Ein Wort von Skipperin

Ici c’est ... äbe nid Bienne

Es ist peinlich genug, wenn du als Deutschfreiburgerin auf die Frage „Tu veux sortir avec moi?“ mit einem „où“ antwortest. Skipperin machte es dem fragenden Französischfreiburger mit ihrer Antwort „wohin“ nicht minder peinlich. So geschehen. Der Sprachbarriere zum Trotz ist was draus geworden, was ein paar Jahre hielt. Gelebte Sprache in Deutsch und Französisch inkl. Freundschaft. Wieso lernen wir also mit dem Schulfranzösisch nicht jede Bedeutung von „sortir“? Dass „mince“ schöner ist als „merde“, und ein „Baiser“ nicht dasselbe ist wie „baiser“, das lernen wir alle irgendwann in unserer Sprachkarriere, die nie und nimmer zur Barriere verkommen soll.

Umgekehrt ist es müssig zu hören, wenn ein Deutschschweizer, der in Sugiez seit 30 Jahren auf seinem Campingplatz Ferien verbringt, sein Brot nur als B R O T kaufen kann - einem Deutschfreiburger würde so was nie passieren! Genauso wird es mühsam, wenn die Bäckerin nur P A I N verstehen will. Bei einem „hesch ù mier äs Näbeli“ statt „hast du mir eine Zigarette“ zeigen wir den Romands gegenüber Verständnis, wir mit unseren vielen komischen Dialekten! Skipperin hat übrigens „Näbeli“ auch erst lernen müssen, als wäre Senslerdeutsch eine Fremdsprache. Wer sagt denn „es macht kalt“? Ja, sie, die da schreibt, wurde von einem Professor in Germanistik gefragt, ob sie Ausländerin sei. Nein, er aber war Pole. Sie als Nicht-Bilingue hat den groben Deutschfehler aus dem Französischen adoptiert. Ein so kleiner Fehler mag hoffentlich nicht dazu führen, dass noch mehr Schweizer Grosskonzerne Englisch als offizielle Sprache beim vielen Sitzen zwischen Genf und Zürich festlegen. Herrgott, mon dieu! Und der Hinweis zum Wickelraum im Naturhistorischen Museum Freiburg? Möchtet ihr das nochmals sehen? Dötschö, soviel über Zweisprachigkeit in kantonalen Häusern!

Vielgepriesen und vielbeschworen wird diese Sprachgrenze am Röstigraben – dass es eine ehrliche Haltung gibt, Zweisprachigkeit in Echtzeit zu leben, machen uns die Bieler vor. Skipperin hat das Méli-Mélo lange erlebt und ist weiter erstaunt, wie locker ein jeder mit seiner Muttersprache umgeht. Egal, ob du zur Sprachminderheit des Kantons gehörst oder nicht.

Zur Zweisprachigkeit gibt es einen höchst interessanten Artikel von Jean-Martin Büttner (gelesen in der #12-App / Tagesanzeiger), der uns alle hier sehr betrifft. Und die Minderheit anspricht, die wir halt in Deutschfreiburg sind. Historisch, sozio-kulturell und treffend beschrieben – mit Hinweis auf das Buch von Rainer Schneuwly „Bilingue – Wie Freiburg und Biel mit der Zweisprachigkeit umgehen“. Die passende Ausstellung „Le Bilinguisme n’existe pas“ geht noch bis im März 2020 – aber äbe ... à Bienne.

Umfrage „Ici c’est Fribourg“: Sagt ihr uns eure Meinung, wie ihr die Zweisprachigkeit aktiv lebt und erlebt? Es gibt soviel Versöhnliches und Lustiges dazu... Bleiben wir unverkrampft und erzählen uns das, was uns verbindet? Gebt uns mit Sprachnachricht Bescheid auf der zweisprachigen skippr Hotline: 079 950 15 71. Allez-y  -  dites-le ce que vous faites pour le bilinguisme! Auch Beweisfotos von sprachlichen Faux-Pas wie dem oben aus dem Museum sind natürlich willkommen - am liebsten per WhatsApp.

Ein Wort von Skipperin

Bisous, chère Véro!

Da sind Tiefgang, eine grosse Künstlerseele, viel Charme und Witz in Gestik und Wortspiel, ein gutes Herz und ein bezauberndes Lachen: Véronique Muller ist Musikerin, Autorin, Sängerin, Komponistin, Produzentin und Pendlerin, die sich virtuos zwischen unseren Kulturen bewegt, Sprachen und Stile verbindet. Mal auf Französisch, mal in Dialekt, auf Italienisch oder Englisch. Véronique kennt keine Kunst- oder Altersbarrieren, schafft seit Jahren Talentbühnen, arbeitet an einem Musical, spielt, singt und ehrt die Gärten ihres Vaters in verschiedenen Ausstellungsprojekten im Kanton Freiburg. Aktuell feilt Véronique an Musik und Text des poetischen Musicals „Clowns leben ewig“, das in fünf Sprachen inszeniert wird. Das Projekt ist in Entwicklung.

Jüngere unter uns kennen noch den Song „Cardinal“, ein Loblied auf das legendäre „Bier-Unser“. Skipperin selber war fasziniert von „Z’Murte à Morat“, in Endlosschlaufe auf dem ersten Grammophon gehört und zusammen mit der schönen Véronique im Schülerchor unter den Lauben live gesungen.

Zum ersten und bestimmt letzten Mal war Skipperin für dieses Lied in einem seriösen Chor beteiligt, talentfrei aber motiviert. Für einen internationalen Musikstar aus Murten mitzumachen, bedeutete ihr alles. Schwer imponiert über das ansteckende Lachen und Véronique’s Outfit mit roten, weiss getupften Plateaus und den hohen Jeans-Schlaghosen. 20 Jahre später, steuert Skipperin in Saint Tropez auf rote Wildleder-Plateaus - gekauft und dabei fest an Véronique gedacht.

Etwas Showbiz und Glamour umhüllen Véronique, selber ganz ohne abgehobene Starallüren, tief verwurzelt in Murten: Sie hat die Schweiz 1972 beim ESC vertreten und wurde mit „C’est la chanson de mon amour“ mit 88 Punkten 8. von 28 Teilnehmern. „Sämeli - Gi mer no nes Müntschi“ wurde 1980 auf dem damaligen Landessender Radio Beromünster rauf und runter gespielt. Als Muse und Ehefrau stand sie ihrem berühmten TV-Mann Guido Baumann zur Seite und das bis zu seinem letzten Tag im 1992. Noch heute äussert sich Véronique Muller sehr dankbar über die gemeinsame, intensive Zeit, die sie mit Guido erleben durfte.

Von ihrem poetischen Musical „Clowns leben ewig“ mit Nina Dimitri dürfen wir uns überraschen und unterhalten lassen: Véronique Muller strotzt vor Schaffenskraft und offenem Geist. Wie steinig der Weg bis zur Premiere ist, davon weiss Skipperin auch ein Liedchen zu singen. Deshalb: Kulturförderer der Region dürfen sich bei skippr melden und ihr Interesse bekunden.

Ein Wort von Skipperin

Ai ai Captain

Es braucht ein feines Händchen, einen Halbsalondampfer, ohne Schraube, auf See und Fluss, auf 48.5 Meter Länge und bei 1.15 Meter Tiefgang auf Kurs zu halten, mit zwei drehenden Rädern nach links und rechts zu steuern. Es braucht eine gut eingespielte Mannschaft, um mehr als 153 Tonnen bei Wind und Wellengang punktgenau an- und abzulegen. Bei Bilderbuch-Bedingungen sicher an Badenden, Pedalos, Paddlern und Kitesurfern vorbei. Auch wenn der Vortritt dem Verkehrsschiff gehört, so 360 PS in Dampfmaschine betrieben sind schwerfällig zu bremsen. Und die 153 Tonnen gelten nur bei Leerverdrängung.

Der Murtner Schiffskapitän Patrick Morier, alias Patoche hat das Ying und das Yang am richtigen Fleck verstaut. Ihn kann wenig aus der Ruhe bringen. Rot für Backbord sieht er nur in Kumulation von mehreren Umständen. Im grünen Bereich, also Steuerbord ist für ihn, wenn Deck und die Kabine an möglichst vielen Fahrten mit vielen Passagieren gut und sicher besetzt sind.

Skipperin durfte mit der Neuchâtel aufs Wasser. Das letzte Dampfschiff der Drei Seen ist 1912 für 550 Passagiere erstmals ausgelaufen und wurde vor fünf Jahren in grosser Spendenaktion komplett restauriert und gewassert. Auch ein eidg. Diplom als Dampfschiff-Kapitän ist nicht alltäglich – und es gibt ja nur drei Freiburger, die es besitzen und beruflich nutzen dürfen.

Die Navigation des Dampfers funktioniert im wachsamen Zusammenspiel zwischen Kapitän, Mechaniker, Hilfsmechaniker und der Crew mit den dicken Tauen beim An- und Ablegen. Die halbtägige Dampfschiff-Prüfung ist nicht ohne, wenn Scheiben extra mit Folien verdeckt werden, um Schlechtwetter-Situationen zu simulieren. Mann-über-Bord und Bug-Pfahl gehören genauso dazu wie für jeden kleinen Hobby-Kapitän – aber der darf beim Bremsen wenigstens selber Hand anlegen.

Im Maschinenraum mit Diesel-Brenner und Heizkessel wird es satte 50 Grad warm, der Dampf auf 230 Grad erhitzt. Man stelle sich die zusätzliche Hitze anno dazumal mit brennender Kohle vor. Das Klingeln von Kapitän Patoche hat mit der Zeit was Nervendes, ist aber ein wichtiges Kommunikationsmittel zur Ankündigung, dass ein Manöver ansteht, um ein Vorwärts, Rückwärts und die Schubstärke anzugeben. Der Kapitän eines Dampfschiffes signalisiert und steuert, in die Pedale tritt der Mechaniker. Je nach angezeigter Stärke muss er das in vier Nuancen machen: von „Bien doucement“, „Doucement“ über „Demi Vitessse“ bis zu „En Route“. Neben dem altmodischen Klingeln gibt es Mikrofon, GPS, Kameras und Bildschirme.

Der Kamin ist seit Bau der DS Neuchâtel einklappbar, was wichtig ist für die Fahrt unter den Brücken der Broye und der Zihl hindurch. Die Neuchâtel ist extra tief gebaut worden, um See- und Flussweg überqueren zu können.

Mit 45 Umdrehungen der seitlich drehenden Steuer-Räder pro Minute scheint sich ein Chill-Modus einzustellen. Das hat im Fall was. Langsamer, als ein durchschnittliches Herz pro Minute schlägt, bei maximal 23 Stundenkilometern auf dem Wasser, versprechen kontemplative Ying und Yang im Einklang.  

Das Dampfvergnügen als Fahrplan u. a. mit Kapitän Patrick Morier bis 28. September 2019: www.navig.ch/vapeur

Und weitere Events auf dem Wasser der LNM SA: www.navig.ch/calendrier

Über das letzte Dampfschiff auf den Drei Seen: www.trivapor.ch

Und über die Auszeichnung zum jüngsten eidg. dipl. Dampfschiffkapitän der Region: www.trivapor.ch/de/aktuell

Ein Wort von Skipperin – Born to be wild

Mission B spriesst auch in den Gemeinden von Deutschfreiburg

Innerhalb und ausserhalb von Gartenzäunen treibt es Mission B ziemlich bunt. Seit Lancierung ist die Initiative um mehr als 50 Fussballfelder gewachsen. Wer unter uns Deutschfreiburgern der Thurgauerin Mona gefolgt ist, weiss wie wichtig die Mission ist. Informationen folgen zum Schluss – auch der Botaniker-Tipp zum Erkennen von jenen Pflänzchen, die hier ihr Ungutes treiben.

Bestimmt ist es keine Ignoranz, sinniert Skipperin in Selbstkritik, dass sie selber, jede Distel, jede wilde Hirse müde ist, zu entfernen? Oder einfach Faulheit – und in der Hoffnung, dass es doch Blumen wären. Dass ein Sportrasen ohne Margrittli wächst, gilt auf Fussball- Golf- und Badirasen. Dass niedergemähte Wiesen am Strassenrand und auf Verkehrsinseln nicht mehr zum Tagesbild gehören, ist ein schöner Effekt von Mission B. Viele Gemeinden und Städte in der Schweiz lassen es wachsen. Oder legen wie hier gar ganze Wälder lahm. 50 Jahre Pause für die Biodiversität. Damit es kreucht und fleucht. Weil da ja kein Planet B, aber eine hoffentlich nicht zu späte und nachhaltige Einsicht ist. Und wer den Blick über den eigenen Zaun über den vor Hitze vertrockneten Rasen schweifen lässt, entdeckt: Gärten mit Teppichrasen, wo jeder Grashalm gekämmt und jedes Unkraut entfernt ist, aber das Insektenhotel an der Pergola hängt. Ein netter Versuch. Es lassen sich überall wilde Gärten und Grüninseln entdecken, die sich nur wegen dem Zaun drum an ihre Grenzen halten.

Born to be wild – Skipperin’s Lieblingsblumen Klatschmohn und Margritten als ihr persönliches Mission B-Label erkoren. Die wachsen zum Glück überall und an unmöglichen Orten.

Weitere Informationen:

Wo so in Gemeinden Deutschfreiburgs kleine Oasen wachsen, auf Fotopirsch entdeckt. Die guten Beispiele voran! Sie sind hier eingetragen, die Gemeindegebiete mit öffentlichen Flächen für mehr Biodiversität: missionb.ch/karte-de

Zur App PlantNet naturschutz.ch

PS: Zugegeben in dem einen Garten dürfte mal korrekt Sondermüll entsorgt werden. Wo geht nun P2 und P5 hin? P1 und P7 nehmen sie nicht. Im Nachbarsdorf dagegen wird alles Plastik ungeordnet gesammelt. Das mache im Fall noch mehr Aufwand, als von Anfang an zu trennen. Hochgehandelte Handelsware. Doch, jene die unseren Müll trennen, die Asiaten, nehmen ihn schon bald nicht mehr. Haben selber genug.

Und beim nächsten Recycling dran denken: Statt Seife aus der Plastikflasche wieder in Blockform kaufen. Hatten wir schon mal mit eingeklebten Seifenresten im Schachteli – aus Plastik. Und herrjeh: Wer erfindet Nagellack und seinen Entferner, die was für die Umwelt taugen? Zurück in den Garten. Und die Gemeindeumfrage, die nimmt sich skipperin nun unter den Nagel.

Ein Wort von Skipperin

Über das Mädchen mit den schwarzen Strümpfen

Es war im Sommer des Vorjahres, auch so ein Hitzerekord wie 2019, da zog ein Mädchen aus der grossen weiten Millionenmetropole in die tiefste Provinz der Region. Sie trägt einen Sorgenfresser als Tattoo auf dem Fuss, trug weite Bundfalten-Shorts, meist schwarz und dazu immer schwarze durchsichtige Strümpfe.

Eigentlich ein stylisches No Go im lokalen Strand- und Seeleben, diese Strümpfe, aber dank ihren schönen langen Beinen, war das schnell verziehen. Nun das Mädchen fand schnell einen Job, eine eigene Wohnung, eine Aufenthaltsbewilligung B, gleichaltrige Freunde und ältere Stammkunden, die sie im Service ihren eigenen Aussagen nach hervorragend und freundlich bedient hat. Sogar der Dorfmetzger, der sie nie im Restaurant besucht hat, wusste das. Trinkgeld floss zuhauf, wovon sie zwar nicht alles gesehen hat, weil es in der Gemeinschaftskasse landet. Oben hinauf haben Gäste ein Kanu und ein Standup-Paddle gratis zur Verfügung gestellt. 12 bis 17 Stundentage sind in der Hochsaison normal, für ein junges Mädchen erträglicher, als für eine ü45 Chefin, die gleichzeitig zwei Restaurants führt.

Nun, im Sommer 2019 sind nicht nur Mädchen’s Beine natürlich braun gebräunt und strumpffrei, sun kissed auf Neudeutsch, die Styles schwarz mit farbig-heller Abwechslung, aber die Sonnenbrillen haben sich vermehrt, der Konsum an Sonnencrème auch. Kein Wunder mit der Arbeit im Freien auf der Strandterrasse. Der Traum nach der Matura und einem Studium in Kriminologie oder Psychologie rückt näher und geht nach zwei Jahren Warterei auf ein Stipendium endlich in Erfüllung. Leider nicht hier.

