skippr backt Weihnachtsguetzli

Huschhusch-Mandelherzen

Wir haben für euch das ultimative Guetzli-Rezept gesucht und nicht gefunden. So haben wir uns entschieden, selber eines zu kreieren. Was dabei rausgekommen ist, hat uns überzeugt und die Testesser waren allesamt begeistert. 

Die Kriterien waren: schnell, einfach und fein. Am liebsten mit Zutaten, die man gewöhnlich zu Hause hat. Und alles mit einer einzigen Schüssel, nicht dass man danach eine Stunde abwaschen muss. Und ohne Unmengen an Butter und Zucker.

Entstanden sind kleine, mürbe Biscuits, die fein nach Mandeln, Vanille und wenig Zimt schmecken. Sie sind ruckzuck zubereitet und der Teig muss vor der Bearbeitung nicht im Kühlschrank ruhen, wie sonst die meisten gängigen Guetzlisorten. TOP!

Rezept skippr Mandelherzen

100 g Mandeln, gemahlen

100 g Butter, weich

100 g brauner Zucker

1 Ei

2 EL Milch

300 g Mehl

1 Prise Salz

1/2 TL Zimt

1/2 Pack Vanillezucker

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Butter mit Zucker für zwei Minuten mit dem Mixer cremig rühren.

Anschliessend zuerst Milch und Ei, dann Mandeln und am Schluss noch  Mehl, Salz, Zimt und Vanillezucker dazu rühren.

Alles rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig zwischen Backpapier 3-5 mm dick auswallen und gewünschte Formen  ausstechen. Die ausgestochenen Guetzli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen – ihr braucht nicht viel Abstand zwischen den Guetzli zu lassen, denn sie gehen beim Backen nicht wirklich auseinander.

Die Mandelguetzli in der Mitte des Ofens für 10-12 Minuten respektive bis zur gewünschten Bräunungsstufe backen. Wir mögen sie gerne dunkel - aber eigentlich sind sie schon "durch", wenn der Rand leicht hellbraun geworden ist ;-)

Tipp: Mandelherzen nach dem Auskühlen einseitig in Schoggiglasur tunken (oder mit Zuckerglasur bestreichen und dekorieren).

Wenn ihr sie in einer Blechdose aufbewahrt, halten sie locker bis Weihnachten, respektive zwei Wochen.

Wir wünschen euch einen schönen zweiten Advent!

skippr Rezept

Dreikönigskuchen selbstgemacht

Erst ist das alte Jahr mit vielen Festtagen zu Ende gegangen und schon hat das neue mit Festtagen begonnen. Nach dem 1. und 2. Januar steht am 6. Januar der nächste Feiertag im Kalender: der Dreikönigskuchen, eh, -tag... Toll, nicht? (Also der Kuchen!)

Wir haben gepröbelt und das ultimative Dreikönigskuchen-Rezept für euch zusammengestellt:

Zutaten

500 g Zopf- oder Weissmehl
100 g brauner Zucker
1 TL Salz
1/2 Päckli Vanillezucker
20 g Frischhefe, zerbröckelt
2,5-3 dl Milch
75 g Butter
50-100 g Sultaninen oder Schoggistückli nach Belieben
1 Königsfigur oder Mandel (ganz)
1 Eigelb
1 EL Halbrahm oder Milch
1 EL Mandelblättchen
1 EL Hagelzucker

Zubereitung

Mehl, Zucker, Salz und Vanillezucker in einer grossen Teigschüssel vermischen.

Hefe und Zucker in eine Tasse geben, einen "Gutsch" Milch dazu und gut umrühren bis die Hefe aufgelöst ist.

Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen lassen und vom Herd nehmen. Dann den Rest der Milch dazugeben und warten bis die Flüssigkeit handwarm ist.

Nun die Buttermilch und die aufgelöste Hefe zur Mehlmischung geben und alles 3-4 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Am Schluss noch Sultaninen oder Schoggistückli dazugeben und einarbeiten.

Teigkugel in eine saubere Schüssel legen, mit etwas Mehl bestreuen und mit einem Küchentuch abgedeckt für eine Stunde an einen warmen Ort stellen.

