Vom Motocross zur Electro-Musik

«Ideen musst du einfangen, sonst sind sie weg»

Der Heitenrieder Christoph Schäfler wohnt in Villarepos und macht als Scriss leidenschaftlich Elektronik-Musik. Er arbeitet im Bereich Planung und Beratung beim regionalen Küchenbauer und Familienunternehmen Rasco.

Christoph, mit welchen drei Wörtern lässt sich der Scriss-Sound am besten beschreiben?
Melodiös, erfrischend und emotional.

Was ist deine Lieblingszutat in deinen Tracks?
Die Melodie! Wenn ich diese im Kopf habe, kommt meistens das Piano zum Einsatz. Dann baue ich alles drum herum: Gitarre, Bass, Synthesizer, Drums, Percussion, etc. Jedoch kannst du deine Ideen nicht auf Kommando abrufen, sie kommen einfach. Du musst versuchen, sie einzufangen, sonst sind sie weg. Daher kommen die Sprachmemos vom iPhone auch oft zum Einsatz ;-)

Wie stehst du zu Autotunes, der automatischen Tonhöhenkorrektur?
Ich nutze das nicht. Bei meinen Songs: “One World” und “The Good Life”, war meine Schwester Caroline die Sängerin. Wenn ich so ein Plug-in benutzen würde, wäre es schade, ihre Stimme zu verhunzen.

Wie bist du zur Musik gekommen?
Ich denke die Musik war schon immer ein Begleiter. Mein Vater Heribert spielte damals in der Band «5er Mocke». Meine Mutter Brigitta, meine Schwester und ich begleiteten ihn damals an fast jedes Konzert. Bis 20-jährig war ich jedoch sehr intensiv im Motocross-Rennsport dabei gewesen. Die Leidenschaft, elektronische Musik zu machen, begann erst später.

Was bedeutet Musik für dich?
Sie gibt mir Kraft, Mut und Energie. Musik machen ist für mich so etwas, wie Meditation. In unserem gestressten und hektischen Leben, wo alles nur noch schneller gehen muss, ist die Musik ein Ort, wo du deine Batterien wieder aufladen kannst. Egal welchen Musikstil du gerne hörst.

Was fasziniert dich an der elektronischen Musik?
Die elektronische Musik hat sehr viele Subgenres, also sie ist sehr facettenreich. Das gibt eine enorme Freiheit beim Schaffen neuer Musikideen und du musst dich nicht unbedingt auf eine Richtung versteifen.

Verfolgst du stets die neuesten, aktuellen Sounds und lässt dich davon beeinflussen?
Ja, ich höre mir natürlich immer die neuesten Songs meiner Lieblingskünstler an. Wenn ich etwas cool finde, merke ich mir gewisse Parts von einem Song. Sobald ich dann an einem Song arbeite, verlasse ich mich auf mein Gehör und versuche nicht zu viel nachzudenken.

Wie bist du auf den Namen «Scriss» gekommen?
«S» steht für Schäfler, «criss» steht für Chris und für Motocross.

Was wärst du sonst geworden, wenn nicht Musiker (und Küchenplaner)?
Dann würde ich wahrscheinlich immer noch an Motocross-Rennen am Start stehen. Es ist zwar schwer vorstellbar, aber für mich hat Motocross gewisse Ähnlichkeiten mit der Musik. Du musst dich zu 100% konzentrieren, sonst liegst du schnell am Boden. Dadurch bist du mit Geist und Körper voll in dem Moment. Du vergisst was um dich herum geschieht und du bist sozusagen in deiner eigenen Welt.

Ein Musiker hört viel Musik, davon gehen wir aus. Wann hörst du keine Musik?
In den Bergen geniesse ich die Ruhe der Natur.

Wie kannst du abschalten?
Mit Ehefrau Cindy und Sohnemann Tim. Sport (Joggen, Stand Up Paddle, Wandern, Motocross & MTB) muss sein, sonst werde ich nervös :-) Mit meinen beiden Kumpels Marcel und Kevin brauen wir 1-2 Mal im Monat das Fübi-Bier.

Was hörst du sonst für Musik? Welcher Track läuft auf deinem Spotify-Account auf und ab?
Auf Spotify gehören Avicii, Kygo und Robin Schulz zu meinen absoluten Favoriten. Ansonsten höre ich fast jeden Musikstil, wäre langweilig immer nur Electro zu hören. Ich denke das hört man auch in meinen Songs.

Wen magst du in der Deutschfreiburger Musikszene?
Freedom Bus

Welchen «Henkers-Track» bestellst du?
Puuh, das ist schwierig. Es gibt so viele gute Songs, nur einen davon auszuwählen. Wenn ich trotzdem müsste, wäre es: "How to Save a Life" von The Fray

Woran arbeitest du momentan?
Ich bin an neuen Songs dran, die im Verlauf von diesem Jahr herauskommen werden. Einer davon, wird ein Dubstep Song werden… Mehr verrate ich noch nicht. Es wäre cool, einmal einen neuen Song mit einer Sängerin oder einem Sänger aus unserer Region zu machen. Ich bin immer wieder auf der Suche und würde mich über eine Anfrage freuen.

Was machst du, um breitere Anerkennung zu bekommen?
Vor allem gebe ich mein Bestes, um gute Musik zu machen und Präsenz auf Social Media.

Wo in deinem Leben improvisierst du am liebsten?
Beim Kochen :-)

Welche Highlights sind für 2020 geplant in deinem Leben?
Mein neuer Remix: Pray For Rain mit Zack Sympson. Er ist ein Singer-Songwriter aus Neuseeland, der diesen Song für die Waldbrände in Australien geschrieben hat. Ich habe ihn auf YouTube entdeckt und ein bisschen umgemodelt: schneller, mit einem Beat und einer zusätzlichen Melodie. Ich habe Zack meine Version gesendet - und ja, jetzt ist sie online:

Die Einnahmen werde ich an die Organisation Wildlife Warriors spenden. Während der Corona-Krise sind die Waldbrände in Australien etwas in den Hintergrund gerückt.

 Die regionalen Fragen:
Wo in unserer Region gehst du gern zum Essen aus?
Bübus Sonne Muhre

Und in die Berge, Natur etc.?
Freiburger Voralpen und Murtensee


Merci für deine Zeit, lieber Christoph! Wir wünschen dir alles Gute auf deinem Weg.


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COVID19-Statistik

Entwicklung im Kanton

Die folgenden Zahlen Auskunft über die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten im freiburger spital (HFR) sowie über die Gesamtzahl der Todesfälle (HFR + Pflegeheime) und der nachgewiesene Fälle im Kanton. Die Daten werden jeden Tag um 15 Uhr aktualisiert.

 

Zum Tag der Nachbarschaftshilfe am 2. April

Solidarität in der Corona-Krise

In den vergangenen zwei Wochen ist auf der Online-Plattform hilf-jetzt.ch ein Nachbarschaftshilfe-Netzwerk mit mehr als 850 lokalen Gruppen in der ganzen Schweiz entstanden - auch in unserer Region. Je länger der Ausnahmezustand dauert, desto mehr Haushalte werden auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein. Um das breite Hilfsangebot bekannter zu machen, wird der 2. April zum Tag der Nachbarschaftshilfe ausgerufen.

Unzählige freiwillige Helfer*innen haben in den vergangenen zwei Wochen ihre Hilfe angeboten, Flugblätter verteilt, Telefonketten ins Leben gerufen, Einkäufe erledigt und damit Mut und Hoffnung in allen Ecken der Schweiz verbreitet. Die Botschaft ist klar: Gemeinsam stehen wir diese Krise durch!

Bis zu einer Million Haushalte dürften gemäss den offiziellen Statistiken über kurz oder lang auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein, weil sie sich aus Alters- oder Gesundheitsgründen besonders vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen müssen. In unserer Region entspricht das rund 10'000 Haushalten. Möglichst viele von ihnen zu erreichen und mit Helfer*innen in ihrer Nachbarschaft zusammenzubringen, ist die grosse Herausforderung der kommenden Tage und Wochen.

Regionale Gruppen:

 

Unterstützung im SENSEbezirk

Unterstützung im SEEbezirk

 

SPITEX Sense sucht Pflegefachpersonen

Für den ganzen Sensebezirk sucht die SPITEX Sense dringend Pflegefachpersonen. Durch die erhöhte Nachfrage an Spitexleistungen brauchen die Spitex-Teams Verstärkung.

Anforderungen:
- Ausbildung als diplomierte Pflegefachperson, FaGe oder FaSRK
- Bereitschaft, die Spitex befristet oder für längere Zeit zu unterstützen
- Auto zur Verfügung für die Einsätze bei den Klienten

Bei Interesse melden unter bewerbungen@spitexsense.ch

Flyer im PDF zum Weiterleiten

Die SPITEX Sense dankt für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.

RadioFr. News l 27.03.2020

Kurzarbeit bei allen FN-Blättern

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Deutschfreiburger Printmedien aus. Die Freiburger Nachrichten führen ab April Kurzarbeit ein, genau wie die Zeitungen Der Murtenbieter und Anzeiger von Kerzers. Das teilte der Verlag der Freiburger Nachrichten mit.

In den nächsten Monaten und Jahren würden die Einnahmen durch Werbung massiv zurückgehen. Mit der Einführungen von Kurzarbeit will der Verlag vor allem die Personalkosten senken.

Zusätzliche Richtlinie vom Kanton Freiburg

Wer darf seine Kinder während der COVID-19-Epidemie in Betreuungseinrichtungen geben?

Am 16. März wurden die Schulen geschlossen und der Betrieb der ausserfamiliären Tagesbetreuungsstrukturen beschränkt. Eltern im Kanton Freiburg stehen einer gewaltigen
Herausforderung gegenüber: Kinder hüten, Hausaufgaben betreuen und arbeiten - ausser Haus oder im Homeoffice. Vermehrt gab es Unsicherheiten rund um die Frage: Darf ich meine Kinder in die Kita oder andere Tagesbetreuungseinrichtungen bringen oder nicht? In einer zusätzlichen Richtlinie wird nun vom Kanton erklärt, welche Eltern Vorrang haben.

Wenn die Familien/Eltern keine andere Lösung als das Hüten durch Risikopersonen haben, können sie ihre Kinder in ausserfamiliäre Tagesbestreuungseinrichtungen und in Pikettdienste in den
Schulen geben:

1. Familien, bei denen ein Elternteil einen Beruf in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit ausübt.

2. Familien, bei denen beide Elternteile einen Beruf in den Bereichen Unterricht, sozialpädagogische Einrichtungen, Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen oder in anderen Bereichen, die für das Funktionieren der Gesellschaft wesentlich sind, ausüben.

