Carte Blanche #46

D Seisler jùscht verstaa (2)          

Alle Jahre wieder! Wen a öutera Seisler epis vùrzöut, de bùchää Seislertütsch-Ùngwaaneti mengisch rooti Oore vom Naadeiche. Was het ächt dää itz wöle sääge? Hie ùmmi maau a Aaliitig fùr Profi-Seisler z verstaa (siehe schon Carte blanche #10 unten). 

 

Öutera Seisler: «Bǜschù o scho det gsyy?»

Rǜckfraag vom a Bäärner: «Neei, doch nid Pöschù – e Rönù han i! Ù jaa, dä isch scho det gsii.»

Verständnishǜüf: «Hùùptsach ma het as Outo fùr naazchoo, was d Seisler fraage. Ù de: chaschù, heschù, woschù, bǜschù?»

Seisler: «Ù dys Miitli, wüvùuti Klass?» – «Di isch z löscht Jaar druus choo.» –

Rǜckfraag: «Di Aarmi! Jetz chunt si i däm Fau hüür nümme druus?»

Verständnishǜüf: «Druus choo, das cha mù o ùs de Schuu usi – na de obligatoorischi Schuuzytt.»

Öutera Seisler: «I ha der daas ggofferiert.» –

Rǜckfraag: «Auso, i de Ggùfere? Klaar! Ds Wort kanet bedütet ja, dass mù epis "i de Chane" versoorget. Demfau isch ggofferiert "i de Ggofere" verpackt.»

Verständnishǜüf: «Neneei, gg- am Wortaafang hii mer mee aus ander: ggofferiert statt offeriert, grasiert statt rasiert, är gjättet statt jättet.»

PS: Ù g-chanet het glyych nüüt mit Chane z tüe.

Seisler: «Geschter bim Spaziere isch a wäuts Pappi gsyy.» –

Rǜckfraag: «Hiisst daas, dass dä Pappi vǜü Chinn het oder dass es a tola Maa isch? Grooss ù epa no dick, dä Vatter.»

Verständnishǜüf: «Pappi oder Papotsch ligt mengisch ùf de Charrwääge ù Matte. Aber nit epa wyl er bsùffen isch.»

Seisler: «I neemi graad as Stängeli.» – «Ii nùme as Myneli.»

Rǜckfraag: «Kirschstängeli hii mer nid ùf de Chaarta – ù Chatze eersch rächt nid! Oder miinet er mit Myneli epa ds Wydebüüsseli.»

Verständnishǜüf: «Verchlynerigsfoorme schwäche ab. Di sy auso ideaau, we di vorsichtige Seisler epis z triiche wetti – ù nid mit de Tǜǜr i ds Huus wii kye.»

PS: Mynelini sygi schynts tatsächlich guet fùr z ässe – auso dii vo de Wyde.

Ù itz haut glyych no zùm Abschlùss:

A Seislera z Bäärn: «I setti epis haa fùr zscheiche.» –

Rǜckfraag: «Scheiche? So grusig cha me doch nid rede! Das sy doch Bei ù nid Scheiche.»

Verständnishǜüf: «Vo der Wandergeschǜcht hii awä ali scho maau köört. Aber Achtung: Scheiche chenti de o no d Ööu-Scheiche syy!»

Text: Christian Schmutz

Carte Blanche #10

D Seisler jùscht verstaa

Wen a auta Seisler epis vùrzöut, de müesse Seislertütsch-Ùngwaaneti leere interpretiere. Was er ächt het wöle sääge? Hie a chlyyni Aaliitig fùr d Seisler z verstaa.

Seisler: «I gaa flingg mys Bebe ga tuusche.» –
Rückfrage: «Minschù de, dù becheemisch as Hǜbschersch defǜǜr?»
Verständnishilfe: «Jaja, wy di Wäutsche tüe wier o d Chliider tuusche (changer) – oder d Windle.»

Seisler: «I ha daas graad ùf de Zyttùng gglääse.» –
Rückfrage: «Hiisst daas, dass dù nùme di eerschti ù lötschti Sytta lisisch? Nùme ‹ùf de Zyttùng›, aber nid drinine?»
Verständnishilfe: «Neei, deich nùme di eerschti. Di lötschti wee nid ùf, sondern ‹ùnder de Zyttùng›.»

Seisler: «I mache der hinacht as Telefon.» –
Rückfrage: «Bruuchschù niid, wäge i ha scho iis. Oder heschù graad as par Lattlini, Naagle ù Kabelini z vǜü?»
Verständnishilfe: «Chiit er graad ùmmi vergässe. As wiis doch niemer mee, was as Telefon isch.»

