Carte Blanche #26

Gottéron macht wieder Freude!

Es sind erst 20% der Qualifikation absolviert und doch lassen sich einige Erkenntnisse über das Gottéron 17/18 ziehen, die in meinen Augen alle erfreulich sind. Wohin der Weg schlussendlich führen wird, ist mir eigentlich vollkommen egal.

Wie immer im Sommer ging ich davon aus, dass wir dieses Jahr, wie alle Jahre, mindestens Meister werden. Die sommerliche Euphorie mit der bewussten Träumerei ergibt jedes Jahr dasselbe Fazit: Wir sind unschlagbar. In der Regel ist die Begeisterung spätestens nach dem dritten Heimspiel in Zynismus umgeschlagen.

Dieser Saisonstart stimmt mich jedoch wirklich zuversichtlich, Träumerei hin, Zynismus her. Warum?

Seit der letzten Finalteilnahme 2013 habe ich kein Gottéron mehr gesehen, das einen Spielplan hatte und den auch umzusetzen versucht. Nach der Entlassung vom harten Hans und dem unglücklichen Intermezzo mit dem Weichspüler Gerd (noch frisch sind die Erinnerung an den Saisonstart mit Sieg nach Sieg...bis gefühlte 200 Niederlagen am Stück folgten) bis hin zum Notnagel Larry (der es immerhin geschafft hat, dank Sprunger und Cervenka, mit einem Lottergoalie und einer unglaublichen Verlierertruppe den Ligaerhalt zu schaffen) haben wir offenbar wieder Sachverstand an der Bande. Einen Mann, der einen Plan hat und diesen auch umgesetzt sehen will. Sonst greift er durch, dem Vernehmen nach hart, aber fair. Wer hätte es sich vorgestellt, dass unser talentiertester Verteidiger, der die dumme Angewohnheit hat, nicht verteidigen zu wollen, auf einmal nur noch eine Randfigur spielt und andere, die auf dem Abstellgleis waren, im Mittelpunkt sind?

Mit French sind einige neue Gesichter an der Saane gelandet, die offenbar passen. Der stoische Barry, der sich auch vom ach so bösen Tanner nicht aus der Ruhe bringen lässt, die Vorkämpfer Tristan, Laurent und Jonas, der Brocken Mathias und der Notnagel Jim. Reicht dies jedoch, um eine notorische Verlierertruppe derart zu wandeln, dass auf einmal eitel Sonnenschein herrscht? Nein.

Es gehört schon fast zum Alltag, dass es bei uns rumpelt und rumort. So auch diesen Sommer. Die Operettenführung mit dem trinkfreudigen Präsidenten zeigt uns immer wieder auf, wie man Dossiers souverän verschlampt. So kommen wir in den Genuss von mehreren zusätzlichen Saisons im altehrwürdigen St.Léonard. Modezar Christian D. hat immerhin etwas (scheinbar) gelernt: Es geht nicht um ihn und seinen Stolz, sondern um mehr. So hat er sich vornehm zurückgehalten mit unpassenden Bemerkungen und hat statt Worten Taten geliefert. Chapeau, wie er die Krise um Berra gemeistert hat. Und welch’ Ersatz er aus dem Hut gezaubert hat. Schade, ist Barry Ausländer, seit Caron wurde ich nie mehr so königlich vom Torhüter unterhalten. 

Was man der Führung in diesem Jahr zu Gute halten muss: Sie lässt die Sportliche arbeiten. Und so komme ich auf Fedorchuck, French, Aebischer und auch Knutti zu sprechen. Der Trainer hat einen Plan. Er hat den Spielern ein System auf den Leib geschustert, das eingehalten wird. Fedorchuck bereitet die Spieler offenbar Match für Match auf die Spezialsituationen vor, etwas, das laut den Spielern in den letzten Saisons nicht gemacht wurde. Auch Knutti scheint seine Arbeit wieder gemacht zu haben, wie immer die beste Vorbereitung, die er je hatte (mittlerweile die 22., glaube ich). Und mit Aebischer haben wir einen Goalietrainer, der, obwohl in den letzten Aktivjahren eher eine Witzfigur denn ein Torhüter war, gut mit Brust und Waeber arbeitet.

