Interview mit Christian Schneuwly, OK Präsident!

News vom Feldschiessen 2018 in Gurmels


Die Temperaturen steigen, das Feldschiessen vom Seebezirk kommt näher. skippr hat ein exklusives Interview geführt mit Christian Schneuwly, OK-Präsident Feldschiessen 2018 in Gurmels.

Vorab, Merci Christian für deine Zeit. Das Feldschiessen 2018 in Gurmels steht vor der Tür. Seid ihr ready?

Wir sind mit den letzten Vorbereitungen hoch auf Kurs. Mit der Planung sind wir sogar voraus. Es gibt noch viel Arbeit, jedoch haben wir zahlreiche Helfer die uns jeden Tag unterstützen.

„Füür u Flama Fürs Fäudschiesse“ heisst das Motto, die Webseite wurde ganz in diesem Sinne gestaltet. Wie seid ihr auf diesen Slogan gekommen?

Bei einer Schussabgabe entsteht jeweils ein Mündungsfeuer. Dies war der Ansporn für unser Motto und natürlich auch den Zusammenhang zum Schiessen. Wir vom OK brennen bereits und in ganz Gurmels lodern die Flammen. Wir hoffen, dass wir dieses Feuer auch bei allen Schützen/innen und Festbesuchern entfachen können.

Mit wie vielen Teilnehmer/innen rechnet ihr?

Wir erwarten am Vor- und Feldschiessen 1500 Gewehrschützen (300m) und 300 Pistolenschützen (25m), somit insgesamt 1800 Schützinnen und Schützen. Bei den Besucherzahlen rechnen wir mit 5000 – 8000 Personen.

Einen Anlass wie das Feldschiessen zu organisieren, ist ja auch mit Risiken verbunden - wenn wir schon nur an das Wetter denken. Wie geht ihr damit um?

Wenn man etwas organisiert, besteht immer ein Risiko. Wir hoffen jedoch auf schönes Wetter und werden sicherlich täglich mit Meteoschweiz in Verbindung stehen, sodass, falls es zu Schlechtwetter oder sogar Sturm kommen würde, wir uns frühzeitig mit den Notfallorganisationen in Verbindung setzen können.

Was bringt die Leute, die nichts mit dem Schiesssport zu tun haben an einen Event wie das Feldschiessen?

Das Feldschiessen ist das grösste Schützenfest der Welt und zudem ein Volksfest für Jung + Alt und Gross + Klein. Im Bezirk ist es eines der grössten Feste, welches zum Wiedersehen und Zusammensein einlädt. Wir haben das Unterhaltungsprogramm so zusammengestellt, dass es sicher für jeden etwas dabei hat. Am Donnerstag, 7. Juni 2018 findet unser grosses Lotto statt, am Freitag, 8. Juni 2018 tritt die Coverband „Partyproject“ auf und am Samstag, 9. Juni 2018 sorgt die österreichische Band „Die Grubertaler“ für grossartige Stimmung. 

Auf welchen Programmpunkt freust du dich am meisten?

Ehrlich gesagt auf jeden Einzelnen, aber vor allem auf die guten Gespräche mit den Schützen/innen und Festbesuchern. Ein Highlight wird sicher die erstmalige Eröffnungszeremonie, welche am Freitag, 8. Juni 2018 um 18.30 Uhr stattfindet und bei welcher das Feuer auf dem Festplatz entzündet wird, um unser Motto „Füür u Flama fürs Fäudschiesse“ in die Tat umzusetzen.

Was wünschst du dir für das Feldschiessen 2018? 

Dass wir alle zusammen ein unfallfreies, unvergessliches und schönes Feldschiessen hier in Gurmels erleben dürfen. 

Über das Feldschiessen 2018 in Gurmels:

Das Feldschiessen des Seebezirks, ein traditionelles Volksfest, wird dieses Jahr unter dem Motto „Füür u Flama Fürs Fäudschiesse“ in Gurmels stattfinden. Ein vielseities Unterhaltungsprogramm, Lotto, Tombola und viele weitere Highlights warten auf die Besucher. Start ist am 2. Juni 2018 am Vorschiessen mit viel Musik, weiter gehts am Donnerstag, 7. Juni mit dem grossen Lotto und das Hauptwochenende ist von Freitag bis Sonntag, 8.-10. Juni 2018, auch wieder mit viel Musik und einer grossartigen Party. www.feldschiessen2018.ch

Halb herzenswarme Liebeserklärung an einen Lieblingsspieler, halb superschlaue Analyse des irren gegenwärtigen Fußballbusiness: Holger Gertz @Gertz68 über Gerd Müller, die Titelgeschichte des SZ-Magazins am Freitag. pic.twitter.com/4kaPbBtAx7

— Michael Ebert (@MichaelEbert) 13. Juni 2018

Are you serious?

