RadioFr. News l 19.01.2020

143 km/h auf der Via Sicura

Gestern Nachmittag hat die Freiburger Kantonspolizei einen Raser angehalten. Der 25-jährige Autofahrer war mit 143 km/h auf der Via Sicura in Wallenried unterwegs gewesen - erlaubt sind dort 80 km/h.

Wie die Kantonspolizei Freiburg in einer Mitteilung schreibt, hat eine Polizeistreife in Murten den Mann angehalten und auf den Polizeiposten gebracht.

Die Polizei beschlagnahmte sein Auto und seinen Führerschein. Der Mann werde bei der zuständigen Behörde angezeigt, heisst es in der Meldung weiter.

RadioFr. News l 18.01.2020

Niggli kritisiert das Urteil von Renens VD

 

Der Freiburger Strafrechtsprofessor Marcel Niggli kritisiert das Urteil des Bezirksgerichts Renens gegen zwölf Umwelt-Aktivisten. Der zuständige Einzelrichter hatte die Aktivisten vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Der Richter sah in der Klimakrise einen "rechtfertigenden Notstand". Niggli hält dieses Urteil für verfehlt, wie er in einem Interview mit den "CH Media"-Zeitungen sagte. Rechtlich sei es schlicht falsch. Der Richter habe nicht Recht betrieben, sondern Politik. Im Prinzip müsste man ihn entlassen. Eine minimale Bestrafung wäre zwingend gewesen. Wer unbefugt in ein Haus eindringe, müsse dafür bestraft werden, sagte Niggli weiter.

RadioFr. News l 17.01.2020

Neue Schutznetze im Saint-Léonard

Im Eisstadion Saint-Léonard kommt es zu Verbesserungen für die Zuschauer: So soll ab Februar das Heizsystem in Betrieb sein, schreibt Freiburg Gottéron in einer Mitteilung. Ausserdem wurden die hinteren provisorischen Sitzplätze erhöht. Möglicherweise komme eine weitere Sitzreihe dazu. Als wichtige Neuerung sind für die nächste Saison dünnere Schutznetze geplant. Dies soll für eine bessere Sicht sorgen. Die Netze bleiben aber schwarz, da die Liga dies vorschreibe.

Das neue Eisstadion soll nach wie vor im September 2020 eingeweiht werden. 

RadioFr. News l 17.01.2020

Kanton springt für Schulkosten ein

6,5 Millionen Franken: Diesen Betrag sieht der Kanton Freiburg vor für die Finanzierung von Schulmaterial, wie er in einer Mitteilung schreibt. Dies als Folge eines Bundesgerichtsentscheids: Demnach dürfen die Kosten des Grundschulunterrichts nicht mehr den Eltern in Rechnung gestellt werden. Die 6,5 Millionen des Kantons sind für Verbrauchsmaterial bestimmt. Die Gemeinden tragen die Kosten für die kulturellen und sportlichen Aktivitäten. Den Eltern dürfen höchstens noch 16 Franken pro Tag für Verpflegung verrechnet werden.

RadioFr. News l 17.01.2020

Technische Probleme bei Swisscom

Auf dem Telefonnetz der Swisscom kam es am Freitagvormittag zu erheblichen Störungen – auch im Kanton Freiburg. Betroffen waren zum Teil auch die Notfallnummern von Polizei, Sanität und Feuerwehr. Um die Mittagszeit waren die Notrufdienste wieder erreichbar, wie ein Sprecher der Kantonspolizei gegenüber RadioFr. sagte. Laut Swisscom waren sowohl die Festnetz- als auch die Mobiltelefonie von Störungen betroffen.

RadioFr. News l 16.01.2020

Ein neues Gesicht bei der Mitte-links-CSP

 

Sophie Tritten ist neue Präsidentin der Mitte-links-CSP des Kantons Freiburg. Die Delegierten haben sie an ihrer Versammlung gewählt, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt.

Tritten ist Juristin, kommt aus dem Saanebezirk und ist Generalsekretärin des Verbands des Personals der Sozialen Institutionen des Kantons Freiburg.

Sie folgt auf Philippe Wandeler, der fünfzehn Jahre lang Präsident der Mitte-links-CSP war.