Nach einem Trimester als Seeländer Provinzpomeranze kehrt das Mädchen als Grossstädterin durch endlose Strohballen und Staus zurück in die Traum-Metropole vieler von uns. Skipperin will, dass sie etwas Wasser, Wald und Wiese von hier mit nach Hause nimmt. Etwas, das neben Studium, Gastrojob und Ausgang Seele und Körper gut tut und sie erinnern mag, wie das Seeland neben der grossen weiten Welt duftet. Weil, Parks und Seen gibt es auch im grossen Hasenstall, Berlin.  

Wenn du wüsstest, wie lieb ich dich habe, sagte der grosse Hase zum kleinen Hasen. Au Revoir sagt Skipperin, nahe am Wasser gebaut.

Ein Wort von Skipperin - Kontrapunkt zu „Auf Sand gebaut“

Sand im Getriebe

Wem der Sandburg-Bau zu kindisch sei, oder weil es harzt im Unterfangen, für den gibt es hier einen Kontrapunkt. Auch wer eine grössere Herausforderung in Sachen Sand sucht, ihm seien diese Alternativtipps nahe gebracht:

- Im Sand liegend und bei mindestens 5 Beauforts, lieber mehr, ein Buch lesen. Am besten ein dünnes. Es wird abends dreimal so dick sein, quasi ein Sandschunken.

- Mit Spitzenblasen befallenem Kind, das viele Windeln und wenig Wortschatz trägt, in den Sandkasten. Die weiss getupften, weil behandelten Blasen sind danach paniert. Das Gewissen voll schlecht wegen Unverständnis über den quenglig, doch lautstark geäusserten Juckreiz.

-  Mit nassen Füssen über den Sand laufen und versuchen, ohne Sandkorn auf dem Liegetuch zu landen. Geht nur ohne Liegestuhl.

- Chips im Sand essen. Am besten die offene Tüte offen lassen.

- Wassermelone am Sandkastenrand schneiden und mit Sand essen.

- Auf dem Strandtuch im Sand liegen und versuchen, es zwei Minuten sandfrei zu halten.

- Sogenannt dichte Badetasche, tagsüber immer auf einem Ast hochgelagert, zuhause ausräumen, am besten auf dem Sofa.

- Klatschnass auf einem im Sand platzierten Frottiertuch liegen. Vielleicht vorher auf die Waage legen. Je nässer das Tuch, je mehr Gewichtszunahme. Und es muss zwingend Frottée sein.

- Vor dem Nachhauseweg, die Füsse waschen, in die zurecht gelegten Schuhe schlüpfen und sich wundern, warum am Morgen dermassen viele Sandkörner im Bett liegen.

- Sandeliutensilien und Schwimmringe gründlich waschen, in die hermetische Strandtasche verstauen, und sich beim Ausräumen über den vielen Sand in der Stube erfreuen. 

- Mit dem Katamaran im seichten Wassern kentern und beim Aufrichtmanöver solange brauchen, bis sich der Mast mit Sand vollgesaugt hat. Abschleppdienst mit Pneukran garantiert.

- Den Sand vom Vorjahr mit in die aktuelle Saison nehmen.

- Im Winter an den Sommersand denken, weil Gummiboot über den Ski- und Schlittschuhen verstaut. Passt, Skisocken auf Sandkörnern.

- Haie und Einhörner im Sand aufblasen: wäre auch nur ein Sandkorn am Ventil, es macht deine Zähne weisser. Sie werden strahlend weiss, weil mehr als ein Sandkorn am Ventil klebt.

- Die Badewäsche ist nach dem Beachen neu designt, innenseitig sandkörnig gesprenkelt, dabei wurde sie doch unifarben gekauft. Ja, das kommt vom Sitz im Sandburgenbau oder von der Wasserrutsche, die vorher mit Sand matschig angestrichen wurde.

- Nach einem Strandtag, ohne Seife geduscht, am Morgen in knirrschender Bettwäsche aufwachen. Es brösmelet in Haaren und kratzt am Hintern.

- Im See den Unterwasser-Schneidersitz machen. Das Peeling ist gratis, in der Hoffnung, es sind keine Bierflaschen-Scherben dabei.

- Eine Tube Sonnencrème sandfrei durch den Sommer bringen.

- Auf dem Bauch liegend den Sand von rennenden Kinderfüssen ins Auge streuen lassen. Man gönnt sich ja sonst nichts, kaum sind die Gräserpollen weniger.

- Mit feinem Sand mit niedrigem Kieselanteil und Olivenöl eine Paste anrühren: Geht perfekt für schrunde Füsse.

- Versuchen, so lange wie möglich barfuss über heissen Sand zu gehen, nicht rennen oder tanzen, einfach nur gemütlich gehen.

Und das absolute Highlight für alle mückengeplagten Erdenbürger, die Sand und Sommer über alles lieben:

Sich im Sand bis zum Kopf einbuddeln lassen. Roter Rücken, besser noch ist der gerötete Bauch, von Entenflöhen, Sandflöhen und warmem Sand gereizt, rufen nach Tonnen von Fenistil, Antipique, Antiwas... und wie sie alle heissen. What a challenge!

Ein Wort von Skipperin

Über das Mädchen mit den schwarzen Strümpfen

Es war im Sommer des Vorjahres, auch so ein Hitzerekord wie 2019, da zog ein Mädchen aus der grossen weiten Millionenmetropole in die tiefste Provinz der Region. Sie trägt einen Sorgenfresser als Tattoo auf dem Fuss, trug weite Bundfalten-Shorts, meist schwarz und dazu immer schwarze durchsichtige Strümpfe.

Eigentlich ein stylisches No Go im lokalen Strand- und Seeleben, diese Strümpfe, aber dank ihren schönen langen Beinen, war das schnell verziehen. Nun das Mädchen fand schnell einen Job, eine eigene Wohnung, eine Aufenthaltsbewilligung B, gleichaltrige Freunde und ältere Stammkunden, die sie im Service ihren eigenen Aussagen nach hervorragend und freundlich bedient hat. Sogar der Dorfmetzger, der sie nie im Restaurant besucht hat, wusste das. Trinkgeld floss zuhauf, wovon sie zwar nicht alles gesehen hat, weil es in der Gemeinschaftskasse landet. Oben hinauf haben Gäste ein Kanu und ein Standup-Paddle gratis zur Verfügung gestellt. 12 bis 17 Stundentage sind in der Hochsaison normal, für ein junges Mädchen erträglicher, als für eine ü45 Chefin, die gleichzeitig zwei Restaurants führt.

Nun, im Sommer 2019 sind nicht nur Mädchen’s Beine natürlich braun gebräunt und strumpffrei, sun kissed auf Neudeutsch, die Styles schwarz mit farbig-heller Abwechslung, aber die Sonnenbrillen haben sich vermehrt, der Konsum an Sonnencrème auch. Kein Wunder mit der Arbeit im Freien auf der Strandterrasse. Der Traum nach der Matura und einem Studium in Kriminologie oder Psychologie rückt näher und geht nach zwei Jahren Warterei auf ein Stipendium endlich in Erfüllung. Leider nicht hier.

Nach einem Trimester als Seeländer Provinzpomeranze kehrt das Mädchen als Grossstädterin durch endlose Strohballen und Staus zurück in die Traum-Metropole vieler von uns. Skipperin will, dass sie etwas Wasser, Wald und Wiese von hier mit nach Hause nimmt. Etwas, das neben Studium, Gastrojob und Ausgang Seele und Körper gut tut und sie erinnern mag, wie das Seeland neben der grossen weiten Welt duftet. Weil, Parks und Seen gibt es auch im grossen Hasenstall, Berlin.  

Wenn du wüsstest, wie lieb ich dich habe, sagte der grosse Hase zum kleinen Hasen. Au Revoir sagt Skipperin, nahe am Wasser gebaut.

Ein Wort von Skipperin

Auf Sand gebaut

Der Wind wechselte nach heftigem Sturm auf angenehme Leise. Erst von Nord-West dann auf Nord-Ost und trug so Töne klar und deutlich ein paar Kilometer weiter durch Wiesen und Wälder. Das Wasser sieht nun geklärt aus, nach der angenehmen Abkühlung von 36 auf nur noch 26 Grad Lufttemperatur wird Baden schon fast fröstelnd. Eine schöne Gelegenheit, sich nach verbrannten Fusssohlen und unter Sonnenschirm hitzegestauten Schattenstunden an die prächtigen Deutschschweizer Ufer, in den Sandkasten oder überhaupt ins Freie zu sehnen.

Dort, wo Bade- und Campingmeister den Sand von Schwänen und Entendekreten säubern, lässt sich einem sommerlichen Hobby frönen: Dem Bau von Sandburgen. Das geht auch in einem Sandkasten, aber bitte nur im nachts gedeckten. Ihr wisst schon, Sandkästen ziehen Katzen und den Fuchsbandwurm magisch an. Und ohne jegliche Vorkenntnisse über die Existenz einer professionellen Anleitung zum Sandburgenbau, hat Skipperin gelernt, dass Kreditkarten sich gut dazu eignen. Das ausgediente, alte Cumulus-Plastik geht auch, weil im Handy gespeichert. Bisher hat sie mit Kessel, Schaufel, Rechen und Sieb im Freestyle-Modus gebaut. Oder ist in der Sandbäckerei bei Sablés und Meringues stecken geblieben.

Es geht auch kreativer, ganz ohne Utensilien, mit beiden Händen Sandburgen aufgetürmt, mit den Handinnenflächen Fassaden geglättet und mit Zeigefingern Fenster und Schiessscharten gemacht, mit dem Unterarm Flüsse konstruiert. Die Wachtürme und Türmchen kommen mit klatschnassem Sand zwischen den Fingern zu möglichst hohen Häufchen geträufelt, gelingt ganz gut. Diese Baukonstruktion erinnert zwar eher an einen orientalischen Tempel oder an eine barocke Kirche.

Kessel gibt Mittelalter. Die Karte am Bau auch. Ihr seht das hier: bit.ly/mit-hotelzimmerkarte

Das Nonplusultra einer Sandburg ist Lehm vom Seeboden. Dieser lässt sich nach Tauchgang lufttrocknen und im Ofen brennen. Hält Jahre. Für Helden und Prinzessinnen, die es ja in einer belebten Sandburg braucht. Falls ihr in einer öffentlichen Badeanstalt oder einem Camping gestrandet seid, macht das heimlich: Lehm holen, trübt das Wasser ungemein. Und da ist meist einer der Getrübten, der schimpft und vergessen hat, wie klar die Vorstellung über eine gut gemachte Sandburg sein kann.

Wir suchen die schönste Sandburg, egal, woher der Sand auch stammt. Drum eröffnen wir die Fotogalerie „Auf Sand gebaut“: Wie seht ihr das, seid ihr verspielt genug, um es als Architekt und Maurer einer Sandburg aufzunehmen? Wir freuen uns auf eure Sandburgen aus dem vollen Sommerleben!

Falls Ihr einen Bauplan braucht, den gibt es u.a. hier:

bit.ly/ritterburg-von-a-bis-z

bit.ly/profi-sandburgen

bit.ly/sandburg-studie
 

Ein Wort von Skipperin

Viva zum letzten obligatorischen Schultag!

Es ist Zeit, dass sich 11 mehr oder weniger harmonische Schuljahre im Harmos- und Heldenstil feierlich verabschieden. Es ist Zeit, sich im Alter zwischen 15 und 16 in Schale zu werfen. Nein, meist ist es nicht das Modell, wie grad eben im Konfirmationsmai oder zur angehenden Banklehre gekauft. Ja, es darf weniger klassisch, dafür schillernd sein. Und ja, meist stimmen sich die Päärchen farblich ab, was sie tragen. In der Regel geben sich die Zweierformationen für den Abschlussball der Schule schon ein Jahr vorher das Ja-Wort. Auf Zettelchen, die das Versprechen für den gemeinsamen Abschlussball Schwarz auf Weiss verewigen.

Die OS-Schulen von Deutschfreiburg laden diese Tage zum grossen Fest mit Abendessen und Tanz – so wie ein Schlussexamen, ein Fest für die Schulabgänger, nur grösser und grandioser für die nicht erste inoffiziell verbotene Freinacht.

Am Tag danach gilt, in Ballmontur nüchtern, anständig und weniger frisch wie am Vorabend das Zeugnis abzuholen und sich von der Lehrerschaft für immer zu verabschieden. Viele bekannte und bekennende Schulhasser zeigen nun ihr echtes Gesicht und schluchzen ihre Tränen des Abschieds. Eingeschweisste Cliquen, Freunde, Kameraden, Sportkollegen und die Lehrer fallen ab nun nicht mehr ins tägliche Ritual und bestimmen keine Routine mehr – wie euch die fehlen werden, sogar der eurer Meinung nach dümmste aller Mitschüler oder Lehrer!

Die Einfahrt an die grosse Ballnacht ist wie jedes Jahr spektakulär, Väter und Opa’s als Driver in dicker oder antiker Karre gebucht oder mit Fahrer in gemieteter Stretchlimo. Da greifen viele neben dem Outfit zusätzlich tief in die Tasche. Die Anfahrt der Gästeschar kann auch komisch sein: auf Traktor, auf dem Longboard oder dem Velosolex oder im Papa Fritta-Mobil.

Viel sind im Umgang mit Prestige entspannt. Eine hellblaue Fliege, ein bodenlanges grünes Kleid ohne Chichi und etwas Coiffeur für eine locker gebundene Hochsteck-Frisur reichen. Okay, dass die Schneiderin für die Änderungen teurer war als das Kleid selber, ist ein Verhältniswahnsinn.

Doch das spielt jetzt alles gar keine Rolle mehr: Der 4. und 5. Juli 2019 gehört allen Schulabgängern Deutschfreiburgs! Freut euch auf die aufregende Zeit, die vor euch steht und alle Türen, die sich öffnen! Wir freuen uns fest mit euch – auch mit etwas Tränen über die Vergänglichkeit im Auge! Welchen Weg ihr auch einschlägt, ob auf Um- oder Kreuzwegen, ihr werdet mit dem letzten Zeugnis nicht nur eure Eltern und Lehrer egal wie bewegen, doch euch selber von einer Lebensphase verabschieden, die euch hoffentlich allem zum Trotz positiv geprägt hat. Übrigens: Wenn ihr es heute noch nicht merkt, wie gut eure Schulzeit war, dann bestimmt danach. Die obligatorische Schule hat euch zu guten jungen Menschen gemacht, mit heimischen Wurzeln und breitem Wissen. Eine schöne Zukunft, viele Pläne und Träume wünschen wir euch allen - und vor allem: dass ihr glücklich seid. “Das Leben ist eine Schule“ sagte irgendwann so ein Weiser...und ein Judihui auf: „Die heutige Jugend“!

PS: So trashig eure Abschlussnacht wird, auf dass ihr den Müll einsammelt und in eigenen Abfallsäcken mitnehmt –  dafür gibt es das beste Zeugnis!

Und Skipperin muss danach auch keine dümmlichen Kommentare auf Facebook von erzürnten Mamas lesen, denn der Schulabschluss-Kehrrichtsack geht mit ihr auf Entsorgungstour. Und ja, Littering ist im Kanton Freiburg strafbar.

Skipperin war mal weg – wie immer, wo am Wasser

Wisst ihr, wie es sich anfühlt mit Haut und Haut gefressen zu werden – leider grad nur von Mücken?

via GIPHY

Skipperin meint, es erwische immer nur sie, zum Glück ist dem nicht so. In Jahrzehnte-Statisik erfasst, wohl gemeint, gefühlt und endlich weise genug, den ultimativen Trick dagegen getürkt zu haben. Andere hat es diese Hitzetage vor ihr erwischt, ohne Skipperin’s Mückenfänger-Fresscharakter. Nein, nur so, afterwork auf dem Standup. Sie war zum Glück nicht dabei, abends in der Dämmerung, weisch wie schön!

Und zum ersten Mal seit lang gefühlter Zeit konnte Skipperin bei anderen im nahen Liebkreis tupfen, mahnen, nicht zu kratzen und auf neun punktgenau gesetzten Rücken-Mückenstichen etwas Fenistil geelen. Sie weiss am besten, wie es tut, ohne Gel mit Fingernagel auf dem Stich gegen den Juckreiz Mini-Dreiecke einzukreuzen, sie ist eidg. diplomiertes Mückenopfer seit Urzeiten.

Heute mit Biene in den Hosen am Steuer im Auto, Pannen-Lichter am Strassenrand einschalten und anhalten müssen. Nun, freitags hat ein einziger Ausgang in der Mückenclique gereicht, es war für Beachhouse und Volver: professionell gewappnet und bewaffnet mit Anti-Moustiques-Spray, auch für alle anwesenden Gäste und Bandmusiker, dabei mitten, unten durch den Stuhl gestochen worden. Pas de problème, eine Serviette auf den Stuhl legen, das reicht. Bis der Kellner nach dem Zahlen ihr hinterher springt: ist das ihre Serviette oder unsere? Eure, Mann! Und Skipperin hat nichts drauf verloren. Nur etwas Mücken, die von unten durch den gelochten Stuhl, stechen.

