Carte Blanche #49

«Si hett Haar uf de Zänn!»

Nie und nimmer wollte ich, dass es einmal heisst, ich hätte «Haar uf de Zänn»...

Aber ich möchte mich jetzt mit dieser Aussage versöhnen und drüber stehen. Ich finde, für eine Frau ist es gar nicht so einfach, NICHT dort zu landen, wenn sie ihre Meinung kundtun will. Frau muss sich in unserer Gesellschaft doch ziemlich anstrengen, damit sie ernst genommen wird... Entweder wird sie als naiv, unrealistisch, träumerisch, lieb-lieb oder gar «ängelihaft» eingestuft oder... si hett äbe de grad Haar uf de Zänn. Na toll. Gibts da vielleicht auch noch was dazwischen?? Falls nicht, dann liebe Frauen, lasst euch diese Haare auf den Zähnen halt wachsen. Ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie es tönt ;-)

Für mich bedeutet diese Aussage ab sofort eher, dass sich Frau traut, in ihre schöpferische Kraft zu kommen, sich zu zeigen und zu ihrer Meinung zu stehen. Der Preis ist zu hoch, sich immer noch zurückzuhalten, passiv zu bleiben, lieber nichts zu bewegen, damit man sich nicht zeigen muss und somit auch ja nicht darüber geurteilt werden kann. Das hat Frau doch lange genug getan und ich finde es überaus wichtig, dass die Frauen nun ihre innere Kraft wieder voll aktivieren und beginnen, sich zu zeigen! Ich meine damit, dass sie NICHT in die Rolle des Mannes rutschen sollte, um kämpferisch jemandem etwas beweisen zu können oder etwas zu kompensieren. Nein. Sie sollte sich mit ihrer ursprünglichen, weiblichen Kraft verbinden und wieder bewusst ihren Geist verströmen, denn das ist ihre Stärke.

Ich bin mir sicher, dass in so vielen Frauen da draussen die tollsten Ideen schlummern und so häufig nicht umgesetzt werden aus Angst vor Ablehnung oder Verurteilung. Ich schlage vor, dass sich Frauen untereinander gegenseitig unterstützen, einander tragen, Ideen und Inspiration teilen und Dinge gemeinsam durchziehen! Lohn dafür ist das Erlebnis dieser gemeinsamen, schöpferischen Kraft, die dadurch in jeder einzelnen aktiviert wird und sich auszubreiten beginnt. 

Zum Schluss möchte ich ein grosses DANKE an alle Männer richten, die ihre Frau oder allgemein die Frauen genau darin unterstützen, ihnen Mut zusprechen, sie halten und es sogar cool finden, wenn sie einmal ihre «Haar uf de Zänn» zu zeigen wagen. MERCI!  ;-)

Text: Barbara Andrey

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Carte Blanche #48

Equilibre im Ungleichgewicht

Der Schreibende fühlt sich allmählich als Sprachrechtler, so oft vergeht er sich an Sprachthemen. Er wäre froh, wenn dies ein Ende nehmen würde, aber dieser Kanton, diese Stadt, bieten einfach zu viel Gesprachsstoff (ohne Umlaut, dafür umso lauter). Eine Carte Blanche über eine andere Carte Blanche.

Bild: https://www.equilibre-nuithonie.ch

Ein Tastenmann, ein bisschen später ein Bassist – Gäste an einem Konzert vergangenen Freitag im Bad Bonn. Ein weiterer Deutschfreiburger Musiker, mit einem Majorlabel im Rücken und internationalen Ansprüchen, kreuzt auf. Er verneint meine Frage, ob er auch angefragt worden sei, beim Monsterprojekt «Hommage à un disque mythique des Beatles» mitzumachen. Viele weitere, verdiente, begabte, kreative Musiker aus Deutschfreiburg könnte ich mir auf dieser Bühne vorstellen. Kurz danach taucht ein Gitarrist auf. Er wurde gefragt. Mit ihm steht schon die gesamte deutschsprachige Gesellschaft der 17 Formationen mit insgesamt fast 50 Musikerinnen und Musikern komplett vor mir.