Kommen wir zum Team.

Als zum Saisonstart der Fanblock ein Transparent in die Höhe hielt (es wollte mit dem Hinaufziehen nicht recht klappen, ein schlechtes Omen, meinte ich damals), auf dem stand, dass man das Leibchen verschwitzen darf, sagte ich mir: Genau das will ich sehen. Spieler, die kämpfen, die Einsatz und Ehrgeiz zeigen.

Das Team arbeitet solidarisch. Es kämpft. Es werden Schüsse geblockt. Man hat keine Angst vor Checks. Wie Bykov gegen Genf in die Ecken ging, austeilte und einsteckte, war beeindruckend. Er, der Zauberer und Zauderer als Kämpfer. Man will den Zweikampf gewinnen. Man rächt seinen Mitspieler. Man schürt Emotionen. Man steht defensiv eng und offensiv vor dem Goalie. Und dies mit einer ähnlich talentfreien Mannschaft, wie diejenige, die Bern eliminierte.

Man lässt sich von einem Gegentor nicht verunsichern. Man kämpft weiter. Man hebt den Kopf nach Niederlagen und fasst sich. Man holt sich die Punkte, indem man den Gegner wegarbeitet. Wie chancenlos am Dienstag Genf war, unglaublich. Hatten wir doch in den letzten Jahren so viel Angst vor den Genfern.

Gottéron macht Freude. Die Mannschaft arbeitet, zeigt Emotionen, schwitzt. Dass wir nicht wirklich mit Talent gesegnet sind ist egal. Solange jeder alles gibt bin ich zufrieden. Allez Gottéron!

Text: Benjamin Zurron

Gottéron-Blog

Hurra, hurra die Berner sind da!

Was gibt es schöneres als das Derby Freiburg-Gottéron gegen den SCB? Nichts, ausser ein Zähringerderby, in dem Freiburg-Gottéron nichts zu verlieren hat! Denn Siege gegen die "Mutzen" schmecken den Drachen besonders gut, wenn sie kaum zu erwarten sind.

Ein Sieg gegen den Titelverteidiger aus der Hauptstadt kann im kommenden Heimspiel in der Tat nicht erwartet werden. Der SCB ist, man gibt es in Gottéron-Kreisen ungerne zu, die klare Nr. 1 im Schweizer Eishockey. Das grösste Budget, der grösste Umsatz, die beste klubinterne Organisation, die besten sportlichen Perspektiven, am meisten Fans, der erfahrenste Trainer und und und... der SCB scheint auf dem Weg zum dritten Titel in Serie unaufhaltbar zu sein. Unaufhaltbar? Nicht ganz. Es gibt ein Tier, das den Bären den Lachs aus den Tatzen reissen und die gefährlichen Kuscheltiere in einen verspäteten Winterschlaf oder, besser gesagt, in einen verfrühten Sommerschlaf jagen könnte. Nein, es sind nicht die Löwen der ZSC Lions, auch nicht die Stiere des EV Zug und erst recht nicht die Steinböcke des HC Davos. Es sind die Drachen aus dem Freiburgerland. Hierbei handelt es sich nicht um blinde Hoffnung oder wahnwitzigen Optimismus, sondern um eine nicht ganz unrealistische Einschätzung der Gesamtsituation. Der SC Bern wird die Qualifikation mit grosser Wahrscheinlichkeit auf dem ersten Rang beenden und Freiburg-Gottéron wird sich vorsichtig geschätzt auf dem 7. oder 8. Rang für die Playoffs qualifizieren. Läuft die Meisterschaft wie erwartet, dann beträgt die Wahrscheinlichkeit nach Adam Riese also 50 %, dass es in den Playoff-Viertelfinals zum Derby zwischen den Freiburgern und den Bernern kommt. Sollte es soweit kommen, dann wären die Drachen - man erinnere sich an die Playoff-Sensation aus der Saison 2008/2009 - für die Berner wohl die grösste Hürde zum dritten Meistertitel in Serie. Jedenfalls wären die Mutzen nach einem Viertelfinal-Sieg über Gottéron nicht zu stoppen. Ergo: nur Freiburg-Gottéron kann in dieser Saison den Meistertitel des SCB verhindern.