Danach den Teig aus der Schüssel nehmen. Aus 1/4 des Teiges eine grosse Kugel formen, leicht flach drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den restlichen Teig in 8 gleichgrosse Stücke schneiden. Jedes Teigstück zu einer Kugel formen und in eine die Königsfigur oder die Mandel einarbeiten. Diese Teigkugeln ebenfalls etwas flach drücken und mit wenig Abstand rund um die grosse Kugel legen. Alles mit einem Küchentuch bedecken und weitere 30 Minuten ruhen lassen.

Unterdessen den Backofen vorheizen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze.

Eigelb mit Halbrahm oder Milch mischen. Den aufgegangenen Dreikönigskuchen damit bestreichen und mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.

Nun den Kuchen im unteren Drittel des Ofens für 20 Minuten goldbraun backen.

A Gueta!

Budeabe / Abstimmung, welcher Typ gefällt dir am besten

Fünf Typen von Mitarbeiter/innen

Das Arbeitsjahr neigt sich dem Ende zu die meisten, wohl legendäre „Budeabende“ sind bereits durch. Wohl jede/r Arbeitnehmer/in in unserer Region kann von mindestens einem, wenn nicht von dutzenden unvergesslichen Firmenabenden in seinem Leben berichten.

Am Budeabend kommen oft die wahren Gesichter der Arbeitskollegen ans Tageslicht. Da tanzt der CEO auch mal oben ohne mit einer Flasche Wodka in der Hand auf dem Tisch, der sonst rigorose Finanzchef schmeisst mit Trinkgeld um sich und das stille Mäuschen aus der Marketingabteilung erzählt schmutzige Witze. Lustigerweise gibt es beinahe an jedem Firmenabend – ob beim KMU, bei den Beamten oder bei der Grossunternehmung – die gleichen Verhaltensweisen oder besser gesagt die gleichen Typen von Arbeitskollegen. Hier eine kleine Typologie:

1. Der Witzbold

Kein Scherz ist für ihn zu schlecht. Er rezitiert bereits auf dem Weg an den Firmenabend einen Witz nach dem anderen. Er kennt den mit der Blondine im Reisfeld, den Gag mit den Pfarrern und den Kindern, streut zwischendurch einen leicht rassistischen Witz ein und sagt dann mit einem dreckigen Lachen, dass er sich die sexistischen Witze fürs Dessert spare. Im Verlaufe des Abends nutzt er jede Gelegenheit um aufzufallen und schliesst den Abend mit dem Ententanz zu AC/DC auf der Tanzbühne ab.

2. Die frisch geschiedene, leicht angesäuselte Kaderfrau

"1, 2, 3 und wer dann noch nicht auf dem Baum ist, der wird gejagt wie das Reh zur an einem nebligen Herbstmorgen", scheint das Motto dieses Typs Mitarbeiterin zu sein. Man erkennt sie meistens an den hohen Absätzen, dem kurzen Rock und den bereits beim Apéro leicht rötlichen Wangen. Je schneller der Service einschenkt, umso rasanter wird geflirtet. Als hätte die sonst eher strenge und zurückhaltende Vorgesetzte ein Flirt-Viagra erhalten. Immer wieder amüsant. Und: alleine geht die frisch geschiedene und leicht angesäuselte Kaderfrau an einem Firmenabend selten nach Hause.

3. Die Mumie

Er sitzt den ganzen Abend am Tisch und spricht kein Wort. Weder reagiert er auf die Scherze des Witzbolds, noch auf die Flirtversuche der frisch geschiedenen und leicht angesäuselten Kaderfrau. Gegen 23 Uhr sitzt er alleine am Tisch und schaut den anderen zu, wie sie das Tanzbein schwingen. Die Versuche der betrunkenen Mitarbeiterinnen, ihn auf die Tanzfläche zu bewegen, winkt er jeweils wenig angetan ab und gibt zu verstehen, dass er sich bald auf den Heimweg mache.

4. Der stolze Firmenchef

Seit Wochen hat er sich auf seine grosse Rede vorbereitet und freut sich auf seinen grossen Moment. Die Mitarbeiter/innen hören dem Chef gespannt zu, wie er das vergangene Jahr empfunden hat, was er für das neue Jahr erwartet und nehmen die Komplimente mit erwärmten Herzen entgegen. Gut, nicht ganz alle. Der Witzbold dreht sich in zweitvorderster Reihe zu den anderen Mitarbeitern und ahmt den Chef nach. Die frisch geschiedene und mittlerweile ziemlich angesäuselte Kaderfrau versteht kein Wort was der Chef sagt, da sie gerade erfahren hat, dass Herr Muster aus der Betriebsleitung vor zwei Tagen von seiner Frau verlassen wurde, da sich diese an ihrem Firmenabend in den jungen Praktikanten verknallt hat. Die Mumie hingegen applaudiert nach der Rede des Chefs, als hätte er gerade die Rede von Nelson Mandela nach seiner Wahl zum Präsidenten Südafrikas gehört. Der Firmenchef hat den Moment vor seinen Mitarbeiter/innen genossen, geht zurück zu seinem Platz, lockert den Krawattenknopf und lässt sich ab diesem Zeitpunkt verdientermassen, aber ziemlich unauffällig volllaufen.

5. Die beliebte, knapp 50-jährige Sekretärin

Sie ist ein Phänomen. Nicht nur durch das ganze Arbeitsjahr, sondern auch am Firmenabend. Sie kennt jeden der 227 Mitarbeiter beim Vornamen, ist mit jedem per Du und schafft es an einem Abend mindestens mit 97 Prozent aller Mitarbeiter/innen einen kurzen Small-Talk zu führen. Am Montagmorgen schreibt sie allen eine E-Mail mit dem Betreff „Es war ein wunderschöner Abend“ und entschuldigt sich bei denjenigen, mit denen sie nicht ins Gespräch gekommen sei. Kaum ist die E-Mail aus dem Postfach, dreht sie sich zu den Kolleginnen um und sagt: „Habt ihr auch gehört, die frischgeschiedene, leicht angesäuselte Kaderfrau ist um 1 Uhr plötzlich mit Stefan (Vorname von Herrn Muster) verschwunden, der Chef ist mit dem Taxi nach Hause, ach der Witzbold war wieder mal mühsam und ja, wir müssen der Mumie unbedingt eine Freundin suchen..."

 

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Gottéron-News!

Philippe Furrer wechselt zu Freiburg-Gottéron

Transfercoup von Freiburg-Gottéron. Der Nationalverteidiger Philippe Furrer hat sich für einen Wechsel zu Freiburg-Gottéron entschieden. Der 32-jährige Berner unterschrieb für drei Jahre bei den Drachen. Philippe Furrer spielt seit der Saison 2015/2016 beim HC Lugano.

skippr hatte vor rund 10 Tagen dem Verteidiger einen Brief geschrieben und darum gebeten, dass er zu Freiburg-Gottéron wechselt... Hier der damalige Gottéron-Blog:

Gottéron-Blog

Ein Brief an Philippe Furrer

Der Nationalverteidiger Philippe Furrer gastiert am Freitag mit dem HC Lugano in der BCF-Arena. Der 32-jährige Verteidiger wechselte nach drei Meistertiteln mit dem SC Bern auf die Saison 2015/2016 hin ins Tessin und führte die "Bianconeri" auf Anhieb in den Playoff-Final. Philippe Furrer gehört seit Jahren zu den besten Verteidigern auf Schweizer Eis. Nun, sein Vertrag in Lugano läuft Ende Saison aus und es sieht danach aus, dass er wieder auf die andere Seite des Gotthards zügeln möchte. Philippe Furrer wäre genau der Spieler, der aus einem guten Gottéron wieder ein GROSSES Freiburg-Gottéron machen könnte. Das Problem: Philippe Furrer hat sich in der Vergangenheit dahingehend geäussert, dass er sich nicht vorstellen könne in Freiburg zu spielen. Um ihn umzustimmen, schreiben wir ihm aus der Sicht der Gottéron-Fans einen leicht übertriebenen Brief:

Lieber Philippe

Das Gottéron-Trikot steht dir gut. Wir wollen dich nicht unter Druck setzen, zu etwas drängen oder gar nötigen... aber wenn du nicht zu Freiburg-Gottéron wechselst, dann, dann, ja dann...  Eine Frau aus Bösingen, ein schönes Haus in Kerzers und viele Freiburger Freunde, setzt dich also erst gar nicht mit Biel oder Lausanne auseinander, sondern setz dich seelenruhig und ganz gemütlich ins gemachte Nest Namens Freiburg-Gottéron. 

Argumente dagegen gibt es übrigens keine. Titel dürften dich nur bedingt reizen, da du mit dem SCB bereits eine Handvoll gewonnen hast. Geld sollte auch kein Argument sein, da du den Goldesel Lugano sicherlich in den letzten beiden Jahren gut melken konntest und wir in Freiburg zwischenzeitlich auch ansprechende Löhne zahlen. Was du suchst, kann also eigentlich nur eine neue Herausforderung sein. Gottéron wäre für dich nicht nur eine Herausforderung, sondern viel mehr! In Freiburg kannst du dich unsterblich machen. Glaub es uns: Ein Meistertitel mit Gottéron hat einen Wert von 10 Titeln mit dem SC Bern.

Schliesse kurz die Augen und blicke 25 Jahre in die entfernte Zukunft, lieber Philippe. Mit 57 Jahren schlenderst du an einem schönen Sonntagnachmittag mit deiner Frau durch die Stadt Freiburg. Deine drei Töchter studieren zu diesem Zeitpunkt bereits an der besten Schweizer Uni, an der zweisprachigen Université de Freiburg. Zuerst läufst du am Place Georges Python und damit am Meister-Denkmal der Saison 2019/ 2020 vorbei. Kurz verdrückst du dir eine Freudenträne bevor du die Rue Philippe Furrer (heute Rue de Lausanne) hinunter läufst. Danach nimmst du den Trolley-Bus der TPF in Richtung St. Léonard, der auch 23 Jahre später noch immer das Team-Foto der Meistermannschaft trägt. Bereits im Bus siehst du aus der Ferne die 12 Meter grosse Philippe Furrer-Statue vor der etwas in die Jahre gekommenen BCF Arena, die beim Meistertitel noch brandneu war. Vor der Statue stehen wie an jedem Sonntag dutzende Gottéron-Fans und huldigen gut zwei Jahrzehnte später noch immer deine Leistungen. Nun öffne die Augen lieber Philippe und erklär uns, warum du nicht zu Gottéron wechseln möchtest? Genau! Es gibt keine Argumente gegen die Drachen. Im Gegenteil. 

Wir Gottéron-Fans bieten und versprechen dir zudem Folgendes:

1. Einen Fangesang, der zu deinen Ehren komponiert wird. Etwas mit "Philippe Furrer, Philippe Furrer, Philippe Furrer dù büsch a gaila Siech". Reto Von Arx wird es uns nicht Übel nehmen.

2. Mind. 10 Mal pro Saison nach dem Spiel deinen Namen zu skandieren, um dich für die Ehrenwelle in die Fankurve zu bitten. Du darfst in Anlehnung an den Kiwi-Dance auch einen eigenen Tanz erfinden.

3. Die Deutschfreiburger Gottéron-Fans lernen den "Welschen" wie man deinen Nachnamen ausspricht, damit dein Nachname nicht der Bezeichnung des wohl fürchterlichsten Menschen der Geschichte ähnelt.

4. Über Eigentore wie dasjenige an der WM 2008 im Dress der Schweizer Nationalmannschaft nur 3-4 Wochen zu lachen.

5. Tag und Nacht für dich und deine Familie da zu sein. Will deine "Madame" Abends um 23:15 Uhr Meringues mit Double Crème, eine deiner Töchter zum Z'Morge um 6:20 Uhr einen Gâteau de Vully oder ein Cousin in Bern endlich Mal ein paar "Seislerbrätzele"... wir Fans organisieren es.

Sag JA zu Gottéron und wir Fans werden dich, lieber Philippe, auf Händen tragen.

Deine Gottéron- und in Zukunft hoffentlich auch Furrer-Fans

Ob der Brief eine Rolle bei seiner Entscheidung gespielt haben könnte? Wohl eher nicht...