Digitales Webinar für alle

2. Pub-Quiz von Wier Seisler: Machet mit!

Das Pub-Quiz steigt am Samstag, 28. November, als corona-kompatibles Fern-Quiz.

Wier Seisler möchten den Senslerinnen und Senslern daheim auch in kulturbeschnittenen Zeiten etwas bieten. Wer beantwortet die kniffligen, meist regionalen Fragen von Quizmaster Francis am besten? Unterhaltung garantiert  – beim Mitspielen um Preise oder einfach beim Zuschauen.

Beizen und Kulturbetriebe geschlossen – da setzt der Kulturverein Wier Seisler auf Fernkultur. Das digitale Pub-Quiz bringt wie bereits beim ersten solchen Lockdown-Abend im Mai vielfältige Unterhaltung.

«Wir schlagen Corona ein Schnippchen!» Das sagt Präsident und Pubquiz-Moderator Christian Schmutz. Daheim am Computer und/oder am Handy lässt sich das Sensler Pub-Quiz von allen sicher und bedenkenlos erleben.

Für Spielernaturen …
Das Sensler Pubquiz ist etwas für echte Ratefüchse. Es funktioniert allein oder in kleinen Gruppen. Wer schafft bei regionalen Themen die meisten Punkte? Die unbestechliche Quizmasterin Francis (Franziska Werlen) vergibt Rundenpreise und einen Gesamtsieger. Bitte einschreiben, der Link wird am Quiztag selbst verschickt.

… und passive Mitfieberer
Der Anlass soll auch Zuschauern via Livestream Spass machen: Wie früher bei «Wetten dass…» vor dem Fernseher – mit Musik, Spiel, Informationen, Sprüchen und Texten. Ein paar Quizrunden und vor dem Compi irisches oder senslerisches Bier trinken – was will man mehr? Ist das Bier schon kühl gestellt?

Fakten:
Samstag, 28. November 2020, 18.30 Uhr ca. 2 Stunden – mitmachen und zuschauen ist gratis.

Mitspielen: Anmelden mit Mail an kultur@wierseisler.ch oder SMS an 079 474 02 57. Ideal bis 25.11., denn Mindestteilnehmerzahl von 10. Am Quiztag erhalten Mitspielende den Zoom-Link.

Zuschauen/mitfiebern: Auf wierseisler.ch, seisler.swiss, skippr.ch oder deren Facebook-Accounts kann man den Live-Stream mitverfolgen. Er hat einige Sekunden Verspätung, darum geht mitspielen nur per Zoom.

Mehr Infos unter www.wierseisler.ch

Für Rückfragen: Christian Schmutz 079 474 02 57 oder Franziska Werlen 079 728 27 96

skippr Wochenumfrage KW 48

Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen in der Region Deutschfreiburg und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen. 

Und hier noch die Abstimmung von letzter Woche:

Passagierschiff von der Stadt Freiburg zum Camping Schiffenen
60% Coole Idee, ein Passagierschiff auf dem Schiffenesee zu betreiben.  /  9% Mir egal.  /  31% Auf diesem kleinen See finde ich ein Schiff nicht nötig, auch wenn es ein Elektro-Schiff ist.

Achtung Enkelbetrüger
93% Oh je, fängt das schon wieder an. Hoffentlich fällt niemand rein.  /  6% Interessiert mich nicht.  /  1% Ich hatte einen solchen Anruf.

"Aus" für Mike Wong
8% Sehr schade, ich war öfters dort essen gegangen.  /  33% Mir egal.  /  59% Mike Wong kenne ich nicht.

RadioFr. News l 26.11.2020

Höhere Steuern für Freiburger Autofahrer

Die meisten Autofahrer im Kanton Freiburg bezahlen nächstes Jahr höhere Steuern. Das steht in einer heute veröffentlichten Verordnung des Kantons.

Für Personenwagen der Energieklassen D bis G und die kategorielosen Fahrzeuge werden die Steuern um 5 Prozent erhöht. Dies, um die Fahrzeuge der Energiekategorie A während der ersten drei Jahre ab Kauf von den Steuern zu befreien. Die Energieetikette A steht für den geringsten Energieverbrauch und CO2-Ausstoss. Diese wird am ehesten erreicht von Kleinwagen oder Autos mit alternativen Antrieben./lsi

Auflösung Revival

Hamsterkäufe zum zweiten?

Mit den steigenden Corona-Zahlen haben mancherorts auch wieder die Hamsterkäufe begonnen. Erste Lücken tun sich in den Regalen von unseren Supermärkten auf. Eine skippr-Userin hat uns ein Foto gesendet.

Wir wollten von euch wissen wie ihr dazu steht und siehe da, die Deutschfreiburger gehen sehr entspannt in die zweite Welle.

88% finden es unnötig zu hamstern und 5% warten mal und schauen was vom Kanton oder Bund beschlossen wird. Dafür haben sich 7% vorsorglich eingedeckt, unter anderem mit Teigwaren, Reis, Milch, Kaffee, WC-Papier, Tiefkühlgemüse, Waschmittel, Abfallsäcke - alles was man lange behalten kann und absolut nötig ist.

Die besten Gesellschaftsspiele

Das sind eure Lieblingsspiele

Egal ob Jass, UNO, Monopoly oder Tabu — es gibt ja Leute, die sind immer motiviert für eine Partie irgendwas und spielen am liebsten bis in die frühen Morgenstunden. In dieser verlangsamten Zeit sind Spiele vielleicht auch einen Versuch wert für die, die sonst lieber essen oder tanzen gehen an einem freien Abend. Um nicht immer dieselben Spiele zu spielen, wollten wir von euch wissen, was ihr denn am liebsten so spielt. Und, auf euch ist Verlass: zahlreiche Spieletipps sind via Formular eingetrudelt. Vom taktischen Strategiespiel über Rätsel-, Karten- und lustige Kreativitätsspiele war so zimli alles dabei. Ob Klassiker oder Unbekannte, die wir am liebsten gleich ausprobieren möchten. Damit auch ihr wisst, womit ihr euch beim nächsten Besuch im Spieli-Laden eures Vertrauens eindecken müsst, kommt hier die Übersicht - vorab die drei meistgenannten:

1. Brändi Dog
2. UNO
3. Jassen, Coiffeur

Skipbo
Pandemic
Spiel des Lebens
Liiterliispüu
Jenga
Scrabble
Kanaster
Alhambra
Cargasonne
Das verrückte Labyrinth
Robinson Crusoe
Spinner
Zug um Zug
Eile mit Weile
Klaks
Siedler
Qwixx
Tutto
Sequence
Der wahre Walter
Frantic 
Time's up
Vier Gewinnt
Monopoly
Kampf gegen das Bünzlitum
Triomino
Risiko
Mensch ärgere dich nicht 
Memory 
Schwarzer Peter 
Catan
Cluedo
Dobble
TUTTO
Phase 10
Rummikub
X-Wing
Warhammer 40'000
Blood Bowl
Galaxy Trucker
Mister X

Die Spiele mögen beginnen!

 

PS: Falls du dein Lieblingsspiel noch ergänzen möchtest...

RadioFr. News l 25.11.2020

Massnahmen bis 10. Dezember verlängert

Restaurants im Kanton Freiburg bleiben bis mindestens am 10. Dezember geschlossen. Das hat der Staatsrat bekannt gegeben. Davon betroffen sind auch Kinos, Museen, Theater, Fitnesszentren und die anderen Einrichtungen, die momentan geschlossen sind.

Auch in den Westschweizer Kantonen Waadt, Neuenburg, Genf und Jura bleiben die Restaurants bis mindestens am 10. Dezember zu. Im Kanton Bern bleiben die Restaurants weiterhin offen.

Alle anderen Massnahmen bleiben ebenfalls bestehen. Gelockert wird hingegen das Besuchsverbot für Spitäler und Pflegeheime. Ab dem 1. Dezember sollen dort unter strengen Auflagen wieder Besuche möglich sein.

Weiter verlängert der Staatsrat die ausserordentiche Lage bis am 19. Januar 2021 und behält damit das Zepter in der Hand. /mac

Auflösung Schutte-Quiz 2/2

Erkennst du die Fussball-Klub-Logos der Region?

Auch beim zweiten Teil haben wieder viele mitgemacht! Hier ist die Auflösung:

St. Silvester: 5% lagen falsch, verwechselt wurde dieses Logo mit Giffers-Tentlingen und Düdingen.

Düdingen: 7% haben dieses Logo nicht richtig erkannt. Verwechselt wurde dieses Logo mit Ueberstorf und Seisa 08.

Plaffeien: da gaben nur 4% eine falsche Antwort, sie fanden, dieses Logo gehört zu Schmitten oder St. Silvester.

Schmitten: da haben sich 6% für einen anderen Verein entschieden, nämlich für Seisa08 und Düdingen.

Giffers: nur 5% gaben da eine falsche Antwort, verwechselt wurde dieser Verein mit Ueberstorf und Seisa08.

Seisa08: Dieses Logo wurde von 11% falsch beantwortet, verwechselt wurde es mit Kerzers und Plaffeien.

Kerzers: 8% haben falsch geantwortet, verwechselt wurde dieses Logo mit St. Silvester und Düdingen.

Ueberstorf: Nur 2% haben falsch geantwortet. Verwechselt wurde es mit Plaffeien und Schmitten.

 

Museumsbesuch

Nationaler Tag der Naturhistorischen Sammlungen 

Entdecke Sammlungen auf virtuellem Weg! Am 22. November findet in über zwanzig Museen und Botanischen Gärten der Schweiz der Tag der Naturhistorischen Sammlungen statt. Aufgrund der COVID-19-Massnahmen wird der Tag online begangen, in Form eines eigens für den Anlass organisierten Wettbewerbs.

Wahr oder unwahr?
Das Naturhistorische Museum Freiburg hat für diesen Tag drei Objekte aus seinen Sammlungen ausgewählt und erzählt in kurzen Videos die fantastischen Geschichten, die dahinter stecken. Aber Obacht: Eine der Geschichten ist erfunden! Errate, wer von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am meisten Fantasie hat?

Nimm am Wettbewerb teil und gewinne eine VIP-Führung durch deren Sammlungen (maximal fünf Personen)!  Die Auslosung findet am 15. Dezember um 17 Uhr statt. 

C zum Trotz

Zübelechueche dehiim

Nächsten Montag wäre Zibälämärit in Bern. Wäre, denn er findet zum ersten Mal seit 101 Jahren nicht statt. Ein Event, der jedes Jahr auch viele Deutschfreiburger in die Bundeshauptstadt zieht. Wenn ihr euch die Zwiebeln aber nicht ganz nehmen lassen wollt, wie wär's mit einem Berner Zwiebelkuchen selbstgemacht? Ob klassisch nach Betty Bossi oder vegan, in diesem Jahr auf jeden Fall ohne nervige Konfetti. Vüu Spass u bon App!

Lieblinks und Webtipps

Ausgang... Wie ging das nochmal?

In den Tiefen des SRF Video-Archivs lassen sich immer wieder tolle Fundstücke finden. Wir haben diese Perle für euch ausgegraben: Jugendliche im Ausgang (1994).

5 Jugendliche zeigen uns, wie sie ausgehen: Anja liebt Partys und Clubs, Pascal ist leidenschaftlicher Fussball-Fan und praktisch bei jedem Match des FCB dabei, Iwan macht Musik, Andrea liebt klassische Musik und geht gerne ins Theater und Rapper Fad II feiert gern mit seinen Freunden. Sie erzählen von ihrem Lebensgefühl, ihrer Einstellung zu Drogen, Aufriss und Sex.

Gute Unterhaltung und viel Spass bei der Erinnerung an den Ausgang!

Beruferkundungstage 2021 in Düdingen

Interessiert an Berufen rund um die Gebäudehülle?

In Kooperation mit der Firma Duens Gerüstbau AG organisiert die Firma Baeriswyl AG im Februar/März 2021 die Berufserkundungstage erneut für interessierte Schülerinnen und Schüler. Hiermit wird Schüler:innen diverser Orientierungsschulen aus der Umgebung ein praxisorientierter Einblick in die spannenden Tätigkeiten rund um die Gebäudehülle ermöglicht.

Folgende Berufe werden während der Berufserkundungstage vorgestellt:

- Spengler
- Dachdecker Steildach
- Fassadenbauer
- Abdichter
- Gerüstbauer

Nebst dem praktischen Teil wird zudem über die vielseitigen Weiterbildungsmöglichkeiten informiert, die rund um die Gebäudehülle möglich sind (wie zum Beispiel die Solartechnik).

Die Firma Baeriswyl AG freut sich auf interessierte Schülerinnen und Schüler: 026 493 41 11 oder duedingen@baeriswyl-ag.ch

baeriswyl-ag.ch

Dehiim gniesse

Regionale Spezialitäten bestellen und schlemmen

Coronabedingte Einschränkungen und geschlossene Restaurants: Not macht erfinderisch. Eine Picnic Box, das traditionelle Kilbi-Menu zum Mitnehmen und ganz neu vier Schlemmer-Körbe im Online-Shop von Terroir Fribourg beweisen, dass man hier niemals aufgibt, wenn’s ums Essen geht.

