skippr-Erfahrungsbericht

Ein lustiger Test des Turbo-Kreisels 

"Wählen Sie die richtige Spur, denn es wird nicht möglich sein, diese im Nachhinein zu wechseln", hiess es in der Medienmitteilung der Freiburger Kantonspolizei bei der Geburtsstunde des Turbo-Kreisels. Na ja, sagen wir mal es ist schwierig ohne Hupkonzert der anderen Verkehrsteilnehmer und ohne Hüpfer die Spur zu wechseln. Zu dem aber später.

Die Kantonspolizei hat bekanntlich auf humorvolle Art und Weise auf unsere blöden Fragen zum Kreisel geantwortet (siehe unten). Sie hat uns jedoch vorenthalten, dass der Turbo-Kreisel viel lustiger ist als erwartet. Wir haben den Turbo-Kreisel von hinten und vorne getestet, ihn richtiggehend in die Mangel genommen, ihm alles abverlangt und ihn auf die Nieren geprüft.

Was braucht es für den Turbo-Kreisel-Test? Ein Auto und Nerven wie Drahtseile. That's it, heisst es wohl auf Neudeutsch. Also haben wir ein praktisches kleines Auto genommen (Werbung wird hier keine gemacht, es war jedoch kein Abarth der Garage Julmy in Schmitten, obwohl es mit diesem Gefährt wohl noch mehr Spass gemacht hätte), vorher etwas Joga für den Ausgleich praktiziert und haben uns auf den Weg zum Turbo-Kreisel gemacht.

Zuerst wollten wir von der Kathedrale aus den Weg zurück zu den skippr-Lokalitäten in Düdingen testen. Mit grosser Vorfreude auf den Turbo-Kreisel haben wir uns darum Richtung Autobahneinfahrt Freiburg-Nord begeben. An den zu lang auf rot geschalteten Ampeln vorbei, durch die Poya-Unterführung, vorbei an den Gebäuden der Kantonalen Gebäudeversicherung sowie der Groupe E (auch hier darf dem Verfasser keine Werbeabsicht unterstellt werden) und da stand er dann plötzlich vor uns, der berühmt berüchtigte Turbo-Kreisel. Ein Gefühl, wie man zum ersten Mal auf den Arc de Triomphe in Paris zufahren würde. Da wir das Bild des Turbo-Kreisels auf der Medienmitteilung innig studiert und bis ins Detail analysiert hatten, sagten wir uns "wird schon schief gehen". Denkste! Jedenfalls konnten wir gleich beim ersten Mal herausfinden, warum der Turbo-Kreisel wirklich Turbo-Kreisel heisst. Eingespurt waren wir zwar richtig, aber als wir aus dem Kreisel raus geführt wurden, fuhren wir schon Richtung Murten und hatten die Autobahneinfahrt nach Düdingen glatt verpasst. Es ging uns im Turbo-Kreisel einfach zu turboschnell! Also haben wir am Kreisel Richtung McDonalds umgedreht und unser Glück erneut - dieses Mal von Richtung Murten her - versucht. Am Turbo-Kreisel mussten wir dann feststellen, dass man nicht nach links auf die Autobahn abbiegen kann. Ja, bei den Angaben zu unseren Vorbereitungen haben wir eventuell etwas geflunkert. Darum zurück zum nächsten Kreisel, um den nächsten Versuch wiederum von Freiburg her zu wagen. Wir dürfen es kaum zugeben, aber beim Turbo-Kreisel bemerkten wir, dass wir vor lauter Übermotivation, auf der falschen Spur gelandet waren. Da kam es zum Eingangs erwähnten Hüpfer über die Bodenbeschränkungen sowie zum Hupkonzern der anderen Verkehrsteilnehmer/innen, um auf die Einfahrt zu gelangen. Angekommen auf der Einfahrt der Autobahn Richtung Düdingen konnten wir uns das Lachflash ab unserer eigenen Unfähigkeit nicht verkneifen. Auf weitere Tests haben wir nach der Episode aus Sicherheitsgründen verzichtet. 

Fazit: der Turbo-Kreisel ist noch lustiger als seine Erfinder!