Bild: cg-pcs-fribourg.ch

RadioFr. News l 15.01.2020

100 Jahre Kripo Freiburg

Die Kriminalpolizei Freiburg feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund veröffentlicht sie einen Comicband mit dem Titel "Erinnerungen der Kripo". Die Kriminalpolizei hat den 60-seitigen Comic heute vorgestellt. Darin werden sechs spektakuläre Fälle der letzten 100 Jahre aufgezeichnet. Ein Fall davon ist auf Deutsch verfasst. Beim Deutschfreiburger Fall handelt es sich um die Hindercheer-Banda, welcher im Comic auf Senslerdeutsch dargestellt wird. Deutschfreiburger Zeichner wurden nicht berücksichtigt. Den Comicband kann man kaufen. Er kostet 25 Franken.

RadioFr. News l 15.01.2020

Ausgezeichnete Zweisprachigkeit

Das Freiburger Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen hat das Label für Zweisprachigkeit des Forums für Zweisprachigkeit erhalten. Grund für diese Auszeichnung sei die hohe Qualität der Zweisprachigkeit in diesem Amt, schreibt der Staatsrat in einer Mitteilung. So erfolge zum Beispiel die amtsinterne Kommunikation konsequent zweisprachig.

Das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen beschäftigt 45 Mitarbeitende - zwölf davon sind zweisprachig.

Bild: "Das IAEZA hat umgezieht!" Printscreen der Internetseite des ausgezeichneten Amtes  (15. Januar 2020)

RadioFr. News l 15.01.2020

Grüne Freiburg mit neuem Co-Präsidium

Mirjam Ballmer und Julien Vuilleumier übernehmen bei den Grünen Freiburg gemeinsam das Co-Präsidium.

Das hat die Generalversammlung der Grünen gestern Abend entschieden, wie die Freiburger Partei in einer Mitteilung schreibt.

Ballmer und Vuilleumier folgen damit auf Bruno Marmier, der seinen Rücktritt Ende Oktober ankündigte.

Die Grünen Freiburg erneuern auch ihren Parteivorstand: Er setzt sich nun aus Vertreterinnen und Vertretern aus allen bestehenden oder entstehenden Sektionen zusammen.

RadioFr. News l 15.01.2020

Pro Natura legt Rekurs ein

Pro Natura legt gegen den Umbau der Kantonstrasse in Galmiz Rekurs ein.

Dies schreibt sie in einer Mitteilung. Beim Umbau soll eine Zufahrt zum geplanen Biomassenzentrum in Galmiz errichtet werden.

Dies findet Pro Natura bedenklich, da bereits ein Gerichtsverfahren gegen das Biomassezentrum läuft. Die Umweltorganisation findet, dass vor einem Umbau das Gerichtsverfahren erst abgeschlossen sein müsse.

Dieses wurde aufgenommen, weil mehrere Natur- und Landschaftsschutzorganisationen den Standort des geplanten Biomassezentrums fragwürdig finden. Dieser sei inmitten eines Wildtierkorridors und nahe des Chabalais-Waldes.

RadioFr. News l 14.01.2020

Keine Fussgängerampel für Düdingen

Für den täglichen Stau durch Düdingen ist weiterhin keine Linderung in Sicht. Eine mögliche Lösung, eine Fussgängerampel zwischen Bahnhofzentrum und Bahnhof, liegt momentan auf Eis.

Obwohl eine Studie eine solche empfiehlt, will der Gemeinderat das Projekt vorerst nicht weiter verfolgen, hiess es auf Anfrage von RadioFr. Eine Ampel sei nur eine kurzfristige Lösung. Zudem müsste die Gemeinde im Gegenzug einen anderen wichtigen Fussgängerstreifen aufheben.

Der Gemeinderat will nun die Verkehrssituation weiter abklären.

RadioFr. News l 14.01.2020

Erwin Jutzet hat sich schwer verletzt

Alt Staatsrat Erwin Jutzet sei letzte Woche mit dem Velo verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Dies bestätigt seine Familie auf Anfrage der Freiburger Nachrichten. Laut Bericht der FN habe sich der Unfall letzten Donnerstag in Kastels bei Düdingen ereignet.
Ein Auto sei frontal mit Jutzet kollidiert, als er mit seinem E-Bike abbiegen wollte. Der 69-Jährige sei ins Spital gebracht worden. Er habe unter anderem mehrere Wirbelverletzungen erlitten und sei gestern operiert worden.
Die genauen Umstände werden laut Polizei noch abgeklärt.