Und sie sagt euch, Fenistil-Tropfen schlürfend: Es juckt. Mindestens neun Mal … sagt euch offiziell auch wo, am Rücken. Und sie möchte: Dem Kellner was ganz Derbes zu sagen. Volver hin oder her.

Habt ihr bessere Rezepte als Fenistil und Fingernagel-Dreieck-Formen im gemeinen Müclenstich? - Dann bitte gerne auf 079 950 15 71

Ein Wort von Skipperin

Sommerjobs in Deutschfreiburg gesucht!

Vor knapp einem Jahr ging es an dieser Stelle um das Sommerloch, und wie es gefüllt wird oder wie sich das anfühlt. In Erbarmen an alle Eltern mit Schulkindern, die nun bald Monate lang frei haben, aber auch in Erinnerung an den eigenen und den kommenden Sommerstress, verkündet Skipperin ein Lob auf den Sommerjob 2019: Es lebe das Rasenmähen, die Pferdemisterei, das Härdöpfele, das Heuen, der Verkauf und der Service bei anderen fremden Menschen, die einen dafür sogar bezahlen! Das bringt kein Gemaul zu Hause, etwas nur fürs Taschengeld tun zu müssen, und hilft ein klein wenig für die geregelte Tagesstruktur im ungezügelten, schulfreien Sommerferien-Alltag.

via GIPHY

Und die gute Nachricht: Es gibt immer noch freie Sommerjobs für Schüler und Studenten! Da liegen noch andere, eventuell wenig lockende Angebote auf dem Tisch als der Pedalo-Vermieter oder der Soft Ice-Maschinen-Bediener. Die sitzen eh’ in Bruthitze unter dem Schirm und langweilen sich. Nicht nett.  Ganz beliebt ist der jährliche Schulhausputz, meist um Jahre voraus vergeben. Die Lehrer haben schliesslich auch Kinder ;-)

Drum direkt zum Aufruf auf die skippr Sommerjob-Hotline 079 950 15 71
Meldet uns eure freien Sommerjobs, liebe Arbeitgeber, Nachbarn und Grosseltern aus ganz Deutschfreiburg!

via GIPHY

Eure Angestellten brauchen auch mal frei, oder ihr dürft euch selber ein paar Tage gönnen? Ein Schüler kann sehr wohl eure Autos waschen, die Hecke schneiden, jäten und giessen, Katze füttern, Gassi gehen, das Haus lüften und Getränke verkaufen oder in der Küche Gemüse rüsten.

Was früher gang und gäbe war: Ein Sommerjob!  So im Ingenieurbüro für Heliokopie-Kurierdienste und dem Einfärben von Plänen mit Wasser-Caran’d’Âche: Blau für Wasser, Grün für Land. Manchmal und leider zu oft Land mit Wasser verwechselt. Oder beim Italiener unter Angstschweiss - nicht wegen den Fingern, aber wegen der gewünschten Dicke - San Daniele Schinken schneiden: für die Italos jeweils hauchdünn, für die Spanier dick. Oder mit der Milch per Ross und Wagen in die Käserei nach Buntels (Landdienst von Skipperin’s Ma). Beim Nachbarn jeden Tag das Haus lüften und den Garten giessen (der Lohn für Skipperin’s Sohn war astronomisch, im Vergleich zu früher und zu dem, was er tatsächlich geleistet hat). Auf der Strassenfräse mitarbeiten in saubrütiger Hitze (Cousin, der Held), bei Roland heisse Zwieback oder Knäckebrot am Laufband tischen und das in Frühschicht (Sista, die Heldin). Oder jeden Morgen und jeden Abend für wohl behütete Pensionsrössli Stall misten und füttern (Skipperin’s grösste Heldin) mit Traktorpermis steigen Stundenlohn und Marktwert!

Ihr seht, Beispiele für Sommerjobs gibt es viele. Und ihr habt eigene Erinnerungen, weil wir doch alle neben Wasserspass und Sommerlager sommerlich-hart gearbeitet haben – oft hat der Lohn für ein Jahr gereicht. Das war das Schönste daran.

PS: Skipperin hat gehört, dass bei Chröttli im Minigolf in Murten was frei sei... Bälle und Schläger rausgeben, Glacé verkaufen und Bier abzapfen, ist mindestens so lässig wie die Pedalovermietung, aber geschützter im Schatten und mit mehr Garantie auf Trinkgeld. Für’s Bierzapfen müsste der Sommerjöbler übrigens 16 Jahre alt sein.

Ein Wort von Skipperin

So was von schlapp über die Schlarpen

Jetzt, so kurz vor den langen Sommerferien, den schönen Beachpartys, barfuss in der Tunika, den Outdoor-Sunset-Konzerten auf Sommersandalen und den schillernden Freiluft-Outfits im lauschigen Gartenrestaurant sind überall diese hässlichen Schlarpen unterwegs. Die tauchen ohne Vorwarnung auf, meist beim Gemüsestand, in der Tankstelle oder am Postschalter. Ja, ihr lest richtig, nicht in der Badi, im Camping oder am Strand. Die laufen auf heissem Teer rum, sind aber alles andere als heiss. Da kann der Innenraum, wo sie gesichtet werden, noch so kühlschrankklimagekühlt sein.

Skipperin muss weder an Guido’s Masterclass mit Deutschfreiburger Sieger oder an den Winter-Finken-Gedanken erinnern, noch daran, dass sogar der Stilberater Luca behaarte Zehen scheusslich findet und die Schlarpen nicht besser machen. Eher schlimmer. Es ist Sommer, juhu. Sommer heisst aber nicht, Wampe oder Waden auf Schlarpen zu zeigen.

Schlarpen im Contest fallen auch nur auf Instatrends schön aus, so mit Federbüschel vorne dran, um den abgefetzten Nagellack zu verdecken. Oder neu gehandelt: Der hässlichste aller Schlarpen, der Birkenstock. Gibt’s in Gold und noch mehr Glimmer, unten die bewährte, bequem gehandelte Korksohle. Schon in den 80er Jahren Blasen bis zum Abwinken davon bekommen, da kann der bequeme Birkenstock nie mehr neu aufgelegt werden. Skipperin’s Gegenüber im Buchstabentest, la Blonde, testet modebewusst weiter – ist ja auch viel jünger.

Nummer 2 ist der hässliche Croc. Im Winter noch hässlicher mit Fell drin, das Plastik in Camouflage gehalten. Der Anti-Burner Nummer 3, die Adilette –  auf Winter getoppt mit weissen Tennissocken. Aber hygienisch und nie rutschfest, leider auch im Wellnessbereich nicht. Ebenfalls hässlich, doch bequem, Nummer 4 und Luca’s Liebling: UGG in der Variante Flipflop mit Lammfell. Ohne Pompon. Doch die wurden schon als Winterfinken verbloggt.

Ja, was denn nun, jetzt da wir uns so auf den Sommer freuen? Am besten geschlossene Schuhe zu langen Hosen, liebe Männer. So im Great Gatsby-Style. Wenn Surfer-Flips, dann floppt ihr komplett mit unrasierten Zehen und aufgerissen Fersen. Egal, ob aus Leinen, Leder oder Kautschuk. Das gilt auch für uns Weibsbilder. Für uns kommen sicher keine Ballerinas an die Füsse wegen Blähungen und aufgedunsenen Waden, aber Mexicanas, Chucks oder Ipanemas. Zehentreter oder Figechlepfer genannt. Für’s Büro gehen gereinigte Chucks und handgenähte Mexicanas sogar zum Anzug. Da sieht niemand deine schwarzen Füsse vom Barfussmarsch auf heissem Teer vom Vorabend.

Jesussandalen gehören zur Hassnummer 5, ausser sie sind von einem Hippiemarkt auf Ibiza, mit gepflegten Füssen, etwas Leder und Quasteln dran. Und mit den Espadrilles bleibt Skipperin unschlüssig: mit etwas Keil okay, flach schnell aus der Form und auch so irrsinnig schmerzende Blasenschuhe.

Ach liebe summertime, es wäre ohne das nötige Schuhwerk so easy living mit dir!

Ein Wort von Skipperin mit Wettbewerb um Ovo Rocks

Vom Velöle

Es gibt da so einen Rahmen für diese Tour de Velo, die führt am 17.6.19 durch unseren Kanton, von Flamatt über Bulle und Freiburg nach Murten. Am Tag darauf von Murten nach Arlesheim. Also der Rahmen ist gemacht für durchschnittliche 162 Streckenkilometer pro Tag. Die tragen dann nicht gilet aber maillot jaune, die Etappensieger – oder das goldene Tricot zur Demonstration ihrer Leistung – und sie sprechen sogar ihre eigene Sprache! Beat Breu erklärt den Radrennfahrerslang im Jahr 1997 so:

Der Rahmen eines Villigers aus der Börse gibt weder für 162 Kilometer noch fürs maillot jaune was her. Das Velo bleibt Fortbewegungsmittel, tüchtiger Ladetransporter oder Ausgehhilfe am Guidon auf dem Heimweg auf Heels. Alles sportlich. Mit schlafendem Kind hinten in Gegenrichtung des Slow Up über den holprigen Chablais-Nebenweg ist im Vergleich dazu grad obersportlich.

Spitzensportlich wird es auf der Tour de Suisse, wenn wir die Speichen kaum mehr drehen und die Pedalentreter am aerodynamischen Lenker nur noch von hinten sehen, diese gepolsterten Hintern auf schmalen Renn-Sätteln, die nur vom Zuschauen schmerzen. Mit gut geschmierten Ketten, xfach übersetzt in den Kassetten drehend durch die Gegend flitzen. Die Bremsklötze bestimmt von Spezialisten ihres Rennstalls auf Nummer sicher eingestellt. Doch wer unter den Spitzensportlern tritt in die Pedale zum Sieg an, um bremsen zu wollen? Das würde auch seinem Sponsor nicht gefallen, ausser er müsste in der Talfahrt etwas entschleunigen, um ihn als Markenbotschafter nicht zu verlieren.

Heute und morgen steht der Kanton Freiburg auf dem Etappenplan Nummer 3 und 4 der Tour de Suisse und damit im Fokus von Sport und Spiel um Medien und Moneten. D wie Doping nennen wir nicht. Dafür gibt es Ovo ;-) Lieber unterstreichen wir das Fest vor Ort und das Fernsehen mit seinen Übertragungen, wo man mehr und länger was sieht als am Strassenrand. Und von Herzen eine unfallfreie und sportliche Ausgabe der Tour de Suisse 2019 – das gilt nicht minder herzlich den Spitzenradrennfahrern aber auch den lokalen OK’s in Flamatt und Murten.

Und wir Otto Normalvelöler fahren weiter, treten wacker in die Pedale, downhill, dirt und mountain bike, haben ein like a bike oder Stützredli gehabt, dabei voll vergessen, wie oder ob das Velofahren lernen mal schwierig war. Wir treten einfach über Stock und Stein, über Berg und Tal, besorgen uns einen Flyer und einen Helm – wenn es arg sportlicher kommt, diese Popopolster-Hosen, Handschuhe und einen Integralhelm, weil der ja cooler aussieht als von der BFU empfohlen. Wir brauchen Handschuhe, auch so ein Maillot voller Logos, Bärentatzen, kreative Ventile passend zur Felge und tun eigentlich dasselbe wie der Tross an der Tour de Suisse: Wir machen Sport und im Spiel um Marken und Moneten mit. Es lebe doch das liebe Velöle!

Umfrage mit Verlosung von Ovo Rocks:

Komm am Montag, 17. Juni bei uns im Bahnhofzentrum vorbei und sichere dir eine Packung Ovo Rocks.
Es het solang’s het!

Ein Wort von Skipperin mit Foto-Wettbewerb

Falls dir das spanisch vorkommt, es ist es!

Es muss euch gar nicht spanisch vorkommen, die originellsten WC-Türen gibt es auch in Deutschfreiburg. Also da, wo oben schwarz statt rot im Wappen ist.
Hier die bereits von euch gesammelten Bilder:

via GIPHY
Juni ist Zeit der Schulreisen, des Wanderns, der Picknicks und langen Nächte,
Zeit draussen am Grill, Tisch und Tafel.

Wo auch immer ihr steckt, in welchem Etablissement ihr weilt und welches 
stille Örtchen ihr aufsucht, eure Bilder sind immer noch willkommen. Sagen wir so bis
nächste Woche. Denn die hier könnt ihr noch toppen! Und wie heisst es so schön,
auf den Juni kommt es an, wenn die Ernte soll bestahn. 
Zu gewinnen gibt es auch was, ein Mega-Ultrasoftpack an WC-Rollen.

Die Auflösung der Geschichte? Mutterschraube gegen Rohrstück - und damit die
Inspiration zu den originellesten WC-Türen. Die gibt es hier mit Fotowettbewerb 
aufzuholen: https://bit.ly/2Hq56m2

Fotowettbewerb mit Verlosung

Zeigt uns eure Bilder von ausgefallenen Toilettentüren, die Männlein von Weiblein unterscheiden! Eure Fotos sammeln wir auf skippr Whatsapp 079 950 15 71. Wir verlosen unter den Teilnehmern ein Mega-Ultra-Softpack Toilettenpapier und veröffentlichen die Bilder in einer Fotogalerie um die schönsten WC-Türen!

Ein Wort von Skipperin

Alles neu macht der Mai

Dass es zwei linke Daumen mit viel Ungeduld kombiniert zwar länger, aber nicht besser können, ist eine alte Handwerker-Regel. Eine Antwort im Stil von „chum it hüt nid chum i morn“ aber auch. Wer dann wartend selber mit dem Mechen beginnt, pfuscht, vergeudet Zeit und Geld. Und nimmt mal erst ein Znüni zur Erholung vom Desaster.

In der Saison vom Frühling-Reshape rund um Haus und Hof lohnt es sich, den Termin mit dem Handwerker schon im Januar zu nageln und direkt den Profi zu fragen. Also nicht erst jetzt, wo der Mai alles neu möchte.

Das beginnt mit dem neuen Anstrich von „Was du musst, und worauf du Lust hast“ und endet mit der korrekten Entsorgung beim Ausmisten. Jedes Holz wartet wie das Amen in der Kirche jeden Frühling auf seine Ölung – soviel zum „Was du musst“. Falls Muse und Mut malst du auch noch Innen was auf Maiglöcklein-Weiss um, Joggi mischt dir das. Die können das in einer Anlage. Aus der Pistole geschossen wie die Niki de Saint Phalle. Die brauchte übrigens keine Pinsel. Ausser den Tinguely. Aber Skipperin braucht Joggi beispielsweise für Pantone #2. Und viel Abdeck-Papier und Klebeband mit viel Reinigungsmittel für den Schlirgger-Schaden zum Schluss.

Mit soviel Handicap drängt sich ein Pro auf. Wenn alle Selfmade-Gärtner, Heimwerker und Hobby-Bademeister mit eigenen Schwimmbädern nichts mehr selber können, stimmt das schon bedenklich. Für den korrekten Swing auf dem eigenen Platz fragt Skipperin also erst mal bei Joggi nach. Was leichter von Hand ginge, was ausgeliehen werden könnte, was sie selber auch talentlos könnte, oder wo sich das Warten auf den Handwerker lohnt.

Das Entsorgen des Kompostes wird dann zum Geruchfestival, wenn grüne Container so stinken, weil zu lange nicht auf die Strasse gestellt.  Dabei wollte der Container mit Dreitagegepäck gefüllt als Rollkoffer ans Open Air. Bis in die Ostschweiz. So Coachella mässig - nicht nur für Grünschnäbel.

Und wenn der Mai dann alles neu gemacht hat, ist Skipperin durch oder im Sommer noch dran, es muss ja alles vor dem Herbst unter Dach und Fach sein. Oder sie macht im Wonnemonat Köpfe mit Nägel – mit einem Handwerker. Termin Januar 2020. Aber der braucht auch mal seine verdiente Ruhe mit seinem Feierabendbier. Fortsetzung folgt.

Ein Wort von Skipperin

À la BB

Oh là là, es braucht si peu, sich in Sommerlaune à la française zu versetzen. Ein luftiges Stöffchen, Espadrilles, einen Hut, einen Bikini und eine Sonnenbrille. Sich ganz ohne Stau oder mühsam abgefahrene Kilometer an die Côte, Riviéra oder an den Lido zu versetzen, ist charmant und chic. Sie liegen vor Deutschfreiburger Haustüren, diese Plätzchen am Wasser und herzigen Cafés in der Altstadt und im Dorf unter der Platane. Von Boutiquen mit angesagten Trouvaillen sind wir auch umgeben, da braucht es kein Saint Tropez.

