Traumberuf Personalberater

Folge 7, Pascal Haering, ATEC Personal

Pascal, danke für deine Zeit. Was steht auf deiner Visitenkarte?

Personalberater/Vize Direktor.  

Erzähl uns etwas über deinen Werdegang!

Ich bin ein KV’ler. Meine Ausbildung habe ich im Versicherungsunternehmen «Schweiz Allgemeine», heute Allianz, in Fribourg absolviert. Innerhalb des Unternehmens war ich nach meiner Lehre je ein Jahr am Hauptsitz in Zürich und danach in der Direktion Westschweiz in Lausanne tätig. 1988 konnte ich in die ATEC Personal AG in Düdingen eintreten.  

Wie hat sich über die Jahre deine Arbeit verändert?

 

Natürlich sehr stark. Wir waren 1988 das erste Stellenvermittlungsbüro in der Region. Der Ruf der Temporärbranche war zu dieser Zeit nicht sonderlich gut und wir mussten viel Aufbauarbeit leisten. Man wusste eigentlich nicht genau wie unser Metier funktionierte und war dementsprechend misstrauisch. Ich war quasi der erste Mitarbeiter der ATEC und machte mich im Februar 88 auf die Suche nach arbeitswilligen Sensler und umgekehrt suchten wir Arbeitgeber mit Vakanzen. Wo also die interessierten Personen finden? Dazu eine lustige Anekdote: Unseren ersten Kandidaten rekrutierte ich im Pub in Düdingen. Er konnte am gleichen Tag noch eine Stelle in einem Industriebetrieb im Sensebezirk antreten.  

Denkst Du, dass es heute noch so ist?

Unsere Branche hat in den letzten knapp 30 Jahren einen grossen und positiven Wandel durchgemacht. Die Temporärarbeit wurde zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Es wurden Gesamtarbeitsverträge initiiert, Sozialleistungen angepasst und dient heute vielen Personen als Überbrückung, Wiedereinstieg in die Arbeitswelt oder als kurzfristiger Geldverdienst. Viele Kandidaten wussten auch nicht, dass sämtliche Dienstleistungen für die Arbeitnehmer kostenlos sind. Auch meine Arbeit hat sich verändert. So haben wir mit den technischen Möglichkeiten ganz andere Voraussetzungen - Arbeitsverträge zum Beispiel müssen nicht mehr mit der Schreibmaschine abgetippt werden. Ohne die heutige EDV-Unterstützung wäre es gar nicht mehr möglich all den aufgetragenen Pflichten gerecht zu werden.  

Gibt es auch Tätigkeiten die gleichgeblieben sind?  

Ganz grundsätzlich ist das Modell immer noch identisch. Wir bevorzugen nach wie vor, trotz den technischen Veränderungen, den persönlichen Kontakt, sei es mit den Kandidaten oder auch den Unternehmen. Auch ist unsere Geschäftsphilosophie gleich geblieben. Wir konzentrieren uns auf die Region von Schwarzsee bis Murten und von Freiburg nach Bern. Persönlich freue ich mich über eine erfolgreiche Vermittlung immer noch wie vor 30 Jahren. Es ist sehr befriedigend, wenn man die Freude und Dankbarkeit in den Augen der Kandidaten sieht.  

Zur Person Pascal Haering 1965, aufgewachsen in Düdingen

Wohnhaft: St. Ursen

Privates: verheiratet, 2 Kinder

Werdegang: KV-Lehre Versicherung, Weiterbildung im Versicherungsbereich, seit 1988 Personalberater bei ATEC Personal AG

Die Konkurrenz-Situation in der Personalvermittlung ist gross. Wie gehst du damit um?

Ja, das stimmt. Es gibt mittlerweile in städtischen Gebieten sehr viele Stellenvermittler. In Freiburg ist der Umgang untereinander jedoch eher freundlich und man versucht einander auch zu helfen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Vereinigung der freiburgischen Stellenvermittler (AFEPT), die den Austausch zwischen den Mitgliedern fördert und gute Rahmenbedingungen schafft. Seit den Anfängen bin ich bei der AFEPT im Vorstand. Aufgrund der Sprachgrenze und der jahrelangen engen Zusammenarbeit in und um Deutschfreiburg, merken wir den Konkurrenzkampf, in unserem eher ländlichen Gebiet, weniger. Zu erwähnen ist, dass wir nach wie vor die einzige Stellevermittlung im Sensebezirk sind.  

Du hast in den letzten Jahren einige tausend Bewerbungsgespräche geführt und Arbeiten vermittelt. Hat sich die Arbeitseinstellung der Leute stark verändert?