Fragen zum Turbo-Kreisel

Die Antworten der Polizei sind Weltklasse!

Vor Wochenfrist hatten wir zum Turbokreisel in Freiburg der  Kantonspolizei einen Brief mit fünf blöden Fragen geschrieben. Die Kantonspolizei hat skippr wirklich geantwortet und die Antworten sind schlicht Weltklasse. Unser Freund und Helfer hat Humor! Einfach sympathisch... Herzlichen Dank für die tolle Antwort.

Hier das E-Mail der Kantonspolizei, welches ihr mit einem Klick auf das Bild lesen könnt:

Die Kantonspolizei könnt ihr hier auf Facebook verfolgen.

Ein Brief an die Kantonspolizei 

Die Kantonspolizei Freiburg hat folgende Meldung auf Facebook veröffentlicht: VERKEHRSINFO ! Am 27. März beginnen die Bauarbeiten an der Murtenstrasse. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, wird der Kreisverkehr Lavapesson provisorisch in den Modus "Turbo" versetzt.
Wählen Sie die richtige Spur, denn es wird nicht möglich sein, diese im Nachhinein zu wechseln.

Da stellen sich uns ein paar Fragen, die wir gerne der Kantonspolizei in einem kurzen Brief stellen möchten.

Liebe Kantonspolizei

Wir durften frohlockend erfahren, dass an der Autobahn Freiburg Nord ein Turbo-Kreisel eingerichtet wird. Leider verstehen wir den spannenden Begriff « Turbo-Kreisel » nicht ganz und haben darum eine paar dumme Fragen, obwohl es dumme Fragen laut Volksmund ja gar nicht gibt:

  • Darf ich bei einem Turbo-Kreisel überhaupt anhalten oder ist Putschauto angesagt?
  • Muss ich bei einem Turbo-Kreisel mindestens 50km/h fahren oder gar mehr?
  • Ich habe einen Seat Leon ohne Turbo. Muss ich nun die Autobahn-Ausfahrt Freiburg Süd nehmen, um dem Turbo-Kreise aus dem Weg zu gehen?
  • Hat Knight Rider den Turbo-Kreisel erfunden? Der hatte ja immerhin einen Turbo-Boost.
  • Sind in Freiburg weitere Turbo-Kreisel geplant? In der Unterführung der Poya-Brücke, beim Kreisel nahe der Autobahnausfahrt Düdingen, ja sogar beim Kreisel in Tafers wäre ein Turbo-Kreisel eine tolle Sache, um den Verkehr zu « turboisieren »!

Wir danken jedenfalls für die innovative Idee und schon jetzt für die lustigen Antworten.

Eure Freiburger Verkehrsbenutzer/innen

Carte Blanche #49

«Si hett Haar uf de Zänn!»

Nie und nimmer wollte ich, dass es einmal heisst, ich hätte «Haar uf de Zänn»...

Aber ich möchte mich jetzt mit dieser Aussage versöhnen und drüber stehen. Ich finde, für eine Frau ist es gar nicht so einfach, NICHT dort zu landen, wenn sie ihre Meinung kundtun will. Frau muss sich in unserer Gesellschaft doch ziemlich anstrengen, damit sie ernst genommen wird... Entweder wird sie als naiv, unrealistisch, träumerisch, lieb-lieb oder gar «ängelihaft» eingestuft oder... si hett äbe de grad Haar uf de Zänn. Na toll. Gibts da vielleicht auch noch was dazwischen?? Falls nicht, dann liebe Frauen, lasst euch diese Haare auf den Zähnen halt wachsen. Ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie es tönt ;-)

Für mich bedeutet diese Aussage ab sofort eher, dass sich Frau traut, in ihre schöpferische Kraft zu kommen, sich zu zeigen und zu ihrer Meinung zu stehen. Der Preis ist zu hoch, sich immer noch zurückzuhalten, passiv zu bleiben, lieber nichts zu bewegen, damit man sich nicht zeigen muss und somit auch ja nicht darüber geurteilt werden kann. Das hat Frau doch lange genug getan und ich finde es überaus wichtig, dass die Frauen nun ihre innere Kraft wieder voll aktivieren und beginnen, sich zu zeigen! Ich meine damit, dass sie NICHT in die Rolle des Mannes rutschen sollte, um kämpferisch jemandem etwas beweisen zu können oder etwas zu kompensieren. Nein. Sie sollte sich mit ihrer ursprünglichen, weiblichen Kraft verbinden und wieder bewusst ihren Geist verströmen, denn das ist ihre Stärke.

Ich bin mir sicher, dass in so vielen Frauen da draussen die tollsten Ideen schlummern und so häufig nicht umgesetzt werden aus Angst vor Ablehnung oder Verurteilung. Ich schlage vor, dass sich Frauen untereinander gegenseitig unterstützen, einander tragen, Ideen und Inspiration teilen und Dinge gemeinsam durchziehen! Lohn dafür ist das Erlebnis dieser gemeinsamen, schöpferischen Kraft, die dadurch in jeder einzelnen aktiviert wird und sich auszubreiten beginnt. 

Zum Schluss möchte ich ein grosses DANKE an alle Männer richten, die ihre Frau oder allgemein die Frauen genau darin unterstützen, ihnen Mut zusprechen, sie halten und es sogar cool finden, wenn sie einmal ihre «Haar uf de Zänn» zu zeigen wagen. MERCI!  ;-)

Text: Barbara Andrey

CORASON - herzhaft verbinden und bewegen

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Carte Blanche #48

Equilibre im Ungleichgewicht

Der Schreibende fühlt sich allmählich als Sprachrechtler, so oft vergeht er sich an Sprachthemen. Er wäre froh, wenn dies ein Ende nehmen würde, aber dieser Kanton, diese Stadt, bieten einfach zu viel Gesprachsstoff (ohne Umlaut, dafür umso lauter). Eine Carte Blanche über eine andere Carte Blanche.

Bild: https://www.equilibre-nuithonie.ch

Ein Tastenmann, ein bisschen später ein Bassist – Gäste an einem Konzert vergangenen Freitag im Bad Bonn. Ein weiterer Deutschfreiburger Musiker, mit einem Majorlabel im Rücken und internationalen Ansprüchen, kreuzt auf. Er verneint meine Frage, ob er auch angefragt worden sei, beim Monsterprojekt «Hommage à un disque mythique des Beatles» mitzumachen. Viele weitere, verdiente, begabte, kreative Musiker aus Deutschfreiburg könnte ich mir auf dieser Bühne vorstellen. Kurz danach taucht ein Gitarrist auf. Er wurde gefragt. Mit ihm steht schon die gesamte deutschsprachige Gesellschaft der 17 Formationen mit insgesamt fast 50 Musikerinnen und Musikern komplett vor mir.

Freitag, eine weitere Woche zurück: Das Theater Equilibre in der Stadt Freiburg wird wohlig zweckentfremdet. Manchmal wurde es sogar richtig laut innerhalb der Wände der Hochkultur. Licht und Ton sind gut getroffen, das Bühnenbild ein Hingucker. Viele hochkarätige Interpretationen und Darbietungen – und kein einziges Lowlight bei 17 Liedern des weissen Albums der Beatles.

Die Beatles, unantastbar und doch so oft gecovert. Das konnte fast nur in die Hose gehen. In die Hose ging höchstens eine Freuden-Bisi. Garage-Rock, Slacker-Chill-Wave, lupenreiner Piano-Jazz,  afrikanisch und indisch Angehauchtes, instrumentaler Post-Rock, Experimentelles und ein Song sogar auf Persisch. Nur eines hat gefehlt: die deutsche Sprache. Kein Wunder, Kreateur und Organisator des Spektakels ist dieselbe Person, welche auch das Les Georges-Festival auf die Beine stellt und sich an dieser Carte-Blanche-Stelle schon für ähnliche Sprachverbrechen verantworten musste. Das Gefühl verdichtet sich, dass die deutsche Sprache in der französischsprachigen Stadt Freiburg immer mehr an Terrain verliert. Von ähnlich gelagerten Musikprojekten aber bitte gerne mehr, die Beatles haben noch bessere Platten und andere Künstler gibt es auch noch.