Bild: sp-ps.ch

RadioFr. News l 14.01.2020

Filialenfusion mit neuem Chef

Die Restrukturierung der Manor-Gruppe betrifft auch Freiburg. Wie die Konzernleitung auf Anfrage von RadioFr. mitteilt, wird die Filiale in Freiburg in Zukunft zusammen mit der Filiale in Yverdon geführt. Darum erhalten die Filialen Freiburg und Yverdon einen neuen gemeinsamen Geschäftsleiter.

Der bisherige Leiter der Filiale Freiburg werde das Unternehmen verlassen, heisst es weiter.

Laut Manor sollen die schweizweit 60 Filialen neu zu 25 Einheiten zusammengefasst werden. Yverdon/Freiburg ist eine davon.

RadioFr. News l 13.01.2020

Länger in die Polizeischule

Im Kanton Freiburg müssen angehende Polizistinnen und Polizisten eine längere Ausbildung absolvieren.
Ab sofort dauert diese nicht mehr ein Jahr, sondern zwei Jahre.
Das bestätigt die Kantonspolizei Freiburg.
Demnach drücken die Aspirantinnen und Aspiranten während des ersten Jahres die Schulbank.
Im zweiten Jahr sammeln sie praktische Erfahrungen und werden von einem Mentor begleitet.

RadioFr. News l 10.01.2020

Noémie Kolly ist Freiburger Sportlerin 2019

Noémie Kolly heisst die neue Freiburger Sportlerin 2019. Die 21-jährige Skifahrerin vom Skiclub La Berra verdient sich den Titel mit dem Vize-Weltmeistertitel in der Abfahrt bei den Juniorinnen, sowie ihrer ersten Teilnahme im Weltcup. Bei ihrer Premiere in Garmisch-Partenkirchen fuhr Kolly sogleich in die Top 30 der Welt uns sicherte sich damit auch gleich die ersten Weltcuppunkte. Sie ist damit die erste Freiburgerin seit über 30 Jahren, der dieses Kunststück gelingt.

Bei der Wahl am Freiburger Sportpreis 2019 verwies Noémie Kolly die Volleyballerin Méline Pierret und den Schwinger Benjamin Gapany auf die Plätze zwei und drei. Die weiteren Plätze gingen an Robin Godel (Vielseitigkeitsreiten) und Veronica Vancardo (Leichtathletik).

Zudem wurde die Familie Marbach mit dem Verdienstpreis ausgezeichnet. Alle fünf Mitglieder der Familie Marbach sind beim Schweizer Volleyball-Spitzenklub TS Volley Düdingen engagiert und tragen einen grossen Anteil am grossen Erfolg der Powercats.

Weiter gab es zwei Förderpreise: zum einen an Svenja Jungo aus Heitenried. Die 15-jährige ist eine Ringerin und ist auf bestem Weg an die Weltspitze. Zudem wurde die Zwillinge Thomas und Robin Bussard (Skitouren) ausgezeichnet. Sie konnten nicht anwesend sein, da sie an den Olympischen Jugendspielen in Lausanne dabei sind.

Last but not least wurden die Damen vom UHT Semsales mit dem Kollektiv ausgezeichnet. Auf dem Kleinfeld sicherten sich die Unihockeyanerinnen den Ligacup.

RadioFr. News l 10.01.2020

Der letzte Fleck wird begrünt

Die Grüne Partei Freiburg gründet eine Sektion im Freiburger Seebezirk. Wie die Partei mitteilt, werde die Sektion offiziell am 27. Januar in Murten ins Leben gerufen.

Der Seebezirk ist der einzige Bezirk des Kantons, der noch keine Sektion der Grünen hat. Im Seebezirk hatten bei den letzten Wahlen rund 9,5 Prozent grün gewählt.

RadioFr. News l 10.01.2020

Arbeitszone Düdingen: Es kann losgehen

In der Arbeitszone Birch in Düdingen kann gebaut werden. Die Bewilligung für die Feinerschliessung zur Ansiedlung dreier Unternehmen sei eingetroffen, das bestätigt der Leiter des Düdinger Bauamts auf Anfrage von RadioFr. Nun können auch die Baubewilligungen für die Gebäude erteilt werden.
Ende Januar will Düdingen mit den Arbeiten für die Erschliessung der Parzellen beginnen.
Der Start der Bauarbeiten für die Gebäude beginnt in drei bis fünf Monaten.