Freitag, eine weitere Woche zurück: Das Theater Equilibre in der Stadt Freiburg wird wohlig zweckentfremdet. Manchmal wurde es sogar richtig laut innerhalb der Wände der Hochkultur. Licht und Ton sind gut getroffen, das Bühnenbild ein Hingucker. Viele hochkarätige Interpretationen und Darbietungen – und kein einziges Lowlight bei 17 Liedern des weissen Albums der Beatles.

Die Beatles, unantastbar und doch so oft gecovert. Das konnte fast nur in die Hose gehen. In die Hose ging höchstens eine Freuden-Bisi. Garage-Rock, Slacker-Chill-Wave, lupenreiner Piano-Jazz,  afrikanisch und indisch Angehauchtes, instrumentaler Post-Rock, Experimentelles und ein Song sogar auf Persisch. Nur eines hat gefehlt: die deutsche Sprache. Kein Wunder, Kreateur und Organisator des Spektakels ist dieselbe Person, welche auch das Les Georges-Festival auf die Beine stellt und sich an dieser Carte-Blanche-Stelle schon für ähnliche Sprachverbrechen verantworten musste. Das Gefühl verdichtet sich, dass die deutsche Sprache in der französischsprachigen Stadt Freiburg immer mehr an Terrain verliert. Von ähnlich gelagerten Musikprojekten aber bitte gerne mehr, die Beatles haben noch bessere Platten und andere Künstler gibt es auch noch.

PS. Gustav war auch dabei beim Monsterprojekt, gilt aber als offizieller Brückenbauer.

Weitere Ungleichgewichte

Die Homepage: neun Zeilen auf Französisch, vier auf Deutsch

Das Programmheft: ein blutleerer, wörtlich übersetzter Text

Facebook: rein französisch

Youtube-Trailer: rein französisch

Die Leinwand-Einspieler zwischen den vier Musikblöcken: rein französisch

Text: Mario Corpataux

Gottéron-Blog 

Ein Brief an Reto Berra 

Wir Gottéron-Fans neigen bekanntlich dazu, masslos zu übertreiben. Aber seien wir für einmal ganz ehrlich und lassen jegliche Übertreibungen weg: Steht Reto Berra nächste Saison im Tor der Drachen, dann wird Freiburg-Gottéron mindestens Schweizermeister! 

Das Problem ist nur, dass die Chancen auf eine Rückkehr Berras nach Freiburg zurzeit noch immer bei "nur" 50 % stehen. Dem NHL bzw. AHL-Goalie wurde eine Vertragsverlängerung in Nordamerika unterbreitet und er weiss noch nicht, ob er das Angebot annehmen wird. Zur Erinnerung: Reto Berra steht bei Freiburg-Gottéron unter Vertrag, sobald er in die Schweiz zurückkehrt. 

Könnt ihr euch noch an den Brief erinnern, den wir Philippe Furrer geschickt hatten? In diesem Brief hatten wir dem Verteidiger des HC Lugano das blaue vom Himmel versprochen, wenn er zu Freiburg-Gottéron wechselt. Kurz nach dem Brief unterschrieb der Nationalverteidiger tatsächlich bei den Drachen und uns wurde mitgeteilt, dass der Brief bei der Entscheidung von Philippe Furrer mindestens eine kleine Rolle gespielt habe. Wir sagen uns nun, was einmal klappt, kann auch ein zweites Mal klappen und schreiben Reto Berra einen Brief.