Seisler: «I chùme de maau vùrbyy.» –
Rückfrage: «We dù ifach ‹vùrbyy› giisch, han i nüüt devaa. Wees nid gschiider, we dù ‹zùcha› cheemisch?»
Verständnishilfe: «Da hii standardtütschi Struktuure ùf di fautschi Fäärta gfüert. Vorbeikommen, vorbeischauen ù soo.»

Seisler: «My Frou tuet Schuu gää.» –
Rückfrage: «Schue gää? Auso Haubschue verchùùffe, i d Hann trǜcke, abgää? Oder moodisch uusstatte? Oder schaffet si a de Schuu? Auso Schuele i Stann stöle? Isch si vilicht Abwarti?»
Verständnishilfe: «Dä setti vilicht no chli z Schuu, ga Schuu nää.»

Seisler: «Nǜmm ds Richterli fùr d Mǜüch z richte.» –
Rückfrage: «Was het si ächt verbroche, di Mǜüch? Graffiti i Anke gsprayet, di liide Häppere nid gschöönet oder de Weichchees la hört choo? Nachtrue-Stöörig im Frigor?»
Verständnishilfe: «Blöödi Ssou-Mûüch daas! Drùm triichen ii mys Ggaffi schwarz.»

Text: Christian Schmutz

Fragen zum Turbo-Kreisel

Ein Brief an die Kantonspolizei

Die Kantonspolizei Freiburg hat gestern folgende Meldung auf Facebook veröffentlicht: 

VERKEHRSINFO ! Am 27. März beginnen die Bauarbeiten an der Murtenstrasse. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, wird der Kreisverkehr Lavapesson provisorisch in den Modus "Turbo" versetzt.
Wählen Sie die richtige Spur, denn es wird nicht möglich sein, diese im Nachhinein zu wechseln.

Da stellen sich uns ein paar Fragen, die wir gerne der Kantonspolizei in einem kurzen Brief stellen möchten.

Liebe Kantonspolizei

Wir durften frohlockend erfahren, dass an der Autobahn Freiburg Nord ein Turbo-Kreisel eingerichtet wird. Leider verstehen wir den spannenden Begriff « Turbo-Kreisel » nicht ganz und haben darum eine paar dumme Fragen, obwohl es dumme Fragen laut Volksmund ja gar nicht gibt:

  • Darf ich bei einem Turbo-Kreisel überhaupt anhalten oder ist Putschauto angesagt?
  • Muss ich bei einem Turbo-Kreisel mindesten 50km/h fahren oder gar mehr?
  • Ich habe einen Seat Leon ohne Turbo. Muss ich nun die Autobahn-Ausfahrt Freiburg Süd nehmen, um dem Turbo-Kreise aus dem Weg zu gehen?
  • Hat Knight Rider den Turbo-Kreisel erfunden? Der hatte ja immerhin einen Turbo-Boost.
  • Sind in Freiburg weitere Turbo-Kreisel geplant? In der Unterführung der Poya-Brücke, beim Kreisel nahe der Autobahnausfahrt Düdingen, ja sogar beim Kreisel in Tafers wäre ein Turbo-Kreisel eine tolle Sache, um den Verkehr zu « turboisieren »!

Wir danken jedenfalls für die innovative Idee und schon jetzt für die lustigen Antworten.

Eure Freiburger Verkehrsbenutzer/innen

Gottéron-Blog

1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei!

Wer erinnert sich noch an die berühmte Quizshow für Kinder "1,2 oder 3"? Einfach legendär!

Die Kinder hatten beim Quiz von ZDF und ORF bei jeder Frage jeweils die Auswahl von drei Antwortfeldern. Ziel war es jeweils, auf das Feld mit der richtigen Antwort zu springen, bevor der Moderator mit einem Plopp (bei einem Plopp wird der Zeigefinger zur Erzeugung des Ploppgeräuschs schnell seitlich aus der angespannten Mundhöhle geführt) das Zeichen zum Stillstand gab. "Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht", hiess es und das richtige Antwortfeld erleuchtete. Die Show gibt es heute noch immer. "Was hat diese Kindersendung aber mit Freiburg-Gottéron zu tun?", mag sich die kindliche Wundernase zu fragen. Hier die Antwort.

Nichts, überhaupt rein gar nichts. Ausser vielleicht, dass der Titel auf die Situation der Drachen passt, wie 13'030 Fäuste (22 Gottéronspieler + 8 Gottéron-Funktionäre + (6500 Zuschauer x 2)) auf die Augen von Maxime Lapierre. 1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei! Freiburg-Gottéron braucht nicht 1, nicht 2 sondern 3 Siege, um den Braten, sprich die Serie gegen den HC Lugano zu drehen. Jedes Spiel ist dabei ein Spiel der letzten Chance.