Der Grund wieso die Kandidaten unsere Dienstleistung beanspruchen hat sich verändert. Früher gab es viel häufiger die sogenannten «Saison-Stellen». Viele Arbeiter suchten eine Tätigkeit von März-November, damit sie während den Wintermonaten auf Reisen gehen konnten. Heute ist die Temporärarbeit wie jede andere Arbeit einzustufen. Das Modell «Try&Hire» wird beispielsweise von Firmen immer wie häufiger angewandt. So können sich Stellensuchende profilieren und beweisen. Die Firmen bemerken rasch, ob die jeweiligen Personen passen würden. Junge Männer arbeiten beispielsweise oft temporär als Überbrückung nach dem Lehrabschluss bis zum Militär oder Frauen finden dank dieser Art Tätigkeit nach der Mutterschaftszeit den Einstieg wieder ins Berufsleben. Grundsätzlich sind die Arbeitnehmer zuverlässiger geworden und die Fehltage haben stark abgenommen.  

Kommen wir zurück auf deinen Beruf. Ein Traumjob?

Absolut. Ich finde in meinem Job eine grosse Abwechslung vor und habe tagtäglich mit Leuten zu tun. Die obenerwähnten Erfolgserlebnisse, wenn ich jemandem eine Stelle vermitteln kann, sind grossartig. Wenn z.B. eine Firma eine dringende Anfrage infolge eines Mitarbeiterausfalles hat und wir innerhalb weniger Minuten eine Lösung präsentieren können, motiviert dies sehr. Arbeiten in einem aufgestellten Team und in einem gewohnten Umfeld sind weitere Aspekte, die meinen Job zum Traumberuf werden lassen. Für mich natürlich. Mein Sohn meinte neulich zu mir, dass er auch Personalberater werden möchte – eine schöne Aussage.  

Infos zu ATEC Personal AG Gründung: 1988

Standort: Bahnhofzentrum

Mitarbeiter: 6 Angestellte

Eckdaten: Über 10'000 vermittelte Personen 16 vergebene Prix ATEC’s 38 organisierte Wallenried-Gespräche  

Traumberuf: Automechaniker / Geschäftsinhaber Autogarage

Folge 6, Olivier Piller, Inhaber Hofmatt Garage

Heute sind wir bei Olivier Piller, Hofmatt-Garage in Alterswil. Olivier, was steht auf deiner Visitenkarte?

Geschäftsinhaber Hofmatt-Garage.

Erzähl uns mehr über deine berufliche Laufbahn!

Bereits in meinen Kinderjahren war die elterliche Autogarage quasi unser Spielplatz. Am Abend schwarze Hände zu haben war normal. Für mich war eigentlich klar, dass ich meine Lehre als Automechaniker absolvieren will. Von 1986-90 lernte ich in der Garage Stadtberg in Freiburg das Automech-Handwerk. Ende 1994 schloss ich zudem den Auto-Diagnostiker ab. Direkt nach der Lehre bin ich in den Familienbetrieb nach Alterswil gewechselt, da ein langjähriger Mitarbeiter ausgefallen war. Nach und nach übernahm ich immer mehr Aufgaben von meinen Vater. Seit 2007 bin ich nun Alleinverantwortlicher für unsere Garage.

Hat dein Vater die Hofmatt-Garage gegründet?

Die Anfänge machte bereits mein Grossvater. 1945 kaufte er am heutigen Standort Land für 50 Rappen den m2, heute ja kaum vorstellbar. Er reparierte vor allem Töfli’s und Velo’s. Es kam auch vor, dass er den Leuten die Zähne zog. Er war einer der ersten, der ein Auto hatte. So kam es manchmal, dass er am Morgen einen Geissbock im Kofferraum in den Schwarzsee führte und am Nachmittag im gleichen Auto ein Brautpaar chauffierte. Ein wirklicher Allrounder. 1968/69 startete mein Vater mit einer Autogarage, vor allem mit Austin von British Leyland. Um den wachsenden Bedürfnissen des aufkommenden Autogewerbes nach zu kommen, wurde 1971 die Garage umgebaut und neustrukturiert.  

Heute sind ja keine Britische Automodelle mehr bei Euch zu sehen. Wie ging es weiter?

Von den Autos von British Leyland erzählt man sich heute manchmal noch lustige Geschichten. Die Qualität und Verarbeitung liess stark zu wünschen übrig. So entschied sich mein Vater Ende der 70er Jahre, nach einer neuen Markenvertretung zu suchen. Zu dieser Zeit stand zum Beispiel Subaru kurz vor der Einführung in den Schweizer Markt. Der Importstart war jedoch noch nicht ganz bekannt und dauert noch ein bisschen. Im 1977 startete dann ebenfalls Mitsubishi die Marktaktivitäten in der Schweiz. So kam es, dass die Hofmatt-Garage die erste Mitsubishi-Vertretung in der Schweiz erhielt. Ein solcher Markenwechsel, war ein grosses Risiko. Über Mitsubishi war zu dieser Zeit wenig bekannt und die «Japaner»-Autos hatten nicht den besten Ruf. Zum Glück stellte sich rasch heraus, dass Mitsubishi punkto Zuverlässigkeit, Qualität und Kosten sehr gut bewertet wurde.