Nach der grossen Stil-Ikone BB inspiriert geht es um Bikinis und Brillen: Aus der Boutique belle femme mit Wäsche sowie Strand- und Bademode für Sie und Ihn. Und bei Optic 2000, wo schützende Gläser mit viel Stil angesagt sind. Wenn schon Brille, dann richtig aufgesetzt und dem gefühlten Esprit oder der modischen Epoche angepasst.
Hinter beiden Ladentüren geht es leger und sympha zu und her, mit professioneller Beratung, wenn es um Schutz von Haut und Augen geht.

Dieses savoir-vivre an der Côte de Morat kombiniert etwas Nonchallence mit Natürlichkeit, mit dem Takt von Vater oder Tochter Gainsbourg im Ohr und kommt im angesagten Vintagestil einer Französin daher. Ohne Schnickschnack und ohne Mühe, gut auszusehen. Es ist gut und fühlt sich gut an, wie es ist: das volle Leben an einem vorsommerlichen Nachmittag im Stedtli auf dem Weg zum Strand. 

Schön und inspirierend: French Look ist in aller Munde – für Fashionistas genauso wie für jene, die sich noch erinnern mögen, wie lässig leicht sich la Côte anfühlt. Ein Lebensgefühl mit grosser Aperokultur und dem Baguette vom Beck, das bis  Mittag schlampt. Direkt am Strand mit den Füssen im Sand gibt es den Loup de Mer vom Grill, oder das Glas Champagner im Schatten eines Bistros inmitten von heissen Altstadtmauern.  Ein schönes Spiel mit Clichés - wie Pastis und Pétanque, Gitane und Gabin, Delon und Dassin.

Jetzt BB-Rabatt sichern bis am 8. Juni 19 

Lust auf Sommer à la française? Wer sich dieses Feeling und Styling gönnen mag, darf bei Optic 2000 in Murten von 10% Rabatt profitieren. Unter Codewort „BB“ bis am 8. Juni 2019. Das gilt auch bei belle femme mit 10% Einkaufsrabatt unter „BB“ auf die reguläre Bademode, nicht kumulierbar mit der Kundenkarte.

Ein Wort von Skipperin

Skipperin auf Operation Popeye - Skalpell bitte

Es grünt so grün. Das Weiss, das eben noch an eine schneebedeckte Piste im schwarzen Moos erinnert hat, ist gelüftet – grün ist das Dekor, die Handschuhe hellblau wie im OP-Saal, aber viel schöner, weil gesund und in frischer Freiluft.  Das Chirurgenteam von Gutknecht Gemüse in Schutzkleidung steht auch schon vor Ort, Skalpell am Gurt.

Im Windkanal bot das weisse Vlies Schutz auf dem Operations-Perimeters OP und darunter gedeiht nun Popeye’s Kraftfutter Spinat seit sechs Wochen. Er darf nach vliesbehütetem Wachstum in seiner vollen Erntepracht geschnitten werden. Von Hand und auf den Knien. In Chirurgenhandschuhen oder ganz ohne, weil Handschuhe für die Kartoffelernte sich rasch als zu dick erweisen.

Es braucht viel Fingerspitzen-Gefühl  und Routine für das, was wir Schweizer wegwerfen, in der mediterranen Küche aber vielfältig und ideenreich verkocht wird. Es ist ja nur Spinat, aber einer, der es länger treiben darf, bis er Wurzeln schlägt:  Wurzelspinat. Also Skalpell rechts in die Hand. Ansetzen zum Schnitt auf Wurzelhöhe. Die linke Hand oder der linke Handschuh sollten beim bodenebenen Schnitt sauber bleiben, den Strunk am Stück so halten, damit der Wurzelspinat sich nicht unnötig verdreckt. Skipperin ist Rechtshänderin und bald auch mit links in tiefschwarzer Mooserde am Operieren.

Wurzelspinat wird mit seinen gesamten Stängeln, Trunk und zähen Blättern am Stück geerntet. So dass er nicht auseinander fällt, aber wie ein Kopfsalat kompakt in die Kiste kann. Auf unserem Rüstplan als Abfall bezeichnet. Die jungen Blätter ja, als Babyspinat oder im Frühlingssalat verzerrt. Dabei geht es hier nicht mal um Food Waste oder kulinarische Unterschiede, aber nur um die Länge des Wachstums und des Marktes.

Wurzelspinat ist gefragt – für Spezialitäten vom Balkan bis Portugal. Frittiert, gedämpft, roh oder gekocht. Spinat in seiner vollen Länge, funktioniert auch hier. Skipperin selber ausprobiert – mit Ei, weil der Klassiker. Miguel und Vitòr wissen es dennoch anders und besser. Popeye gab dazu und bisher keinen Kommentar ab. Aber ihr vielleicht?

Probiert es aus, im Hofladen von Gutknecht Gemüse in Ried kann Wurzelspinat erworben werden. Eure Rezepte sind herzlich willkommen! Am besten als Foto via Whatsapp auf  079 950 15 71

Ein Wort von Skipperin...

...zum grossen Schoggihasen-Fras

Jedes Jahr dasselbe Déjà-vu: Angefressene Schokoladen-Hasen in Nestern, deren Füllung aus grünem Kunststroh, Zuckereili-Täfeli und Geleeeier verklebt und verheddert. Schmeckt nach Kindheit und komisch im Mund, so ein Zuckereieili mit grünen Fäden umhüllt, weil du im Nestli gierig danach gegrabscht hast.

Angefressene Hasen, die weil verloren oder eben verheddert in der Oster-Bananen-Dekokiste mit echtem Heu und echten Strausseneiern im Keller landen und Mitesser anziehen – zwei Feldmäuse haben sich im kalten Januar 2017 bis zur Schokolade in der Dekokiste im Keller durchgefressen. Sie sind zum Glück und dank der mutigsten Nachbarin ganz Deutschfreiburgs mit dem Hockey-Schläger ins Nirwana versetzt worden. Es war keine vorsätzliche Tötung. Ihr Swing war nur exzellent. Davor hat sie im sportlichen Fang mit einer umgestülpten Tiefkühltasche den Transport ins Freie gebucht. Skipperin ist vor Ekel erstarrt und sehr hysterisch geworden. Der Mann der Nachbarin, ein echter Kerl, im Fall auch.

Also, nochmals von vorne: Mit dem Süssen zu Beginn. Nestli gemacht, versteckt und gefunden, prall gefüllt mit Schleckereien und selbst gefärbten Eiern. Die Eier, die überleben Jahrtausende. Nougat auch. Marzipan dito. Wenn Skipperin sie nicht vorher verschlingt.

Der Hase aus Schokolade hingegen, der lebt gefährlich oder ist gar ausgestorben – er wurde zwar vor Urzeit zum Hasen gegossen, was auf ein langes Leben schliessen lässt. Doch vielleicht lebt so ein Hase gar nie bei dir, weil du keine aus Schokolade magst. Oder er überlebt nur kurz, bis die Mäuse ihn fressen. Oder du schneller bist und die ganze Schokolade vor Juli verschlingst. Ein Hase kann an Ostern auch aussterben, weil du Enten bevorzugst. Oder du gewährst ihm ein Überleben, bis die Schokolade weisslich anlaufen wird. Ja, es gab schon in der Kindheit so Streber, die ihre Hasen im Juli noch horteten.

Oder, überlegt sich Skipperin als Ode an die Osterhasen: die Schokoladenhasen haben wohl deshalb keine grosse Zukunft, weil das Beste oben immer fehlt: die Ohren. Wer will schon den dicken Unterteil eines Schokoladen-Hasen essen? Und wer unter uns beisst nicht zuerst in die Ohren? Das wäre also der interessanteste Körperteil an einem Schokoladen-Hasen gewesen. Zeigen wir etwas Mitleid zum kommenden Osterfest und knabbern erst an seinen Füssen!

Nach dem offiziellen Osterhasen-Fras geht es seit dem Mäuse-Intermezzo 2017 auch so: Die dicken, übrig gebliebenen Schokoladen-Hasen-Böden eignen sich perfekt für den Sven Epiney-Schokoladen-Kuchen – der merkt im Juli nicht, dass der arme Hase weiss angelaufen ist und keine Ohren mehr hat. Also doch lieber eine Chance für die Osterhasen in der Epiney-Variante als von Feldmäusen gefressen zu werden. Stimmt doch, oder!

Ein Wort von Skipperin

Im Minimum einen Gummi drum

Also das mit dem Gummi ist so eine Sache. Bitte ja nichts falsch verstehen. Es geht hier um einen seriösen Fachtext. Wenn er zwar doppeldeutig auch um Sicherheit handelt. Wird er heiss, platzt er. Ist ihm kalt, schrumpft er.

Sitzen wir leichter bekleidet schon lange auf vorfrühlingshaften Seeterrassen, verliert der Gummi an Haftung. Zu gross sind die Unterschiede der Bodentemperaturen. Im Schatten unter 8 Grad, in der Sonne satte 30 Grad.

Der Gummi zeigt eben Profil. Lässt sich nicht alles gefallen. 1.6 Millimeter sind Gesetz – empfehlenswert sind 3 Millimeter im Sommergummi. Lufttemperatur entspricht nicht Bodentemperatur. Dies beeinflusst die Länge des Bremsweges enorm und damit die Strassensicherheit. Dennoch und zum Glück: Die Tage werden länger, die Temperaturen auch. So wird die Zeit reif, auf Sommerfinken umzusteigen. Und das nicht erst im Juli, denn ein Wintergummi mag keine Hitze.

Was das heisst, wie wir uns und andere mit einem einem richtigen Reifen schützen, das weiss einer, der für das Pneuhaus Zaugg Gummi gibt. Fachmännisch, kompetent und effizient: es wird ja im Akkord Reifen gewechselt – bis er platzt. Der Terminkalender. 

Über Pneuhaus Zaugg:

Die Garage Pneuhaus Zaugg GmbH in Murten kümmert sich um Beschaffung, Lagerung und Wechsel von Reifen und Felgen aller Marken zu besten Handelspreisen. Neben professionellem Reifenservice werden Reparaturen aller Automarken, Lieferwagen, Zweiräder und Anhänger durchgeführt: Von der umfassenden Fahrzeugwartung, über Lenkgeometrie,  Diagnose und Fahrzeuginspektionen bis hin zum Tuning.

Der Geschäftsinhaber von Pneuhaus Zaugg GmbH und Murtner, Jan Kauer hat den mittlerweile über 20jährigen Betrieb im Jahr 2012 übernommen, laufend weiterentwickelt und erfolgreich modernisiert. So beispielsweise mit einem professionellen Reifenhotel und einer ultramodernen Werkstatt mit Radwaschanlage. Seine Dienstleistungen sind kompetent, schnell und zu fairen Preisen.

Ein Wort von Skipperin

Handgelenk mal pi – so nid!

Kennt ihr auch so Talentierte, die sich ihr Traumbad selber gestalten und sogar selber bauen? Im Idealfall mit selbst gefundenen Steinen aus der Maggia? Passend zugeschnitten, effektvoll als Duschwand gemauert und sorgfältig zugefugt. Das Sideboard im Entrée aus einem alten Holzbalken einer Simmentaler Brücke selbst gezimmert, geschliffen und geölt haben? Die eingelegte Gartenbank selbst betoniert haben? Oder Traumleute, die im Nu ohne Pfusch die ganze Wohnung in den Trendfarben umstreichen, ohne Striemen und lebenslängliche Flecken zu hinterlassen? Aber effektvoll mit Schwamm und Kalkrelief aufgetragen, am liebsten noch mit Bordüren wie in Marrakesch und sauberen Abschlüssen? Passt ja zur Betonbank mit marokkanischen Kissen. Prachtsmenschen, die im DIY-Modus handwerken! Selber schweissen, schreinern, verkabeln, isolieren, hämmern und nageln.

Das sind echte Vorbilder, bei denen kein einziger Duschschlauch tropft, alle Birnen drinnen und draussen im selben Warmton brennen, Garten vor Ostern in Eigenregie auf Vordermann gebracht ist. Die verkabeln Fusswege und Nischen im Freien alleine mit Bodenlichtern, machen sie mit Fernbedienung über das Surround-System der Wohnung dimmbar. Bei denen ist die Schneeschaufel selbstverständlich versorgt und die Klingen des Rasenmähers vor Juli frisch geschliffen, beziehungsweise die Rasenroboter selbst getunt, programmiert, dass sie nicht abhauen. Der Grillrost ist vor der nächsten Cervelat gewechselt, die Teakmöbel geschliffen und geölt und das selbst gezimmerte Outdoor-Sofa frisch gekärchert – oder sagt man in der Fachsprache gehochdruckt?  

Skipperin kennt solche. Möchte auch so sein, aber das geht ihr alles viel zu laaaaangsam und viel zu genau. DIY geht auch im Handgelenk mal Pi. Pfusch ist das triste Ende davon. 

Das langweilige Abkleben vor dem Anstrich, wenn die Wand in der Vorstellung schon lange trendfarbig umgestrichen ist. Die ätzende Lauge an den neusten Jeans macht grad direkt den used look, schöner Nebeneffekt des falschen Equipments. Die Unterlackierung, das lange Trocknen, die exakten Masse, die falschen Handschuhe, die deine Fingernägel von der Beize wochenlang verfärben. Das Wechseln von Dingen, die mit einem Trick noch halbpatzig funktionieren. Birnen lassen sich wechseln, bis du nichts mehr siehst. Fenster putzen auch. Und naht das Finale, muss das kurz durch. Leiter holen ist Luxus. Und das Vertikutieren machen ja schon die Regenwürmer und Amseln – und der Nachbar. Sein SUV ist übrigens gross genug für die Ausleihe des Vertikutiergerätes in einem gesamten Quartier. Also lässt sich ein Vertikutierer auch bei Skipperin kurz nieder, bis die wilde Hirse vor dem Rasen blüht. Man gönnt ihr ja sonst nichts – auch kein Unkrautvertilger mehr.

Haus und Hof in Schuss zu halten, ist im DIY-Modus nicht jedermanns Sache. Drum gibt es Joggi und sein Team das ganze Jahr hindurch. Pünktlich zur Saisoneröffnung aller Heim- und Handwerker findet die Hausmesse vom 5. bis 6. April mit 20% Rabatt statt.

Dort fände auch eine Skipperin alles, was es braucht. Die echten Prachtsmenschen dort sagen dir sogar engelsgeduldig, wie es geht das Handwerk – aber selber machen, müsste sie es weiterhin ;-) Also her mit einem Profi!

via GIPHY

Ein Wort von Skipperin

Jeden Tag so chli Fasnacht

Die armen Basler müssen sich auf drei schönste Tage im Jahr konzentrieren. Mickrige drei Tage von 365. Die Bolzes und weitere Carnavalistos erhöhen den Einsatz vom schmutzigen Donnerstag weg auf sechs närrische Tage. Und Skipperin erfährt im zweitägigen Eigentest, am Morgen danach, wie närrisch-hässlich sich das anfühlt: Ein einziges Konfetti im Bett (bravo), zwei, drei mehr im Haar (bravo) und der Boden konfettitapeziert (na bravo!). Der Sekundenkleber bleibt grünlich angefärbt zwei Tage lang auf der rechten Stirne und die Fäden von der Leimpistole hängen wie Spinnweben am selbstgebastelten Hut, der eine Meringue darstellt. Der war fastnachts schöner als am Morgen danach.

Tomatenstaudenvlies, Maleranzüge, Crèpepapier, Puder - und schon bist du eine weisse Meringue. Nächstes Jahr wird optimiert mit Silikon- oder Isolierschaum auf der Haube! Lustig war es. Vor allem die Vorfreude beim Verkleiden, selbst gemacht natürlich, weder ab Stange gekauft oder gemietet. Einhörner waren letztes Jahr, viele andere Tiere dieses Jahr auf der Gass’. Und dabei nur einen einzigen, kleinen Spiderman getroffen.

Die Sujetwahl fällt meist spontan. Die Clique, die mitmacht, entscheidet auch spontan. So geht jeder durch seinen eigenen Kleider-Altkleider-Schuhschrank-Fundus. Findet Spängeli, Schminke und Schmuck bis zur Verwandlung in einen Paradiesvogel, in eine Schneckenfamilie mit Frischsalat, ins gackernde Huhn mit federlassendem Gockel.