Lieber Reto

Wie läuft's im Land der Trumps, wir meinen natürlich im Land der Träume? Hier in Freiburg ist alles senkrecht, ausser dass der Haussegen betreffend Torhüter im Hause Gottéron schon wieder schief hängt. Unser Barry war in den Playoffs leider nicht der gewünschte Retter, wie das sein Namensvetter Barry, der Lawinenhund ist. Im Gegensatz zu seinem Nachnamen trat der Kanadier auch nicht gerade mit breiter Brust auf, sondern wie ein Hündchen, das sein Schwänzchen eingezogen hat. Nun müssen wir auf die kommende Saison hin wohl oder übel wieder einmal einen neuen Torhüter suchen. Schade, haben wir nicht bereits einen Top-Goalie unter Vertrag. Einer, der aus einem guten Gottéron ein grosses Gottéron machen könnte. Einer, der von einem Tag auf den anderen mit einem winzigen "Ja" hunderte von Frauen zum Weinen bringen könnte. Einer, der bereits ein gutes Jahr mit uns verlobt ist, jedoch die Hochzeit bisher aufgeschoben hat. Auch nach mehreren Jahren im bezüglich seiner Präsidentschaftswahl dümmsten Land der Welt, wirst du begreifen, worauf wir hinaus wollen: Reto, bitte komm im Sommer zu Freiburg-Gottéron! 

Wir haben Philippe Furrer für einen Wechsel zu Freiburg sehr viel geboten. Einen Fangesang, Nidelkuchen und Seislerbrätzele "en masse", eine Statue, ein Bild auf einem TPF-Bus usw. Für dich haben wir uns jedoch etwas ganz Spezielles ausgedacht. Wenn du auf die kommende Saison hin zu Freiburg-Gottéron wechselst, organisieren wir 100 Personen, die zu deinen Ehren im Gottéron-Trikot auf die Berra (ein Berg im Freiburgerland) wandern und auf dem Gipfel während fünf Minuten deinen Namen skandieren. Etwas Ähnliches hat es für einen Schweizer Sportler noch nie gegeben, auch nicht für Roger Federer. Du darfst übrigens gerne mitkommen. 

Reto, der Entscheid liegt selbstverständlich bei dir und deinen Liebsten alleine, aber der Zeitpunkt für einen Wechsel zu Freiburg-Gottéron könnte nicht besser sein. Unter Mark French hat sich das Team gefangen, eine solide Saison gespielt und wesentliche Fortschritte gemacht. Mit den Zuzügen von Philippe Furrer und Samuel Walser hat Sportchef Christian Dubé ein Team zusammengestellt, das an einem guten Tag das meisterliche SC Bern zerzausen kann. Zudem erhalten wir in Bälde ein neues Stadion, welches das Freiburgerland elektrisieren wird. Und ganz unter Männern, deine Madame möchte ja eigentlich sowieso gerne in die Schweiz kommen... Hör also auf deine zwei besseren Viertel, deine Madame und die Gottéron-Fans. Freiburg ist deine Zukunft! 

Wir würden uns über eine Antwort freuen. Etwa so sehr, wie über die Pressemitteilung von Freiburg-Gottéron, dass du in der kommenden Saison unser Torhüter bist. 

Herzlichst

Deine Gottéron-Fans

Carte Blanche

Die Welt ist Klang

Alles was lebt, vibriert auf Schwingungsebene. Einiges schwingt langsam, anderes sehr schnell - manches so, dass es mit uns zusammen harmonisch schwingt und sich gut anfühlt, anderes schwingt so komplett anders als unser eigenes Wesen, dass wir uns sehr unwohl damit fühlen.

Schwingung = Klang. Auch wenn für uns mit unserer physischen Ausstattung nicht das ganze Spektrum hörbar ist: die Welt ist Klang

Wie klinge ich heute?

Wenn wir «missgestimmt» sind, können wir noch so betonen, dass es uns gut geht. Unser Gegenüber wird es aus unserem Klang der Stimme heraushören, dass sich Schwingungen eingeschlichen haben, mit denen wir uns nicht gut fühlen. «Uh, di het nid guet tönt», heisst es dann.

Umgekehrt hört man auch Lebendigkeit und Aufgeschlossenheit sofort aus einer Stimme heraus. Es braucht nur eine Silbe und man kann sich bereits ein Bild machen. Wie hört sich Enttäuschung an? Wut? Demotivation? Oder wie tönt Freude, Zufriedenheit, Entspannung? So langsam lässt sich diese umfangreiche Klang-Skala erahnen…

Wie klingt mein Leben momentan? 

Durch unser Umfeld, unsere Tätigkeiten, Familie, Partnerschaft, unsere «Einstellung», Job, Hobby, Freunde - vielleicht auch Feinde usw. entsteht in unserem Leben ein ganzes Orchester an Klängen. Wie klingt das? Passen die Töne und Rhythmen zueinander oder tönt es nicht mehr nach Musik? Was möchte ich denn hören von meinem Leben und welche Klänge kann ich anpassen, verändern, ausschliessen, schulen usw. Was will ich als Dirigent meines Lebensorchesters erreichen? Und was braucht das Orchester eigentlich von mir, damit ein gutes Zusammenspiel überhaupt gelingt?

Bin ich bereit, den Dirigentenstab in die eigene Hand zu nehmen oder überlasse ich das lieber anderen?? Höre ich überhaupt den Klang meines Wesens noch oder wird er von allem anderen überdeckt? Was ist mein ganz eigener Rhythmus und wie kann ich ihn einbringen, sodass er passt und ich mich damit nicht über- oder unterfordere?

Hinaus in die Welt der Klänge

Welche «Konzerte der Welt» möchte ich unbedingt einmal gehört haben? An welchen Konzerten bin ich zum Wohle anderer ständig dabei, obwohl mir die Musik gar nicht gefällt oder sie mir nicht gut tut? Wo ist es mir definitiv zu laut, so dass ich meine eigenen Klänge gar nicht mehr hören kann?

Und: wie hört sich denn eigentlich Stille an?…

Text: Barbara Andrey

Corason - herzhaft verbinden und bewegen: www.cora-son.ch

Carte Blanche #46

D Seisler jùscht verstaa (2)          

Alle Jahre wieder! Wen a öutera Seisler epis vùrzöut, de bùchää Seislertütsch-Ùngwaaneti mengisch rooti Oore vom Naadeiche. Was het ächt dää itz wöle sääge? Hie ùmmi maau a Aaliitig fùr Profi-Seisler z verstaa (siehe schon Carte blanche #10 unten). 

 

Öutera Seisler: «Bǜschù o scho det gsyy?»

Rǜckfraag vom a Bäärner: «Neei, doch nid Pöschù – e Rönù han i! Ù jaa, dä isch scho det gsii.»

Verständnishǜüf: «Hùùptsach ma het as Outo fùr naazchoo, was d Seisler fraage. Ù de: chaschù, heschù, woschù, bǜschù?»

Seisler: «Ù dys Miitli, wüvùuti Klass?» – «Di isch z löscht Jaar druus choo.» –

Rǜckfraag: «Di Aarmi! Jetz chunt si i däm Fau hüür nümme druus?»

Verständnishǜüf: «Druus choo, das cha mù o ùs de Schuu usi – na de obligatoorischi Schuuzytt.»

Öutera Seisler: «I ha der daas ggofferiert.» –

Rǜckfraag: «Auso, i de Ggùfere? Klaar! Ds Wort kanet bedütet ja, dass mù epis "i de Chane" versoorget. Demfau isch ggofferiert "i de Ggofere" verpackt.»

Verständnishǜüf: «Neneei, gg- am Wortaafang hii mer mee aus ander: ggofferiert statt offeriert, grasiert statt rasiert, är gjättet statt jättet.»

PS: Ù g-chanet het glyych nüüt mit Chane z tüe.

Seisler: «Geschter bim Spaziere isch a wäuts Pappi gsyy.» –

Rǜckfraag: «Hiisst daas, dass dä Pappi vǜü Chinn het oder dass es a tola Maa isch? Grooss ù epa no dick, dä Vatter.»