War für dich nach der Lehrzeit ein sofortiger Wechsel «nach Hause» immer geplant?

Sowohl für mich auch für meinen Vater war klar, dass ich die Lehre nicht im elterlichen Betrieb mache. Weiter wollte ich auch gleichzeitig Französisch lernen. Die Stadtberg-Garage, damals Peugeot Talbot Spezialist, eignete sich hervorragend. Geplant war eigentlich, dass ich nach der Lehre einige Jahre im Rennsport als Mechaniker mitreisen würde. Aufgrund der oben beschriebenen Umstände, kehrte ich dann direkt nach der Ausbildung in «unseren» Betrieb zurück.  

Wie hat sich deine Position innerhalb des Betriebes verändert?

Angefangen habe ich als Automechaniker. Mit der Zeit übernahm ich immer mehr Aufgaben im Bereich Büro, Verkauf, Personal und Administration. Ist heute Not am Mann, helfe ich natürlich mit in der Werkstatt oder putzte auch selber ein Auto.

Und wie hat sich das Autogewerbe in den letzten Jahren verändert? Man sieht es bereits an den Berufsbezeichnungen. Ein Automechaniker heisst heute Automechatroniker. Eine Mischung aus Mechaniker und Elektroniker. Ohne dieses elektronische Wissen kann man ein modernes Auto kaum mehr reparieren. Die Ansprüche haben sich massiv erhöht und die Entwicklung schreitet sehr schnell voran. Ganz generell ist unser Geschäft weniger planbar geworden. Eine Automarke kann dieses Jahr top sein und im nächsten Jahr liegt das Interesse woanders. Früher galten die Autogaragen als Spezialisten und Fachmänner. Heute ist das Wissen viel breiter gestreut und für jedermann zugänglich.

Hybrid, Elektro oder sogar autonomes Fahren sind Schlagwörter in eurer Branche. Wie sieht die Zukunft deiner Meinung nach aus?

Ja das stimmt, es sind viele Innovationen im Gange. Zurzeit ist Hybrid in aller Munde und funktioniert im alltäglichen Gebrauch sehr gut. Bei den reinen Elektroautos ist die Reichweite nach wie vor das grösste Hindernis um die nötige Durchschlagskraft zu erreichen. Ähnlich steht es um die Probleme bei den Wasserstoffantrieben. Ein weiterer grosser Forschungsbereich liegt im autonomen Fahren. Technisch würde dies bereits funktionieren, aber es gibt noch viele regulatorische Aspekte zu berücksichtigen. Zukünftig wird da sicher noch vieles auf uns zu kommen.  

Zur Person Olivier Piller, 1970

Wohnhaft: Alterswil

Privates: verheiratet, 2 Kinder

Werdegang: Automechaniker Lehre Stadtberg-Garage Freiburg, Autodiagnostiker (Abschluss 1994), Experte für Lehrabschlussprüfungen, Inhaber Hofmatt-Garage.  

Was bedeutet das Logo «Le Garage» in eurem Logo?

Das Konzept wurde von der ESA (Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes) entwickelt. Dies erlaubt den Garagen als Multi-Markenspezialist aufzutreten. Wir können so Service- und Reparaturen für fast alle Marken anbieten. Ein wichtiger Vorteil um diversifizierter am Markt aufzutreten.

Du führst quasi die Hofmatt-Garage in der 3. Generation. Wie sieht es mit der Nachfolgeplanung aus?

Konkret haben wir uns noch keine Gedanken darübergemacht. Meine zwei Töchter sind noch ein bisschen zu jung und wissen daher noch nicht genau, was sie später machen möchten. Meine Frau arbeitet ebenfalls im Betrieb und ist für alle buchhalterischen Angelegenheiten zuständig. Weiter sind wir mit Richard und Marc, zwei langjährige Mechaniker, und mit Doris, Verantwortliche für die Ersatzteile und Garantien, sehr gut aufgestellt.  

Bezeichnest du deine Tätigkeit als Traumjob?

Ich wüsste nicht, was ich lieber machen würde und kann daher sagen, dass es für mich ein Traumjob ist. Die Abwechslung, das Zusammenarbeiten mit Leuten und die Flexibilität schätze ich sehr. Klar denke ich manchmal, dass eine Tätigkeit wie oben bereits erwähnt z.B. im Rennsport interessant gewesen wäre. Aber bereue tue ich es nicht.

Du bist Experte an den Lehrabschlussprüfungen. Wie sieht es im Automobilgewerbe mit dem Talentmangel aus?  