Schade, ist das Schrille, Farbige für Fasnacht reserviert. Etwas Tagesdosis an Konfettis würde vielen Zeitgenossen gut tun. Einfach auf die Haube, den Bürotisch oder unter die Schuhsohlen streuen. Bringt dich zum Lächeln und andere im Fall auch. Und geht ganz billig weil selbst gemacht.

Nämlich so: Mit dem ultimativen, ganzjahrestauglichen Farbtupfer-Fasnachtstipp-Quiz:

Es ist eine DIY-Konfetti-Anleitung und die funktioniert eben ganz ohne Karneval. Genug Papier, mehrere Farben, den Blattlocher und alles süferli sammeln - bis im nächsten Jahr. Wer bringt wie viele Kilos davon durchs Jahr? Wir fragen wieder nach.

Ein Wort von Skipperin

Anna und die gemeine Kiefernwanze

Vor ein paar Tagen waren die Blätter des Tages voll vom Buchdrucker – ein gemeines Familienmitglied der Borkenkäfer in Freiburger Gehölzen. Auch im Holz, gut eingepackt schlummert im Fensterrahmen eines Mädchenzimmers die Kiefernwanze.  Die will jetzt raus.

Ein schöne Vorlage für ein Horrorbuch: Anna und die gemeine Kiefernwanze. Es handelt sich auch um ein lästiges Parasiten-Tierchen, das wegen der grossen Sommerhitze 2018 bestens überwintert und überhaupt hier in unseren Gefilden einnistet.

Die Kiefernwanze ist harmlos, wenn du sie einfach lässt. Nie zerquetschen, und wenn, nur sachte mit dem Absatz eines festen Schuhs, weil die beginnt im Todeskampf zu stinken. Ihr verwandter Bruder heisst übrigens Stinkwanze.

via GIPHY

Anna hört sie im Bett, wenn sie nachts vom Fensterrahmen ins innere Warme fallen. Tagsüber im Freien an der Fassade ist ihnen jetzt dank Dorit und Doris wohlig. Der Panzer ist fest, deshalb tönen die nach dem freien Fall. Sie hätten so dehnbare Beine, meint sie. Gruselig. Und die wollen doch alle zu ihr ins Bett, weil die Wärme suchen. Das tönt nach einem schlechten Traum, aber es stimmt nach eigenen Käferrecherchen: besonders südseitig finden sich so beige-braun gemusterte Käfer mit Dinozeichen auf dem festen Rücken, deren Panzer knackt, wenn du sie sachte, eben sachte, mit dem Absatz killst. Anna schiebt Terror, weil die Schale sei so wie eine Schildkröte, und Google sage, die kämen von importierten Weihnachtsbäumen, diese Kieferwanzen. Dabei, es gab gar keinen Weihnachtsbaum. Noch wäre der importiert gewesen.

Biologisches Kammerjagen gehe nicht, aber eine Wespenzucht anzulegen, das sei effektiv – Zum Glück gibt es die hier schon. Der schnellste Tipp sei, mit einem Blatt Papier die Käfer einzusammeln und aus dem Fenster zu werfen. Oder ins Gefrierfach zu legen. Keine Ahnung, wie schnell die Kieferwanzen sind, aber die Vorstellung von den dehnbaren Beinen lässt Höchstgeschwindigkeits-Züge vermuten.  Bis sie wieder im Mädchenzimmer landen.

PS: Wir bleiben in einem Härtetest dran, ob die marmorierte Baumwanze ekliger stinkt als die Kiefernwanze.  Beide gehören zur Gattung der verschleppten Insektenarten. Nach dem Buchsbaumzünsler und der Kirschessigfliege.

Ein Wort von Skipperin

Es grünt so grün, wenn...

Eben noch im gräulichen Grün auf dem (Sch)Lauch gestanden, weil der grüne Daumen bei Skipperin fehlt. Sie kann auch nicht mit Pflanzen sprechen, muss sie nicht, aber sie aufessen schon. Das gräuliche Grün des Lauchs erinnert übrigens an eine Trendfarbe im Interiorbereich: Salbeigrün.

Dann kam ein kurzer Winter mit seinen zig Arten an Lauchgratins und Salbeiaufgüssen gegen Halsschmerzen. Welch’ Glück, er war bis jetzt milde gestimmt und bleibt es hoffentlich, den jungen zarten Blättern zuliebe.

Die Saisonfarbe wechselt nämlich schon ins Zartgrün. Und falls Frau Holle im Sinn hätte, nochmal zurückzukommen, wehe auch, dann haben die im Seeland die weisse Decke schon ausgebreitet. Da kann sie rütteln und schütteln, wie sie will: die Felder sind schon weiss. Junges Gemüse braucht etwas Schonzeit, bis es schlüpft. Diese Vorboten zur Frühlingsernte sind in ein paar Wochen schon bereit zum Schnitt.

Wurzelspinat, wir warten sehnsüchtig auf dich - und bis dahin können alle da oben auf den Pisten Popeye den Buckel runterrutschen.

Ein Wort von Skipperin

Lasst euch einseifen! 

Skipperin hat wieder mal geduscht ;-) Und dabei blieb ihr Blick so affig-glatt an Namen dieser Wohlfühl-FitfürdenTag seidenfeinen Duschseifen hängen. Seit Adventskalender und Weihnachtsgeschenken türmen sich sehr viele verschiedene Marken mit entsprechenden Namen in und um ihr Boudoir – Wohlfühl-FitfürdenTag seidenfeine Badebomben und Lotions inklusive, so wie im Spa im Fünfsterne-Modus.

Also beginnen wir mit Namaste und dem Happy Morning vor dem frühmorgendlichen AufdenWeckergehstdumir-Ritual im dreifachen Schlummermodus. Also halt, aufstehen mit Namaste und Buddha Belly. Wer will schon einen Bauch wie Buddha? Duschen lässt sich dennoch bestens mit diesem Namen - he, und dick wirst du auch nicht dabei!

Glückliche Auszeit oder den Frischekick gibt es sogar in Blumenform, weil der Dispenser die Seifenblasen blütenweise appliziert. Sieht aus wie ordinärer Rasierschaum, aber eben in Blumenform. Es macht dich vor allem frisch beim Drücken auf den Verschluss. Der hat oben so einen Ring, ja aus gestanzten Blüten, der oben bockt, wenn nicht gleichmässig und mittig gedrückt. Fertig mit den Blüten, das Zeugs als ordinärer Klacks brubbelt wie Ticki im Rachen. Da wirst du davon grad hellwach.

Weiter geht’s in der Seifengalerie mit Namen wie Passion, D’oré, Full of Kindness, Relaxing oil, Yalda, Balancing Serum, Hydrating Foam und zum Schluss  gibt’s noch Glow, Gehwohl und Jeunesse des mains. Skipperin lässt sich lächelnd einseifen in diesem Universum an Namen - und staunt über die vielen Nüsse, die so ein Namensgeber haben muss, um überhaupt auf den Markt zu kommen: Von Mandeln bis Macadamia, von Argan bis Avocado, von Kokos bis Sesam.

Die Pointe? Skipperin nennt alles, was es zum Duschen braucht, Duschdas – eine familiär vererbte Unart aus der Werbesprache, wie sich Stocki, Tesa oder Aromat eingebürgert haben. Dabei gab es anno domini zu Hause auch die ordinäre Olivenseife am Matrosen-Seil, die fix in der Dusche hängt. Mit Badekappe ;-) in der Dusche! Hauptsache, Seife ist zum Einseifen da – auch mit Namen, die eine Konsumentin wie Skipperin gerne verführen mögen.

Ein Wort von Skipperin

Sparsuppe, aber gaaanz knapp zum Monatsende

Liebe SkipprUserFeinschmecker. Dieses Monatsende wird das Rezept für volle Bäuche bei leeren Kühlschränken und Kontoständen aber so was von knapp berechnet, weil die Rezeptsuche für die wässrige Soupe au Chalet vom Vormonat nicht beendet ist. Wahrscheinlich gibt es das wässrige Fondue à la Soupe au Chalet auch gar nicht, und ihr habt den Lohn schon auf dem Konto, aber man kann ja mal fragen. Skipperin macht sich also dann schon noch ännet dr Saane schlau. Dort lässt sich eventuell auch noch einen Suppenkaspar finden:



Also, man nehme:

1. Jedes noch so faltige Randenknöllchen, das seit Wochen im Kühlschrank schrumpft.
2. Jedes einzelne einsame Rüebli.
3. Rüste die Gemüseresten gut, bis sie noch kleiner sind.
4. Füge jedes Minirestchen aus dem Erbsli- und Spinatbeutel vom Gefrierer hinzu.
5. Kratze die leere fettfreie Bio-Bouillon aus dem Nahrin-Topf.
6. Findet noch dumme Resten an Kartoffeln, Reis oder Pasta, die keine ganze Portion mehr ergeben.
7. Und nimmt so chli harte Käseresten zum selber Reiben, bis die Fingerkuppen wund
et voilà:
Hier habt ihr die Minestrone. Die Sparsuppen-Minestrone zum Februarende 2019.
8. Wasser vergessen, das wäre noch eine wichtige Zutat.

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 4/4

Hier kommt Romeo

Für ihn wendet sich das Herzblatt, da ist sich Skipperin aber so was von sicher. Kieran weiss sehr viel über tiefe Herzgeschichten - das mit seinen jungen Lenzen, auch darüber was passt und eben nicht zusammen passt, um unter die Haube zu kommen. Selbsterfahrung und eine weise-selbstkritische Reflexion auf der Herzreise darüber zu erzählen, geht bis zu den Haarwurzeln - Hut ab! Kieran kennt den Herzschmerz genauso, wie die Richtung seiner Fühler, die er nach einem neuen Herzmenschen ausstreckt. Romeo findet seinen Romeo, das steht fest. Es darf also im letzten Kapitel der Herzgeschichte etwas süss-sauer sein, nicht gruselig wie an Halloween, mehr bitter-sweet, wie Campari und Liebe eben auch schmecken können. Happy Kieran! Wir sind mit ganzem Herzen bei dir, mit Haut und Haaren ;-)

Und ihr, wie habt ihr mit Valentina oder Valentin den hochgepriesenen und gerne als den hoch kommerziell-extraignorierten 14. Februar verbracht? So wie jeden Tag im Jahr ;-) täglich mit roten Rosen, Kerzenlicht und Komplimenten?

Skippr möchte es ja gerne wissen, auf welcher Etappe der vierteiligen Herzreise ihr mitreist und was euch besonders gefallen hat. Meldet euch, falls Lust dazu! Sonst lernt mal Taxifahren! Skipperin wüsste wie.

Auf Herzreise mit resQshock - Stromstoss für’s Leben

Jedes Taxi kann!
Wenn jeder Laie in den ersten drei lebensrettenden Etappen Notfallhilfe leisten kann, kann das dein Gegenüber auch. Auch wenn er keine Ausbildung hat. Zum Telefon greifen kann er, das Herz drücken auch.

Doch was, wenn Nachbarn weg, Kids in der Schule  oder der Laden zu: dann ist das dichte Netz an Taxis in der Schweiz eine Möglichkeit vor Ort, den Herzkreislauf mit einem Stromstoss zu retten. Das Ziel, so schnell wie möglich die Dichte an Defibrillatoren zu verdichten, an dem arbeitet resQshock unter anderen mit Partnern wie die Taxiunternehmen. Wer ist interessiert, sich darüber zu informieren? Es kostet wenig, Menschenleben zu retten, unterwegs ist ein Taxi sowieso. Platz braucht es auch kaum. Etwas Ausbildung tut gut. Auch das kann resQshock anbieten: alles aus einer Hand, wenn es um Notfallszenarien, -installationen und -hilfe bei Herzkreislaufstillstand geht. Referenzen haben wir gesammelt, zusammen mit dem Verband Taxi Suisse, damit ein Erfahrungsaustausch möglich wird. Also, Taxi Driver, die ihr mit Herzmenschen durch die Schweiz rollt, meldet euch am besten via Telefon  -  dann seid ihr im wahrsten Sinne des Wortes für sichere Menschenleben am Fahren. 

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

Teil 3 - Eveline & Alessandro

They hit the road – sie machten sich vor langer Zeit auf eine gemeinsame Herzreise auf, die durch dick und dünn, von Österreich ins Tessin nach Meyriez geführt hat. Unter ihnen bleibt vieles kurzweilig und bewährt, weil sie sich nie verloren haben. Alessandro musste zwar zu Beginn auf Eveline warten, bis es bei ihr gefunkt hat – sprich, Zeit für ihn hatte;-) Wie schön, hat der Glückspilz gewonnen und sie ihre Prinzenrolle gefunden. Das Feuer ist nicht erloschen, weil Beide nie vergessen haben, aufeinander zu fliegen. Dies als eingespielte Crew mit flügge gewordenen Kindern. Ein paar Tipps dazu bekommt ihr im dritten Teil ans Herz gelegt – der damalige  Ehevorbereitungskurs, wie es die alte Heimat Österreich gesetzlich vorgab, haben Eveline und Alessandro in ihre eigenen Worte gefassst.


www.resqshock.ch

 

Teil 2 - Indra & Pesche mit Klein’ Ena

Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche
Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!

 

Teil 1 mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 3/4

Was lange währt, bleibt gut: Eveline & Alessandro

They hit the road – sie machten sich vor langer Zeit auf eine gemeinsame Herzreise auf, die durch dick und dünn, von Österreich ins Tessin nach Meyriez geführt hat. Unter ihnen bleibt vieles kurzweilig und bewährt, weil sie sich nie verloren haben. Alessandro musste zwar zu Beginn auf Eveline warten, bis es bei ihr gefunkt hat – sprich, Zeit für ihn hatte;-) Wie schön, hat der Glückspilz gewonnen und sie ihre Prinzenrolle gefunden. Das Feuer ist nicht erloschen, weil Beide nie vergessen haben, aufeinander zu fliegen. Dies als eingespielte Crew mit flügge gewordenen Kindern. Ein paar Tipps dazu bekommt ihr im dritten Teil ans Herz gelegt – der damalige  Ehevorbereitungskurs, wie es die alte Heimat Österreich gesetzlich vorgab, haben Eveline und Alessandro in ihre eigenen Worte gefassst.

Die abschliessende Fahrt der vierteiligen Herzreise führt zu Romeo. Er weiss haargenau, was er von Herzen geben will und in einer Beziehung erwartet, findet der junge Coiffeur seinen nächsten Valentin. Bei Drehschluss war er noch nicht unter der Haube. Seine eigene Herzreise beschreibt im vierten Teil Kieran aus Murten.

Diese Herzgeschichten entstehen mit der Firma resQshock – Stromstoss für’s Leben

Ein Herzstillstand gehört zur häufigsten Todesursache. Jede Stunde pro Tag stirbt in der Schweiz ein Mensch an plötzlichem Herzstillstand. Dass im Tessin fast in 6 von 10 Fällen Leben gerettet werden können, lässt hoffen.

Für resQshock ist es ein erklärtes Ziel, dass die Deutschschweiz auch in Bewegung kommt. Hier liegt die Rettungsquote nämlich nur bei 5%. Dabei könnte es funktionieren, wenn die fünfgliedrige Rettungskette zusammenspielt: Neben Hilferuf bei den Rettungskräften, sofortiger Ersthilfe mit Herzmassage und einem dichten Netz an Defibrillatoren, die mit ihrem rettenden Stromstoss, den Herzschlag normalisieren können, wäre dem Notleidenden oft viel geholfen, bis die Rettungskräfte vor Ort eintreffen. Um diese sinnstiftende Mission umzusetzen, ist resQshock mit Aufklärung, Ausbildung und Beratung in Wahl & Einrichtung von Defibrillatoren ein geschätzter Partner. Immer mehr wird sich die Öffentlichkeit der Wichtigkeit erster Herzhilfe bewusst. Aber kleinere oder grössere Unternehmen, Freizeitveranstalter, Sportclubs und Private, die als First Responder agieren möchten, kennen die Überlebenschance, wenn ein Herz plötzlich still steht. Dass niemand mehr am Herzstillstand sterben muss, das bewegt resQshock!

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

Weitere Informationen
www.resqshock.ch

 

Teil 2 - Indra & Pesche mit Klein’ Ena

Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche
Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!

 

Teil 1 mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 2/4

Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche

Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!

Demnächst spielen wir die dritte Route auf dem Weg nach Liebistorf ab: Der Zwischenstopp auf der Herzreise findet bei flügge gewordenen Eltern statt, die sich rechtzeitig überlegt haben, was zu Zweit Spass macht, welche Herzangelegenheiten verbinden, und was ausser der Brutpflege zusammenhält, wenn der Nachwuchs ausgeflogen ist.