Die Feinerschliessung der drei Bauparzellen kostet rund eine Million Franken. Kurzfristig kommen mit den drei Unternehmen rund hundert Arbeitsplätze nach Düdingen. Langfristig könnte diese Zahl deutlich steigen.

RadioFr. News l 09.01.2020

50 bis 150 Franken Busse für Littering

Im Kanton Friburg gilt seit Anfang Jahr ein neues Littering-Gesetz. Wer Abfall am Boden liegen lässt oder in der Natur entsorgen will, kann künftig gebüsst werden. Die Höhe der Bussen beträgt 50 oder 150 Franken. Wer mehr Abfall hinterlässt, als in einem 17-Liter-Sack Platz haben, muss mit härteren Konsequenzen rechnen.

Vorerst setzt die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Staat Freiburg aber auf Präventions- und Sensibilisierungsmassnahmen. Dafür hat sie regionale Sportgrössen wie Julien Sprunger und Kristel Marbach eingespannt.

RadioFr. News l 09.01.2020

Vom Förderer zur Bank

Die Stadt Freiburg will den Detailhandel in der Stadt unterstützen und die Gründung neuer Läden fördern. Sie ändert darum die Strategie ihres Unternehmens Effort Fribourg AG.

Wie dieses vor den Medien bekannt gab, will es nicht mehr wie bisher Start Ups unterstützen, sondern es will dem Ladensterben in der Stadt entgegenwirken.

Im Fokus seien Unternehmen, die auf andere Weise nicht an einen Kredit kommen würden, so die Verantwortlichen bei Effort. Darum vergibt sie Darlehen an neu gegründete Unternehmen, aber auch an etablierte Läden. Die Höchstlimite für diese Darlehen liegt bei 30'000 Franken.

RadioFr. News l 09.01.2020

Abgang nach zwei Dekaden

Die Region Murtensee sucht einen neuen Verantwortlichen für die Wirtschafts- und Tourismusförderung. Die bisherige Direktorin des Regionalverbands See, Elisabeth Rüegsegger, wird Ende Juni pensioniert, wie sie gegenüber RadioFr. bestätigte. Ein Stelleninserat für ihre Nachfolge ist aufgeschaltet.

Elisabeth Rüegsegger hatte die Geschäftsführung 2001 übernommen, kurz vor Beginn der Landesausstellung Expo.02.

Der Regionalverband See fördert die Zusammenarbeit mit den benachbarten Regionen in den Bereichen Tourismus, Wirtschaft und Kultur.

RadioFr. News l 08.01.2020

Höhere Hürden für Maturanden

Der Übertritt in das nächste Collège-Jahr wird im Kanton Freiburg erschwert. Der Staatsrat hat das entsprechende Reglement angepasst.

Neu müssen die Gymnasiasten auch in den ersten beiden Schuljahren ungenügende Zeugnisnoten doppelt kompensieren. Eine 3,5 zum Beispiel muss mit zwei 4,5-en oder einer 5 ausgeglichen werden, um ein Schuljahr weiterzukommen. Bisher reichte in den ersten beiden Schuljahren ein Gesamtdurchschnitt von einer 4.

Gemäss dem Chef des Amts für Unterricht Sekundarstufe 2, François Piccand, soll die neue Regelung vermeiden, dass die Gymnasiasten im dritten Maturajahr plötzlich durchfallen.

Das neue Reglement gilt ab diesem Jahr für alle Freiburger Gymnasien.

RadioFr. News l 08.01.2020

Die Fusion Clavaleyeres-Murten rückt vorwärts

Die Bernische Gemeinde Clavaleyres soll zum Kanton Freiburg wechseln dürfen. Der Regierungsrat und der Grosse Rat des Kantons Bern empfehlen ihren Stimmberechtigten, ein Ja in die Urne zu legen. Am 9. Februar stimmen sowohl die Kantone Bern als auch Freiburg darüber ab.