Leider bemerken wir diesen sehr stark. Gelernte Automechatroniker oder Fachmänner sind sehr gefragt auf dem Markt. Bereits die Rekrutierung von neuen Lernenden stellt immer wie mehr Garagen vor grosse Probleme, obwohl der Job viele interessante Herausforderungen bietet, technisch wie auch handwerklich fordernd ist und nach der Lehre viele Weiterbildungsmöglichkeiten offeriert.

Traumberuf Landwirt/ Treuhänder/ Verwalter Camping Schiffenen/ Inhaber Driving Range Schiffenen

Folge 5, Patrik Schaller, Allrounder

Patrik, gerne möchten wir mehr über deinen Beruf respektive Berufe erfahren. Was steht auf deiner Visitenkarte?

Also physisch gesehen habe ich keine Visitenkarte und kann mich keiner genauen Berufsbezeichnung zuordnen. So bin ich Landwirt, Buchhalter bei Agro-Treuhand, Inhaber der Driving Ranch (Golf-Übungsanlage) und Verwalter der Camping Schiffenen AG.

Das klingt nach sehr viel Arbeit. Kommen wir später darauf zurück. Erzähl uns etwas über deinen Werdegang.

Meine Grundausbildung habe ich als Landwirt abgeschlossen. Mit 27 Jahren konnte ich dann den elterlichen Hof übernehmen und dadurch bereits früh selbständig arbeiten und entscheiden. Mein Ziel war, den Betrieb weiterzuentwickeln und für die Zukunft die nötigen Strukturen zu schaffen. Die Fortführung der Milchproduktion, sowie der Anbau von Gemüse, Früchten oder Blumen war für mich eher kein Thema. Eine Weiterbildung im kaufmännischen Rechnungswesen verhalf mir, eine Stelle im Agro-Treuhandbereich anzunehmen und somit meine Tätigkeiten zu diversifizieren. In dieser Anstellung bin ich nun seit 20 Jahren tätig. Vor 15 Jahren erhielt ich von Heinz Pfander die Anfrage, ob ich mit ihm zusammen die Golfparkanlage (Driving Range) in Schiffenen initieren und bauen möchte. Nach eingehender Planung konnten wir das Projekt erfolgreich realisieren. Zusätzlich übernahm ich vor 8 Jahren die Verwaltung des Camping Schiffenen.

Wie kriegt man all dies unter einen Hut?

Es braucht sicherlich eine gute Planung und viel Freude an der täglichen Arbeit. Die Art der Tätigkeiten lassen sich ziemlich gut kombinieren, da der Arbeitsanfall saisonal anfällt. Da ich Tätigkeiten habe welche auch wetterabhängig sind, braucht es Flexibilität und die Bereitschaft auch mal am Abend länger oder am Wochenende Arbeiten zu erledigen.

Du hast also kein « Nine-to-Five-Job»? 

Eine Woche gleicht selten der anderen. Das ist sehr spannend, lehrreich und entschädigt viel für die geleistete Mehrarbeit. Als Unternehmer ist eine geregelte Arbeitszeit selten möglich. Ich nehme mir jedoch ab und zu die Freiheit, unter der Woche einen Freitag zu beziehen, um Skifahren oder Golfen zu gehen.

Was rätst du Leuten, die sich auch selbstständig machen möchten?

Es braucht eine grosse Offenheit und man sollte das Risiko nicht scheuen. Ich war stets neugierig, hatte die Augen offen, sah vielfach Chancen und packte sie, dazu gehört Einsatz und viel Fleiss. «Ohni nüt, chunnt nüt», das ist mein Motto. Ein bisschen Glück gehört dazu. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. In meinem Fall konnte ich mit bestehenden Strukturen weiterarbeiten, welche in unserem Familienbesitz sind. Rückblickend half mir auch meine Tätigkeit als Gemeinderat. In dieser Funktion konnte ich mir ein grosses Wissen aneignen, welches mir heute bei der Verwaltung des Campings zugutekommt. Ich lernte viele interessante und spannende Leute kennen, was mein berufliches Netzwerk erweiterte.  

Zur Person

Patrik Schaller, 1963

Wohnhaft: Schiffenen, Düdingen

Privates: verheiratet, 1 Tochter

Werdegang: Landwirt, Abschluss kaufmännisches Rechnungswesen, Mit-Initiant Golfpark Schiffenen, Verwalter Camping Schiffenen AG  

Inwiefern hat sich dein Arbeitsgebiet verändert respektive wo liegen allgemein die grössten Veränderungen in den letzten 20 Jahren?

Wie in vielen Bereichen hat auch bei uns die technische Modernisierung grossen Einfluss. Alles wird optimiert und schneller. Als Arbeitnehmer muss man am Ball bleiben und sich mit den Veränderungen mitentwickeln. Ganz generell habe ich das Gefühl, dass ein Mentalitätswechsel in unserer Gesellschaft stattgefunden hat. Sich für etwas schinden und abmühen, sei es im Sport oder in der Arbeit, spüre ich bei den heutigen Jugendlichen viel weniger als bei uns dazumal. Die Ursachen, die diesem Phänomen zugrunde liegen, sind mannigfaltig. Vieles scheint zur Selbstverständlichkeit zu werden, für welche unsere Vorfahren «gchrampfet hì».