PS. Gustav war auch dabei beim Monsterprojekt, gilt aber als offizieller Brückenbauer.

Weitere Ungleichgewichte

Die Homepage: neun Zeilen auf Französisch, vier auf Deutsch

Das Programmheft: ein blutleerer, wörtlich übersetzter Text

Facebook: rein französisch

Youtube-Trailer: rein französisch

Die Leinwand-Einspieler zwischen den vier Musikblöcken: rein französisch

Text: Mario Corpataux

 

 

Gottéron-Blog 

Ein Brief an Reto Berra 

Wir Gottéron-Fans neigen bekanntlich dazu, masslos zu übertreiben. Aber seien wir für einmal ganz ehrlich und lassen jegliche Übertreibungen weg: Steht Reto Berra nächste Saison im Tor der Drachen, dann wird Freiburg-Gottéron mindestens Schweizermeister! 

Das Problem ist nur, dass die Chancen auf eine Rückkehr Berras nach Freiburg zurzeit noch immer bei "nur" 50 % stehen. Dem NHL bzw. AHL-Goalie wurde eine Vertragsverlängerung in Nordamerika unterbreitet und er weiss noch nicht, ob er das Angebot annehmen wird. Zur Erinnerung: Reto Berra steht bei Freiburg-Gottéron unter Vertrag, sobald er in die Schweiz zurückkehrt. 

Könnt ihr euch noch an den Brief erinnern, den wir Philippe Furrer geschickt hatten? In diesem Brief hatten wir dem Verteidiger des HC Lugano das blaue vom Himmel versprochen, wenn er zu Freiburg-Gottéron wechselt. Kurz nach dem Brief unterschrieb der Nationalverteidiger tatsächlich bei den Drachen und uns wurde mitgeteilt, dass der Brief bei der Entscheidung von Philippe Furrer mindestens eine kleine Rolle gespielt habe. Wir sagen uns nun, was einmal klappt, kann auch ein zweites Mal klappen und schreiben Reto Berra einen Brief.

Lieber Reto

Wie läuft's im Land der Trumps, wir meinen natürlich im Land der Träume? Hier in Freiburg ist alles senkrecht, ausser dass der Haussegen betreffend Torhüter im Hause Gottéron schon wieder schief hängt. Unser Barry war in den Playoffs leider nicht der gewünschte Retter, wie das sein Namensvetter Barry, der Lawinenhund ist. Im Gegensatz zu seinem Nachnamen trat der Kanadier auch nicht gerade mit breiter Brust auf, sondern wie ein Hündchen, das sein Schwänzchen eingezogen hat. Nun müssen wir auf die kommende Saison hin wohl oder übel wieder einmal einen neuen Torhüter suchen. Schade, haben wir nicht bereits einen Top-Goalie unter Vertrag. Einer, der aus einem guten Gottéron ein grosses Gottéron machen könnte. Einer, der von einem Tag auf den anderen mit einem winzigen "Ja" hunderte von Frauen zum Weinen bringen könnte. Einer, der bereits ein gutes Jahr mit uns verlobt ist, jedoch die Hochzeit bisher aufgeschoben hat. Auch nach mehreren Jahren im bezüglich seiner Präsidentschaftswahl dümmsten Land der Welt, wirst du begreifen, worauf wir hinaus wollen: Reto, bitte komm im Sommer zu Freiburg-Gottéron! 

Wir haben Philippe Furrer für einen Wechsel zu Freiburg sehr viel geboten. Einen Fangesang, Nidelkuchen und Seislerbrätzele "en masse", eine Statue, ein Bild auf einem TPF-Bus usw. Für dich haben wir uns jedoch etwas ganz Spezielles ausgedacht. Wenn du auf die kommende Saison hin zu Freiburg-Gottéron wechselst, organisieren wir 100 Personen, die zu deinen Ehren im Gottéron-Trikot auf die Berra (ein Berg im Freiburgerland) wandern und auf dem Gipfel während fünf Minuten deinen Namen skandieren. Etwas Ähnliches hat es für einen Schweizer Sportler noch nie gegeben, auch nicht für Roger Federer. Du darfst übrigens gerne mitkommen. 