Die Bernische Exklave Clavaleyres zählt rund 50 Einwohner und will mit Murten fusionieren. Beide Gemeinden und beide Kantonsparlamente haben bereits grünes Licht gegeben. Bei einem Ja der Stimmberechtigten der beiden Kantone würde noch das Bundesparlament das letzte Wort haben.

RadioFr. News l 08.01.2020

Neuer Schulinspektor in Deutschfreiburg

Im See- und Sensebezirk gibt es einen neuen Schulinspektor.

Wie das kantonale Amt für obligatorischen Unterricht mitteilt, wird Alain Maeder im Herbst Schulinspektor für den unteren Sensebezirk sowie für den oberen Seebezirk.

Maeder ist zurzeit Leiter der OS Kerzers. Zuvor arbeitete er unter anderem als Lehrer an der OS in Gurmels.

Der heutige Schulinspektor, Matthias Wattendorff, geht im Sommer frühzeitig in Pension.

RadioFr. News l 07.01.2020

Neuer Dachverband für den ÖV

Die Schweizer Zug- und Busunternehmen erhalten eine neue Dachorganisation.

Sie vereine 250 ÖV-Unternehmen sowie 17 regionale Tarifverbünde, teilt Alliance SwissPass mit.

Auch der Freiburger Verkehrsverbund Frimobil, sowie die TPF seien Mitglied, hiess es bei der TPF auf Anfrage von RadioFr.

Dank dieser Allianz könnten Entscheide einfacher gefällt werden, wie die Einführung von elektronischen Billetten oder das Schwarzfahrerregister.

Geschäftsführer der neuen Dachorganisation ist der Freiburger Helmut Eichhorn, der bis vor kurzem Verkaufschef bei der TPF war.

RadioFr. News l 07.01.2020

Charmeoffensive zu Pferd

In der Stadt Freiburg sammeln in diesem Jahr Pferde die Weihnachtsbäume ein. Wie der Gemeinderat mitteilt, erfolgt die Aktion auf einen Vorstoss aus dem Generalrat. Dieser forderte den Einsatz von Zugpferden im Strasseninspektorat zur Imagepflege der Stadt, aber auch zur Förderung der Nachhaltigkeit.

Nach der Prüfung des Anliegens findet nun erstmals ein Test statt. Anstelle von Lastwagen werden die Christbäume erstmals mit Ross und Wagen eingesammelt. Die Aktion findet an den kommenden drei Montagen im Januar statt.

Bild: Stadt Freiburg

RadioFr. News l 07.01.2020

Mehr Geld für Flüsterbeläge

Auch in den nächsten zwei Jahren sollen Freiburger Strassen ruhiger gemacht werden. Die Kantonsregierung will knapp 36 Millionen Franken in Lärmsanierungen investieren. Dies schreibt sie in einem Dekretsentwurf.

Auf fast 90 Kilometern Kantonsstrasse fehle noch ein lärmarmer Belag. Von den knapp 36 Millionen Franken übernehme der Bund 3,6 Millionen Franken.

Über den Kredit entscheidet das Kantonsparlament in den nächsten Wochen.

RadioFr. News l 07.01.2020

Sicherheitsnetze für die Grandfeybrücke? 

Plant der Kanton Freiburg beim Grandfeyviadukt über den Schiffenensee Sicherheitsnetze für Suizidgefährdete? Diese Frage stellt der Düdinger Grossrat André Schneuwly an die Adresse der Kantonsregierung.

Jährlich würden sich mehrere Menschen von der Brücke in den Tod stürzen. Deshalb seien zusätzliche Massnahmen notwendig, findet er.

Die beiden Anstössergemeinden Düdingen und Granges-Paccot hatten kürzlich beschlossen, den Zugang für Fussgänger, Velos und Rollstuhlfahrer auf die Brücke zu vereinfachen.

Schneuwly möchte nun wissen, ob sich auch der Bund, der Kanton und die SBB finanziell beteiligen. Die Antwort des Staatsrates steht noch aus.

Bild: granges-paccot.ch

RadioFr. News l 07.01.2020

Update für die Sonderpädagogik

Das Reglement über die Sonderpädagogik ist am 1. Januar in Kraft getreten. Es ergänzt die Grundzüge des Gesetzes von 2018. Dieses Gesetz besagt, dass alle Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit die Schule in ihrem Wohnort besuchen sollen. Kinder mit speziellem Bildungsbedarf sollen dabei integriert werden.