Kommen wir zurück auf deinen Beruf. Ein Traumjob?

Ich habe mir nie etwas unter einem Traumjob vorstellen können. Als Jugendlicher war zeitweise Sportlehrer mein Wunschberuf, da ich selber im Leistungssport aktiv war. Mit der Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich verflog allmählich dieses Berufsziel, was ich jedoch nie bereute. Mit der heutigen beruflichen Situation bin ich sehr zufrieden. Ich merkte zum Beispiel erst mit dem Einstieg in die Treuhand-Branche, dass ich ein gewisses Zahlenflair habe. Der Mix meiner Tätigkeiten stimmt für mich. Das soll jedoch nicht heissen, dass ich nicht offen bin für neue Projekte. Man weiss nie, was die Zukunft bringt. Über die Jahre wurde mir bewusst, dass ich der Unternehmertyp bin, gerne etwas erschaffe und dieses mit Herzblut verfolge.  

Infos Camping Schiffenen AG  

Gründung: 1985

Plätze: 260 Mobilehomes, 40 Passantenplätze (April-Oktober)

Fläche: 10 Hektaren

Mitarbeiter: 2 Festangestellte

Zusätzliches Angebot: Restaurant Seepark Schiffenen Buvette-Shop Campolino Tennisanlage Minigolfanlage  

Driving Range (Trainingsanlage Golf)  

Gründung: 2000

Initianten: Patrik Schaller, Heinz Pfander

Grösse: 2.8 Hektaren

Facts: 10’000 Golfbälle zur Verfügung Seit der Eröffnung wurden ca. 5 Millionen Bälle gespielt 20 Abschlagsplätze Chipping und Bunker-Übungsplätze Möglichkeiten für Firmenevents Für Anfänger und auch Fortgeschrittene können Golflektionen vereinbart werden.

Traumberuf Bankfachmann

Folge 4, Jonas Vonlanthen, Firmenkundenberater, Raiffeisen Freiburg-Ost

Jonas, was steht eigentlich auf deiner Visitenkarte?

Warte, ich hole sie kurz hervor. Also da steht: Leiter Firmenkundenberater/Responsable clientèle d’entreprises, Raiffeisenbank Freiburg Ost.

Hast Du nebst der Firmenkundenberatung noch andere Aufgaben?

Ja, das ist das Schöne in einem KMU, da hat man verschiedene «Hüte» auf. Eine wichtige und vor allem interessante Aufgabe ist die des Ausbildungsverantwortlichen. Ich kümmere mich um die Rekrutierung und anschliessende Betreuung unserer Lernenden. Des Weiteren koordiniere den Bereich Nachwuchsausbildung der Deutschfreiburger Raiffeisenbanken. Einmal im Jahr darf ich zudem als «Experte Branche Bank» die Lehrabschlussprüfungen abnehmen.

Ein Banker durch und durch.

Das ist schwierig zu sagen, ich habe bis heute ja noch nichts anderes gemacht. Bereits meine Lehre habe ich bei der Raiffeisenbank Freiburg Ost absolviert. Nach meinem Lehrabschluss arbeitete ich kurze Zeit für die Raiffeisenbank Wünnewil-Flamatt, bevor ich meinen Bachelor in Betriebsökonomie an der HSW Freiburg erlangte. Nach einem kurzen Gastspiel in einer Grossbank zog es mich im 2011 wieder in die Heimat zur Raiffeisenbank Freiburg Ost.

Man hat ja bekanntlich nie ausgelernt. Welche Ausbildungen sind bei dir geplant?

Ab März absolviere ich einen Fachlehrgang Firmenkunden. Für mich stehen vor allem Weiterbildungen on-the-job im Vordergrund. Ich finde solche Erfahrungen sehr spannend. Nebst der Wissensaneignung lernt man viele interessante Leute kennen, kann sich austauschen und so sein Netzwerk aufbauen.

Wolltest du bereits als Kind «Banker» werden?

Meine erste Schnupperlehre absolvierte ich damals als Automechaniker. Später in der Jubla wurde jedoch bald einmal klar, dass ich handwerklich nicht wirklich begabt bin und zwei linke Hände habe. Das höre ich noch heute oft. So war quasi die Berufsrichtung «Büro» gegeben.  

Zur Person Name: Jonas Vonlanthen, 1987, St. Antoni

Wohnhaft: Tafers

Privates: ledig

Werdegang: KV mit BM, Bachelor in Betriebsökonomie, seit 2011 bei der Raiffeisenbank Freiburg Ost, zuerst als Leiter Geschäftsstelle, seit Mitte 2015 Leiter Firmenkundenberatung  

Die Raiffeisen hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Wie hast du das miterlebt?  