Die erste letzte Chance spielt sich heute Abend in der Sonnenstube der Schweiz ab. "Uno, due, tre – ultima possibilità – passato", würde es wohl heissen, wenn die erwähnte Quizshow für Kinder im wunderschönen Tessin ausgestrahlt würde. Auch dies tut herzlich wenig zur Sache betreffend der misslichen Situation von Freiburg-Gottéron. Ihr merkt, der Chronist versucht dem wirklich wichtigen und brennenden Thema aus dem Weg zu gehen. Ich bitte herzlich um Verzeihung - und nun kommen wir weit weg von der Quizshow für Kinder und von Friede, Freude, Eierkuchen - aber das Leben eines Freiburgers ist in diesen Tagen... A: beschissen; B: verschissen oder C: ich bin aus unerklärlichen Gründen SCB-Fan. Sucht euch die richtige Antwort selber aus! Darum darf man als Gottéron-Anhänger den ernsten Fragen auch mal ausweichen. Der Partner des Moderators der Sendung "1,2 oder 3" war übrigens ein Drache! Kein Witz. Der Drache hiess "Fauchi". Dies sollte mindestens ein gutes Omen sein.

Nun aber wirklich zum Fleisch am Knochen. Für ausfällige Bemerkungen bitte ich prophylaktisch um Nachsehen. Aber bereits ein einziger Gedanke zurück an die Spiele Nummer 2 und 4 der Playoff-Serie gegen den HC Lugano bringen wohl jeden Gottéron-Fan um den Verstand. Um den Kampf gegen die "Pizza-Mampfer" mit einem Sieg heute Abend neu zu lancieren, braucht es nicht 1,2 oder 3 zusätzliche Dinge zu den bisherigen Leistungen von Gottéron, sondern genau deren 2.

1. Gottéron braucht Killerinstinkt

"Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn hinter dem Tor die rote Lampe angeht". Die Herren Sprunger, Rossi, Birner, Cervenka, Bykov und Co. müssen nicht ihren Tiger, sondern ihren Killerinstinkt in sich wecken. Chancen en masse, Tore Fehlanzeige.

Der Lugano-Keeper Elvis Merzlikins zeigt im Tor der Luganesi gewiss Leistungen, die den Auftritten seines verstorbenen Vorname-Vetters auf der Rockbühne gleich kommen. So wie es für Elvis Presley keine Herausforderung war, an einem Abend 35 Frauen den Kopf zu verdrehen, so ist es für Elvis Merzlikins keine Herausforderung, an einem Abend 35 Schüsschen der Gottéron-Stürmer zu halten.

Es ist schwierig, in die Köpfe der Gottéron-Spieler zu blicken. Ein einfacher Tipp hat aber noch jedem Stürmer geholfen, jedenfalls, um eine gewisse Lockerheit vor dem Tor an den Tag zu legen: "Ziele auf die Mitte, in den Ecken geht der Puck von alleine".

2. Gottéron braucht Wettkampf-Glück

Es ist, als ob der Hockey-Gott den Drachen wieder einmal verflucht hätte. Pfosten hier, blöder Gegentreffer da. Auch hier hilft vielleicht ein altes Sportler-Sprichwort: "Glück erarbeitet man sich". Den Gottéron-Akteuren kann bei Gott nicht viel vorgeworfen werden.

Sie arbeiten hart, aber erfolglos. Wer aber immer weiter arbeitet, dem lacht irgendwann das Glück ins Gesicht. Schwachsinn! Verdammter Hockey-Gott, schenk dem French-Team jetzt einfach Glück. Wir wollen noch nicht in die Ferien, verflixt und zugenäht.

Mit Killerinstinkt und Wettkampf-Glück steht einem Gottéron-Sieg heute nichts im Weg und das Quiz "1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei!", kann munter weitergehen.

Ein Attentat auf den Tinguely-Brunnen?

Ist die Tinguely-Skulptur auf der Schützenmatte wirklich der Kälte zum Opfer gefallen? Wir präsentieren eine Verschwörungstheorie der anderen Art und behaupten stinkfrech: Es war ein Attentat!

 

Der Tinguely-Brunnen ist nicht mehr. Am Montag wurde das durch die Kälte und das Eis beschädigte Wahrzeichen der Freiburger Schützenmatte glanzlos abtransportiert. Ob die Tinguely-Skulptur jemals auf den "Grand-Places" zurückkehren wird, ist mehr als ungewiss. Führt man sich die Leidensgeschichte der Skulptur vor Augen, wird ein Sprichwort immer lauter: "Des einen Freud, ist des anderen Leid". Bereits zwei Tage nach dem Sturz des Denkmals wurde verkündet, dass der Brunnen vielleicht nie wieder auf die Schützenmatte zurückkehren wird. Die Erklärung dazu tönt pragmatisch und in sich schlüssig. Im Verlauf des Jahres sollen die Arbeiten aufgenommen werden, um die zwei unterirdischen Parkings zu verbinden. Dabei würde der Brunnen unzugänglich und könnte gar beschädigt werden, konnte man in den Freiburger Medien lesen. Der Tinguely-Brunnen sollte zudem seine Heimat sowieso in den kommenden Jahren von der Schützenmatte an den Bahnhof verlegen. Nun bringt es fast nichts mehr, die Skulptur für einige Monate nochmals auf den "Grand-Places" zu stellen. Die Bauherren wird dies sicher mehr als erfreuen. Böse Zungen behaupten deshalb, dass der Fall des Tinguely-Brunnens kein Zufall war, im Gegenteil gar ein Attentat. Doch was spricht für diese Verschwörungstheorie? 