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Nun jedoch weg von den noch weit entfernten Playoffs und den Mutmassungen des Chronisten zum bevorstehenden Derby in der Qualifikation. Der SC Bern ist selbstredend auch in diesem Spiel der grosse Favorit, umso mehr nach dem 6:1 Heimsieg im ersten Zähringerderby der Saison. Auf ein Spiel bezogen kann im Schweizer Eishockey jedoch jeder jeden schlagen. Der SC Bern ist in Freiburg zudem nicht ein ungern gesehener Gast. Seit dem Jahr 2000 - oder genauer in den letzten 47 Heimspielen gegen den SCB - konnte Gottéron 23 Siege feiern. Die BCF-Arena-Truppe heimste in den letzten 17 Jahren insgesamt 49 % der Punkte in den Derbys gegen den Kantonsnachbarn aus der Hauptstadt ein. Will Gottéron ohne zu zittern in die Playoffs kommen, dann müssen Spiele gegen die direkten Konkurrenten und Begegnungen gegen die Playout-Kandidaten gewonnen werden. Partien gegen die Top-Teams wie der SCB sind eher als Dessert anzusehen. Was haben Desserts und Heimsiege gegen den SCB gemeinsam? Sie schmecken am besten, wenn sie nicht erwartet werden. Da Gottéron nur gewinnen kann, sind es also Good-News, dass der SCB in Freiburg zu Gast ist.

Hurra, hurra die Berner sind da!

Gottéron-Blog

Mark French der Drachen-Flüsterer

Die meisten Gottéron-Fans dürften sich in diesen Tagen die Augen vermehrt reiben und jeden Morgen nach dem Aufwachen schnell auf die Teletextseite 302 schielen, um sicher zu sein, nicht geträumt zu haben. "Ja, es stimmt. Freiburg-Gottéron steht nach sieben Runden auf dem ersten Tabellenrang!". Nach den ersten drei Wochen ist es viel zu früh, um ein Urteil über den neuen Trainer Mark French zu fällen und dessen Anteil am aktuellen Hoch von Freiburg-Gottéron abzuschätzen. Wir tun es trotzdem!

Direkt zur entscheidenden Frage: Ist Mark French etwa ein Drachen-Flüsterer? Der Kanadier an der Bande der Gottéron-Akteure scheint durch den Sommer nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch die richtigen Worte gefunden zu haben. Doch was mag er den durch die vergangene Saison gebeutelten Drachen nur zugeflüstert haben? Um beim ewigen Vergleich mit dem Drachen zu bleiben: er scheint den Gottéron-Spielern das Feuerspeien ausgeredet zu haben. Ein so besonnenes, ruhiges, diszipliniertes und abgeklärtes Freiburg-Gottéron gab es auf dem Eis wohl noch nie. Keine Hektik, keine Unüberlegtheiten, keine Selbstüberschätzungen. Man ist gewillt das Wort "souverän" in den Mund zu nehmen. Emotionen und unermüdlicher Einsatz ja, Übermotivation oder Leichtsinnigkeit nein. Das Credo von Mark French scheint die Einfachheit zu sein, ganz nach dem Zitat des deutschen Dichters Limpach: "Alles Richtungsweisende ist einfach". Die Richtung des neuen Gottéron-Trainers ist klar: "simpel und unaufgeregt von Sieg zu Sieg". 

