind weitere Bücher. Lassen wir uns überraschen!

Welche Interview-Frage wolltest du schon immer gestellt bekommen und beantworten?
Jene mit der Inspiration für die vielen Genres. Ich wusste, die kommt bestimmt einmal. Darum hat es mir jetzt gefallen, in einem kurzen und klaren Satz darauf zu antworten.

 Die regionalen Fragen: 
Wo in Deutschfreiburg gehst du gern zum Essen aus?
Im Moment gerne ins Restaurant Des Alpes in Düdingen oder in die Taverna in Tafers.

Der inspirierendste Ort in der Region für dich als Autorin?
Das Schwandholz in St. Ursen. Da zieht es mich seit Kindesbeinen hin.

 

Merci für deine Zeit, liebe Patricia - und alles Gute für dich!

Alltagstipps und Umfrage

Die besten alternativen Einkaufs-Adressen in der Region

Wo kauft ihr ein (ausser im Supermarkt)? Hier unsere Lieblings-Shops der Region. Ihr dürft gerne ergänzen mit euren Lieblings-Lebensmittelgeschäften, Unverpackt-Läden, Verkäufen ab Hof, Märkten mit Frischprodukten etc.

Sensebezirk und Umgebung
Self-Pick Schiffenen, Düdingen
Werro's Biohof, Düdingen
Gmüesegge, Düdingen
Schwallers Sensler Bauernladen, St. Antoni
Käserei Frisenheit, Schmitten
Biohof Rotmoos, Rechthalten
Fäschtus Biohof, Giffers
Birena, Schwarzenburg

Region See (und Broye)
La Vie en Vrac, Estavayer-le-lac
Epicerie Vrac, Yverdon
La Papille Gourmande, Payerne
Chez Mamie, Payerne
Aventivrac, Avenches

Stadt Freiburg und Region Saane
Atoutvrac, Freiburg
Prosana, Freiburg
vomFASS, Freiburg
Metzgerei Bertschy, Freiburg
Märit: auf dem Pythonplatz am Mittwochmorgen, Tilleul am Samstagmorgen, Pérolles (neben Migros) am Samstagmorgen
Le tiroir, Farvagny
La ruche, Farvagny
Le Marché du Claru, Marly
Cap sur le Vrac, Marly
Nouretera, Givisiez
La ferme de la Faye, Granges-Paccot
Vrac Boulevard, Villars-sur-Glâne

Alternativen um Abfall zu vermeiden und zu sparen:
Äss-Bar, Freiburg
App "Too good to go"
Öffentlicher Frigo, Freiburg

skippr Rezept

Bester Ratzfatz-Zitronenkuchen

Wenn es mal schnell gehen muss oder soll, können wir euch diesen Kuchen voll und ganz empfehlen - und das ohne Geschmackseinbussen! Wenn ihr einen Mixer habt, super, sonst auch easy mit dem Schwingbesen machbar. Ein herrlich-fluffiger, zitronig-saftiger (und erst noch veganer) Kuchen, egal worin gebacken.

ZUTATEN für ein rundes, kleines Wähenblech, eine Gugelhopfform oder eine 23x23 cm Kastenform

275 g Weissmehl - oder helles Dinkelmehl
100 g Rohrohrzucker (oder Kokosblütenzucker, Ahornsirup etc. passen auch)
2 TL Backpulver
1 TL Natron
Schale von 1 Zitrone
Saft von 2 Zitronen, ca. 70 g
100 g Pflanzenöl (z. B. Rapskernöl mit Buttergeschmack oder normales Sonnenblumenöl)
170 ml kaltes Wasser

Für den Zuckerguss
120 g Puderzucker
20 ml Zitronensaft


ZUBEREITUNG

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten.

In einer Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, geriebene Zitronenschale) vermischen.

Zitronensaft, Pflanzenöl und Wasser dazugeben und ruckzuck mit Mixer oder Schwingbesen zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig in die vorbereitete Backform geben und im vorgeheizten Ofen für etwa 20-35 Minuten goldbraun backen - je nach Backform und Ofen. Stäbchenprobe!

Zum Abkühlen in der Backform auf ein Kuchengitter stellen.

Puderzucker sieben, mit dem Wasser zu einem Guss vermischen und über den ausgekühlten Kuchen giessen.

Weniger Plastik, meh Lääbe!

10 Tipps für weniger Plastik im Alltag

1. Einkaufstasche mitnehmen anstatt Plastikseckli kaufen. Tipp: Deponiere standardmässig eine (faltbare) Tasche im Kofferraum deines Autos oder in deiner Jacke, Handtasche etc. für Spontan-Einkäufe.