Diese Herzgeschichten entstehen mit der Firma resQshock – Stromstoss für’s Leben

Herzflimmern? Gerät dein Herz aus dem Takt, braucht es blitzartig einen resQshock. Der lebensrettende Stromstoss unterbricht das Flimmern, ermöglicht dem Herz das rhythmische Schlagen, rettet dein Leben und deine Lieben.

Wusstet ihr, dass diese Art von Herzkreislauferkrankung laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei weitem die häufigste Ursache für den vorzeitigen Tod ist? Obwohl dieser Notfall nur 1 bis 2% aller Einsätze eines Rettungsdienstes ausmacht, sind in Europa täglich etwa 2'000 Personen von einem Herzkreislaufstillstand betroffen - davon betrifft es 24 Schweizer, täglich pro Stunde ein gestorbenes Herz.

Die Firma resQshock betreut schweizweit viele weitere Partner und dankbare Kunden, die der Mission für eine Welt folgen, in der niemand mehr am plötzlichen Herztod sterben muss.

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

resQshock – Der lebensrettende Stromstoss deines Herzes

Weitere Informationen
www.resqshock.ch

 

Teil 1 mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

 

 

Ein Wort von Skipperin - Herzreise 1/4

Auf Herzreise mit Marie-Louise und Alois

skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:

Fortsetzung folgt: An der nächsten Haltestelle auf unserer Herzreise nehmen wir ein junges Paar zu Dritt, beinahe zu Viert, mit auf Herzreise – und glauben tatsächlich an die Liebe auf den ersten Blick, und dass Amors Pfeil tatsächlich mitten ins Herz treffen kann.

Diese Herzgeschichten entstehen mit der Firma resQshock – Stromstoss für’s Leben

Herzflimmern? Gerät dein Herz aus dem Takt, braucht es blitzartig einen resQshock. Der lebensrettende Stromstoss unterbricht das Flimmern, ermöglicht dem Herz das rhythmische Schlagen, rettet dein Leben und deine Lieben.

Wusstet ihr, dass diese Art von Herzkreislauferkrankung laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei weitem die häufigste Ursache für den vorzeitigen Tod ist? Obwohl dieser Notfall nur 1 bis 2% aller Einsätze eines Rettungsdienstes ausmacht, sind in Europa täglich etwa 2'000 Personen von einem Herzkreislaufstillstand betroffen - davon betrifft es 24 Schweizer, täglich pro Stunde ein gestorbenes Herz.

Die Firma resQshock betreut schweizweit viele weitere Partner und dankbare Kunden, die der Mission für eine Welt folgen, in der niemand mehr am plötzlichen Herztod sterben muss.

Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.

resQshock – Der lebensrettende Stromstoss deines Herzes

Weitere Informationen
www.resqshock.ch

 

Ein Wort von Skipperin

Sparsuppe im Januarloch

Kaum ist der blue monday vorbei, Schneeweekends mit Schümli verdaut, die Flut an Rechnungen überstanden, kündigt sich die 1. Ebbe des Jahres an: Es ist pünktlich zum Monatsende des grossen Januarlochs der skippr-Sparsuppen-Tag.

Wusstet ihr, dass der dritte Montag im Januar blue monday heisst? Es sei DER Montag, der hässlichste des Jahres, die vielen Feiertage in Ferne, die eben erst gefassten Vorsätze weit weg, das Leere nah, weil nichts am Horizont angekündigt sei, ausser: nichts als Kälte, Arbeit, alkoholfreier Ramadan und kein neuer Grund zum Feiern in Sicht. Skipperin würde dem vehement widersprechen, man soll die Feste feiern wie sie fallen – sogar mit Sparsuppe zum Monatsende.

Dieses Mal stammt das Rezept von einer Exilbaslerin, die ihre Heimat schon Jahrzehnte lang hier in Deutschfreiburg hat, den Basler Stab an einer filigranen Kette aber immer noch am Hals trägt. Wir verzeihen ihr ;-), denn wir lieben die Basler und ihren Zolli, ihre Leckerlis und ihre Mehlsuppe, auch ohne Fasnacht. Es braucht übrigens nur Mehl, Butter, Bouillon und etwas Käse – billiger geht nicht, was den Bebbis teuer ist!


Das Bild ist ein Fake der Mehlsuppe, aber bei der Deutschfreiburger-Baslerin entstanden.

Ein gepflegtes Rezept unter allen Chefkochs, Bossis und Foobys gibt es hier.

Wer als Sensler oder Seeländer den schönen Basler-Dialekt aushält, darf die Mehlsuppe in Video & Audio lernen, auch ohne Kalbsfuss, der da hier noch mitguslet: YouTube

Sparsuppenkaspar-Interaktion:
Für alle waschechten und eingewanderten Deutschfreiburger: Helft mit in der skippr-Sparsuppen-Rezeptsammlung 2019! Meldet euch bei skippr mit euren Rezepten für die weiteren 11 Monate des Jahres! Ein Beispiel wäre doch die heimische Soupe au chalet, die tönt auch nach sparsam, weil sie nach ausgedünntem Fondue aussieht – aber lehrt Skipperin und uns was Besseres! Hier die ultimative Rezept-Linie für eure Sparsuppen 079 950 15 71

Ein Wort von Skipperin

Skipperin vor Marie Kondo – der Trendsetterin in Ordnung

Ihr mögt euch vielleicht erinnern an den Skipperin-Beitrag „Von Vielem zu viel“, der unseren Überfluss an Sachen und die Overdose an Gedanken thematisiert hat. Und wie es zum ordentlichen Aufräumen und Entmisten mit der Kondo-Methode kommt. Das ist ein halbes Jahr her mit dem Versprechen, das Zuwenig käme schon noch.

Dieser Blog aus dem trendigen Deutschfreiburg ist so erfolgreich, dass es Marie Kondo bis zu einer eigenen Netflix-Serie gebracht hat ;-) Nicht schlecht denkt Skipperin, die von ihrer Ma zum Aufräumen à la Kondo animiert wurde.  Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wenn sich eher Sammler und Jäger zum Charakter gesellen und japanische Wurzeln sehr weit weg sind. Aber beruhigend zu wissen, dass wir Schweizer eh’ Weltmeister im Entsorgen sind, zum Glück!  

Derzeit heisst es also: Nach mir die Kondo und mit ihr findest du auch das Zuwenig.

Laut der aktuellen Presse sind die Schweizer derzeit so am Entsorgen, dass Brockenhäuser und Dechettieren überhäuft werden mit Dingen, die mehr als ein halbes Jahr nicht beachtet, gebraucht oder getragen wurden. Säcke voller Kleider, volle Sperrgut-Abfuhren und Papier à gogo. In gängigen Trend-Newslettern aber auch von Annabelle bekommt Marie Kondo lobende Beiträge für ihre wirklich einfache Art und simple Anweisung, zu entmisten und sich von Material zu befreien. Ein Ritual, das auch Seele und Geist reinigt, und das übrigens alles sechs Monate wiederholt werden sollte. Kleider, die zu gross sind, immer zu klein bleiben würden oder nicht mehr gefallen, können übrigens verkauft oder verschenkt werden. Das macht als Geschenk an die Freundin oder als Sackgeld aus dem Second Hand doppelte Freude.

Bis zur Wiederholung des Rituals kann sich Skipperin mehr oder weniger an die Kondo-Regel halten. Würde sie nicht jede noch so kleinste Karte von Weihnachten bis Ostern sparen, jedes Jöh-Föteli oder spannenden Zeitungsartikel für später aufbewahren, und die Socken statt wurstig einzurollen, flach gefaltet und als Fächerstapel in die Schubladen verstauen. Das dreiteilige Zusammenlegen von Shirts und Tüchern funktioniert bei mahnendem Reminder an das Ritual dann wieder von selbst.

Um genug Sauerstoff in den nächsten Tauchgang des Ausmistens zu kriegen, wäre wohl die Netflix-Serie hilfreich. Hier der tränenreiche Trailer dazu, weil Entsorgen ja auch Sorgen des Abschieds bedeutet:

Ein Wort von Skipperin

Über das Autobahnvignetten-Brösmeli-Chräble

Kaum warten Tannenbäume reihenweise am Strassenrand auf die nächste Grünabfuhr, und kaum sind mitten in Entschlackungskur die Dreikönigskuchen verschlungen, mahnen Fasnachtschüechli und Vignetten auf das, was noch kommen mag. Kurz nach Neujahr und seinen Silvesterkonfetti steht die nächste Krümmelphase an – sie landet auf Tisch und Armaturenbrett. Manchmal bis in die Lamellen der Lüftung. Vignettenresten vom Januar lüftet es dir dann im Sommer frisch gekühlt um die Ohren!

Fasnachtschüechli kriegen eh’das ultimative Im-Auto-Fressverbot. Doch kennt’ ihr das Brösmele und den alljährlichen Härtetest, die Vignette an der Windschutzscheibe ohne Sauerei abzuschaben? So ratsch und fix in einem Stück am liebsten – wie der Wachsstreifen am Schienbein – schnell und schmerzlos? Skipperin rät, Krümmel-Orgien um Fasnachtschüechli und Vignette nur mit Staubsauger zu veranstalten. Oder dem Fachmann zu vertrauen, wie vor einem Jahr während dem Autoservice.

Weitere Chräbli-Challenges sind: Den Vignetten-Wechsel mit ganz frisch lackierten Nägeln vorzunehmen, um die Qualität des Lacks zu testen. Und als Ober-Herausforderung erst am letzten gesetzlichen Wechseltag in der Morgenkälte, so kurz vor der Fahrt zur Arbeit mit Schlüssel und Schaber bewaffnet. Wenn gelackt und gehetzt, lösen sich Vignetten absichtlich nicht.

Den Schaber beim Ochsen gekauft, jedes Jahr wieder einen neuen, weil den alten an Keramik und Fenster abgestumpft. Die Vignette gab es zum Weihnachtsschampus verbilligt, die liegt also schon eine Weile in der Mittelkonsole rum. Dass nun noch ein Verlängerungskabel für den Föhn ins Cockpit soll, macht das Ganze komplizierter. Der Staubsauger ist ja schon da. Der ultraneue Vignetten-Schaber muss also reichen für die Chräblerei am Auto, Abziehbiudli Jahrgang 2018. Nagellackentferner hilft dann zum Schluss gegen die zerfetzten Resten des Vignetten-Klebestoffs – praktisch auch, weil damit die Nägel auch gleich verblassen. Zum Glück bleiben noch ein paar Tage bis zum ultimativen Angriff auf die Schweizer Autobahn-Panini:
31. Januar 2019!

PS: Wer hat die Vignette gemacht? Den klebrig-klettigen Rücken der Vignette? Dem sollte Skipperin eine kleben! Alle Jahre wieder.

Tipp: Der Blick schaut hinter die Scheibe und in die Konsequenzen www.blick.ch

Ein Wort von Skipperin

Weihnachtsshopping à la minute und als Erlebnis – 3/3

Die Tüten werden zahlreicher, fehlen noch die Geschenke für Ma’ und Pa’, den grossen Bruder und ja, vielleicht findet unser Youngstar-Shopper etwas für sich selber. Man gönnt sich ja sonst nichts;-)

Gut beraten ist, der sich beim Einkaufen im Fach-Laden nicht einfach die Inspiration holt, aber auch hier kauft – es gäbe „schins“ so Schlaumeier, die nach der Fach-Beratung ins Online-Netz gehen und sich dann ärgernd in Lieferschwierigkeiten oder Retouren verstricken. Zum Glück geht das Fünf vor Weihnachten nicht mehr und während dem Jahr hoffentlich auch seltener, weil sensibilisiert.  

Lässt sich doch lieber von Adventslichtern einer romantischen Innenstadt verzaubern– die Läden leuchten mit wundervollen Schaufenstern bis kurz vor der Bescherung um die Wette und laden ein, ins Warme zu treten. So geht das. Gegen den Strom beim Anti-Surfen.

Was ist nun drin in den Geschenken? Eine chice Wollmütze oder sogar ein Buch, ja eines aus Papier? Ein schöner Staubfänger oder ein edler Tropfen? Die Entscheidung in dieser Prachtsauswahl kann im Stedtli Murten bis am Montag 24.12.18 um 16.00 Uhr gefällt werden.

Bis dahin könnt ihr auch mitlaufen, oder gleich selber auf die Shopping-Tour! Es geht im dritten Teil um warme Hände, ergreifende Geschichten, eine süsse Pause, spanischen Cava – und um das Holtmichhierniemehrraus und das Warumnichtgleichhierbleiben – 365 Tage pro Jahr? Schöne Bescherung ;- !

Ein Wort von Skipperin

Fechtkurs in der Backstube

Kein grüner Daumen, null Zuckerbäckerin in sich, keine Süsse, doch jede Menge Respekt für das grosse Handwerk eines Bäckers: Skipperin durfte einen Blick in die Backstube bei Johann werfen.
En garde, ein Bravo noch treffender, was da abgeht! Da verblasst jedes Mailänderli neben dem frisch gebackenen Panettone, fatto in casa! Der nimmt sich als fauler Teig viel Zeit, ruht scheinbar stundenlang in der Schüssel. Und er wird nach dem Backen aufgespiesst, am Regal kopfvoran ausgekühlt, als gäbe es nichts besseres zu tun, als das Chaubli an der Teppichstange zu machen. Und er wehrt sich nicht mal, fauler Panettone er ist.
Hier das Training aus dem Fechtkurs mit den Panettoni (eine Weihnachtsspezialität wie Kollege Mailänderli aus Mailand):

Ihr dürft gerne nach Rezepten pinterestlen und youtublen, um zum wahren Panettone zu kommen. Skipperin kauft das ein, was sie selber nicht kann, so wie heisse Brötchen backen. Aber gerne Panettone, im knalligen Folienpapier mit Schlaufe. Das Innere am liebsten schlicht gehalten, ohne solche Supplements dazu.
Si si, si chiama Panettone ;-)

Fortbildung: Das Lexikon zum Weizensauerteig-Kuchen, namens Panettone:

https://de.wikipedia.org/wiki/Panettone

 

Ein Wort von Skipperin

Weihnachtsgeschenke à la minute und als Erlebnis – 2/3

Shopping King hat à la minute schon zwei Geschenke auf seinem Weihnachtsbummel gefunden. Nun klopft er seine Kommissionenliste weiter ab. Was er wohl für Nonna, die beiden Nonno’s und für den jüngeren Bruder ausliest?

Wem Ideen und Inspiration fehlen, doch Freude am Schenken aufbringt, gehe entschleunigt und analog einkaufen – selbst, wenn die Zeit bis zur Bescherung knapp, die Auswahl ist üppig. Ja, das ist ein Plädoyer auf die Fach-Läden, die es in Echt gibt, in echten, belebten Innenstädten! Hier gibt es Rat, liebevoll verpackte Geschenke, Praktisches und Verspieltes.

Das kann ein fetter Buddha oder eine ebenso fette Salami sein, ein schlankes Etui oder – sogar die fette Spiegelbrille dazu. Was auch immer in der Tüte landet, unser junger Serienstar David macht es vor, wie effektiv und erlebnisreich das Weihnachtslädele in einem belebten Stedtli Murten sein kann - das gilt im Fall für jede Generation und erst noch bis am Montag 24.12.18 um 16.00 Uhr. 

Schlendert mit im 2. Teil des Films! Es geht um steinalte 150'000 Millionen, jungen Panettone, gut gelagerten Grappa und ein schnittiges Nasenvelo für einen der Blues Brothers.  

Ein Wort von Skipperin

Weihnachtsgeschenke à la minute und als Erlebnis - 1/3

Es geht tatsächlich anders: Für die kleinen Fach-Läden in der Innenstadt, so kurz vor Weihnachten für den analogen Einkauf. Wie im beschaulichen Murten gezeigt, geht der junge Held einkaufen. Er ist zwar sehr spät vor Weihnachten, aber mit vielen guten Gedanken für seine Liebsten gekommen.

Die Post für so Online-Ideen liefert eben rechtzeitig auch nicht mehr aus, aber die Läden und Lädeli , ihre Besitzer und ihr Personal sind bis am 24.12. (und übrigens auch sonst das Jahr hindurch) für die Shopper da. Und das in einer vielfältigen Auswahl! Degustieren hier, schlendern da, sich fachberaten lassen dort, und auf einmal wird das last minute Weihnachtseinkaufen zu einer hocheffizienten Sache und dennoch zum emotionalen Erlebnis. Komplett entschleunigt, weil alle lieb zu einander sind und die Innenstadt friedlich belebt. 

Wer nicht mehr weiss, wie es geht, darf das wirklich bis kurz vor dem Familienfest tun: Da gibt es so viele schöne Verpackungen und kreative Vorfreude zum Schenken, dass du nächstes Mal vielleicht daran denkst, in den Laden zu treten.

