Emoji-Rätsel N°36

Wer weiss, was wir suchen?

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen Restaurantgutschein im Wert von CHF 50.-


Auflösungen der letzten Wochen:

ZEITUMSTELLUNG - GewinnerIn: Cesar Schneuwly

WEIHNACHTSCUP - GewinnerIn: Patrik Buchs

HAPPY AT HOME AUSSTELLUNG - GewinnerIn: Andy Buchs

SESSELI-SELFIE - GewinnerIn: Simone Riedo 

GOÛTS ET TERROIRS - GewinnerIn: Tabea Perroulaz 

MURTENLAUF - GewinnerIn: Alexandra Bertschy

KINDERKLEIDER- UND SPIELZEUGBÖRSEN- GewinnerIn: Rebekka Gross

TESTSPIEL GOTTERON VS. DÜSSELDORF IN DER EISHALLE DÜDINGEN - GewinnerIn: Bruno Lauper

REISEVORTRAG NORDNORWEGEN- GewinnerIn: Silvia Roggo

STIERENBERGLAUF - GewinnerIn: Monique Rudaz

BEACH SOCCER ALTERSWIL - GewinnerIn: Lena Schafer

BAD BONN KILBI - GewinnerIn: Janine Heine

TAG DER OFFENEN TÜR IM MEDIAPARC - GewinnerIn: Daniel Marti

DREI-MINUTEN-EI - GewinnerIn: Sergio Vonlanthen

APRILWETTER - GewinnerIn: Lara Schmutz

FRÜHLINGSANFANG - GewinnerIn: Sascha Buchs

NACHHALTIGKEITSWOCHE - GewinnerIn: Tamara Raemy

FASTNACHT MURTEN - GewinnerIn: Angelina Nussbaumer

 

AUTOSALON GENF - GewinnerIn: Adrian Neuhaus

EISPALÄSTE SCHWARZSEE - GewinnerIn: Claudia Oberson

UMBAU GOTTERON-STADION - GewinnerIn: Erich Aebischer

MURTEN LICHTFESTIVAL - GewinnerIn: Sabrina Götschmann

DUELL DER BEZIRKE - GewinnerIn: Melina Jungo

ADVENTSKALENDER - GewinnerIn: Claudia Schwartz

MARTINSMÄRIT DÜDINGEN - GewinnerIn: Aldo Schmutz

FAHRAUSWEIS-CHALLENGE - GewinnerIn: Marius Lauper

COUNTRY-NIGHT SCHWARZSEE - GewinnerIn: Jonas Jungo

MARIÄ HIMMELFAHRT - GewinnerIn: Herbert Müller

RUMTOPF - GewinnerIn: Ruth Aebischer

SOMMER IM DORF - GewinnerIn: Jan Gross

HÖRTI ZYTTE - GewinnerIn: Yannick Neuhaus

WAKE AND JAM - GewinnerIn: Priska Brülhart

UEBERSTORF - GewinnerIn: Margrit Zbinden

FELDSCHIESSEN - GewinnerIn: Patrik Andrist

GUSTAV - GewinnerIn: Eveline Gugler

 

PP - Polarisierende Produkte

Kürbis - ja gäär oder nei merci??

 

Es gibt ja so Produkte, bei denen scheiden sich die Geister - oder Geschmäcker. Gerne möchten wir wissen, wie die Meinung in unserer Region dazu aussieht. Letzte Woche waren Reiswaffeln dran: 82% lieben sie und 18% mögen sie nicht. Noch schlimmer fanden ein paar: Soja, Kuttteln, Lebern und Tofu. Diese Woche: Kürbiscrème, ab sofort!

Kürbisse tauchen seit Ende Juli am Strassenrand wieder auf. Sie kamen noch VOR den heimischen Melonen und machen vielen Leuten Lust anzuhalten, und sich ein Prachtexemplar zu kaufen. Kürbisse kündigen aber auch den baldigen Herbst an.

Melonensuppe wäre derzeit ja auch eine Alternative, mit Minze und etwas Feta. Oder kurz angegrillt mit Humus. Und zur Melone könnte man sich ja nur den Zierkürbis anschaffen…

Doch zurück zu den Kürbisköpfen: Kürbiscrème scheint zu einer Alljahres-Delikatesse zu mutieren. Die passt zum Hochsommer-Gartengrill über die Wildzeit bis zur Weihnachtsgans.

Und wie kürbissig seid ihr so?

 

RadioFr. News l 14.08.2020

Kein Zibelemärit dieses Jahr

 

Einige Freiburger Gemüseproduzenten haben dieses Jahr vergebens spezielle Zwiebeln gesät. Der Zibelemärit in Bern fällt dem Coronavirus zum Opfer. Das Ende November geplante Fest ist abgesagt, teilt die Stadt Bern mit.

Viele Bauern hätten die Zwiebeln für den diesjährigen Märit schon gesetzt, sagt Peter Herren, der Geschäftsführer des Gemüseverbands Bern-Freiburg. Für die bekannten Zwiebelzöpfe würden besonders flache Sorten verwendet. Diese liessen sich auf Wochenmärkten oder bei Grossverteilern nicht verkaufen.

Der Zibelemärit findet jedes Jahr am letzten Montag im November in der Stadt Bern statt. Einer Legende nach ist das Fest ein Dank an die Freiburger Bauern, die nach dem Berner Stadtbrand beim Wiederaufbau geholfen haben. /lsi

Nach Schulstart in Bern

Was geniesst ihr besonders, nachdem die Berner wieder angefangen haben...?

Wenn die Berner wieder Schule haben, freuen sich die Freiburger. Auf weniger Fleischmärit in Schwimmbädern und an den Seeufern, weniger Anstehen für Glacé und Seilbahnen, halbleere Parkplätze, Tierparks und Museen etc... Endlich wieder etwas sehen bei Aussichtspunkten.

PS: Das Ganze ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen ;-)

Ein Wort von Skipperin

So fühlt sich Sommer 2020 an

Die Jahrzahl muss zum Titel hin. Leider. Oder zum Glück. Denn Sommer fühlt sich zwar seit Urzeiten gleich an. 2020 in anderen Gefühlen. Skipperin bleibt beim Bewährten. D e m einzigen und entscheidenden Sommerfeeling mit der Frage an euch: Wie fühlt sich Sommer an?

- Je nach Lage mit brennenden Schienbeinen oder Schultern

- Barfuss auf heissen Sohlen auf Pflaster oder Sand

- Frisch gestochen mit juckend-brennendem Mückenstich

- Das gute Gefühl von kaltem Wasser im Nacken

- Klebrig in Kleidern an der prallen Sonne

- Die kleine feine Morgenbrise in der Herrgott’s Früh

- Das kühle Nass eines feuchten Pareos

- Der Schattenspender Strohhut

- Die Schweisstopfen unter dem Hut

- Vom Badituch alle 3 Minuten ins Becken

- Das Eintauchen in einen Bergsee und in seine Menschenmenge

- Das Bad in der Menge mit 1.5 Meter Abstand

- Der Duft der Haut nach einem Baditag

- Die Seele nach einem Sommersonnenuntergang

- Das Unbeschwerte auf der Luftmatratze oder im Schwimmring

- Die Mittagssiesta unter einem Baum

- Mit offenen Augen tauchen und Unterwasser zu zweit reden oder singen

- Die Hände in einer eingetrockneten Sandburg, die neu zur Wasserburg wird

- Das Geborgene unter einem selbstgebastelten Zelt aus Tüchern

- Von Fuss bis Knie im kalten Brunnen

- Der erste Biss in eine kühlen Wassermelonen-Schnitz

Und bei euch so? - Sommergefühle mit oder ohne Foto per WhatsApp an 079 950 15 71

Corona-Update vom 12. August 2020

Grossanlässe ab Oktober unter strengen Bedingungen und mit Bewilligung wieder möglich

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. August 2020 entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab dem 1. Oktober 2020 wieder zu erlauben. Es gelten strenge Schutzmassnahmen und die Kantone müssen die Anlässe bewilligen. Dabei müssen die Kantone ihre epidemiologische Lage und ihre Kapazitäten für das Contact Tracing berücksichtigen. Damit will der Bundesrat sicherstellen, dass sich die Situation in der Schweiz nicht verschlechtert. Gleichzeitig trägt er mit dem vorsichtigen Öffnungsschritt den gesellschaftlichen Bedürfnissen sowie den wirtschaftlichen Interessen der Sportvereine und Kulturveranstaltern Rechnung.

Auch wurde die Änderung und Verlängerung der COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung beschlossen. Die Verordnung umfasst nur noch fünf Hauptartikel und regelt damit folgende Punkte: die Verlängerung der Rahmenfristen von Versicherten, die Nichtberücksichtigung der Abrechnungsperioden mit einem Arbeitsausfall über 85 Prozent zwischen dem 1. März und dem 31. August 2020 im Rahmen der Kurzarbeit, den Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für Berufsbildnerinnen und -bildner, die für die Ausbildung von Lernenden zuständig sind, und schliesslich das summarische Verfahren bei Kurzarbeit. Die Änderungen treten am 1. September 2020 in Kraft.

Ausserdem wurde beschlossen, dem Parlament einen Verpflichtungskredit von 5.82 Mio. CHF für eine Übergangslösung zur Sicherstellung von Ethanolvorräten zu beantragen. Damit soll gewährleistet werden, dass kurz- und mittelfristig bei einer erneuten rasant ansteigenden Nachfrage genug Ethanol für die Versorgung des Landes zur Verfügung steht (zum Beispiel für die Herstellung von Desinfektionsmitteln sowie für die Deckung des Ethanol-Normalbedarfs der Pharmaindustrie).

Der Bundesrat will das Wohlergehen aller Tiere als Grundsatz in die Verfassung aufnehmen und hat zur «Massentierhaltungsinitiative» einen direkten Gegenentwurf in die Vernehmlassung geschickt.

Aus dem Landleben

Warum weggeschmissene Aludosen für Kühe eine tödliche Gefahr sind

Heute Morgen wieder mehrfach entdeckt entlang von Deutschfreiburger Strassen: weggeworfene Aludosen.

Es ist ja nicht neu, dass einige Autofahrer ihren Abfall unterwegs entsorgen. Scheibe runter, Glasflasche oder Aludose raus und weiter... Das ist einerseits strafbar gemäss Litteringgesetz und kann andererseits gravierende Auswirkungen auf Nutztiere wie Kühe haben. Wir haben mit einem regionalen Bauer gesprochen. Er sagt, dass Glasscherben und Aluminiumteile von Getränkedosen im Kuhmagen für massives Leiden sorgen und je nach Verletzungsgrad tödlich enden können.

Wie das passiert? Beim Mähen und Pressen von Heu- oder Strohballen werden die Glasflaschen oder Aludosen in zig winzige Teile zerkleinert. Diese Fremdkörper gelangen dann so ins Futter und können schlimme Folgen haben. Die Muskeln im Kuhmagen ziehen sich fortlaufend zusammen und entspannen sich dann wieder. Wenn sich im Futter Aluminiumteile befinden, kann dies schliesslich zum Tod des Wiederkäuers führen - oftmals ohne vorherige sichtbare Störung.

Es gäbe Bauern, die vor dem Mähen mit Abfallsäcken über die Wiesen gehen und erst den herumliegenden Müll einsammeln. Ein unnötiges Beschäftigungsprogramm par excellence!

Das Litteringgesetz, wonach Abfallsünder gebüsst werden können, nützt auch wenig. Die Polizei muss die Täter nämlich in flagranti ertappen. Ansonsten ist es beinahe unmöglich, das illegale Abfallentsorgen zu ahnden.

An die, die es betrifft: nämetnùch am Rieme!

Für heisse Tage

DIY-Strandfeeling für zu Hause

Im Sommer 2020 verreisen viele aus bekannten Gründen nicht. Das ist noch lange kein Grund, aufs Strandfeeling zu verzichten. Dies gibt es hier zum Nachmachen für Dehiim.

Man nehme: Sonnenschirm, Liegestuhl oder Badetuch, Hut, Sonnenbrille, Handy - und bisschen Fantasie. Auf dem Balkon oder im Garten alles parat machen und am Handy Meeresrauschen abspielen (zum Beispiel via YouTube).

Ein gutes Buch dazu und das Glück ist ziemlich perfekt.

Für etwas Italienfeeling einfach 70 Euro für die Miete von Sonnenschirm und Liegestuhl in ein Kässeli legen, hihi.

Zur Erfrischung zum Beispiel einen alkoholfreien Mojito und aufgespieste kalte Wassermelonen von der Kinderbar bestellen.

skippr Wochenumfrage KW 33

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen. 

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Das Ferienland Freiburg ist beliebt
63% Stimmt, unser Kanton ist der schönste in der Schweiz.  /  12% Mir egal.  /  25% Mir hat es zuviele Touristen im Moment.

Plaffeien hat nun eine Kita
52% Endlich hat Plaffeien nun auch eine Kita.  / 33% Interessiert mich nicht.  /  15% Eine Kita ist in dieser Region wohl nicht so gefragt mit nur neun Kindern.

Cyanobakterien im Neuenburgersee
78% Ich geh ganz bestimmt nicht im Neuenburgersee baden solange es diese Bakterien hat.  /  17% Mir egal.  /  4% Ist ja nur für Tiere und Kleinkinder gefährlich, da spring ich trotzdem rein.

Open-Air Kino Plaffeien 2020

Am Samstagabend startete das Open-Air Kino Plaffeien! Vom 8. - 15. August findet die 23. Ausgabe des legendären Kinos unter freiem Himmel in Plaffeien statt. OK-Mitglied Céline Kernen hat uns das vielfältige Programm vorgestellt: 


Was bisher geschah:

Open-Air Kino Plaffeien 2020 findet statt!

Auch dieses Event stand auf der Kippe, aber dank eines sehr guten Schutzkonzeptes und ausreichend Platz unter Sternenhimmel, steht dem Open-Air Kinos nichts im Weg. Wir haben mit Etienne Raemy, OK-Mitglied, gesprochen:

PRAKTISCHE INFOS

Eintritts-Billette können ab 13. Juli 2020 online unter www.eventfrog.ch oder bei der Raiffeisenbank in Plaffeien und Giffers sowie bei Futec-it GmbH in Plaffeien bezogen werden.
Sie haben die Möglichkeit, vor Filmbeginn ein schmackhaftes Abendessen zu geniessen.
Die Vorstellungen beginnen jeweils beim Eindunkeln (ab ca. 21 Uhr).
Es sind rund 150 gedeckte Plätze verfügbar, jedoch ohne Garantie.

SCHUTZKONZEPT

Kontaktloses Bezahlen ist möglich und wird empfohlen

Ticketverkauf ausschliesslich online oder über den Vorverkauf

Desinfektionsmittel steht zur Verfügung

1 Sitzplatz freilassen zu weiteren Kinobesuchern (innerhalb der Gruppe kein Abstand nötig)

Ausserhalb der Sitzplätze: Mindestens 1.5 Meter Abstand halten, wenn immer möglich

Gesichtsmaske mitnehmen, falls gewünscht

Vermeiden von Ansammlungen

skippr-Rezept

Eingemachte Peperoni «Süss-Sauer»

Passt herrlich zu Grilladen und ist ein schönes Mitbringsel zu einer Sommer-Garten-Party!

Zutaten für 1 Einmachglas von 0.5 Liter:

 

2 grosse gelbe Peperoni
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
2.5 dl Weissweinessig
1.5 dl Wasser
1 TL Salz
3 TL Zucker
3 TL scharfes Currypulver

Zubereitung:

 

Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Bei den Peperoni den Stiel und die Kerne entfernen, danach in Würfel schneiden.

 

In einer Pfanne alle Zutaten, mit Ausnahme der Peperoni, aufkochen. Danach den Sud bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

 

Peperoni in den Sud geben und 20 Minuten mitkochen.

 

Das Einmachglas gründlich waschen und auf ein Küchentuch stellen. Die Peperoni mit dem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen und ins Glas füllen. Den Sud nochmals kurz aufkochen und direkt ins Glas zu den Peperoni leeren. Sofort verschliessen, so entsteht ein Vakuum.

 

An einem kühlen Ort ist es etwa zwei Monate haltbar. A Gueta!

Ein Wort von Skipperin

So tönt Sommer 2020

Die Jahrzahl muss zum Titel hin. Leider. Oder zum Glück. Denn Sommer tönt zwar seit Urzeiten gleich. 2020 in anderen Tonlagen. Skipperin bleibt beim Bewährten. D e m einzigen und entscheidenden Sommersound mit der Frage an euch: Wie tönt Sommer?

- Das Abklatschen im Dreier-Beachvolleyteam nach einem Erfolg.

- Das Plätschern des Wassers, während man gemütlich drin chillt...

- Das erfolgreiche Abklatschen einer Fliege, Mücke oder "Brääme"

- Der Ohrwurm eines viel gespielten Sommerhits

- Das Klatschen der Figechlepfer (Flipflops)

- Wasser nach einer geglückten Arschbombe

- Die Zirpen der Grillen, zum Glück sind sie immer wieder da

- Die Möwen, schön seid ihr überhaupt geblieben

- Die Brumms und Umms von Motoren aus Autos, Quads und Motorrädern, dank diesen #ferieninderschweiz

- Die Tsch-Tsch’s jedes Grillitariers

- Buena Onda, aber ohne Club oder Party, danke Radio!

- Das Klirren von Eiswürfeln im Glas

- Die Wellenformen des Rasensprengers in Nachbarsgarten

- Die Tonlagen an Tropfen, Gewittern und Hagel, danke Meteo

- Die akustische Ausgelassenheit in einer Badi (oder Strandbar)

- Das Weinen der Kleinen, die im Buggy chauffiert echauffiert werden (hier mal ohne Socken, Schwitzhut und Lammfell:)


Und bei euch so?
 - Sommersoundbeispiel mit oder ohne Foto per WhatsApp an 079 950 15 71

Nicht verwechseln

Zweierlei Walflossen

Das ist die Walflosse vom Düdinger Künstler ­Manfred Zurkinden im Schwarzsee:


Das ist ein Garten von unbekannt, gesehen auf Instagram @gaertendesgrauens

Essen und Trinken mit Aussicht

Die schönsten Bergbeizen der Region

Die grossen Lockerungen betreffen nicht nur die Städte, sondern auch in den Bergen kann man wieder einen Kaffee, ein Bier oder ein ganzes Menü geniessen. Das feiern wir - und haben gefragt, wo ihr am liebsten verweilt. Hier eure liebsten Bergbeizen:

Alpbuvette Gantrischli, 1322 M. ü. M. Schwarzsee

Alp Hubel Rippa, 1141 m ü. M., Schwarzsee

Alp Burlaya, 1429 m ü. M., Schwyberg/Schwarzsee

Berghaus Gurli, 1422 m ü. M., Schwarzsee
https://www.schwarzsee.ch/de/P6973/alp-untere-steinige-rippa

Alp Untere (Steinige) Rippa, 1370 m ü. M., Schwarzsee

Alp St. Antoni Brecca, 1400 m ü. M., Schwarzsee

Alp Marbach Brecca, 1400 m ü. M., Schwarzsee

Alp Unterer Euschels, 1442 m ü. M., Schwarzsee

Bergrestaurant Ritzli-Alp, Jaun

Bärghuus Riggisalp, 1490 m. ü. M, Schwarzsee

Alp Salzmatt, 1634 m. ü. M, Schwarzsee

Alp Grosser Schwyberg, 1600 m. ü. M., Schwarzsee
http://chaletdusoldat.ch/

Soldatenhaus («Chalet du Soldat»), 1752 m ü. M., Jaun

Buvette Feyerssaga, Plasselb

PS: Fotos allesamt vom Bärghuus Riggisalp, 5. August 2020

Hast du auch noch einen tollen Sommertipp? Ob eine urchige Bergbeiz, eine Wanderung mit atemberaubender Aussicht oder ein lauschiges Picknick-Plätzchen, schicke uns deinen Tipp (evtl. mit Bild) per WhatsApp an 079 950 15 71, per Mail an info@skippr.ch oder via Facebook und Instagram (@skipprfr).

Ein Wort von Skipperin

So riecht Sommer 2020

Die Jahrzahl musste zum Titel hin. Leider. Oder zum Glück. Denn Sommer riecht seit Urzeiten gleich. 2020 in anderen Duftnoten. Skipperin bleibt beim Bewährten. Dem einzigen und tollen Sommerduft mit der Frage an euch: Wie duftet, stinkt, riecht bei euch der Sommer?

- Mit Lavendel parfürmierte Desinfektion für die Hände. Meint Eveline.

- Schweiss nach harter Gartenarbeit. Sandro aus Garten Eden.

- Calipo aus dem Karton, vom Lecken zerfezzelt, macht Miss Annanass.

- Der Duft von Mähdreschern, im Schlafzimmer, abends, niesend.

- Citronelle-Kokos eben frisch angerührt, Mücken-Waffe zum xten.

- Die Gabel im Restaurant voller Antibrumm, weiss Skipperin.

- Der Duft vom Label «Greet» namens Island water, sagt Charly. Der ist aus Köln.

- Das Ventil einer Luftmatratze im Mund beim Aufblasen, heute gehabt.

- Die Grill-Haut der knackigen Cervelat, Götti sagt ihr zwar "Glepfer", mit vier Beinchen.

- Nackte Füsse auf feuchtem Teer oder Stein, unvergesslich seit 1976.

- Ein feuchtes Tuch nach dem Bad, Hauptsache Sonnencrème war drauf!

- Sun kissed, zu Neudeutsch "sonnengeküsst", aber mit ungewaschener Haut und Haaren, gilt wohl nicht für alle.

- Ein Gartenschlauch, mindestens eine halbe Stunde in der prallen Sonne aufgewärmt.

- Verspätete Erschtagùùgschte-Verbrennereien

- Das Abblasen einer Luftmatratze – gib’ dir den Gummi zurück, den du vorher reinpustet hast!

- Tomaten-Basilikum (Schnecken waren schneller, drum Basilikum aus dem Laden)

- Wassermelone aus dem Seeland, kurz angegrillt mit Feta serviert.

- Torf nach dem Regen, der Dampf duftet.

- Das Interieur deiner Karre bei 34°C...

- Der heiss gewärmte Teppich im Boot

- Chlor im Pool

- Das Stand Up Paddle, das Pedalo, das Rudern früh morgens: Der See duftet taufrisch, die Füsse auch.

- Frischer von der Sonne warmgehaltener Chuehplätter in den Bergen

Und bei euch so? - Sommerduftbeispiel mit oder ohne Foto per WhatsApp an 079 950 15 71

Lieblinks und Webtipps

→ Feinste klimafreundliche Menüs

Eine Mahlzeit verursacht im Schnitt 1.6 kg CO2. Das entspricht ungefähr einer Autofahrt von Schmitten nach Alterswil (10 km). KlimaMenü bietet leckere, saisonale und klimafreundliche Rezepte, um diesen Wert ganz einfach um ein Kilo CO2 pro Mahlzeit zu reduzieren. Das geht ganz ohne Verzicht - im Gegenteil: eine kulinarische Reise zum easy Nachkochen. Hier ein paar Beispiele:

Es werden flexitarisch vorallem pflanzliche, aber auch Milchprodukte, Fleisch und Fisch genutzt. Die ungefähren Preisangaben zeigen, dass klimafreundliches Essen oftmals sogar günstiger ist als herkömmliche Menüs.

Los geht's: myblueplanet.ch/climatefood

Alltagsgeschichten

Aus dem Leben eines Höigümpers

Es war einmal ein Höigümper. Am verregneten Montagmorgen des 3. August 2020 machte er sich auf den Weg. Er klammerte sich an den Rückspiegel eines Deutschfreiburger Autos und fuhr mit ihm davon. Über die Poya und den Röstigraben nach Freiburg. Das Gras auf der anderen Seite ist ja bekanntlich immer grüner...

Auf der anderen Seite angekommen, merkte er, dass da alles ziemlich betongrau ist. Egal, dachte er, und fuhr weiter - oder: liess sich weiter fahren. Absteigen war keine Option, da weder Futter noch Unterkunft in Sicht waren. Auch hatte der Höigümper ja keine Freunde hier.

Ein paar Ampeln, Autoschlangen und Kurven später, ging ihm ein Lichtlein auf. Er stand vor der Kathedrale!

Eine Heuschrecke vom Land mitten in der Stadt. Weder Futter, Freunde noch Schlafplatz, aber hey, "d Kathedraala mueschu gsee ha" :-)

Und die Moral von der Geschicht, ohne Auto ginge das nicht! #bittegäärgscheh

Blick über den Tellerrand

Die Wissenschaft zeigt: Sars-CoV-2 kann bei schweren Verläufen zu Organbeeinträchtigungen und erheblichen Langzeitfolgen führen und die Sterblichkeit ist höher als die einer normalen Grippe.

Einen Hausarzt aus der Region beeindruckt das nicht, er hält die Pandemie für ein Hirngespinst und hat in seiner Praxis einen «Corona ist Fantasy!»-Flyer aufgelegt... Darauf steht, dass wir uns keine speziellen Sorgen machen müssen. Er schlägt eine Stärkung des Immunsystems vor für das nächste Winterhalbjahr:  «Schlaf, gute Laune und Vitamin D3. Erholen wir uns. Dazu stehen – einander die Hand reichen.»

Hier zum ganzen Artikel im Beobachter.

Blick zurück ins 1963

Bad Bonn vor dem Untergang

Im SRF Archiv haben wir eine tolle Perle ausgegraben: Eine kurze Videosequenz vom Februar 1963 berichtet über den Kurort Bad Bonn, der auf eine lange Tradition zurückblickt. Bad Bonn war vom 17. bis ins 19. Jahrhundert als Kurort bekannt. Zahlreiche Heilungen wurden dort vollbracht.

Ebenfalls bekannt war auch die Bonnbrücke, die im Jahr 1885 errichtet wurde. Für die Überquerung der Brücke verlangte der Brückenwart eine Gebühr von 20 Rappen. Die Regeln waren klar; man durfte weder schaukeln noch stehen bleiben, kein Vieh mitnehmen, nicht bei Nacht oder starkem Gewitter überqueren.

1960 wurde der Schweizer Heimatfilm "Anne-Bäbi Jowäger" in Bad Bonn gedreht. Kurz danach begannen die Abrissarbeiten. Die Brücke stürzte bei einem tragischen Unfall 1962 ein und forderte mehrere Schwerverletzte.

Im Jahr 1963 wurden dann die Häuser, die Kapelle und die Hängebrücke durch den Schiffenensee unter Wasser gestellt. Die Überreste wurden am 17. Februar 1964 durch das Militär gesprengt. Der Altar der Kapelle von Bad Bonn wurde später in der Düdinger Kirche wieder aufgebaut.

Zum Film im SRF Archiv: srf.ch

Instagram @schiffenensee

Facebook @schiffenensee

Deutschfreiburger Beach-Life

Plätzli für schönstes Baden in der Region

Die Schweiz hat keinen Meeranschluss und wird eigentlich eher mit Bergen als Stränden in Verbindung gebracht. Aber wusstet ihr, dass die Schweiz 1’500 Seen hat? (Quelle: EDA) - Und zwar nicht irgendwelche: wir haben auch in der Region schöne Strände mit kristallklarem Wasser. Dazu wunderbare Flüsse... Ein echter Meer-Wert für Daheimgebliebene! Oder wie die Handelszeitung einmal schrieb: "Die CH-aribik liegt in der Romandie"

Aufgrund der speziellen Umständen in diesem Jahr und den aktuellen heissen Temperaturen gibt es nur eines: baden, baden, baden. Falls euch eure Standard-Badeplätze in der Region langsam langweilen, findet ihr vielleicht hier euer Glück - das ist nämlich die Auswertung unserer kürzlichen Umfrage:

 

Sense: Sodbach, Ruchmühle, Ärgera, bei Neuenegg, bei Laupen

Schwarzsee: bei der Gypsera vorne, beim Camping hinten

Schiffenensee: Bonn Beach, beim Camping

Neuenburgersee: Yvonnand, VD8 Cheseaux-Noréaz, Gletterens, Cheyres, Nouvelle Plage Estavayer-le-Lac, Portalban

--> News RadioFr. vom 5. August: Im Neuenburgersee darf wieder gebadet werden. Dank der Gewitter seien die Blaualgen praktisch verschwunden, wie die Kantone Freiburg, Waadt und Neuenburg mitteilen. Man habe Cyano-Bakterien im Wasser nachgewiesen, die Wasserproben an verschiedenen Stellen des Sees hätten aber keine Giftstoffe enthalten.

Die Kantone geben dennoch eine Warnung heraus: Bei hohen Temperaturen und stehendem Wasser sei an allen Ufern des Sees mit Kleinkindern und Haustieren Vorsicht geboten. /ns

Murtensee: Salavaux, Avenches, Muntelier, Pantschau, Faoug, Grengspitz, Sugiez, Môtier, Meyriez, Praz, Nant, ...


Oder zu Hause unter der Dusche, in der Badewanne, im Brunnen, im Pool etc...


Und... der Blog von Marta Villacampa hat zehn Westschweizer Strände genannt, die man diesen Sommer nicht verpassen darf. Darunter auch einige in der Region - oder ganz unweit... Hier zwei Bade-Juwelen der Extraklasse:

Auf Platz Nummer eins: Gletterens am Südufers des Neuenburgersees. Google Bilder sowie das Titelbild dieses Artikels zeigt, "as isch wunderschön det", mit feinem weissen Sand, türkisfarbenen Wasser, flach abfallender Strand; fast wie am Meer.

Der Strand befindet sich im Naturschutzgebiet der Grande Cariçaie, das rund 800 Pflanzenarten und 10'000 Tierarten beherbergt. Der Parkplatz befindet sich beim Denner Satellit, wo die Parkuhr übrigens rege kontrolliert wird. Ein schöner Weg auf Holzlattleni, gesäumt von hohem Schilf führt in 5-10 Gehminuten zum Strand. Unbedingt Picknick mitnehmen, es gibt weder Bar noch Restaurant am Strand. Einziger Nachteil: kein Schatten; deshalb unbedingt Sonnenschirm und Co. mitnehmen.

Auf Platz neun: Avenches am Murtensee. Der Strand befindet sich innerhalb des Campingplatzes von Avenches. Hier gibt es ganz weichen Sand, ein flach abfallender Strand, Zugang zu allen Bars und Restaurants des Campingplatzes auch für Tagesgäste.


Falls du einen anderen, für dich allerschönsten Badeort in Deutschfreiburg kennst, schreib uns via WhatsApp an 079 950 15 71. Dein Plätzli ist dann zwar nicht mehr geheim, aber geteiltes Glück ist ja bekanntlich doppeltes Glück. Darum: Los!


Kürzlich auch schon:

Schwarzsee zu den 14 schönsten Badeseen in der Schweiz gewählt

nachhaltigleben.ch, das Portal für einen nachhaltigen Lebensstil, hat eine Liste mit den schönsten Badeseen in der Schweiz erstellt. Unser Schwarzsee liegt auf dem fünften Platz. Die ersten Plätze belegen Caumasee und Crestasee bei Flims, der Egelsee bei Bubikon (ZH) sowie der Klöntalersee im Kanton Glarus. So wird der Schwarzsee beschrieben:

Apropos Rundweg um den See...

Einkaufen ohne Verpackungsmüll - bald in Tafers

Pakiaka unterstützen!

Unverpackt Einkaufen ist einer unserer Lieblingstrends der letzten Jahre. Da werden Lebensmittel statt in unnötigen Verpackungen einfach offen verkauft. Diese können in selber mitgebrachte Behälter gefüllt werden; bezahlt wird natürlich nur der Inhalt. Das ist gut für die Umwelt, fägt und dehiim auf dem Küchenregal sieht’s auch noch super aus. Während es in vielen Teilen der Schweiz immer mehr solche Shops gibt, sind sie in Deutschfreiburg nach wie vor ziemlich rar respektive erst am kommen.

Darum plant das Mutter-Tochter-Gespann aus St. Ursen, Rebekka Gross und Dorli Riedo, den Shop für nachhaltiges Einkaufen «Pakiaka» (skippr berichtete). Sie wollen ab Ende September in Tafers mehrheitlich unverpackte Lebensmittel anbieten zum selber abfüllen in mitgebrachte Mehrwegbehälter. Damit das Projekt realisiert werden kann, sind sie auf finanziellen Support angewiesen. Jetzt unterstützen: wemakeit.com

Sommer in den Ohren

Verratet uns eure Lieblingsmusik!

Eine Playlist, die den sommerlichen Musikgeschmack unserer skippr-Community abbildet. Ganz viele tolle Lieblingssommersongs vereint – mal sinnlich, mal traurig, mal fröhlich und immer dabei. Das wär doch was?

Tipps für kühle vier Wände

Wenn es draussen heiss ist, passt das. Aber drinnen mögen wir es lieber angenehm kühl - gerade auch nachts. Wer in einer älteren Baute oder im Dachgeschoss wohnt, kann in den wärmeren Monaten besonders geplagt sein von denn hohen Temperaturen. Hier unsere Tipps, wie ihr euer Dehim ohne Klimaanlage und offenen Kühlschrank angenehm frisch halten könnt ;-)

1. Store ai! Ein beliebtes Schlupfloch für Hitze und Sonnenstrahlen sind Fenster, auch wenn sie geschlossen sind. Am besten durch Storen, sonst zumindest via Rollos oder Vorhänge, direktes Sonnenlicht abhalten.

2. Ide Nacht lüfte! Tagsüber die Fenster geschlossen halten, dafür nachts oder in den frühen Morgenstunden gut lüften. Am besten alle Fenster und Türen für eine Viertelstunde gleichzeitig öffnen für einen optimalen Durchzug. Auch Schranktüren öffnen, weil sich dort ebenfalls Hitze stauen kann.  

3. Wäscheständer = Klimaanlage! Wenn die Temperatur in einem bestimmten Raum gesenkt werden soll, kann ein nasses Badetuch über den Wäscheständer gehängt werden. So entsteht Verdunstungskälte. Wenn ein Ventilator auf das feuchte Handtuch gerichtet wird, wird der Effekt verstärkt.

4. Warm duschen! Auch wenn man an heissen Tagen eigentlich mehr Lust auf kalt hat, schwitzt man nach dem lauwarmen Duschen weniger. Wieso? - Weil der Körper durch eine kalte Dusche einen Kälteschock bekommt und die innere Heizung anwirft; lieber nid, oder?

5. Elektrische Geräte ausschalten! Diese können nämlich viel unnötige Wärme produzieren, auch wenn sie nur im Standby-Modus laufen.

6. Kaltes Laken statt Duvet! Das warme Winterduvet ist wohl eh im Keller, aber wie wär's, wenn das Laken so richtig kalt wäre? Dafür kann man es beispielsweise tagsüber in einem Sack in die Gefriertruhe oder den Frigo legen.

7. Bettflasche kalt machen! Was im Winter wärmt, kann im Sommer kühlen. Bettflasche vor dem Schlafengehen mit kaltem Wasser befüllen und den «Kühlakku» zwischen die Oberschenkel legen.

8. Weg mit Teppichen! Das sind Hitzespeicher par excellence. Ein nackter Fussboden speichert definitiv weniger Hitze.

9. Kalte Küche! Kochen am heissen Herd oder Backofen fägt ja eh weniger bei 30 Grad, aber warum nicht einfach sein lassen und stattdessen kalt und leicht etwas geniessen? Café complet, ein Salat usw...

10. Für Schlaufüchse: Vor dem offenen Frigo stehen bringt zwar kurzfristig Abkühlung, aber anschliessend muss das Gerät wieder herunterkühlen und produziert dabei Wärme, die sich dann wieder in der Wohnung ausbreitet.

Ein Wort von Skipperin

Macht mobil, bei Arbeit, Spass und Spiel!

Mobil sind wir derzeit wohl alle oder viele, die von A nach B reisen. Ferienhalber. Und Arbeitsbedingt. Da finden sich in Deutschfreiburg auf einmal speziell viele Autos mit den exotisch terrestrisch-seltenen Kürzeln wie TG, AI, GR und TI neben den gewohnten Buchstabenduos wie AG, SO, BE und VD in unmittelbarer Nähe. Willkomm’ – Bienvenue – Benvenuti! Wir nehmen euch alle herzlich auf in diese speziellen Sommerferien und ziehen uns zurück, um euch Platz zu lassen. Gerne geschehen! Skipperin kann ihre Beobachtungen dennoch nicht verklemmen, und diese haben nur halbwegs mit #ferieninderschweiz zu tun. Schön, dass ihr das mit ihr teilt!

Ein Spezialkonvoi aus NE, der hier ganz sicher nicht Ferien macht. Schiene auf die Strasse, statt Strasse auf die Schiene, war das Motto des einen Wagon-Transportes: er war nicht zu beneiden der Chauffeur, mit Konvoi-Fahrzeug, denn er kriegte bei der Autobahnauffahrt Richtung Bern die Kurve nicht. Hinter ihm viele Autos aus UR, AR, SZ; TG voller Veloanhänger und getürmten Autodächern an SUP’s, Kanus oder mit Anhängerkupplung mit Wohnwagen, Boot oder Deltaflieger-Schachtel… Skipperin schwitzte mit dem Zumwald mit – der arme Kerl aus dem Konvoi, zuvorderst an diesen Ferienreisenden, von denen immer mehr wurden! Nach einer Abkürzung aus dem Stau geflohen, via Jägerstein und Galmiz kam Skipperin in Kerzers auf die freie Autobahn und wer fährt ihr vor: Der Zug auf der Strasse! Ist ja bewiesen, die SBB sind immer pünktlich und der Zumwald-Konvoi-Chauffeur, der muss ein Superheld sein, dass er diese Kurve gekriegt hat.

Davor ging es um eine ebenso mobile Sequenz mit Cornet auf zwei Rädern mit Pistache-Schokolade-Vanille getürmt und ebenso professionell im Mobilen hin und her: Ein prall gefülltes Bisquit mit drei verschieden farbigen Kugeln – mmmh, schläck, denkt ihr wohl? Das Guidon auf dem Velo liess die Kugeln kugeln, die Fahrerin rutschte mit, sie versuchte zu retten, was fahrend zu retten war. Immerhin, der Stau hinter ihr blieb aus. Aber ihr Typ fuhr unbeirrt voraus, ohne Cornet, typisch – der kann nicht ihr Typ sein, so viel dazu, als kostenloser Rat von Skipperin.

Danach gab es abends Standup-Yoga zur Entspannung des Tages: Skipperin ist eher am Ufer, im Wasser im Chöpfler, als trocken auf See-Yoga. Ist das nun Yoga oder Standup fragt sie sich mit dem Spritz in der Hand? Die Bretter stehen still, Binsen sind ja genügend vorhanden, um sie zu stoppen. Die Frauen turnen auf den Brettern, irgendwie sieht das leider nicht so «binsig» aus. Seid ihr jetzt von A nach B auf dem Standup unterwegs, am besten von Cocktail A zu Drink B? Oder seid ihr im Ashram am Detoxen mit viel Ayurverda-Öl auf der Stirn? Wieso denn Yoga auf dem Brett? Das Brett verlangt doch schon was an Balance. Kraft und Koordination. Reden wir mal gar nicht von Yoga, das viel abverlangt an Sport, Konzentration und Beweglichkeit. Gemein gesagt: Entscheidet euch je nach Situation für Wassersport oder Yoga, für den Tequila Sunrise oder den Jogi-Tee! Nacheinander aber nicht in Combo!

Fragen wir am besten an diesem einen speziellen Tag den Zumstein-Chauffeur, wie er diesen Eisenbahnwagen um die Kurve gekriegt hat. Sicher nicht auf dem Brett, aber bestimmt mit einem Yoga-OHHHM und einer hoffentlich intakten dreistöckigen Cornet-Glacé am Steuer! Skipperin schenkt ihm ein tiefgekühltes Mars – wer im Fall vergessen hat, was im Titel steht.

Wer kennt's noch?

Mitbringen: CDs und gute Laune

Auf jeder Geburieinladung in der 90er Jahre, immer. Wo: ... Wann: ... Mitbringen: CDs und gute Laune.

Meistens fanden sie an einem freien Mittwochnami in einem Kinderzimmer oder einer Familienstube statt – die Geburidiscos. Die acht- bis elfjährigen Gäste wurden mit Chips und Cola in einem verdunkelten Raum empfangen. Dort standen ganz viele Stühle entlang der Wände, in der Mitte der Dancefloor und prominent auf einem Tisch das Radio der Eltern mit CD-Laufwerk oder eine "Stereoanlage", die man kur Kommunion erhalten hatte. Daraus ertönte wenig später in erstaunlicher Lautstärke DJ Bobo, Backstreet Boys, Rednex, Fugees, Britney Spears, Dr. Alban und wie sie alle hiessen. Das war ja musikalisch gesehen schon eine tolle Zeit...

...Corona, haha! Aber zurück zum Thema: diesen tollen Songs kamen meist von irgendwelchen Hit-Mix-CDs wie "BRAVO Hits", die eben jemand mitgebracht hatte. Spätestens mit dieser super Musik war natürlich auch die gute Laune gesichert. Übrigens, falls ihr euch gerade fragt: ja, die BRAVO Hits Serie, die 1992 startete, gibt es auch im 2020 noch; Ende Juli erscheint Vol. 110 :-)

Auch noch erwähnenswert: die Beleuchtung in diesen heimischen Discos. Da gab es nämlich alles. Bei einigen wurde ganz easy Seidenpapier auf eine Taschenlampe geklebt, während bei andere (respektive deren Eltern) ganze Profi-Lichtanlagen mieteten. Manchmal sogar mit stinkiger Rauchmaschine und wildem Stroboskop, damit man nach spätestens zehn Sekunden nicht mehr wusste, wo oben und unten ist.

Jaja, irgendwie waren sie halt schon cool, die Deutschfreiburger Stubediscos während der Primarschulzeit.

Und ein bisschen später kamen ja dann auch schon die ersten Castingshows, wo Girl- und Boygroups nur so aus dem Boden schossen. Hier die deutschen "No Angels", die im Jahr 2000 aus der ersten Staffel der Castingshow "Popstars" hervorging:

In dem Sinne ... Baby One More Time!

 

Verpflegung für unterwegs

Tipps fürs Campingessen

Wer mit Wohnwagen, Camper, Velo, Zelt oder was-o-ging unterwegs ist und sich dreimal täglich abseits der heimischen Küche etwas zu essen machen darf, muss etwas planen. Denn der nächste Einkaufsladen ist vielleicht weit oder ein Frigo gar nicht erst vorhanden. So kompliziert ist das aber gar nicht.

Wenn man ausserdem einen Campingkocher, eine kleine Wohnwagenküche  oder eine Feuerstelle hat, kann sogar richtig warm gekocht werden. Wer auf eine Lebensmittelvergiftung keinen Bock hat, ist mit rein pflanzlichen Zutaten sicher besser bedient als mit einer milchprodukt- oder fleischlastigen Ernährung (mal ganz abgesehen von Tierleid, Umweltbelastung und Co.)...

Trockene Lebensmittel sind unterwegs super gäbig, wiegen oft wenig und können teils sogar nur eingeweicht werden. Sie sind meist (sehr) sättigend und tolle Energielieferanten. Here we go: Pasta, Couscous, Bulgur, Quinoa, Hirse, rote Linsen, Polenta, Griess, Haferflocken, Glas- und Reisnudeln, Mehl, Brot, Wraps...

Gemüse eignen sich diejenigen, die auch mehrere Tage ohne Kühlschrank halten. Das wären beispielsweise Rüebli, Häppere, Zwiebeln, Knobli, Kürbis, Randen, Tomaten etc. Es gehen aber auch Zucchini, Peperoni, Broccoli, Blumenkohl, Gurken, Radiesli.

Für Früchte gilt dasselbe. Geeignet: Öpfu, Bire, Melonen, Bananen, Avocado etc... (Wer sich sonst rein pflanzlich ernährt, kann sich zur Abwechslung mal eine Frucht aus Südländern gönnen, oder?)

Für die Zubereitung von Saucen sind Kokosmilch, Tomatenpüree und Tomatensauce top.

Als Snacks eignen sich Nüsse, Kerne, Trockenfrüchte, Getreideriegel, Cracker etc.

Aufs Brot kann man diverses schmieren: Erdnussbutter, Confi, Schoggi-Haselnuss-Zeugs, herzhafte Aufstriche, Margarine, Guacamole usw.

Immer dabei: Kaffee und Tee!

(Allrounder-)Gewürze nicht vergessen: Salz, Pfeffer, Chili, Curry, Paprika, Kräutermix, Gemüsebouillon etc.

Tipp: Getrocknete Pilze und getrocknete Tomaten geben einen tollen Geschmack und wiegen fast nichts. Einpacken!

Der tägliche Speiseplan wird sicher vom Aufenthaltsort mitbestimmt. So ziemlich überall gibt es irgendwelche Gemüse- oder Früchtesorten regional und saisonal erhältlich. Ansonsten hier ein paar Inputs und mögliche Essen...

- M O R G E N S -

Haferbrei
Müesli
Früchte
Brot
Kaffee, Tee...

- M I T T A G S - 

Reste vom Vorabend
Brot mit Aufstrichen
Gemüse
Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte, Cracker...
Früchte

- A B E N D S -

Pasta - mit Tomatensauce oder Gemüse
Eintöpfe, z. B. Linsendal
Currys mit Kokosmilch
Suppen mit Gemüse und Glasnudeln
Polenta mit Pilzen und Gemüse
Wraps mit Gemüse
Tabouleh, Hirse-, Bulgur- oder Quinoasalat
Omelette oder Griessbrei - salzig oder süss

Übrigens: Halbsowild, wenn das Essen unterwegs dann trotzdem mal langweilig und eintönig ist. Meistens wird das ja kompensiert durch tolle Aussichten, atemberaubende Landschaften, liebevolle Begegnungen etc...

 

Unterwegs auf Umwegen

Mariahilfkreisel gesperrt - und jetzt?

Wegen Unterhaltsarbeiten vom Kanton sind Kreisel und Kantonsstrasse rund um Mariahilf ist gesperrt. Vom 20. bis 25. Juli 2020. Die Achse Düdingen – Tafers ist durchgehend zu, Schmitten – Freiburg ist jeweils gesperrt von 20 Uhr bis 5 Uhr. Man dankt für das Verständnis und die angenehme Zusammenarbeit (?) und wünscht einen schönen Sommer. Haha!

Nun heisst es diese Woche etwas mehr Zeit einplanen, wenn vom Weg von A nach B irgendwo dazwischen eigentlich der Mariahilfkreisel wäre. Was auf den ersten Anschein einfach nur mühsam scheinen kann, ist vielleicht gar nicht so tragisch. Wir entdecken unsere Region auf eine neue Art und Weise - abseits von Mariahilf! Unterwegs auf Umwegen durch Umleitungen erleben wir tolle Momente und lernen neue Strecken kennen, die gar nicht viel länger sind, aber irgendeinen Zauber haben. Ob ein berauschendes Naturspektakel, herzigste Jungtiere oder beste Aussichten - wir nehmen sicher etwas mit aus dieser Woche.

Zum Beispiel bei tosendem Regen auf der Lengi Bitza zwischen Tafers und St. Antoni:

Wir beobachten bei Lanthen kleine Kälbchen beim Trinken. Okay, sie sind etwas versteckt:

Und auf der Strasse via Bäriswil gibt es einen tollen Ausblick:

Wer Anwohner einer dieser sonst eher ruhigen Strässchen ist, mag wohl weniger Freude haben am regen Durchgangsverkehr dieser Woche. Verständlich! Nur Mut: Bald ist es vorbei...

Jetzt seid ihr dran: Wie habt ihr die Woche der Mariahilf-Sperrung erlebt? Wir freuen uns auf eure Eindrücke, Texte und Fotos per WhatsApp an 079 950 15 71.


Übrigens: Apropos Mariahilf, falls ihr euch fragt... Der Cordon Bleu Tempel "Planet Edelweiss" hat auch in dieser Zeit täglich und durchgehend geöffnet. Der Zugang zum Parkplatz auf beiden Seiten sei jederzeit möglich.

Ein Blick zurück: 20. Juli 1968

Das kurze, tragische Leben des Jo Siffert

Es ist schon 50 Jahre her, als der Freiburger Autorennfahrer Jo Siffert bei einem Unfall ums Leben kam. Der damals 32-Jährige gewann als erster Schweizer einen Formel-1-Grand Prix - vor 52 Jahren. Er siegte an dem Ort, wo er drei Jahre später tödlich verunfallte: auf der britischen Rennstrecke Brands Hatch.

Kurz nach seinem zweiten GP-Sieg auf dem Österreichring startete Siffert nämlich erneut in Grossbritannien. In der 14. Runde brach eine Radaufhängung, sein BRM-Rennwagen überschlug sich in der Folge und fing Feuer. Der eingeklemmte Siffert starb im Alter von 35 Jahren.

Er war ein begnadeter Fahrer und ein Lebemann. An seinem Werdegang sieht man, wie nah Heldentum und Tragödie sind - und wie dünn der seidene Faden ist, an dem das Leben von Rennfahrern hängt.

SRF-Sportclip: Siffert sorgte für die Schweizer Siegpremiere in der Formel 1


Auf der Schützenmatte (Grand-Places) in Freiburg steht die Skulptur von Jean Tinguely, die er in Erinnerung an seinen Freund Jo Siffert geschaffen hat.

«Sommer im Museum»

Museen besuchen und mit etwas Glück tolle Preise gewinnen

Bis zum 30. September können Besucherinnen und Besucher der Freiburger Museen beim Gewinnspiel «Sommer im Museum» mitmachen. Mit dabei sind unter anderem das Sensler Museum, das Museum Murten, das Froschmuseum in Estavayer-le-Lac und viele weitere.

Wer? Ob Familien, Freund*innen oder Gruppen, teilnehmen können alle.

Wie? In jedem besuchten Museum gibt es ein Rätsel zu lösen. Pro richtig gelöstem Rätsel bekommen die Besuchenden einen Stempel.

Wie viel? Ab vier Stempeln kann man am Wettbewerb teilnehmen, mit zwölf hat man die Chance auf einen Hauptpreis.

Wann? Der Wettbewerb läuft vom 7. Juli zum 30. September 2020. Die Verlosung findet im Oktober statt.

Von wem? Die Aktion wurde lanciert vom Verband der Museen des Kantons Freiburg, den Tourismusbüros, des Schweizer Museumspasses und weiteren Partnern. 


Mehr Infos, Teilnahmebedingungen, Preise etc: amcf-vmkf.ch

Hitzewelle

Empfohlene Massnahmen

Der Sommer kommt und mit ihm die warmen Temperaturen. Die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) und das Kantonsarztamt (KAA) informieren deshalb über das richtige Verhalten bei grosser Hitze und die Massnahmen, die im Falle eines Hitzeschlags zu treffen sind.

Symptome eines Hitzeschlags
Mögliche Symptome eines Hitzeschlages sind: Schwächegefühl, Verwirrung, Schwindel, Übelkeit oder Muskelkrämpfe. In diesem Fall muss rasch gehandelt werden: der betroffenen Person zu trinken geben, für Erfrischung sorgen und einen Arzt rufen.

Sehr hohe Temperaturen können bei älteren Personen, Kleinkindern, Schwangeren, chronisch Kranken sowie Personen, die im Freien arbeiten oder sich sportlich betätigen, zu gesundheitlichen Komplikationen führen.

In Hitzeperioden ist es ratsam genügend zu trinken und dabei alkohol- und koffeinhaltige sowie stark gezuckerte und gekühlte Getränke zu meiden.

Die Räume am frühen Morgen gut durchzulüften und dann direkte Sonnenbestrahlung vermeiden (Läden schliessen und Storen herunterlassen) und die Fenster während der wärmsten Stunden des Tages schliessen.

Man sollt sich ich im Schatten oder in gut belüfteten bzw. klimatisierten Räumen aufhalten und geeignete leichte und bequeme Kleidung tragen, vor allem helle Farben.

 

Und bitte nicht vergessen, niemals eine Person oder ein Tier in einem geschlossenen Fahrzeug warten lassen.

SwissCovid App 

Habt ihr schon...?

SwissCovid App seit 25. Juni verfügbar

Der Bundesrat hat am 24. Juni die Verordnung über das Proximity-Tracing-System verabschiedet. Die SwissCovid App kann somit schweizweit eingesetzt werden. Sie ist in den Stores von Apple und Google Play verfügbar.

 

PS: Falls ihr euch Gedanken über Datenschutz macht, aber WhatsApp oder Facebook nutzt, schaut mal... ;-)

#becausewecare #keinezweitewellebitte