2. Mehrwegsysteme statt Einwegprodukte: Einwegplastik wie Strohhalme und Plastikgeschirr boykottieren. Wer ein Röhrli braucht, kann in eine wiederverwendbare Version aus Edelstahl oder Glas investieren. Auch Pappbecher können durch eigene Trinkflasche oder Becher (oder ganz einfach ein leeres Configlas mit Schraubverschluss)

3. Unverpackt einkaufen, weil die beste Verpackung ist keine :-) Zum Beispiel in Freiburg bei Atout Vrac in der Stadt oder bei Vrac Boulevard in Villars-sur-Glâne. Gemüse und Früchte ohne Verpackung findet man auch in Bio- oder Hofläden sowie auf dem Märit. Unbedingt Baumwollbeutel oder Wäschesäckchen für Kleinteiliges wie Pilze oder Bohnen mitnehmen.

4. Verpflegung für unterwegs vorbereiten und „to go“ meiden: Hier ein Sandwich, da ein Mineralfläschli... Bequemlichkeit führt nicht selten zu Verpackungsmüll. Gschider: Trinkflasche immer mitnehmen, Caffi gemütlich vor Ort trinken und beim Lieblingsresti fragen, ob sie die Bestellung in die mitgebrachte Dose füllen können.

5. Auf unverpackte und DIY-Kosmetik umstellen für weniger Plastik im Bad. Mal kurz einmal durchs Bad gehen und sich einen Überblick verschaffen: Was könnte nach dem Aufbrauchen durch eine unverpackte Alternative oder gar etwas selbsthergestelltes ersetzt werden? Andernfalls zumindest auf zertifizierte Naturkosmetik setzen. Viele Kosmetikartikel lassen sich ruckzuck und mit wenigen Zutaten selbst herstellen: Make-up-Entferner, Deo, Körperpeeling oder Lippenbalsam zum Beispiel. Einfach Dr. Google fragen :-)

6. An den Herd, fertig, los! Mit Selbstkochen kann man Müll vermeiden. Deshalb so oft wie möglich frisch kochen – mit unverpackten Zutaten – und auf Fertigprodukte verzichten. Übrigens: aus Milch kann man Joghurt und Frischkäse machen, aus Nüssen, Samen oder Saaten gibt es feine Pflanzenmilch. Für eine feine Erfrischung selbst Eistee oder Sirup machen.

7. Putz- und Waschmittel selber machen. Mit einigen Grundzutaten wie Natron, Zitronensäure, Essig und Waschsoda können im Handumdrehen Putzmittel und Spezialreiniger für die unterschiedlichsten Zwecke hergestellen werden. Dies erspart aggressive chemische Mittel in sperrigen Plastikflaschen, die der Umwelt eh nicht gut tun... Sonst auf ökologische Reinigungsmittel umstellen mit Inhaltsstoffen auf pflanzlicher und mineralischer Basis ohne Mikroplastik.

8. Kleidung aus Naturfasern kaufen: Ein relativ grosser Anteil des Mikroplastiks in den Weltmeeren kommt aus unserer Kleidung. Bei jedem Waschgang lösen sich kleinste Synthetikfasern und gelangen so in den Wasserkreislauf. Achte beim Kauf auf hochwertige Materialien aus Naturfasern wie Bio-Baumwolle oder Leinen. Bereits gekaufte Stücke aus Polyester, Acryl, Nylon und Co. musst du natürlich nicht entsorgen, kannst diese aber beispielsweise im „Guppyfriend“-Waschbeutel waschen, um kein weiteres Mikroplastik freizusetzen.

9. Abfälle in der Natur einsammeln: bei gemeinschaftlichen Cleanup-Aktionen mitmachen oder einfach zum nächsten Spaziergang eine Tüte mitnehmen und ganz nebenbei einsammeln, was andere achtlos weggeworfen haben.

10. Etiketten checken! Die Codecheck-App gibt Auskunft über (problematische) Inhaltsstoffe wie Mikroplastik etc... Es ist spannend zu sehen, was in unseren Produkten des täglichen Gebrauchs enthalten ist. Mikroplastik wird übrigens angezeigt durch die Inhaltsstoffe Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephtalat (PET), falls ihr lieber selber auf der Verpackung schaut.

Und - natüüüürlich, klar: Fertig brauchen und weiter nutzen, was man noch hat, ob Geschirr, Kleidung, Möbel etc. Das ist immer am nachhaltigsten, weil es ja schon produziert wurde. Dasselbe gilt für Secondhand-Ware. Immer nutzen, was bereits im Kreislauf ist und - wenn nötig - ersetzen mit nachhaltigeren Alternativen.

Habt ihr noch andere Tipps? - Her damit per WhatsApp an 079 950 15 71!