In den letzten 14 Tagen legte der Brunnen durch die eiserne Kälte täglich eine zusätzliche Eisschicht zu. Stündlich fotografierten Dutzende Freiburger und Touristen den wunderschönen vereisten Brunnen. Bereits ab dem 7. März 2018, sprich ganze fünf Tage vor dem Absturz, konnte der neutrale Beobachter erkennen, dass der Tinguely-Brunnen immer mehr dem schiefen Turm von Pisa glich. Mit jeder Nacht neigte die Skulptur sichtlich mehr nach links. Das Schicksal des Wasserspiels war somit ein Leichtes vorauszusehen. Doch was wurde gegen die schleichende Zerstörung des Brunnens unternommen? Nichts, rein gar nichts. Wurde das Wasser abgestellt, damit sich nicht noch mehr Eis um den Brunnen sammeln konnte? Nein! Wurde versucht, den Brunnen vor dem Eis, seinem Tod, zu befreien? Nein! Wer solche Fragen unbeantwortet sieht, schliesst schnell auf eine Theorie, die Verschwörungstheorie sowie auf Hintergründe eines Attentats!

Carte Blanche #44

Ist Sozialhilfe sozial oder Verwöhnprogramm

Sozialhilfegelder sind keine Almosen. Das mal vorab. Die Sozialhilfe sichert die Existenz bedürftiger Personen, fördert ihre wirtschaftliche und persönliche Selbständigkeit und gewährleistet die Integration. So ist also das Gerücht, dass Sozialhilfeempfänger = Sozialschmarotzer sind, bei den meisten Sozialhilfegegnern zerstreut.

Sozialhilfe steht grundsätzlich allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Schweiz offen. Massgebend ist die Bedürftigkeit bzw. das Bestehen einer Notlage und nicht die Ursache, die zu dieser führt. Es geht aber sehr viel weiter und tiefer in den privaten Bereich eines Menschen, der einen Antrag für Unterstützung stellt. Da lässt man die Hosen runter, ohne, dass der- oder diejenige auch weiss, ob sie überhaupt Unterstützung erfahren wird. Bevor Sozialhilfe in Anspruch genommen werden kann, sind die eigenen Mittel wie Einkommen, Vermögen, eigene Arbeitskraft sowie Leistungen Dritter - Versicherungsleistungen und Unterhaltsansprüche – auszuschöpfen. Erhält man dann Unterstützung, muss man das Auto unter Umständen verkaufen, eine günstigere Wohnung suchen usw. Also kein Zuckerschlecken.

Gesamtschweizerisch werden übrigens jährlich nur rund 2 Milliarden Franken für die Sozialhilfe aufgewendet. Die gesamten Sozialausgaben belaufen sich im Jahr auf rund 150 Milliarden Franken. Die Sozialhilfe ist somit weitaus kostengünstiger als beispielsweise die Invaliden- oder die Arbeitslosenversicherung. Die Sozialhilfe wird aus öffentlichen Geldern finanziert, nicht aus Lohnprozenten wie die Sozialversicherungen. Die Kantone und Gemeinden tragen die Kosten.

Nach Artikel 12 der Bundesverfassung gilt das Recht auf Hilfe in Notlagen als Grundrecht: Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind. Leider wird dieses Recht nicht überall angewendet und viele Bedürftige resignieren nach einer, oder mehreren Absagen. Dies ist kaum nachzuvollziehen. Ausserdem gilt Sozialhilfe nur als bevorschusste Leistung in einer Notlage. Finanzielle Sozialhilfe ist dann zurückzuerstatten, wenn der Hilfeempfänger in finanziell günstigere Verhältnisse gelangt. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Beamten, welche entscheiden wer wieviel Sozialhilfe erhält, zu den Grossverdienern gehören und sich deshalb gar nicht vorstellen können, wie beschissen es diesen Menschen geht. Es sind wahrlich tragische Schicksale, die betroffen machen. Und ohnmächtig muss man zusehen, wie willkürliche und teilweise unmenschliche Entscheide für oder gegen Unterstützung gefällt werden. Hoffen wir, dass die Entscheidungsträger selber nie in eine ähnliche Situation geraten.

Text: David Aebischer