Verständnishǜüf: «Pappi oder Papotsch ligt mengisch ùf de Charrwääge ù Matte. Aber nit epa wyl er bsùffen isch.»

Seisler: «I neemi graad as Stängeli.» – «Ii nùme as Myneli.»

Rǜckfraag: «Kirschstängeli hii mer nid ùf de Chaarta – ù Chatze eersch rächt nid! Oder miinet er mit Myneli epa ds Wydebüüsseli.»

Verständnishǜüf: «Verchlynerigsfoorme schwäche ab. Di sy auso ideaau, we di vorsichtige Seisler epis z triiche wetti – ù nid mit de Tǜǜr i ds Huus wii kye.»

PS: Mynelini sygi schynts tatsächlich guet fùr z ässe – auso dii vo de Wyde.

Ù itz haut glyych no zùm Abschlùss:

A Seislera z Bäärn: «I setti epis haa fùr zscheiche.» –

Rǜckfraag: «Scheiche? So grusig cha me doch nid rede! Das sy doch Bei ù nid Scheiche.»

Verständnishǜüf: «Vo der Wandergeschǜcht hii awä ali scho maau köört. Aber Achtung: Scheiche chenti de o no d Ööu-Scheiche syy!»

Text: Christian Schmutz

Carte Blanche #10

D Seisler jùscht verstaa

Wen a auta Seisler epis vùrzöut, de müesse Seislertütsch-Ùngwaaneti leere interpretiere. Was er ächt het wöle sääge? Hie a chlyyni Aaliitig fùr d Seisler z verstaa.

Seisler: «I gaa flingg mys Bebe ga tuusche.» –
Rückfrage: «Minschù de, dù becheemisch as Hǜbschersch defǜǜr?»
Verständnishilfe: «Jaja, wy di Wäutsche tüe wier o d Chliider tuusche (changer) – oder d Windle.»

Seisler: «I ha daas graad ùf de Zyttùng gglääse.» –
Rückfrage: «Hiisst daas, dass dù nùme di eerschti ù lötschti Sytta lisisch? Nùme ‹ùf de Zyttùng›, aber nid drinine?»
Verständnishilfe: «Neei, deich nùme di eerschti. Di lötschti wee nid ùf, sondern ‹ùnder de Zyttùng›.»

Seisler: «I mache der hinacht as Telefon.» –
Rückfrage: «Bruuchschù niid, wäge i ha scho iis. Oder heschù graad as par Lattlini, Naagle ù Kabelini z vǜü?»
Verständnishilfe: «Chiit er graad ùmmi vergässe. As wiis doch niemer mee, was as Telefon isch.»

Seisler: «I chùme de maau vùrbyy.» –
Rückfrage: «We dù ifach ‹vùrbyy› giisch, han i nüüt devaa. Wees nid gschiider, we dù ‹zùcha› cheemisch?»
Verständnishilfe: «Da hii standardtütschi Struktuure ùf di fautschi Fäärta gfüert. Vorbeikommen, vorbeischauen ù soo.»

Seisler: «My Frou tuet Schuu gää.» –
Rückfrage: «Schue gää? Auso Haubschue verchùùffe, i d Hann trǜcke, abgää? Oder moodisch uusstatte? Oder schaffet si a de Schuu? Auso Schuele i Stann stöle? Isch si vilicht Abwarti?»
Verständnishilfe: «Dä setti vilicht no chli z Schuu, ga Schuu nää.»

Seisler: «Nǜmm ds Richterli fùr d Mǜüch z richte.» –
Rückfrage: «Was het si ächt verbroche, di Mǜüch? Graffiti i Anke gsprayet, di liide Häppere nid gschöönet oder de Weichchees la hört choo? Nachtrue-Stöörig im Frigor?»
Verständnishilfe: «Blöödi Ssou-Mûüch daas! Drùm triichen ii mys Ggaffi schwarz.»

Text: Christian Schmutz