skippr Fake-News à la Trump

skippr findet die Idee des neuen Präsidenten der USA, dass alle Medienberichten Fake News - sprich erfundene oder verfälschte Nachrichten sind - gar nicht mal so schlecht. Nicht dass es stimmen würde, aber Fake News können lustig sein. Wir haben uns darum entschieden, diese Woche fünf Fake News zu produzieren. 

Fake-News #3

Knall bei Freiburg-Gottéron

Die Freiburg-Gottéron AG hat den Schuldigen für die schlechte Saison gefunden. Nach langer Analyse hat der Klub heute gegenüber den Medien mitgeteilt, dass der Drache per sofort freigestellt wird.

Es gäbe klare Hinweise, dass der Drache seinen Zweck im St. Léonard nicht mehr erfülle. Das Klubmaskottchen habe auch die Verantwortung für die Abgänge von Pouliot, Ritola und Gustafsson zu übernehmen. Unter anderem habe er die Schlittschuhe von Pouliot versteckt. Gottéron teilt weiter mit, dass ab der nächsten Saison das Wappentier von Gottéron ein Wolf sein werde. Immerhin sei in Bulle und in Charmey in den letzten Wochen Wölfe gesehen worden. Ab kommender Saison heisst Gottéron nun "les loups, die Wölfe de Fribourg/Freiburg-Gottéron", dies um die Zweisprachigkeit zu wahren.

 

Fake News #2

Gekidnappte Kuh 

In der Region Cordast wurde am vergangenen Samstag eine Kuh gekidnappt. Der Bauer bemerkte das Fehlen seiner Kuh am Sonntagmorgen beim Melken.

Im leeren Platz im Stall fand er einen Brief mit folgendem Text vor: „Haben Vreni. Willst du Vreni wiedersehen, dann lege am kommenden Mittwoch CHF 100'000.- in eine Milchkanne und stell diese neben den Brunnen. Informierst du die Polizei, wird Vreni gemetzget.“ Der Bauer hatte Angst um seine Lieblingskuh, doch CHF 100'000.- waren ihm bei den heutigen Milchpreisen dann doch zu viel. So stellte er nicht eine sondern 200 Kannen neben den Brunnen und füllte diese mit Milch. Darauf legte er einen Zettel mit der Aufschrift: „Wollt ihr Geld, dann geht mit den Milchkannen nach Bundesbern“. Die Kidnapper liessen die Kannen stehen und luden Vreni wie gemacht ab. Ein Bauernsprichwort besagt: „Sind die Milchpreise tief, sind Kidnapper weniger fies“.

 

Fake News #1

Die Poya-Brücke steht am falschen Ort

Der Kanton Freiburg hat heute eine neue Verkehrsstudie veröffentlicht. Diese zeigt, dass die Poya-Brücke falsch platziert wurde. In der Studie heisst es, dass nicht der Verkehr vom Schönberg in die Stadt das Problem sei, sondern der Verkehr von Düdingen in die Hauptstadt. Der Kanton will nun die Poya-Brücke neben die Grandfay-Brücke verschieben. Damit erhofft sich der Staatsrat auch die Verkehrsprobleme rund um Düdingen zu lösen. Der Kanton hat hierfür nun beim Grossen Rat einen Kredit für 9 Millionen Franken beantragt, um eine Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Kaiseregg und Gastlosen in St. Moritz?

Was zu weit geht, geht zu weit!

Ein skippr-User hat uns diese Woche dieses Foto aus St. Moritz zugeschickt. Zurecht stellt er die Frage: "Hat St. Moritz die Kaiseregg und die Gastlosen aus den Freiburger Voralpen geklaut?".


(Ein Klick auf das Bild und du kannst dir das Foto genauer anschauen)

Dass wir im Freiburgerland die schönsten Berge der Schweiz haben, ist uns Deutschfreiburger/innen seit jeher klar. Alle reden vom Matterhorn oder dem Eiger... wer aber schöne Berge sehen will, ist in den Freiburger Voralpen besser bedient. Das Foto aus St. Moritz ist der beste Beweis dafür. Warum sollte es der Veranstalter der Ski-WM 2017 sonst nötig haben in ihren Gebirgen die Kaiseregg und die Gastlosen zu kopieren? skippr findet: Was zu weit geht, geht zu weit! Wir verlangen, dass die Kaiseregg- und die Gastlosenkopien aus St. Moritz entfernt werden.

Wintertransfers des Deutschfreiburger Fussballs

Lionel Messi  zum FC Tafers? Mario Götze neu beim FC Murten? Cristiano Ronaldo zum FC Plasselb? Nein. Aber der einte oder andere Sensler-Messi oder Seeland-Ronaldo hat in der 2. oder 3. Liga die Farben gewechselt.