Die «Picnic Box Fribourg Region» war die Antwort auf die diesjährige Devise «In der Schweiz bleiben» und «regional konsumieren». Von Juni bis Ende Oktober 2020 war das Geniesserpaket in vier Varianten in zahlreichen Bäckereien, Restaurants und lokalen Lebensmittelläden erhältlich. Damit bündelten Terroir Fribourg und die touristischen Organisationen ihre Kräfte und machten sich für einheimischen Genuss stark. Einheimische wie Gäste nutzten das rucksack- und velotaugliche Angebot rege und kauften insgesamt über 500 Freiburger Picnic Boxen. «Angesichts dieses Erfolgs wird die Picnic Box im nächsten Jahr wieder angeboten und könnte sich gar als dauerhaftes Angebot der Freiburger Tourismusdestinationen etablieren,» sagt Yannick Etter von Terroir Fribourg.

«Kilbi-Menu-Set» noch bis Ende November
Im Herbst mussten die grossen Kilbi- oder Bénichonfeiern abgesagt werden. Den aufwändigen Mehrgänger selbst zu kochen, ist in den wenigsten Privathaushalten realistisch. Terroir Fribourg trug die Idee an den Metzgermeisterverband des Kantons Freiburg heran, und drei Wochen später boten kantonsweit 16 Fleischfachgeschäfte ein einheitliches «Kilbi-Menu-Set» zum Mitnehmen an. Das vakuumverpackte Mahl für vier Personen (59 Franken) gibt’s noch bis Ende November. Es beinhaltet Kohlsuppe, Schinken, Saucisson, Speck, Kohl, Karotten, Kartoffeln und AOP-Büschelibirnen. Die Gerichte sind so zubereitet, dass die ganze Feinheit der Aromen nach wenigen Minuten des Aufwärmens im Wasserbad oder Dampfgarer zum Tragen kommt. Hier findet man die Bezugsadressen des «Kilbi-Menu-Set» zum Mitnehmen: www.benichon.org

Freiburger Spezialitäten zum Bestellen
Nach der diesjährigen Absage des ‘Salon Suisse des Goûts et Terroirs’ in Bulle, will Terroir Fribourg ein Zeichen setzen und empfiehlt im Online-Shop vier unterschiedliche Schlemmer-Körbe. Für Weihnachten oder einfach so: «Le Fromager»(30 Franken) beinhaltet die authentischen Zutaten für das einzig wahre Freiburger Fondue moitié-moitié für vier Personen, also Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois AOP. Man erhält die Fonduemischung und je ein Stück Käse von der Käserei Moléson in Orsonnens. Wer lieber eine Cuchaule AOP, das legendäre Freiburger Safranbrot, Caramels, Hörnli aus Freiburg, Rohwurst und ein artesanales Bier von Fri-Mousse degustiert, bestellt «L’Essentiel» (30 Franken). Im Paket «Le Gourmand» (50 Franken) oder im «La Totale» (80 Franken) finden sich zusätzliche Gaumenfreuden, alle aus Freiburger Produktion. Hier können die Körbe bestellt werden: https://shop.gouts-et-terroirs.ch/categorie-produit/panier-gourmand/fribourg/http://www.terroir-fribourg.ch

Warnung

Ethylenoxid in Sesamsamen

Erboristi Lendi hat im Rahmen von internen Kontrollen im Produkt «Sesam» zu hohe Ethylenoxid-Gehalte nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV empfiehlt, das Produkt nicht zu konsumieren. Erboristi Lendi hat das betroffene Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

Auch Migros ruft geschälten Sesam zurück


Im Produkt Sesam geschält (400 g) können sich Rückstände des Pflanzenschutzmittels Ethylenoxid befinden. Die Rückstände sind potenziell gesundheitsschädlich. Die Migros bittet ihre Kunden, den Sesam nicht zu konsumieren. Das Produkt kann in jeder Migros-Filiale zurückgebracht werden. Der Verkaufspreis wird zurückerstattet.

Dehiim gniesse

Sich zu Hause bekochen lassen vom Profi

Wer kennt das nicht: man hat Besuch und verbringt schlussendlich den halben Abend abseits seiner Gäste in der Küche. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, gründete der Hotelfachschulabsolvent Thierry Fuhrer vor vier Jahren die Kochagentur «Dein Koch». Er und sein Team kochen in der Küche ihrer Auftraggeber - und räumen anschliessend auf. Mit skippr hat Thierry über Regionalität, Herausforderungen in der aktuellen Zeit und die typische Schweizer Kücheneinrichtung gesprochen.

Der Berner Thierry Fuhrer (29) ist seit Mai 2014 Referent im Verkauf Nachwuchsförderung bei HotellerieSuisse und seit September 2016 Geschäftsführer seiner eigenen Firma Deinkoch.ch. Er hat im September 2019 zudem die Betriebs­lei­tung Gastronomie bei der Bielersee-Gastro AG übernommen.

Du bist gelernter Koch: wie bist du auf die Idee gekommen, bei deinen Kunden zu Hause zu kochen? #homecooking
Die Idee kam bei einem gemütlichen Abend, bei dem ein Teil der Familie immer in der Küche war und der andere verteilt in der Wohnung. Unsere Idee war, einen Rundum-Service zu bieten, welcher vom Einkauf bis Reinigung der Küche hin alles abdeckt.

Welche Grundausstattung muss bei den Kunden vorhanden sein? Was, wenn gewisse Utensilien fehlen?
Unsere Köche sind sich einiges gewohnt. Unsere Menüs sind so ausgelegt, dass wir mit einer Standard-Haushaltsküche mit drei Herdplatten und einem Backofen zurecht kommen. Am besten wäre, wenn die Pfannen nicht fehlen würden ;-)

Wie findet ihr euch in den fremden Küchen zurecht?
Grundsätzlich sind 80 % der heimischen Küchen gleich eingerichtet. Einerseits wegen den baulichen Gegebenheiten, andererseits vielleicht wegen des Hauswirtschaftunterricht, dort wurde die Einrichtung einer Küche genaustens gelernt. Aus diesem Grund haben viele Gäste das Gefühl, wir wären bereits einmal vor Ort gewesen. Dies führt oft zu "Schmunzlern".

Was gibt es sonst für Herausforderungen; gerade auch in der aktuellen Slowdown-Zeit?
Uns liegt viel daran, während der Krise den Gästen zu Hause eine Pause zu gönnen vom ewig leidigen Thema Covid-19. Die grösste Herausforderung ist die Planung der einzelnen Events. Das Wirrwarr mit der Kommunikation der einzelnen Kantone erschwert uns das zusätzlich. Und: wir haben unser eigenes Hygienekonzept für das Personal, so ist bei uns beispielsweise Maskenpflicht, Handschuhe und persönliche Hygiene sehr wichtig.

Ihr bietet neben Klassikern auch exotische Menüs, Vegi-Varianten und individuelle Kreationen an. Kocht ihr auf Wunsch auch vegan, glutenfrei etc.?
Unsere Köche sind nicht nur mit vegetarischen, sondern auch veganen und Allergiker-Gerichten vertraut. Uns ist Individualität und vor allem Persönlichkeit sehr wichtig. Unseren Gästen wollen wir nichts vorenthalten.

Auf der Karte finden sich Weine von regionalen Partnern und Zutaten wie Greyerzer Käse, Seelandgemüse und Früchte vom Märit in Kerzers. Wie wichtig ist euch Regionalität?
Regionalität ist ein zentraler Punkt für uns: es ist essenziell, dass die KMUs der Region zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen. Wir ziehen hier immer wieder los und suchen auch die Kleinen der Region. Dies ist auch für die Menüplanung von Vorteil. Denn beim Gemüsebauern kann ich genau die Menge einkaufen, die wir am Anlass brauchen. Somit erzeugen wir fast kein Food Waste.

Was, wenn es Zutaten nicht regional gibt, wie beipielsweise Jakobsmuscheln, Avocado und Büffelburrata?
Die Jakobsmuscheln werden von geschützten Labels eingekauft. Büffelburrata kommt bei uns exklusiv von Büffel-Bill, einer Firma die nachweislich auf das Wohl und vorallem die Lebensraumgestaltung der Tiere achtet. Diese haben wir bereits selbst besucht und geniessen eine tolle Zusammenarbeit.

Wie vermeidet ihr Food Waste?
Regional und vorallem saisonales Einkaufen hilft uns enorm. Aktuell haben wir fast null Food-Waste. Sollten Reste entstehen an einem Abendessen, füllen wir diese den Gästen in Tupperwares und stellen diese direkt kühl.

Was ist das abgefahrenste (oder lustigste), das ihr in einer fremden Küche erlebt habt?
Es gibt viele tolle Geschichten... Einmal hat ein Koch von uns ein Mittagstisch bekocht. Als er um 22.00 Uhr immer noch nicht zurück war, habe ich ihn angerufen, um mich zu erkunden, wo er bleibt. Er hat gleich noch Abendessen gekocht und hatte einen lustigen Abend mit der Familie. Unsere Köche sind sehr gesellig und wenn unsere Gäste dies wünschen, sind sie immer für ein Schwatz, einen Apéro oder eben einen Spielabend zu haben.

Die aktuelle Krise hat viele Teamanlässe und private Events platzen lassen. Inwiefern könnt ihr da in die Bresche springen? (Online-Kochkurse)
Damit wir für abgesagte Teamevents und Weihnachtsessen etwas bieten können, haben wir die Online-Kochkurse eingeführt. Hier ist uns wichtig, dass alle unsere Teams trotz der Krise ein "gemeinsames" Erlebnis feiern können. Unser Online-Kochkurs ist schweizweit in den eigenen vier Wänden umsetzbar: jedes Teammitglied erhält zirka zwei Arbeitstage vor dem Event ein Päckli mit Gewürzen und den Zutaten für den Abend. Danach schalten wir uns via Webanbieter online zu allen Teilnehmenden und kochen gemensam ein Zwei- oder Dreigangmenü und essen zusammen. Durch die Erfahrtung in den heimischen Küchen können wir sehr gut abschätzen, wer beispielsweise wie schnell sein muss mit Gasherd, Elektroherd oder Induktion. Dies führt zu lustigen und amüsanten Gesprächen.

Über „Dein Koch“:
Wir bieten Ihnen ein einzigartiges Erlebnis in Ihren eigenen vier Wänden. Kulinarische Köstlichkeiten für einen geselligen Abend unter Freunden, ein romantisches Candle-Light-Dinner nur für zwei oder ein Gala-Festmahl zum Jubiläum. Mit Ihrem persönlichen Koch sorgen Sie für einen unverwechselbaren Abend, an den Sie sich noch lange erinnern werden. Lassen Sie sich einfach von unserer Küche inspirieren und geniessen Sie in entspannter heimischer Atmosphäre Haute Cuisine mit Leidenschaft und Herz. Dabei können Sie sicher sein, dass wir uns um alles Notwendige sorgen, damit Sie sich um das einzig Wichtige kümmern können: Ihren Abend.

www.deinkoch.ch | info@deinkoch.ch

Für spezielle Zeiten

Spezielle Angebote in der Region

Aufgrund der neuen Corona-Massnahmen sind im Kanton Freiburg ja unter anderem Restaurants wieder geschlossen. Gastronomen haben hart zu kämpfen - und sind teilweise ganz schön einfallsreich. Das sollte doch mit der Berücksichtigung von uns allen belohnt werden, oder?

Es ist cool, wenn wir regionale Gastro-Unternehmende unterstützen. Viele der hier gelisteten Anbieter haben die Türen nach wie vor geöffnet für Takeaway, andere bieten einen Heimlieferservice.

Takeaway und Lieferdienst Restaurant Kreuz, Schmitten
MO-SO, mittags 11-14 Uhr, abends 17-22 Uhr an 026 497 97 90 oder 076 727 40 97
Mindestbestellmenge pro Lieferung CHF 50.–

Takeaway vom Gasthof zum Schlüssel, Ueberstorf
FR und SA, 13./14. & 20./21. & 27./28 November jeweils von 17.30 – 21.00 Uhr. Snack zum Mitnehmen!