3. Getrennte/geschiedene/ledige/alleinlebende Eltern, die einen Beruf in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Unterricht, sozialpädagogische Einrichtungen, Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen oder in anderen Bereichen, die für das Funktionieren der Gesellschaft wesentlich sind, ausüben. Sie haben nur während der Tage, an denen sie die Kinder betreuen, Anrecht darauf.

Bei besonderen familiären und beruflichen Umständen können fallweise Ausnahmen gemacht werden.

Fragen, die kein Schwein interessieren

#73 Ist Seiligumpen ein Sport?

In der Primarschule ein Klassiker im Turnunterricht: Seilspringen. Die Mehrheit der Klasse hasste es. Und sowieso war das hektische Gehüpfe nur für Mädchen. Von denen machte es aber die Hälfte auch nicht freiwillig und die anderen dafür leidenschaftlich auf dem Pausenplatz. Neu nennt sich das «Rope Skipping» und es gibt saucoole Videos im Internet. Es heisst, man soll im Vergleich zum Joggen rund dreimal mehr Kalorien verbrauchen! Es mache mental fit, da die Koordinationsfähigkeit geschult wird. Heute gibt es allerhand verschiedene Modelle und bei fancy Modellen mit digitaler Anzeige entfällt sogar das lästige Zählen der Sprünge. Es ist minimalistisch, braucht nicht viel Platz und bringt gäbig aus der Puste. Fehler können per jtz-grad-sofort mit schmerzhaften Peitschenhieben bestraft werden ;-) Eigentlich ein ideales Fitnesstraining für die Quarantäne, oder?

#72 Warum stecken Menschen ihren Kopf in den Kühlschrank?

Das Internet ist manchmal schon ein schräger Ort. Weil, erstaunliches kommt zu tage wenn man die Zahl «241543903» bei Google unter Bildersuche eingibt. Man findet unzählige Fotos von Menschen, die ihren Kopf in Kühlschränke halten und dieses Foto dann mit eben dieser Zahl ins Netz stellen. Die Idee stammt von David Horvitz, ein Performance-Künstler, als er einer Kollegin vorschlug den heissen Kopf im Kühlschrank abzukühlen. Innert kürzester Zeit verbreiteten sich einen Menge Fotos unter dem Suchbegriff «241543903».

Macht mit, sendet uns an 079 950 15 71 eure «Kopf-im-Kühlschrank»-Fotos wir veröffentlichen eine Fotoserie!

#71 Warum "entwerten" wir Mehrfahrtenkarten?

Wenn man es genau nimmt, ist ein Fahrschein nach dem Entwerten wertlos. Man fährt also mit einem wertlosen Billet, weil entwerten muss man ja zwingend vorher, damit es gültig ist. Könnte man dann nicht auch gleich schwarz fahren...!?

#70 Warum geben wir Gebrauchsgegenständen einen Kosenamen?

 

Heutzutage bekommt ja mancherorts wirklich allllles einen Kosenamen. Beim Auto ist die Liste je nach Temperament und Art des Fahrzeuges endlos lang. Man hört unter anderem die Namen Gölfu, Tigerli, Justine, Fördu, Flitzi, Truckli, Müsli, Bienli und so weiter. Noch interessanter ist es wenn, das Velo «Daisy», der Staubsauger «Staubi» und das Navi «Irma» heisst. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung wenn man Gebrauchsgegenständen einen Namen gibt. Bekannte Beispiele: Heidi Klum nennt ihre Brüste «Hans und Franz», Vettels Rennwagen heissen «Randy Mandy» oder «Luscious Liz», B.B. King nennt seine Gitarre «Lucille» und New York wird auch «Big Apple» genannt.

#69 Warum ist die Jeans blau?

Jeansstoff ist von Natur aus weiss. Er heisst Denim, abgeleitet von seiner Herkunft: der französischen Stadt Nimes ("de Nimes" - aus Nimes). Er wird mit dem tiefblauen Farbstoff Indigo gefärbt, der heute meist künstlich hergestellt wird. Indigo färbt jedoch bloss die äusseren Fäden, während der Kern des Stoffes weiss bleibt. Nach dem Färben wird der Stoff zugeschnitten (bis zu 60 Einzelteile!), zusammengenäht und Knöpfe und Nieten werden angebracht. Danach werden die Jeans in einer riesigen Trommel gewaschen. Sagt euch "Stone-Washed" etwas? Das bedeutet "mit Steinen gewaschen" und effektiv werden Bimssteine oder Enzyme mitgewaschen. So wird die äussere (blaue) Farbschicht abgerieben und die natürliche (weisse) Farbe des Denim kommt wieder stellenweise zum Vorschein. Je länger gewaschen wird (teilweise bis zu sechs Stunden!), desto heller wird die Jeans. Danach wird gespült, gebügelt und ab in den Verkauf! Wusstest du, dass bei der herkömmlichen Herstellung von Denim viele giftige Chemikalien freigesetzt werden, unter denen die Umwelt und auch die Arbeiter leiden? Mehr dazu im aktuellen #ZuekunftsZyyschtig-Beitrag auf skippr.

#68 Was ist eigentlich Hexakosioihexekontahexaphobie?

Okay, es endet zumindest mit «phobie» da kommt schon eine schwache Ahnung auf. Nach ausführlichen Recherchen findet man dann die Angst vor der Zahl 666. Ausgesprochen würde es dann heissen Sechs-Sechs-Sechs-Phobie, ein gewaltiger Zungenbrecher, bleiben wir doch lieber bei Hexakosioihexekontahexaphobie.

Jeder hat so seine Angststörungen welche medizinisch als anerkannte Krankheiten gelten. Als völlig normal gelten Ängste vor Spinnen (Arachnophobie), vor Hunden (Kynophobie), vor engen Räumen (Klaustrophobie) und so weiter. Es gibt da aber noch ganz merkwürdige Phobien, die die Menschen plagen: Die Angst vor der Schwiegermutter (Pentheraphobie), Angst vor Käse (Turopobie), Angst vor Menschen mit Glatze (Peladophobie) die Liste ist wirklich sehr lang.

Bei der Umfrage hatten 44% keine Phobien und 56% gaben an, an einer Phobie zu leiden. In den vorderen Rängen waren Spinnen, Schlangen, Fliegen, Mäuse/Ratten, Frösche. Gefolgt von Höhenangst, Kinder (gibts das wirklich?) und ganz interessant ist die Greta-Phobie.

Hier geht's zu: «Kuriose und lustige Phobien von A bis Z»

#67 Wie viel Hamsterrad ist okay?

Wir müssen Dies und Das, wir haben Erwartungen und Geduld (meistens). Wir arbeiten, lernen oder was auch immer - und leben. Ersteres ist oftmals Leidenschaft, der Rest manchmal Vereinbarkeits-Marathon. Warum müssen wir überhaupt so viel müssen? Warum sind wir manchmal voller Selbstzweifel? Geduld ist vielleicht auch nicht unsere Tugend und Ideen wollen wir immer sofort umsetzen. Erwartungen an uns selbst stecken wir obendrauf oft viel zu hoch, sind enttäuscht, wenn wir nicht alles schaffen, was wir glauben, zu müssen.

Warum also müssen wir so viel müssen? Vielleicht liegt es an einem Bild respektive einer Idee, die eigentlich nicht unsere ist, uns aber sagt, wie es sein soll – unser Leben. Wie es aussehen soll. Am liebsten schön und schön "püschelet". Obwohl ja Chaos auch etwas Inspirierendes hat und Kreativität fördern kann. Das muss ich mir merken. Muss – rebonjour, schon wieder, dieses Wort. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke, wir müssen eigentlich weniger, als wir glauben.

Wie wäre es mit "können"? Das kommt freundlicher daher, oder nicht? Können wir uns hinter die Ohren schreiben. Vielleicht wirkt es auch schon entspannend, wenn wir uns vom vermeintlichen Müssen weniger stressen lassen. Zumindest die Vorstellung scheint toll. "Muss-Fallen" aus dem Alltag streichen, wäre ein guter Vorsatz fürs eben begonnene Jahr. Klar, Termine und Deadlines gibt es und fremdbestimmt sind wir alle auf irgendeine Art. Wenn wir es jedoch schaffen, uns nicht selber noch subjektive Muss-Punkte aufzubürden, und stattdessen die selbstbestimmten Momente im Leben zu feiern, kann es besser werden. Quasi Entschleunigung zwischen Selbstliebe, Job, Nachhaltigkeitsauftrag und Vereinbarkeit. Und Erwartungsdruck, nicht zu vergessen. Nicht selten ist es unser Ideen-Karsumpel im Kopf, der (oder die? oder das?) uns zusätzlich in die Enge treibt, weil wir noch hurti das und fling das schaffen wollen. Dabei müssen wir nicht alles müssen. Wir können. Das ist schöner. Wir können. Wir können. Wir können. Und jetzt? Kopf aus. Laptop zu, Handy weg und wieder sein wie als Kind. Da wussten wir genau, was wir nicht müssen und was wir können. Ahhhhh...

#66 Wie lange darf man eigentlich ein frohes neues Jahr wünschen?

Grundsätzlich sollte das jeder für sich entscheiden können, aber gibt es da eine Regel? Nicht wirklich! Auch Knigge hat keine eindeutige Verhaltensregel parat, nur eine Empfehlung.
Bei Familienmitgliedern und Freunden darf man sicher auch erst gegen Ende Januar den Neujahrsgruss überbringen, oft sieht man sich dann zum ersten Mal in diesem Jahr. Bei Geschäftskunden und eher Fremden Personen beschränkt sich dies jedoch auf die ersten zwei Wochen im Januar. Wenn man aber einen Einstieg in ein Gespräch mit Kollegen oder Geschäftspartner sucht, kann man nach dem 15. Januar das zum Beispiel so verpacken: «Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für dich begonnen, obwohl es schon 21 Tage alt ist.» 

Wir hatten euch gefragt, wie ihr das so handhabt: 
11% wünschen es nach dem 3. Januar nicht mehr. 65% wünschen es noch die erste Januarwoche und 14% lassen sich bis Ende Janaur Zeit. 10% der Antworten wünsche es grundsätzlich niemandem.