Was sich an der Transferfront der Deutschfreiburger Fussballvereine alles getan hat und was die Erwartungen der verschiedenen Vereinsfunktionäre sind, entdeckt ihr hier:

2. Liga

FC Kerzers

Abgänge: Keine

Züzüge: Kevin Hubacher (SC Düdingen), Loris Pignone (FC Murten)

Sportchef Guido Wildhaber fordert ein Platz unter den ersten 2. 

FC Ueberstorf

Abgänge: Simon  Waeber (Rücktritt wegen schwerer Verletzung)

Zuzug: Yannick Glatzfelder (zurück nach Ausbildung)

Trainer Stefan Brülhart welcher als Trainer im Sommer durch Daniel Spicher abgelöst wird, erhofft sich einen Platz unter den ersten 4 ,wenn ein guter Start in die Rückrunde gelingt.

FC Plaffeien

Abgänge: Christophe Kolly (Rücktritt)

Züzüge  Fabrice Heimo (Jun. A)

Trainer David Vogelsang ,welcher seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert hat, möchte eine Bestätigung der Vorrunde sowie den Cup-Sieg sehen. 

FC Murten

Abgänge: Laurent Baudois (Cugy), Loris Pignone (FC Kerzers) ,Hugo Silva (Courgevaux), Umberto Paparcone (FC Courgevaux), Valdet Ramadani (FC Courgevaux)

Zuzüge: Nordyn Jaggi (FC Breitenrain), Léotrim Sadikaj (ST-Aubin), Atilio Lika (Cortaillod), Elvin Gjauri, Keven De Brito, Alan Uva, Ludovic Dos Santos, Michel Barbossa (alle FC Payerne)

Priorität beim FC Murten hat gemäss Präsident  Jürg Flühmann der Ligaerhalt.

FC Boesingen

Der Winter verhielt sich ruhig beim FC Bösingen. Laut Alain Baumann kann das Saisonziel nur Ligaerhalt heissen.

Rückrundenstart in der 2. Liga ist am 18. März 2017.

3. Liga

FC Tafers

Abgänge: Kevin Roulin (FC Beauregard)

Zuzüge: Arber Gashi (FC Oerlikon)

Trainer Daniel Spicher möchte zum Abschluss beim FC Tafers nochmals die Aufstiegsspiele erreichen. 

FC Kerzers II

Abänge: keine

Zuzüge: Florent Eberle (FC Hauterive)

Das Ziel von Trainer Simon Grütter ist der Ligaerhalt. 

FC Gurmels

Weder Zu- noch Abgänge.

Trainer Michel Knutti gibt als Saisonziel einen Platz unter den Top 3 aus. 

FC Giffers-Tentlingen

Keine Zu- und Abgänge.

Trainer Richard Aeby fordert , dass sein Team konstanter spielt als in der Vorrunde.

FC Alterswil

Abgänge: Keine

Zuzüge : Stefan und Livio Schmutz ( 2. Mannschaft), Vegim Berisha (FC Farvagny)

Trainer René Stritt kämpft mit seinem Team um den Verbleib in der Liga. 

FC Plasselb

Weder Zu- noch Abgänge.

Das Ziel von Trainer Bojan Dietrich ist ein Platz im Mittelfeld.

SC Duedingen II

Abänge: Keine

Zuzüge: Christopher Henchoz (Old Fox Fribourg), Flakron Ajdari (Mazedonien), Emanuel Mauron.

Das Ziel von Düdingen sind die Aufstiegsspiele.
 

Die Ab- und Zugänge beim FC Schmitten, beim FC Seisa 08, beim FC Cressier und beim FC Courgeavaux wissen nur die Fussballgötter oder werden aus taktischen Gründen geheim gehalten.

Rückrundenstart in der 3. Liga ist am 18. März 2017

Gottéron-Blog

Lassen wir die Relegationsrunde zu PLAYOFFS werden

Der Kanton Freiburg ohne Eishockey-Playoffs ist wie Bier ohne Alkohol. Schmeckt gut, ist gesünder, macht aber nicht gesprächig und lustig. 

 

Man spürt an allen Ecken und Enden. Freiburg-Gottéron hat in dieser Saison die Playoffs verpasst. Das Lebensgefühl ist einfach nicht wie in anderen Jahren. Ja, man könnte von einer gewissen Hockeydepression sprechen. Das Thema „Gottéron“ wird in diesen Tagen beinahe totgeschwiegen. Ich erinnere mich an Playoff-Zeiten, während denen sogar hockeydesinteressierte Freiburger plötzlich zu Experten wurden und über nichts Anderes mehr sprechen konnten als Freiburg-Gottéron. Ich erinnere mich an März-Monate an denen 75% der Freiburger Tagträume vom Meistertitel hatten, vor dem Einschlafen an das nächste Gottéron-Spiel dachten, nachts von Gottéron träumten und am nächsten Morgen mit Gottéron im Kopf aufwachten. Diese Zeiten fehlen aktuell wohl jedem Gottéron-Fan.