Takeaway vom Gasthof zum Ochsen, Düdingen
DO-SA, mittags 11-13.30 Uhr, abends 17.30-19.00 Uhr an 026 505 10 59 oder zumochsen@sensemail.ch

Takeaway vom Restaurant Sternen, Tentlingen
Ab 9 Uhr Znüni-Take-Away, zwischen 11-13 Uhr Mittags-Take-Away und abends 17.30-20.30 Uhr an 026 418 11 06

Takeaway und Hauslieferdienst vom Restaurant Planet Edelweiss, Mariahilf
Mittags und abends, Bestellung ab 10 Uhr an 026 492 05 05 

Takeaway vom Restaurant Taverna, Tafers
"Pizza to go" Abholzeiten 11.30-13.30 Uhr, abends 17.30-21.00 Uhr, Bestellung an 026 494 73 73 oder info@tavernatafers.ch

Takeaway vom Restaurant zum Kantonsschild, Galmiz
Bestellungen am Vortag bis 12 Uhr an 026 418 93 96, kantonsschild-galmiz.ch

Takeaway Restaurant Cave Bel-Air, Praz
Mittags und abends, Bestellung ab 10-17 Uhr an 026 673 14 14

Takeaway und Hauslieferdienst von Da Antonio, Düdingen
MO-FR 11-13.30 und 17.30-21, SA 17.30-21 Uhr, Bestellung an 026 505 18 80 oder infodaantonio@gmail.com

Takeaway und Hauslieferdienst von Seisler Grill, Plaffeien
Lieferung im ganzen Sensebezirk, Bestellung MI-SO 17-21 Uhr an 026 419 00 49 | seislergrill.ch

Takeaway vom Landgasthof Garmiswil, Düdingen
Bestellung DI-SO mittags 11-14 Uhr, abends 17-20 Uhr via 026 492 01 30 oder jungo.garmiswil@sensemail.ch | jungos.ch

Hauslieferdienst von Party-Service Sense, Neuenegg
Lieferung von Menüs zum Aufwärmen, Fleischprodukte, Gemüse und Früchte. Bestellung 8-18 Uhr an 031 741 03 05 | partyservice-sense.ch

Takeaway und Hauslieferdienst von Pizzeria 99, Ried bei Kerzers
Bestellung MO-FR 11-14 Uhr & 17-22 Uhr, SA-SO 11.30 Uhr - 22 Uhr an 031 755 88 11

Takeaway vom Hotel Hippel Krone, Kerzers
DI-Sa, 11-14 und 18-22 Uhr, 031 750 18 18 www.hotel-hippel-krone.ch

Takeaway und Hauslieferdienst vom Höfli Pub und Pizzakurier Lo Spuntino, Kerzers
Bestellung ab 10 Uhr unter 031 755 55 33, DO geschlossen, clubcafe-kerzers.ch

 

Hofläden

Biohof Tannacker, Rechthalten
Am Märit in Freiburg am MI (Place Python) und SA (Grand-Rue), biohof-tannacker.ch

Hofladen Biohof Ferme de La Faye, Granges-Paccot - weiterhin offen
ferme-delafaye.ch

Bio Wäberhof, Ins
Am Märit in Freiburg am MI (Place Python) und SA (Grand-Rue), bio-waeberhof.ch

Lieferung von Gfeller Bio, Sédeilles
Am Märit in Freiburg am MI (Place Python) und SA (Grand-Rue), gfellerbio.ch

 

Getränkehandel

Hauslieferung und Webshop von GAUCH Cave des Rochers, Düdingen
cavegauch.ch

Webshop der Weinkellerei Stämpfli AG, Laupen
vinorama.ch

 

Unverpacktläden

Einkaufsservice von Pakiaka, Tafers - Kauf auf Bestellung
Eigene Behälter und Einkaufsliste vor dem Laden deponieren und später abholen. pakiaka.ch

Onlineshop vom verpackungsfreien Laden "Grüen", Kerzers - weiterhin geöffnet
gruengmbh.ch

Onlineshop von Vrac Boulevard, Villars-sur-Glâne - weiterhin geöffnet
vracboulevard.ch

 

Früchte und Gemüseboxen

Früchte- und Gemüse-/Salatboxen von Bieri Farmers-Market, Neuenegg
Bestellen unter 031 741 01 38 bis am Vortag um 17 Uhr, selber abholen

Früchte- und Gemüsebox sowie Webshop von Gemüse ab Hof, Kerzers
gemueseabhof.ch

Gemüsebox von der Gumme bei Laupen Unverpackt
laupenunverpackt.ch

 

PS: Auf der Webseite kariyon.ch kann man Freiburger Geschäfte unterstützen, indem man Gutscheine kauft zum Einlösen nach der Krise. Ab dem 24. November 2020 beteiligt sich der Staat Freiburg wieder mit 10 %!

 

Sagt uns, was es in der Region sonst noch für neue Angebote gibt! Aufruf an alle Beizer und , die sich dieser Aktion anschliessen möchten oder Kunden, die etwas empfehlen möchten. Bei welchem Resti holst du dein Essen? Welches bringt dir dein Zmittag oder Znacht nach Hause? Wir freuen uns auf viele Inputs und ergänzen die Liste laufend.

Für eine spezielle Hervorhebung: info@skippr.ch ;-)

Wildtiere

Was tun, wenn man einen Igel im Garten findet?

Der Igel ist ein geschütztes Wildtier, er sollte in der Natur bleiben. Es ist nicht ratsam einen Igel mit ins Haus zu nehmen, füttern sollte man ihn auch nicht. Aber - Igel können nicht überwintern wenn sie weniger als 800 Gramm wiegen, in diesem Fall kann man ihnen helfen wenn man etwas Katzen- oder Hundefutter hinstellt. Bitte niemals Milch geben, Igel brauchen Wasser!

Ab Mitte November halten Igel mit vielen Unterbrechungen ihren Winterschlaf. Es ist nicht ungewöhnlich, auch Winter tagsüber Igel zu sehen.

Gut beobachten und handeln!
- Wenn es verletzt oder krank ist
- Wenn das Tier während mehrerer Tage aktiv ist
- Wenn es weniger als 800 Gramm wiegt
- Wenn Frost oder starker Schneefall herrschen
- Wenn es keine Möglichkeit gibt, den Igel draussen zu beherbergen (Holzstapel oder Kiste)

Für diesen Fall kann man den Igel in die Wildtiere Pflegestation «Rita Roux» beim Empfang des Naturhistorischen Museums in Freiburg bringen.
Telefonische Voranmeldung von Montag bis Freitag unter 026 305 89 00

An Wochenenden und in besonderen Notfällen
Da sollte man den zuständigen Wildhüter des Aufsichtskreises anrufen:
- Düdingen bis Flamatt: Reto Hässig, Natel : 079 329 48 80
- Senseoberland: Dominik Zaugg, Natel : 079 436 95 66
- Gurmels bis Freiburg: Pascal Balmer, Natel : 079 635 17 59
- Region See: Elmar Bürgy Natel, 079 635 22 66
 

Freiwillige gesucht

Die Institutionen des Gesundheitswesens brauchen Hilfe!

Das kantonale Führungsorgan (KFO) sucht Freiwillige, die bereit sind, das Personal der Gesundheitseinrichtungen des Kantons Freiburg zu unterstützen (bezahlte Leistungen). Dieses wird von der zweiten Welle der Coronapandemie auf eine harte Probe gestellt.

Zu erfüllen sind folgende Aufgaben:

- Logistik: Mahlzeiten servieren, in der Küche helfen, Räume desinfizieren, Transporte organisieren
- Administration: das Verwaltungspersonal unterstützen
- Animation: Bewohner/innen betreuen, begleiten, unterstützen, Aktivitäten organisieren
- Basispflege: das Pflegepersonal unterstützen

Bei Interesse melden Sie sich bitte rasch mit einer Nachricht an die Adresse jobcovid@fr.ch und geben Sie an, wann Sie verfügbar sind und welche Aufgaben Sie in erster Linie übernehmen könnten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Les établissements de santé ont besoin d'aide et c'est pourquoi l'organe cantonal de gestion (KFO) recherche des bénévoles. Voici l'appel officiel aux volontaires :

Appel aux volontaires
Les institutions de santé ont besoin de votre aide ! L’Organe cantonal de conduite (OCC) recherche des personnes volontaires prêtes à apporter leur aide (prestations rémunérées) au personnel des institutions de santé du Canton de Fribourg, soumis à rude épreuve par la deuxième vague de l’épidémie de Covid-19.

Les tâches à réaliser sont les suivantes :

- Logistique : servir des repas, aider en cuisine, désinfecter des locaux, organiser des transports
- Administratif : appuyer le personnel administratif
- Animation : veiller sur les résident-e-s, les accompagner, les soutenir, leur organiser des activités
- Soins de base : appuyer le personnel soignant

Si vous êtes intéressé-e-s, merci de nous contacter au plus vite à l’adresse jobcovid@fr.ch, en précisant vos disponibilités et les activités auxquelles vous pourriez contribuer en priorité. Un grand merci pour votre soutien.

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Zum Abschied und Neuanfang

Frappantes von der Skipperin - II

Da sie nur noch wenige Wochen als Skipperin Nase und Segel im Wind hat, liegt es in der Luft auf dem neuen Frapp-Kurs, mit euch schöne und lustige Erinnerungen auszutauschen. Denn wie heisst es so schön: die Party auf dem Höhepunkt verlassen, also in guter Erinnerung und dicker Vorfreude auf das, was noch kommt. Also nimmt Skipperin im zweiten und wohl letzten Rückblick mit Rückenwind Richtung auf:

Kochrezepte

Ja, wir kochen doch alle noch so gerne und tauschen uns mit Rezepten aus! Doch nach dem Frühlingslockdown, einem vegetarischen Nachkommen, einer veganen Cheffamilie, während einem stets ausgebuchten Lieblingskoch im Sommer, dem präsenten Slowdown, haut sie es euch schreiend in die Tasten: Skipperin hasst Kochrezepte und mag überhaupt gar nicht kochen – sie mag nicht mehr!! Egal, ob da ein Jamie oder Caminada kommen würden. Unabhängig von Rüeblisticks mit Rohrzucker und Sesamöl als Pausensnack aus dem Ofen, vergessen wir die zerplatzen ungeniessbaren Maroni (auch aus dem Ofen, schwer putzen müssen)!

Oder nehmen wir die Auberginenmousse (nochmals aus dem Ofen, einstechen heisst der Tipp, um nicht schwer putzen zu müssen): Sie mag lieber bekocht werden und essen. Auswärts in richtig schönem Outfit. Vorbei sind die Zeiten, «schnell was Kleines essen gehen». Dann bleibt Skipperin im Schlampenlook lieber stehend vor dem offenen Kühlschrank und schnappt von jedem Regal essend was raus und das nur im Licht der Kühlschranklampe: Käse und Oliven. Oder Crème fraîche auf eine Tomate geschmiert. Oder Mayo aus der Tube direkt auf den Thunfisch aus der Dose. Food Waste Rezepte bleiben auf Skipperins Lager: Fotzuschnitte, Voguheu, Frittata, Schakschuka auf arabisch شكشوكة, Chutney… Skipperin mag dennoch lieber essen als kochen.

Fashonista

Ihr dürft über Mode gerne denken, was ihr wollt. Skipperin meint: Es geht nichts über Trenchcoats à la Colombo, Sneakers, Schlaghosen, Plateaus, Peggys, Fransen, Federn, was Klimbim, denn es gilt mehr denn je: Friss’ Glitter und schein’!

Ist doch egal, wie unser Geschmack ist, wenn dem einen Mann eine Vokuhila-Frisur Sex Appeal gibt, der einen dicklichen Mamasita gestrickte Pantöffeli mit Pelz-Quastel Gemütlichkeit verleiht, Plateaus aus Teppichstoff zum Rennen ins Barocke animieren, Clarks aus einem Bronze-Gold getüncht sind, Hauptsache wir lassen nicht nach, uns im Styling gut zu fühlen. Und wenn da noch handgenähte Rahmenschuhe Budapester oder Zimmerli-Unterwäsche oder Aubade darunter und darüber sind: Jedem Tierchen sein Pläsierchen, sich rauszuputzen. Hauptsache, ihr putzt euch raus.

Auch Männer haben Probleme

Es begann im Movember 2019. Mit dem bereits 20 Jahre alten Aufruf weltweit, dass sich Männer auch gesundheitlich vorsorgen lassen sollen, wie es Frauen tun müssen. Neben Prostata so Dinge wie Testosteron und Haarausfall und Überforderung. Brustkrebs-Tage, Mama Blogs gibt es ja zur Genüge. Und die Wechseljahre werden nun weltweit thematisiert, man solle doch neben Stillpausen auch die Hitzephasen berufstätiger Frauen respektieren. Die sind halt noch eine Weile im Berufsleben, diese 70er Jahrgänge, die damit nun die Chefetagen erhitzen.
Ja, da geht was – bei den Frauen. Doch zu wenig bei den Männern.

Skipperin hängt an der Serie, weil sie gar nicht weit weg ist in der Liste von Männer-  äh Frauenproblemen. Sie steht für Gemeinsamkeiten genauso ein wie für Unterschiede von beiden Geschlechtern. Hauptsache fair und respektvoll. Ja, und auch eine Frau muss zum Barbier und mag Benzin im Blut. Es heisst nur anders.

Nah am Wasser

Es stand in den Medien: Der Schifffahrt geht es in dieser Saison 2020 auch schlecht. Wer wollte im Sommer denn schon mit Maske aufs Schiff? Emu nid?