Im vergangenen Schuljahr beanspruchten knapp 1600 Kinder eine sonderpädagogische Massnahme. Die Hälfte wurde in sonderpädagogischen Einrichtungen untergebracht, die andere Hälfte in Regelklassen integriert.

RadioFr. News l 06.01.2020

Neuer Name für die Schulleitung

Freiburger Schulleiter und Schulleiterinnen von Primarschulen erhalten den Titel Direktor oder Direktorin. Diese formale Anpassung schlägt der Staatsrat dem Grossrat vor.
Dieser Schritt sei gerade für die französischsprachigen Schulleiter eine wichtige Anerkennung, sagt Eliane Aebischer, langjährige Schulleiterin der Primarschule Düdingen auf Anfrage von RadioFr. Responsable d'établissement sei eine ungünstige Bezeichnung gewesen.
Der Grossrat wird in einer der nächsten Sessionen über den Vorschlag beraten.

Bild: Primarschule Tafers

RadioFr. News l 06.01.2020

Einen zusätzlichen Zustupf

Für eine allfällige Fusion Grossfreiburgs soll es vom Kanton mehr finanzielle Unterstützung geben.
Das will die konstituierende Versammlung Grossfreiburgs. Der Staatsrat unterstützt das Anliegen, wie er in einer Mitteilung schreibt. Er schlägt dem Grossen Rat vor, dem allfälligen Zustupf an seiner Sitzung im Februar zuzustimmen.

Beispielsweise solle das zusätzliche Geld für die Mobilität oder Arbeitsplätze genutzt werden.
Derzeit ist bereits eine Unterstützung von 21 Millionen Franken vorgesehen. Wieviel Geld bei einer weiteren Finanzhilfe hinzukäme, ist noch nicht klar.

Bild: ville-fribourg.ch

RadioFr. News l 01.01.2020

Das ändert sich ab dem 1. Januar 2020

Eines der der wichtigen neuen Gesetze betrifft die Bodenpolitik. Das neue Gesetz soll helfen, die Freiburger Wirtschaft anzukurbeln. Dafür wurde eine neue kantonale Anstalt ins Leben gerufen und ein Fonds geschaffen, der über 100 Millionen Franken enthält. Dieser ermöglicht dem Kanton, freie Grundstücke zu kaufen und diese der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.

Das neue Littering-Gesetz steht zwar schon länger, nun ist aber auch das Reglement bereit. Ab jetzt können im Kanton Freiburg alle gebüsst werden, die Zigarettenstummel, Papierchen oder Kaugummis auf den Boden statt in den Abfalleimer werfen.

Ein wichtiges Gesetz ist auch dasjenige, das die Schwarzarbeit betrifft. Bisher gab es im Kanton 10'000 Franken Busse für Firmen, die bei der Schwarzarbeit erwischt wurden. Neu müssen Firmen mit bis zu einer Million Franken Busse rechnen. Auch erhalten kantonale Inspektoren mehr Kompetenzen, um gegen die Schwarzarbeit vorzugehen.

Auch das neue Energiegesetzt ist zu erwähnen. Damit möchte der Kanton bis 2030 zur 4'000-Watt-Gesellschaft gehören. Von nun an darf man nur noch dann eine neue Öl- und Gasheizung einbauen, wenn man dafür 30 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien abedecken kann.

RadioFr. News l 30.12.2019

Schwere Vorwürfe gegen das Bistum Freiburg

 

Ein Pfarrer wirft dem Priester der Freiburger Kathedrale sexuelle Belästigung vor. Er sei zwischen 2008 und 2011 in einem Pfarrhaus in Vevey durch ein homoerotisches Klima unter Druck gesetzt worden. Dies haben Recherchen des "Tages-Anzeiger" ergeben.

Zudem wird dem Freiburger Priester vorgeworfen, dass er sowohl mit Seminaristen als auch mit dem jetzigen Weihbischof liiert gewesen sei. Er wies sämtliche Anschuldigungen zurück.

Das Bistum Lausanne-Genf-Freiburg hat nun die Waadtländer Polizei eingeschaltet. Zudem soll der Fall danach durch eine kirchliche Voruntersuchung von externen Juristen kirchenrechtlich durchleuchtet werden.