Der Wandel war enorm. Als ich im 2003 mit der Lehre begonnen habe, hatte die Raiffeisenbank Freiburg Ost zwei Standorte, St. Antoni und Freiburg. Heute sind wir an fünf Standorten vertreten. Weiter hat sich das regulatorische Umfeld stark verändert. Jeder Prozess ist dokumentiert und wird dementsprechend auch überprüft. Damit sind auch die Anforderungen an die Mitarbeiter stark gestiegen. Den klassischen Kundenberater zum Beispiel von anno dazumal, gibt es nicht mehr. Die Art der Tätigkeiten sind nicht nur mehr Ein- und Auszahlungen, sondern gehen in Richtung Allrounder-Fähigkeiten. Ständige Weiterbildungen sind Pflicht um den höheren Anforderungen, auch die der Kunden, gerecht zu werden. Das bedeutet zugleich, dass auch die Veränderungsmöglichkeiten gestiegen sind. Den lebenslangen Job gibt es quasi nicht mehr. Eine Vielzahl an guten Weiterbildungen können berufsbegleitend durchgeführt werden und öffnen damit neue Perspektiven.

Die Bankergilde hat in den letzten Jahren ihr Fett abbekommen. Hattest du auch Reaktionen?

Klar wurde in Kollegenkreisen «gesprüchert» das Banker finanziell besser dastehen etc. Aber man kann einen regionalen Banker nicht mit einem Investmentbanker vergleichen. Unser Lohnniveau liegt im regionalen Durchschnitt und die Art der Arbeit ist im Vergleich zu einem Investmentbanker total unterschiedlich. Weiter greifen die heutigen Regulatorien sehr stark, so dass Missbräuche wie vor der Finanzkrise auch bei den Grossbanken weitgehend verhindert werden. Wir kennen unsere Kunden, viele sogar per Du. Begleitet man zum Beispiel einen Kunden beim Erstellen eines Wohnheimes, ist man in den Prozess von A-Z involviert und freut sich über ein tolles Endresultat. Ich sehe überhaupt keine Übereinstimmung zwischen dem typischen Bild des Bankers in den Medien und meinem täglichen Job.

Hast du deinen Traumjob gefunden?

Kann man den überhaupt jemals finden? Für mich gibt es nicht «DEN» Traumjob. Je nach Lebensphase kann das anders aussehen. Ich weiss für mich, dass ich am Morgen mit Freude aufstehe und meine Arbeit gerne mache. Das ist eine wichtige Voraussetzung. Dazu kommen natürlich viele andere Punkte, die in der Summe grossen Einfluss auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz haben. Ein kurzer Arbeitsweg, ein super Team, den Sinn und das Resultat der Arbeit sehen, Wertschätzung und die Arbeitsplatzsicherheit sind sicherlich Variablen die für eine wohlwollende Stimmung sorgen. Die Regionalität spielt in meinem Fall eine weitere wichtige Rolle. Ich bin umgeben von Leuten die ähnlich funktionieren und die meine Denk- und Arbeitshaltung verstehen. Meine Arbeit erlaubt es mir nahe am Kunden und der Bevölkerung zu sein, das gefällt mir.

Früher war der Bankerberuf nur Banker vorbehalten. Gibt es heute auch Quereinsteiger?

Auch in dieser Hinsicht hat sich unsere Branche geändert. Klar, wenn jemand Berufserfahrung im Banking mit sich bringt, ist das nach wie vor ein grosser Vorteil. Durch die bereits vorhin angesprochenen, in einer Vielzahl vorhanden Weiterbildungsmöglichkeiten, ist ein Berufswechsel, im Vergleich zu früher, nicht mehr unmöglich. Der Einstieg in die Bankenwelt ist vor allem für Studenten viel einfacher geworden. So bietet auch Raiffeisen diverse Traineeprogramme und Praktika an, die einen Einstieg vereinfachen.

Du würdest also den Studenten und angehenden Lernenden eine Ausbildung auf einer Bank empfehlen?

Das ist natürlich eine Typen-Frage. Aber grundsätzlich auf jeden Fall. Unsere Lernenden durchlaufen während den drei Jahren, sämtliche Abteilungen und erhalten viel Verantwortung. Ein grosser Vorteil von Raiffeisen, aufgrund der Rechtsform, ist die dezentrale Organisation. Viele der Abläufe können vor Ort gemacht werden, welches dem Lernenden viel praktisches Wissen vermittelt. Sie arbeiten nach kurzer Einführung selbständig, bedienen Kunden und werden auch schulisch gefördert. Nach der Lehrzeit sind Allround-Banker und können mit einem vollen Rucksack in die berufliche Karriere starten.