Patoche aber musste die Prüfung schlimmer als mit Maske getarnt mit Karton verhängten Fenstern durch den Broye-Kanal absolvieren. Blindflug. Oder nennt man das Blindschiff? Nume so. Der jüngste Kapitän der Dampfschifffahrt auf Freiburger Gewässern erklärt im skippr-Beitrag wie das so geht, wenn andere für dich Schub geben oder nehmen. Auf sein Kommando.

Damit gehen wir auf zu neuen Ufern. FRAPP in Sicht. Und ja, ihr ahnt es: Skipperin nahe am Wasser gebaut, steuert mit der Crew wacker im Wind mit – dankbar, dass sie skippern durfte! Danke Captain Iglu!

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Replay von der ersten Runde:

Herzgeschichten

Unvergesslich bleibt ein Dreh mit sehr lieben Herzmenschen aus vier Generationen in einem schwarzen Taxi. Das davor, während und danach war überaus sentimental und erwärmend, das Taxisteuer war eine harte Herausforderung und der Schluss nicht zu überbieten: Er endete in einer wortwörtlichen Schlammschlacht.

Mit durchdrehenden Rädern am Waldrand der Burg, einem im Babotsch festgefahrenen Taxi und einem Rundum-Carwash im Löwenberg. Es war feucht und ein Samstag, 12. Januar 2018. Schönes Fazit: skippr war erfolgreiche Dating-App. Romeo hat dank dieser herzlichen Geschichte, seinen Lukas gefunden.

 

Trash

Wer Quentin Tarantino mag, weiss wie makaber ein simpler Fensterputz enden könnte.

Auf dem Tabourettli in Leo-Heels oder im Schneidersitz auf dem Ölfass, wie ein Schlangenbeschwörer die Flöte am Spielen, die Serie war farbig trashig und bleibt eine von Skipperin’s Favoriten, weil sie das Rumjogglen mag. Nur, verstanden hat den Trash wohl niemand richtig. Vielleicht weil ihr zuwenig Tarantino schaut? Oder nie selber Fenster putzt und wenn, sicher nicht in Leo-Heels?

 

Piste gut

Typischer Moment, halb Deutschfreiburg in den Bergen am Skifahren. skippr drehte im grossen Moos die Ernte des Wurzelspinats, das erste frische Feldgemüse der Saison «Februar».

Wurzelspinat gibt es dank der Nachfrage von Türken und Portugiesen, die mit diesem aufgestockten Spinat hervorragend kochen, und wir Banausen nur die delikaten Babyblätter essen. Der Wind war frostig und ging durch Mark und Bein – und unter die weissen Gemüseblachen. Hang loose im Boardermodus: wellenförmig, flach. Piste gut und es gab keine Kolonne am Lift.

 

Das gestohlene Pferd

Diese Anekdote fällt im Rückblick halb-lustig aus: Die Antwort auf die Frage, was hast du schon mal verloren, löste ein mittleres Mobbing aus. Ein Pferd zu verlieren, das fiel hinter der Kamera in die Kategorie «fies und gemein». Aber dass der Zweitplatzierte im Wettbewerb seinen Preis von 300.- nicht abgeholt hat, das ist schlimmer als ein verlorenes Pferd und geht unter «peinlich». Wäre dieser Cash ein echtes Mobbing wert?

Auflösung Chiubi-Menu-Umfrage

Was für ä Chiubi!

Das Freiburger Chiubi-Menu ist ein traditioneller Klassiker. Im 2020 feiert man die Bénichon jedoch besser alleine als mit der ganzen Sippe und Freundesfamilien etc...

Wir wollten von euch wissen: Wann steigt ihr ein, bei welchem Gang aus?

78% Ich esse alles von A bis Z.

11% Ich picke mir raus, was mich glustet - das ist nicht alles!

11% Ich esse kein Kilbimenü.

 

 

Aus der Rubrik "Corona-Positives"

Endlich: Opfercherzli mit Twint bezahlen

Die Digitalisierung schreitet voran in Deutschfreiburg, wie diese Aktion herrlich zeigt:

Merci Sascha Aebischer für den Input!

PS: Übrigens, wer noch nicht hat... Hier Twint runterladen: twint.ch

Gewusst wie

Dedüürschnufe im Slowdown

USLÜFTE - dusse spazieren. Ums Haus oder in der Umgebung. Soooo viele schöne Orte zu entdecken! Wie wär's mit dem Buechechäppeli in Brünisried, der Magdalena Einsiedelei in Räsch bei Düdingen, dem Mönchstritt in Schwarzsee, dem Mont Blanc-Findling von Pierrafortscha, der Brücke Sainte-Apolline, dem Gemüsepfad im Seeland, den Höhlen vom Mont-Vully, dem Chablais- oder Galm-Wald, dem Seefenster von Murten oder Tempel und Osttor von Avenches?

MANDALA MALEN - beruhigend und meditativ irgendwie, für Kinder und Erwachsene.

MIT ALLEN SINNEN - einen kleinen Barfussweg ablaufen; zum Beispiel ums Haus über Pflasterstein, nasses Gras, bunte Blätter, Kieselsteine etc... Für Kinder: Strassenkreiden an einem Stein reiben bis farbiges Pulver entsteht; dieses mit Wasser zu Matsch weiterverarbeiten und damit eine Strasse, Pflastersteine, Papier etc. bemalen.

GUET ÄSSE - tut gut, besonders jetzt. Und wer mehr zu Hause ist, hat ja vielleicht auch mehr Zeit zum Kochen?

AUSPOWERN - und sich dem körperlichen Bewegungsdrang widmen. Ein schneller Spaziergang, täglich 10-minütiges HIIT-Training auf YouTube (einfach "HIIT" eingeben, unsere Favoriten: Pamela Reif und Mady Morrison), Hulahoop, Siiligùmpe, Eisenhorn oder was-o-ging. Wer mit Kids in Quarantäne ist und Platz hat; Matratze und Chüssi. Oder - high end Varianten: Türreck, Gymmatten, Pikler-Dreieck, Minitrampolin etc.

KINO DEHIM - am besten mit Popcorn und einfach gemütlich.

"Wir stehen als Gesellschaft vor einer Situation, die wir nie üben konnten. Wir bewegen uns auf Neuland und das macht uns unsicher. Es ist normal, dass wir darauf mit Ängsten und Sorgen reagieren. Der Verlust von Kontrolle über unseren Alltag kann uns aus dem Gleichgewicht bringen." Tipps und Angebote, um unsere psychische Gesundheit zu pflegen, gibt es auf Dureschnufe, der Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus: dureschnufe.ch

Z U   G E W I N N E N

Mini-Kubb für den Mini-Lockdown

Heute hat der Staatsrat die Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus verschärft. Also fertig Ausgang in Bars und Restaurants, Theater, Museen, Kinos, nix mehr Fitnessstudios, Schwimmbäder etc... Wir stellen uns also wieder auf mehr Zeit zu Hause ein. Damit es euch dort nicht zu langweilig wird, verlosen wir ein quarantänetaugliches Tisch-KUBB von der creaktiv AG in Schmitten.

Das Geschicklichkeitsspiel "Kubb" wird im Sommer gerne draussen gespielt. Das Wikinger-Spiel im Miniformat hingegen kann man perfekt auf einem Tisch spielen. Sogar mit Abstand ;-)

Auflösung Wettbewerb

Die Wichteltüren gehen an...

Eine Wichteltür, die den Kindern die Vorweihnachtszeit versüsst; zum Beispiel anstelle eines Adventskalenders gibt es dann Briefe, Geschichten, Rätsel, Aufgaben, lustige Überraschungen etc... Wir haben vier Wichteltüren mit Zubehör verlost.

Jetzt schon den 24 kleinen, (meistens eher weniger) sinnvollen Sächeli für den Adventskalender des Kindes (oder 48 Sächeli für zwei Kinder oder 72 für drei... JESSES!) hinterherrennen? Konsum, Stress und Hektik? - Nei merci! Lieber den Herbst geniessen ohne 1000 Gedanken an die ach so fröhliche Adventszeit. Ein Wichtel (oder eine Fee?) regelt dann den Rest - zu gegebener Zeit :-)

"Das ist die Tür von unserem Hauswichtel aus dem Norden, der bei uns wohnt - hinter seiner Miniatur-Tür, die niemals geöffnet werden darf. Da er quasi nachtaktiv ist, bekommen wir ihn nie zu Gesicht. Wenn wir wach sind, schläft er. Die Szenarien, die sich vor der Tür abspielen, lassen uns jedoch vermuten, was Flóki gerade so treibt in seinem Leben. Aktuell ist er im Umzugsmodus..."

In der Vorweihnachtszeit macht so ein Wichtel neben den ganzen Vorbereitungen für den Santiklous noch ganz viel: er schreibt Briefe an die Kinder, gibt Ideen für Weihnachtsstimmungs-Aktivitäten, stellt Rätsel oder macht "Seich" in der Wohnung... Ganz nach dem Gusto vom / von der jeweiligen Regisseur:in.

Der Zauber ist eine Bereicherung für alle. Und dass die Freude an solchen Aktionen viel länger hält, als der Geschmack von einem Hüseli Adventskalender-Milchschoggi oder einem kleinen Irgendwas, das kurze Zeit später irgendwo in der Ecke liegt, ist wohl klar... Ausserdem ist es ein Zeichen gegen den Konsumwahn; es müssen doch nicht immer Geschenke und Sachen sein; ist ein bisschen Magie nicht eigentlich viel schöner? Plus: Es gibt wirklich wenig Aufwand, wenn man die Grundausstattung hat. Und wenn man mal drin ist, macht es fast süchtig, sich neue Ideen auszudenken, Kleines zu verändern vor der Tür und immer wieder glänzende Kinderaugen zu sehen...

Die glücklichen Gewinnenden der vier Wichteltüren sind: Marianne Riedo, Alice Fasel, Irene Jungo und Nadine Raemy. Herzlichen Glückwunsch und viele magische Momente für euch und alle anderen - in dieser speziellen Zeit!

Saisonkalender-Reminder

Diese Gemüse haben im NOVEMBER Saison:

Quelle: Schweizer Gemüse

Musical-Projekt der Tanzschule Dance-Gate

"The Greatest Show" verschoben auf April 2020

Dieses Jahr ist ein spezielles für die Organisierenden von kulturellen Grossanlässen. Das grosse, regionale Tanzmusical «The Greatest Show» hatte bereits die nötigen Bewilligungen erhalten und sollte im Dezember im Podium Düdingen aufgeführt werden. Aufgrund der Entscheide des Bundesrates vom 28. Oktober 2020 werden Musical sowie Dance-Gate Show nun verschoben.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit und die Organisierenden werden alles daran setzen, die Gegenleistungen für die Sponsoren im April 2021 zu erbringen.


Die Shows werden wie folgt neu angesetzt:

The Greatest Show vom 12.12.2020 neu: 10.04.2021 um 20:00 Uhr

The Greatest Show vom 13.12.2020 neu: 11.04.2021 um 16:00 Uhr

The Greatest Show vom 19.12.2020 neu: 09.04.2021 um 20:00 Uhr

Dance-Gate Show vom 19.12.2020 neu: 10.04.2021 um 13:30 Uhr


«The Greatest Show» – mit Dutzenden von Tanzenden, Singenden, Schauspielenden aus der Region.

Links: Facebook | Instagram | Artikel bei seisler.swiss | 1 zu 1 vom 1. Oktober bei radiofr.ch

Lieblinks und Webtipps

→ Ggaffichränzli im Netz

Vielleicht geniesst du es, im Trainer von der Couch aus zu arbeiten oder aber du vermisst das tägliche Pendeln, klar ist: Homeoffice ist jetzt (wieder) aktuell und wird es wohl noch bizli bleiben.

Was doch am meisten fehlt, ist das Ggäffele mit den Kolleg:innen. Nun kommt sie, die gute Nachricht: dis Team, dini Firma oder dini Gruppa kann die Ggaffipousa ab sofort über diese Plattform easy auch aus dem Homeoffice abhalten: mysterycoffee.com

Von den Leseratten unter euch

Buchtipps aus der Community

Wenn die Tage kürzer, die Kleider dicker und die Corona-Massnahmen strenger werden, schmeissen sich vielleicht auch Gelegenheitsleser gerne wieder mal mit einem tollen Buch aufs Sofa. Bücherwürmer aus der skippr-Community geben Buchtipps:

Tödliche Praxis - Esther Pauchard

Der streitlustige Berner Hausarzt Franz Wasem wird ermordet in seinem Sprechzimmer aufgefunden. Melissa Braun, seine Praxisassistentin, findet sich unversehens in der Rolle einer Verdächtigen wieder. Um ihre Unschuld zu beweisen, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, deckt ein verfilztes Netz aus alter Bitterkeit und neuen Feindschaften auf und kommt beim Entwirren der einzelnen Fäden dem Täter immer näher. Gemeinsam mit ihrer Freundin Sylvie-Anne Bernard und dem undurchsichtigen Paul Kempf dringt Melissa in die Untiefen eines Falles vor, der ihr bald zum Verhängnis zu werden droht.