 

#65 Soll man die Kinder alle Törchen auf einmal öffnen lassen?

Vorweihnachtszeit ist Apfenzkalenderzeit. Die Geduld der Kinder ist bekanntlich begrenzt, die Neugierde dafür quasi unbegrenzt. Umso grösser die Verlockung, eben nicht jeden Tag ein Törli, sondern alle auf einmal oder chrüsimüsi dürenand zu öffnen, je nach Lust und Laune halt. Erst recht, wenn sie noch nicht lesen können. Was soll denn da logisch sein an der Reihenfolge? Als Eltern stellt sich die Frage: Willst du ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es das nächste Türchen nicht öffnen darf, oder ein Kind, das jeden Tag quengelt, weil es kein Türchen mehr zum öffnen hat? Einer sagte mal passend, dass "alles, was mit Weihnachten zu tun hat, tendentiell die Entwicklung von Neurosen fördert". Jaja, oder man beginnt den Advent mit Magendarminfekt - dann haben die Kinder nur Kraft für ein Türchen. Natürlich ist das niemandem zu wünschen, aber gab es alles schon... Man könnte auch einfach 24 Adventskalender kaufen - für jeden Tag einen. Pro Kind, natürlich. Oder die Nachbarn besuchen dort huschhusch en passant alle Törchen öffnen. Man hat vielleicht nicht 24 Nachbarn, aber zum Beispiel 8 mit je 3 Kids, das würde reichen. Eh ja, 24 Kalender pro Kind zu kaufen scheint uns immer noch am besten, also 576 Türchen für jedes. Dann können die Kleinen in den ersten paar Tagen lockerflockig je (!) 300 Türen aufmachen und dann ist das eventuell wieder vergessen bis am 20. Dezember. Wenn sie dann noch die restlichen 275 öffnen, sollte das passen. Es müssen dann aber einfach alle ihre Törli bis zum Schluss aufgemacht haben, nicht dass eines dann die ganzen 2304 Törli vom Vier-Personen-Haushalt alleine durchkämpfen muss. Wobei... Wie auch immer, es gab anscheinend auch mal einen Vater, der für alle vier Kinder je einen Dreikönigskuchen kaufte. Kann man machen... Wie löst ihr das "Problem"? Oder habt ihr ganz vernünftige Zeitgenossen zu Hause? Findet ihr denn, dass man die Kids machen lassen soll? Habt ihr etwa früher bei den Schoggidingern selber immer die Seite aufgemacht, das Inlay rausgezogen und alles aufgegessen? Hat es euch geschadet? Seid ihr auch bizli der Meinung "Wenn es ein Bünzli werden soll, muss er lernen, ein Törli nach dem anderen zu öffnen"? Schreibt uns eure Adventskalendertheorie an 079 950 15 71.

#64 Warum bleiben Leute am dümmsten Ort stehen?

Der Schreiberling durfte auf dem Samstagsmarkt in der Stadt Freiburg letztes Wochenende zum gefühlten 1000. Mal das gleiche Bild vorfinden. Stau. Stau? Ja, Fussgängerstau. Vor dem Café de l’Hôtel de Ville befindet sich bekanntlich der schmälste Gehweg durch den « Märit » und just dort lieben es die Leute, stehen zu bleiben. Also am dümmsten Ort. Da sieht man Jungväter mit Kinderwagen stolz diskutieren, ganze Familien, die das Wochenendprogramm durchgehen und in den letzten Wochen dutzende Politiker/innen, die nach Wählerschaft buhlen. Aber warum gerade auf dieser engen und zirka 20m2 grossen, eh kleinen, Passage? Der Rathausplatz und die Reichengasse sind ja nicht unbedingt klein. Eine Frage, die kein Schwein interessiert...

#63 Warum können im Lift gewisse Etagen nur mit einem Schlüssel erreicht werden?

Ja, die Frage mag auf den ersten Blick äusserst dumm erscheinen. Für die öffentlichen Stockwerke, z.B. Büros oder Geschäfte, hat es Knöpfe und für die Etagen mit Wohnungen, muss man den Schlüssel haben. Logisch. Aber was bringt das Ganze? Werden wir Menschen in der Zwischenzeit wirklich als so faul eingeschätzt? Ein Beispiel: zwei Einbrecher wollen in der vierten Etage die Wohnung ausräumen, da sie wissen, dass Frau X sehr viel Schmuck in ihren Gemächern hat. Nun die zwei Einbrecher gehen in der Nacht zum Wohngebäude, steigen in den Lift und wollen nach oben in den vierten Stockwerk. Im Lift sehen die Beiden, dass man ohne Schlüssel nur bis in den dritten Stock fahren kann. Was nun? Denkt ihr wirklich, dass die beiden Einbrecher sagen. "Blöd, ich mag den letzten Stock nicht laufen. Lass uns ein anderes Opfer suchen?". Eher nicht... Ob ein Zugang nur mit Schlüsseln wirklich für mehr Privatsphäre und Sicherheit sorgt? Interessiert wohl kein Schwein...

#62 Warum wartet man 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren?

Neulich in einem Parking in der Stadt Freiburg: ein junger Herr wartet mit seinem Golf während 5 Minuten auf einen freiwerdenden Parkplatz und versperrt damit die Ausfahrt. Soweit nicht weiter tragisch. Komisch daran jedoch, dass 5 Meter, sprich zwei Parkplätze weiter vorne, ein Parkfeld frei ist. Warum wartet man also gefühlte 5 Minuten, um 5 Meter weiter vorne zu parkieren? Eine Frage die kein Schwein interessiert. Die Antwort darauf? Keine Ahnung. Aberglaube, Faulheit, Prinzip oder eine andere Dummheit. 

 

 

Quarantäne-Tipps

Easypeasy Post versenden und emfangen mittels Online-Services

Das öffentliche Leben ist eingeschränkt, wir sollten nur "i Cheer", wenn es wirklich notwendig ist. Wir stellen euch ein paar Online-Services der Post vor, damit ihr eure Postgeschäfte bequem von zu Hause aus erledigen könnt.

Briefe, Pakete und Zeitungen kommen weiterhin in unsere Briefkästen. Um den sozialen Kontakt zu meiden, sind die digitalen Services der Post praktisch. Gerade wer zur Risikogruppe gehört, sollte ja nicht mehr einkaufen oder zur Poststelle... Wer das noch nie gemacht hat und Hilfe braucht beim Nutzen der Dienste, hat vielleicht Kinder oder Enkel oder Nachbarn, die (auf Distanz natürlich, zum Beispiel per Telefon) unterstützen können.

pick@home
Sehr gäbig, nicht nur zu Corona-Zeiten: Anstatt die Pakete zu einer Postfiliale zu bringen, holt der/die Pöstler*in diese bei euch zu Hause oder an einer Wahladresse ab. Auch für Zalando-Retour-Päckli zum Beispiel...

SMS-Briefmarke
Glück im Unglück: Du möchtest eine Postkarte oder einen Brief verschicken, hast aber keine Briefmarke zu Hause? Schicke eine SMS mit dem Wort «MARKE» an 414, schreibe den erhaltenen Code oben rechts auf den Umschlag und wirf den Brief ein.

Eigene Föteli als Postkarte verschicken
Mit dem PostCard Creator können eigene Bilder und Fotos in wenigen Arbeitsschritten in eine Postkarte verwandelt werden. Die Post druckt und verschickt. Perfekt für einen Gruss aus dem Homeoffice, z. B. an skippr GmbH, Hauptstrasse 44, 3186 Düdingen ;-) #reasons2write

Meine Sendungen
Mega praktisch: von der Post vorgängig via SMS oder E-Mail informiert werden, wenn Pakete oder eingeschriebene Briefe zu dir unterwegs sind. Sendungen können gesteuert, eine zweite Zustellung veranlasst oder einen Auftrag zur Deponierung hinterlegt werden.

E-Post Office
Der "intelligente Briefkasten im Internet". Hier kann man als Empfänger bestimmen, wie man seine Post erhält: auf Papier im Hausbriefkasten, als elektronisches PDF im Posteingang von E-Post Office oder als verschlüsselte E-Mail an seine Mailadresse. Man kann bei E-Post Office Rechnungen bezahlen, wichtige Dokumente archivieren und Korrespondenz erledigen. Der Dienst ist auch als App erhältlich.

Post App
Dank der App lassen sich postalische Geschäfte mobil erledigen: Zugangspunkte einfach finden, Sendungen verfolgen, Briefmarken per SMS anfordern oder Postkarten vom Smartphone aus versenden.

Für Postfinance-Kunden
Rechnungen von zu Hause bezahlen
Im E-Finance in der PostFinance App oder am Computer können Finanzen orts- und zeitunabhängig selbständig verwaltet werden mittels zahlreicher Funktionen und Services. 

Mehr Infos auf www.post.ch 

Ein Wort von Skipperin

Zur fitness@home

Nun ist es schon eine gefühlte Ewigkeit her seit dem letzten Sportakt im offiziellen Fitness und in der Tanzschule. Das sind mindestens 100 verpasste Kilometer, aber verschonte blaue Flecken vom Verrenken an der Stange. Mit verlorener Gewohnheit aber in Apps Trainings-Alternativen gefunden, drängt sich doch bei uns allen die Frage auf: Was machen wir zur fitness@home? Dass wir mal das Fitnessstudio vermissen, wer hätte das gedacht?

Ausgerüstet mit einem Spinning-Drahtesel, einem Boxsack von Sohnemann, einer Yogamatte für die kackende Kuh, läppische 2 kg-Hanteln, einem Trampolin aus den 90ern und einem wenig gebrauchten TRX-Seil. Was nun damit? Die Antwort: AMORTISIEREN und LIEGESTÜTZEN. Diese Übung von 2 auf 10 Wiederholungen antrainiert, wäre also viel zu schade zum Verlieren: diese sauberen Liegestützen - mit Nasenspitze bis 4 cm auf den Boden … okay, es sind nur 10 cm. Für vielbeschäftige Laufband-Besitzer: dieses einfach im Homeoffice unter dem Schreibtisch installieren und so 3-4 Stunden täglich bei der Arbeit spazieren.

Ihr denkt wohl, Skipperin soll doch auf Vita oder Parcours oder Biken und Joggen im Freien! Nun ihr wisst, es gibt nun auch das verstärkte „dogs out of home“ mit der Tatsache, dass das Problem am Anfang und nicht am Ende der Leine steckt. Lieber Fifi, Bari, Ferdy, Sally, Pippa und Hasso, nichts gegen euch Hunde!