Ja, zugegeben. In der Relegationsrunde geht es für Freiburg-Gottéron nicht um den Ligaerhalt. In den 6 Spielen 11 Punkte aufzuholen würde ein richtiggehendes Hockeywunder bedürfen, was alles Andere als realistisch ist. Aus diesem Grund scheint die Relegationsrunde niemanden zu interessieren. Gottéron braucht jedoch gerade jetzt die Unterstützung der Fans, um auf den richtigen Weg zurückzukehren und so gestärkt in die Playouts gegen Ambri-Piotta zu starten. Darum: Lassen wir die Relegationsrunde zu PLAYOFFS werden.

Hier drei Tipps, wie die Gottéron-Fans die Relegationsrunde zu Playoffs machen können:

1. Gottéron First, alles Andere second

Hochzeitsjubiläum, Geburtstagsfest der Grossmutter, Flitterwochen, Geschäftsessen oder Skiferien sind ab sofort an Spieltagen von Gottéron zweitrangig! Keine Diskussion. Wenn Gottéron in den Playoffs gegen den SC Bern spielen würde, würde sich diese Frage nämlich nicht stellen.

2. Gottéron-Fans wecken

Jeder hat zwei-drei Kolleg/innen, die während dem Verlauf der Saison Freiburg-Gottéron aufgegeben haben oder erst für die Playoutserie wieder ins Stadion kommen wollen. Hier braucht es Klartext: Für einmal, für immer... wer die Relegationsrunde sausen lässt, ist kein richtiger Gottéron-Fan. Punkt.

3. Gottéron-Fieber verbreiten

Wird in der „Z’nüni-Pause“ über Gott, die Welt oder Trump gesprochen, dann einfach den Kollegen ruhig Mitten im Satz unterbrechen und folgende Stichwörter in den Raum werfen: „Gottéron. Sprunger. St. Léonard. Fans. Stimmung usw.“.  Wenn dann keiner über Gottéron sprechen will, dann sofort die Kündigung einreichen...

Egal wie krass das Vorgehen, lassen wir die Relegationsrunde zu PLAYOFFS werden.

powered by:

Gottéron-Blog

#13 und #44  unters Dach

Eine Hommage an Beni Plüss und Shawn Heins

Beni Plüss und Shawn Heins haben Freiburg-Gottéron im letzten Jahrzehnt geprägt. Nach einem längeren Hin- und Her und aufgrund des stetigen Drucks der Fans, werden ihre Trikots im letzten Heimspiel der Qualifikation nun unter das Dach der Patinoire St. Léonard gehängt. In Zukunft wird sich niemand mehr anmassen dürfen, die Leibchen mit den Nummern #13 oder #44 überzustreifen. Wenn die Nummer eines Spielers nicht mehr vergeben wird, dann hat dieser die Geschichte des Vereins zumindest mitbestimmt. Dies trifft auf Beni Plüss und Shawn Heins zu. 

#13 Beni Plüss

Der gebürtige Bülacher kam im Jahr 2003 nach Freiburg und liess sich in Deutschfreiburg nieder. Über 13 Jahre war er der Motor von Gottéron. Hockeyexperten sagten jeweils zutreffend: „Wenn es Beni Plüss auf dem Eis läuft, dann läuft es auch Gottéron“. Mit seiner Leidenschaft und seiner aufopfernden Spielart war er über ein Jahrzehnt lang das Herz der Mannschaft. Zusammen mit Andrei Bykov und Julien Sprunger bildete der linke Flügel das beste Gottéron-Trio der Neuzeit und wohl das beste Schweizer-Trio des 21. Jahrhunderts. 743 Spiele in der höchsten Liga und 444 Skorerpunkte sprechen Bände. Beni Plüss hat die Geschichte des Vereins mit den Playoff-Highlights gegen die ZSC Lions und den SC Bern geprägt. Leider blieb ihm der Schweizermeistertitel verwehrt. Verdient hätte er es allemal einen Pokal in die Höhe zu stemmen.

#44 Shawn Heins

In Zeiten von Gottéron-Krisen gibt es keinen Spieler, den sich die Gottéron-Fans mehr zurückwünschen würden als Shawn Heins. Der Kanadier war nicht nur ein richtiggehender Haudegen, ein Heisssporn und ein emotionaler Vulkan, sondern auch ein wahrer Teamleader und ein spielerisch oft unterschätzter Verteidiger.  Shawn Heins war stets ein Garant für Emotionen in der Patinoire St. Léonard und bekanntlich braucht Gottéron Emotionen um Erfolg zu haben. Während Jahren hielt die #44 den Weltrekord für den härtesten Slapshot. Dass der damalige Fels in der Brandung noch heute an der Verletzung leiden muss die zum seinem Karriereende führte, schmerzt sehr. Die Freude, dass ihm nun die verdiente Ehre zu Teil wird, ist jedoch unermesslich.

Danke Beni Plüss und Shawn Heins!

sponsored by: