Abstimmung

Heitenried ist definitiv kein Kaff!

1086 Personen haben abgestimmt und hauchdünn entschieden, dass der Ort im Sensebezirks kein Kaff ist.

Das Resultat zur Frage "Ist Heitenried ein Kaff" ist knapp ausgefallen:

53.2% NEIN (578 Stimmen)

46.8% JA (508 Stimmen)

Ein Brief an den Blick

"Lieber BLICK, Heitenried ist kein Kaff"

Wer hat diesen Text im Blick zu unserem frischgebackenen Schweizermeister Michel Aebischer gesehen? Die ganze Schweiz natürlich... Die grosse Tageszeitung mit den fünf Buchstaben nennt den Geburtsort des Heitenrieder YB-Spielers darin ein "Kaff". Ein "Kaff". Eine unverschämte Frechheit! Wir haben uns entschieden dem Blick einen Brief zu schreiben.

Lieber Blick

Heitenried ist kein Kaff!

Gemäss Wörterbuch ist ein Kaff ein kleiner, langweiliger Ort. Das ist Heitenried mitnichten. Heitenried, Heitenried ist - wie sollen wir es sagen - Heitenried ist eben Heitenried. Klein, aber fein. Langweilig ist Heitenried aber sicher nicht! Immerhin hat es in Heitenried alles, was es in der meisterlichen Stadt Bern auch gibt. Das wollt ihr uns nicht glauben? Hier der Beweis: Bern hat das Münster, Heitenried die St. Michael Kirche; Bern hat Bären, Heitenried hat Kühe; Bern hat den Loeb, Heitenried den Volg; Bern hat YB, Heitenried Seisa 08; Bern hat Alec von Graffenried, Heitenried Bruno Werthmüller; Bern hat das Bundeshaus, Heitenried das Vereins- und Kulturhaus; Bern hat die Reitschulhalle, Heitenried hat auch eine Reitanlage (?!); Bern hat die Aare, Heitenried die Sense; Bern hat den Gurten, Heitenried das Schlossholz; Bern hat das Du Théâtre, Heitenried den Gasthof St. Michael; Bern hat das National, Heitenried hatte den Sternen; Bern hat zu viele Zürcher, Heitenried zu viele Berner; Bern hat das Dahlhölzli, im Heitenrieder Hölzli gibt es auch komische Vögel. Noch Fragen? Von Langeweile kann keine Rede sein.

Wenn Michel Aebischer jetzt aus Selgiswil, Wiler vor Holz oder Schönfels kommen würde, dann hätten wir den Ausdruck "Kaff" mit der Faust im Sack verkraften können. Aber der YB-Mittelfeldspieler kommt aus dem Dorf selbst, aus der City sozusagen.

Heitenried wurde in einer skippr-Abstimmung vor einem Jahr zur drittschönsten Gemeinde Deutschfreiburgs gewählt. Dies ein Detail am Rande. Und ganz ehrlich: in einem "Kaff" gibt es keine so "gailen Sieche" wie diejenigen, die nach dem YB-Meistertitel im Dorfkern von Heitenried stolz dieses Plakat aufgehängt haben:

Hätten die Heitenrieder/innen eine Anbindung ans Schweizerische Bahnnetz oder eine Autobahneinfahrt, dann hätten geschätzte 30 Personen am Tag nach der Veröffentlichung des Artikels vor euren Lokalitäten protestiert.

Lieber Blick, Heitenried ist kein "Kaff". Eine Berichtigung wäre angebracht!

Im Namen vieler Heitenrieder/innen 

Das skippr-Team

Muttertag ist Geschenktag

Ohne sie wären wir nicht auf der Welt! Nein. Nicht Adam und Eva oder so, sondern unsere Mütter. Am kommenden Sonntag ist hochoffizieller Muttertag. Wir beschenken zum "Mamitag" zwei Mütter mit einem Gutschein im Wert von CHF 100.- im Restaurant Ochsen in Düdingen.

Mitmachen: Schick uns den Vornamen und Namen deiner Mutter per E-Mail auf gewinnspiel@skippr.ch oder per WhatsApp auf die Nummer 079 950 15 71. Bitte auch deinen Vornamen und Namen angeben.

Preis: 2x1 Gutschein im Wert von CHF 100.- Restaurant Ochsen Düdingen

*Gähn* am Montagmorgen

Guter, gesunder Schlaf ist wichtig, das weiss jedes Kind. Es ist die Voraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Dennoch fühlen sich viele Menschen am Montagmorgen wie gerädert, sind müde und unkonzentriert. Warum dieses Phänomen oftmals am Montag besonders ausgeprägt ist und was man dagegen tun kann, weiss skippr.


"Ein gutes Bett ist das A und O für einen guten Schlaf" (Patrik Andrey)

Schlaf ist die Voraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden - und hat nichts mit Faulheit zu tun. Denn was von aussen wie ein Ruhemodus aussieht, ist ein aktiver Erholungsprozess. Unser Hirn ist dabei teilweise aktiver als im Wachzustand. Es ordnet alles, was es tagsüber an Informationen aufgenommen hat. Ausserdem werden die Regenerationsprozesse aktiviert und (Tief-)Schlaf ist wichtig für Wachstumsprozesse, die Zellerneuerung und den Fettabbau. Und: Schlaf stärkt die Abwehrkräfte.

Es gibt verschiedene Schlafstadien, wovon man man bestimmte Anteile braucht in der Nacht. Erholung bekommt man nur im Tiefschlaf, also in den ersten vier bis fünf Stunden. (Längere) Schlafunterbrechungen sollten sich in Grenzen halten. Es wird empfohlen, die persönliche Schlafdauer einzuhalten, damit man sich tagsüber fit und ausgeschlafen fühlt.

Die montagmorgendliche Müdigkeit hat verschiedene Gründe. Zum einen führen Gedanken an die bevorstehende Arbeitswoche vielfach zu Anspannung. Schlafexperten wissen, dass diese die Schlafqualität reduziert. Zum anderen schlafen viele in der Nacht von Sonntag auf Montag tatsächlich schlecht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass wir am Sonntag häufig ausschlafen und dann abends nicht ausreichend müde sind. Uns fehlt der sogenannte Schlafdruck, der sich sonst im Laufe des Tages aufbaut.

Unsere Tipps, um dem vorzubeugen:
1. Am Sonntag rechtzeitig aufstehen.
2. Einschlafritual kreieren: Vor dem Zubettgehen die Woche planen und erst ins Bett, wenn der Kopf frei ist. 
3. Schäfchenzählen, Fantasiereise machen (z. B. Spaziergang im Wald) oder schöne Gedanken machen (letzte Ferien, Erlebnisse mit Familie/Freunden etc.) 
4. Keine aufregenden Filme schauen vor dem Zubettgehen
5. Elektronische Geräte wie Smartphones und Tablets gar nicht erst ins Bett nehmen. Anspannung ist der Feind des Schlafes!

Damit hoffen wir, dass ihr am nächsten Morgen fit seid, wenn der Wecker klingelt ;-)

Nachgefragt bei... FRI Travel

Wohin verreist du im Sommer?

Nun, die Osterferien sind durch und wir warten auf unsere nächsten "grossen" Ferien. Das derzeitige Wetter macht uns bereits "gluschtig" auf Meer, Strand und gemütliches Beisammensein.

Wir haben Mark Sahli, Inhaber von FRI Travel, besucht, um ein bisschen mehr zu erfahren:

Im Schatten der Linde von David Bielmann

Zum ersten Mal hörte ich von Christina Aeby, als ich ein kleiner Junge war: Eine Frau soll einst ermordet worden sein, in Rechthalten, in meinem Dorf, gar nicht weit vom Haus entfernt, in dem ich wohnte.

Das besorgte mich. Bis dahin hatte ich geglaubt, dass Morde nur anderswo geschehen, nur in Filmen und in Zeitungen, nur draussen in der weiten Welt, nicht bei uns, auf dem friedlichen Land. Ich beruhigte mich damit, dass der Mord an Christina Aeby schon unendlich lange zurücklag und ich nun in einer Zeit lebte, in der es bei uns keine Gewaltverbrechen mehr gab.

Ich erinnere mich an einen Jubla-Anlass, an dem wir uns nach Sonnenuntergang zum Tatort begaben. An diesem unheilvollen Ort erzählte einer der Leiter im Kerzenlicht die schreckliche Geschichte, bestrebt, uns Kindern so viel Angst wie möglich einzujagen. Es gelang. Wie erleichtert ich war, als wir danach alle heil wieder im Dorf ankamen und einen beruhigenden Becher Tee erhielten.

Einige Jahre später spielte ich an einem Unihockey-Turnier in Giffers. Ich war inzwischen ein Mann geworden, jedenfalls auf dem Papier, und ich hatte Getränke für mich entdeckt, die eine noch viel beruhigendere Wirkung erzielten als Tee. Überschwänglich feierten wir unsere Siege – oder waren es die Niederlagen, die wir ertränkten? Morgens um drei Uhr, als ich sämtliche Mitfahrmöglichkeiten ausgeschlagen hatte, fasste ich einen tollkühnen Entschluss: Ich wollte von Giffers nach Rechthalten marschieren, und zwar nicht der Strasse entlang, sondern durch jene finstere Gegend, die damals Christina Aeby in ihrer letzten Stunde durchstreift hatte. Furchtlos zog ich los, der Hockeystock in meinen Händen verlieh mir eine gewisse Sicherheit. Aber schon kurz nach dem Pistolenstand von Giffers, wo es keine Lichter mehr gab, verirrte ich mich. Ich hatte den Fussweg verlassen, stapfte über die dunklen Wiesen, stach hinein in den Wald, fand wieder heraus. 

Endlich erreichte ich den Weg, den Christina Aeby genommen hatte und der nach Rechthalten führte. Das Dorf schlief, alles war still und dunkel. Als ich zum Gedenkstein am Tatort kam, bemühte ich mich, eine Weile stehenzubleiben. Ich hielt mich nachts allein an der Stätte des Grauens auf! Es hätte unheimlich sein können, doch nichts geschah. Ich hatte weder Herzklopfen noch Gänsehaut. Christina Aeby war tot, und alles, was an sie erinnerte, war ein kalter Stein im Gras.

Melancholisch wurde ich erst, nachdem ich den Stein hinter mir gelassen hatte und auf das Dorf zuschritt. Und in einem Anflug von Übermut wünschte ich mir, ein grosser Schriftsteller zu sein, um Christina Aeby zurückzuholen, deren Leben mit einundzwanzig Jahren ein tragisches Ende fand.

Text: David Bielmann

Verlosung

Wir verlosen eine Ausgabe des Buchs im Schatten der Linde von David Bielmann.

Mitmachen: Stichwort "Im Schatten der Linde" an gewinnspiel@skippr.ch oder per SMS/WhatsApp auf die Nummer 079 950 15 71. Name, Vorname und Wohnort wie immer nicht vergessen.