Isotonische Kontraktionsübungen gehen sogar auf den Bürostuhl und vor der Mattscheibe. Yoga passt auf jede Matte und Quadratmeter-Joggen in jedes Wohnzimmer. Treppensteigen mit vollen Petflaschen eine Variante. Klimmzüge an der Leiter oder der Teppichstange die andere. Sit-ups wirken mit vollen Bundesordnern links und rechts. Alles, was unserer Fitness gut tut, machen wir nun @home und im harten Fight gegen den inneren Schweinehund. Diesen haben wir ausgetauscht, er läuft komischerweise weder im Tanz- noch Fitnessstudio rum, aber bleibt mit uns eng verbunden.

Blibet fescht gsund!

NEWS fr.ch

Abfall richtig entsorgen!

Nur wenn es unbedingt notwendig ist

Wenn Ihre Abfallentsorgungsstelle geöffnet ist, sollten Sie nur dann zur Abfallentsorgungsstelle gehen, wenn es unbedingt notwendig ist. Nicht verderbliche oder saubere Abfälle sollten zu Hause gelagert werden. Die Verbrennung von Abfällen im Garten oder in einem Cheminée bleibt trotz der derzeitigen Situation verboten.

Empfehlung des BAG

Gebrauchte Masken, Taschentücher, Toilettenartikel und Papierhandtücher sollten unmittelbar nach dem Gebrauch in kleine Plastiksäcke gelegt werden. Diese kleinen Säcke sollten mit einem Knoten gebunden werden, ohne dass sie gepresst werden, und in einen Mülleimer mit Deckel geworfen werden, in dem sich ein Müllsack befindet. Die Abfallsäcke sollten dann verschlossen und wie üblich mit dem Haushaltskehricht entsorgt werden.

Haushalte mit kranken oder unter Quarantäne stehenden Personen müssen auf die übliche Sortierung von PET, Aluminium, Papier usw. verzichten. Diese Abfälle müssen mit dem Haushaltskehricht entsorgt werden, um eine Übertragung des Virus auf diesem Weg zu vermeiden. Dasselbe gilt für organische Abfälle (Schalen, Küchenabfälle usw.), die ebenfalls mit dem Haushaltskehricht entsorgt werden sollten.

Die Empfehlungen können an sich ändernde Umstände angepasst werden.

Disziplin ist ein unentbehrlicher Trumpf, um diese Pandemieperiode zu überstehen und Eure Gesundheit und diejenige der anderen zu schützen!

 

Putztipps

So schützt man sein Zuhause vor dem Virus

Wir haben bei Experten nachgefragt, wie man sein Dehim am besten sauber macht in diesen besonderen Zeiten. 

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Hier kommt unsere ultimative Corona-Putzanleitung. Jeden Tag zwischen den üblichen Putzaktionen folgendes machen:

1. Hände waschen: mit Seife, gut und gründlich. Man sagt 20-30 Sekunden, das heisst einmal den Refrain von Gustavs «Häppörischnitta» singen.

2. Einen Spray oder Putztücher nehmen, die versprechen, 99,9 Prozent aller Keime abzutöten. Wer nichts solches im Haus hat, mischt sich Seifenwasser.

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3. Oft berührte Oberflächen abwischen oder kurz mit Seifenwasser schrubben. Zuerst alle Türfallen, Lichtschalter, Frigotüren, Küchengriffe, Fernsehggräätli, Küchenablage und Esstisch. Handy, Tablet, Laptop etc. nicht vergessen. Am Schluss die Oberflächen im Badezimmer.

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4. Danach wieder Hände waschen! A Häppörischnitta, le matin et le soir, you know...

PS: Nicht hysterisch werden, aber Hände waschen, jedes Mal wenn man nach Hause kommt und gelegentlich diese oft berührten Oberflächen abwischen - nicht nur zu Corona-Zeiten! 

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Info vom Amt für Wald und Natur

Hunde an der Leine führen

Auch in diesem Frühling erfreuen sich die Wildtiere des Waldes an Familienzuwachs. Die Jungtiere leben zwar gut versteckt, sind aber sonst hilflos, weshalb ein Hund, der im Wald frei herumtollt, für jedes Jungtier den frühen Tod bedeuten kann. Das Amt für Wald und Natur erinnert deshalb daran, dass Hunde vom 1. April bis am 15. Juli im Wald jederzeit an der Leine zu führen sind.

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Ein Wort von Skipperin

Zum office@home in Bildern

Sie ist lange erprobt und nun mit neuen Members im Club: office@home! Das macht in Trainerhosen oder Nachthemd bis 11.00 Uhr und ungeputzten Zähnen, also im regulären Schlampenlook, etwas kurzfristige Freude. Habt ihr das auch früher schon gehört: „Wohin gehst du arbeiten?“ - Ach, nur im Homeoffice, wieso?“ – „Du bist drum so zwäg gmacht, für so nur zu Hause rumzusitzen.“ Dabei ist es ja wissenschaftlich erwiesen, dass man leistungsfähiger ist, sich besser konzentrierter und fokussierter arbeiten kann, wenn man ein schönes Outfit trägt.

Also Schlampen-Pantoffel-Look ist lustig: Sagen wir mal eine Woche oder mehr. Oder am Sonntag beim HackindieTasten oder BuchseitenFressen. Nach vielen Jahren im Homeoffice kommt hier dieser ultimative Gratis-Rat von Skipperin: Zieht euch an, möglichst so, wie ihr euch gerne habt und es dem Büro angepasst ist. Schminkt euch, putzt davor die Zähne, zieht Schuhe an, Pantoffeln im Office ist out, frisiert euch, als würdet ihr ins Büro! Nicht erst um 11 Uhr, aber so gegen 8 Uhr mit Kafipause gegen 10 Uhr.

Um 10 Uhr war Skipperin bisher alleine im Büro – oder ging auswärts ins Café oder den Tumbler leeren. Das neue Schöne im Schlimmen: Skipperin bekommt einen Anruf in der Kafipause. Eine auswärtige Stimme zu hören, keinen Gruss nur lesen zu müssen: wie dankbar sie ist für den kurzen Klatsch! Weil sie ist ja sonst alleine an der Arbeit ist, war die Pause am Telefon etwas ganz besonders.

In Zeiten der Isolation werden auch andere zu einsamen Bürogummis, und das verbindet neben der Routine, sich für die Arbeit anzuziehen. Im Style, wie es gefällt, mit kleinen und grossen Kindern, die auf dem Bügu viel helfen wollen.

Die Trainerhose kommt dann später fürs fitness@home zum Zug oder ist beim school@home in.

Also, am besten bequem und trotzdem so, dass du dich nicht schämen musst, wenn plötzlich spontan ein Videoanruf von deiner/m Chef*in kommt. Hack vom Profi: Hemd oder Bluse unter dem gemütlichen Pulli anziehen (und als Frau das Outfit mit Ohrringen oder Kette aufwerten) – oder einen Blazer übers T-Shirt.

News fr.ch - HFR

Verlegung von Patienten an die Aussenstandorte

Im Rahmen des kantonalen Gesundheitsorganisationsplans hat das freiburger spital (HFR) damit begonnen, Patienten, die keine komplexe medizintechnische Infrastruktur benötigen, vom HFR Freiburg (Kantonsspital) an die peripheren Standorte zu verlegen. Diese Massnahme erlaubt es, am Standort Freiburg Betten für die Versorgung von COVID-19-Patienten freizuhalten. Die Versorgung der Akutpatienten bleibt daneben an allen fünf Standorten gewährleistet.

skippr Wochenumfrage KW 13

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen. 

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Kein Tempo 30 für Düdingen
9% Das wäre DIE Lösung gewesen für Düdingen. Das Verkehrs-Chaos geht weiter!  /  16% Mir egal.  /  75% Die sollen endlich eine Umfahrung machen, das wäre wichtiger.

Kollegiumsschüler sollen eigenen Laptop mitbringen müssen
27% Den Laptop soll die Schule zur Verfügung stellen.  /  21% Interessiert mich nicht.  /  52% Gute Idee, so hat jeder Schüler seine privaten Sachen auf dem Laptop bei sich.

"Magic Pass" hilft Skigebieten in Not
54% Finde ich super, dass man den Skigebieten hilft.  /  2% Mir egal.  /  44% Wir haben jedes Jahr weniger Schnee. Vielleicht müssen die Skigebiete umdenken und für sich eine andere Lösung finden.

Neue unterstützende Angebote in der Region

Aufgrund der Corona-Massnahmen ist seit Anfang letzter Woche alles zu, was nicht zur Grundversorgung gehört. Bis wieder Normalität einkehrt, haben die lokalen Geschäfte, Gastronomen und Selbständigerwerbenden hart zu kämpfen. Die grosse Kreativität, die sie an den Tag legen, soll mit der Beachtung und Berücksichtigung von uns allen belohnt werden.

Es ist cool, wenn wir Konsument*innen unsere Einkäufen statt bei den grossen Online-Shops bei kleinen Lebensmittel-Lädeli oder Mirko-Liefershops in der Nähe machen. Viele der hier gelisteten Anbieter haben die Türen nach wie vor geöffnet, andere können mittels Bestellungen, die nach Hause geliefert werden, weiterhin berücksichtigt werden. Los geht's!