Es ist auffällig, dass diese Auffassung des Eishockeys einigen Spielern sichtlich gut tut. Man nehme das Beispiel Benjamin Chavaillaz. Etwas selbstkritisch muss ich zugeben, dass ich Chavaillaz letzte Saison als Sportchef von Freiburg-Gottéron wohl zu Martigny in die National League B abgeschoben hätte. Mark French scheint der Nr. 3 der Drachen jedoch im Sommer Flügel verliehen zu haben. Energisch, zweikampfstark und gelassen spuhlt Chavaillaz Spiel für Spiel das Programm ab, das Mark French ihm eingetrichtert hat. Das Resultat: der Waadtländer spielt seit Beginn der neuen Saison nicht mehr Online Poker auf der Tribüne, sondern an der Seite des Norwegers Jonas Holos im ersten Verteidigungspaar von Freiburg-Gottéron. Die Einfachheit tut dem ganzen Team gut. Gottéron verteidigt und stürmt seit dem Amtsantritt von Mark French zusammen mit geringen Abständen zwischen den einzelnen Spielern. Sehr nordamerikanisch, sehr solidarisch, sehr effektiv. Verliert Freiburg-Gottéron die von Mark French eingeflüsterten neuen Tugenden nicht im Verlauf der Saison, dann werden die Drachen zwar nicht für alle Ewigkeiten auf dem Leaderthron sitzen, aber genügend Punkte einheimsen, um den freudigen Fans eine aufregende Playoffzeit zu bescheren.

Wie eingangs erwähnt, ist es viel zu früh, um ein erstes Fazit über die Arbeit von Mark French zu ziehen. Tut man dies aber trotzdem, muss man dem Kanadier ein hervorragendes Arbeitszeugnis ausstellen. Es wäre darum angebracht, Mark French nach dem Spiel gegen den EV Zug mit Sprechkören in die Fankurve zu bitten!

 

 

Carte Blanche #25

Unglaublich, wer sich heute so alles Künstler nennt 

Jeder scheint sich im Kanton Freiburg schon als Künstler zu sehen, der nach Feierabend von seinem überbezahlten und guten Job nebenbei noch etwas auf Rockstar, Rapper, Maler, Schauspieler oder Ähnliches macht.

Ich wiederhole gerne das Zitat „Nicht jeder Mist ist Kunst“ und möchte damit nicht mehr oder weniger sagen, als dass in erster Linie das Publikum und der Erfolg eine Künstlerin, einen Künstler ausmacht. Fast täglich liest man in Zeitungen von Krethi und Plethi oder hört diese im Regionalradio. Sie schaffen es dabei tatsächlich, sich innerhalb von drei Minuten zehnmal als Künstler zu bezeichnen. Natürlich ist dies Selbstüberschätzung und nicht Strategie, denn spricht man in Ruhe mit all diesen "Stars", stellt man fest, dass sie durchaus davon überzeugt sind Künstler zu sein; auch wenn sie bis dato weder Erfolg hatten, noch Einnahmen generieren konnten oder ihre Kunst aus Sicht von Fachleuten gar als solche wahrgenommen worden wäre. Welche Werke und Künstler am Kunstmarkt begehrt sind, hängt von vielen Faktoren ab. Nicht immer sind allein künstlerische Qualitäten ausschlaggebend. Die mediale Darstellung des Künstlers und seiner Kunst können die Wertschätzung stark beeinflussen. Sehr erstaunlich ist dabei, dass man diesen selbsternannten Künstlern jeweils sogar eine Plattform bietet, um sich als solche zu outen oder zu positionieren. Hier steht bei der jeweiligen Redaktion sicher auch das Element „Fremdschämen bei der Leser- Hörerschaft auslösen“ im Vordergrund. Dies ist in den letzten Jahren ein sehr beliebtes und bewährtes Mittel in den Kreisen der Realitypropaganda.

Abmalen oder Nachzeichnen, Covern, Nachspielen und Nachsingen kann auch nicht jede und jeder. Das kann eine hübsche Übung sein, aber eben: Kunst ist das nicht. Zu einem richtigen Künstler gehört, dass ihm etwas einfällt – etwas, das vor ihm noch keiner so gedacht oder gemacht hat zum Beispiel.

Wer sich durch diese paar Lettern nun betroffen fühlt, bestätigt die Richtigkeit meiner Ausführungen genau so wie diejenigen, die sich bei meinem Schreiben nicht angesprochen fühlen.

Im Übrigen ist es auch nicht die Höhe der Subventionen, die einen Künstler definieren, sondern sie bestätigen dadurch lediglich, dass hinter der Entscheidung diese Kunst zu unterstützen, meist ein Gremium steht, das von Kunst genauso viel versteht, wie dieser vermeintliche und honorierte Künstler.

Ich möchte damit einfach einmal wieder anregen, dass man mit öffentlichen Geldern vorsichtig und vor allem gerecht haushalten sollte und muss!

Text: David Aebischer

Carte Blanche #24

Im Plastikberg gebadet

Nebst Erholung brachte der Sommer Yves Kilchör auch eindrückliche Erfahrungen. Diese brachten ihn zum Umdenken.

Mit dem gepackten, grossen Rucksack am Rücken machte ich mich auf in Richtung Ferien. Unterwegs kaufte ich am Bahnhof Bern noch eine Flasche Wasser und einen Imbiss für die längere Reise nach Spanien. Und - fast selbstverständlich - liess ich mir die gekauften Produkte in einen Plastiksack einpacken. Dies, obschon ich einen Rucksack dabei hatte. Mit dem Plastiksack konnte ich das Risiko verringern, dass die Kleider vom Essen oder Getränk verschmutzt werden.

Aber schon nur wenige Stunden später dachte ich über diese und andere Einkaufssituationen ganz anders nach. Nämlich beim Baden im Meer. Wir waren zwar in einer herrlichen Bucht mit einem wunderbar schönen Strand. Aber egal, ob man im Meer still stand oder schwamm - man stiess auf ein Plastik-Teil. Es wimmelte nur so von Plastik-Säckchen, Plastik-Stückchen und anderem Abfall.

Nun wurde mir schlagartig klar, was gemeint ist, wenn vom vielen Abfall im Meer, vom vielen Plastik in unseren Gewässern und von der Umweltverschmutzung die Rede ist. Dies war für mich eindrücklich, stimmte mich traurig und nachdenklich. Und das, obschon ich nicht zu den mehr oder weniger kämpferischen Umweltschützern gehöre. Ich stellte fest, dass verschiedene Medienberichte vom weiten Meer plötzlich in die Realität umgeschlagen hatte und, dass ich - und auch viele andere - von unserer Umweltverschmutzung betroffen bin und darunter leiden muss.

Den Plastiksäckchen gingen wir dann aus dem Weg. Wir wechselten einfach die Bucht und konnten dort im wunderbar schönem, sauberen Wasser baden. Die Plastiksäcke in der anderen Bucht blieben aber. Und für mich ist klar, dass ich nun jedes Mal noch einmal mehr nachdenke, ob ich den Plastiksack in den Einkaufsgeschäften wirklich nehmen muss. Dies ist dann mein kleiner, bescheidener Teil zu einem saubereren Meer, was mir spätestens in den nächsten Ferien wieder hautnah selbst zugutekommt. Denn wenn wir so weitermachen wie bisher, dann können wir - und auch die Fische - irgendeinmal nicht mehr die Bucht wechseln. Oder zwar doch, allerdings dann auch da wieder mit viel Plastik auf der Haut. 

Text: Yves Kilchör