 

Einfach leben - Vom Glück, nur noch zu besitzen, was in einen Bus passt - Martina Zürcher & Dylan Wickrama 

Die Entscheidung, in einem Bus zu leben, fällt spontan an einem Winterabend im Jahr 2016. Die Wohnungskündigung schreiben die Journalistin und der Filmemacher noch am selben Abend. Seither sind sie da zuhause, wo ihr Bus steht. "Einfach leben" ist eine Liebeserklärung an das Leben als Nomaden. Und ein Wortspiel. Denn dieses Buch ist auch eine Liebeserklärung an das Leben überhaupt. Es erzählt von den Veränderungen, die mit dem Umzug in einen Bus auch im Kopf passiert sind und gleichzeitig von Reiseerlebnissen und Begegnungen überall auf der Welt. Erzählt wird ein persönlicher Weg zum Glück, der dazu inspiriert, im Hier und Jetzt seine Träume zu leben. Weil irgendwann, 'irgendwann' zu spät sein kann.

 

Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen - Axel Hacke

Wir leben in aufgewühlten und aufwühlenden Zeiten, die Grundlagen unseres bisherigen Zusammenlebens sind bedroht: Zeit, sich wieder einmal ein paar wichtige Fragen zu stellen. Was bedeutet es eigentlich für jeden Einzelnen, wenn Lüge, Rücksichtslosigkeit und Niedertracht an die Macht drängen oder sie schon errungen haben? Wenn so erfolgreich in der Öffentlichkeit gegen alle bekannten Regeln des Anstands verstoßen wird? Was heißt unter diesen Bedingungen genau: ein anständiges Leben zu führen?

 

Bäume - Piotr Socha

Ob üppig im Regenwald wachsend, ob als einsamer Baumriese in der Savanne oder zu Hunderten in Reih und Glied in Wirtschaftswäldern angepflanzt - Bäume sind von unglaublicher Vielfalt und Vitalität. Und von großem Nutzen für uns Menschen: Holz macht nicht nur den Bau von Häusern möglich, sondern verwandelt sich auch in Schiffe, Musikinstrumente oder in das Papier für unsere Bücher. Doch nicht zuletzt sind Bäume für unser Ökosystem unverzichtbar!

 

Lockdown - Wie Corona die Schweiz zum Stillstand brachte – Schicksale, Heldinnen und ein Bundesrat im Krisenmodus - Tamedia Recherchedesk

Im Frühjahr 2020 begleiteten 14 renommierte Investigativjournalistinnen und -journalisten besonders exponierte Menschen durch die Coronakrise. Unter anderen unseren Gesundheitsminister Alain Berset, den Epidemiologen Marcel Salathé, eine Spitalapothekerin, drei Geschwister, die innert weniger Tage beide Eltern an Covid-19 verloren, eine Pflegefachfrau, die in einem Altersheim Verstorbene einsargen musste, eine Notfallärztin, die während der Krise Tagebuch führte, aber auch Infizierte - unter ihnen ein Tessiner Gemeindepräsident. In ihrem Buch »Lockdown« lassen die Schreibenden all diese Menschen erzählen, in welchen Gefühlsstrudel sie das Coronavirus Tag für Tag gerissen hat. Die Aufzeichnungen verweben sie mit vertraulichen Protokollen von über 50 Krisensitzungen in Bundesbern.

 

Gehen, ging, gegangen - Jenny Erpenbeck

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind.

 

Schwesterherz - Kristina Ohlsson

Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara - eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm - soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an ...

 

OXEN - Trilogie von Jens Henrik Jensen

über die Abgründe von Macht und Machtmissbrauch.

 

Hundert Jahre Einsamkeit - Gabriel García Márquez

NEUAUFLAGE! Die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das zunächst wie das Paradies erscheint. Abgeschnitten vom Rest der Welt durch Sümpfe, Urwald und eine undurchdringliche Sierra, ist es der Ort, an dem sich alle Träume, Alpträume und Entdeckungen des Menschen noch einmal zu wiederholen scheinen.

 

SPITEX Sense sucht Pflegefachpersonen

Aufgrund der erneuten angespannten Situation betreffend Covid-19 sucht die SPITEX Sense dringend Pflegefachpersonen für den ganzen Sensebezirk.

Anforderungen:
- Ausbildung als diplomierte Pflegefachperson, FaGe oder FaSRK oder MPA
- Bereitschaft, die Spitex befristet oder für längere Zeit zu unterstützen
- Auto zur Verfügung für die Einsätze bei den Klienten

Bei Interesse melden unter bewerbungen@spitexsense.ch

Die SPITEX Sense dankt für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.

 


Verein SPITEX Sense, Spitalstrasse 1, 1712 Tafers

Job-Angebot aus der Region

RaSco AG sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine:n

Schreiner:in 100 %

Auch Lehrabgänger willkommen. Eine neue Herausforderung als Küchenmonteur:in wartet!

 

RaSco AG | Schneidersmatt 20 | 3184 Wünnewil
026 496 37 71 | info@rasco.ch

Musik-Tipps

Wie tönt euer Herbst?

Keine Frage: Radio-Musik fägt, Vinyl-Platten auch und Spotify ist ebenfalls super. Und trotzdem ist es manchmal Zeit für etwas neue Musik. Geht das euch auch so?

Vorschlag: Ihr schickt uns eure liebsten Herbst-Songs und wir erstellen daraus eine wunderbare Herbst-Playlist — damit wir alle während den nächsten konzertlosen Wochen trotzdem neue Musik entdecken können. Wie tönt das?

Seislertütsch

Wir suchen die schönsten Kinder-Versprecher

Inspiriert von den lustigen Einsendungen der Kleinstadt-Community auf dieselbe Frage, möchten wir sie an euch richten: Welches sind die schönsten Versprecher auf Seislertütsch von euren Kindern (oder Enkeln oder Gotti-/Gettikindern oder Schülern)?

Feiern wie zu Coronas Zeiten - Teil 2

Halloween - von Skipperin

Hey ihr Süssen!
Nehmen wir mal an, die Zeiten wären nur halb so gruselig wie Halloween: Wir gruselig dürfen Kostüm und Essen dieses Jahr aussehen? Im Gegensatz zur Fasnacht, lässt sich diesen Samstag in social distancing um die Häuser ziehen. Mit Maske und an der frischen Luft.

Um die Zeit etwas weniger sauer zu gestalten, empfiehlt sich, NUR Süssigkeiten vor die Türe zu stellen. Oder, wenn sich die verkleideten Kinder im Quartier überhaupt noch trauen, zu klingeln und Streiche zu spielen: Lasst uns ganz grosszügig Süssigkeiten spendieren! Gekauftes oder Selbstgemachtes aus grünem Marzipan, schwarzer Lebensmittelfarbe, Heidelbeer-Saft, Bärendreck und Spinnen aus dunkler Schokolade und alles schön gruselig mit Maske im Türrahmen serviert.

Der geschnitzte und beleuchtete Kürbis darf hässlich bleiben, einen lustigen Augenzwinker kann man ja jeder Zeit mit dem Schnitzer einbauen. Oder man schmeisst ihn direkt in den Kompost.

Der Brauch, an die Verstorbenen zu denken und böse Geister zu vertreiben, kommt am Samstag unter einem blauen Vollmond daher. Wenn das kein gutes Zeichen ist! So lassen wir die kleinen und grossen Dämonen und Hexen möglichst unbeschwert um die Häuser ziehen und versüssen ihnen die Dämmerung. 

Tipps & Inspiration zu Halloween:

- Musik von Marilyn Manson
- Video zu Thriller von Michael Jackson
- Filme wie Twin Peaks von David Lynch und Coco von Disney Pixar
- Kostüm aus schwarzen Leggings oder Strumpfhosen, mit schwarzem Pulli, schwarzer Windjacke und schwarzer Woll-Mütze. Die Kleidungsstücke mit fluoreszierendem Klebeband verzieren und zwar dem Knochenbau vom Monsterli getreu. Am besten geht das bereits angezogen und an der frischen Luft zum Abkleben, weil warme Kleidung drinnen hässlich ist.
- Für die Schminke passt blaue oder schwarze Lebensmittelfarbe immer, Kajal auch und wer es ganz deftig mag, nimmt schwarze Schuhcrème.


- Grüne Fee als Drink oder einen Krötenschleim-Cocktail mit Gurken und Gin
- Spinnen-Scheisse-Häppchen in Form von Rahmspinat-Tätschli
- Wer vergessen hat, wie man sich echt hässlich kostümieren kann, findet in der vor sich dahin ruhenden Fasnachtskiste bestimmt was – oder geht ins Brocki.

Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt – Hauptsache, ihr kriegt nichts Saures und nur Süsses in dieser Vollmond-Nacht. Das brauchen wir jetzt doch umso mehr, oder?

Auf Facebook gesehen:

Im Gespräch mit Cellist Albin Ackermann

«Als Sechsjähriger mochte ich vor allem den Klang des Wortes 'Cello'...

...und wusste damals weder wie dieses Instrument aussieht noch wie es klingt.»

Der 28-jährige Freiburger Albin «Binù» Ackermann spielt Violoncello seit er sechs Jahre alt ist. Er ist musikalisch unglaublich vielfältig unterwegs. Einige kennen ihn vielleicht noch als Sänger und Gitarristen der Hard Rock Band „Inplugged“. Nach seinem Studium in Zürich und Basel ist er nun seit August zurück in Freiburg.

Albin ist im Freiburger Quartier Schönberg aufgewachsen. Er hat an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Musikakademie Basel studiert. Er unterrichtet und spielt nebenbei in diversen Ensembles.

Binu, wie steht es um deine viersprachige Songreihe, die du Anfang des Jahres aufgenommen hast?
Die CD „Flutlicht“ ist diesen Sommer erschienen. Ich habe zehn Musikstücke aufgenommen. Man kann die Musik auf den geläufigen Streaming-Plattformen anhören oder direkt bei mir eine CD bestellen.

Was für eine Art Musik verbirgt sich dahinter?
Es sind selbst geschriebene Lieder mit eigenen Texten in Senslerdeutsch, Hochdeutsch, Französisch und Englisch. Ich singe und begleite mich selbst am Klavier, ohne weitere Instrumente. Stilistisch bewegt sich die Musik irgendwo zwischen Kunstlied und Pop-Ballade.

Woran arbeitest du momentan?
Ich habe im Herbst begonnen am Kollegium Gambach Musik zu unterrichten und mache eine Stellvertretung als Cellolehrer am Konservatorium Bulle. Da geht schon viel Zeit - auch kreative Energie - in die Unterrichtsplanung. Kompositorisch bin ich im Moment vor allem an einem Stück für Cello und Klavier. Eine Suite zur Sage vom „Grossmutterloch“ in den Gastlosen.


Grossmutterloch © Yannick Romagnoli via fribourgregion.ch

Du bist unglaublich vielseitig; machst Kammermusik, zeitgenössische Musik sowie Rock / Pop. Welches Repertoire bevorzugst du?
Ich schätze diese Vielseitigkeit sehr. In Gruppen von zwei bis fünf Leuten Musik einzustudieren und dann aufzuführen, ist eine Arbeitsweise, die ich sehr gerne mag, da jeder einzelne seine Ideen einbringen kann. Rein klanglich ist es aber auch fantastisch, in einem Orchester zu spielen oder den Sound von Stromgitarren und Schlagzeug zu erleben. Wichtiger als der Stil ist mir beim Musik machen, Gefühle auszudrücken, die Musik aktiv zu gestalten und eine Verbindung zum Publikum zu spüren.

Wo kann man deine Kunst live erleben in der nächsten Zeit?
Im Moment habe ich erst für Frühling 2021 wieder grössere Kammermusikkonzerte geplant. Vielleicht ergibt sich aber schon früher etwas. Ansonsten spiele ich regelmässig alte Musik in Gottesdiensten der Liebfrauenkirche.

Gemäss Wikipedia hast du einen Namensvetter: Albin Ackermann (1826-1903) war deutscher Verleger und Buchhändler in Leipzig. Was hast du mit Büchern am Hut?
Diesen Albin Ackermann kannte ich bis anhin nicht. Ich mag Geschichten und mag es zu texten, insofern lese ich auch sehr gerne. Ich tue dies vor allem in den Ferien, oder in den Tagen und Wochen nach Weihnachten oder nach meinem Geburtstag, da ich bei diesen Festen oft Bücher geschenkt bekomme. Es kann aber auch mal vorkommen, dass ich während drei Monaten kein Buch lese.

Zurück zur Musik: Wo wird das Cello eingesetzt?
Das Cello wird im Symphonie-Orchester und Streichorchester eingesetzt. Es ist Bestandteil verschiedene Kammermusikgruppen mit anderen Streichinstrumenten, zum Teil auch mit Klavier oder Blasinstrumenten. Es gibt aber auch Rockgruppen oder Jazz- oder Volksmusikformationen, die Cello einsetzen.

Wo sind die Grenzen respektive was kann das Cello nicht?
Das Cello ist eines der vielseitigsten Instrumente. Es kann die Hauptmelodie spielen oder die Bassfunktion übernehmen. Man kann gesanglich oder sehr kurz und artikuliert spielen. Man kann extrem leise oder auch ziemlich laut spielen. Grenzen gibt es wenige. Was man nicht kann: wie auf dem Klavier sehr viele Töne gleichzeitig spielen und quasi ein ganzes Orchester imitieren.

So ein Cellokoffer wiegt ordentlich etwas. Wie viel Kilo schleppst du mit dir rum?
Ich weiss das gar nicht so genau. Vielleicht sieben Kilo?

Welchen Wert hat der Inhalt?
Ich würde niemandem empfehlen, ein Cello für einen dreistelligen Betrag zu kaufen, obwohl es solche Angebote gibt. Auch ordentliche Einsteigerinstrumente kosten vierstellige Beträge. Richtig gute Instrumente haben einen fünfstelligen Wert und absolute Spitzeninstrumente zum Teil auch einen sechsstelligen.

Das Cello war das Instrument des Jahres 2018. Sollen jetzt alle Kinder Cello lernen?
Von dieser Auszeichnung habe ich nichts mitbekommen :-) Cello ist ein wunderbares Instrument, aber ist nicht ganz einfach zu lernen. Ich empfehle es allen Kindern und Erwachsenen, die Freude am Instrument haben und auch bereit sind, mehrmals in der Woche konzentriert zu üben.

Du hast mit sechs Jahren mit dem Violoncello gestartet. Sind deine Eltern Musiker oder wie bist du darauf gekommen?
Nein. Mein Vater hört oft Musik, singt gut und hat eine tolle CD-Sammlung, kann aber kein Instrument spielen und keine Noten lesen. Meine Mutter spielte früher etwas Klavier und Blockflöte und hat mich in den ersten Jahren in die Cello-Stunde begleitet. Seit einigen Jahren ist sie im Kirchenchor, aber alles als motivierte Amateurin.

Hast du dich sofort in das Cello verliebt?
Lustigerweise habe ich meinen Entscheid für das Instrument als Sechsjähriger so in Erinnerung, dass ich vor allem den Klang des Wortes „Cello“ mochte, und gar nicht genau wusste, wie dieses Instrument aussieht oder klingt. Als Zweijähriger habe ich einem Arbeitskollegen meiner Mutter, der Cello spielte, scheinbar immer sehr begeistert zugehört. Daran kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Später ging ich immer sehr gerne in die Cellostunde, wobei es gerade im Teenager-Alter auch Phasen gab, wo ich die elektrische Gitarre und das Singen spannender fand.

Hast du jemals daran gezweifelt, eine musikalische Karriere zu machen?
In der Zeit des Gymnasiums, wo die Frage nach dem Beruf aktuell war, hatte ich starke Zweifel, ob mir diese Berufswahl nicht zu riskant sein würde und auch ob mein Niveau auf dem Cello für einen Studienplatz ausreichen würde. Ich habe mich dann nach einer Sitzung in der Berufsberatung dafür entschieden, nach der Matura ein Zwischenjahr einzulegen. In diesem Jahr habe ich ein wenig Geld verdient, aber vor allem täglich mehrere Stunden geübt, um mich auf die Aufnahmeprüfungen vorzubereiten und auch, um zu schauen, ob mir dieser Alltag mit so viel Üben gefallen würde. Die Aufnahmeprüfung habe ich dann bestanden. Seit dem Studienbeginn hatte ich dann nie mehr Zweifel, dass ich professioneller Musiker sein will.

Wie würdest du jemanden, der noch nie in einem klassischen Konzert war, versuchen für die Musik zu begeistern?
Am Gymnasium habe ich ja mitunter auch diese Aufgabe. Ich zeige den Schülerinnen und Schülern meine Begeisterung für die Werke, die wir gemeinsam hören. Es hilft, wenn man die Stücke zusammen bespricht und analysiert und die Schülerinnen und Schüler dabei auch individuell antworten können, was sie bei einer Musik fühlen. Musikalische Themen als Klasse singen und mit Instrumenten zu spielen, kann helfen, sich mit einer Musik vertraut zu machen. Auch Filmmusik kann ein guter Einstieg in klassische Musik sein. Letztendlich braucht es einfach diesen Moment, wo man durch – am besten live gespielte – Musik berührt wird und den Drang hat, dieses Erlebnis wieder und wieder zu erleben, da es so schön war.

Klavier spielst du ja auch noch… Wie gut kannst du das?
Ich spiele genug gut Klavier, um interessante Begleitungen zu spielen, sei es für meine eigenen Lieder, für Schulklassen oder für Celloschüler. Grössere Ambitionen habe ich auf dem Klavier nicht.

Und du singst – ausdrucksstark und emotional. Woher kommt die Inspiration für deine poetischen Texte?
Oft sind es persönliche Erlebnisse verbunden mit starken Emotionen, sei es Wut, Trauer, Freude.

Wie gehst du an ein neues Stück heran?
Das ist unterschiedlich. Entweder ich setze mich ans Klavier und improvisiere bis mir etwas gefällt oder ich habe beim Spazieren einen Einfall für einen Text und entwickle den weiter.

Man sagt dir Einflüsse von Bon Jovi, Metallica, Franz Schubert und Gustav nach. Das ist ja unglaublich vielseitig?
Das ist alles Musik, die ich auch gerne höre. Deshalb fliessen diese Einflüsse sehr natürlich in meine Musik ein. So kann hoffentlich etwas neues entstehen, das homogen wirkt und nicht wie eine Collage oder ein Flickenteppich.

„Lampenfieber ist das Benzin auf der Bühne“, sagte mal einer. Stimmt das für dich?
Lampenfieber ist ja nahe verwandt mit Aufregung und Vorfreude auf einen Aufritt. Diese Dinge helfen, alles zu geben, noch mehr auszudrücken und sich noch besser zu konzentrieren. Es kann aber auch zu viel Aufregung sein und ins Negative rutschen. Dies geschieht vor allem wenn der Auftritt sehr anspruchsvoll ist, sei es, weil ein Stück technisch schwierig oder sehr neu ist. Ich hatte während dem Studium auch schon Mühe mit Lampenfieber, aber seit etwa vier Jahren war es fast immer nur Vorfreude und selten zu viel Lampenfieber.

Mit wem verbringst du mehr Zeit: mit der Musik oder deinen Freunden?
Da Musik ja auch mein Beruf ist, mehr Zeit mit Musik. Aber ich treffe mich auch gerne und oft mit Freunden.

Was hat dich eigentlich nach Basel gezogen?
Ich bin nach Basel gezogen, um dort Schulmusik II zu studieren. Das Studienangebot hat mich im Vergleich zu anderen Hochschulen am meisten überzeugt. Ich hatte wöchentlich Unterricht in Cello, Klavier, Gesang, Dirigieren und Sprechen. Dazu kamen Kurse in Didaktik, Band, Tanz und Körperarbeit. All das war vom Ausmass aber so, dass ich nebenbei mit Unterrichten etwas verdienen konnte und auch Zeit hatte, die verschiedenen Instrumente für mich zu üben.

Wie hast du während deiner Abwesenheit Kontakt gehalten mit Familie und Freunden aus Deutschfreiburg?
Ich habe jeweils ein oder mehrmals im Monat das Wochenende bei meinen Eltern in Freiburg verbracht. Ich habe mehrere enge Freundeskreise hier. Seit August wohne ich ja wieder in Freiburg.

Seit einigen Jahren unterrichtest du auch. Was rätst du deinen (Privat-)Schülern?
Je mehr die Schüler eigene Vorstellungen haben, was sie spielen möchten, desto einfacher ist es für mich, zu unterrichten. Ich habe eine Schülerin, die erst seit einem Jahr Cello spielt und doch ihr Repertoire quasi komplett selber bestimmt und auch fähig ist, es einzuüben. Ich kann ihr dann vor allem im technischen Bereich helfen.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis mit jungen Musiker*innen?
Am aufregendsten waren die ersten grossen Auftritte vor zirka zehn Jahren. Als Maturaarbeit habe ich mit guten Freunden das Musical „Johannes Brahms Superstar“ komponiert und im Podium Düdingen aufgeführt. Damals waren wir alle junge Musiker*innen. Das war schon ein grosses Highlight. Als Pädagoge ist mir besonders das Chorlager mit dem Kammerchor des Gymnasiums Muttenz in Erinnerung. Wir hatten eine super Stimmung mit den Jugendlichen. Ich durfte einige Sätze von Mozarts grosser C-Dur-Messe und Bachs h-Moll-Messe einstudieren und aufführen. Ein tolles Erlebnis.

Du leitest das Vokalensemble POM. Wie bist du da dazu gekommen?
Ich habe im Studium gefallen an Chorleitung und Vocal Coaching gefunden. Einen Sänger von POM kannte ich von gemeinsamen Chorkonzerten. So habe ich mich entschlossen, mich zu bewerben. Zwischen dem 28. und 30. Mai 2021 sind drei Konzerte geplant. Danach werde ich die Leitung voraussichtlich wieder abgeben. Als ich bei POM begonnen habe, war der Arbeitsweg von Liestal nach Wettingen gut zu meistern, von Freiburg nach Wettingen ist es schon etwas weiter.

Was gibt dir diese Tätigkeit?
An POM gefällt mir die breite musikalische Ausrichtung: Wir singen von Adele über Mani Matter und Jazz bis zu Renaissance-Madrigalen alles Mögliche. Das Ensemble ist ambitioniert und die Sängerinnen und Sänger in einem Alter in dem stimmlich auch noch eine grosse Entwicklung möglich ist.

Wie hast du die Lockdown-Wochen im Frühling erlebt?
Wir hatten es damals in der WG in Liestal gut. Meine Freundin (heute Frau) war vorübergehend bei uns. Wir waren oft im Wald spazieren. Ich hatte viel Zeit zum Üben. Schade war, dass doch einige tolle Konzerte abgesagt oder verschoben wurden.

Welche Highlights sind für 2020 noch geplant in deinem Leben?
Ende Jahr werde ich Vater. Darauf freue ich mich besonders!

Was fordert dich, was motiviert Dich?
Beim Musik machen motiviert mich, das Endergebnis, oder auch schon erfolgreiche Zwischenschritte: Wenn eine Stelle plötzlich so klingt, wie ich es will.

Was passiert, wenn du dich verspielst?
Früher hat mich das mehr drausgebracht. Heute kann ich meistens gelassener damit umgehen und spiele einfach weiter.

Wie kannst du abschalten?
Bei einem leckeren Essen mit meiner Frau, bei einem Bier mit Freunden oder wenn ich alleine bin auch mal mit Netflix oder Fifa vor der Playstation. Aber eigentlich bin ich schon von Natur ein ausgeglichener Mensch.

 Die regionalen Fragen: 
Wo in Deutschfreiburg würdest du dein eigenes Binu-Konzertlokal eröffnen?
Am ehesten in der Stadt oder vielleicht auch in Düdingen. Ich bin meistens mit dem ÖV unterwegs. Das Lokal müsste nahe an einem Bahnhof sein.

Wo in unserer Region gehst du gern zum Essen aus?
Ich gehe gerne ins Populaire. Gutes Essen gibt es auch bei meiner Grossmutter in Alterswil.

Was inspiriert dich an Deutschfreiburg?
In erster Linie die netten Leute, die sich stark in Vereinen organisieren. Das durfte ich beispielsweise in der JuBla, aber auch am Schmittner Open Air oder in der Hauta erleben. Auch die Sprache Senslerdeutsch und die Berge am Schwarzsee gehören zu meiner Vorstellung von Heimat.

Binu, tusen takk für die Beantwortung unserer Fragen und alles erdenklich Gute für deine Zukunft als Musiker - und Vater :-)

Facebook | JMF (Les Jeunesses Musicales de Fribourg)

 

 

Fotoaufruf

Der goldene Herbst

Zu keiner anderen Jahreszeit ist das Licht so schön wie im Herbst. Buntes Herbstlaub hängt an den Bäumen oder bereits zu Boden gefallen. Zwar ist es kühler geworden, dafür schenkt uns der Herbst wohl die schönsten «goldrichtigen» Momente um tolle Fotos zu machen.

Habt ihr auch ein schönes Herbst-Foto gemacht? Sendet uns dieses an 079 950 15 71 - wir möchten eure Impressionen veröffentlichen.

 

Nach Homeoffice-Empfehlung von Bund und Kanton

"Homeoffice mit Kind"-Tipps - reloaded

Im Frühling waren Schulen geschlossen, Kitas nur bedingt offen - und wir haben euch Tipps gegeben zum "Homeoffice mit Kind". Heute sind diese Einrichtungen zwar offen, aber mehr Kinder zu Hause als sonst, wegen Schnuderi, Hueschte, Quarantäne etc. Viele Eltern müssen nun also wieder Kinderbetreuung und Arbeit gleichzeitig stemmen. Hier erneut unsere Gedanken und Tipps vom März - bizli adaptiert gäbig anwendbar jetzt.

"Glück hat, wer im Homeoffice arbeitet", so oder ähnlich tönte es im März vermehrt von Kinderlosen und in grossen Schweizer Medien (Tagesanzeiger von Samstag). Ja klar, wer zu Hause arbeitet, kann easy nebenbei auf die Kinder schauen. Das sieht dann in etwa so aus:


GIF von tenor.com

Ähm, so einfach ist das ja nicht, aber die Herausforderung ist machbar - wir zeigen euch unsere "Hacks". Während Homeoffice ohne Kinder oftmals beschrieben wird mit tagelangem nicht-duschen, kein BH tragen, Musik hören, TK-Pizza futtern und leicht einen sitzen haben, ist es mit Kindern ein bisschen anders, aber eben, auch irgendwie umsetzbar. Not macht ja schliesslich erfinderisch!

Jetzt aber ran an die Arbeit: Baby in der Trage, Kleinkind auf dem Schoss, Cappuccino in der Hand und los geht's - oder so.

In Sachen Homeoffice sind wir ja gäbig erprobt: seit den Anfängen von skippr arbeiten einige von uns fast ausschliesslich von zu Hause. Auch hatten wir schon Übungen am Laptop MIT Kind, wenn mal wieder ein kosmischer Chäfer aus der Kita mit nach Hause geschleppt wurde. Und ja, das geht schon irgendwie. Meist mehr irgendwie als richtig, aber eure Arbeitgeber haben hoffentlich Verständnis - in dieser besonderen Zeit unter diesen besonderen Umständen.

Wer seine Jungmannschaft jetzt wochenlang 24/7 zu Hause behalten, vor gefährlichen Viren schützen und unterhalten muss, sollte locker und kreativ werden. Weil ja gleichzeitig auch konzentriert gearbeitet und die Wirtschaft im Gange gehalten werden muss. Dazu aufpassen und erziehen, logo!

Wenn man sie laissez-faire-mässig einfach machen lässt, sieht es nach kürzester Zeit so aus:

(Dass das Kind danach selig auf dem Fussboden schläft, zeigt, mit welchem Enthusiasmus es zuvor am Werk war...)

Keine persönliche Erfahrung, was grössere Kids oder gar Pubertiere wurschteln, wenn man ihnen ein paar Stunden "freien Lauf" lässt. Wahrscheinlich gamen oder so; das gäbe immerhin weniger Puff am Boden (dafür zwischenmenschlich, haha).

Damit ihr euch Anfängerfehler (mit Anfängerglück) sparen könnt, hier ein paar gute Tipps von denen, die es wissen müssen. Hier sind sie (also die Tipps):

1. Spiel- oder Lernzeug
Gegen Langeweile bei Kleinkindern helfen - für je etwa fünf Minuten: Bücher, Puzzles, Schleichtierli, Autöli und Traktörli, Toniebox, Knete und Salzteig, Malbilder und Filzstifte (nicht an die Waaaand!), Schere (nicht die Haare der Schwester!) und meinetwegen auch verfrühte Geburi- und Weihnachtsgeschenke, oder gar solche, die für andere Kinder gedacht gewesen wären. Weil jetzt findet ja eh kein Geburifest statt und bis dahin kann auch online wieder etwas bestellt werden. Desweiteren könnte ein DIY-Kinderbüro geschaffen werden, damit das Kind selber Homeoffice spielen kann. Ein altes Handy, ein alter Laptop (oder einer aus Karton) und einfach ein Kindertisch mit Stiften, Papier etc. Grössere Kinder hingegen können sich schon während einiger Zeit selber beschäftigen. Schulkinder etwa mit Lernübungen, oder? Sonst bestimmt auch mal elektronisch...

2. Aramsamsam, Paw Patrol und Peppa Wutz
TV, Tablet oder andere elektronische Babysitter sind in stressigen Phasen besonders willkommen zur Ablenkung - auch für Kinder und Pubertiere. Während dieser besonderen Corona-Zeit ist (fast) alles erlaubt, was etwas Druck wegnimmt: mal einen Film schauen, ein Online-Spiel spielen, Podcasts hören etc. Tipp für kleinere "Päblet"-Freaks: YouTube Kids bietet ausgewählte Inhalten sowie Funktionen zur Kindersicherung. Hier aktuell besonders beliebt: Paw Patrol, Puppenmama und Peppa Wutz. Zum Mitsingen: "Ich lieb den Frühling, gungigali gungigali". Früher: Aramsamsam...

3. Zeit klar abgrenzen
Es ist im Homeoffice unabdingbar, die Zeiten klar einzuteilen und Arbeits- von Kinderzeit zu unterscheiden. Während ersterer klar sagen, dass Mämsi oder Päpsi jetzt konzentriert arbeiten muss. Denn für das Kind bist du zu Hause und könntest doch jetzt eigentlich spielen!? Wenn Baby schreit oder Kind sich verletzt hat, ist klar, dass auch das wichtigste Telefonat unterbrochen wird - zum Wohle aller Beteiligten. Und immer gilt: Ruhe bewahren. Danach gibt es wieder wertvolle Qualitätszeit mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Das tut gut - und ermöglicht danach vielleicht wieder einen Moment arbeiten!?

Wie wär's mit zwischendurch zäme cäffele? Stichwort Babyccino...

4. Im Wechsel - oder entweder früh oder spät
Wer als Eltern zu zweit zu Hause ist, ist klar im Vorteil. Man kann sich abwechselnd um die Kinder kümmern. Am besten auch räumlich deutlich machen; wer arbeitet, sitzt im Büro.

Wer keinen Partner zu Hause, aber durch den Arbeitgeber Gleitzeit ermöglicht hat, muss dann wohl entweder früh morgens oder spät abends hinhocken für ungestörtes Schaffen. Wenn es nur vorübergehend ist, kann man das erfahrungsgemäss oft einfacher umsetzen. Ansonsten mal offen mit dem Arbeitgeber sprechen und gemeinsam eine Lösung finden.

5. Teamwork
Der Klassiker: mit Kind(ern) auf dem Schoss arbeiten. Wer zwei Bildschirme hat, kann einen für sich und einen fürs Kinderprogramm nutzen und ist damit klar im Vorteil. Sonst besteht immer noch die Möglichkeit, den Screen zu splitten. Etwa so:

Eine zusätzliche Möglichkeit ist eine zweite Maus, die nicht angeschlossen ist und ein paar Crackers. Dann ist die Kinderunterhaltung sichergestellt und ihr könnt einfach gemütlich weiterbüglsasjdkg asjkdh df uiwzfhfffffffffffffisau  d dsafod dhdh........hg,eogzsjfhjkdfs sfg asg dsfg sdfghsd f


Und ansonsten kann man die Kinder ja auch im Haushalt anpacken lassen, während man selber arbeitet ;-)

Sie könnten beispielsweise kochen...

...Wäsche machen...

...oder die Wohnung aufräumen ;-)

Viel Spass und kreative Effizienz in eurem Homeoffajh,,,,,,,,.fleruial sdfkjha skfzuf adfglsdjf----vsdVSAAAA

Im Gespräch mit der irisch-freiburgischen Journalistin Clare O'Dea

«Manchmal möchte ich den Schweizerinnen und Schweizern zuflüstern, dass nicht immer alles perfekt sein muss!»

Quasi pünktlich zum 50. Jubiläum vom Frauenstimmrecht im kommenden Februar hat die irisch-freiburgische Journalistin Clare O’Dea einen Roman mit dem Titel «Der Tag, an dem die Männer Nein sagten» geschrieben. Er spielt sich im Kanton Freiburg und Umgebung im Jahr 1959 ab, als das Frauenstimmrecht abgelehnt wurde. Wir haben mit Clare über die geschlechterspezifischen Ungleichheiten von damals und heute, die Besonderheiten von Freiburg und die Smartphone-Welt gesprochen.

Clare (48) ist in Dublin geboren, wo sie Sprachwissenschaften studiert und als Journalistin gearbeitet hat. Nachdem sie einen Freiburger geheiratet hat, kam sie vor 17 Jahren nach Freiburg. Sie arbeitete mehrere Jahre bei Swissinfo und hat unter anderem das Buch «The Naked Swiss» (2016) / «Die wahre Schweiz» (2018) geschrieben.

Clare, du hast das Buch «The Naked Swiss» geschrieben, in dem du kritisch auf deine zweite Heimat blickst. Wie sind sie denn nun, die Schweizer*innen?
Ja, kritisch aber auch mit Zuneigung. Schweizer*innen haben hohe Erwartungen ans Leben und legen viel Gewicht auf Qualität. Meistens ist diese Einstellung positiv, zum Beispiel wenn es um Demokratie oder Essen geht. Aber es setzt die Gesellschaft auch ein bisschen unter Druck. Manchmal möchte ich den Schweizerinnen und Schweizern zuflüstern, dass nicht immer alles perfekt sein muss!

Was gefällt dir in der Schweiz besser als in Irland?
Das Gesundheitswesen, die zahlreichen Wanderwege und der Schnee. 

Und speziell an der Region Freiburg?
Ich liebe die alte Architektur in Freiburg, von den Bauernhäusern mit ihren ‘Drive-in’ Scheunen zu den Häusern und die Brücken in der Basse Ville.

Wann hast du deine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt?
Zuerst beim Lesen. Meine Grossmutter, die mit uns gewohnt hat, war Lehrerin und eine Leseratte. Sie hat uns Grosskindern gerne Bücher vorgelesen. Für mich waren Bücher etwas Wundervolles. Als junge Erwachsene fing ich an, davon zu träumen, selber einmal kreativ zu schreiben. Schriftsteller*innen sind sehr beliebt in Irland. Die Schweizer gewinnen den Nobelpreis für Physik, die Iren für Literatur (bisher allerdings noch keine Frauen!).

Ist die Lust zum Schreiben bei dir stets gleich stark vorhanden oder musst du dich selbst manchmal zum Schreiben motivieren?
Ich schreibe phasenweise. Die Idee muss stark genug sein, um mich zu motivieren. Das ist der Motor. Wenn ich schon drin bin, schreibe ich täglich bis ich zum Ende komme. Dann brauche ich Erholung und frische Inspiration bevor das nächste Projekt beginnt.

Wo schreibst du am liebsten? Hast du feste Arbeitszeiten oder wachst du mitten in der Nacht mit einer Idee auf und legst los?
Ich kann überall schreiben, an meinem Pult zu Hause oder am Küchentisch, in einem Café oder im Zug. Es muss zwangweise ausserhalb von meiner (besser) bezahlten Arbeit bleiben, zum Beispiel am Abend oder am Wochenende.

Wie, wo und wann entstehen die besten Ideen?
Im Alltag, zum Beispiel in Gesprächen oder allein beim Spazieren. Eine Kurzgeschichte, welche Erfolg in Irland hatte, war von einer Todesanzeige in einer regionalen Tageszeitung inspiriert.

Du hast den Roman «Der Tag, an dem die Männer Nein sagten» geschrieben, der sich im Kanton Freiburg und Umgebung im Jahr 1959 abspielt. Damals wurde das Frauenstimmrecht abgelehnt. Worum geht es in deinem neuen Buch?
Es ist eine Geschichte über vier Frauen, die durch das Schicksal eines Verdingkindes miteinander verbunden sind. Die Handlung spielt von morgens bis abends des Abstimmungssonntags - ein sehr wichtiger Tag für alle vier Frauen, aber nicht unbedingt wegen der Abstimmung. Eigentlich ist es eher ein Zufall, dass das Buch so nah zum 50. Jubiläum des Frauenstimmrechts am 7. Februar 2021 geschrieben wurde. Die Geschichte von 1959 hat mein Interesse geweckt, als ich ein Interview mit der Frauenstimmrechtlerin Marthe Gosteli (siehe nachfolgendes Bild) führte und sie mir über ihre Enttäuschung an diesem Tag erzählt hat. Wir können es uns heute nicht vorstellen. Oder vielleicht nur durch indivuelle Geschichten, wie die in meinem Buch.

Welches sind die wichtigsten geschlechterspezifischen Ungleichheiten von damals und heute?
Die schlimmste Ungerechtigkeit ist vorbei - zumindest in der Schweiz. Das Gefühl, dass Frauen weniger wert waren, war fest im Alltag verankert – weniger klug, weniger wichtig. Frauen hatten kaum eine Präsenz im öffentlichen Leben und sie waren rechtlich, vor allem in der Ehe, mehr wie Kinder als Erwachsene. Heute wissen Mädchen und Frauen, dass sie gleichwertig und gleich klug sind wie Männer. Trotzdem treffen sie in ihrem Leben ähnliche Hürden an: Sexismus in der Arbeitswelt, sexuelle Gewalt, Doppelbelastung im Haushalt und Beruf usw.

Woher kam die Inspiration für dieses Buch?
Ich liebe es, persönliche Geschichten von Personen mit einer reichen Lebenserfahrung zu hören. Durch meine Arbeit als Journalistin und in meinem Privatleben habe ich dutzende spannende und oft schockierende Stories gehört. Von Heimkindern, Zwangsadoptionen, Armut und Diskriminierungen. Diese liegen nicht sehr weit in der Vergangenheit. Die Inspiration ist überall. Die genaue Idee von vier Frauen hatte ich während eines Spazierganges mit meinem Hund Lucky im Wald.