NEU in unserer Region

Hofläden

Hauslieferdienst vom Biohof Tannacker, Rechthalten
Bestellung an biohof.tannacker@bluewin.ch, Lieferung MI und SA

Hofladen Biohof Ferme de La Faye, Granges-Paccot - weiterhin offen
Neue Verhaltensregeln: ferme-delafaye.ch

Lieferung von Bio Wäberhof, Ins
Bestellung im Webshop bio-waeberhof.ch bis MO für Lieferung MI, bis DO für Lieferung Sa, Abholung in Freiburg

Lieferung von Gfeller Bio, Sédeilles
Bestellung im Webshop gfellerbio.ch bis DImittag für Lieferung DO, bis FRmittag für Lieferung SA, Abholung an diversen Pickup-Points

 

Getränkehandel

Hauslieferung von GAUCH Cave des Rochers, Düdingen
Lieferung im Umkreis von 20 km ab Düdingen, Bestellung unter 026 492 50 40 oder via Webshop

Hauslieferdienst der Freiburger Biermanufaktur, Freiburg
Bestellungen unter 026 411 50 00 oder an info@freiburger-biermanufaktur.ch

Hauslieferung der Weinkellerei Stämpfli AG, Laupen
Abholung oder Next-Day-Delivery, Bestellung unter 031 747 94 94 oder info@vinorama.ch oder via Webshop

Gastrobetriebe

Takeaway und Hauslieferdienst von Da Antonio, Düdingen
MO-FR 11-13.30 und 18-21.30, SA 17.30-21.30 Uhr, Bestellung an 026 505 18 80 oder infodaantonio@gmail.com

Takeaway von Bübus Sonne, Niedermuhren
Mittagsmenü (abends auf Anfrage), 078 687 24 45

Takeaway von Fleisch und Brau ab 23.03, Düdingen und St. Ursen
Bestellung bis 10 Uhr unter 026 494 11 36

Takeaway und Hauslieferdienst vom Restaurant Sternen, Rechthalten
Lieferung am FRabend, SAabend und SOmittag, nach Rechthalten, Giffers, Tentlingen, Tafers, St. Ursen. Bestellung an 079 602 10 56

Takeaway und Hauslieferdienst von Seisler Grill, Plaffeien
Lieferung im ganzen Sensebezirk, Bestellung MI-SO 17-22 Uhr an 026 419 00 49 | seislergrill.ch

Takeaway und Hauslieferdienst vom Landgasthof Garmiswil, Düdingen
Bestellung via 026 492 01 30 oder jungo.garmiswil@sensemail.ch | jungos.ch

Takeaway vom Restaurant Zum brennenden Herz, Rechthalten
MO, DI, FR, SA: mittags 11-13 Uhr, abends 17.30-19 Uhr | 079 7736364 | brennendesherz.ch

Hauslieferdienst von Party-Service Sense, Neuenegg
Lieferung von Menüs zum Aufwärmen, Fleischprodukte, Gemüse und Früchte. Bestellung 8-18 Uhr an 031 741 03 05 | partyservice-sense.ch

Takeaway vom Hotel Hippel Krone, Kerzers
DI-Sa, 11-14 und 18-22 Uhr, 031 750 18 18 www.hotel-hippel-krone.ch

Takeaway vom Bistro zum brennenden Herzen, Gurmels
Mittagsmenu, MO-FR 11.30-13.30, 026 674 01 11

Takeaway und Hauslieferdienst vom Höfli Pub und Pizzakurier Lo Spuntino, Kerzers
Bestellung ab 10 Uhr unter 031 755 55 33, DO geschlossen, clubcafe-kerzers.ch

 

Unverpacktläden

Einkaufsservice von Atout Vrac, Freiburg - Kauf auf Bestellung
Eigene Behälter und Einkaufsliste vor dem Laden deponieren und später abholen. Lieferdienst für Risikogruppen im Burgquartier und Stadtzentrum. facebook.com/AtoutVrac

Einkaufsservice von Vrac Boulevard, Villars-sur-Glâne - weiterhin geöffnet
Eigene Behälter und Einkaufsliste vor dem Laden deponieren und später abholen. Für Lieferdienst MO-FR von 9.30-12 Uhr Bestellung aufgeben via 026 303 43 23. vracboulevard.ch

 

Früchte und Gemüseboxen

Früchte- und Gemüse-/Salatboxen von Bieri Farmers-Market, Neuenegg
Bestellen unter 031 741 01 38 bis am Vortag um 17 Uhr, selber abholen

Früchte- und Gemüsebox von Moser Gemüse, Kerzers
Bestellen unter 031 755 62 32 oder info@mosergemuese.ch, Lieferung DI und FR.

Früchte- und Gemüsebox von Ermelsburg, Murten
Bestellen unter 026 565 51 10 oder hof@ermelsburg.ch, für Abholung am DI erwarten bis SO 17 Uhr, für Abholung am FR bis MI 17 Uhr, selber abholen. ermelsburg.ch

 

Bäckereien

Hauslieferdienst für Isolierte von den Bäckereien Waeber, Fontana, Rappo
Lieferung bis 12 Uhr, Bestellung am Vortag 8-12 Uhr per Telefon

Hauslieferdienst Bäckerei Widmer, St. Antoni
Lieferung MO-SA 8-10 Uhr, Bestellung am Vortag 9-12 Uhr unter 079 306 19 25

 

Tierische Produkte

Hauslieferdienst Metzgerei Aeberhard, Kerzers und Ried - weiterhin offen
Bestellung unter 031 755 52 50 (Ried), 031 756 01 74 (Kerzers) oder info@metzgerei-aeberhard.ch

Hauslieferdienst Metzgerei Lehmann, Ueberstorf - weiterhin offen
Lieferung MI und SA, von Ueberstorf bis Freiburg, Bestellung unter 031 741 02 67 am Vortag bis um 12 Uhr landmetzg.ch

Eier-Lieferdienst von Herren, Wileroltigen
Freilandeier per Post geliefert. Liefergebiet und Details: herren-wileroltigen.ch

 

Werkzeug und Haushaltsartikel

Telefonische Kundenberatung und Lieferservice von Riedo Baucenter AG, Düdingen
Sonnenschirme, Gartenmöbel, Grills, Rasenmäher und Haushaltartikel, baucenter.ch | 026 492 20 20

Liefer- und Reparaturservice Crottet AG, Düdingen
Artikel des täglichen Bedarfs wie Leuchtmittel, Batterien, Staubsaugersäcke. Reparatur-Service für Kleingeräte wie Kaffeemaschinen oder Staubsauger. Bestellung an 026 492 90 90 oder info@crottet.ch

Lieferservice oder Abholung bei der Aeby Eisenwaren & Haushaltsartikel, Tafers
Bestellung per Mail an aeby.eisen@sensemail.ch oder an 079 449 30 23

Abholbox JoggiBox 24/7, Murten
Werkzeug für Haus & Hof, Reinigungsmittel, Papier, Produkte für den täglichen Bedarf online bestellen und Ware ausserhalb des Ladens abholen! joggi.ch

 

Diverses

Büroarbeitsplätze bei millefeuilles, Düdingen
WLan, Besprechungsraum für Videokonferenz, Multifunktionsgerät für Kopieren, Drucken und Scannen, Kaffeemaschine, Küche, Toilette und Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung. 

Hauslieferdienst PlantBasedExpress
Gemüse, Obst, Saucen, Fertiggerichte, Ready-to-cook etc, alles 100% pflanzenbasiert. www.foodathome.ch

Hauslieferdienst und Takeaway Buchhandlung "Die gute Seite", Düdingen
Beratung, Bestellung, Lieferung und Takeaway: info@dieguteseite.ch | 026 492 07 07 | 076 576 11 67 | www.dieguteseite.ch

Bücherkurier der Altstadt Buchhandlung, Murten
Bestellung online, per WhatsApp, Mail oder Telefon/Combox rund um die Uhr, Lieferung von Dienstag bis Samstag in der Region Murtensee (ausserhalb gegen Fr. 5.– pro Postsendung). PS: E-Reader sind am Lager. 026 670 57 77 | altstadtbuchhandlung.ch

Werkstätten von AHG-Cars offen, diverse Standorte wie Tafers, Wünnewil, Murten etc.
Showräume geschlossen, Frühlingsausstellungen abgesagt, Werkstätten offen. ahg-cars.ch

Lieferservice vom Chatzehus, Murten
Bestellungen via Onlineshop chatzehus.ch oder per Mail mail@chatzehus.ch

Einfache Übungen auf dem Blog von Kinesiologie Härzbewegend, Düdingen
Für die ganze Familie, z. B. Brain-Gym für Kids zur Unterstützung der Konzentration im Homeschooling: kinesiologie-fasel.ch

 

Blumen, Geschenke etc.

Hauslieferdienst Forster, Wünnewil - Laden weiterhin offen für Gemüse und Früchte
Gemüsesetzlinge, Kräuter, Erde, Blumensträusse etc. forster-blumen.ch

Hauslieferdienst Grieb, Düdingen
Blumen, Gemüsesetzlinge, Kräuter, Erde, Dünger etc. www.grieb.ch 

Terre et Bois Geschenkboutique, Tafers
Onlineshop ab 23. März terreetbois.ch

 

Hilfsangebote von Vereinen etc.

Einkaufsdienst etc. von Schmitten hilft
schmittnerjugend.ch

Einkaufsdienst vom FC Wünnewil-Flamatt
079 454 81 55 (Lukas von Niederhäusern)

Einkaufsdienst vom FC Ueberstorf
079 416 30 19 (Marco Vonlanthen)

Einkaufsdienst vom FC Gurmels
079 560 99 56 (Simon Falk)

Iichufs- u Hüetedienst der Ministranten und Jubla Senseoberland
079 846 88 74

Einkaufsdienst der Singschule Sense
079 502 50 84 (Vivian Leuenberger)

Einkaufsdienst der Jubla Heitenried
079 907 72 23 (Fabian Aebischer) oder 076 221 45 28 (Loïc Perler)

Einkaufsdienst von Zeitboutique im Raum Kerzers
Jeweils am MImorgen. 079 279 33 79 (Caroline Maeder)

 

NEU: Auf der Webseite soutien-aux-commercants-fribourgeois.ch kann man Freiburger Geschäfte unterstützen, indem man Gutscheine kauft zum Einlösen nach der Krise: Restaurants, Bars, Detailhändler, Wellness, Beauté, Sport, Vergnügen etc...

 

Sagt uns, was es in der Region sonst noch für neue Angebote gibt! Aufruf an alle Beizer, Metzger, Bäcker, Kosmetiker, Coiffeure, die sich dieser Aktion anschliessen möchten oder Kunden, die etwas empfehlen möchten. Welcher Blumenhändler liefert direkt vor deine Haustür? Welches Resti bringt dir dein Zmittag? Welcher Fitnesscoach hält dich via Online-Video fit? Wir freuen uns auf viele Inputs und ergänzen die Liste laufend. 

PP - Polarisierende Produkte

Linsen - ja gäär oder nei merci??

 

Es gibt ja so Produkte, bei denen scheiden sich die Geister - oder Geschmäcker. Gerne möchten wir wissen, wie die Meinung in unserer Region dazu aussieht. Letzte Woche war Dosenravioli dran: 71% mögen Dosenravioli, 29% nicht. Noch schlimmer fanden einige: Artischockenböden, Weisse Bohnen aus der Dose, Linsen, Lachs, Kutteln und «blossi, roui Cervelat». Diese Woche: Linsen.