Was ist der beste Weg um sich bei Raiffeisen zu bewerben?

Ich kann es aus der Sicht der angehenden Lernenden aufzeigen. Die Raiffeisenbank Freiburg Ost veranstaltet viermal jährlich Schnuppertage. Alle interessierten Schüler haben die Möglichkeiten während eines Tages unsere Bank und den Beruf Bankkaufmann/frau kennenzulernen. Als idealer Ratgeber für die bevorstehende Bewerbung, organisieren die Deutschfreiburger Raiffeisenbanken jeweils eine Infoveranstaltung in welcher die genaue Vorgehensweise aufgezeigt wird. Schlussendlich erfolgt eine «normale» Bewerbung an die gewünschte Raiffeisenbank.

Traumberuf Physiotherapeut

Folge 3, Rolf Kröpfli, Inhaber Bfit2

Rolf, danke für deine Zeit. Was steht eigentlich auf deiner Visitenkarte?

Eigentlich habe ich zwei. Eine als Physiotherapeut und eine vom Medical Training Bfit2. Meine genaue Bezeichnung lautet: «Sportphysiotherapeut».  

Uns interessiert natürlich dein Werdegang. Ein ganz Klassischer nehme ich an?

Mein Traumberuf als Kind war «Sportlehrer». Da ich jedoch nicht im Spitzensport aktiv war, sanken meine Chancen markant, um überhaupt in Magglingen die Ausbildung zum Sportlehrer anfangen zu können. Ich entschied mich für das KV, welches mich jedoch nicht sonderlich forderte und auch zu keinen Freundensprünge anregte. Eine Knieverletzung und die anschliessende Physiotherapie machten mich erst auf diesen Beruf aufmerksam. So erkundigte ich mich nach den Möglichkeiten diesen Beruf zu erlernen. Dieser führte mich ans Collège in Fribourg, um meine Chancen für erfolgreiche Aufnahmeprüfungen zum Physiotherapeuten zu erhöhen.

Dies hat anscheinend erfolgreich geklappt?

Ich wurde aufgenommen und konnte meine Ausbildung in Bern beginnen. Die Ausbildung dauerte damals 3 Jahre mit diversen Praktika in unterschiedlichen Fachrichtung. Ich war z.B. in der Insel, in Nottwil, Montana und dem Lindenhofspital. 1992 schloss ich die Ausbildung erfolgreich ab.  

Und dann dein erster Job?

Meine erste Stelle als „Physio“ konnte ich in der Rehaklink in Gunten als Vertretung antreten. Nach ein paar Monate fand ich eine Stelle in der Nähe. Im Spital Tafers arbeitete ich 5 Jahre als Physiotherapeut. Eine sehr lehrreiche und spannende Zeit. Ich erhielt 1998 die Möglichkeit, die Leitung der Physiotherapie im Spital zu übernehmen. Zugleich stand aber auch die Selbstständigkeit im Raum. Ich entschied mich für das Unternehmertum und packte die Chance die Räumlichkeiten im Bahnhofzentrum zu kaufen.  

Mit 32 Jahren sich in die Selbständigkeit zu stürzen – ein Wagnis?

Es war eine ungewohnte Situation für mich. Das erste Mal in meinem Leben hatte ich Schulden. Der Kaufpreis, die Einrichtungen etc. überstieg den Jahreslohn eines Physiotherapeuten um ein x-faches. Dank der Unterstützung meiner Eltern und dem Wissen, dass ich mein Beruf liebe, hatte ich wenige schlaflose Nächte.

  Hat sich der Job des Physio’s seit deiner Selbständigkeit stark verändert?

Wie in vielen Bereichen, hat auch in unserer Branche, die Technik einiges verändert. So ist heute alles komplexer geworden. Der Patient wird ganzheitlich angeschaut. Früher behandelte man die betroffene Stelle und noch ein bisschen die Muskulatur um die Problemzone herum. Weiter hat die Orthopädie enorme Fortschritte erzielt. Ab einem gewissen Alter war früher der Einsatz von künstlichen Gelenken gar kein Thema. Heute werden solche Operationen auch im hohen Alter vollzogen, welches nachfolgend die Behandlung des Physiotherapeuten stark beeinflusst. Die Bereiche der Trainings- und Ernährungswissenschaften erbrachten in den letzten Jahren viele neue und spannende Erkenntnisse, welche unmittelbaren Einfluss in die Physiotherapie haben. Weiter muss alles dokumentiert werden, die administrativen Anforderungen sind gestiegen und die Leute sind durchschnittlich besser informiert, um einige der wichtigsten Veränderungen zu nennen.  

Zur Person: Rolf Kröpfli, 1966, ist in der Stadt Freiburg aufgewachsen

Wohnhaft: Düdingen

Privates: in einer festen Beziehung

Werdegang: KV, Collège, Ausbildung zum Physiotherapeuten, 1998 Selbständigkeit, 2015 Gründung Bfit2

Inwiefern hat sich dein Arbeitsgebiet mit dem Wachstum der Firma verändert?