Reto, der Entscheid liegt selbstverständlich bei dir und deinen Liebsten alleine, aber der Zeitpunkt für einen Wechsel zu Freiburg-Gottéron könnte nicht besser sein. Unter Mark French hat sich das Team gefangen, eine solide Saison gespielt und wesentliche Fortschritte gemacht. Mit den Zuzügen von Philippe Furrer und Samuel Walser hat Sportchef Christian Dubé ein Team zusammengestellt, das an einem guten Tag das meisterliche SC Bern zerzausen kann. Zudem erhalten wir in Bälde ein neues Stadion, welches das Freiburgerland elektrisieren wird. Und ganz unter Männern, deine Madame möchte ja eigentlich sowieso gerne in die Schweiz kommen... Hör also auf deine zwei besseren Viertel, deine Madame und die Gottéron-Fans. Freiburg ist deine Zukunft! 

Wir würden uns über eine Antwort freuen. Etwa so sehr, wie über die Pressemitteilung von Freiburg-Gottéron, dass du in der kommenden Saison unser Torhüter bist. 

Herzlichst

Deine Gottéron-Fans

Carte Blanche

Die Welt ist Klang

Alles was lebt, vibriert auf Schwingungsebene. Einiges schwingt langsam, anderes sehr schnell - manches so, dass es mit uns zusammen harmonisch schwingt und sich gut anfühlt, anderes schwingt so komplett anders als unser eigenes Wesen, dass wir uns sehr unwohl damit fühlen.

Schwingung = Klang. Auch wenn für uns mit unserer physischen Ausstattung nicht das ganze Spektrum hörbar ist: die Welt ist Klang

Wie klinge ich heute?

Wenn wir «missgestimmt» sind, können wir noch so betonen, dass es uns gut geht. Unser Gegenüber wird es aus unserem Klang der Stimme heraushören, dass sich Schwingungen eingeschlichen haben, mit denen wir uns nicht gut fühlen. «Uh, di het nid guet tönt», heisst es dann.

Umgekehrt hört man auch Lebendigkeit und Aufgeschlossenheit sofort aus einer Stimme heraus. Es braucht nur eine Silbe und man kann sich bereits ein Bild machen. Wie hört sich Enttäuschung an? Wut? Demotivation? Oder wie tönt Freude, Zufriedenheit, Entspannung? So langsam lässt sich diese umfangreiche Klang-Skala erahnen…

Wie klingt mein Leben momentan? 

Durch unser Umfeld, unsere Tätigkeiten, Familie, Partnerschaft, unsere «Einstellung», Job, Hobby, Freunde - vielleicht auch Feinde usw. entsteht in unserem Leben ein ganzes Orchester an Klängen. Wie klingt das? Passen die Töne und Rhythmen zueinander oder tönt es nicht mehr nach Musik? Was möchte ich denn hören von meinem Leben und welche Klänge kann ich anpassen, verändern, ausschliessen, schulen usw. Was will ich als Dirigent meines Lebensorchesters erreichen? Und was braucht das Orchester eigentlich von mir, damit ein gutes Zusammenspiel überhaupt gelingt?

Bin ich bereit, den Dirigentenstab in die eigene Hand zu nehmen oder überlasse ich das lieber anderen?? Höre ich überhaupt den Klang meines Wesens noch oder wird er von allem anderen überdeckt? Was ist mein ganz eigener Rhythmus und wie kann ich ihn einbringen, sodass er passt und ich mich damit nicht über- oder unterfordere?

Hinaus in die Welt der Klänge

Welche «Konzerte der Welt» möchte ich unbedingt einmal gehört haben? An welchen Konzerten bin ich zum Wohle anderer ständig dabei, obwohl mir die Musik gar nicht gefällt oder sie mir nicht gut tut? Wo ist es mir definitiv zu laut, so dass ich meine eigenen Klänge gar nicht mehr hören kann?

Und: wie hört sich denn eigentlich Stille an?…

Text: Barbara Andrey

Corason - herzhaft verbinden und bewegen

www.cora-son.ch