Eigentlich würde ich mich freuen am Mittwochabend den Cupfinal zwischen Plaffeien und Ueberstorf schauen zu gehen. Aber in Billens? Zwei Sensler Mannschaften duellieren sich irgendwo in Romont um den Freiburger Cupsieg? Are you serious?

Zufällig ist der Sensebezirk Ehrengast am gleichzeitig stattfindenden Comptoir de Romont, welches an Billens angrenzt. Und was sagen die Broyebezirkler, eh die Glanebezirkler über den Sensebezirk: "Der Sensebezirk ist für uns weit weg" (FN Ausgabe vom Samstag). Ja, genau, Billens ist für uns Sensler auch sehr weit weg. 

Das Erreichen des Cupfinals ist für die jeweiligen Klubs respektive sogar für das Dorf ein Highlight. Ein unvergessliches Abenteuer für Spieler und Staff - ein Spiel, das von Vorfreude, Spannung und Emotionen lebt, und welches vor allem viele Zuschauer anziehen sollte! 

Der Freiburger Fussballverband muss alles unternehmen, dass ein Endspiel für alle Beteiligten zum Erfolg wird. Das ist hier nicht der Fall, denn viele Sensler Zuschauer überlegen sich zweimal nach Billens zu fahren. Und die Romontois? Wollen die wirklich zwei Sensler-Mannschaften beim Kicken zu gucken? Ich glaube nur wenige. Blickt man auf die vergangenen Cupfinals zurück, war das auch dort der Fall: 2016 Romont gegen Gumfens in Murten, 2013 Châtonnaye gegen Murten in Grandvillars etc. 

Der Regionalfussball lebt von der Regionalität. Wieso also bereits vor der Saison den Final-Ort aussuchen? Wieso nicht einfach ein Heimspiel bei einem der Finalteilnehmer (Losentscheid)? Wieso nicht einfach in der geografischen Mitte der beiden Mannschaften (in diesem Fall: Tafers, Düdingen, St. Antoni)? Wieso nicht einfach immer an einem zentralen Ort, z.B. im St. Leonard oder im Birchhölzli, wie das der Fall in der Bundesliga, Premiere League etc. ist?

 

Ein weiterer Zufall: Am Abend vom Cupfinal zwischen zwei Sensler Mannschaften findet zeitgleich am Comptoir in Romont der Sensler Abend mit Trudi Lauper statt. Somit könnten die Gewinner wenigstens nach dem Spiel in der Nähe mit anderen Senslern feiern.

Wahrscheinlich gehe ich troztdem nach Billens. Machen wir das Beste daraus und hoffen, dass sich die Freiburger Fussballverantwortlichen sich etwas überlegen für die nächste Ausgabe 2019 - im Sinne aller Beteiligten.

Text: Lukas Schneuwly

SC Düdingen steigt aus der 1. Liga ab

5:3 Niederlage gegen Naters

Nach einem 2:0 Vorsprung kassierten die Düdinger in der zweiten Halbzeit noch 5 Tore. Auch ein Sieg hätte den Düdingern nichts genützt. Azzurri Lausanne gewann ihr erstes Spiel in der Rückrunde gegen Martigny gleich mit 5:1. 

Seit 2005 spielen die Düdinger das erste Mal also nächste Saison in der zweiten Liga interregional. Wie bereits im Jahr 2009 könnten die Düdinger bei einem allfälligen Rückzug einer Mannschaft aus der 1. Liga die Liga am grünen Tisch trotzdem noch sichern. Dies ist jedoch ein schwacher Trost und zurzeit unwahrscheinlich. 

Freiburger Fussball Cupfinal

Zwei Sensler Mannschaften im Duell

Quelle: Freiburger-Nachrichten, Archiv Kantonsbibliothek (Hier gehts zum Bericht von 2002)

Am kommenden Mittwoch steht der Freiburger Fussball Cupfinal (eigentlich heisst er ja NET+ Cup) in Billens an. Der FC Ueberstorf trifft auf den FC Plaffeien. Lange ist es her, dass sich zwei Deutschfreiburger Mannschaften in einem Cupfinal gegenüber standen. Wir sind in die Archive eingetaucht und haben gefunden: Genau 16 Jahre ist es her, da hiess der Cupfinal auch Ueberstorf gegen Plaffeien. Auf dem Birchhölzli in Düdingen gewannen die Ueberstorfer den Cupfinal mit 1:2. (FN Bericht von 2002)

Der FC Ueberstorf bereitete sich optimal auf die Rückrunde vor mit SPORTING TRAVEL. Film @Yves Grossrieder

Im 2008 konnten die Plaffeier dann den Kübel endlich ins Oberland holen. (FN Bericht von 2008)

Quelle und Bericht: www.freiburger-nachrichten.ch

Seit nunmehr 10 Jahren wartet der Sensebezirk jedoch auf diesen prestigeträchtigen Titel. Immerhin zieht der Sieger in die Hauptrunde des Schweizer-Cups ein, vielleicht sogar gegen einen Superligisten. Das könnte im Herbst der Fall sein.

Cup-Finalspiele der letzten 10 Jahre und Beteiligung von Deutschfreiburger Mannschaften: 

2017 FC Marly (2.) - FC Romont (2.) 0:2 (in Givisiez)

2016 FC Romont (2.) – FC Gumefens (2.) 5:1 (in Murten)

2015 FC Matran (3.) – FC Ueberstorf (2.) 2:1 (im Guintzet)

2014 FC Matran (3.) – FC Murten (2.) 0:1 (in Domdidier)

2013 FC Châtonnaye/Middes – FC Murten (2.) 0:2 (in Grandvillars)

2012 FC Léchelles (3.)– FC Richemond (2.)  5:7 (in Farvagny)

2011 FC Domdidier (3.) – FC Plaffeien (2.) 6:3 (in St. Silvester)

2010 FC Gumefens (2.) – FC Marly (2.) 6:0 (in Châtonnaye)

2009 FC Murten (2.)– FC Farvagny (2.) 1:2 (in Granges-Paccot)

2008 FC Plaffeien (2.) – FC Marly (2.) 2:0 (in Le Mouret)

2005 FC Giffers (3.) – ES Belfaux (2.) 1:0 (in Giffers)

2004 ES Belfaux (2.) – FC Vully-Sport (2.) 1:0 (in Belfaux)

2002 FC Plaffeien (2.) – FC Ueberstorf (2.) 1:2 (in Düdingen)

2000 FC La Tour (2.) – FC Ueberstorf 3:2 (in Farvagny)

Am Mittwoch geht's für beide Mannschaften also um viel. Der Weg in den Final war steinig, aber schlussendlich souverän:

Road to Billens FC Ueberstorf:

1/16 Final: FC Broc (4.) – FC Ueberstorf 1:3

1/8 Final: Haute-Gruyere (2.)– FC Ueberstorf 2:3

1/4 Final: FC Ueberstorf – Ependes (2.) 3:2

1/2 Final: FC Gumefens (2.) – FC Ueberstorf 1:2
 

Road to Billens FC Plaffeien:

1/16 Final: FC Cudrefin (3.) – FC Plaffeien 2:6

1/8 Final: FC Gurmels (3.) – FC Plaffeien 0:1

1/4 Final: ES Belfaux (2.) – FC Plaffeien 3:5 n.E.

1/2 Final: FC Plaffeien – FC Piamont 3:1

Einziger Wermutstropfen ist der Austragungsort des Spieles: Billens! Auf skippr dazu in Bälde mehr...

Goldene Spenglerarbeit

Überbauung Sonnmatt in Murten positiv erwähnt

Der Verein diplomierter Spenglermeister der Schweiz (VDSS) führt im Drei-Jahres-Rhythmus den nationalen Wettbewerb «Goldene Spenglerarbeit» durch. Prämiert werden jeweils besonders anspruchsvolle Spenglerarbeiten und Blechbekleidungen. Am Wettbewerb 2018 nahm auch die Baeriswyl AG aus Düdingen teil.

Verteilt auf die vier Gebäude, wurden bei der Überbauung Sonnmatt in Murten insgesamt 4500m2 Fassade mit Aluminium-Verbundplatten eingekleidet. Das Werk erhielt von der nationalen Fachjury viel Lob und  würdigten die innovative Arbeit. Als Siegerin durfte sich dieses Jahr die Scherrer Metec AG aus Zürich auszeichnen lassen.

Auch wenn es nicht fur den Hauptpreis gereicht hat, nimmt die Baeriswyl AG Effiziente Gebäudehüllen die Erwähnung der Jury gerne als Kompliment entgegen. Die Überbauung Sonnmatt war auf vielen Ebenen eine erfüllende Herausforderung für das traditionsreiche Handwerksunternehmen mit Sitz in Düdingen sowie Filialen in Murten und Plaffeien.

Weitere Bilder auf www.baeriswyl.ch