Für mich ist die Arbeit mit den Menschen zentral. Ich kann mir nicht vorstellen nur noch zu «managen». Klar, als ich 1998 alleine angefangen habe, arbeitete ich zu 100% mit den Patienten. Heute hat sich das ein bisschen verlagert. Ich versuche jedoch weiterhin 80% als Physio tätig zu sein. Das ist meine Leidenschaft, das ist mein Beruf. All die strategischen und administrativen Aufgaben verlege ich auf das Wochenende. Kontinuierlich habe ich meine Ausrichtung auf den Bereich der Sportphysiotherapie gelegt. So kamen im Laufe der Jahre immer mehr Sportclubs auf uns zu, um sie im medizinischen Bereich zu unterstützen. Dies erlaubte mir mein Hobby mit dem Beruf zu verbinden. Wenn ich also mit einem Fussballklub ins Trainingslager fahre, ist es ein fliessender Übergang zwischen Arbeit und Freizeit.  

Was war ausschlaggebend für die tolle Entwicklung deiner Firma?

Mein Motto war schon immer, dass ich Zeit haben will für die Patienten. Es nützt nichts, wenn sie zwei Wochen auf einen Termin warten müssen. So habe ich 6-7 Tagen in der Woche gearbeitet. Da ich meinen Job liebe, hat es mir nichts ausgemacht. Die regionale Verankerung unter anderem mit den Sportclubs, hat sicherlich wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich rasch weiterentwickeln und somit auch die Bekanntheit steigern konnte. In dieser Beziehung profitierte ich von meinem Engagement bei der Schweizer Unihockey Nationalmannschaft, welche ich von 1994-2006 betreute. Kontinuierliche Wissensaneignung gepaart mit praktischer Erfahrung sammeln, ist ein entscheidendes Kriterium für nachhaltigen Erfolg.  

Seit letzten Herbst habt ihr mit dem Bfit2 im Birchhölzli einen neuen Standort eröffnet?

Ja, richtig. Um den bereits erwähnten veränderten Bedürfnissen zu entsprechen und dass wir auch in Zukunft am Ball bleiben können, haben wir mit dem Bfit2 neue Wege beschritten. Wir können nun den Prozess ganzheitlich begleiten, mit dem Ansatz des Medical Training. Wir unterstützen die klassische Physio-Rehabilitation mit den neusten Erkenntnissen aus der Trainings- und Ernährungswissenschaft, ein Mix aus aktiver und passiver Bewegungstherapie. Unsere Räumlichkeiten im Birchhölzli bieten auch Platz für Gruppentherapie und vorbeugende Einzeltrainings mit den neusten Trainingsgeräten und -einrichtungen.  

Kommen wir zurück auf deinen Beruf. Ein Traumjob?

Ja, unbestritten. Ein sehr schöner Beruf. Die Menschen verlangen sehr viel und sind anspruchsvoll, klar, es geht ja auch um ihre Gesundheit. Das Feedback ist aber unglaublich schön und der Job gibt einem sehr viel zurück. Des Geldes wegen sollte man es nicht machen. Auch in Zukunft sehe ich grosses Potential für unsere Branche. So schnell kann uns kein Roboter oder Maschine ersetzen. Weiter ist der Beruf Physiotherapeut sehr vielfältig und abwechslungsreich.  

Was kannst du angehenden Physio empfehlen?

All denjenigen die sich für den Beruf Physiotherapeut interessieren, stehe ich gerne mit Rat und Tipps zur Verfügung. Aufgrund unserer Grösse und keiner spezifischen Spezialisierung, können wir «im Moment» keine Praktikumsplätze anbieten. Unsere Türen stehen jedoch offen für Schnuppertag-Anfragen. Schreibt mir einfach eine E-Mail oder kommt vorbei.  

Infos zu Bfit2 Gründer: Rolf Kröpfil, 1998

Inhaber: Rolf Kröpfli, Danny Pauwels

Standort: Bahnhofzentrum und Birchhölzli

Mitarbeiter: 14 professionelle Therapeuten

Eckdaten:

450 m2 Trainingsbereich und Physioräume im Birchhölzli und 340 m2 im Bahnhofzentrum

200 kostenfreie Parkplätze

7/7 täglich geöffnet

Im Medical Training Center befindet sich ein hochmoderner Trainings- und Therapiebereich. Dieser beinhaltet unter anderem eine Vielzahl von Kraft- und Ausdauergeräten, ein Milon-Zirkeltraining sowie ein Bereich für Functionaltraining- und Stretching-Übungen. Dieser Bereich ist nicht nur für Mitglieder und Patienten da, sondern für alle die sich gerne bewegen und fit bleiben wollen