Linsensuppe, Linseneintopf oder Linsensalat, was darf es sein? Linsen werden in der Küche vielfältig eingesetzt und sind voller guter Powerstoffe. Aber, sie sind sie schwer verdaulich weil sie komplexe Kohlenhydrate enthalten. Diese bilden im Darm Gase was wiederum zu Blähungen führen kann. Früher galten Linsen als Arme-Leute-Essen.

Kindheitserinnerungen an dieses eintönig-mehlige Gericht werden geweckt und die Grossmutter sagte dann jeweils: «Linsen lassen das Arscherl grinsen». Mit dem Trend zur veganen Küche feiern die Linsen eine enormes Comeback und überraschen mit vielen verschiedenen Sorten und deren Geschmackskombinationen.

Klein, rund und sehr gesund! Linsen - ja gär oder nei merci? 

Corona-Update am 21. März

Neue Zahlen und Erklärungen zu den aktuellen Massnahmen

In der Schweiz sind mittlerweile 6113 Personen infiziert, 56 Personen am Coronavirus gestorben. Am Samstagnachmittag wurde Bilanz gezogen nach fünf Tagen im Teil-Lockdown. Thema waren auch die am Freitag getroffenen Massnahmen.

Daniel Koch vom BAG ist nicht überrascht von der Entwicklung der Neuinfektionen und Todesfälle. Die Kurve werde frühestens nächste Woche abflachen, wenn sich die Bevölkerung strikt an die Vorgaben des Bundes hält.

Aktuell sind 4112 Zivildienstleistende im Einsatz in Einrichtungen des Gesundheitswesens und in Schulen, ab nächster Woche stehen weitere Personen bereit, gemäss Christoph Hartmann vom Bundesamt für Zivildienst.

Die Armee ist jetzt mit rund 2000 Armeeangehörigen im Einsatz, sagt Brigadier Raynald Droz vom Kommando Operationen der Armee.

Das EDA gab am Samstagmorgen bekannt, rund 600 Personen aus Südamerika in die Schweiz zurückzuholen. Hans-Peter Lenz vom EDA sagt, dass nun weitere Reise-Destinationen geprüft werden und man damit rechne, dass nächste Woche weitere Flüge angekündigt würden.

Der Kanton Uri hatte für Personen über 65 Jahren eine Ausgangssperre angeordnet. Diese sei allerdings nicht zulässig und werde wohl vom Kanton zurückgenommen, wie Martin Dumermuth vom Bundesamt für Justiz sagt.

Der klassische Zügeltermin am 1. April sei nicht in Gefahr, solange die notwendigen Abstände eingehalten würden.

 


Corona-Update nach der Sitzung am 20. März

Appell an die Bevölkerung #pliibetsackermentdehim statt Sensationspolitik

Keine Ausgangssperre, aber verstärkte Massnahmen zum Abstandhalten, um eine Überlastung der Spitäler mit schweren Fällen von Coronavirus-Erkankungen zu verhindern. Ab sofort sind Ansammlungen von mehr als fünf Personen auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen verboten. Gegenüber anderen Personen ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Ordnungsbusse rechnen. Die Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie werden zudem verpflichtet, die Empfehlungen des Bundes zur Hygiene und zum Abstandhalten einzuhalten. Betriebe, die sich nicht daranhalten, sollen geschlossen werden. Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat noch weitergehende Massnahmen vermeiden. Als weitere Massnahme stellt der Bundesrat den Kantonen ein Kontingent des Zivilschutzes zur Verfügung.

Der Bundesrat fordert die Bevölkerung eindringlich auf, zu Hause zu bleiben, insbesondere Personen, die krank oder über 65 Jahre alt sind. Nach draussen gehen soll nur, wer zur Arbeit oder zum Arzt gehen sowie wer Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen muss. Damit sollen besonders gefährdete Personen geschützt und eine Überlastung der Intensivstationen in den Spitälern verhindert werden.

Ausserdem wurden weitere Anpassungen an der COVID-19-Verordnung vorgenommen, die um Mitternacht in Kraft tritt. Das Verbot von Wahleingriffen in Spitälern wurde präzisiert. Postanbietende dürfen der Bevölkerung online bestellte Lebensmittel und Dinge des täglichen Gebrauchs neu an sieben Tagen pro Woche zustellen. Ausnahmebewilligungen für Sonntagsarbeit oder für Fahrten am Sonntag sind nicht nötig.

#pliibetchrützsackermentdehim #safetyfirst #flattenthecurve

 

Ambulanz und Rettungsdienst Sense AG:

Wir bitten alle herzlich: Bleibt zu Hause! Wenn ihr euch bewegen müsst, bewegt euch alleine!

Bleibt gesund! Gemeinsam schaffen wir das! Merci an alle für die Rücksicht.

#stayathome #bleibtzuhause
 
 

20. März – 4.49 Uhr

Frühlingsanfang!

Wegen dem ganzen Coronavirus haben wir fast den Frühlingsanfang vergessen. Aus astronomischer Sicht hat heute um 4.49 der Frühling begonnen. Seit Tagen haben wir herrlichen Sonnenschein, die Natur erwacht und alles beginnt zu blühen. Schickt uns eure Frühlingsimpressionen per WhatsApp an 079 950 15 71 - gerade in dieser schwierigen Zeit ist die Natur ein Garant für gute Gefühle. Egal ob Blumen aus dem Garten, Balkon oder Wohnzimmer - wir freuen uns!

Ein Wort von Skipperin - mit Fotoaufruf

Generationen und Solidarität - und: Was macht ihr so in diesen Tagen?

Krisen bringen auch viel Positives ans Licht. Neben den ganzen Horrorzahlen im Halbstunden-Takt, Polizeikontrollen auf Sonnenterrassen, Klopapierhamstereien, grüsligen Bildern von leeren Regalen und Motzereien über Rentner*innen und Junge, die es noch nicht gecheckt haben oder keine Rücksicht nehmen.

Solidarität zu Beispiel! Hilfegruppen, die sich untereinander unterstützen, boomen. Social Media sei Dank wird Hilfe für Einkäufe, Besorgungen, Reinigung und Unterhaltung angeboten, von den alten X’lern, den jüngeren Y’lern und den ganz jungen Z’lern. Wir versuchen zu vermitteln, damit die vielen gut gemeinten Hilfsangebote die 65plus der Region erreichen. Hilfe anbieten kann man in unseren Facebook-Gruppen: Unterstützung im SENSEbezirk | Unterstützung im SEEbezirk. Wir koordinieren mit den Gemeinden, Spitex etc.

Apropos: Wir sammeln ja zurzeit auch Angebote von Kleingewerblern, die sich zur Überbrückung von geschlossenen Läden gerade neu orientieren. Ob Takeaway, Yogalektion via Streaming oder Blumenlieferdienst: bitte melden via Formular oder Flyer schicken an 079 950 15 71. Wir pushen gerne Projekte, die spezielle Zeit etwas einfacher, leichter auszuhalten oder erträglicher machen sollen. 

In der Zwischenzeit lebe das Leben. Wir machen einen FaceTime-Anruf bei den Eltern und Grosseltern, schreiben einen Artikel über den Frühlingsbeginn, schauen Wimmelbücher (in denen KEIN Mindestabstand gilt), bringen eine Ladung Wäsche in die Waschküche, baggern weiter auf der Terrasse, verzaubern Honig-Salz-Erdnüssli, staubsaugen das Wohnzimmer, machen eine Runde auf dem Velo, chosle bis zum Geht-nicht-mehr und dann ist schon fast wieder Zeit für ins Bett. Dazwischen natürlich das ein oder andere Gfläder, ein paar Stunden Homeoffice, ein paar mit Liebe zubereitete Mahlzeiten - und irgendwie sind die Tage dann doch schnell um, nicht?

Was macht ihr so in diesen Tagen? Wie erlebt Deutschfreiburg die Selbstquarantäne? Schickt uns eure Fotos und Berichte an 079 950 15 71. Wir freuen uns auf die Einblicke in dieser besonderen Zeit...

Mit dem ÖV unterwegs

Neuer TPF Fahrplan 

Ab Samstag, 21. März 2020, wird der Fahrplan des öffentlichen Verkehrs der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) im Kanton Freiburg angepasst. 

Zusammen mit den nationalen Koordinatoren des öffentlichen Verkehrs passen die TPF den Fahrplan auf dem gesamten Strassen- und Schienennetz an, um ein Mindestangebot zu gewährleisten.

- Ab Samstag, 21. März 2020 wird auf allen Bahnlinien der Stundentakt eingeführt. 
- Auf allen Buslinien des TPF-Netzes gilt ab Montag, 23. März 2020 auch an Wochentagen der Samstagsfahrplan mit einer zusätzlichen Verbindung. 
- Die Nachtbuslinien werden ab Freitag, 20. März 2020 unterbrochen.
- Die autonomen Shuttlebusse der Linie 100 wurden am Montag, 16. März 2020 um 12 Uhr eingestellt.

Ziel der neuen Massnahmen ist es, den Nutzern des öffentlichen Verkehrs so lange wie möglich ein eingeschränktes Angebot zu gewährleisten und die Gesundheit und Sicherheit des Fahrpersonals und der Kunden zu schützen.

Bitte konsultiert vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan. Kauft eure Billette vorzugsweise elektronisch: FAIRTIQWebshop oder SMS-Billett

Unterstützung der Wirtschaft

Die Freiburger Regierung stellt einen ersten Betrag von 50 Millionen Franken bereit

 

Aufgrund der Verschärfung der Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus hat der Freiburger Staatsrat 50 Millionen Franken für ein erstes Massnahmenpaket bereitgestellt, um die Freiburger Unternehmen angesichts der von COVID-19 ausgelösten Krise zu unterstützten.

Die Gesundheitskrise in Verbindung mit COVID-19 hat inzwischen eine Wirtschaftskrise ausgelöst. In der ganzen Schweiz sind die Bereiche Kultur und Sport wie auch der Eventbereich und der Tourismus, namentlich die Hotellerie, Gastronomie und Parahotellerie, bereits seit einiger Zeit schwer betroffen. Ebenfalls betroffen sind Unternehmen mit internationalen Wertschöpfungs- und Logistikketten insbesondere in Gebieten in Asien und Europa, in denen sich die Pandemie am stärksten ausbreitet.

Die auf Bundesebene beschlossene Verschärfung der Massnahmen wird die Lage dieser Unternehmen weiter verschlimmern und neu auch starke Auswirkungen auf alle Unternehmen haben, deren Schliessung angeordnet wurde, insbesondere der Detailhandel und die persönlichen Dienstleistungserbringer.

Die Massnahmen, die zur Bewältigung der Gesundheitskrise getroffen werden, wirken sich massiv auf unsere Wirtschaft aus. Deshalb will der Staatsrat die Unternehmen in dieser schwierigen Zeit mit allen verfügbaren Mitteln unterstützen.

Die erste Massnahme, die dem Kanton Freiburg wie auch der ganzen Schweiz zur Verfügung steht, ist die Kurzarbeitsentschädigung (KAE), die alle betroffenen Unternehmen nutzen können, um die Löhne zu zahlen. Diese Massnahme bleibt ein wichtiger Pfeiler der Unterstützung. So hat der Bund namentlich die Kriterien für die Vergabe von Kurzarbeitsentschädigung erleichtert und der Staat hat die Teams verstärkt, die die ständig steigende Zahl von Anträgen bearbeitet.

Der Staatsrat hat diesbezüglich den Bund um einen Entscheid gebeten, damit auch die befristet angestellten Mitarbeitenden, Temporärangestellten und Lernenden berücksichtigt werden können. Nach Ansicht der Freiburger Regierung muss der Geltungsbereich zwingend und schnellstmöglich auch auf Selbstständigerwerbende und Kleinstunternehmende ausgedehnt werden.

Der Freiburger Staatsrat hält es für wichtig, unverzüglich die nötigen Massnahmen zu ergreifen, um Konkurse von eigentlich gesunden Unternehmen zu vermeiden, wenn sie aufgrund der Massnahmen in Verbindung mit dem Coronavirus in einen Liquiditätsengpass geraten.

Blick hinter die Kul... eh, Quarantäne

"Homeoffice mit Kind"-Tipps - von denen, die es wissen müssen

Schulen sind geschlossen. Kitas sind nur offen für Kinder, die nicht privat betreut werden können. Viele Eltern müssen nun Kinderbetreuung und Arbeit gleichzeitig stemmen. "Glück hat, wer im Homeoffice arbeitet", so oder ähnlich tönte es kürzlich vermehrt von Kinderlosen und in grossen Schweizer Medien (Tagesanzeiger von Samstag). Ja klar, wer zu Hause arbeitet, kann easy nebenbei auf die Kinder schauen. Das sieht dann in etwa so aus:


GIF von tenor.com

Ähm, so einfach ist das ja nicht, aber die Herausforderung ist machbar - wir zeigen euch unsere "Hacks". Während Homeoffice ohne Kinder oftmals beschrieben wird mit tagelangem nicht-duschen, kein BH tragen, Musik hören, TK-Pizza futtern und leicht einen sitzen haben, ist es mit Kindern ein bisschen anders, aber eben, auch irgendwie umsetzbar. Not macht ja schliesslich erfinderisch!

Jetzt aber ran an die Arbeit: Baby in der Trage, Kleinkind auf dem Schoss, Cappuccino in der Hand und los geht's - oder so.

In Sachen Homeoffice sind wir ja gäbig erprobt: seit den Anfängen von skippr arbeiten einige von uns fast ausschliesslich von zu Hause. Auch hatten wir schon Übungen am Laptop MIT Kind, wenn mal wieder ein kosmischer Chäfer aus der Kita mit nach Hause geschleppt wurde. Und ja, das geht schon irgendwie. Meist mehr irgendwie als richtig, aber eure Arbeitgeber haben hoffentlich Verständnis - in dieser besonderen Zeit unter diesen besonderen Umständen.

Wir haben ein paar wertvolle Tipps, Hacks und Ratschläge, zusammengestellt für alle, die zur Zeit Home-Office machen können. Wenn ihr Fragen habt, stehen wir euch Rede und Antwort. Meldet euch!

Wer seine Jungmannschaft jetzt wochenlang 24/7 zu Hause behalten, vor gefährlichen Viren schützen und unterhalten muss, sollte locker und kreativ werden. Weil ja gleichzeitig auch konzentriert gearbeitet und die Wirtschaft im Gange gehalten werden muss. Dazu aufpassen und erziehen, logo!

Wenn man sie laissez-faire-mässig einfach machen lässt, sieht es nach kürzester Zeit so aus:

(Dass das Kind danach selig auf dem Fussboden schläft, zeigt, mit welchem Enthusiasmus es zuvor am Werk war...)

Keine persönliche Erfahrung, was grössere Kids oder gar Pubertiere wurschteln, wenn man ihnen ein paar Stunden "freien Lauf" lässt. Wahrscheinlich gamen oder so; das gäbe immerhin weniger Puff am Boden (dafür zwischenmenschlich, haha).

Damit ihr euch Anfängerfehler (mit Anfängerglück) sparen könnt, hier ein paar gute Tipps von denen, die es wissen müssen. Hier sind sie (also die Tipps):

1. Spiel- oder Lernzeug
Gegen Langeweile bei Kleinkindern helfen - für je etwa fünf Minuten: Bücher, Puzzles, Schleichtierli, Autöli und Traktörli, Toniebox, Knete und Salzteig, Malbilder und Filzstifte (nicht an die Waaaand!), Schere (nicht die Haare der Schwester!) und meinetwegen auch verfrühte Geburi- und Weihnachtsgeschenke, oder gar solche, die für andere Kinder gedacht gewesen wären. Weil jetzt findet ja eh kein Geburifest statt und bis dahin kann auch online wieder etwas bestellt werden. Desweiteren könnte ein DIY-Kinderbüro geschaffen werden, damit das Kind selber Homeoffice spielen kann. Ein altes Handy, ein alter Laptop (oder einer aus Karton) und einfach ein Kindertisch mit Stiften, Papier etc. Grössere Kinder hingegen können sich schon während einiger Zeit selber beschäftigen. Schulkinder etwa mit Lernübungen, oder? Sonst bestimmt auch mal elektronisch...

2. Aramsamsam, Paw Patrol und Peppa Wutz
TV, Tablet oder andere elektronische Babysitter sind in stressigen Phasen besonders willkommen zur Ablenkung - auch für Kinder und Pubertiere. Während dieser besonderen Corona-Zeit ist (fast) alles erlaubt, was etwas Druck wegnimmt: mal einen Film schauen, ein Online-Spiel spielen, Podcasts hören etc. Tipp für kleinere "Päblet"-Freaks: YouTube Kids bietet ausgewählte Inhalten sowie Funktionen zur Kindersicherung. Hier aktuell besonders beliebt: Paw Patrol, Puppenmama und Peppa Wutz. Zum Mitsingen: "Ich lieb den Frühling, gungigali gungigali". Früher: Aramsamsam...

3. Zeit klar abgrenzen
Es ist im Homeoffice unabdingbar, die Zeiten klar einzuteilen und Arbeits- von Kinderzeit zu unterscheiden. Während ersterer klar sagen, dass Mämsi oder Päpsi jetzt konzentriert arbeiten muss. Denn für das Kind bist du zu Hause und könntest doch jetzt eigentlich spielen!? Wenn Baby schreit oder Kind sich verletzt hat, ist klar, dass auch das wichtigste Telefonat unterbrochen wird - zum Wohle aller Beteiligten. Und immer gilt: Ruhe bewahren. Danach gibt es wieder wertvolle Qualitätszeit mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Das tut gut - und ermöglicht danach vielleicht wieder einen Moment arbeiten!?

Wie wär's mit zwischendurch zäme cäffele? Stichwort Babyccino...

4. Im Wechsel - oder entweder früh oder spät
Wer als Eltern zu zweit zu Hause ist, ist klar im Vorteil. Man kann sich abwechselnd um die Kinder kümmern. Am besten auch räumlich deutlich machen; wer arbeitet, sitzt im Büro.

Wer keinen Partner zu Hause, aber durch den Arbeitgeber Gleitzeit ermöglicht hat, muss dann wohl entweder früh morgens oder spät abends hinhocken für ungestörtes Schaffen. Wenn es nur vorübergehend ist, kann man das erfahrungsgemäss oft einfacher umsetzen. Ansonsten mal offen mit dem Arbeitgeber sprechen und gemeinsam eine Lösung finden.

5. Teamwork
Der Klassiker: mit Kind(ern) auf dem Schoss arbeiten. Wer zwei Bildschirme hat, kann einen für sich und einen fürs Kinderprogramm nutzen und ist damit klar im Vorteil. Sonst besteht immer noch die Möglichkeit, den Screen zu splitten. Etwa so:

Eine zusätzliche Möglichkeit ist eine zweite Maus, die nicht angeschlossen ist und ein paar Crackers. Dann ist die Kinderunterhaltung sichergestellt und ihr könnt einfach gemütlich weiterbüglsasjdkg asjkdh df uiwzfhfffffffffffffisau  d dsafod dhdh........hg,eogzsjfhjkdfs sfg asg dsfg sdfghsd f


Und ansonsten kann man die Kinder ja auch im Haushalt anpacken lassen, während man selber arbeitet ;-)

Sie könnten beispielsweise kochen...

...Wäsche machen...

...oder die Wohnung aufräumen ;-)

Viel Spass und kreative Effizienz in eurem Homeoffajh,,,,,,,,.fleruial sdfkjha skfzuf adfglsdjf----vsdVSAAAA

♥ Früüühling im und ums Haus ♥

Jetzt, wo wir gezwungenermassen alle zu Hause sind, soll es hier besonders schön werden. Wir haben vielleicht etwas mehr Zeit und etwas Ablenkung tut gut. Und: Die aktuellen Temperaturen und das frühlingshafte Wetter machen ja definitiv Lust auf die wärmeren Jahreszeiten.

Falls ihr Dekoinspiration für im und ums Haus sucht, here we go: Wir haben euch ein paar Ideen für Dekorationen im Frühling zusammengestellt.

skippr Rezept #backenstattpanik

Glücksböller

In dieser Zeit kann man eine Portion Gute Laune vertragen, oder? Vorschlag: Wir backen uns die Sorgen weg mit geilen Glücksböller. Die runden Erdnuss-Amaranth-Kugeln machen schon beim Anschauen glücklich und passen perfekt als gesundes Mini-Dessertli, als Snack zwischendurch oder auf den Zvieritisch. Mit Protein, Eisen, Zink und Selen punkten die Böller auch bei Gesundheitsbewussten ;-) In weniger als 15 Minuten ready. Glutenfrei und einfrierbar.

Zutaten (für ca. 30 Kugeln)
eine handvoll Haselnüsse
30 g gepuffter Amaranth
150 g Erdnussmus
40 g Dattel- oder Ahornsirup
bizli Zimt
eine Prise Salz

Zubereitung
Haselnüsse in einer Bratpfanne ohne Fett rösten - bis es fein duftet und aufhören, bevor sie schwarz sind :-)

Geröstete Haselnüsse kurz im Food Processor oder von Hand mit einem grossen Messer zerkleiner.

Mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer oder Schwingbesen gut vermischen.

Danach kleine Böller formen und nach Belieben erneut im Amaranth drehen.

Sofort essen oder noch besser: vorher in den Kühlschrank. YUMMM!

News vom OCN

Keine Fahrprüfungen mehr bis Anfang Mai

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage finden vom 17. März bis zum 1. Mai 2020 keine praktischen Führerprüfungen statt. 

Die bis am 31. Mai 2020 gültigen Lernfahrausweise werden bis am 31. August 2020 verlängert. Die Verlängerung erfolgt nur durch die Zusendung des Lernfahrausweises per Post; am Schalter gibt es keine Verlängerungen.

Für Fachleute des öffentlichen Strassenverkehrs, der Blaulichtorganisationen oder der Unternehmen, die grundlegende Dienstleistungen und Güter bereitstellen, werden in Ausnahmefällen Führerprüfungen angeboten. Hierfür ist eine Bestätigung des Arbeitgebers erforderlich.

Tournee-Absage

Hintercher-Lesungen werden abgesagt

Der Theaterverein Hintercher wollte seine Tournee mit Live-Hörspiel-Auftritten ins Sense-Oberland ziehen. Der Coronavirus macht dem Plan nun einen Strich durch die Rechnung.

Vor zehn Jahren hat das Freilichttheater über die Hintercherbande überregional für Furore sowie für volle Ränge in Alterswil gesorgt. Zum Jubiläum machte sich Theater Hintercher im Herbst 2019 auf eine vierwöchige Tournee durch Deutschfreiburg. Achtmal brachten die 15 Schauspielerinnen und Schauspieler wie im Hörspiel die Szenen auf die Bühne. In der Verlängerung waren nun drei Aufführungen im Sense-Oberland geplant. Die Termine vom 24. bis 28. März müssen nun jedoch bis auf weiteres verschoben werden.

Wieder Freilichttheater im 2021
Der Theaterverein Hintercher plant momentan ein Jugendlichentheater zur Nachwuchsförderung sowie auf Ende Jahr ein lustiges Weihnachtsstück in einer Sensler Fabrikhalle. Ein neues, regionales Freilichttheater ist im Frühsommer 2021 vorgesehen. Momentan entsteht dafür das senslerdeutsche Textbuch.

Wie funktioniert Social Distancing?

#staythefuckhome oder ganz einfach "pliibet chrützsackerment dehim"!

Vorweg: Wer keine andere Wahl hat, muss sich nicht rechtfertigen. Aber alle, die eine haben, sollten sich der Verantwortung bewusst sein, die wir alle tragen. In aller Förmlichkeit: Pliibet chrützsackerment dehim! Es ist unangenehm, aber überlebenswichtig für viele.

Warum es sinnvoll ist, jetzt zu Hause zu bleiben? - Ganz einfach:

Jede/r von uns kann Überträger/in sein (auch ohne respektive vor dem Auftreten von Symptomen). Auch wenn wir nur ein paar wenige Leute treffen, haben wir indirekt schnell Kontakt mit ein paar hundert Menschen, solange das System nicht in sich geschlossen bleibt. Dies gilt ebenfalls für Kinder.

Das Entscheidende ist jetzt, dass alle so leben sollten, als hätten sie das Corona-Virus. Nicht darüber nachdenken, was man tun könnte, um es nicht zu bekommen, sondern darüber, was man tun oder lassen muss, damit andere es nicht von uns bekommmen.

Worauf es jetzt ankommt: Claus Kleber vom ZDF erklärt es in weniger als zwei Minuten:

Wer also kann, bleibt zu Hause. Frische Luft ist wichtig für uns alle; aber besser auf dem Balkon, im eigenen Garten, im Wald, am Fluss als beim wöchentlichen Freundetreff oder auf dem Dorf-Spielplatz zusammen mit anderen. Verlasst euer Zuhause ansonsten nur noch Richtung Einkauf und Apotheke.

Alles andere ist unverantwortlich; gegenüber der Risikogruppen (unseren Eltern, Grosseltern, Vorerkrankten etc.) und dem Gesundheitssystem, das sonst einstürzt. Egoismus einstellen und Leben retten! Don’t panic. Chill de Läbe dehiim.

Nutzt die Zeit in den eigenen vier Wänden, räumt auf, schaut fern bis d'Uuge viereggig si, lernt eine neue Sprache, macht den Kindern ein pinkes Einhorn-Glitzer-Bad, bastelt euch durch Pinterest, kocht vor für die nächsten Wochen, meditiert, macht Yoga... Was-o-ging, aber pliibet dehim! 

Wann funktioniert Social Distancing? - Dann, wenn es sich komisch und übertrieben anfühlt. Vorher nicht.

#pliibetchrützsackermentdehim #safetyfirst #flattenthecurve


Deutsch: "Deine Grosseltern mussten in den Krieg. Du musst zu Hause bleiben. Du schaffst das!"

Wer will helfen oder braucht Hilfe?

Facebook-Hilfegruppen für die Region

Aufgrund des Corona-Virus empfiehlt das BAG gefährdeten Personen, das Haus möglichst nicht zu verlassen. Besonders gefährdet sind Menschen die 65 Jahre oder älter sind oder Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf- oder chronischen Atemwegserkrankungen, Krebs oder besonders schwachem Immunsystem.

Diese Menschen können deshalb nicht mehr einkaufen und sind auf Hilfe angewiesen. In zwei Facebook-Gruppen wollen wir die Menschen, die Hilfe brauchen und die, die helfen können, zusammenbringen.

Unterstützung im SENSEbezirk

Unterstützung im SEEbezirk

Es geht hierbei um ehrenamtliche Unterstützung. Wir verzichten auf Geldzahlungen und andere Gegenleistungen. Wer helfen kann, hilft, wer Hilfe braucht kriegt Hilfe. Diese Krise bestehen wir gemeinsam und mit Solidarität!

Was es zu beachten gilt als Freiwillige

Es kann nur helfen, wer selber gesund ist. Wenn du Symptome wie Husten hast, solltest du dich derzeit in Selbstisolation begeben und zu Hause bleiben.

1. Kontakt aufnehmen
Freiwillige nehmen nimmt mit Person in Quarantäne oder aus Risikogruppe Kontakt auf. Per SMS, WhatsApp, Telefon, Aushang im Treppenhaus oder über eine Vermittlungsperson.

2. Bestellen und abmachen
Details wie Einkaufsliste, zu besorgende Medikamente, Post oder andere Dinge per Telefon oder digital ausmachen, ohne persönlichen Kontakt. Ort der Deponierung und Zahlungsabwicklung bei Einkäufen besprechen. 

3. Besorgungen machen
Botengang erledigen. Immer gut auf eigene Hygiene achten.

4. Deponieren
Freiwillige schicken Fotos der Kassabons und fordern allfällige Auslagen via TWINT, E-Banking oder Bargeld im Couvert an. Lieferung wird vor der Tür deponiert, ohne persönlichen Kontakt. Empfänger wird via SMS, Telefon, Gegensprechanlage etc. über Deponierung informiert.

5. Empfangen
Bei starker Gefährung: Plastikoberflächen desinfizieren. Taschen nicht am Griff angefassen.

Viele Betroffene sind nicht digital unterwegs. Wie können wir sie erreichen?

Quartierbrief herunterladen (bit.ly/Quartierbrief), Kontakt und Telefonnummer draufschreiben, in Briefkästen im Quartier verteilen und aufhängen. Bei Anfragen entweder selber helfen oder nach Hilfe suchen (in Facebook-Gruppen). Quartierbrief auf Französisch: hier

Kinderhüetis?

Schulen und Kinderkrippen wurden geschlossen, damit die Virenübertragungskette unterbrochen wird. Deshalb sollen soziale Kontakte möglichst reduziert werden. Irgendwie muss man die Kinderbetreuung aber organisieren. So macht man das am sichersten:
- Zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen in der Nachbarschaft, im Bekanntenkreis, in der Familie
- Nicht ständig Kontakt mit anderen Kindern und Betreuungspersonen haben, besser kleine und langfristige Kontaktketten mit vertrauten Personen bilden. Konstellationen möglichst konstant halten.
- Grosseltern sind keine Lösung, da sie meistens zur Risikogruppe gehören.
- Im Kanton Freiburg werden minimale Leistungen sichergestellt für Kinder von Eltern in «systemkritischen» Berufen (Gesundheitspersonal etc.)
- Hygienemassnahmen weiterhin gut beachten.
- Sich an die Vorgaben des Bundes, des Kantons und des BAG halten.

Konkurrenzierung von bestehenden Angeboten? 

Das Ziel ist, Ressourcen zu sparen, ohne dass deswegen kleine Betriebe zugrunde gehen. Wir erstellen gerne eine Liste mit Dienstleistungen von Deutschfreiburger Unternehmen, die in Zeiten des Corona-Virus’ besonders innovativ und nützlich sind und veröffentlichen sie hier. Hinweise gerne an info@skippr.ch, Betreff: «Nützliches»

Technische Berufe mit Zukunft

Berufserkundungstage

 

Vom 10. Bis 21. Februar konnten OS-Schüler bei der Firma Baeriswyl AG in Düdingen an den Berufserkundungstagen in technische Berufe reinschnuppern.

An fünf Posten wurden die Berufe Spengler/in, Dachdecker/in, Fassadenbauer/in, Abdichter/in und Gerüstbauer/in den Schülern nähergebracht.

In dreier-Gruppen arbeiteten sie selbständig und konnten hämmern, löten, sägen, bohren und Gerüste aufstellen, begleitet von erfahrenen Handwerkern und Lernenden der Firma Baeriswyl AG und der Firma Duens Gerüstbau, welche ihnen die Vielfalt der Berufe näher vorstellte. Den Schülern wurde nie langweilig, da sie immer etwas zu tun hatten, und die Betreuung durch Lernende der zwei Firmen, senkte die Hemmschwelle der Schüler um Fragen zu stellen. Dieses Engagement zahlt sich bestimmt für handwerkliche Berufe aus.