Als Journalistin bist du ja selbst leidenschaftliche Menschenbeobachterin... Fällt es dir schwer, hier keine Gegenfragen zu stellen? :-)
Nein, man hat zu wenig Chancen im Leben, Einzelheiten über sich zu erzählen (ausser in der Therapie :-)). Ich geniesse es!

Schreibst du auch privat viel? Lieber schreiben (SMS, WhatsApp) oder telefonieren?
Ich habe früher viele Briefe geschrieben, jetzt kommen meine Briefe per Email. Sonst lieber tippen als sprechen. Das gehört zur Smartphone-Welt.

Und lesen? Eher dicke Schunken oder magst du auch kürzere Geschichten?
Ich lese ständig – Belletristik kurz, lang, es ist egal, Memoiren, Sachliteratur und Essays.

Welche Bücher liest du selbst gerne? Hast du ein Lieblingsbuch aller Zeiten (von einem anderen Autor)?
Am liebsten lese ich zeitgenössiche Belletristik. Mein Lieblingsbuch ändert sich von Jahr zu Jahr. Momentan ist es Stefan Hertmans Meisterwerk "Die Fremde". Eine wundervolle Mischung von Fiktion, Memoiren und Geschichte.

Was hast du für Hobbies ausser Schreiben?
Ich habe einen kleinen Gemüsegarten, der mir viel Vergnügen bereitet. Wanderungen mag ich auch, vorallem im Kanton Freiburg. So kann ich meine direkte Umgebung besser kennenlernen. Ich denke immer, es wäre schön in einem Chor zu singen, aber die Zeit fehlt mir im Moment mit drei Kindern und meiner Arbeit als freischaffende Journalistin und Übersetzerin.

Was ist dein Plan für die Zukunft in Bezug auf die Schriftstellerei? Werden wir noch mehr von dir lesen?
Ich arbeite an einem Roman über zwei Kinder auf der Flucht. Die Geschichte spielt sich in einem Land, das von einer finsteren Firma regiert wird. Mal sehen, was es bringt. Klar ist, dass ich nicht aufhöre.

Welche Highlights sind für den Herbst / Winter geplant in deinem Leben (neben dem Launch des neuen Buches)?
Highlights! Schwierig im Moment. Ich möchte unbedingt nach Irland reisen, aber momentan gibt es Quarantäne-Vorschriften in beide Reiserichtungen. Zu Hause in Freiburg haben wir eine Tradition im Winter, dass wir Freunde für einen Hygge-Abend mit dänischen Smorrebord-Sandwiches und Bier einladen. Ich freue mich auf solche Treffen. Ein Schreibwochenende in Wilderswil mit anderen englischsprachigen Autorinnnen habe ich schon reserviert. Mehr gibt es aktuell nicht im Kalender.

Welche Interview-Frage wolltest du schon immer gestellt bekommen und beantworten?
Nicht eine Frage, sondern eine Klärung. Es regnet nicht öfter in Irland als in der Schweiz. Wenn es hier regnet, ist es nicht ‘wie in Irland’ sondern wie in der Schweiz ;-)

 Die regionalen Fragen: 
Wo in Deutschfreiburg gehst du gern zum Essen aus?
D’Ischhalla - Das Bistro in Düdingen. Ihr Club Sandwich ist delicious und die Atmosphäre sehr sympathisch.

Der inspirierendste Ort in der Region für dich als Autorin?
Pierrafortscha. Ich liebe den Blick über die schönen Ackerfelder, Wälder und Berge.

Wo in unserer Region würdest du dein eigenes Buchhaus eröffnen?
Am Bahnhof. Wer braucht so viele verschiedene Tees? :-)


Merci, liebe Clare, für deine Zeit und die Antworten. Für die Zukunft alles Gute für dich - und dass du bald wieder nach Irland reisen kannst.

Twitterclareodea.com

 

 

SwissCovid App 

Wer hat noch nicht...?

Die App schlägt Alarm – und dann? - Marcel Salathé, Professor für Epidemiologie, sprach mit SRF News.

«Wenn die App einen Alarm gibt, dass Sie dem Virus ausgesetzt waren, dann wissen nur Sie das», versichert Salathé. «Es sind nicht der Staat oder die Gesundheitsbehörden, die Sie informieren, sondern nur Ihr Handy.» Es sei bei einer Meldung jeder Person freigestellt zu entscheiden, ob man sich in Quarantäne begebe oder nicht. Dies gehöre zur Freiheit, die man in das Protokoll der App eingebaut habe. Eine Mitteilung, dass man sich in der Nähe einer positiv getesteten Person aufgehalten hat, solle die Menschen also nicht davon abhalten, die App zu benutzen, so der Epidemiologe: «Man kann dann immer noch im Fall der Fälle entscheiden, wie man sich verhalten will. Aber wichtig ist, dass man weiss, dass man dem Virus ausgesetzt war.»

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Die SwissCovid App ist in den Stores von Apple und Google Play verfügbar.

 

PS: Falls ihr euch Gedanken über Datenschutz macht, aber WhatsApp oder Facebook nutzt, schaut mal... ;-)

#becausewecare

Es werde Licht, Plan A von Skipperin

Diese Einbruchschutz-Massnahmen

Dämmert es euch, ihr dummen Diebe? Uns nämlich auch!

Es reicht ja, diese Zeitschaltuhren und Lämpli in jeder Ecke der Wohnung einzurichten, damit die Bude zur frühen Zimisstunde hell wird. Jedes Jahr kommt um diese Zeit ein ähnliches Szenario auf den Plan: Sicherheitsfirmen verschicken Flyer oder klingeln an der Türe, spielen mit unserer Angst, die Türe sei also schon nicht einbruchsicher und ja, diese Kippfenster sollte man unbedingt schliessen. Und bald sei ja schon zum Zvieri dunkel, wenn die Bewohner an oder von der Arbeit unterwegs sind. Und wäre es denn überhaupt noch hell, vernebelt der Nebel alles in eine nonstop-dämmrige Nuance. Die hält sich dann von frühmorgens bis spätabends in der Atmosphäre fest, so dass du das Licht gar nie ausmachen kannst.

Skipperin lässt sich jedes Jahr von diesen hellen Birnen stressen, die entweder zu schwach leuchten oder ganz kaputt sind. Und geht sie dann nach eigenem Lupencheck mit einem Muster in den Laden, gibt es die Birne entweder nicht mehr oder mit einem anderen Gewinde. Sie fragt euch, wieso braucht es eine Lupe, um Volt und Watt auf einer Birne zu entziffern? Ginge das nicht einfacher? Oder kriegen die OSRAM’s dieser Welt Provision bei den Dieben? Damit wir bewusst immer die falschen V und W einkaufen?

Als wären Birnen, Zeitschaltuhren und überhaupt Licht nicht wichtig genug, da toppen Leute mit ihren Kameras das ganze Langfingertum: Ab und zu zirkulieren in den sozialen Medien so unscharfe Schwarz-Weiss-Bewegtbilder von Dieben, meist im Autounterstand am Hebeln und meist im selben Quartier im Murtenbiet. Skipperin sagt euch aus Security-Gründen, weil hochvertraulich, nicht wo, obwohl es in auf Facebook und Co. breitgeschlagen wird.

Tatsächlich gibt es neben den vielen echten Einbruchschutz-Massnahmen auch Fake-Kameras und Fake-Alarmsysteme, Fake-Sirenen und Fake-Kleber – Merci ihr Diebe, ihr müsst’ euch gar nicht meinen. Wir sind alles andere als Fake und ihr im Sommer schon da. Besetzt ganze Ruheplätze für Camioneure auf der einen Autobahnraststätte, schreibt Codes an Türen und Briefkästen und schleicht euch durch offene Terrassentüren oder Gärten. Oder macht einen auf taubstumm und sammelt Spenden vor der Post (derselbe ist dann der Handdrögeler, der nichts auf seinem Instrument kann, und er kommt noch vor Weihnachten.) Doch unsereins bleiben bemüht und hell genug, eine Birne zu ersetzen, die mit dem Bewegungsmelder eine jede streunende Katze erleuchtet.

Tipps gegen die Herbstdepression

So verjagt ihr den «Herbstblues»

Vielen schlägt der Herbst aufs Gemüt. Die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht wird weniger, das Wetter wird zunehmend ungemütlicher und kälter. Obwohl der Herbst als goldene Jahreszeit bekannt ist, haben wetterfühlige Menschen in dieser Zeit oft mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Sie fühlen sich müde und antriebslos.

Wie wär's mit diesen Stimmungs-Aufhellern?

Essen
Es gibt «Gute Laune»-Essen, "Mood Food" genannt. Nüsse, Schokolade, Chili und Banane sollen die Laune heben.

Bewegung
Geh raus an die frische Luft und jogge eine Runde, mach einen Spaziergang im Wald und tanke soviel Sonnenlicht wie möglich oder lass einen Drachen steigen – mit Bewegung sorgst du für Glücksmomente.

Licht & Farben
Wenn es draussen grau ist, kannst du mit zusätzlichen Lampen und Farben in der Wohnung deine Stimmung positiv beeinflussen. Zieh dich bunt an, mach eine schöne Herbstdekoration und stell eine bunte Früchteschale auf – so kommst du auf positive Gedanken und die Früchte sorgen für die Stärkung des Immunsystems.

Wenn du im Herbst für Glücksmomente sorgst, wird er vielleicht sogar zu deiner Lieblingsjahreszeit!

Tipp: SocialShopping

Fair produziert – fair gekauft

Jeden Tag entstehen in den Werkstätten und Ateliers von sozialen Institutionen in der Schweiz eine Vielzahl von besonderen Produkten: Geschenksets, Haushalt- und Küchenartikeln, Taschen aus Blache, Brettspiele, Kerzen von Weizenkorn, Einrichtungen fürs Kinderzimmer und vieles mehr. Mit socialstore.ch bietet die Stiftung Sovalore mit Sitz in Düdingen eine nationale Plattform, auf der bequem von zu Hause aus gestöbert und einkauft werden kann. Auch Firmen finden darauf sinnvolle Ideen für Kunden- und Mitarbeitergeschenke.

Jetzt einkaufen: www.socialstore.ch

skippr im Wandel

Frapp: die neue, 100 % kostenlose Freiburger Newsplattform

Ab November 2020 wird die Freiburger Medienlandschaft durch eine neue Newsplattform bereichert, ganz «Made in Freiburg». Die 100 % kostenlose, neue Plattform wird von der MEDIAparc SA verwaltet, die im Mai 2020 gegründet wurde und mehrheitlich auf die audiovisuellen Inhalte seiner Partner RadioFr. und La Télé Vaud Fribourg zählen kann. Die Werberegie Mediapub ist für die Vermarktung dieses neuen digitalen Mediums zuständig.

Geführt von Lukas Schneuwly und Maxime Seydoux werden rund zehn Mitarbeitende exklusiv für den Inhalt des neuen Mediums Frapp tätig sein. Ab Anfang November 2020 wird diese App verfügbar sein. Das zweisprachige Team wird vielfältige Inhalte erschaffen, um möglichst viele User zu gewinnen: regionale, nationale und internationale News, Kultur und Unterhaltung, Lifestyle, Sport, eine regionale Agenda und Gewinnspiele werden tägliche Inhalte darstellen - in einem einfach zu bedienenden Tool mit einer attraktiven, klaren grafischen Linie. Die Inhalte werden in Deutsch und Französisch verfügbar sein, entsprechend dem Merkmal unseres Kantons. Die App Frapp fokussiert sich auf regionale Themen und bietet dem Nutzer die Möglichkeit, die Infos zu lesen, sie anzuschauen oder sich diese via Podcast anzuhören.

Die MEDIAparc SA wurde im Mai 2020 offiziell von der Radio Freiburg AG, La Télé Vaud-Fribourg SA, MediaPub SA, skippr GmbH und Sept.ch SA gegründet. Das Ziel ist es, die Synergien der verschiedenen Medien zu stärken, die seit dem 1. Januar 2019 unter einem Dach vereint sind. Daran anknüpfend hat die MEDIAparc SA die digitale Plattform aus Deutschfreiburg, die von Lukas Schneuwly und Elmar Wohlhauser gegründete skippr.ch, übernommen. Folglich werden die Plattformen skippr und FriStyle mit der neuen Plattform Frapp verschmelzen und die Mitarbeitenden werden in die MEDIAparc SA integriert. Die Firma skippr GmbH konzentriert sich vermehrt auf ihren Bereich rund um die Videoproduktion und die Erstellung von Webseiten sowie ihre Aktivitäten als digitale Agentur.

#Frapp

Habt ihr Fragen zu Frapp?

skippr, RadioFr. Freiburg, La Télé und FRiStyle bündeln ihre Kräfte, um ein neues 100 % digitales Medium aus Freiburg anzubieten. Alle News aus der Region als Text, Video und Podcast.

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