Film ab für Inspiration Nr. 1 – es geht um die Frühkonditionierung für gesunden Broccoli und seidenfeine Dessous.

Ein Wort von Skipperin.

Von Vielem zu viel?

Zu viel Arbeit im Garten, zu viele Kippen im Kies, zu viele wasserbefleckte Gläser. Zuviel Sonne, zu viel Stress, zu viele unbequemen Schuhe? Zuviel Haushalt, zu viel Sport, zu viele Feste.

Ein Zuviel an täglichen Kaffeetassen, an Krimskrams auf dem Sideboard und an Kleidern an der Stange, die für die kältere Saison hervorgeholt werden. Zu viele ungelesene Bücher, zu viele Buchstaben im Kopf und Brandlöcher im Teppich.  

Skipperin hat sich heute unterhalten über eine Beobachtung in Gesellschaft: Zu viele Falten, weil zu viele Diäten, zu viel Knie unter dem Rocksaum (weiblich, älter) – Demgegenüber stehen: zu viel Bauch unter dem strammen atmungsaktiven Freizeitshirt, zu viel après-sportliches Bier und zu viele hochtrumpfende Worte in einer geselligen Rentnerrunde(männlich, älter).

Animiert aus dem Gespräch an die Tasten gegangen, auf der Suche nach dem Zuviel. Zu viele Socken mit Löchern, zu viele Schulaufgaben, zu viele hässige Eltern auf der Sonntagspromenade, an den Schultern der ebenfalls hässig gewordenen Kinder zerrend. Zu viel Luft im Schlauch, zu viel im Einkaufswagen, zu viel Plastik entsorgt und leere Bierdosen gesammelt. Zu viele schlechte Nachrichten gehört, zu viel geredet oder geschwiegen und zu viel nachgedacht. Zu viele Resten im Kühlschrank, zu viele geöffnete Gläser vom gleichen, zu viele Legos am Boden und Kilometer auf dem Asphalt.

Wann und was ist denn euch was zu viel – was missfällt euch im Überdruss am Überfluss?

PS: Eine erste schlüssige Antwort hat Marie Konda parat. Sie weiss, wann die Zeit reif ist,  das Zuviel zu entsorgen und platzsparend zu verstauen? Ihre Bestseller-Bücher und Filme gibt es auch auf Deutsch und auf Youtube. Hochempfohlen: Ihre platzsparende Kleiderfalterei – für Regensonntage ist das Zusammenlegen schon fast so erholsam wie Yoga (ausser man hat zu viele Rühreier für zu viele Gäste am Sonntagsbrunch).  

Die ordentliche Superwoman Marie Konda hat nie zu viel des Vielen, denkt Skipperin bewundernd, die räumt vorher auf und gehört nicht zur Spezies der „Jäger und Sammler“ – okay, als Japanerin bist du zur Ordentlichkeit gezwungen, dort ist wenig Platz vorhanden.

www.konmari.com

Skipperin zieht weiter - dem Zuwenig entlang. Fortsetzung folgt.

Ein Wort von Skipperin

Ein allerheiliges Wort von Skipperin – mit Umfrage

Wenn die Kids am Vorabend gruselig verkleidet für Süsses um die Deutschfreiburger Häuser ziehen, wird Allerheiligen auch in Mexiko gefeiert, als Dia de Muertos. Das dauert vom 31.Oktober bis am 2. November, dem Allerseelen. Diese Feiertage sind grosses, kulturelles Erbe im katholischen Mexiko und sind wie der keltische Brauch von Halloween ebenso Festlichkeiten zu Ehren der Verstorbenen.  

>

Heute am 1.11.18 wird Allerheiligen gefeiert, in stiller Würde und eingekehrter Andacht. Ein kultureller Vergleich, wie hier und dort an die Verstorbenen gedacht wird, ist dennoch gar nicht so verschroben, wie Skipperin angenommen hätte. Auch wir gehen ans Grab der Verstorbenen, nehmen Schmuck und Gedanken mit und erinnern uns an einen gewesenen Menschen. Die Mexikaner machen es genauso, nur farbenfroher, lauter, mit beleuchteten, tanzenden Skeletten – einige davon als Zuckerschädel für das Friedhofpicknick. Das Thema gründet wie hier im Tod. Sinn des Dia de Muertos ist, Liebe und Respekt gegenüber den Verstorbenen auszudrücken, mit vielen Gaben, Farben und Festen, um das Leben und den Tod zu feiern.

Das mag uns hier makaber erscheinen. Die Idee, die Verstorbenen einmal im Jahr auferstehen zu lassen, ihnen Licht zu bringen, mit ihnen Party zu machen und sie zu uns in die Lebensmitte zurück zu holen, empfindet Skipperin berührend und tröstlich. Wir gehen auch ans Grab, bringen Kerzenlicht mit und erinnern uns an einen Verstorbenen. Meist bleiben wir in stillen Gedanken in uns gekehrt dabei. Passt ja in den Novemberblues und zu unserer Kultur der Abgrenzung, Dinge alleine zu ertragen. Doch die nächsten Stunden kommen auch viele Deutschfreiburger Familien und Freunde zusammen ans Grab ihrer gestorbenen Lieben und feiern eben genau in Gemeinschaft Allerheiligen.

Ein familienfreundlicher Filmtipp zum Allerheiligen: Der Film Coco handelt vom Tod. Er erklärt lebendiger als das Leben den Dia de Muertos - und gibt einen tröstlich berührenden Zugang zu Fragen von Kultur, Familie, Leben und Tod.


Umfrage:
Wie begeht ihr das Fest zum Allerheiligen?
Habt ihr eure eigenen Traditionen?
Dann erzählt sie uns mit einer Sprachnachricht auf Whatsapp unter der Nummer 079 950 15 71 oder mit ein paar Zeilen per Mail auf info@skippr.ch

 

Ein Wort von Skipperin

Anzügliches aus der Werkzeugkiste

Skipperin wird hier etwas anzüglich und bittet jetzt schon um Entschuldigung. Aber was bitte sollen ein Engländer, ein Dietrich oder ein Franzose in ihrer Werkzeugkiste? Und warum gehört ein Nippelspanner, ein Ausreiber oder ein Rohrexpander dazu? Sie denkt grad, der Stechbeutel trifft direkt in ihre Hirnzellen und fragt euch, was ein Spanner, ein Zappel oder eine Konterpunze bei ihr karisieren wollen – Mutternsprengen oder direkt einen Knipp an den Kinnhacken?

Einen Streichelzoo aus Bär, Hahnenschlüssel, Kuh- oder Geissfuss besitzt Skipperin auch nicht – sie kennt zwar den Fuchsschwanz von Nahe, fürchtet sich aber vor vielen Hunden, alle auf den Namen Tasso horchend, also ein Bitte zum Zweiten.

Romantischer könnte es dennoch werden, wenn ihr jemand einen ganzen Planeten oder einen Sammethaken schenkt (gerne den Mars, Skipperin’s Sternzeichen gleich und die Hacken am liebsten 8 cm hoch, in Plateauversion).Winterbikini-Figur in Spe: Wer unter euch hat denn eine Fettpresse oder eine Bauchzange nötig, ausser er will mit dem Universalabzieher etwas abnehmen?

Skipperin ruft zum harten, aber fairen Gefecht auf mit Skelettpistole, Haue oder Knarre und lässt das Justorium oder den Fäustel walten:

skippr startet an dieser Stelle in Bälde ein sehr ernstes Fach-Quiz über das ABC von Werkzeug, dessen Auflösung in Abständen mit sehr viel Lerneffekt folgt. Doch das geht nur mit Liliane. Sie ist sehr schlau mit den Ausdrücken und den Gegenständen, die sich dahinter verbergen und ihren wertvollen Dienst leisten. 

Teilnahmebedingungen

Mitmachen dürfen im Fall keine Fachleute vom jeweilig hochgeschätzten Handwerk, wir vertrösten euch mit einem nigelnagelneuen Bürogummi. Echt gerne geschehen, und bitte mit  Berufs- und Adressangabe, damit wir wissen, wohin Skipperin den Bürogummi hinschicken darf.

Alle anderen, die nie im Leben ein Werkzeug brauchen, ab in die Kiste ;-) in die Quiz-Kiste! Schon bald geht es los.

Ein Wort von Skipperin

Tag der "Wasserglassa" - der multifunktionale Eiswürfel

 

Mögt ihr den Schokoladenspitz einer Rakete auch als erste gierige Handlung abzubeissen? Skipperin meist noch mit Papier am Stiel, weil so dressiert worden. Die Rakete ist für Skipperin DAS typische helvetische Wassereis, die wie die dümmlich-praktischen Adiletten zum Sommer in der Schweiz gehört (Sorry, heute sind Ipanema-Havaianas eher die Frage nach dem guten Stil). Die Originalrakete gibt es übrigens nicht an der Migrolino-Tankstelle, die haben ihre orange M-Eigenmarke. Auch fein. In der Käsi früher oder aktuell bei boomenden, sophisticated Eis-Manufakturen gibt es Wassereis, mit Vanille-Eiscrème gefüllt. Auch fein.

Heute am Tag des Wassereises jedoch geht es um den multifunktionalen, puren oder zuckerhaltigen Einsatz eines Eiswassers (was ja auch einem Wassereis entspricht): Der profane Eiswürfel in Haus, am Herd und im Hals. 
 
Skipperin's best ice cube' list lautet:

Eiswürfel gefüllt mit Beeren zum Himbeer-Sirup, im Hugo oder Gin Tonic
Eiswürfel gefüllt mit Gummibärchen zum Süggelen, als Notmassnahme bei fehlendem Kindernachtisch
Eiswürfel gefüllt mit Ingwerstückchen gegen Halsweh oder Katernachbrand
Eiswürfel gefüllt mit Prosecco für den Campari-Bicicletta
Eiswürfel gefüllt mit Fruchtzwergen für das Kinder-Frühstück
Eiswürfel gefüllt mit Limetten oder Zitronen für die Granità zum Frühstück alla siciliana

Eiswürfel pur auf geschwollene Augenlider, weil zuviel gepartytigert oder geweint
Eiswürfel pur mit Gurken-Yoghurt-Maske vermischt für verbrannte Schultern
Eiswürfel pur in die Kühlbox fürs Picknick, Kinder-Limonadengeburtstag im Freien
Eiswürfel pur oder mit schwarzen Pfefferkörnern gefroren in das Küchentuch und auf die Küchenablage geschlagen als Crashed Ice im Tomatensaft

Eiswürfel pur als Sofort-Massnahme bei Grillrost-Verbrennung im Ofen
Eiswürfel pur im Tuch gegen Knie-Zahn-und Kopfschmerzen - unbedingt pur verwenden, weil Gummibärchen hassen Wehweh's und laufen trostlos über die Verletzung aus und davon.)
Eiswürfel egal, ob pur oder gefüllt, direkt aus dem Gefrierer als Nothilfe ohne Tuch gegen Wespen, Quetschungen und Prellungen - die auslaufenden Gummibärchen trösten bei dieser Massnahme die Seele auch aufgefroren ;-) 
 
Wer gar keinen Eiswürfel-Würfel-Behälter oder eine Eismaschine besitzt: Praktisch ist, den Gefrierer mit Urschweizer-Raketen voll zu stopfen - Erbsen- und Spinatbeutel gehen zwar auch. Aber zum heutigen 
weltweiten Wassereistag gilt: bastelt eure eigene Haus-Rakete und füllt den Gonschelatör mit Eiswürfeln!
 
Habt ihr weitere Ideen?
 
PS: Und die an der nicht im Migrolino Tankstelle gekaufte Originalrakete geht in jedes Getränk, an jede Stirn und in jeden Rachen.

Ein Wort von Skipperin

Bügeln mit Sissi 

Bei Sissi entsteht der Eindruck, als käme Franzl gleich um die Ecke und küsse sie an der Hand. Oder würde ihr hinterher reisen in ihre geliebten Berge, wo er doch so viele Probleme mit den Ungaren hat.

Dabei, Franzl liess seine Gewänder ganz bestimmt nicht bei Sissi bügeln, aber von Zofen oder Wäscherinnen am Hof. Aber 2018 tut es Sissi. Nicht für Franzl alleine, aber für Fritz und Fred - und die gesamte weibliche Deutschfreiburger Gemeinschaft.

Skipperin thematisiert in ihrem heutigen Wort das Bügeln. Das Glätten. Eine inspirierende und beruhigende Tätigkeit, die yogamässig und insichgekehrt genau jetzt im Hochsommer deftig zum Schwitzen bringt. Ausser frau tut es 6.00 Uhr morgens und tief im kühlen Keller.

Für Sissi ist Glätten auch Bügeln, auf Deutsch gesagt. Auch heiss, und immer faltenfrei. Mit modernsten Maschinen, die eine profane Laura bei Skipperin zu Hause vor Neid erblassen lässt. Ja, Laura, die muss sich sputen, um da im Privathaushalt mithalten zu können. Oder Skipperin bügelt nie mehr und bringt die Wäsche nur noch und direkt zu Sissi. Denn hier wird ja auch gewaschen, was zu Hause zu heikel scheint. Und wie gesagt, immer faltenfrei - so ganz im Trend ewiger Frische und Jugend! Zu überlegen, ob es eine Bügelmaschine nicht auch für die Haut um die Kniescheiben gäbe. 

Bleiben wir beim Glätten. Frische Bettwäsche gibt gebügelt einen Fünfsternehotel-Hauch zu Hause. So mit Nachtwäsche drüber drapiert, mit Taille wie ein Barbiepüppchen. Die Bettwäsche schafft Laura noch. Durch vier Lagen mit Hochdruck-Dampf. Aber ein Besuch bei Sissi ist eben fröhlich, witz- und komplimentgeladen, immer voll mit lachendem Leben, wie es die stumme, dampfende Laura trotz gutem Entkalken und Zureden partout nicht will. Laura kann übrigens auch keine Austriazismen.

Sissi schon, astrein, gespickt mit waschechten, jahrelang gelernten Senslerausdrücken. Laura hat noch nie ein Wort über das tolle Stück verloren, über das sie glättend fahren darf. Sissi hingegen hat immer ein bewunderndes Wort offen für Outfits, die nur bei ihr gewaschen und gebügelt werden dürfen. Und sogar für deren Trägerin.

Das macht es wohl aus, dass Skipperin fast wöchentlich ein Stück zum Reinigen bringt. Hauptsache, Sissi hofiert. She makes your day. Ein glättender Aufsteller, dankbar dafür.

Vielleicht macht es auch die Verpackung aus, am schaumstoffüberzogenem Bügel, in Plastik gehüllt, dass das Kleid fast zu schade zum Tragen wird, wie grad neu gekauft. Oder ist es das Tempo, wie schnell aus einem runzligen (Männer)Hemd ein glattes wird? Okay, Runzeln zeugen bei allen Männer von einem prägenden, abenteuerlichen Leben. Und je mehr davon, je besser. Stellen wir uns Clint Eastwood mit gebügeltem Hemdkragen zum gegarbten Runzelgesicht und staubigen Boots vor!  

Vielleicht liegt es am Dampf, mit dem Sissi mit ihrer aufgestellten Energie den Kunden und ihren Kleidern einheizt? Es muss die Kombination sein: Maschine, Mensch und die wertvolle Zeit beim Bringen und Abholen des Gewandes.  

Für Sissi’s Arbeit, die hier persönlich hochfeierlich hochgelobt und gewürdigt wird, gilt: Keine Narben, keine Falten, aber frisch und blütenrein wie unsere weisse Sommerweste. Unverschwitzt verschmitzt, sagt Skipperin im Namen aller feschen Fetzen an Mann und Frau: 

Küss' die Hand Sissi!

Ein Wort von Skipperin

Von vielen Menschen & vielen reiselustigen Menschen

Die Skipperin weiss nun, warum so viele Einheimische weg und weit in die Ferien fahren (müssen): Es hat zu viele Menschen hier. Was im Alltag 10 Minuten dauert, geht nun drei Mal so lang: Das Anstehen an der Laden-Kasse (zum Glück ist bis Oktober auch sonntags offen), drei Mal länger von A nach B kurven (Strassenbau hat Hochsaison), drei Mal länger einen Ankerplatz finden, weil es von auswärtigen Schiffen wimmelt, drei Mal mehr ellböglen für ein freies SUP, drei Mal länger telefonieren, sprich warten für einen freien Tisch im Restaurant. Dreifach länger auf Gärtner oder Handwerker plangen, die sind ja in den hiesigen Feriendomizilen oder für die Festivalveranstalter beschäftigt, und sogar das Tanken geht drei Mal länger: Ergiebiger Ortsverkehr & volle Campings machen das möglich.

Die Skipperin fragt sich, ob es anderswo in den Ferien besser aussieht als zu Hause und kommt zum Trugschluss: Jein. In der Fremde braucht es erfahrungsgemäss beim ersten Aufenthalt drei Mal länger, bis sich das Lieblingsrestaurant überhaupt findet, den besten Bäcker, den freundlichsten Barkeeper und den besten Schatten. Und in der Ferne sind Blechlawinen dreifach länger, wird drei Mal härter gekämpft um eine freie Strandliege, beste Panoramasicht oder ruhige Grillstelle. Kommt die dreifach höhere Gefahr von fremden Sprachen und den Missverständnissen im Umgang mit den Eingeborenen, von andersartigen Insektenstichen und Giftpflanzen. Wohl deshalb ist das Wegfahren auch so schön: Das neugierige Erkunden seines gewählten Feriendomizils, die neuen Erfahrungen und Entdeckungen an Licht, Duft, Tönen, Kulinarik und Klima. Die haben wenig mit einer nervlichen Zerreissprobe zu tun, ausser man spannt in den Ferien nicht aus, sondern an – weil es dort zu viele Menschen auf einen Haufen hat. 

Was den vielen reiselustigen Menschen gemeinsam bleibt, sind viel Arbeit und eine Hochsaison mit hoffentlich frohen Geschäften und Kunden, grosse Entdeckungslust mit wertvollen Geheimtipps (die morgen keine mehr sind) und eine Menge Neues – auch durch die Sonnenbrillen der vielen anderen reiselustigen Menschen. Dafür lohnt es sich doch drei Mal länger zu warten und sich dreifach zu gedulden, findet Skipperin.

Beweismaterial gesucht:

Falls ihr dem zustimmt, dann her mit euren Bildern! Schickt uns Handyschnappschüsse von wo auch immer, am liebsten von Orten, wo es viele Reiselustige, so viele Menschen wie Ameisen hat. Skippr & Skipperin freuen sich und danken euch jetzt schon. Whatsapp 079 950 15 71 oder info@skippr.ch

Ein Wort von Skipperin

Eine Ode an das Selfie

Bisher war das Phänomen des zu langen Armes auf Fotografien bei vielen anderen Menschen als bei Skipperin zu beobachten. Selfies sind etwas peinlich, weil da immer die eine Schulter, der eine Arm unnatürlich ins Bild gezerrt stört - ausser es wird deftig am Bildausschnitt gearbeitet, was Jungskipperin mit 14 meisterlich beherrscht. Zur Seite stehen, Lächeln, Lachen, Schnutte schreissen oder sogar trabend auf dem Pferderücken: die Schultern sind nie gleichmässig hoch beim Selfie. Auch wenn die Hände das Handy von oben aufs Gesicht halten.

Selfies sind schon deshalb peinlich, weil scheinbar ein Mensch fehlt, der dich bildlich festhalten will. Einsame Geschichte. Und voll digital, wo die Überraschung im analogen Fotoumschlag ganz verloren geht - Gott sei' Dank, sagt Skipperin. Manchmal.

Das Schöne am Selfie: Kein Mensch, der dich fotografiert, motiviert dich so oder so in die Linse zu schauen. Nein, du bestimmt selbst, wie damals allein auf dem Drehtabourettli im Passfotoautomaten, einfach ohne Münz und Lösch-Taste. Heute gibt es für uns Schwerverbrecher die Wiederholttaste im Automaten, dann bitte ohne Lächeln für die behördlichen Papiere. Und ohne Sonnenbrille im Haar. 

Das Allerschönste beim Selfie ist aber, zuzuschauen, wie ein anderer Mensch ein Selfie schiesst. 

So am Wochenende auf einer Bank mitten in der Stadt an einem jungen Typen beobachtet: 

Augendeckel und Hut xfach drapiert, Winkel geprobt und verworfen, Profil von seitlich und in Front, Schulter schräg, Kopf ebenfalls, Dramaturgie mit Mundwinkel und Augenbrauen - ein Schauspiel! Dabei, er hätte einen Fotografen zur Seite gehabt: Doch der schoss ebenfalls ein Selfie von sich selbst. Statt zu Zweit, jeder für sich allein. Sie gingen immerhin zu Zweit zu Fuss von dannen. 

Das Komischste am Ganzen: Es gibt keine Bilder mehr, auf denen wir uns selber nicht gefallen. So wie früher. Wir sind unsere eigene Zensur geworden: Auf einen Klick löschen und danach im Album "gelöschte Fotos" löschen. 

So schön ist das Selfie. 

Gladiatorin im Gladiolenfeld

Auf der Suche nach Walliser Aprikosen am Strassenrand, eigentlich nach einer mit Zuckermasse gefüllten Muschel, im prächtig-farbigen Gladiolenfeld gelandet. Mit Schnitzer, Autoschlüssel und Münz in den engen Blütenkorridor gelaufen, ohne Tasche, mit offenen Schuhen. Schwarze Erde zwischen den Zehen, Münz und Schlüssel zu Boden, beim ersten Versuch eine Gladiole möglichst tief am Boden zu schneiden. Suchtrupps fehlen, also Schuhe aus, auf den Knien, das Münz und Schlüssel eingesammelt. Schwarze Knie sind das Emblem eines Grossen Moos-Kindes, als Tätowierungen den harten Rockern vorbehalten waren. Schwarze Erde mit Bimsstein auf geschundenen Knien wegreiben, bleibt übrigens als gemeine Folter in Erinnerung.

Doch zurück in die Farbenpracht: Uni, bicolor bis tricolor sind die Gladiolen in allen Nuancen und Farben fangfrisch vom Feld zu 1.20 Franken das Stück gewachsen. Fischt wie mit der Harpune, lediglich mit einem ordinären Küchen-Schnitzer bewaffnet, mit dem Ziel, möglichst alle gleich lang abzuschneiden, möglichst bunt gemischt und möglichst weit in den Korridor rein. Die faulen Pflücker gehen nur ins erste Drittel. Fleissige Skipperin schafft es bis ins dritte, aber im selben Korridor kämpfend, Schuhe, Schlüssel und Münz müssen ja verteidigt bleiben. Schade, hat sie kein Handy für Fotos dabei, aber das ginge nun mit zehn Gladiolenschwertspitzen ganz schlecht. Schwer, etwas sperrig sind sie und da keine Hand frei ist, stellt sich die Frage nach einer Tasche und nach Fotos beim nächsten Mal – vielleicht im Artischockenfeld. (Erst erkundigen, ob die noch zu haben sind...) 10 mal 1.20 Franken bezahlt, zum Glück nicht lange rechnen müssen, barfuss Schnitzer zurückgelegt und überlegt, wie sich das Schruppen der Knie mit dem Bimsstein danach anfühlen wird. Ruppig sagt sie euch!

Legende zum #Blumenbilddasihreucheinfachvorstellenmüsst:
Gladiolus, auch Schwertblume genannt; lat. gladius „Schwert“

Ein Wort von Skipperin

Wo liegt Sommerloch?

Die Medien erstatten weniger Wichtiges, die Zeitungen werden dünner, die Newsfeeds über Promis dümmlicher, die Haut brauner, der Bierbauch mehr und das Konto vom kulturellen Überangebot weniger. Alle reden von Flaute und Sommerloch? Flaute gilt in den ersten Julitagen schon gar nicht, doch wo liegt Sommerloch? Unter dem Klavierdeckel, weil in der lektionsfreien Zeit nicht geübt wird? Im ruhigen Frieden, in dem wir uns dankbar sonnen dürfen, während dem es auf der Welt übel kocht?

In der Geschirrspülmaschine, weil viel auswärts gespiesen wird? Tief im Keller, wo es schön kühl ist, vor dem Gestell mit Schneesportschuhen. Oder liegt Sommerloch weiter oben beim Bügellift, mit dem sich nun Wanderer und Biker unterhalten? In der gekühlten Praxis oder im überhitzten Büro, wo sich die Menschen für ihre wohlverdienten Ferien im Takt abwechseln. Sommerloch könnte auch zwischen den Koordinaten 1 und 31 liegen, der Juli (nicht bei allen Berufsmenschen) ist luftiger als die anderen Monate im Jahr. Oder befindet sich das Sommerloch in den politischen Köpfen, weil keine Sessionen stattfinden und auch Diktatoren in ihren Ferienvillas weilen. 

Wenn Sommerloch ein Ort wäre, wohl kein Ort der kreativen, ruhigen Muse, elektrisiert mit Ibiza-Party? Aber ein friedlicher Ort, der im Sommer zwar wenig attraktiv ist, oder wenig zu erzählen hat? Er muss unter der Trockenhaube stecken, weil sich niemand mehr die Haare trocknen will? Oder im Spinnenetz um den Hockeystecken? Ist Sommerloch ein Ausdruck für das positive Abhängen (Summer-Chill) oder das negative ins Loch fallen (Depression) – oder ein Ausdruck für lange Ferien und für die neu gefundene Rolle als Animator, Kinder attraktiv zu beschäftigen und Zelten am Fluss zu veranstalten – inkl. Schlechtwetterprogramm in Reserve? 

Sommerloch liegt vielleicht in der Asche vom vorgestrigen Grill, tief im Caquelon, wenn der Gluscht nach Fondue höher ist als das erneute „TschTsch alles andere ist Beilage“? Das Sommerloch kommt auf 100. Wenn das Gummiboot zum Trocknen im Garten oder das Plantschbecken von Katzen zerkratzt und der Rasen verdorrt ist oder die Gänseflöhe zugebissen haben. Das Sommerloch wechselt seinen Standort von SummerPresale in SommerSale. Von Sommerblumen auf kurzen Kleidchen zum Bohemian-Trend-Prefallwinter-Blütenkleidchen. Das Sommerloch findet sich im Kinosaal, viele Filme sind ja jetzt openair. Auf der Karte findet sich Sommerloch nie, es kündigt sich nie an. Wie die Sternschnuppen am Sommerhimmel, fällt es vor die geflipflopten Sommerfüsse. Wann, weiss auch Skipperin nicht.

Finden wir die ultimative Antwort? Sommerloch gibt es nicht. Sommerloch ist ein Gefühl.

Ein Wort von Skipperin - Schulschluss

Von glamourösen Klamotten & dicken Karren 

Gel im Haar, Hosenträger über blütenweisser Weste mit zwei weissen Rosen in der Hand: Zwei der Neunteler-Jungs gehen zu Fuss Richtung Schule, die sie noch zwei Tage besuchen müssen. Harmos gerechnet sind es Elfteler-Jungs, und bestimmt werden sie in ein spektakuläres Vehikel steigen. 

 

Der Abschlussball zum letzten obligatorischen Schultag: Ein unvergessliches Gefühl - ein Glückstag, verbunden mit Freude auf die langen Sommerferien und dem Wissen, dass nun, nach neun (elf) Jahren obligatorischer Schulzeit endlich was Neues kommt. 

 

Die einen fahren im pinkfarbenen Hammer oder in der Stretchlimo auf, die anderen auf dem Brügiwagen vom Traktor gezogen. Morgen kommen sowieso alle barfuss zum „Unterricht", verhudelt von der durchzechten Nacht im Party-Outfit: zum Tschüss sagen. Garantiert werden Tränen fliessen (was an der Sause abends davor floss, wollen wir lieber nicht wissen).  

 

Die Best Dresses-Show unter dem Motto „Oscar“ beginnt beim Aussteigen auf dem Parkplatz (der rote Teppich fehlt, schade eigentlich, da dürfte sich die Schule was einfallen lassen). Die Outfits sind atemberaubend mit Schärpen, Organza, Stoffblüten, Frisuren frisch vom Frisör, etwas Kunst an Wimpern und Nägeln und hohen Glitzer-Heels. 

Die Skipperin mag Party mit Glanz und Gloria und muss sich wohl heute schon eine Sparsau zulegen, nächstes Jahr muss sie dafür blechen: für dickes Blech auf vier Rädern und ein anständiges Ballkleid (notabene nicht in China hergestellt). 

Allen Schulabgängern im ganzen Deutschfreiburg ein glückliches Schulende und der beste Sommer eures Lebens - Ihr seid easy going, Gentlemen mit euren Mädels, die ihr ausführt. Möge euch der Tritt von spitzen Schuhen und hohen Absätzen verschont sein.

Ein Wort von Skipperin

Ein Hurra auf die Sommerferien

Ihr verlässt Deutschfreiburg für die Sommerferien? Wie schön-schade! Statt Tourismus-Loblieder auf Berge und Seen und Ausflüge in unserer Region gibt es hier die eine oder andere Erinnerung, bevor ihr in die grossen Sommerferien verreist.

Unvollständige Vorferien-Checkliste:

- den Autocheck beim Garagisten eures Vertrauens: Reifendruck, Ölstand, Scheibenwischer-Blätter, Scheibenwischer-Wasser, Leuchtweste - wie eben demonstriert und lernbar.

- Haar- und Hautcheck beim Frisör oder der Kosmetikerin eures Vertrauens (Farbe, Schutz, Pflege, Produkte).

- Reiseapotheke erneuert, leere Blister entsorgt, eingetrockene Salben entfernt

- Dokumente wie Kreditkarten, ID, auch die eigene (!) einpacken & Ablaufdaten checken

-Rasenmäher und Katzenfütterer und den Eti-Schutzbrief ordern

Um nicht im Schilf stehen zu bleiben: Vertrauen ist gut, Handeln ist besser. Nehmt die Reisevorbereitung also selber an die Hand, für euren entspannten Urlaubsbeginn en famille, zu Zweit oder solo! Oder verreist nicht mit dem Auto. Velo- Wasser- und Wanderwege zu den schönsten Plätzen gibt es viele in der näheren Umgebung.  Das Tourismusbüro in deiner Umgebung hilft auch Einheimischen auf der Suche nach Sommerferien. Womit wir dennoch ein Loblied auf unsere Seen, Berge und den Sommer singen! Schöne Ferien allerseits!

 

An dieser Stelle gibt es in lockerer Folge Themen zu allen Töchtern, Schwestern, Mamis, Grosis und Frauen, Freundinnen, Partnerinnen und Liebhaberinnen dieser Welt – oder sagen wir wenigstens von Deutschfreiburg. Haarfarbe, Alter, Status, Konfektionsgrösse oder Anzahl Kids und Benehmen der Grosskinder unabhängig. 

 

Es wird eine Sammlung aus Lust und Frust, aus dem vollen Leben geschrieben und aus den Märchen erfunden, die das Leben schrieb. Es dürfte auch ein Erfahrungsaustausch von Live Hacks und Hausmitteli werden; best adresses, für was und wer auch immer uns im Alltag beschäftigt. 

Wir legen hier ein Sammelsurium aus Küchenrezepten oder Hirnfutter an, die auch mal ein Mann erfunden haben könnte – denken wir an Jamie oder Einstein. Es könnten Tipps und Tricks aus Styling und Beauty für jedes Alter kommen, Wohnen, Dekoration, Kinderkram und Krimskrams aus Literatur, Musik und Comedy. Diese Rubrik möge immer gefüllt sein mit einer subjektiven Sammlung an News aus Wirtschaft und Hauswirtschaft, aber auch mit spannenden Porträts von Deutschfreiburgerinnen oder einer Auswahl an Festivals, Serien, Theateraufführungen, Premieren und Vernissagen. Selbstverständlich sind die Themen rund um das Weib, das ewig lockt, so spannend, dass auch das männliche Pendant sie gerne liest. Es könnte ja auch um Kurse für Reifenwechsel oder Burlesque für Anfängerinnen gleich um seine Ecke gehen.

 

Die Rubrik nennt sich "Ein Wort von Skipperin" und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit – einer auf dieser Welt weiss es ja bekanntlich immer besser. Und diese Regel gilt auch für Deutschfreiburg. Deshalb sei an dieser Stelle bereits verraten: Eure Besserwisserei ist herzlichst willkommen! Werden wir also interaktiv kommunikativ, wie auf dem Markt beim Einkaufen, digital mit Skippr. Die Skipperin kann sich übrigens bei Fachspezialisten der Region und im weltweiten Netz auch selber schlau machen.

PS: das Männlich formulierte im Deutschen schliesst hier ganz unemanzipiert auch die Frauen ein. Oder findet ihr Skippr und Skipperinnen schöner? SkipperInnen  als Steigerung? Nun, wir nicht.

NB: und ja, wir plädieren für das Analoge im Laden, im Dorf und auf dem Hof und schlendern gerne über den Markt, sind aber nicht gegen das Digitale, Sistas!

Last but not least: allem Deutschen zum Trotz, es kommen hier viele Anglizismen vor.